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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : was ist im schmerzmittel drin



trailfinder
07.01.2010, 19:09
hier mal die Häufigsten 3 schmerzmittel
mehr infos auf:
http://www.pharmawiki.ch/wiki/


Ibuprofen


Zusammenfassung

Ibuprofen ist ein nicht-steroidaler Entzündungshemmer mit schmerzlindernder, fiebersenkender und entzündungshemmender Wirkung. Der Wirkstoff wird innerlich oder äusserlich zur Behandlung von Schmerzen, Fieber und Entzündungszuständen verschiedener Ursache verwendet.
synonym: Ibuprofenum (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Ibuprofenum) PhEur (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=PhEur), Ibuprofenum argininum (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Ibuprofenum argininum), Ibuprofenum lysinum (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Ibuprofenum lysinum), Ibuprofenum natricum dihydricum (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Ibuprofenum natricum dihydricum)

Wirkungen

schmerzlindernd (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=schmerzlindernd)
fiebersenkend (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=fiebersenkend)
entzündungshemmend (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=entzündungshemmend)
thrombozytenaggregationshemmend (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=thrombozytenaggregationshemmend)
Algifor®, Brufen®, Dismenol®, Ecoprofen®, Grefen®, Irfen®, Saridon N®, zahlreiche weitere



Paracetamol


Zusammenfassung

Paracetamol ist ein fiebersenkender und schmerzlindernder Wirkstoff zur Behandlung von Fieber und Schmerzen verschiedener Ursache. Im Gegensatz zu den nicht-steroidalen Entzündungshemmern ist Paracetamol nicht entzündungshemmend, aber insbesondere bei längerer Anwendung meist besser verträglich. Paracetamol soll nicht überdosiert werden, da es in höheren Dosen toxisch für die Leber ist und sollte nicht bei Leber- und Nierenerkrankungen oder zusammen mit Alkohol oder lebertoxischen Medikamenten eingenommen werden. Eine weitere Gegenanzeige ist das Gilbert Syndrom (Morbus Meulengracht), eine Erhöhung der Bilirubinwerte im Blut, die in der Bevölkerung relativ häufig vorkommt. Der Wirkstoff wird weltweit sehr häufig eingenommen und ist eines der günstigsten Medikamente aus der Apotheke. Paracetamol wird auch häufig für Suizide missbraucht, da es in hoher Dosierung zu Leberversagen und zum Tod führt.
synonym: Paracetamolum (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Paracetamolum) PhEur (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=PhEur), Acetaminophen (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Acetaminophen), Fieberzäpfchen (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Fieberzäpfchen), Kinderzäpfchen (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Kinderzäpfchen)
Produkte

Paracetamol ist in zahlreichen Arzneimitteln enthalten, zum Beispiel in Acetalgin®, Ben-u-ron®, Contra-Schmerz® P, Dafalgan®, Dolprone®, Influbene® N, Kafa®, Panadol®, Treupel Dolo®, Treuphadol®, Tylenol® und Zolben®.

Wirkungen

schmerzlindernd (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=schmerzlindernd)
fiebersenkend (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=fiebersenkend)
Unerwünschte Wirkungen


Blutbildveränderungen wie Thrombozytopenie, Leukopenie, Agranulozytose
Allergische Reaktionen wie Angiooedem (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Angiooedem), Atemnot, Bronchospasmus, Schweissausbruch
Lebertoxizität
Hautreaktionen
Analgetika-Asthma (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Analgetika-Asthma)
Medikamentinduzierter Kopfschmerz (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Medikamentinduzierter Kopfschmerz) bei längerfristigem Gebrauch bei Kopfschmerzen (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Kopfschmerzen)
Nierenschädigung und Nierenversagen bei langfristiger Einnahme und der Kombination mit anderen Analgetika

Acetylsalicylsäure


Zusammenfassung

Acetylsalicylsäure ist ein nicht-steroidaler Entzündungshemmer aus der Gruppe der Salicylate mit schmerzlindernder, fiebersenkender, entzündungshemmender und thrombozytenaggregationshemmender Wirkung. Der Wirkstoff wird zur Behandlung von Schmerzen, Fieber und Entzündungszuständen verschiedener Ursache und in tiefer Dosierung zur Vorbeugung von Thrombosen verwendet.
Produkte

Acetylsalicylsäure ist unter anderem in Form von Tabletten, Brausetabletten, Pulver, Kautabletten und als Granulat im Handel. Neben dem Original Aspirin® und Aspirin Cardio® sind zahlreiche weitere Produkte im Handel.

Wirkungen

schmerzlindernd (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=schmerzlindernd)
fiebersenkend (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=fiebersenkend)
entzündungshemmend (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=entzündungshemmend)
thrombozytenaggregationshemmend (http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=thrombozytenaggregationshemmend)

Bärtram
08.01.2010, 09:15
Hallo,
zusätzlich sollte man auch mal Metamizol (Novaminsulfon, Novalgin, etc.) und Gelonida (auch: Paracetamol comp.) betrachten.
Diese Medikamente sind für starke bis stärkste Schmerzen zugelassen; Metamizol ist ein hervorragenden fiebersenker, auch wenn andere Medikamente nicht greifen.
In Gelonida ist neben Paracetamol Codein enthalten (30mg pro Tablette).
Beide Medikamente sind in D recht verbreitet. Ein (Privat-)Rezept von Hausarzt für die Hausapotheke ist i.d.R. unproblematisch.
Die Kosten sind gering, N1-Packung für ca. 10.-€.

Bärtram
08.01.2010, 09:19
Kleiner Zusatz zu Aspirin:
Großer Nachteil ist die recht starke blutverdünnende Wirkung. Vor OP's muss ASS mind. 7 Tage vorher abgesetzt werden!
Gerade im S+P-Fall kann die bluitverdünnende Wirkung deutliche Nachteile haben!

Doomer
08.01.2010, 09:36
Also ich schwöre auf Ponstan.
Wirkstoff Mefenamidsäure. Lindert Schmerz, ist entzündungshemmend und kriegt jedes Fieber runter.
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Mefenamins%C3%A4ure

Auch als Suppositorien für Kinder.

LG
Doomer

User-ID-292
08.01.2010, 13:27
Ist es denn so erstrebenswert, Fieber runter zu kriegen?
(ich meine mal von lebensbedrohlichem Fieber abgesehen)

Vielleicht ist das auch nix neues, aber Fieber ist zuallererst mal ein Symptom dafür, dass die Abwehr des Körpers tätig wird.
Das sollte man nur im absoluten Notfall unterdrücken.

Ich halte jede Wette, dass die zunehmenden Allergieerkrankungen (also Störungen des Immunsystems) unserer Bevölkerung sehr stark auf falschen Umgang mit solchen Medikamenten zurückzuführen sind.

Wie oft erlebe ich es in meinem Bekanntenkreis: Mist erkältet. Erst mal Aspirin Plus C, Wick Medinait, oder ´ne Paracetamol rein.
Man hat manchmal das Gefühl, die gehen damit um wie mit Kräutertee.

Ich kann nur von mir sprechen und ich meide jedes Medikament sofern möglich.
Manche Erkältungen oder grippale Infekte (habe ich ca. alle 2 Jahre mal) brechen bei mir aus, dann bekomme ich für ein paar Stunden Fieber und 24-36 Stunden später bin ich wieder gesund.

Ich gehe in Gletscherseen baden und fahre manchmal bei Minusgraden mehrere hundert Kilometer bei geöffnetem Fenster.
(Meine Ernährung könnte besser sein und geraucht habe ich auch bis vor kurzem)
Meine Vermutung ist, dass die Abneigung meiner Mutter gegen Medikamente mir dieses Geschenk gemacht hat.

(Toi, toi, toi - Erwischen kann es natürlich auch mich, so dass ich ohne Medikamente vielleicht gar nicht mehr leben könnte. Also will ich es nicht beschreien und bin einfach nur dankbar. Als man mir vor zwei Jahren die Mandeln herausoperiert hatte (was mich im Nachhinein extrem ärgert) habe ich allerdings auch zu Schmerzmitteln gegriffen)

Doomer
08.01.2010, 14:25
Bin mit into the wild einverstanden. Fieber nur in Notfällen bekämpfen, der Körper regelt das in der Regel selbst.

Wir hatten Ferien auf einer Insel gemacht, und der Sohn bekam einen bakteriellen Infekt, was nicht gleicht ersichtlich war. Nach 2 Tagen Fieber mit 40 Grad und mehr hatten wir nochProbleme mit der Fähre. Es dauerte fast 5 Tage bis wir zu Antibiotika kamen. Da hat sich Ponstan sehr bewährt.

LG
Doomer

Bärtram
08.01.2010, 17:44
Richtig, Fieber ist nur im Ausnahmefall zu bekämpfen.
Dann aber richtig! Wenn (Fuß-)Bad, Wickel, etc. nicht mehr helfen, ist Metamizol das Mittel der Wahl.
Als Schmerzmittel wird es nur noch in Kombination mit starken Opiaten und Morphin übertroffen.
Daher wird es auch in der Schmerztherapie verwendet.

User-ID-279
08.01.2010, 17:57
Kleiner Zusatz zu Aspirin:
Großer Nachteil ist die recht starke blutverdünnende Wirkung. Vor OP's muss ASS mind. 7 Tage vorher abgesetzt werden!
Gerade im S+P-Fall kann die blutverdünnende Wirkung deutliche Nachteile haben!

auch vor sportlichen Aktivitäten wie z.B. Skifahren, Klettern und besonders Motorradfahren etc. etc. etc. etc.
ist deshalb von Aspirin dringend abzuraten


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