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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medikamente für Kinder



Hotze
18.04.2010, 21:41
Hallo Survivalists!

Um in der Krise gut durchzukommen, ist vor allem wichtig, dass man mit den Menschen aus der Umgebung ein gutes Verhältnis hat.

Bei aller Technik und Vorratshaltung steht man schnell dumm da, wenn man es als Einzelkämpfer versucht. Wir machen u.a. deshalb schon länger einiges, um gut mit unserer Nachbarschaft klarzukommen.

Als zusätzliche Maßnahme, die in diese Richtung geht, habe ich mir ein großes Paket an Kindermedikameneten zugelegt. Klingt auf den ersten Blick komisch, aber: Wer einem Kind, dem es gesundheitlich schlecht geht, helfen kann, indem er im richtigen Moment ein, zwei von den richtigen Tabletten aus der Tasche zieht, der hat bei den Eltern und Angehörigen immer einen sehr dicken Stein im Brett.

Man könnte auch Erwachsenenmedikamente nehmen und entsprechend geringer dosieren, aber wenn man in so einer Situation speziell was für Kinder hat, dann sind die Leute schon sehr beruhigt und dankbar.

Dieses Paket habe ich, seitdem es Samstag nachts bei uns geklingelt hatte und eine verzweifelte Nachbarin nach Fiebersenkungsmitteln gefragt hatte. Zum Glück hatten wir noch was - und es hat geholfen. Ansonsten hätte der Kleine in die Klinik gemusst (und hätte dort wahrscheinlich das gleiche bekommen).

Das nur mal so als Anregung.

Euer Hotze.

derHerzog
19.04.2010, 19:27
Servus Hotze,
seeehr guter Gedanke,

Als Beispiel, Parazetamol Zäpfchen; gegen Schmerzen und Fieber, ca. 4Jahre haltbar.
oder
Dimenhydrinat; bei Schwindel,Übelkeit u. Erbrechen, ca 3Jahre haltbar.
Des weiteren Fenchelhonig, und Schleimlöser gegen Husten.

Das sollte in keiner gut sortierten Apotheke fehlen.:rolleys:

Wer noch Anregungen hat bitte posten.

Gruß
derHerzog:winke:

Dosenburgerin
20.04.2010, 20:38
Weniger eine Anregung als eine kleine Warnung.
Wenn ihr Antibiotika für euch Erwachsene einlagert, dann bitte auch welche die für Kinder geeignet sind.

Eine frühere Bekannte von mir hat mir mal erzählt, warum sie eine leichte Behinderung (geistig und hörberindert) geworden ist.
Sie war bis zu ihrem 9 Lebensjahr ein ganz normales Mädchen.
Bekam eine schwere Grippe und ihre Mutter hatte kein Geld mehr und hat ihr dann Antibiotika für Erwachsene gegeben.
Damit hat sie ihrer Tochter mehr geschadet als geholfen, auch wenn sie die Dosierung in kleiner Dosen verabreicht hatte.

Hotze
21.04.2010, 08:54
Danke für diesen wichtigen Hinweis.
Ich kann auch nur davor warnen. Kinder sind KEINE Miniaturausgabe von Erwachsenen!!! Der Metabolismus unterscheidet sich erheblich von dem eines Erwachsenen und Gehirn und Nervensystem sind sehr viel empfindlicher (deshalb auch äußerste Vorsicht mit Antibiotika).

Gegen klassische viel erprobte Kindermedikamente wie Hustensaft oder Fieberzäpfchen ist nichts einzuwenden, aber Experimente mit Umrechnen von Erwachsenenmedikamenten auf Körpergewicht usw. bitte unterlassen!

Euer Hotze.


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