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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vitamingehalt bei Dosenfrüchten



trailfinder
06.01.2010, 19:47
wie siehts eigendlich mit dem vitamingehalt bei dosenfrüchten aus. freunde von mir behaupten, da seien fast keine vitamine mehr drin weil sie gekocht wurden. wen dass so ist und nur in frischen früchten die vitamine drinn sind, hat sichs mit der lager bewirtschaftung erledigt.:weinen:
hat jemand genauere infos wegen den vitaminen?

Dosenburgerin
06.01.2010, 20:00
Bei gekochten Lebensmitteln gehen durch die Erhitzung grundsätzlich Vitamine verloren.
Wie gross der verloren gehende Anteil ist, hängt dann aber u.a. auch davon ab, wie das Obst verarbeitet und erhitzt wurde.

Sprich ist die Schale noch dran, dort steckt ja ein Teil der Vitamine drin, hast du schonmal mehr Vitamine am Ende enthalten.

Nächster Punkt ist, wird das Obst nicht mit der Flüssigkeit (Sud) eingedost, sind auch weniger Vitamine enthalten. Einige Vitamine werden nicht durch den Kochprozess zerstört, dies betrifft besonders die wasserlöslichen Vitamine, diese gehen in den Sud über und durch die Trennung des Sudes vom Obst also verloren.

Hoffe ich habe alles richtig erklärt, wenn nicht korregiert mich bitte :Schwitz:

badener
06.01.2010, 20:00
Hallo,

meines Wissens sind da noch genug drin,andernfalls bringt Dir der Zuckergehalt ja auch was.
Der Schwabe sagt " d'Ranza bscheisa" auf deutsch " den Bauch betrügen"
Bedenke das schöne Gefühl eine Dose Pfirsiche aufzumachen,den Saft zu schlürfen und die total süßen Früchte zu naschen.:rolleys:
Will ich nicht drauf verzichten und deshalb gehören die ins Lager.

LG badener

Dosenburgerin
06.01.2010, 20:52
hier ein Link der dir evt. noch weiter hilft
http://www.menshealth.de/food/gesunde-lebensmittel/taugen-fruechte-aus-der-dose.20904.htm

Sunnhild
06.01.2010, 21:04
Hallo, eine Freundin, ihres Zeichens Hauswirtschaftslehrerin, hat mir mal erklärt, daß in Obstkonserven durchaus noch Vitamine enthalten sind. Die Früchhte würden quasi "frisch von Feld" sofort verarbeitet und die Herstellung wäre viel schonender als früher. natürlich geht durch den Kochprozess einiges verloren, aber nun doch nicht alles. Und besser als nix ist es sowieso.
Wenn du eine Vitaminversorgung durch Konserven (zum Teil) gewährleisten willst, dann stell dir ein paar Dosen Sauerkraut in den Vorrat. Da ist definitiv Vitamin C drinne.

*edit* Es kommt dann natürlich auf den K-Fall an, aber wenn wir von einer wirtschaftlichen Krise ausgehen, dann kann man sich zumindest im Sommer mit Wildfrüchten eindecken. Brombeeren wachsen eigentlich wie Unkraut, eben so wie Hollerbüschen (Holunder) oder Hagebutten (Wildrosen). Man kann auch auf erstmal etwas "merkwürdige" Früchte wie Mahonien, Vogelbeeren oder Cornellkirschen ausweichen. Man kann Saft herstellen oder Marmelade draus machen (genug Zucker vorrausgesetzt), sofern man die Beeren nicht totkocht, werden noch Vitamine drin bleiben. Durch Beerensammeln und Marmalademachen letzetnn Sommer haben wir unseren süssen Brotaufstrich-Bedarf bis ins Frühjar gedeckt und ein Tiefküchfach ist noch voll mit unverarbeiteten Früchten. Auf Wunsch kann ich noch Rezepte nachreichen. Und sorry fürs OT.

strycker
07.01.2010, 08:53
Leider hat sich in den letzten Jahrzehnten die Stärke der Vitamine in Obst und Gemüse extrem verschlechtert (zumindest in der Landwirtschaft, wie es in der Natur aussieht weiß ich nicht). Das letzte was ich dazu gelesen hatte besagte das in einer Paprika nur noch etwa 30% der Vitamine, Mineralien und Spurenelemente vorhanden sind wie vor 20 Jahren. Das muss wohl etwas mit der Art der Landwirtschaft (alles wird besprüht bis zum geht nicht mehr) und mit der Züchtung (hin zu resistenteren Varianten, daür aber weniger gesunde Inhaltsstoffe) zu tun haben. Wenn man sich allerdings mal den "Codex Alimentarius" und das was darüber berichtet wird ansieht, dann wundert es mich garnicht wenn in den industriell geernteten Sachen nicht viel verwertbares ist. Sieht für mich geplant aus.

LG Strycker

ID 358
07.01.2010, 16:50
Auch wenn allgemein Dosenfutter nicht die Idealernährung ist, so ist sie doch die einfachste und effektivste Lagerhaltung, auf die man beim Vorsorgen eigentlich nicht verzichten kann.
Selbst wenn die Ananas nur mehr die Hälfte Vitamine wie eine frische hat, so ist es alleine schon ein psychologisches Moment als Dessert, wenn man in Hungerszeit so etwas überhaupt noch hat, während die Nachbarn schon nur mehr Eintopf löffeln.
Je weniger Frischnahrung möglich ist, um so mehr solltet Ihr Wildkräuter und Beeren auf Streifzügen sammeln bzw. gleich an Ort und Stelle verzehren, um so den Vitalstoffbedarf zu ergänzen.
Das sollte man sich schon jetzt bei Wanderungen und Spaziergängen angewöhnen: da und dort was abrupfen und Essbares kennenlernen.

derHerzog
09.01.2010, 11:11
Rrrichtig,
wenn ich bedenke ichsitze im Dunkeln bei Kerzenschein, ein Ende der Kriese ist nicht in sicht:traurig::traurig:. Die Kinder quengeln,die Frau friert :traurig:- dann eine Dose Pfirsiche aufmachen evtl. mit Vanillepudding (Pulver). :lächeln:
Die Stimmung hebt sich sofort :lächeln:und man sieht die Welt wieder gleich ganz anders.
Wenn es nur um die Vitaine gehen würde könnte man auch die Brausetabletten nehmen. (Ich weis ist nicht mit den orig. zu vergleichen)

MlG
derHerzog:winke:

Frei's Petrollampen
09.01.2010, 15:05
Hallo zusammen

Das ist schon so ..., bei der Konservierung gehen Vitamine verloren. Aber noch lange nicht alle.

Beim Einkochen (meine liebste Konservierung) gehen einige mehr verloren.

Aber es geht nicht nur um die Vitamine, sondern auch um Balaststoffe ......., und die sind sicher noch drinn :rolleys:

Darum haben wir in unserem "Vorrat" auch hochwirksame Vitaminpräparate wie etwa Supradyn.

Ich denke im K-Fall ist eine eintönigere Ernährung mit der Zeit anzunehmen ........., je nach dem wie lange es sich hinzieht und wie umfangreich der Vorrat ist.

Viele Grüsse, Ernst

Anaxagoras
18.01.2010, 21:12
... das in einer Paprika nur noch etwa 30% der Vitamine, Mineralien und Spurenelemente vorhanden sind wie vor 20 Jahren.
LG Strycker

Hallo,
ich weiß jetzt nicht was vor 20 Jahren da drin war, aber in den Paprika (die billigsten aus dem Supermarkt) sind Berge von Vitamin C- ein mehrfaches vom frischgepressten Orangen- oder auch Citronensaft. Angeblich soll in den leicht "vergammelten" der Gehalt sogar noch ansteigen- aber das habe ich noch nicht selbst gemessen. Paprika sollten so auch eingekocht noch Mengen an Vitamin C enthalten.


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