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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brot



Alexis
13.01.2010, 14:13
Hossa! (oder so)

Ich hab mich mal hier bei den Rezepten ein wenig umgeschaut und gemerkt, dass es zu dem Thema Brot noch Nachholbedarf gibt.

1. Was tut ihr um Brot länger haltbar zu machen?
(außer einfrieren)
Was gibt es für Möglichkeiten Brot zu konservieren? (Gabs da nicht mal sowas wie Brot im Glas?)

Ich habe gemerkt, dass das Brot von Ketten-Bäckereien meist nicht so lange haltbar ist wie selbstgebackenes oder das von Traditionsbäckern.

Selbst gebackenes Brot ist dann je nach Sorte locker über eine Woche gut ohne zu schimmeln oder zu arg zu vertrocknen.

Wie sind eure Erfahrungen?


2. Wenn ihr altes Brot habt, wie "recyclet" ihr das wieder?
Kennt ihr Rezepte mit altem Brot? Da gibts ja recht viel.

Z.B aus getrocknetem Weißbrot/Brezeln/Laugenbrötchen Knödel zu machen.

Ich mach mal den Anfang mit Eierbrot.

Ist gut wenn man auf einen Schlag viele Eier loswerden will, weil sie vielleicht nicht mehr lange gut sind und eben olles Brot.

Also man brauch dazu Eier (Anzahl kommt auf die Menge des Brotes an, aber mind. 3-4), ein wenig Milch oder Sahne (geht aber auch ohne), Salz, Pfeffer, Kräuter und ein paar Scheiben altbackenes Brot. Sorte ist dabei egal.

Die Eier werden mit den restlichen Zutaten verquirlt.
Anschließend die Scheiben Brot kurz in das Ei einweichen und dann in einer Pfanne mit ein wenig Öl braten.


Schmeckt sowohl warm als auch kalt gut und man kann es als Beilage und als Hauptessen mampfen. Passt z.B. gut zu Feldsalat, Bärlauch oder irgend was einfachem.


Eine lustige Variante ist es z.b. die Brotscheiben dicker zu machen, sie wie ein Cordon Bleu in der Mitte aufzuschneiden und mit Käse oder Schinken zu befüllen. Aber nur wenn man es da hat oder der Geldbeutel es zulässt.

User-ID-78
13.01.2010, 14:22
Altes Brot bevor es zu hart wird oder zu schimmeln anfängt in kleine Würfel schneiden. Anschließend die Brotwürfel auf ein Backblech geben und bei ca. 80 Grad eine Stunde ins Backrohr schieben. Dabei den Stiel eines Kochlöffels in die Tür klemmen damit die Feuchtigkeit gut abziehen kann.
Die fertigen Croûtons können trocken problemlos gelagert werden und bei Bedarf in die Suppe oder einen Salat gegeben werden.

derHerzog
13.01.2010, 16:34
Hmmmm,
ich habe das gefühl das Toastbrot, am längsten hält.(Von Frischbrot)
Liegt warscheinlich an den vielen "guten" Inhaltstoffen. Das einzige was uns regelmäßig passierrt ist, das es eintrocknet.
Hartes nicht schimmeliges Brot zu Semmelbrösel zermahlen. Hält ewig und kann man zum Suppen eindicken und als Sattmacher benutzen.

MlG
derHerzog:winke:

Sunnhild
13.01.2010, 17:57
Wir backen unser Brost selber und das wird hier nicht so alt, als daß es gammeln könnte. Aber das "Analogbrot" von Supermarkt oder "Bäcker" wird auch hier schneller schimmelig, manchmal müssen wir was kaufen, wenn wir nicht zum backen gekommen sind. Wir haben eine Brotbackmaschine (günstig beim Grossen Auktionator erstanden, ursprünglich von Aldi Nord), aber unser Brot daraus ist lecker und hat sogar ne Kruste. *g*
Altes Brot kann man gut in Frikadellen verarbeiten. Oder man macht Arme Ritter (http://www.chefkoch.de/rs/s0/arme+ritter/Rezepte.html) oder Brotpudding (http://www.chefkoch.de/rs/s0/brotpudding/Rezepte.html) daraus. Wir haben mal einen Versuch gestartet, aus altem Brot Kwas, das traditionelle russischen Brotgetränk, herzustellen, aber das Ergebnis war nicht überzeugend und wir wollen das mal demnächst wiederholen (wenn wir mal dazu kommen). Rezept für Kwas gibts hier (http://www.oyla17.de/cgi-bin/designs/Ernte/index.cgi?page=text&id=134356441184174408&userid=17331452) (runterscrollen).

Eterus
13.01.2010, 19:52
@ Alexis

Komisch, gestern wollte ich den selben Fred "Brot" posten. :lächeln: :Gut:
Ich hatte dann aber noch etwas am neuen Forum zu tun und vergass es zu posten.

Zufälle gibts. :lachen:

WAY TO GO
09.11.2014, 18:27
Hallo Back-Afincados

Seit wir täglich wieder einfeuern (wir heizen mit Holz) backen wir 2x wöchentlich Brot in unserem Wally.
Gestern war's ein Rosinenbrot mit Weizen-und Dinkelmehl.

Das Rezept ist einfach.
Die Zutaten:
-300g Weizenmehl (Ruch-/Halbweiss-/Weiss, egal was grad rotiert werden muss)
-200g Dinkelmehl (Hell oder dunkel, was grad dran ist)
-1 Teelöffel Salz
-1-2 Handvoll Rosinen
-350ml laues Wasser
-1 Beutel Trockenhefe
-1 Teelöffel Zucker
-1 kleiner Würfel (ca.3x3cm) Fett, Schmalz oder Butter

Mehl und Rosinen in grosse Schüssel geben, Salz dazu. Alles gut mischen.
Zucker ins laue Wasser geben und auflösen, Hefepulver dazu und gut quirlen. Auf die Seite stellen.
Butter/Fett/Schmalz schmelzen und in die Schüssel mit Mehl geben.
Wasser-Hefegemisch dazugeben.
Gut einrühren.
Teig kneten, bis geschmeidig und nicht mehr klebrig (evtl. noch wenig Mehl dazu geben)
Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Platz aufgehen lassen (1,5-2h)
Teig nochmals gut durchkneten (ca. 7-10min.)
In gefettete Form geben und nochmals ca. 1/2h aufgehen lassen.
Dann ab in den Ofen.
Backzeit ist abhängig vom Ofen/Hitze.
Im Wally dauert es ca. 40 Minuten bis das Brot fertig ist.

Hier ein paar Fotos:

2140721408214112141221413

Da unser Ofen keinen ebenen Rost hat, legen wir auf ein mittleres Glutbett einfach ein paar Schamottziegel, so verteilt sich die Hitze schön und das Brot ist unten nicht verkokelt.
Die ganze Familie ist sich einig, Holzofenbrot ist herrlich!
Gruess WTG

Simka
09.11.2014, 20:12
Brot, das hart geworden ist, in Scheiben schneiden und kurz in die Mikrowelle, dann wird es wieder weich. LG Simka

Hafiss
09.11.2014, 20:19
Hallo WTG

Das Brot vor dem backen am besten oben einschneiden, damit, wenn der Ofentrieb einsetzt, es nicht an der Seite aufreißt. Sieht auch besser aus.

Alge
09.11.2014, 21:26
Hallo zusammen,

also so ich bin nicht so diejenige, die sich an Rezepte hält.
Brot ist mir mit diesem Mengenverhältnis dennoch noch nie misslungen:

500 g Mehl: Vollkornmehl gemischt Roggen und Dinkel sowie einige Körner (Menge nach Geschmack, nur ganz grob geschrotet, einfach nehmen, was da ist; gut schmecken Gerste, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, ggf. ein paar Haferflocken)
300 g lauwarmes Wasser
1 gestrichener TL Salz
Sauerteig 1-2 EL: selbst angesetzt bzw. vom letzten Teig aufgehoben, wenn man fertigen gekauften Sauerteig nimmt, dann flüssigen - getrockneter geht nicht so gut
bei recht neuem Sauerteigansatz auch 1/4 bis 1/2 Würfel frische Hefe oder einen solchen Anteil eines Tütchens Trockenhefe.

Gut mischen und gehen lassen. Der Teig hat eine klebrige breiige Konsistenz. Wenn der Teig sich mindestens verdoppelt hat, dann in einen Gärkorb umfüllen. Ich lege dazu ein gut bemehltes (vorher absolut sauberes) Geschirrhandtuch in den Gärkorb. Das erleichtert die Reingigung.
Wer keinen Gärkorb hat, kann auch ein bemehltes Geschirrhandtuch in ein Sieb legen.

Abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Mindestens 12 besser 24 Stunden.
Nur durch das lange gären erhält das Brot den typischen Sauerteig Geschmack und wird dadurch auch haltbar. Geduld zahlt sich hier aus.

Dann aus dem Gärkorb auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen und das Geschirrhandtuch entfernen. Das Brot fällt etwas in sich zusammen, davon nicht verunsichern lassen.
Großzügig mit lauwarmem Wasser einpinseln und mit einem feuerfesten Becher voll Wasser in den Ofen schieben. Bei ca. 160 Grad eine Stunde backen. Nach 20-30 Minuten der Backzeit noch einmal einpinseln. Wenn das Brot größer ist, dauert das Backen etwas länger. Einfach das Brot mit einem Topfhandschuh in die Hand nehmen, umdrehen und von unten gegen den Boden klopfen. Ist das Brot fertig, hört es sich hol an. Sonst einfach noch einmal rein in den Ofen und nach 10 Minuten noch einmal probieren.

Je nach Feuchtigkeit des Teiges wird das Brot ein wenig flach (aber kein Fladen :rolleys: ). Wer das Brot kompakt will, kann auch eine Kastenform nehmen. Dann gibt es aber nicht so viel leckere Kruste.

Das Einpinseln des Brotes und der Becher mit dem Wasser sind wichtig, weil sich ansonsten keine schöne Kruste bildet. Es darf sich dabei auch ruhig eine kleine Pfütze auf dem Blech bilden. Das schadet nicht. Mit dem Becher aber etwas vorsichtig sein, sonst testet man gleich den Inhalt des erste Hilfe-Sets :nono:

Leider habe ich nur einen einfachen Elektro-Ofen. Wie es sich mit einem Holz- oder Gasofen verhält, kann ich leider nicht sagen. So groß dürften die Unterschiede aber nicht sein. Die Mengen kann man einfach hochrechnen.

Guten Appetit! :lächeln:

Viele Grüße,

Alge

drudenfuss
10.11.2014, 03:34
Brot, das hart geworden ist, in Scheiben schneiden und kurz in die Mikrowelle, dann wird es wieder weich. LG Simka

Wie soll das gehen? Brot wird hart wenn die Feuchtigkeit darin weggedunstet ist. Die Mikrowelle ist definitiv keine Flüssigkeitsquelle.

Simka
10.11.2014, 03:41
Hi Drudenfuss,

frag mich nicht so was Kompliziertes ;-) es funktioniert einfach, Du musst nicht mal ne Tasse Wasser mir reintun.
Probiers aus, geht auch mit Vollkornbrot.

Und anschliessend schmilzt die Butter so schoen auf dem warmen Brot.

LG Simka

PS das Phaenomen hast Du auch, wenn Du Kaese auf ein Brot tust, und den Kaese in der Mikrowelle auf dem Brot zum schmelzen bringen willst, das Brot ist danach total weich, du kannst es fast nicht mehr in die Hand nehmen, da es sich so verbiegt/weich ist. BTW so habe ich festgestellt, das Mikrowelle hartes Brot weich macht.

irlandia
10.11.2014, 05:25
Hartes Brot

Ich schneide es in Scheiben,lege es auf Backpapier und backe es im Ofen auf. Es wird leicht knusprig aussen innen weich und wir essen es gern und müssen nichts weg werfen. Oder ich neheme das harte Brot zum reiben für Semmelbösel, mische es eingeweicht unters Hackfleisch.

Wer Hühner hat, kann es ja verfüttern eingeweicht.

Brot backe ich auch: Problem meine Brote werden nie hoch, trotz frischer Hefe, trockener Hefe egal was ich nehme. Ob ich 1 Stunde den Teig gehen lasse oder 12. Der Teig wird nie so hoch. Oder kann es sein, das 1kg Mehl für 2 Kastenformen zu wenig ist? Schmecken tuen meine Brote. Nur sind sie nicht so hoch.

Gruß Irlandia

chr1s
10.11.2014, 08:04
Guten Morgen!

Hartes Brot kann auch mit einem feuchten Küchentuch eingewickelt und kurz in den Backofen gelegt werden, damit es wieder weich wird. Wenn ich mich recht erinnere den Brot Laib mit dem Tuch vorab 30 min. ziehen lassen, nochmal anwärmen und fertig!

Gruess

Chris

Gnomkeller
10.11.2014, 08:11
Bezüglich der Brothöhe:
- der Teig zu wenig geknetet und daher werden die Brote nicht hoch weil zu wenig dehnbahr
- Zu viel Salz, dann kann die Hefe nicht gut arbeiten
- Zu wenig Wasser, der Teig wird zu Hart und die Hefe kann nicht arbeiten

Nimmst du Weiss- Halbweiss oder Dunkelmehl? und je nachdem ob Vollkorn oder nicht Weizenmehl können die Brote ebenfalls klein ausfallen.
Dies so als 1. infos was ich noch von meiner Lehre als Bäcker weiss :-)

Maresi
10.11.2014, 09:03
Ich backe fast ausschließlich Sauerteig-Roggenbrote - sehr zum Leidwesen meiner BEVA übrigens, die hätte gerne Weizenbrötchen :unschuldig:.
Die Hälfte des Mehls wird durch Roggenschrot (Quellstück (https://de.wikipedia.org/wiki/Quellst%C3%BCck)) ersetzt. Damit ist das Brot auch nach zwei Wochen noch ganz gut genießbar.

Wenn das Brot dem Ende seiner Haltbarkeit entgegengeht (oder ich einfach wieder Lust auf Backen habe) dann habe ich mehrere Möglichkeiten, die ich je nach Laune und Bedarf anwende:

zu Brösel oder Croutons verarbeiten (s.o.)
in dünne Scheiben schneiden und Trocknen (kommt dann zB in eine Rahmsuppe, Zwiebelsuppe oder einfach als Snack zum Fernsehen, Weißbrot wird ggf. zu Arme Ritter verarbeitet)
in Scheiben schneiden und einfrieren
zu Knödelbrot schneiden und trocknen (ohne Rinde - die bleibt immer zäh)


Es gab da übrigens schon mal einen Thread zum Thema "Altes Brot verwerten (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/6892-Altes-Brot-verwerten)"

LG,

Maresi

Boxer
10.11.2014, 10:21
Ich mach sehr gerne eine Brotsuppe. Also das Brot, egal welches war auch schon trockene Brezel dabei, mit Butter in der Pfanne anrösten und zur Suppe geben.
Dann bekommt mein Hund so 2x die Woche ein Stück trockenes Brot. Zum Zähneputzen.
LG
Boxer

DocAlmi
10.11.2014, 12:43
Hi !

Wir backen viel Brot selber.

Sauerteig kann man selber herstellen, Geht auch mit ganz normalem Mehl... wird dann halt ein Weizen Sauerteig.
Aus meiner Sicht: Wer Mehl hat kann immer auch Brot backen.
Deswegen würde ich mir weniger Gedanken um Brot haltbar machen machen.

Einschub:
( Ich liebe Sätze mit doppelten Wörtern a la: "Ob wir wohl in Baden Baden gebadet werden werden?")

Brot backen lernen hilft gegen Brotknappheit.
Mehl lässt sich definitiv besser lagern als Brot...

Die Alternative, altes Brot den Hühner zu verfüttern um dann mehr Eier zu "ernten" ist irgendwie auch nachhaltiger.

Oder gleich Pumpernickel backen, das hält meines wissens auch, wenn man es in Dosen backt und dann heiss verschliesst...

Gruss

Almi

Maresi
10.11.2014, 15:38
Ich habe gelegentlich das Problem dass ich mehr Brot backe als ich in zwei Wochen essen kann.
Z.B. wenn ich auf Urlaub fahre, viel unterwegs bin o.ä..
Da mein Sauerteig aber alle zwei Wochen gebacken werden will (da sonst die Triebkraft merklich nachlässt) kann es vorkommen dass ich eben das übrige Brot "zwischenlagern" muss. Und da sind die o.a. Methoden effizienter als das verfüttern an meine nicht existierenden Hühner :-)

irlandia
11.11.2014, 06:12
@ Gnomkeller

Danke für deine Tipps. Am kneten, kann es nicht liegen, das habe ich inzwischen drauf, das kneten.Ich lasse den Teig in der Form gehen, es kommt ja hoch der Teig aber nicht hoch genug. Kann es sein , das ich mit Gas backe? Ich stelle auch immer eine feuerfeste Schüssel mit Wasser in den Herd? Liegt es daran?

Oder ist wirklich der Teig zu wenig ? Kastenform 25 cm 1 Kg Mehl für 2 Brote und Salz nehme ich nur 1 TL auf die Menge. Der Teig backt gut durch, aber innen werden die Brote nicht fluffig sondern eher fest. Geschmacklich ganz prima und auch sättigend.

Mehl wechsele ich, mal Weizenmehl, am liebsten habe ich aber Roggen oder Dinkelmehl.

Gruß Irlandia

Henning
11.11.2014, 07:02
Mehl wechsele ich, mal Weizenmehl, am liebsten habe ich aber Roggen oder Dinkelmehl.


Roggenmehl muss sauer verbackenwerden, wenn der Teig gehen soll.
(Hemung von Amylase, Wasserbindung der Polysaccharide http://www.agfdt.de/loads/ds10/lindback.pdf ).
Also Sauerteig verwenden, Essig + Hefe aber auch.

Weizen/Dinkelt muss sehr gut geknetet werden, den Teig mach man fester als ein Roggenteig.
Vor den backen solle das Volumen sich verdoppelt haben, im Ofen dann noch mal etwas aufgehen (Ofentrieb).
Ich fange deswegen mit hohen Temperaturen an, die ich dann langsam abfallen lasse.

Maresi
11.11.2014, 07:19
Hi irlandia,

am Salz kann es nicht liegen, das ist sogar eher wenig.
Die Mehlmenge sollte auch ausreichend sein (allerdings backe ich nicht mit solchen Förmchen, also habe ich keine praktische Erfahrung).
Das Wasser ist primär dazu da, um eine schöne Kruste zu bekommen, beeinflusst aber das Backen an sich nicht.

Roggenbrot geht prinzipiell nicht so schön auf wie Weizen- oder Dinkelbrot, da es dem Roggen an Klebereiweiss (Gluten) mangelt.

Was noch zu beachten ist: Die Hefe sollte man nicht direkt ins Mehl geben sondern zuerst in lauwarmem Wasser mit einem TL Zucker auflösen.
Der Zucker dient der Hefe als Nährstoff und sieht dafür dass sie im Teig so richtig Gas geben kann (Wortspiel beabsichtigt :-P).

Wenn du Weizen- oder Dinkelbrote machst: Wie lange knetest du da jeweils?

LG,

Maresi

Worber
11.11.2014, 07:35
Es gibt nichts besseres als frisches Holzofenbrot und ein gutes Stück Käse.

Wenn es länger haltbar sein soll und als Prepperprodukt:

http://www.ikea.com/ch/de/catalog/products/00229031/

Hällt sich locker eine Woche. Mit normalem Brot von Feinkost Albrecht, Migros, COOP usw. kann man da schon Nägel in die Wand schlagen.

Gruss, Worber

Maresi
11.11.2014, 07:45
Es gibt nichts besseres als frisches Holzofenbrot und ein gutes Stück Käse.


Da fehlen noch dünn aufgeschnittener Speck, Essiggurken, etwas Butter und ein kühles Blondes :-D

Frei's Petrollampen
18.11.2014, 22:11
Hallo zusammen

Der Herbst und Winter ist immer mal wieder eher die Zeit um selber zu backen.

Grundsätzlich stelle ich fest, dass diese fertigen Backmischungen ein Brot ergeben die wie beim Grosshändler sind!

Am ersten Tag fluffig und knusprig, am 2. Tag kann man damit Schaufenster einwerfen :rolleys:

Die besten Resultate haben wir mit Frischhefe.

Die wird mit ein wenig Milch und Zucker in einem Gefäss aufgelöst, Alternativ zum Zucker ist auch flüssiger Honig genial.
Dieses kleine Gefäss steht dann in ein wenig warmen Wasser.

Wenn die Hefe dann aufschäumt dann ist sie so richtig aktiv.

Jetzt gibt es da einen kleinen Knackpunkt ........, die Hefe darf auf keinen Fall am Anfang mit dem Salz in Berührung kommen.

Daher machen wir immer in der Mitte eine Kuhle und geben das Hefegemisch und die nötige Flüssigkeit rein.

Das wird langsam mit dem Mehl vermischt ......, das Salz ist am Rande der Schüssel.

Funktioniert super, fast mit Geling Garantie. :grosses Lachen:

Viel Spass beim Backen, Ernst und Karin


PS: Diese Randdaten stammen nicht alleine von mir ...., das war meine BEVA

ID 3945
18.11.2014, 22:33
Nur eine kleine Randbemerkung von mir:

Die (Frisch-)Hefe muss nicht unbedingt in Wasser aufgelöst werden; es reicht, wenn der Teig gut verknetet wird. Ein Salzgehalt von 2% (bezogen auf die Mehlmenge) verbessert nicht nur den Geschmack, sondern ist auch noch für die Hefe erträglich. Daher kann man das Salz ruhig schon von Anfang an bzw. nach dem ersten Vermischen der Zutaten zuführen. Ich habe während meiner Bäckerlehre mit meinem Chef mal Versuche gemacht, wie sich die Salzzugabe bemerkbar macht: Es war kein Unterschied festzustellen. es war übrigens ein echter Handwerksbetrieb, der keine Fertigmischungen verwendet.
Ach ja, Zucker hat auf die Hefe dieselbe Wirkung wie Salz: Es entzieht der Hefe Wasser. Ein zuviel an Zucker (damit die Hefe was zu futtern hat) ist daher auch kontraproduktiv.

Schönen Gruß,

schreiberlein

Frei's Petrollampen
18.11.2014, 22:53
Hallo Schreiberlein

Besten Dank für Deine Hinweise als Bäcker, ist ja interessant.

Aber das mit der Hefe mit dem Futtern und so ....., das kann ja sicher sein. Werde auch keinen Bäcker belehren wollen.

Das mit der Hefe füttern kenne ich noch von einem anderen Bereich her. Da ist es zwingend die Hefe zu "füttern", sprengt jetzt aber den Rahmen dieses Beitrages und währe eh OT.

Das Stichwort ist "Schmickel", hat mit Backen aber nichts zu tun.

Viele Grüsse, Ernst

Avec
19.11.2014, 07:55
Hallo zusammen

Der Herbst und Winter ist immer mal wieder eher die Zeit um selber zu backen.

Grundsätzlich stelle ich fest, dass diese fertigen Backmischungen ein Brot ergeben die wie beim Grosshändler sind!

Am ersten Tag fluffig und knusprig, am 2. Tag kann man damit Schaufenster einwerfen :rolleys:

Die besten Resultate haben wir mit Frischhefe.

Die wird mit ein wenig Milch und Zucker in einem Gefäss aufgelöst, Alternativ zum Zucker ist auch flüssiger Honig genial.
Dieses kleine Gefäss steht dann in ein wenig warmen Wasser.

Wenn die Hefe dann aufschäumt dann ist sie so richtig aktiv.

Jetzt gibt es da einen kleinen Knackpunkt ........, die Hefe darf auf keinen Fall am Anfang mit dem Salz in Berührung kommen.

Daher machen wir immer in der Mitte eine Kuhle und geben das Hefegemisch und die nötige Flüssigkeit rein.

Das wird langsam mit dem Mehl vermischt ......, das Salz ist am Rande der Schüssel.

Funktioniert super, fast mit Geling Garantie. :grosses Lachen:

Viel Spass beim Backen, Ernst und Karin


PS: Diese Randdaten stammen nicht alleine von mir ...., das war meine BEVA


Hallo Ernst,

genau so mach ich das auch immer. Was mich aber stört, das Brot schmeckt dann süßlich. Habe auch schon die halbe Menge Honig genommen, trotzdem.
Hast du du da ein Mittel gegen oder stört euch das nicht? Hab schon mit gewürzen gearbeitet, bring im großen und ganzen aber nicht viel. Das Brot bleibt süßlich...

Gruß Avec

Misscarpone
22.08.2015, 22:55
Biobäckerein machen teilweise die Erfahrung, dass mit "lebendigem" oder "belebtem" Wasser gebackenes Brot - also Wasser, das vor Verwendung entweder über Bachläufen nachempfundene Strecken läuft, oder irgendwie energetisch behandelt bzw. verwirbelt wird (ich glaube, rechtsdrehend), länger haltbar ist, obwohl sie natürlich keine Konservierungsmittel einsetzen. Weiß jetzt nicht mehr, welche das war, hab's glaube ich in deren Werbung gelesen in einer Zeitschrift der Biobranche.

Je nach Brotsorte funktioniert meiner Erfahrung nach auch, das Brot in eine Kombination aus Plastiktüte/ Papiertüte/ Küchenhandtuch (Baumwolle) einzuwickeln. Was am Besten funktioniert, hängt von der Jahreszeit, der Temperatur am Ort der Aufbewahrung und von der Brotsorte, v.a. ihrer Feuchtigkeit, ab. Manchmal schimmelt's bei ungünstiger Kombi dadurch leider auch schneller.

Maresi
22.08.2015, 23:42
Wollten wir in diesem Forum Aberglaube und Esotherik nicht außen vor lassen?!?

Eterus
23.08.2015, 02:41
Wollten wir in diesem Forum Aberglaube und Esotherik nicht außen vor lassen?!?

Jep, bitte beachten.


LG Eterus


PS: Ich benutze in meinem Zuhause auch ein System eines Herstellers aus Österreich.
Aber Esotherik ist nicht unsere Kernkompetenz und darum verweisen wir gerne auf Foren, die darauf spezialisiert sind.
Über diese in formiere ich mich selber auch. :rolleys:

In diesem Forum jedoch gellten unsere FR:



Forumsregeln (FR)...
...
6) Nicht Erwünschtes.
...
Wir wünschen in diesem Forum keine Diskussionen zu folgenden Themen: Esoterisches, Prophetie, Verschwörungen, Zombies, sektiererisches, Anwerbung dritter ohne direkten Forenbezug, "veganes Leben" und dergleichen.
.....

Misscarpone
23.08.2015, 22:34
Hi,

ich habe die Regeln gelesen und war mir nicht bewusst, dass schon der Bericht über Verfahren, die von erfolgreichen, marktwirtschaftlich handelnden Unternehmen eingesetzt werden, einigen als Anstoss einer "Diskussion über Esoterik" gilt.

Bestes.
MissC.

moleson
23.08.2015, 22:57
Wer etwas von lebendigen Wasser faselt hat ganz klar etwas mit Esoterik zu tun. Und es ist nicht weil irgendwelche Leute Geld für Hirngespinste ausgeben das diese dadurch irgend eine Realität kriegen würden.

Alles was wissenschaftlich nachgewiesen ist kann selbstverständlich diskutiert werden.

Ich warte auf die doppel-blind Studie mit Brot und lebendigem Wasser.

Der Grund dieser Abneigung in diesem Forum ist das Preppen zur Verlängerung des Leben dienen soll und dafür müssen halt die Mittel probat sein.

Miesegrau
23.08.2015, 23:20
Woran war noch mal gleich das tote Meer gestorben?:peinlich:

Nun gut, es gibt auch das Gärtnern nach Mondphasen, manche Holzfäller fällen die Bäume nur bei einem bestimmten Mond. Auch als Nachtangler achtet man für gewöhnlich darauf. Mein Großvater pflegte das alles ganz genau in seinem Fangbuch festzuhalten und richtete sich danach. Wenn er sagte das wir heute keinen Aal fangen werden, war es für gewöhnlich auch so. War aber Wurscht, dann haben wir eben Karauschen oder Schleien mit nach Hause gebracht.:lachen:

Auch das Fangbuch meines Opas mit den Daten über Mondphasen, Luftdruck, Wetterlage, Hoch- oder Niedrigwasser war sicherlich keine wissenschaftliche Studie. Aber trotzdem enthielt es das gesammelte Wissen einer jahrzehntelangen genauen Beobachtung der Natur und man konnte sich auf die Erkenntnisse verlassen.:lächeln: Ich bedauere zu tiefst das es verloren gegangen ist.

Door Miesegrau

Wasser dreht sich auf der Nordhalbkugel immer rechts durch den Abfluss....:rolleys:

moleson
23.08.2015, 23:27
Woran war noch mal gleich das tote Meer gestorben?:peinlich:

...

Wasser dreht sich auf der Nordhalbkugel immer rechts durch den Abfluss....:rolleys:

Corriolis Kraft... Vielleicht hat es etwas mit der Erdrehung zu tun und drehen tut die sich ja...oder nicht ?

Jaws
23.08.2015, 23:29
@ Moleson: Das mit dem Abfluss hat tatsächlich mit der Erddrehung zu tun.

moleson
23.08.2015, 23:31
@ Moleson: Das mit dem Abfluss hat tatsächlich mit der Erddrehung zu tun.
Wusste ich scho deswegen die provokative Frage... Und wie ist auf der anderen Seite des Equator ??

Eterus
24.08.2015, 00:58
Ein gelegentliches Abschweifen vom Thema ist durchaus auflockernd. :lachen:

Danach kann man sich wieder entspannt der eigentlichen Thematik widmen. :rolleys:

:gratuliere:

milo
24.08.2015, 09:06
Hi,

hat jemand schon mal Knäckebrot selbst gemacht, und hat Tipps, Photos
und Rezepte dazu?

Beccy
02.10.2015, 12:10
Hallo,
Dies funktioniert auch im Toaster, den ich der Mikrowelle definitiv vorziehe.
Oder im Backofen. Da muss man das Brot einfach erst grosszügig mit Wasser oder Milch einstreichen und nochmals bei ca. 180° aufbacken.
Mach ich auch oft mit frischem Brot um aussendurch durch eine feine kruste zu bekommen :021:

Das funktioniert weil beim Erhitzen die Restfeuchtigkeit oder eben die aufgetragene Flüssigkeit verdampft. Klingt jetzt erstmals nicht gut, doch der Dampf zieht ja durchs Brot hindurch und bleibt da quasi in den Lücken hängen.
Und tada, das Brot ist innen wieder weich und hat im Optimalfall eine knusprige Kruste.

Macohe
18.02.2016, 22:56
2. Wenn ihr altes Brot habt, wie "recyclet" ihr das wieder?
Kennt ihr Rezepte mit altem Brot? Da gibts ja recht viel.

Z.B aus getrocknetem Weißbrot/Brezeln/Laugenbrötchen Knödel zu machen.

Ich hab in einem anderen Forum mal ein Rezept eingestellt für Laugen-Brotchips. Das will ich hier mal mit Euch teilen. Ich ess gerne Laugenstangen zum Abendbrot und manchmal bleiben halt auch welche übrig und die sind spätestens am 3. Tag nicht mehr wirklich ein Genuss zum so essen. Dann mach ich diese leckeren Brotchips, die dann noch eine ganze Weile halten könnten - wenn sie nicht immer so schnell verputzt werden würden, weil sie halt so lecker sind. Oder man kann sie mit auf Tour nehmen und als Snack zwischendurch essen oder einen langweiligen Outdoor-Eintopf damit ein wenig aufpeppen.

32479



Den Backofen auf 150°C vorheizen.
Rosmarin, Knoblauch und Salz zusammen fein zermörsern oder mahlen.
Die Laugenstangen in dünne Scheibchen schneiden und auf Backpapier auf einen Rost legen. Dünn mit Olivenöl einpinseln oder -sprühen und Würzsalz gleichmäßig darüber streuen. Im Backofen bei Ober-/Unterhitze insgesamt ca. 30 Minuten backen.
Nach der Hälfte der Backzeit, bzw. wenn die Brotscheiben gerade anfangen, ein wenig Farbe zu bekommen, die Scheiben umdrehen, nochmal mit Öl einpinseln/-sprühen und würzen. Nicht zu dunkel rösten, es reicht, wenn sie ein wenig Farbe bekommen, aber das kann jeder nach seinem Geschmack entscheiden.
Bei mir bleibt immer vom Würzsalz etwas übrig, aber das schmeckt mir so gut, das findet schnell eine weitere Verwendung!

Macohe
20.02.2016, 01:06
Ähm, ich schiebe mal noch ein P.S. zu obigem Beitrag nach:

Mit Knoblauch ist hier selbstverständlich getrockneter bzw. granulierter Knoblauch gemeint. Kein frischer! Denn es soll ja ein gut streubares Würzsalz dabei herauskommen, keine Paste. Denn das Würzsalz muss man fein dosieren und gleichmäßig verteilen können, sonst wird's schnell zu salzig. Habe das nicht eindeutig genug formuliert, fiel mir gerade auf. Konnte den Beitrag nicht mehr bearbeiten.


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