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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kochen FÜR den Notvorrat: Hardtacks (Panzerkekse, EPA Kekse)



User-ID-78
17.02.2009, 09:50
Das Rezept hatte ich schon mal in einem Konkurenzforum gepostet.

"Hardtacks" waren haltbare Brotrationen der amerikanischen Soldaten und Seeleute im 19. Jahrhundert.

Zutaten:
5 große Tassen Mehl
1 große Tasse Wasser
1 gestrichener Esslöffel Salz

Die Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen und gut durchkneten. Auf einer gut eingemehlten Unterlage den Teig auf ca. 1,5 cm Stärke ausrollen. Den Teig in ca. 8x8 cm große Quadrate zuschneiden und mit einem Zahnstocher Löcher hineinstechen.


Tip:
Man kann sich für diese Arbeit auch einen Ausstecher bauen indem man an den Rand eines 8x8 cm messenden Hartholzbrettchen einen Blechstreifen nagelt der ca. 2 cm übersteht. In das Brettchen selbst versenkt man 16 kleine Nägel die man in 4 Reihen zu je 4 Nägel anordnet. Somit kann dann in einem Arbeitsgang der Teig ausgestochen und gleich mit den Löchern versehen werden mit deren Hilfe man den Hardtack klein brechen kann.

Die Hardtacks kommen nun auf ein gefettetes Backblech in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen und werden dort 25 Minuten von beiden Seiten gebacken.

Nach einigen Tagen sind die Hardtacks steinhart und somit, sofern trocken gelagert, fast unbegrenzt haltbar. Vor dem Essen sollte man die Hardtacks auf jeden Fall einweichen, z.B. in Suppe, Milch, Tee, Kaffee usw. da man sich ansonsten die Zähne an ihnen ausbeißt. Im Soldatenjargon wurden sie deshalb auch "Sheet Iron Crackers", "Panzerplattenkekse" genannt.

User-ID-112
17.02.2009, 19:15
sllte man sich da nicht eher an Südtiroler Schüttelbrot versuchen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schüttelbrot

ist lange haltbar UND schmackhaft :)

User-ID-78
17.02.2009, 19:20
stell das Rezept ein.... :)

Exomania
10.01.2012, 15:22
Ich habe das Rezept gestern mal ausprobiert, naja ist nicht soviel Aufwand.
Hatte mir davor im Internet ein Bild angeschaut. http://kenanderson.net/hardtack/Images/hardtackblackbkg3.jpg
Jetzt habe ich eine Frage, wie ist das hier gemeint?


Die Hardtacks kommen nun auf ein gefettetes Backblech in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen und werden dort 25 Minuten von beiden Seiten gebacken.

Pro Seite 25 Minuten backen, also insgesamt 50 Minuten oder 25Minuten backen und nach 12Minuten die Kekse wenden? Ich habe sie nach ca. 12 Minuten gewendet weil sie da schon in etwa die Färbung wie auf dem Bild hatten.
Außen sind sie jetzt hart aber innen noch ziemlich feucht. Oder verzieht sich die Feuchte noch?

Und noch eine andere Frage, hat die Dicke einen bestimmten Sinn? Weil ich 1,5 cm doch ziemlich dick finde.


Auf einer gut eingemehlten Unterlage den Teig auf ca. 1,5 cm Stärke ausrollen.

Und dann habe ich mir überlegt ob man noch Zucker hinzufügen kann um die Energiedichte zu steigern, oder könnte es die Haltbarkeit beeinflussen?

Fischer
10.01.2012, 15:24
werde diese Panzerkekse gleich ausprobieren,werde aber einen zweiten Teig mit Vollkornmehl machen zum Haltbarvergleich.


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