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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eigen Urin



hammer
18.02.2010, 18:47
Bei meiner Nichte hat eine eigen- Urin-Kur gegen ihre Neurodermitis geholfen. Sie sollte immer den morgenUrin in kleinen mengen trinken. Der Urin soll ja auch bei kleineren Verletzungen helfen, im jedem falle ist der Urin sauberer als jedes Schlammwasser zum säubern einer Wunde. Was haltet ihr davon? http://de.wikipedia.org/wiki/Eigenharnbehandlung
LG hammer:winke:

Stickstoff
18.02.2010, 18:53
Ich verstehe aber nicht ganz, wie es gegen Neudrodermitis hilft.
Ich nehme aber auch mal, dass sie es nur leicht hatte und nicht sehr stark oder?

Ich sträube mich irgendwie meinen Morgen-Urin zu trinken, denn ich kann mir vorstellen, dass es nicht sonderlich schmeckt und ob man es ohne Würgereiz runter bekommt.
Wenn ich über den Tag hinweg sehr viel getrunken habe, wird es vielleicht nicht so schlimm sein, wenn es farbloser Urin ist, anstatt gelblicher.

Oder ist es dann wieder so, dass der farblose ("verdünnte") nicht so hilft wie der andere?

Grüße

hammer
18.02.2010, 19:01
Ich verstehe aber nicht ganz, wie es gegen Neudrodermitis hilft.
Ich nehme aber auch mal, dass sie es nur leicht hatte und nicht sehr stark oder?

Ich sträube mich irgendwie meinen Morgen-Urin zu trinken, denn ich kann mir vorstellen, dass es nicht sonderlich schmeckt und ob man es ohne Würgereiz runter bekommt.
Wenn ich über den Tag hinweg sehr viel getrunken habe, wird es vielleicht nicht so schlimm sein, wenn es farbloser Urin ist, anstatt gelblicher.

Oder ist es dann wieder so, dass der farblose ("verdünnte") nicht so hilft wie der andere?

Grüße

Ja war nur leicht, aber es hat geholfen, wie es bei schwerer ausschaut kann ich nicht sagen. Der morgen Urin soll sauberer sein, erst etwas rauslassen und dann den Urin auffangen und trinken. Natürlich nicht Literweise:rolleys:

Stickstoff
18.02.2010, 19:11
Natürlich nicht Literweise:rolleys:

Das habe ich mir schon gedacht :rolleys:
Außerdem pinkel ich morgens auch gar nicht literweise :peinlich:

Vielleicht hilft es ja, das ganze mit Wasser zu verdünnen, wenn es so schrecklich schmeckt, wie ich es mir ausmale ...

Grüße

hammer
18.02.2010, 19:18
Das habe ich mir schon gedacht :rolleys:
Außerdem pinkel ich morgens auch gar nicht literweise :peinlich:

Vielleicht hilft es ja, das ganze mit Wasser zu verdünnen, wenn es so schrecklich schmeckt, wie ich es mir ausmale ...

Grüße


Versuch macht klug:grosses Lachen:

Nein ich hab es ja auch noch nicht versucht. Im Forum sind doch Pfleger und Schwester wenn ich mich recht erinnere, vielleicht können die genaueres dazu sagen.
LG

Stickstoff
18.02.2010, 19:21
Im Forum sind doch Pfleger und Schwester wenn ich mich recht erinnere, vielleicht können die genaueres dazu sagen.
LG

OT: Ich dachte die pflegen und kümmern sich um die Alten und geben ihnen nicht literweise Eiegen-Urin oder trinken ihn gar selber :grosses Lachen:

PapaB
18.02.2010, 22:41
OT: Ich dachte die pflegen und kümmern sich um die Alten und geben ihnen nicht literweise Eiegen-Urin oder trinken ihn gar selber :grosses Lachen:

Hrhr.. ich damals nicht nur alte zum pflegen gehabt, aber mal ehrlich... deren Urin .... *brrrrrr*.... *schüttel*... :Kopfschuetel:

Aber ja, Urin scheint wirklich bei Neurodermitis zu helfen. Generell gibt es Dinge die unsere ach so moderne Medizin nicht ganz durchschaut..... zb. Akkupunktur.... wurde bei Tieren angewandt und wirkte! Und die Tiere glauben ja nicht wirklich daran....
Oder andere Geschichte: Ich war in der Ausbildung einige Wochen bei einem Kinderarzt der sich mit Homöopathie beschäftigt hat. Da bekamen manche Kinder mit einer chronischen Krankheit eine "Eigenbluttherapie"... der Gag dabei ist, da wird ein Tropfen Blut in ein 10 ml-Fläschchen gegeben... das wird dann eine bestimmte Anzahl oft auf ein Lederkissen geklopft... dann wird der Inhalt weg gekippt... kommt wieder reiner Alkohol rein... und wieder klopfen... usw... etliche Male.. (weiss nicht mehr genau)... und am Schluss bekommt das Kind das Fläschchen und muss dann tropfen davon nehmen nen paar mal am Tag.... wirkte auch! :staun:
Aber SO tief bin ich in die Materie damals nicht eingestiegen... mir lag eher an "handfesten" dingen wie Wunden zu nähen, oder Herzmassagen ;-)

Tyr
18.02.2010, 23:20
Ich hab mir mal sagen lassen Eingenurin würde gegen Fußpilz helfen.
Habs aber noch nie probiert.

Techniker
19.02.2010, 02:10
Ich hab mir mal sagen lassen Eingenurin würde gegen Fußpilz helfen.
Habs aber noch nie probiert.

glaub mir

es hilft

habe jetzt hier nicht weiter eingelesen

es hilft auch bei rissigen Händen
und hilft bei der Wundheilung:Gut:

Akku
19.02.2010, 08:31
ist in manchen Hautsalben enthalten. Harnstoff hilft auch Juckreiz zu lindern. Das mit dem Fußpilz fand ich in einem Buch geschrieben. Da stand drin, dass man in diesem Fall in der Dusche auf seine Füße pinkeln soll.

Auf jeden Fall stinken die Füße dann nicht mehr nach Käse.:grosses Lachen:

Grüße Akku

Techniker
19.02.2010, 11:05
es stimmt habe ich ausprobiert

einige Zeitgenossen gurgeln damit

wää :traurig::weinen:

ID 532
19.02.2010, 16:46
Irgendwo drüber pinkeln soll ja bei so einigem helfen, gerade die Sachen die böse jucken. Quallenverbrennungen o.ä. Und wahrscheinlich sind deshalb auch Salben in Ordnung.

Aber vom Trinken würde ich absolut abraten, das steht doch auch in fast jedem Survivalbuch unter Verdursten drin: nie nie nie den Urin trinken. Der Körper hat das Zeug nicht umsonst ausgeschieden.

hammer
19.02.2010, 17:10
,
Aber vom Trinken würde ich absolut abraten, das steht doch auch in fast jedem Survivalbuch unter Verdursten drin: nie nie nie den Urin trinken. Der Körper hat das Zeug nicht umsonst ausgeschieden.

Da gebe ich Dir nicht ganz recht. Der Urin wird von den Nieren gereinigt und ist somit sauber von Bakterien solange er direkt getrunken wird. Erst außerhalb des Körpers wird er verunreinigt.
Zudem wird er nur in geringen mengen angewandt.

OT ich hoffe ihr kriegt jetzt keinen falschen Eindruck von mir, ich stehe auch nicht darauf.:peinlich:

derHerzog
19.02.2010, 17:18
@hammer
:lächeln: Nich??:peinlich:

LG
derherzog:winke:

hammer
19.02.2010, 17:22
@hammer
:lächeln: Nich??:peinlich:

LG
derherzog:winke:


:banghead::banghead::banghead:NEIN NEIN NEIN:grosses Lachen::Rol:
Ich habe es mir fast gedacht:weinen:

LGhammer:lächeln:

Hungergot
20.02.2010, 14:44
eigenurin war wohl früher öfter zu allen möglichen erkrankungen verschrieben worden. im prinzip ist urin keimfrei, sofern man nicht einen harnwegsinfekt hat. ober er schmeckt ? weiss nicht, will es auch nicht wissen... es gibt aber sexfilme, in denen wird urin/urinieren etc. explizit dargestellt. manchmal ganz witzig, letztendlich aber doch ekelig.

derHerzog
20.02.2010, 14:57
@ Hungergot
Hä?? Sexfilme ??
Versuchst du jetzt mit aller macht zu provozieren??:verärgert::verärgert:
Nach deinem aboutHungergot dachte ich eigendlich du hast nachgedacht. Aber deine letzten 5 Beiträge sind schon schrottig.:peinlich:
Gruß
derHerzog:winke:

hammer
20.02.2010, 15:19
@ Hungergot
Hä?? Sexfilme ??
Versuchst du jetzt mit aller macht zu provozieren??:verärgert::verärgert:
derHerzog:winke:


Danke:
Ich habe mir schon lange Überlegt ob ich dieses Thema überhaupt reinstelle. Weil ich genau solche Sachen vermeiden wollte. Jedoch ist Eigen-Urin eine Medizin die bei Verschiedenen Hauterkrankungen, Schnittwunden usw. helfen kann. Vielleicht war es doch ein Fehler?:traurig:

badener
20.02.2010, 15:37
Hallo,
warum sollte das ein Fehler gewesen sein ? weil manche damit nicht umgehen können ?
Persönlichkeiten wie z.B. Ghandi haben sich ihr ganzes Leben mit Eigenurin therapiert.
Wird schon was dran sein.
Alter Soldatentrick in die Stiefel pinkeln bei Blasen usw.
Habe selbst schon viel drüber gelesen,und denke nicht daß da was schlechtes dran ist.Wenn mir mal mein Jod ausgeht......:rolleys:

LG badener

....mein Ex-Schwiegervater gurgelt......äääh,ja....soll reichen :lachen:

User-ID-279
21.02.2010, 19:53
Vielleicht war es doch ein Fehler?:traurig:

nein es war kein Fehler!

Auch wenn Hungergot Dich lieber runtermacht, als selbst was kreatives zu schreiben.

Wenns nach mir geht -Hungergot- lese lieber im Forum mit, als selbst etwas zu schreiben.

Selbst wenn mal ein Post von Dir inhaltlich ganz o.k. ist, macht es keinen Spass den Blocksatz zu lesen - mich wundert, dass Du nicht als weitere Schikane den Text noch auf möglichst klein setzt.

Angie
26.04.2010, 17:07
es gibt keine dummen Fragen, oder?

Also wenn man den Urin filtern und äm abkochen (ja...eklig), in einer PETFlasche in der Sonne liegen lassen (UV-Strahlung?) oder destillieren würde, wäre das dann trotzdem noch giftig?

im wiki steht ja eigentlich nur, dass man es eben nicht trinken soll...

natürlich würde das nicht auf lange Sicht reichen, weil es sowieso viel zu wenig Flüssigkeit ist, aber könnte man so nicht 2,3 Tage gewinnen ohne davon krank zu werden?

User-ID-506
26.04.2010, 18:12
@Angie
Also wenn du in einem Notfall ohne Wasser steckst,
wird dich ein paar mal Urin wohl nicht umbringen und deine
Überlebenschancen im Vergleich zu akutem Wassermangel
erhöhen.
Von einer dauerhaften Anwendung zur "Immunisierung" wie
das manch Heilpraktiker anpreist,würde Ich aber absehen.

Der Urin wird nicht umsonst ausgeschieden.Jeden Tag werden
aus dem Umlauf von ca.1500L. Blut Abfallprodukte deines
Körpers in den Nieren ausgefiltert und über den Harn
entsorgt.

Einer der wichtigen zu nennenden Stoffe ist Harnsäure.
In kleinen Mengen zu ignorieren,führt übermäßige Harnsäure-
Rückführung zu Gicht oder zu Nierensteinen,je nachdem wie er
auskristallisiert.

Also als kurzfristige Rettungsmaßnahme OK-als längere Kur
besser nicht(wobei Ich persönlich zusätzlich bezweifle,daß die
Immunisierung durch Wiedereinführung von Körpereigenen
Giftstoffen stattfindet.Ständige Reizstoffzufuhr begünstigt
normalerweise nur Allergien o.ä.)

:winke:Grüße in die Nachbarschaft-Stalkerunit

Fetzi
26.04.2010, 18:21
Hi Ho!

Meine eigenen Erfahrungen (schon ein wenig komisch darüber zu schreiben - aber egal)

1. Es hat bei 2 Warzen geholfen
-Hatte jeden Tag Kontakt zu Landwirtschaftsfahrzeugen und hab mir da anscheinend mal etwas eingefangen (Risse in der Haut durch Öl/Benzin etc.) und bin die durch "normale Medizin" nicht losgeworden (ca. 1 Jahr). 2 Wochen lang jeden Morgen mit nem Wattetupfer abgetupft und die Dinger war weg.

2. Entzündung am Fußballen durch kaputte Arbeitsschuhe - 2 Tage je 20min. verdünntes "Fußbad" und fertig. Hätte eventuell auch mit Wundheilsalbe geklappt aber ich war neugierig. Vor allem der Juckreiz lässt bereits nach der ersten Anwendung nach.

Fazit: Kein Wundermittel aber in gewissen Situationen kann ichs weiterempfehlen. Kenn auch keine Nebenwirkungen/allergische Reaktionen bei äußerem Gebrauch.

tecneeq
26.04.2010, 21:02
Naja, wenns schmeckt ... und schön macht :grosses Lachen:

Mein Ding wärs aber nicht. Ich stimme aber zu, wenn ich die Wahl zwischen Pipi und verdursten habe, nehm ich lieber Pipi.

Urin soll auch Klasse bei Erfrierungen zum schonenden auftauen sein. Ist eben nie zu warm. :Gut:

wiki
26.04.2010, 21:16
Da war mal so ein Bericht im TV, die haben gemeint man soll zum gewöhnen den Morgenurin erst mal abkühlen lassen (Kühlschrank oder so), dann sollte das kaum Eigengeschmack haben...!

Ich wills garnicht wissen!!!
Aber ok, in der ärgsten Not, keine Medikamente, da wird man sicher einiges versuchen um Heilung zu erlangen.

mimose
27.04.2010, 14:59
Moin,

einfach mal experimentieren:
1. Man pinkelt sich morgens nach dem Aufstehen auf eine Hand und lässt sie lufttrocknen. Danach einfach mal an der Hand riechen: Da ist nichts unangenehmes oder ekliges, da stinkt auch nichts nach "Pisse".
2. Diese Prozedur ein paar Tage hintereinander wiederholen: die Haut wird spürbar zarter bzw. glatter. :rolleys: (PS: Zwischendurch waschen ist natürlich erlaubt.)
3. Lesetipp: http://www.amazon.de/Ein-ganz-besonderer-Saft-Urin/dp/349222847X
Gruß m

Bärtram
27.04.2010, 16:05
Das gleiche Ergebnis erzielt man auch dadurch, dass meine seine Hände mit groben Salz wäscht.
Das Salz wird dazu mit etwas Wasser angefeuchtet.

woodworker
27.04.2010, 16:17
Vor vielen Jahren gab es mal "trouble" darum, weil die Radio-Moderatorin von WDR2 (Karen Thomas) sich dazu bekannte.
Urin...ein ganz besonderer Saft.

Der Igitt-Faktor kommt aus dem Kopf.

Urin selbst ist nahezu Geruchs- und Geschmacksneutral (aber abhängig von der zusich genommenen Nahrung, z.B. bei Spargelverzehr riecht es).

Bei vielen Völkern ist Urin als Selbst-Desinfektionsmittel bekannt.
Beispielsweise über eine Schürfwunde pinkeln beschleunigt die Heilung.
Die heilungsfördernde Wirkung ist wissenschaftlich belegt.

Das alleinige Trinken Morgens (aus dem sog. Mittelstrahl) ist sehr umstritten was die positiven Wirkungen betrifft.

Bei einer längeren Tour habe ich mir auch einmal über eine Wunde am Bein gepinkelt, weil einfach tagelang nix anderes zur Desinfektion zur Verfügung stand.

Ob das den Ausschlag für die schnelle Wundheilung gab, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall hat es nicht geschadet.

mimose
27.04.2010, 18:08
Vor vielen Jahren gab es mal "trouble" darum, weil die Radio-Moderatorin von WDR2 (Karen Thomas) sich dazu bekannte.
Urin...ein ganz besonderer Saft.



Moin,

schau Dir mal meinen Lesetipp an...

Gruß m

hamster
27.04.2010, 20:01
. Der Urin wird von den Nieren gereinigt und ist somit sauber von Bakterien solange er direkt getrunken wird. Erst außerhalb des Körpers wird er verunreinigt.
:peinlich:

Also wie "Leck mich am Arsch" nur andersrum. Wäre dann ein geschlossener Kreislauf, falls man gelenkig genug ist.

hammer
27.04.2010, 20:42
Also wie "Leck mich am Arsch" nur andersrum. Wäre dann ein geschlossener Kreislauf, falls man gelenkig genug ist.


:Ironie:Ja genau, und niemand muß mehr Hunger und Durst leiden.:Ironie:

LG hammer

derHerzog
27.04.2010, 20:45
@hamster

Also... ich... ähhh.....
bin einfach nur sprachlos.

@ woodworker

was heist hier fremde Völker??
Mein Opa war im Bergbau, dort war auf die Wunde Pi...n gang und gebe.:rolleys:

Gruß
derHerzog:winke:

moosbüffel
30.04.2010, 11:14
Also wie "Leck mich am Arsch" nur andersrum. Wäre dann ein geschlossener Kreislauf, falls man gelenkig genug ist.

Hallo,

nach diesem Ausrutscher bitte wieder zurück zur sachlichen Diskussion.

Gruß Moosbüffel

ID 940
30.09.2010, 17:12
Zu diesem Thema könnte ich einiges an Erfahrungen berichten, lernte die Eigenurin-Therapie vor vielen Jahren durch einen Heilpraktiker kennen, das war um 1993, mit dem Erscheinen des Buches von Carmen Thomas. Danach hatte ich einige Bücher erworben, insbesondere Sammlungen von Erfahrungsberichten über Krebspatienten aus den 80ziger Jahren, die nahezu jedes Detail und jede Anwendungsform behandelten. Empfehlenswert m.E. der Aufklärungsband "Darm und Po" aus der Hobbythek-Reihe oder das Grundlagenwerk "Die goldene Fontäne".

(Ich spreche hier von Eigen-Urin, niemals von Fremd-Urin.)

Unterwegs oder unter grenzwertigen hygienischen Bedingungen ist Urin äußerlich problemlos anzuwenden. Wenn auch Ammoniak nicht jede Nase riechen mag. Sobald offene Wunden oder die Einnahme (Gurgeln) bis zum therapeutischen Trinken geplant sind, sollte man auf saubere Gefäße und Hygiene mehr Wert legen. Ohne eine angepasste Ernährung (keine scharfen Gewürze, Medikamente u.ä.) und bewussten Verzicht auf bestimmte Getränke (z.B. Alkohol) wird einem Einsteiger diese Therapie nur unnötig erschwert. Da wäre der hohe Protein-Gehalt der Nahrung zu nennen, der sich 1:1 im Geschmack des Urins wiederfindet, die Zersetzungsprozesse im Körper, und zwar individuell mit dem persönlichen Stoffwechsel, sollte man "studieren" am flüssigen Objekt. Bevor man ein Urteil fällt. Jeder verwertet anders und "riecht" anders. Wer ungeniert tierische Proteine und Alkohol zu sich nimmt, wird ob des unangenehmen Geschmacks niemals ein gesunde Haltung zu dieser Therapie entwicklen können, das ist das Ergebnis meiner Gespräche mit betroffenen Patienten beim o.g. Heilpraktiker. Im Falle von ärztlich verordneten Medikamenten sollte man den Abbau dieser Stoffe im Blut abwarten. Blut > Urin.

Zum Hintergrund: ich habe monatelang meinen Urin getrunken und erfolgreich die allergischen Symptome behandeln können. Ich könnte es wieder aus dem Stand, über Jahre mache ich gezielt Trink-Wochen. :lächeln: Wer glaubt, mal eben mit einem "Ekel-Trunk" besondere Wirkungen erzielen zu können, der irrt. Oder wer meint "viel hilft viel" und meint, zu Beginn gleich ein Glas voll schlucken zu müssen. Wie man für welche Wirkung praktisch vorgeht, entnimmt man am besten den zahlreichen Ratschlägen in den Büchern. Wie etwa langsames vertraut machen mit Geruch und Konsistenz etc. Das Absprechen mit dem Partner gehört selbstverständlich dazu, insbesondere (Regelfall) wenn man sich gemeinsam das Bad teilt. Meine Frau wendet ihn übrigens nur äußerlich an, ohne mein Zutun, für ihre Wehwehchen.

Gewisse ablehnende Einstellungen, wie hier im Thread, sind nur ein Spiegel des Umgangs mit dem eigenen Körper. Das ist nichts Neues, das kann man nachlesen in den Erfahrungsberichten von Anwendern und selbst erfahren, falls man sich mit diesem Thema und seinen Körpersäften konstruktiv auseinandersetzt. Woraus aber kein Zwang postuliert werden soll in der Richtung: "falls du deinen Urin nicht trinken kannst, hast du kein gutes Körpergefühl". Das wäre falsch interpretiert.

In einem Survival-Forum erwartete ich aber einen offeneren Umgang mit Tabus aller Art, so wie man seine überflüssigen Pfunde als Nahrungsreserve mit auf die Reise nimmt, trägt man eine sich stets füllende Blase mit sich herum, deren Inhalt nicht tabuisiert werden sollte.

Eine Verwandte von mir, Jahrgang 1927, kennt die äußerliche Anwendung bei Verletzungen aller Art seit Kindesbeinen und schwört darauf. Meine Erfahrungen lehnt sie dennoch ab, weil sie das als widernatürlich empfindet. Dies als Beispiel für die Bandbreite an Einstellungen. Die Natürlichkeit von Kindern mit dem eigenen Körper wird durch Erziehung manipuliert, was sehr bedauerlich ist und in der höheren Infektionsanfälligkeit durch zuviel Hygiene im Haushalt resultiert. Studien darüber gibt´s zuhauf.

In einer Ärzte-Doku fand ich einmal die Frage, wovor sich Notärzte eher fürchten, vor Blut, Urin oder vor der Spucke von Patienten. Die Spucke wurde einhellig als das größte Infektionsrisiko angesehen. (Ohne bestimmte Risiken bei speziellen Erregern in Blut zu ignorieren.)

Irgendwann ist man aufgrund Krankheit und versagenden Medikamenten vielleicht offen für dieses Thema, aus der Not, dann kann Urin ein Mittel sein, das "da" ist, hilfreich und nützlich wird. Besser vorbereitet sein und ohne Not die eigenen Emotionen bändigen und wie im echten Survival-Fall nüchtern handeln, Ekel kostet nur Zeit und Nerven. Wer seinen Ekel nähren möchte, sein Schubladen-Denken zementieren möchte, nur zu, den Neueinsteigern in Sachen Eigenbehandlung rate ich zu eingehender Lektüre (keines der Bücher auf dem Markt ist schlecht) und mutigen Versuchen. Das Leben ist kurz, zu kurz zum Zaudern.

CaveMan
03.12.2010, 16:02
natürlich würde das nicht auf lange Sicht reichen, weil es sowieso viel zu wenig Flüssigkeit ist, aber könnte man so nicht 2,3 Tage gewinnen ohne davon krank zu werden?

Ich bin zwar kein Mediziner... aber im Überlebensfall würde ich jedes Wasser trinken, von dem ich nicht erbrechen muss. Wenn mir das evtl. die entscheidenden Stunden verschafft, um zu überleben, dann ist später noch genug Zeit, die auftretenden Krankheiten zu kurieren. Wenn nicht, isses eh wurscht.

Urin ist zwar steril, wenn er den Körper verlässt, enthält jedoch massig Abfallstoffe, die der Körper eigentlich loswerden will. Diese werden in den Nieren ausgefiltert. Ich kann dir jetzt echt nicht sagen, wie lange man "immer das gleiche Wasser" (:lachen:) trinken kann, aber irgendwann kommt es sicher zu Nierenversagen, weil sich die Konzentration der Abfallstoffe weiter erhöht.

Ach ja: In einem seiner Bücher stellt Rüdiger Nehberg seinen "Urinator" vor: Eine Destille aus einer Fahrradflasche, mit der man viele schädliche Stoffe loswerden kann. Der Ammoniakgestank bleibt anscheinend allerdings. Probiert hab ichs noch nicht ;)


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