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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Taschenkettensäge, Selbstbau



StefanS
20.02.2010, 23:22
Wie auf dem Wintertreffen 2010 versprochen habe ich mich mal mit meinem guten Kumpel Manfred, der mir im Holz hilft / dem ich im Holz helfe zusammengesetzt und seine Werkstatt durcheinander gebracht.

Ziel war die billige Herstellung einer leistungsfähigen Zugsäge aus global verfügbaren Bauteilen. Hier ist das Rezept, das Ergebnis ist sehr schnittfähig und extrem klein und handlich. Ich bin ganz zufrieden. Einziges Manko: Serienfertigung wird es nicht geben, das Nieten nimmt zu viel Zeit in Anspruch, um ökonomisch zu sein. Aber Einzelstücke wird es geben... :-)

Man nehme (Bild 1):

-eine Kettensägenkette von Oregon, 91VG046E, 46 Treibglieder, 3/8 Zoll, für 1,3 mm Schiene (ich hatte eine mit herausgebrochenem Zahn, daher: Kosten Null). Natürlich geht auch jede andere Kette, aber dieser Typ ist genau lang genug, hat die richtigen Zähne und ist günstig.

- zwei Schlüsselringe aus Stahl, möglichst massiv (Kellerfund, Kosten Null)

- eine alte Bandschlinge, abgelegt wegen Säureschaden (Kosten Null)

Im schlimmsten Fall kostet die Sägekette 14 Euro, den Rest kann man frickeln.

Man teile (Bild 2):

Die Sägekette in Abschnitte von je zwei Schneidgliedern, indem man die Nieten an den gelb gekennzeichneten Stellen herausdrückt. Das geht nur mit Spezialwerkzeug, hier ist Netzwerken gefragt! :-) Dann wird jeweils jeder zweite Abschnitt herumgedreht, so dass die Zähne 1 und 2 nach rechts, die Zähne 3 und 4 nach links, die Zähne 5 und 6 nach rechts und so weiter zeigen. Das bedingt, dass die Kette in beide Richtungen hobelt. Die Kettenteile nietet man mit Verbindergliedern wieder zusammen (ebenfalls Spezialwerkzeug!)

Unten im Bild sieht man die Originalkette, oben die Kette in der neu vernieteten Fassung. Deutlich zu erkennen die Treibglieder, die an den Verbindungsstellen gegenläufig sind.

Man ziehe (Bild 3):

die zwei Schlüsselringe durch die letzten Treibglieder der Kette. Diese ist jetzt etwa 95 cm lang.

Man trenne (Bild 4):

mit Hilfe einer Lötpistole zwei etwa 35 cm lange Stücke aus der Bandschlinge. Alternativ tut's auch Gurtband, Hauptsache, Kunststoff und weich genug.

Man vernähe (Bild 5):

das Gurtband oder die Bandschlingenstücke um die Schlüsselringe, überlappend wir dargestellt. Dabei 2 mm Breitnaht mit gutem Kunststoffgarn (Drachengarn) nutzen, zweimal quer, zweimal diagonal (wie das Haus vom Nikolaus).

Das sieht dann so aus (Bild 6).

Man greife zum sägen(Bild 7):

die fertige Säge so wie dargestellt. Die Finger müssen keine Kraft ausüben, die Belastung liegt direkt auf den Handgelenken.

Das Ergebnis (Bild 8).

StefanS
20.02.2010, 23:23
Test (Bild 9): 20 Züge. Die Tiefenbegrenzer sind nicht verändert worden, insofern ist die Spandicke um die 0,6 mm. Damit ist der Zug gleichmäßig und hakt nicht. Mehr Spanabtrag würde höhere Kraft benötigen, also Finger von den Tiefenbegrenzern lassen! Die Kette ist mit einer handelsüblichen Rundfeile 3,8 mm im 30-Grad-Winkel nachschärfbar.

Die fertige Säge (Bild 9) passt in eine Hand und wiegt 175 Gramm.

Eterus
20.02.2010, 23:24
@ StefanS

Du bist echt genial, danke. :lächeln: :Gut:

Techniker
20.02.2010, 23:25
:grosses Lachen:mensch sogar mit Qualitätsbilder :Gut:

WIKIARTIKEL :Gut:

StefanS
20.02.2010, 23:33
Gerne! Nachdem wir heute einen Baum in 4 statt 8 Stunden abgetragen haben, war mir einfach langweilig... :rolleys:

Ich sehe mal, dass ich noch ein paar zurechtgemacht kriege bis zum Sommertreffen - aber das muss ich bei Manfred immer dazwischen schieben, wir haben beide sehr unterschiedliche Dienstpläne.

PS: Danke für die Stichworte! Hatte ich total vergessen! :-)

derHerzog
21.02.2010, 00:05
Sau Geil. Ihr kommt echt auf die tollsten Ideen. Danke.
Gruß
derherzog:winke:

Techniker
21.02.2010, 00:53
warte mal ab was da noch von mir kommt :rolleys::grosses Lachen::Gut:

StefanS
21.02.2010, 01:05
'n atomgetriebener HSP-Muli! :grosses Lachen:

User-ID-78
21.02.2010, 01:40
'n atomgetriebener HSP-Muli! :grosses Lachen:
Nö, wir arbeiten mit Flux-Kompensatoren. :grosses Lachen: Aber die Säge ist wirklich saubere Arbeit, Hut ab!

Techniker
21.02.2010, 10:48
http://survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Taschenkettens%C3%A4ge_%2C_Selbstbau

atomgetriebener HSP-Muli! ???

Atombetrieden nich...
Aber mit Holzvergasermotor :devil:

hammer
21.02.2010, 10:58
Wow
diese Taschenkettensäge hat eine 1mit Sternchen verdient. Super Teil ich verbeuge mich vor Dir. (Schleimmodus aus):rolleys:

Ne im ernst, Super Sache mit den Bildern das alles so Darzustellen das es leicht verständlich ist.
Interesse hätte ich schon.

LG hammer:winke:

User-ID-78
21.02.2010, 11:44
...Interesse hätte ich schon...

Bitte hinten anstellen und nicht vordrängeln. :grosses Lachen:

StefanS
21.02.2010, 11:55
Techniker, danke für den Artikel!

@ all: ich versuche, über die Monate verteilt ein paar fertig zu machen. Spätestens September gibt´s dann Tauschware. :winke:

ID 940
12.08.2010, 20:11
Die Finger müssen keine Kraft ausüben, die Belastung liegt direkt auf den Handgelenken.

Der für mich entscheidende Part kommt zum Schluß. Hört sich nach ergonomischem Muskeltraining für Schultern und Rücken an :lachen:, insgesamt ein tolle Idee der Resteverwertung.

Nobody
13.08.2010, 15:58
Ich hab mir mal eine Drahtsäge gekauft,allerdings geht das mit den Ringen nicht,da dir nach 30 Sekunden die Finger wehtun.
Hab dann einfach Bänder an beide Seiten geknotet und fertig :lächeln:

David
17.08.2010, 15:26
Wow, respekt!
Ich hab ja schon von diesen Drahtsägen und "Taschenkettensägen" gehört aber das man die selber machen kann ..., danke für die Anleitung! ... Das es auch noch funktioniert und sicherlich X-Mal stabiler ist als gekauft...

Wir haben zu unserer Kettensäge zu Hause 5 Ketten, 2 werden demnächst eigentlich weggeworfen... und ich weiß auch wo ich Werkzeug zum Nieten herbekäme, kostenlos. :grosses Lachen:

D-Camp
18.08.2010, 00:06
Diese kette habe ich schon in diversen Geschäften gesehen kostet über 30 euro

Aber dieses How to werde ich mal durch setzen ketten habe ich genug um das zu bewerkstelligen

User-ID-1145
01.06.2011, 01:23
Nicht schlecht nicht schlecht

Wollte schon immer mal eine "Taschen-Stihl", werde es demnächst mal selber probieren..............

Um die Nieten rein und raus zu drücken müsste doch auch ein Kettennietdrücker für die Velokette gehen oder? Splintentreiber ist zwar auch eine Möglichkeit aber einmal falsch geschlagen und das Kettenglied ist verbogen, weiss ich aus eigener Ungeschicktheit beim Velo, musste dann zwei Nieten ersetzen bääh. Wobei beim handbetrieb eine Ungenauiogkeit von eins zwei zehntel mm keine Rolle spielt.

Wünsche aber allen trotzdem happy sawing...........

TTFN aus dem Toggenburg

Jürgen

drudenfuss
01.06.2011, 03:44
Nicht schlecht das Teil. Sieht sehr stabil aus und ist sicherlich deutlich funktioneller nund haltbarer als diese Drahtsägen.

Keusen
01.06.2011, 06:22
Ich wollte mir diese Säge auch nachbauen ,

alles soweit kein Problem, aber ich bekomme
nirgends so ein Nietgerät zum lösen und wieder
vernieten der Kette, ebenso wenig wie ich solche
Verbindungsglieder bekomme

Hat dazu jemand ne Bezugsadresse, selbst mein
Kettensägenhändler hat mich angesehen, als hätte
ich seinen Hund gefressen ?

Grüße

Eugen j.keusen

P.S: Alternativ: wo gibts die Säge denn fertig zu kaufen ?

0815
01.06.2011, 11:09
Hallo Eugen

Schau mal in der der Bucht. Da habe ich die Geräte schon gesehen.

Gruß 0815

gerdd1
01.06.2011, 12:22
@keusen, schau mal hier:
http://www.amazon.de/Kettens%C3%A4ge-Asts%C3%A4ge-Baums%C3%A4ge-Kette-Beschnitt/dp/B001AE139C/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1306923600&sr=8-1
http://www.amazon.de/Handkettens%C3%A4ge-SPEZIAL-mit-Treibglieder-einsatzf%C3%A4hig/dp/B002BIOE4C/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1306923600&sr=8-3
http://www.amazon.de/Vertrieb-Wildermuth-Hand-Kettens%C3%A4ge/dp/B004SAGJFS/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1306923600&sr=8-4

mit meiner Handkettensäge (1. Link) haben wir auf einem Treffen 20 cm Durchmesser ohne Probleme zersägt.

Solarwind
01.06.2011, 20:25
Fahrrad oder Motorradzubehör?

Gibts für Kettensägen keine Kettennieter?

Mit Austreiber und Hammer wird es etwas fummelig.

ID 666
02.06.2011, 07:21
Schaut doch mal hier.

Veloplus (http://www.veloplus.ch/AlleProdukte/KettenKettenschutzRiemenantrieb/WerkzeugZubehoer.aspx)

Das gibt es sicher auch in D und A.

Gruss watchdog

0815
02.06.2011, 08:46
Hallo Solarwind

Es gibt Entniet und Nietgeräte für Motorsäge ketten.

Je Gerät zahlt man so um die 50 Euro,da dürfte die von Gerdd1 verlinkte Säge die Billigere Lösung sein.

Gruß 0815

Holger
08.12.2011, 23:07
Moin moin,
Klingt ja echt super die Geschichte. Die Kettensägen aus dem Outdoorladen sind in der Tat ein bisschen teuer so dass ich mich noch nicht entschieden hab. Die dünnen Drahtsägen finde ich jedoch klasse. Super leicht und verhältnismäßig effektiv. Aber nochjmal zur Sägekette. Es ist ja viel Arbeit mit den Nieten.
Hat eigentlich schon mal jemand versucht ob es auch ohneUmdrehen der Kettenenlemente geht? Dann sägt die Säge halt nur in eine Richtung und läuft leer zurück. Oder man trennt sie in der Mitte ein Mal und sägt so dann auch in beide richtungen. Ich hab auch noch eine alte Sägekette zuhause. Ich werde das demnächst mal ausprobieren.
Vom Ergebnis werdet ihr lesen.
Bester Gruß

Holger
18.12.2011, 23:40
Moin,
So hab mal ne alte Kettensägenkette scharf gemacht, geöffnet und schlaufen angebaut. Auch so funktioniert die Säge! einen 10 cm dicken frischen Stamm hab ich in ca einer Minute durchgehabt. Es ist nicht so, dass die Säge in eine Richtung super schwer läuf. Manchmal klemmt die Säge etwas aber sie tuts. Ich hab jetzt natürlich keinen Vergleich zu den Sägen mit den umgedrehten Zähnen oder denen aus dem Outdoorladen, aber ich werde die Sägekette auf jeden Fall auf meine nächste Kanutour mitnehmen.
Bester Gruß und schöne Weihnachtszeit!
Holger

therealsilencer
07.01.2012, 14:20
Servus,

eine Sägekette für eine Kettensäge ist für hohe Geschwindigkeiten und Zugkräfte und geringen Anpreßßdruck ausgelegt - auch und gerade von den Schneidengeometrien etc. Von daher muss jede manuelle Verwendungn suboptimal sein. Ausserdem muss so eine Kette durch die Sägeschiene geführt werden, weil sie sich sonst sehr leicht "verlaufen" kann.
Trotzdem kann man eine solche Säge ganz manierlich als Outdoorsäge verwenden, einer der Hauptvorteile ist, dass man sie mit einer guten Feile nachschärfen kann; diese Feile gehört dazu, auch weil man damit die Tiefenbegrenzer kürzen muss, wenn man den Hobelzahn schon ein paarmal geschärft hat.

Ich würde empfehlen, eine solche Säge aus einer alten Kette mit schon fast abgeschliffenen Zähnen zu machen, die Tiefenbegrenzer sind da schon entsprechend gehürzt und die Kette ist aufgrund des Verschleißes an den Nieten schon "weich", also nicht mehr so steif wie eine neue. Und die Treibglieder, also die Elemente, in die das Kettentreibrad eingreift, kann man mit einer Flex oder so abtrennen, das spart Gewicht.

In unserer Werkstatt haben wir uns die Sägeketten für die Motorsägen immer selber gemacht - von der Rolle die Meterware abgelängt und dann genietet. Das war bis vor einigen Jahren auch für den gewerblichen Verkauf günstiger als die fertigen Ketten. Erst in Jüngerer Zeit dreht sich das Rad da anders.
Bei den meisten Fachgeschäften werden auch nur noch fixfertig abgelängte Ketten verkauft; meist ist es billiger, eine neue Kette zu kaufen, als selbst eine gute, gerissene Kette zu flicken - deshalb ist auch kaum mehr Entnietgerät und Nietpresse samt Kleinteilen (Nieten, Nietlaschen, Hobelzähne, Treibglieder etc.) vorhanden. Die Vielzahl von Ketten - .325, 3/8" schmal, 3/8" breit, und die "große", für die ich die Bezeichnung grade nicht parat habe - sowie die unterschiedlichen Ausführungen - Halbmeissel, Vollmeissel, Hybrid - macht die Ersatzteilhaltung auch schwierig.

Meine erste Wahl für nicht motorisierte Anwendung bleiben die Japan-Sägen, insbesondere die Silky Oyakata mit 3 mm Zahnung. Klar ist die nicht so kompakt wie eine rollbare Kette, aber meine "Survival Ausführung" ist auch nicht soooo gewaltig - das Sägeblatt liegt in einem aus Blech gebogenen U-Profilund kann mit zwei Flügelschrauben nach dem Herausziehen geklemmt werden, wobei die Hülle als Griff dient. Das U-Profil ist auch gut mit Draht, Schnur oder Klebeband zu umwickeln; das verbessert den Griffkommfort und dient auch noch als Vorrat ...

David
08.01.2012, 16:56
Vor einigen Monaten haben Bekannte geheiratet. Auf einer nahegelegenden Burg (Museum und teilweise noch vom Fürsten bewohnt) befindet sich ein Außenposten des Standesamtes. Brauch ist es, mit einigen Autos hinzufahren, "Spalier stehen" und die frisch Verheirateten dann zum Ort der weiteren Festivität zu bringen. Vorher: Nach verlassen der räumlichkeiten behindert ein auf 2 Böcken gelagerter Birkenstamm den Weg, das Paar muss sich den Weg freisägen, bekommt zuerst eine viel zu kleine Säge aus dem Modellbaubereich, die nächsten Sägen müssen mit flüssigem "erkauft" werden, die größen der Sägen steigern sich gewöhnlich (allerdings mit plattgehauenen Zähnen) ... doch plötzlich: der Bräutigam sagt: ne das wird mir zu teuer und dauert zu lange, da macht die Braut ihre Tasche auf, holt eine Tüte raus und damit eine selbstgebaute Taschenkettensäge !!! (allen Zuschauern war die Überaschung anzusehen)

( ca. 1/2 meter Kettensägenkette, an beiden Enden jeweils ein kurzes Stück Gliederkette mit einem Metallrohstück als flexibler Griff)

Holger
09.01.2012, 23:10
mmmh, die Geschichte mit der Hochzeit hab ich schonmal irgendwo gelesen......... wo bloß????

@ therealsilencer (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/875-therealsilencer) : danke für die kompetenten Hinweise und Details zu den Sägeketten!!!

Meine erste Wahl für nicht motorisierte Anwendung bleiben die Japan-Sägen
Japansägen sind in der Tat ne tolle Erfindung, aber wie ich finde vorallem für die Werkstatt und nicht für Frischholz und erstrecht nicht für stärkere Äste und Bäume in der Natur. Oder hat schonmal jemand ne ausgewachsene Kiefer mit ner Japansäge umgelegt. Das dünne empfindliche Sägeblatt würde schnell klemmen und ist generell sehr empfindlich. Für Outdooraktivitäten ist sie mir definitiv zu fragil. Und das was man mit der Japansäge bearbeiten kann, kann man auch mit Messer und ein bisschen roher Gewalt erledigen. Natürlich sieht ein guter Sägeschnitt aber sauberer aus.
Die Kettensäge hat man denke ich vorallem dabei wenn mal ein Baum im Weg liegt und beseitigt werden muss oder man Bäume für ein Floß braucht.

Peacefool
10.01.2012, 00:06
Ist zwar kein Selbstbau, aber ich hatte mir letztes Jahr dieses Hand-Kettensäge bei Pearl (http://www.pearl.de/a-PE2314-5412.shtml) gekauft.

7055

Und sie flutscht gut, hat vor allem sehr robuste Handgriffe, wodurch man gut die Kraft übertragen kann.

Klein verpackt finde ich rund 15 € nicht zuviel.

LG
Peace

David
10.01.2012, 23:34
mmmh, die Geschichte mit der Hochzeit hab ich schonmal irgendwo gelesen......... wo bloß????




Wo denn? Ich hoffe nicht, das ich die hier schon mal geschrieben habe, das wär peinlich ;-)

Holger
11.01.2012, 00:39
@ David,
Hab grad mal nachgedacht und dann nachgeschaut und habs gefunden: in der Survivalgruppe im StudiVZ. Schade dass da jetzt total tote Hose ist.
bester Gruß

David
11.01.2012, 11:47
haha wie cool, ja stimmt leider...

therealsilencer
19.01.2012, 18:35
Japansägen sind in der Tat ne tolle Erfindung, aber wie ich finde vorallem für die Werkstatt und nicht für Frischholz und erstrecht nicht für stärkere Äste und Bäume in der Natur. Oder hat schonmal jemand ne ausgewachsene Kiefer mit ner Japansäge umgelegt.

Hm - mit Japansägen meine ich nicht die fragilen Klapp- oder Schiebemodelle ausm Baumarkt, sondern die stabilen und teuren etwa von David Dominicus. Ich verwende die Dinger eigentlich nur Outdoor - für den Obstbaumschnitt, Bau und Pflege jagdlicher Einrichtung (auch mal kleine Kiefer oder Fichte umlegen, entasten, zuschneiden ....), .... In der Werkstatt habe ich den Elektrofuchsschwanz, ne Pendelstichsäge und zwei Handkreissägen. Aber selbst da eine kleine Silky fürs ganz feine und feiner Zahnung.

Klar ist auch eine Oyakata oder so nix für Grobmotoriker. Bäume fällen mit einer Handsägekette? Ne, eher mit einer größeren Japansäge, weil ich da die Fällschnitte präzise setzen kann (Fällkerb, Fällschnitt) und damit das Ding dahin fällt, wo ich es haben will.

Aber ich denke, dass eine sehr feine (.325er? Micro?) Motorsägekette mit entsprechendem Schliff, umgedrehten Hobelzähnen etc. eine passable Handsägekette abgeben kann.
Hm, lag da nicht noch eine in der Werkstatt??

Wichtig ist es, im entscheidenden Moment überhaupt eine Säge zu haben, und zwar die, von der man überzeugt ist. Die ist dann auch für einen selbst die beste.


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