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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jagdgeräte- KEINE Feuerwaffen



supertramp
02.02.2012, 15:54
Was für Geräte zum Jagen habt ihr denn vorgesehen - bitte KEINE Schusswaffendiskussion :rolleys:
Mir fallen zu diesem Thema ein:
1.) Tierfallen
2.) Handkatapulte ( bei uns China genannt )
3.) Armbrust
4.) Pfeil und Bogen
5.) Wildnetze
6.) Dynamit zum Fischen

hab ich was vergessen ?
Grüsse - Norbert

Realist.
02.02.2012, 17:16
ähm Draht, Draht und nochmal Draht ^^
& ein Luftgewehr
weil 2) Ohne ein tägliches Training unbrauchbar- Mit der Barnett Strike 9 treff ich auf 20 Meter grad ein DinA4 Zettel...
3)+ 4) Training Training Training und Wildkenntnis- hab ich nicht die Zeit dafür.
6) Wo bekommst du Dynamit her? :D Außerdem sind kleine Gewässer danach fischfrei......

Wie wärs mit der guten alten Aalreuse & einer Angel (+ Kescher) ?=)
Ich hab noch einen Selfmade- Fischspeer, aber würde meinen 3 Ruten den Vorzug geben.
Ansonsten kenn ich genug Karnickelpfade in der Gegend:)
mfg
Sam

maniacmantis
02.02.2012, 17:21
Hallo Forum,

auf Anhieb fällt mir für's Kleingetier noch die Steinschleuder ein.

LG
Günter

Ps. das Blasrohr (wer's drauf hat :rolleys:)

wolpi
02.02.2012, 17:22
ja !

wenn s Dynamit alle ist, nehmen wir den Notstromgenerator zum Elektrofischen, auf festem Land vielleicht auch den Bumerang oder den abgerichteten Falken ... oder doch lieber Dackel Waldi fürn Fuchsbraten.

Realist.
02.02.2012, 17:28
Blasrohr höchstens für Kleinvögel bis etwa 10 Meter.
Meinst du die Steinschleuder mit Gummibändern oder die "alte" Version mit 2 Laschen?:D
mfg Sam

supertramp
02.02.2012, 17:29
Na ja die # 6 ist vielleicht ausser Mode ( in der Türkei aber immer noch aktuell ) also ersetzen wir das Dynamitpaket mal durch ein Fischereigerät wie Angel oder Netz :lächeln:
Grüsse - Norbert

maniacmantis
02.02.2012, 18:04
@Sam

welche Schleuder spielt keine Rolle, können ja beide in die Auflistung aufgenommen werde.
Ich persönlich würde auf jeden Fall die mit Gummibändern vorziehen, mit der "alten" Version würde ich höchstens mich selbst treffen :ängstlich:

LG
Günter

supertramp
02.02.2012, 18:18
@Sam

welche Schleuder spielt keine Rolle, können ja beide in die Auflistung aufgenommen werde.
Ich persönlich würde auf jeden Fall die mit Gummibändern vorziehen, mit der "alten" Version würde ich höchstens mich selbst treffen :ängstlich:

LG
Günter

Na ja Günter wenn du die alte Gummischleuderschussrichtung um 180 Grad drehst ( das ist die Hälfte von einem Vollkreis ) dann wird das schon klappen :lachen:
Wenn man ausreichend übt ( auf dem Klo oder im Büro oder was weiss ich ) dann bekommt man eine unglaubliche Treffsicherheit mit solch einer Gummibandversion -man sollte nur die Ladung nicht laufend wechseln. Also immer die gleiche Muttern oder Stahlkugeln.
Grüsse - Norbert

karpatenwolfes
02.02.2012, 18:23
Weil ich Fisch sehr mag: kleiner Speer zum Stechen, kleiner Bogen. Fischtreibjagd: Gewässer mit Steinen auf einer Seite ganz verschließen, Flußaufwärts aus Steinen ein V mit Spitze zur Mauer und dann alle ins Wasser und die Fische zum V treiben. Prima Vorratshaltung.
Angeln ist Sport, Dynamit und Aggregat unsportlich. Sorry,macht Ihr das im Ernst?:confused:

maniacmantis
02.02.2012, 18:29
Danke Supertramp, jetzt weis ich endlich was 180 Grad sind. :rolleys:

Naja, mit der Gummischleuder komme ich sehr gut klar, aber mit solch einem Modell
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Foners1_repro.jpg&filetimestamp=20060515014053
hätte ich so meine Probleme.

Firehorse
03.02.2012, 03:46
Ich fürchte, in D wird nach höchstens ein paar Wochen "Chaos" (gehe mal von dieser Voraussetzung aus, dass "Recht und Ordnung" nicht mehr vorhanden sind, weil ansonsten Jagd für´s "Fußvolk" verboten ist) nicht mehr viel jagdbares Wild vorhanden sein, die wenigen Tiere, die dann noch da sind, werden sehr klug/ sehr scheu sein. Wenn man mit diesen Gerätschaften nicht sehr vertraut ist, gibt es jede Menge Tierquälerei und nix zu futtern.
Ich denke,das realistische Szenario der Jagd wird aus dem Gebrauch von (Lebend-) Mäuse- und Rattenfallen bestehen. Und ein paar Würmer/ Insekten zum Sammeln. Ein Körbchen vielleicht?
Ich glaube, dass es mehr Sinn macht, Nutztiere zu halten/züchten/vermehren als darauf zu hoffen, dass man die Gelegenheit bekommt, zu jagen.

ID 2621
03.02.2012, 08:46
Ich glaube, dass es mehr Sinn macht, Nutztiere zu halten/züchten/vermehren als darauf zu hoffen, dass man die Gelegenheit bekommt, zu jagen.

Das wäre mal ein interessantes Bild, wie sich jemand 10 Schweine in seiner 3-Zimmerwohnung, auf dem sechsten Stock hält :grosses Lachen:

Geronimo
03.02.2012, 10:23
Firehorse hat recht, wenn millionen anfangen zu jagen, sind die Wälder bald leer, man muß ja keine Schweine in der Einzimmerwohnung züchten, aber Hasen, insbesondere Riesen, kann man überall halten. Ein Hasen kriegt ca. 8-10 Junge und die sind nach wenigen Wochen ausgewachsen und liefern schon einiges an Fleisch.
Damit man jagen kann müsste schon alles den Bach runter gehen, ansonsten ist es immer noch Wilderei, abgesehen vom Konurenzkampf mit anderen Hungrigen wird alleine das für genug Probleme sorgen.
Deine Hasen kannst du schlachten wann du willst, es macht keinen Lärm, keiner weiß es und du brauchst keine Munition oder irgendwelche Behelfswaffen mit denen du doch nichts triffst.
Gruß Geronimo

ID 2621
03.02.2012, 11:34
@Geronimo
Auch wenn man "nur" Kaninchen in seiner Stadtwohnung züchtet, bleibt immer noch das Problem Nahrung und Stroh für die Karnickel zu beschaffen, und den anfallenden Mist zu entsorgen.

Sagen wir jetzt mal, Du hast eine Zucht von 10-20 Tieren.
Ich kenne mich persönlich überhaupt nicht aus mit Kaninchenzucht, aber ich denke dass so 10-20 Tiere doch schon ziemlich Futter brauchen.
Wie will man da unbemerkt, jede menge Grünzeug in seine Wohnung schleppen?
Vom Geruch (Kot/Urin) ganz abgesehen.

Eigentlich meinte ich den vorigen Post ziemlich ironisch, da ich Tierhaltung (Nutztier/Nahrungsquelle) in einer Stadtwohnung kaum sehe.

Allerdings habe ich aus erster Quelle schon gehört, dass während des Jugoslawienkrieges, auf dem 7tem Stock eine Kuh im Flur gehalten wurde (Milchquelle).

Grüsse

Kartoffelknilch
03.02.2012, 20:10
Firehorse hat recht, wenn millionen anfangen zu jagen, sind die Wälder bald leer...

Wieso, die Wälder sind doch voller Menschen...:devil:

Ernsthaft, richtig anfangen mit jagen kann man dann wahrscheinlich eh vergessen...
Wenn du da mit einer Waffe rum latscht, bist eher ein "Feind" oder "Eindringling" oder was auch immer, als ein harmloser Familienvater auf der Suche ist nach Futter für seine Familie.

Fischen mit Dynamit oder anderen Massenvernichtungswaffen, ist mehr als nur dämlich!
Klar, kurzfristig hast was zu kauen zwischen den Zähnen, aber nicht sehr lange, weil einfach viel zu viele gekillt werden, gerade auch die Futterlieferanten deiner Essfische...
Nahrungskette und so...

Fallenstellen dürfte eine der erfolgreicheren Überlebensstrategien sein, genauso wie Pflanzen, Insekten und Mollusken sammeln.
Alles machbar ohne große Energieverschwendung.
Vorallem ist das alles erlernbar ohne das man erstmal 5000 Jahre im Schützenverein sein muss oder arme Strohballen, Dosen oder was auch immer malträtieren muss...
In der Mittagspause mal ein Buch über essbare Pflanzen gezückt und mal 1-3 gelernt, fettich is die Wurst.
Rechnet das mal nach, 1-3 Pflanzen pro Mittagspause.
Durchschnittlich 2 Pflanzen pro Tag, 5 Arbeitstage die Woche, 40 Arbeitswochen im Jahr...
Selbst wenn nur die Hälfte an Pflanzen hängen bleibt...
Dann mal 2-3 Wochen mal 1 Falle pro Tag gelernt, wobei das umfangreicher ist und auch praktische Übung braucht...

Eine herkömmliche Jagd, also Pirsch oder Ansitz ist viel zu anstrengend, wenn man das nicht gerade mit einem guten Gewehr und viel Erfahrung macht. Noch viel schlimmer ist es mit "alten" Methoden wie Armbrust, Bogen, Schleuder...

Mein Credo in der Krise wäre das gleiche, welches Hägar der Schreckliche schon seinem Sohn versucht hat bei zu bringen:
"Es ist ein feiner aber wichtiger Unterschied, zwischen Energiesparen und Faulheit!"

Zeltengehen
04.02.2012, 00:20
Das wäre mal ein interessantes Bild, wie sich jemand 10 Schweine in seiner 3-Zimmerwohnung, auf dem sechsten Stock hält :grosses Lachen:


Hallo,

Firehorse hat schon recht, viel (!!!) zuwenig Wildbestand zumindest in D und zudem werden die Profis (Jäger und Förster) die sich in ihrem Revier auskennen und gut Ausgerüstet sind die Laien am Jagen hindern!

Denk bitte auch mal kleiner: z.B. 2, 3 oder 4 Hasen auf dem Balkon oder Meerschweinchen oder Wachteln. Was meinst Du, was im und nach dem Krieg so gemacht wurde? Hühner tagsüber draußen und Nachts im Keller damit keiner was stiehlt etc.

So long
Zeltengehen

supertramp
04.02.2012, 17:26
Fallenstellen dürfte eine der erfolgreicheren Überlebensstrategien sein,

Dann mal 2-3 Wochen mal 1 Falle pro Tag gelernt, wobei das umfangreicher ist und auch praktische Übung braucht...




In welcher Fussgängerzone übt man denn am besten ? :grosses Lachen:

Grüsse - Norbert

Kartoffelknilch
04.02.2012, 18:59
In welcher Fussgängerzone übt man denn am besten ? :grosses Lachen:

Grüsse - Norbert

Fang doch erstmal klein an, also Spielplatz oder Schulhof :Cool:

Caveman67
04.02.2012, 19:08
Mal zurück zum Thema, als ernst gemeinte Jagdgeräte besitze ich eine Barnett Panzer V Armbrust und ein Katapult (für Kleintiere).
Komme damit schon zurecht habe aber klar noch nie gejagt damit und habe dies ausser im Notfall auch nicht vor.

Kartoffelknilch
04.02.2012, 21:22
Mal zurück zum Thema, als ernst gemeinte Jagdgeräte besitze ich eine Barnett Panzer V Armbrust und ein Katapult (für Kleintiere).
Komme damit schon zurecht habe aber klar noch nie gejagt damit und habe dies ausser im Notfall auch nicht vor.

Also die Armbrust wird mit 70kg Zugkraft angegeben, damit solltest du auf alle Fälle Rehe, Hirsche und anderes größeres Getier erlegen können.
Einzig die Verarbeitung der Armbrust kann ich nicht richtig beurteilen, steht was von Plastikkörper...
Bin immer etwas skeptisch, was Plaste und Elaste angeht, da die auf die Dauer sehr spröde werden können und wenn dann da 70kg Zugkraft drauf lastet... Autsch!
Hast du denn genug Munition für die Armbrust? Ich würde da locker 100+ Bolzen als Reserve einlagern, gerade weil im Ernstfall die Bolzen im Zweifelsfall weg/kaputt sind wenn du mal verfehlst.
Bei dir wird ja auch angegeben, das du aus dem Elsass kommst... Weil in D-Land sind Armbrüste in Privatbesitz verboten, fallen unters Waffengesetz...
Was das Katapult (Zwille?) angeht, damit man damit sicher jagen kann, muss man üben, üben, üben... :)
Dafür ist natl. die Munition for free :lächeln:

maniacmantis
04.02.2012, 23:53
Hallo Kartoffelknilch,

wo steht dass der Besitz einer Armbrust in D-Land verboten ist?

Nach Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 ist erlaubnisfrei nach
Nr. 1.10 der Erwerb und Besitz von Armbrüsten
Nr. 3.2 das Führen von Armbrüsten
Nr. 4.2 der Handel und die Herstellung
Nr. 7.8 das Verbringen und die Mitnahme in den, durch den oder aus dem Geltungsbereich des Gesetzes
Leider fällt die Armbrust nicht unter die vom Gesetz ausgenommenen Waffen, denn für sie ist von der Ausnahme
wiederum eine Ausnahme gemacht worden (Anlage 2 Abschnitt 3 Unterabschnitt 2 Nr. 2 erster Spiegelstrich).
Schlussfolgerung: Der Umgang mit der Armbrust ist in den wichtigen Fällen des Erwerbs, Besitzes, Überlassens,
Führens und Mitnehmens erlaubnisfrei.
Dies gilt allerdings nur für Erwachsene (ab 18 Jahren).


LG
Günter

occam
05.02.2012, 00:16
Armbrust ist in D frei ab 18.
Für den Erwerb, Besitz und das Führen ist keine Erlaubnis notwendig.

Schließe mich somit dem Vorredner an.

Mich wundert allerdings, daß noch kein Moderator dem Thread Schranken auferlegt hat.
Da es hier um Waffen geht und dafür eine eigens gesperrte Rubrik vorhanden ist.

Ciao,
Occam

Cephalotus
05.02.2012, 01:58
In Deutschland gibt es ins Blaue geraten sicherlich 10x bis 100x soviel Fleisch in Form von Nutztieren in Ställen als in Form von Wildtieren. Bevor ich im Chaos durch die Wälder streifen würde ich eher einen "Fleischproduzenten" fragen, ob ich ihm beim Entsorgen seiner Tiere behilflich sein kann, die nach 3 Tagen ohne Strom entweder tot oder kurz davor sind.

Bei einer solche Katastrophe dürfte man hierzulande die ersten Wochen in Tierkadavern förmlich ersticken (alleine die Zig Millionen Puten, die nach ein paar Stunden ohne Lüftung tot umfallen und die ganzen Hochleistungskühe in ihren Vollautomatischen Stallanlagen mit prall gefüllten Eutern...) und nach ein paar Wochen sind die Wälder vermutlich eh leer.

Ich würde mich (als Stadtbewohner) wenn dann an Ratten, Tauben und Krähen versuchen. Vermutlich sind bei ausreichend Hunger auch Hunde, Katzen, Pferde und Co für viele Jäger plötzlich auch ganz interessant.

mfg

Realist.
05.02.2012, 11:40
Auch die Mods brauchen mal Erholung:P
In Ermangelung von Großzüchtern würd ich mich eher an unsere schuppigen Freunde halten xD
Meiner Meinung nach ist Armbrustjagd in unseren Kulturwäldern nicht möglich. Das Wild ist zu spärlich und zu scheu.
Wir "Normalos" ohne ausgeprägte Revierkenntnis bräuchten Wochen um geeignete Punkte mit einer Schussdistanz von unter 20 m auszumachen.
(Wer auf mehr als 20 m mit der Armbrust auf Wild schießt:nono:)
Stadtbewohner könnten wieder bei " Kopf ab, Schwanz ab Has" landen^^
mfg Sam

Kartoffelknilch
05.02.2012, 12:13
So, nochmal was zur Armbrust.

Ich hatte irgendwie im Kopf, dass das führen der Waffe was mit "gespeicherter Energie", "Projektil durch einen Lauf" und andere obskure Dinge zutun hatte...
Bitte mein fehlendes Wissen, was Rechtslagen und Bullshitbingo der Juristen angeht zu entschuldigen...

Aber ich bin ja lernfähig und habe folgendes aus dem großen Netz zusammen gesucht:

*Armbrust ist eine Waffe und somit nur Personen ab 18 Jahren erlaubt.

*Eine Armbrust darf in der Öffentlichkeit getragen werden, ausser auf öffentlichen Veranstaltungen (Jahrmarkt, Kirmes...) wenn dort dennoch, dann nur zu "Brauchtumspflege"

*Eine Armbrust darf auch auf der öffentlichen Wiese abgefeuert werden, logischerweise nicht auf Mensch oder Tier, sondern Sicherheitsgebaren Regeln blabla... :lächeln:

*Schießen in Wäldern ist wohl so ein Ding... Einerseits ist es generell erlaubt, andererseits kann man da fix Ärger bekommen, von wegen Wilderei... muss man sich selber überlegen.

Bei näherer Betrachtung, kann man irgendwie zu dem Schluss kommen das die Gesetzesänderung in 2008 irgendwie inkonsequent war.
Einerseits drastische Verschärfung was Messer und Co angeht, andererseits z.B. Zwille und Armbrust irgendwie völlig aussen vor gelassen...

Naja, mir soll es recht sein...

Caveman67
05.02.2012, 17:06
Hallo Kartoffelknilch,

Tatsächlich wohne ich in Frankreich und hier sind Armbrüste frei zu kaufen über 18 jahre, sowie in Deutschland. Fallen nicht unters Waffengesetz.
Die Panzer ist die meistverkaufte Armbrust von Barnett, das Modell gab's schon vor 25 Jahre und bewährt sich bestens über die Zeit, sehr robust und einfach zu warten. Die 150lbs (ca. 70kg) Zugkraft reichen um aus 25m einen Reh oder Hirsch zu schiessen. Habe dies aber noch nie ausprobiert und es ist sehr schwierig dem Wild so nahe zu kommen in unsere Wälder. Bleibt also vorbehalten für den absoluten Notfall.
Munition für eine Armbrust ist teuer und läst sich schwierig (präzision) selbst herstellen, ein Pfeil mit Bolzen kostet um die 8€. Karbonpfeile kosten noch mehr aber verbiegen sich nicht. Ich habe insgesamt 30 Stück Munition, hätte gerne mehr davon aber ist mir einfach zu teuer. Ich müsste mal selbst versuchen die Munition aus Alurohr her zu stellen, Gewinde reindrehen und Federn ankleben.
Ich habe bewusst die Panzer gewählt weil es eine *Recurve" Armbrust ist und kein "Compound". Eine Compound Armbrust hat ein Rollenumlenksystem und ist dadurch ohne Presse nicht selbst zu warten.


http://www.youtube.com/watch?v=6zOf-DW2oC8 7410

wiki
06.02.2012, 07:04
Ich habe ebenfalls eine Recurvearmbrust, ähnlich der Barnett Delta Storm mit 120 lbs, 50 Pfeile, Pfeilrichtzange, Jagdspitzen, Ersatzwurfarme, Ersatzsehnen, Ersatzklingen.
Mehr als Rehwild auf max 30m würd ich damit aber nicht angehen.
Ich hab auch ein Luftdruckgewehr mit starker Feder (hier in Österreich frei erlaubt), Ersatzfeder und Dichtungen sowie immer mind 5000 Schuß kosten nicht viel und sind eingelagert.
Die obligatorische Schleuder (Zwille, also mit Gummi) und ständig etwa 500 Stahlkugeln hab ich auch, eine RedBull Dose auf 11m schaff ich mit ca 90% Sicherheit.

Ich denke daß unsere Wälder sehr schnell wildrein sein werden, immerhin gehen die Spezialisten - Jäger - als erste und denen folgen die Sportschützen in den Wald
und zum Schluß die die glauben die Rehe stehen nur so rum und warten bis sie ein Braten werden dürfen.
Wenn man nun bedenkt daß einiges Wild geschossen wird, und das meißte flüchtet weil 1000sende im Wald herumballern und schreien - was bleibt da noch?
Ich denke nach wie vor, daß Wild welches größer als Fasan und Hase ist, sehr schnell aus unseren Wäldern verschwunden ist.
Was aber meiner Meinung nach bleibt sind Vögel, zB: Krähen, Amseln, Specht,...

Ich hab halt lieber eine Krähe in der Suppe als Garnix!

Maggi56
06.02.2012, 19:27
Ich hab halt lieber eine Krähe in der Suppe als Garnix!

Ich möchte bitte nicht weiter über euer Thema ausholen, "Wilderei" wäre eines der Stichworte...

Bayerisch trad. vertont hier: http://www.youtube.com/watch?v=B8tmYRIg0qM

Dao legst die nieder... :lächeln:

Waidmannshail ! Michel

wiki
06.02.2012, 20:48
Ich möchte bitte nicht weiter über euer Thema ausholen, "Wilderei" wäre eines der Stichworte...

Ich muß wohl hoffentlich nicht jedesmal extra erwähnen daß wir vom C Fall sprechen, also dem totalem Chaos - nix mehr zu futtern - Ausnahmezustand!
Da gibt es das Wort "Wilderei" nicht mehr für mich, da muß ich Frau und Kind ernähren und das geht nunmal mit einer Vogelsuppe besser als mit heißem Wasser... :rolleys:

Heute in Friedenszeiten würde ich keinesfalls ein Tier töten, Ausnahme wäre wiederum in einer echten Survivalsituation.

Waidmansdank...

Maggi56
06.02.2012, 21:50
"Einem den Hals durchschneiden, ist leicht, wie eine Ziege zu schlachten...!"

Warum verwende ich diesen Begriff. Was hat ein Mensch mit einer Ziege zu tun. Kann man einen Menschen wie eine Ziege töten? Waren Menschen in einer Lage, anderen Menschen wie einer Ziege den Hals zu durchschneiden?

Haben die Schlächter diese Köpfe gegessen.

Was wurde aus den Köpfen, den Schlächtern, leben sie immer noch unter uns..?

Michel

Stefan
06.02.2012, 23:28
Für das Aufstellen von Schlingenfallen würde ich Gitarrensaiten nehmen (Vorzugsweise h/b oder e, weil die stark und "einschneidend" dünn sind). Strategisch klug wäre es, diese Fallen an Wildwechseln zu stellen. Das Fallenstellen erscheint mir persönlich als eine "bequeme" Art und Weise, an tierische "Nahrung" zu gelangen, da man im Gegenzug zur aktiven Jagd relativ unbemerkt bleibt. Auch beim Fischfang geht so etwas, indem man z.b. eine Reuse, Netze oder Massenköder (Eine kleine Brücke mit vielen Angelleinen im Fluss) einsetzt. Je mehr, desto höher die Aussicht auf Erfolg.

Bei der aktiven Jagd würde ich mich abseits der Feuerwaffen sowohl auf Pfeil und Bogen, als auch auf den Speer verlassen. Da der Energieaufwand der aktiven Jagd jedoch sehr hoch ist, würde ich mich primär auf das Fallenstellen verlassen.

Von diesen Methoden würde ich allerdings nur dann Gebrauch machen, wenn das Überleben meiner Familie und mir davon abhinge. Fallen zu Übungszwecken stellen ist in meinen Augen genau so dämlich, wie Bäume zu fällen, um zu ermitteln, ob die Axt scharf genug ist. Ressourcen sind etwas kostbares und das Töten sollte weder ein Hobby, noch ein Sport sein.

Stets gutes Gelingen

Stefan

Dreamcatcher
07.02.2012, 09:55
Nun, wenn wir schon dabei sind, intensives Üben und andere Fähigkeiten vorausgesetzt:

Bumerang, Wurfstöcke, Fauststeine, Wurfspeere, etc... :lächeln:

DC

C71
07.04.2012, 11:42
Einzig die Verarbeitung der Armbrust kann ich nicht richtig beurteilen, steht was von Plastikkörper...
Bin immer etwas skeptisch, was Plaste und Elaste angeht, da die auf dieiss Dauer sehr spröde werden können und wenn dann da 70kg Zugkraft drauf lastet... Autsch!

Die Wurfarme sind meines Wissens nach immer aus einer art Plaste. Denn nur so bekommt man hohe Pfeilgeschwindigkeiten hin. Geschwindigkeit ist alles was Du dem Pfeil mit auf den Weg geben kannst. Vergiss die Zugkraft - schau nur auf die Pfeilgeschwindigkeit.

Habe ausser einer Darton Lightning noch eine 20 Jahre alte PSE und die funktioniert noch wie am ersten Tag. Bedenklich wird es aber wenn manche Billighersteller (z.b. die Jaguar http://www.bogensportwelt.de/BESTSELLER-SET-2012er-JAGUAR-150-175lbs ) dem Set eine Schutzbrille beilegen. Wenn was passiert heisst es dann wohl nur "Wir haben doch eine Schutzbrille beigelegt wieso haben sie die nicht aufgesetzt?..."

Opa
10.04.2012, 18:33
Zusätzlich noch:

Schäferschaufel
Hund



Nick

Frei's Petrollampen
10.04.2012, 21:43
Hallo Nick

Kannst Du das vielleicht erläutern?

Absolut nicht klar was Du mit diesem Kurz-Post meinst!

Viele Grüsse, Ernst



Zusätzlich noch:

Schäferschaufel
Hund



Nick

Worber
11.04.2012, 08:06
Vermutlich meint er einen Hund um das Wild zu treiben bzw. aufzuspühren und die Schäferschaufel um ein Tier zu fangen. Die Schäferschaufel ist der Stock den die Schäfer haben mit dem Haken vorne dran. Damit kannst du ein Schaf leicht fangen. Einfach ums Hinterbein legen und ein bisschen den Stock anheben. Das Schaf dreht dann nur noch im Leerlauf und spult auf der Stelle.

Realist.
11.04.2012, 10:26
[ Bedenklich wird es aber wenn manche Billighersteller (z.b. die Jaguar http://www.bogensportwelt.de/BESTSELLER-SET-2012er-JAGUAR-150-175lbs ) dem Set eine Schutzbrille beilegen. Wenn was passiert heisst es dann wohl nur "Wir haben doch eine Schutzbrille beigelegt wieso haben sie die nicht aufgesetzt?..."[/QUOTE]

Nana^^
Nicht gegen die brave Jaguar wettern:P Ich hab das Ding schon selber in der Hand gehabt und diese Armbrust ist sehr gut verarbeitet ( in Relation zum Preis). Kann natürlich nicht mit Dartons & Tenpoints mithalten..
Auch die noch billigeren Man Kungs erfüllen ihren Zweck.
ABER ... ich behaupte einfach mal, dass die Armbrust als Jagdwaffe rausgeworfenes Geld ist, zumindest bei der großen Mehrheit.
Mit ner Armbrust müsst ihr unter 30 Meter ran, trotz Adrenalinaustosses eine ruhige Hand behalten, GUTE! Bolzen & Glück haben.
Plus ne gehörige Portion Training.
Ich würde keinem die Armbrust als Jagdwaffe empfehlen, der nicht mindestens 2 mal die Woche trainiert und die Wechselorte des Wildes kennt.
Nehmt lieber diese:
Yoyo Fischtraps hab in D noch keine gesehen, vermutlich weil grob unsportlich, aber in anderen Ländern hab ich die schon im Laden gesehen.

http://www.youtube.com/watch?v=je2hgExZ5wo
mfg Sam

Opa
11.04.2012, 18:32
Hallo,

also zur Erklärung von Hund und Schäferschaufel:
Die meisten hier werden mit Jagen von Wild sowieso überfordert sein, aber auch ein Schaf, selbst wenn es nur drei Meter entfernt ist, ist verdammt schwer ohne sonstige Hilfsmittel festzuhalten oder einzufangen.

Es gibt natürlich viele andere Möglichkeiten, aber ich halte das für den einfachsten Weg. Der Hund oder wenn man zu Zweit ist, der andere treiben die Tiere in die Enge, und einer fängt. Das geht natürlich nur mit relativ zutraulichen Tieren.


Nick

hamster
11.04.2012, 21:06
Ich möchte hier das geschriebene von Realist bestättigen. Habe Seit mehr als 15 Jahren div. hochwertige Armbrüste mit div. Visierungen ( offen, Rotpunkt, ZF). Es ist mit Trainig kein Problem auf 50 m, mit 5 Schuss, 5 mal einen Bierdeckel zu treffen. ABER:
Wenn ihr auf freier Fläche steht und nicht sehr genau die Entfernung kennt, habt ihr ein Problem. Wenn ihr 40 m schätzt und das Reh steht auf 60 m, wundert sich das nur über das Rascheln im Gras. Bedenkt, das Logistikproblem sind nicht die Sehnen sondern die Pfeile. Diese müssen ballistisch gleich sein. Trifft dies nicht zu, habt ihr eine Gießkanne.
Also schießt auf max 20 - 30 m (Treffpunktlage in 5 m Abständen ermitteln). Nehmt hochwertige Jagdspitzen und habt nach Möglichkeit einen Hund in Reichweite. Da ihr außer bei einem Rückgrattreffer, den ihr nicht wollt, nur einen geringen Schockeffekt habt, wirkt euer Pfeil über das Verbluten.Ein Reh das 50 m im Unterholz läuft, werdet ihr nicht finden. Seit euch bewußt, das jeder Kochen-/Rippentreffer eure Jagdspitze zerstört.

C71
14.04.2012, 13:52
Nana^^
Nicht gegen die brave Jaguar wettern:P Ich hab das Ding schon selber in der Hand gehabt und diese Armbrust ist sehr gut verarbeitet ( in Relation zum Preis). Kann natürlich nicht mit Dartons & Tenpoints mithalten..


Gemessen an ihrem Pres mag das ein super Gerät sein. Ohne Frage. Und ein wenig Dampf düfte sie auch haben - zumindest mehr als z.b. eine Barnett Panzer. Ich staúne auch oft über die Preise. Also bevor man gar nichts hat, ist eine Jaguar sicherlich eine Überlegung wert. Aber wie gesagt: Sonderlich vertrauenserweckend ist das nicht gerade wenn sie gleich eine Schutzbrille beilegen.

Die 30 Meter das kann man so nicht Pauschal sagen. Es gibt auch Jäger die schiessen mit der Armbrust auf 150m grosse Hirsche. Wo ist das Problem? Wenn man aus 50m oder 100m die Zielscheibe trifft muss man doch auch ein Wild treffen. Vielleicht nicht unbedigt ein Kill-Shot aber zumindet irgendwo getroffen und die Überlebenschancen sehen für so ein getrofenes Wild dann nicht gerade gut aus.

Realist.
14.04.2012, 14:31
Die 30 Meter das kann man so nicht Pauschal sagen. Es gibt auch Jäger die schiessen mit der Armbrust auf 150m grosse Hirsche. Wo ist das Problem? Wenn man aus 50m oder 100m die Zielscheibe trifft muss man doch auch ein Wild treffen. Vielleicht nicht unbedigt ein Kill-Shot aber zumindet irgendwo getroffen und die Überlebenschancen sehen für so ein getrofenes Wild dann nicht gerade gut aus.

Das Problem ist, das sich Wild und Scheibe nicht vergleichen lassen. Wild bewegt sich und lebt. Jagen sollte für mich immer mit dem geringstmöglichen Leid und Schmerz für das Wild einhergehen. Ein Schuss über 30 Meter gewährleistet in meinen Augen nicht den sicheren Tod des Tieres. Über 30 Meter gibts viel zu viele Faktoren, außerdem glaub ich kaum, dass viele S&Pler oft genug trainieren, um dann den Schuss nicht aufgrund von Nervosität oder mangelnder Erfahrung zu vergeigen.

Selbst in einer S&P-Situation sollte man einen gewissen Respekt vor dem Leben haben. Und "irgendwo getroffen" ist scheiße bei Schalenwild. Das rennt nochmal locker 200 Meter , wenns kein Lungendurchschuss oder schwereres ist, ohne Hund findest du das Tier nie.

Ich finde es löblich, dass sie eine Schutzbrille beilegen. Würd nie ohne schießen- selbst bei der teuersten Armbrust kann mal was abplatzen und ich will kein Pirat werden^^
mfg
Sam

Wataru
14.04.2012, 14:35
150Meter? Wow, wenn Du mir 2 Dutzend Schützen auf diesem Planeten findest die das können wäre ich schon sehr erstaunt.

Klar gibt es Armbrüste die diese Distanz noch knapp bewerkstelligen können. So um die 2000 Euro findest Du dazu evtl. geeignetes Gerät. Obwohl ich sogar bei Wolfszeit Armbrüsten gewisse bedenken hätte über 100 Meter noch tödlich zu treffen.

Es gibt sicherlich Leute die auf diese Distanz sogar treffen würden , doch das man denn Hirsch danach auch noch findet ist wohl leider sehr Optimistisch.
Ausser vielleicht mit Pfeilen mit Jagdspitze und GPS Sender. ;-)

Papa Bär
14.04.2012, 14:46
@wataru
Es gibt wohl mehr als deine 2 Dutzend. Zumeist Angehörige irgendwelcher Spezialeinheiten. Aber die Armbrüste, die das können, liegen deutlich im 5-stelligen Preisbereich, da hast du mit 2000€ deutlich zu tief gegriffen.
Es gab vor vielen Jahren in irgendeiner Waffenzeitschrift mal ein Special dazu, wenn ich das noch finde, lass ich es dir mal zukommen...
LG
Papa Bär

C71
14.04.2012, 16:50
5 stellig? Also 4stellig, da fallen mir nicht wenige Modelle ein. Aber 5stellig. Noch nie gesehen. Würd mich auch interessieren was das ist.

Lass mich raten: vergoldet und mit Rubinen besetzt für irgendwelche Ölscheichs die damit auf Kameljagd gehen.

C71
14.04.2012, 16:58
100 yards mit der Darton Lightning 2012 Modell (nennt sich jetzt Fireforce)

http://www.youtube.com/watch?v=UfgJoez31Fs

http://www.youtube.com/watch?v=jIw86IJdbN4

100 yards mit der PSE TAC15

http://www.youtube.com/watch?v=cDQthc4jap4

http://www.youtube.com/watch?v=y_AodXDlHGI

100 yards mit der Horton Hunter

http://www.youtube.com/watch?v=waY5zg3BfY4

100 yards mit einer Barnett

http://www.youtube.com/watch?v=LSTfEOp9VmU

200 yards mit Pfeil un Bogen

http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=Fgl-KQt0-AI&NR=1

Ulfhednar
14.04.2012, 17:08
Mit einer Armbrust auf ca 50m zu treffen ist eigentlich kein Problem, auch ohne Übung mit der Waffe und mit schlechten Pfeilen. Ich habe bis jetzt nur einmal mit einer Armbrust geschossen, dabei zuerst aus ca. 50m und dann aus der Vorwärtsbewegung noch zwei Schuß (natürlich mit Pausen zum spannen) dabei hatte der Streukreis ungefähr 20 cm Radius. Die Armbrust war ein Selbstbau eines Bekannten in mittelalterlichem Stil und mit Fiberglasbogen, Materialpreis so um die 100€.

Mit der gleichen Waffe sind auch 200m Schüsse möglich, wie da die Präzision ist weiß ich nicht (war zu wenig Platz um es auszuprobieren). Allerdings sind solche Schüsse glaube ich auch unrealistisch, da man viel näher ans Wild rankommt (20-30m). Wenn man sich getarnt hat und ansitzt kann es auch sein dass ein Reh oder Wildschwein direkt an einem vorbei läuft ohne einen zu bemerken. (vorausgesetzt man riecht nicht allzu stark).

Alle die sich Sorgen machen ob ihre Armbrust stark oder präzise genug ist sollten mal eine Wallarmbrust versuchen:
http://michaelvonauenburg.de/wallarmbrust.html
Die Dinger sind das m82 des Mittelalters. Allerdings gäben so starke Pfeile wohl zuviel Wildbretverlust weil alles in Stücke gerissen wird.

Gruß Ulfhednar

Papa Bär
14.04.2012, 17:31
@C71
Wenn du die vorangegangenen Posts ein bisschen aufmerksamer lesen würdest, wäre dir unter Umständen aufgefallen, dass ich von Geräten für militärische Spezialeinheiten gesprochen habe.
Bei denen kommen Rubine allerhöchstens als Lager für Justierschrauben vor. Die Dinger sind an und für sich schon hochpräzise und außerdem noch mit Ballistikprozessoren ausgestattet.
Irgendwie vorstellbar, dass man nicht alles auf dem zivilen Markt bekommt, was für das Militär entwickelt wurde?

LG
Papa Bär

C71
14.04.2012, 18:24
Das mit den Rubinen war ein Scherz.

Hmm, bin skeptisch. Bei irgendwelchen Meisterschaften ist noch nie jemand mit so einem Ding angetreten. Versuche mir grad vorzustellen was das für Dinger sein sollen.

Also das teuerste was ich kenne ist die Wolfszeit Sniper. http://www.wolfszeit.com/armbrust/survival.htm Das scheint wohl eine "getunte" Excalibur zu sein *vermut* Sonst kenn ich nix. Und irgendwelche westliche Spezialeinheiten wo die Armbrust wirklich ernst genommen wird fallen mir keine ein. Ich weiss nur das Soldaten (oder waren es Polizisten?) in China ihre Waffe frei wählen dürfen. Weshalb die Armbrust hier einigermassen verbreitet ist.

ID 226
14.04.2012, 18:37
hmm einer in dem Video kommt mir bekannt vor :-)

PSE Tac
http://www.youtube.com/watch?v=2CXMHu5NHQw&feature=related

Gruss Darky

gerdd1
14.04.2012, 20:58
Mir auch.... SSPL

NoX
09.06.2012, 05:33
Die lohnenswerten Tiere werden nach kürzester Zeit eh weg sein, von daher probier ich nen bissle mit Vogelfallen rum und hab mir kürzlich eine (erstaunlich gut gelungene) Zwille gebastelt um eben das kleinvieh abzustauben - Tauben, Krähen, mit glück Karnickel, Fasane und Hasen und wenn's doch schlechter läuft eben "Dach-Hasen" (Katzen schmecken laut einigen "Nachkriegs-Feinschmeckern" angeblich ähnlich wie Hase.)

Aber eigentlich will ich mich in dieser Hinsicht eher auf die Flora und meine Vorräte verlassen.

hamster
09.06.2012, 08:38
Für alle Freunde der Armbrust, der Zwille und der Falle: Wieso glaubt ihr das das die Revierinhaber im C Fall zu Hause bleiben und ihr Revier anderen überlassen. In den beiden Revieren in denen ich die Jagd ausüben darf sind jeweils 4 - 6 Perosnen auch jagdberechtigt und üblicherweise sehen die oder ihre Familie schon sehr genau was sich da tut. Ein Spaziergänger verhält sich anders als ein Pilzsammler oder Kundschafter. Ihr würdet in jedem Fall auffallen und überlegt mal was die 3 S bedeuten wenn man im C-Fall einen Wilderer im Revier sieht. Ansprechen und im Stuhlkreis über die schweren Zeiten reden gehört dann wohl nicht dazu.

SFGast
09.06.2012, 18:43
Es ist immer wieder amüsierend zu lesen, wie manche - trotz schwerem SHTF-Szenario - immer wieder mit Argumenten aus der Jagdethik kommen. Verbote wie Wilderei oder nicht eingehaltene Weidgerechtigkeit interessieren in solchen Zeiten keine S.. mehr. Ob es dem Jäger paßt oder nicht. Er wird teilen müssen. Tut er dies nicht entscheidet das Gesetz des Stärkeren oder das Überraschungsmoment.
Gruß AND

hamster
09.06.2012, 23:03
SFGast scheint die 3 S der Jagd nicht zu kennen.

ID 3334
09.06.2012, 23:51
SFGast scheint die 3 S der Jagd nicht zu kennen.

Ich auch nicht, wofür stehen die denn?

Survival-Asia
10.06.2012, 01:41
Hamster hat geschrieben:


Wieso glaubt ihr das das die Revierinhaber im C Fall zu Hause bleiben und ihr Revier anderen überlassen.

Ihr würdet in jedem Fall auffallen und überlegt mal was die 3 S bedeuten wenn man im C-Fall einen Wilderer im Revier sieht. Ansprechen und im Stuhlkreis über die schweren Zeiten reden gehört dann wohl nicht dazu.




Wenn die Revierinhaber einen Wilderer auf frischer Tat ertappen, könnte ich mir vorstellen, dass die 3S folgendes bedeuten:



Schießen

Schlagen
Schütteln



Was aber der so genannte C-Fall bedeuten könnte, kann ich mir im Moment nicht genau vorstellen.

Gruß und einen schönen Sonntag an alle Mitglieder!


Jörg

hamster
10.06.2012, 09:01
Schießen, schippen, Schnauze! Gilt zwar eher derzeit eher für den "problematischen" Abschuss (Nachbars Hund, Stück hatte Schonzeit etc).
Für den Nicht-Revierinhaber/Jäger sehe ich im C-Fall folgende Möglichkeiten:
Schlingen - relativ leicht herzustellen, leicht zu verbergen, primäres Ziel Hasen und Vögel
Netze - im Garten für Vögel
Luftgewehr oder Luftpistole - für den einen oder anderen Vogel bis Amselgröße, größere Vögel oder gar eine Katze gehen ab und machen einen Höllenradau (Glückstreffer mal ausgenommen). Diese kleinen Bleiprojektile sind auch bei Fehlschüssen nicht sehr auffällig. Vergleicht hierzu mal den Jagdpfeil der in einem Baum steckt und ein 4,5 mm Diabolo.

Im C-Fall werden viel mehr Leute als heute in Feld und Flur unterwegs sein. Pilze, Holz etc sammeln, auf dem Weg in nächste Dorf geht man durch die Feldmark oder den Wald um Sprit zu sparen etc. Es ist absolut illusorisch dann mit Pfeil und Bogen oder der Armbrust nicht auszufallen.

Bei allem gilt natürlich: Dies sind nur theoretische Überlegungungen. Jeder hält sich an alle bestehenden Gesetze. Nur wenn man in den Weiten der Tundra vom verhungern bedroht ist würde man an die Umsetzung dieser theoretischen Überlegungen denken.

ID 3334
10.06.2012, 15:46
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein Luftgewehr zumindest gegen Tauben wirkungslos ist. Bei andren Vögeln verhält sich das bestimmt ähnlich.

Ulfhednar
10.06.2012, 19:00
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein Luftgewehr zumindest gegen Tauben wirkungslos ist. Bei andren Vögeln verhält sich das bestimmt ähnlich.
Hängt immer auch von der Waffe ab. Es gibt auch noch "Altbesitz" (Waffen die vor der Waffgesetzneuerung gekauft wurden und ohne WBK legal sind) Luftgewehre mit 20-30J mit denen man ohne Probleme Vögel und Niederwild schießen kann (z.b. die Weihrauch 35 aus der Nachkriegszeit, die hat mein Großvater und die hat schon einmal eine große Ratte auf ca. 20m mit einem normalen, stumpfen Diabolo erlegt).

Außerdem gibt es ja auch spezielle Jagdluftgewehre die dann halt größere Kaliber haben (6,5mm ist glaube ich Standard). Für solche braucht man aber eventuell auch eine WBK.

Gruß Ulfhednar

Rugo
10.06.2012, 19:14
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein Luftgewehr zumindest gegen Tauben wirkungslos ist. Bei andren Vögeln verhält sich das bestimmt ähnlich.

Da könnte ich dir von vieldutzendfachen Erfolgen, überwiegend mit einer LP, berichten. Treffen muss man freilich schon :rolleys:

ID 3334
10.06.2012, 21:23
Da könnte ich dir von vieldutzendfachen Erfolgen, überwiegend mit einer LP, berichten. Treffen muss man freilich schon :rolleys:

Och, getroffen hab ich schon, aber außer ein paar Federn haben die nichts verloren..
Wahrscheinlich war das Luftgewehr dann doch, wie Ulfhednar schon sagte, zu schwach :P

Maresi
10.06.2012, 21:44
Wie schon mehrfach erwähnt worden ist ist spätestens 3 Wocheb nach dem Sonnensturm/Kriegsausbruch/... der Wald sauber wie ein OP-Tisch.
Da ist es sicher das Beste, gleich vorweg zum nächsten Geflügel- Schweine- oder Rinderzuchtbetrieb zu gehen (auch schon erwähnt), einige kg Fleisch entsorgen helfen und alle verfügbaren Konservierungstechniken gleichzeitig anzuwenden.

Die Jagd kommt mMn erst dann wieder zu ihrem Recht, wenn in 5-10 Jahren a) die Bevölkerung auf den Stand von 1400 ad zurückgegangen und b) der Wildbestand wieder etwas angewachsen ist.

LG,

Maresi


PS: Wenn's wirklcih so weit kommt gibt es vermutlich kein exekutierbares Jagdrecht mehr...

SFGast
11.06.2012, 13:45
SFGast scheint die 3 S der Jagd nicht zu kennen.
Ganz schön selbstverherrlichend, oder? Die drei "S" sind leider gängige Praxis und passieren öfter als uns allen lieb ist (Jäger können halt doch nicht so die Klappe halten wie sie es eigentlich tun sollten). Was sagt uns das über die Jägerschaft? Sollten die Vorurteile also doch stimmen?
Auch wenn ein großer Teil der Jagdgenossen es nicht wahrhaben will: Es rennen nicht nur dumme zivile Großstädter durch den Wald.

ID 3537
08.07.2012, 13:00
Ich habe den Beginn des Beitrages nochmal gelesen, und da lautet die Frage: Welche Waffen habt ihr zum Jagen vorgesehen - keine Feuerwaffen? Und nicht wie beschaffe ich mir Nahrung.

Um die Frage zu beantworten Punkt 1, 2 (Version mit Gummi), 4 und 5. Wobei ich 5 zu 1 zähle, weil sie ja auch dazu da sind Wild zu fangen.

Fallenstellen ist die einfachste und wie Kartoffelknilch den Hägar zitierte die energiesparenste Form. Mit einiger Übung (nicht wochenlang) kann man schon ganz brauchbare Ergebnisse erzielen. Auch mit Ratten- und Mäusefallen aus dem Baumarkt. Fangergebnis kann man schließlich auch essen.

2. Bedarf einiger Übung und vorallem wie Supertramp sagt immer der selben Munition um gute Ergebnisse zu erziehlen. Reichweite (letale) sehr eingeschränkt.

4. Noch mehr Übung, wobei ich in einem halben Jahr 1- 2 mal die Woche training soweit war einen Hasen zu treffen (allerdings nur einen unbeweglichen Kunsthasen als Ziel). Für einen richtigen und brauchbaren jagdlichen Einsatz benötigt man aber Bögen jenseits der 60 Pfund Zuggewicht.Uund die sind schon vorallem für Ungeübte schwer zu bedienen. Eine Alternative ist da der sog. Compoundbogen (einer mit mehreren Umlenkrollen), welcher aber nicht zu zerlegen ist und daher auch nicht leicht zu transportieren. Ein weiteres Problem beim Bogen sind die guten Pfeile und deren Spitzen. Die normalen Sportspitzen füren zwangsläufig zur Tierquälerei. Die Jagdspitzen kosten mehr und sind schwer selbst herzustellen. Ganz zu schweigen einen guten Pfeil, oder gar einen guten Bogen selbst herzustellen. Die Reichweite eines Bogens ist zwar größer als bei einer Schleuder, aber auch hier muss man sehr nahe an das Wild heran.

5. Wildnetze sind eine praktische Lösung um Wild zu fangen, jedoch muss man auch hier die Technik dazu beherrschen und sollte doch über eine größere Anzahl Helfer verfügen um das Wild in die Netze zu treiben.

Blasrohre scheiden für mich aus, da sie mir zu groß (lang) sind um sie vernünftig zu transportieren. sie liefern jedoch bei einiger Übung brauchbare Ergebnisse auf kurze Entfernungen.

Beim Fischefangen vertraue ich auch mehr auf meine Ruten als auf Dynamit. 1. Weil Dynamit ilegal ist, 2. Schwer zu bekommen ist, 3. sehr umweltschädlich (Nachhaltigkeit) und 4. sicher meinen Ort anderen verraten würde.
Fischfallen wie Reusen etc sind natürlich auch im Programm.

Alles in Allem kann ich mit den von mir genannten Behelfswaffen (mehr sind sie nicht für die Jagd) ganz gut umgehen, vertraue aber doch lieber auf meine Feuerwaffen (legaler Besitz, Jagdkarte und Fischerkarte vorhanden) um sie bei der Jagd zu verwenden.


lg

menatarms

theBrain
08.07.2012, 15:07
Ich liebäugle mit Mäuse- und Rattenfallen. Speziell mit letzterem sollte man auch sonstige kleine Nager (Eichhörnchen,...) erlegen können. Sind vom Platzbedarf her etwas sperriger als Draht, allerdings auch wesentlich schneller aufgestellt, als die aufwendigen Kontruktionen, die für manche Schlingen oder Totschläger notwendig sind.

Peacefool
08.07.2012, 15:10
Für mich war diese Frage der Hauptgrund, einen Bogenbaukurs zu absolvieren.

Mittlerweile habe ich meinen Langbogen eingeschossen und obwohl es ein Blankbogen ist (ohne Zielvorrichtung) bekomme ich auch auf eine bewegliche (schwingende Scheibe) und mehr als 20 Meter den Pfeil meist ganz gut ins Ziel. Die Zugkraft liegt bei etwa 40 Pfund. Die Durchschlagskraft sollte für kleinere Wildtiere, bis hin zum jungen Schalenwild, auf nahe Distanz genügen. Den Rest muss dann der Hund erledigen. :rolleys:

Für mich sind die Vorteile dabei, dass es noch nicht als Waffe gilt, lautlos ist, selbst reproduzierbar (Waffe wie Munition) und stilecht...

Ansonsten wären im akuten Fall aber auch Lebendfallen oder Drahtschlingen das Mittel der Wahl.

LG
Peace

Sampada
14.07.2012, 12:53
Hallo,

ich habe mir gestern eine "Zwispel", "Schleuder" gebaut.
8992
Das Teil bringt richtig Power. Mit Stahlkugeln, auf 20m , haut das noch richtig durch.
Jetzt muß ich nur noch das Treffen üben ;-)

Grüße,
Norbert

Maresi
15.07.2012, 18:45
Mittlerweile habe ich meinen Langbogen eingeschossen und obwohl es ein Blankbogen ist (ohne Zielvorrichtung) bekomme ich auch auf eine bewegliche (schwingende Scheibe) und mehr als 20 Meter den Pfeil meist ganz gut ins Ziel. Die Zugkraft liegt bei etwa 40 Pfund. Die Durchschlagskraft sollte für kleinere Wildtiere, bis hin zum jungen Schalenwild, auf nahe Distanz genügen. Den Rest muss dann der Hund erledigen.

Na ja, 40 Pfund sind nicht gerade viel. Englische Langbogenschützen haben im Krieg mit bis zu 200 Pfund geschossen.
Für Tiere, die mehr als hasengroß sind würde ich aus waidmännischer Sicht zumindest 100 Pfund verwenden. Aber das braucht zugegeben regelmäßiges Training...

LG

Maresi

Peacefool
15.07.2012, 19:10
Na ja, 40 Pfund sind nicht gerade viel. Englische Langbogenschützen haben im Krieg mit bis zu 200 Pfund geschossen.
Für Tiere, die mehr als hasengroß sind würde ich aus waidmännischer Sicht zumindest 100 Pfund verwenden. Aber das braucht zugegeben regelmäßiges Training...

LG

Maresi

Hi Maresi,

englische Langbogenschützen hatten auch völlig deformierte Schultern und haben (oft) nichts anderes getan. Und sie mussten über 200 Meter noch Ritterrüstungen durchschlagen. Offen gestanden hatte ich das nicht vor und weiß selbst, dass ich damit keinen Mammut erlege.

Du wirst ohne Zughilfe auch keine 100 Pfund ziehen.

LG
Peace

Thomas H.
15.07.2012, 20:46
Hallo Maresi,
ich gebe Dir recht das ein 40 Pfund Bogen nicht unbedingt viel Energie hat aber mit 200 Pfund hast Du schon etwas hoch gegriffen. 100-120 Pfund Bögen gab es zur Blütezeit der Englischen Langbögen aber von 200 Pfund habe ich bisher nur von einem Häuptling namens Chief A. J. gehört und der hat dies zu werbezwecken praktiziert. 100 Pfund für die Jagd ist ein hohes Ziel aber bis man so weit ist um damit vernünftig schießen zu können dauert es schon sehr lange bzw. ist für die meisten nicht (gesund) erreichbar. Sehe es ansonsten wie Peacefool, 40 Pfund Bogen und Hund würden wohl zum Einsatz kommen, wenn es ums überleben geht, wobei ich mir da vom Fischen deutlich mehr versprechen würde.

C71
16.07.2012, 06:08
Nudnik (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/3505-Nudnik) schrieb:
2. Eine Armbrust, Barnett Panzer
Absolut geräuschlos, Einfacher zu handhaben als ein Bogen, einfachere Technik als die Fahradarmbrüste. Kann zur Not auch selber bespannt werden.

Weniger Teile und eifachere Technik -> ergibt viel Zuverlässig. Das dachte ich auch mal. Ürsprünglich sollte es bei mir ja eine Excalibur werden, ich würde aber aufgeklärt das die was Zuverlässigkeit und Langlebigkeit angeht nicht mehr State of the Art sind während andere Hersteller hier besser geworden sind.

Natürlich würde ich keinen Exoten wie Stryker, PSE Tac15 oder eine Scorpyd kaufen. Ganz einfach weil die in Deutschland kaum einer hat und die Erfahrungswerte fehlen.

Maresi
16.07.2012, 15:54
Hallo Maresi,
ich gebe Dir recht das ein 40 Pfund Bogen nicht unbedingt viel Energie hat aber mit 200 Pfund hast Du schon etwas hoch gegriffen. 100-120 Pfund Bögen gab es zur Blütezeit der Englischen Langbögen aber von 200 Pfund habe ich bisher nur von einem Häuptling namens Chief A. J. gehört und der hat dies zu werbezwecken praktiziert. 100 Pfund für die Jagd ist ein hohes Ziel aber bis man so weit ist um damit vernünftig schießen zu können dauert es schon sehr lange bzw. ist für die meisten nicht (gesund) erreichbar. Sehe es ansonsten wie Peacefool, 40 Pfund Bogen und Hund würden wohl zum Einsatz kommen, wenn es ums überleben geht, wobei ich mir da vom Fischen deutlich mehr versprechen würde.

Ich gebe dir recht, dass der 200-Pfünder wohl nicht die Regel gewesen ist. Aber wenn man sich berichte wie diesen durchliest kann man schon davon ausgehen, dass da mehr als 100 Pfund am Werke waren:

In the war against the Welsh, one of the men of arms was struck by an arrow shot at him by a Welshman. It went right through his thigh, high up, where it was protected inside and outside the leg by his iron cuirasses, and then through the skirt of his leather tunic; next it penetrated that part of the saddle which is called the alva or seat; and finally it lodged in his horse, driving so deep that it killed the animal.
Quite impressiv, isn’t it?
Das muss man sich mal vorstellen: Mit einem Pfeil durch zwei Lagen Panzerplatten, eine Hüfte, die Ledertunika, den Sattel und dann immer noch ein Pferd totgeschossen…
Aber für die normale Jagd reicht sicher weniger, keine Frage. 40 Pfund für Kleinwild und 60-80 für Rehwild sollten mMn (bin da aber absolut kein Profi, weder als Jäger noch als Bogenschütze) reichen.
Wobei ich schon früher mit 35-Pfund-Bögen im Anfängertraining geschossen habe. Im Bewerb wird meist mit 60-80-Pfündern geschossen – auf maximal 50m und mit Karbonpfeilen (also wesentlich leichter und präziser als ein Jagd- oder gar Kriegspfeil).
Langbögen sind nämlich nur bei geringen Distanzen zielgenau…

LG,

Maresi

BoeserEugen
16.07.2012, 17:00
Ich bin schon relativ lange aktiver Bogenschütze und habe auch schon ein Paar Bögen gebaut. Eines der Gründe war, dass ich im Notfall mir etwas zu essen erjagen kann.
Mein Senf zur Bogenjagd: Wenn man kein geübter Bogenschütze ist, kannst man es fast verhacken... Es ist schon mit einem Compound-Bogen nicht wirklich einfach ein Tier aus 35-50m (Was die effektive Jagdreichweite ist. Also die Entfernung bis auf die man sich (vielleicht) anschleichen könnte oder vom Hochsitz aus schiessen) vital zu treffen. Mit einem Blankbogen (also traditionell ohne Visierung) ist es m.M.n. sogar als guter Schütze sehr schwierig. In USA, wo Bogenjagd erlaubt ist sind 55 Pfund Zugkraft vorgeschrieben (so weit ich mich erinnern kann). Das ist auch das mindeste was ich nehmen würde. Weniger würde höchstens für Hasen auf 10m Entfernung reichen.
Ich habe mehrere Bögen (Englischer Langbogen 55 Pfund, FITA-Bogen 36 Pfund und Compound 60 Pfund) und ich würde, wenn dann nur mit dem Compound versuchen zu jagen.

Kauf' dir lieber eine Armbrust. Man darf zwar nicht damit üben (draußen) aber eine gute Armbrust mit gescheit eingestellter Optik ist sehr simpel zu handhaben. Brauchst so gut wie keine Übung. Wichtig sind natürlich passende Bolzen/Pfeile mit Jagdspitzen.

Peacefool
16.07.2012, 19:08
Mich faszinieren die Langbögen und deren Fertigung ebenfalls deshalb, weil ich dadurch (im 4-tägigen Baukurs) gelernt habe, wie der Bogen im Baum zu finden ist. Das Grundprinzip und die Fertigungsart wie auch das "Tillern" ist auf andere Bögen übertragbar. Die Compoundbögen moderner Fertigung haben für mich wenig Reiz, auch wenn sie für Anfänger besser zu händeln sind.

Deshalb übe ich derzeit auch fast täglich, und wenn es nur 10 Schuss von der Terrasse in den Garten (etwa 20-25 Meter) sind. Da werden 2 cm starke Spanplatten selbst mit normaler Stahlspitze und ohne Vollauszug immer noch locker durchschlagen. Man bekommt dann für seinen Bogen ein gutes Gefühl auch auf größere Distanzen. Ich schieße auch mit einem Blankbogen und traditionell nur mit Holzpfeilen. Langfristig für den Ernstfall werde ich mir aber auch ergänzend eine vernünftige und robuste Armbrust zulegen, da hat Boeser Eugen völlig recht.

Zu den Bogenstärken muss man auch bedenken, dass gerne mal englische Pfund mit dem deutschen 1/2 Kilo verwechselt werden. Sind aber gut 10 % Differenz nach oben, siehe unten.

Ganz gut ist ja hier der WIKI-Artikel, der auch zu den Stärken einiges erläutert. http://de.wikipedia.org/wiki/Langbogen

Auszug:

Stärke
Es gibt Belege für extrem zugstarke Bögen, so zum Beispiel der Fund einer Kriegsspitze im hölzernen Dach eines Turms des Towers of London (http://de.wikipedia.org/wiki/Tower_of_London), dessen Eindringtiefe sich nur mit einem Bogen von mehr als 120 Englischen Pfund (http://de.wikipedia.org/wiki/Pfund) erklären lässt. Ein weiteres Indiz für Zuggewichte über 100 Pfund geben die Bogenfunde des 1545 gesunkenen Schiffswracks Mary Rose (http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Rose). Deformationen bei Skelettfunden englischer Langbogenschützen im Bereich der Schulterachse beweisen körperliche Verschleißerscheinungen aufgrund der hohen Zuggewichte, die im Schnitt um 80 Englische Pfund (entspricht etwa 36 kg) Zuggewicht gelegen haben.[2] (http://de.wikipedia.org/wiki/Langbogen#cite_note-1) Versuche mit Nachbauten historischer Bogenfunde haben sogar noch höhere Werte ergeben. Die Zuggewichte lagen weit über denen der beim heutigen Schießen genutzten Blankbogen. Ziel war die möglichst hohe Durchschlagskraft schwerer Pfeile (http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeil_(Geschoss)). Kettenrüstungen (http://de.wikipedia.org/wiki/Kettenr%C3%BCstung),Plattenrüstungen (http://de.wikipedia.org/wiki/Plattenr%C3%BCstung) oder Eichenplatten von etwa 2,5 cm Dicke können Berichten zufolge von Langbogenpfeilen durchschlagen werden. So berichtet Gerald de Barri von der Schlacht um das Abergavenny Castle 1182, bei der zwei flüchtende Soldaten von Walisischen Bogenschützen beschossen wurden, dass deren Pfeile das 10 cm dicke Schlosstor aus massiver Eiche soweit durchdrangen, dass die Pfeilspitzen auf der anderen Seite herausragten. Wie schnell die damaligen Pfeile waren, lässt sich heute nur aufgrund ungenauer Reproduktionen von Funden erahnen, doch ergaben diese eine Geschwindigkeit von etwa 140–150 feet per second (die damals wie heute gebräuchliche Geschwindigkeitsangabe), aus der sich Geschwindigkeiten von 153 bis 164 km/h ergeben. Dieser Wert erscheint nicht zuletzt aufgrund der gemessenen Pfeilgeschwindigkeiten heutiger Vollholzbögen plausibel.

LG
Peace

Thomas H.
16.07.2012, 19:27
Hallo Maresi,
danke für den Bericht. Bei dem Zitat von Gerald of Wales, bin da immer ein bisschen skeptisch. Er schreibt ja über einen seiner eigenen Schützen und das er diese dann in den höchsten Tönen lobt überrascht nicht. Gehörte ja doch dazu ein bisschen Aufzubauschen. Bin da einfach skeptisch. Außerdem fehlt in der Auflistung das Kettenhemd... Stört mich auch immer wieder bei irgendwelchen Versuchen das eben nie eine komplette Rüstung genommen wird. Aussagekräftig ist das ganze ja erst bei z. B. Gambeson, Kette, darüber Platte. Wurde ja nicht umsonst in dieser Kombination getragen. Zu dem Zitat wäre natürlich auch noch interessant zu wissen wie weit die Entfernung Schütze-Getroffenen war.
Gruß Thomas

BoeserEugen
17.07.2012, 09:53
Ich bin vor längerer Zeit auf ein Video gestoßen, was ich euch nicht vorenthalten möchte:


http://www.youtube.com/watch?v=9ieWrWLjii0

Meiner Meinung nach sehr geile Möglichkeit sich was kleines in einer Survivalsituation zu schiessen. UND zur Selbstverteidigung. Also ich möchte so einen Steinbrocken nicht abkriegen...

galahat
17.07.2012, 10:07
Ich bin vor längerer Zeit auf ein Video gestoßen, was ich euch nicht vorenthalten möchte:

Meiner Meinung nach sehr geile Möglichkeit sich was kleines in einer Survivalsituation zu schiessen. UND zur Selbstverteidigung. Also ich möchte so einen Steinbrocken nicht abkriegen...


Dann kann ich dir nur wärmstens den Kanal von Jörg Sprave / The Slingshot Channel / empfehlen!
http://www.youtube.com/user/JoergSprave/videos

Jörg macht abgedrehte Sachen (Waffen) mit den "Gummibändern".
Dem einen mag es zu martialisch sein, aber Jörg hat eine gute Kontinuität bei seiner Sache, ist hoch kreativ und die Videos sind gut anzuschauen, gute Qualität.

Kurzum, wer auf Slingshots / Katapulte steht - anschauen! An Jörgs Akzent gewöhnt man sich! ;-))

BoeserEugen
17.07.2012, 10:19
Danke, ich kenne Jörgs Arbeiten. Der Typ ist schon krass drauf. :grosses Lachen:

Maresi
17.07.2012, 12:15
Vll. noch ein kurzer Ausflug zu den Zugstärken der Bögen:

Die dt. Wikipedia ist da relativ unpräzise und kurz gehalten. Bessere Infos liefert da die englische Version. Man vergleiche z.B. mit http://en.wikipedia.org/wiki/English_longbow#Surviving_bows_and_arrows

More than 3,500 arrows and 137 whole longbows were recovered from the Mary Rose, a ship of Henry VIII's navy that was sunk at Portsmouth in 1545. It is an important source for the history of the longbow, as the bows, archery implements and the skeletons of archers have been preserved. The bows range in length from 1.87 to 2.11 m (6 ft 1 in to 6 ft 11 in) with an average length of 1.98 m (6 ft 6 in). The majority of the arrows were made of poplar, others were made of beech, ash and hazel. Draw lengths of the arrows varied between 61 and 81 centimetres (24 to 32 inches) with the majority having a draw length of 76 centimetres (30 inches)). The head would add 5–15 cm depending on type, though some 2–4.5 cm must be allowed for the insertion of the shaft into the socket.
The longbows on the Mary Rose were in excellent finished condition. There were enough bows to test some to destruction which resulted in draw forces of 450 N (100 lbf) on average. However, analysis of the wood indicated that they had degraded significantly in the seawater and mud, which had weakened their draw forces. Replicas were made and when tested had draw forces of from 445 N to 823 N (100 to 185 lbf).

200 Pfund waren sicherlich das Ende der Fahnenstange. Mit 80 Pfund ist aber wohl kaum jemand in die Schlacht gezogen. Zumal in Zeiten von Edward III die minimale Trainingsdistanz bei über 200 m gelegen hat (220 Yards). Da ist mit 80-Pfündern kaum mehr was zu holen...

Aber (auch wenn ich noch nie jagdlich mit dem Bogen geschossen habe) gebe ich dem Bösen Eugen recht: Ohne ständiges Training (und da würde ich auch auf jeden Fall auf bewegte Ziele schießen, da das Vorhalten auch gelernt und trainiert werden will) wird man vermutlich während der Jagd verhungern (und im besten/schlimmsten Fall noch das eine oder andere Wildstück zu Tode quälen).

LG,

Maresi

C71
21.07.2012, 15:15
Bin am überlegen was ich mit meiner PSE Starfire oder Foxfire (weiss den Namen nicht) nun mache. Ist Compound und mit Stahlsehne (!) Seinerzeit ein sehr starkes Modell. Hat schon zwei Jahrzehnte auf dem Buckel. Würde sie evtl. veräusern und mir vom Erlös ein aktuelleres Modell z.b. Excalibur Vixen o.Ä. kaufen. Was Kleines halt. Es sei denn die PSE braucht den Vergleich nicht zu scheuen dann würde ich sie behalten.

Eine zweite Armbrust will ich auf jeden Fall zu meiner Darton Lightning 2011 behalten. Das haben fast alle die eine starke Armbrust besitzen - schiessen tun sie dann fast ausschliesslich mit der Kleinen:lächeln:

Stefan
16.03.2013, 23:29
Hallo auch

In einer Survival Situation ohne Feuerwaffe würde ich zum erfolgreichen Fleischgewinn folgende selbst zu bauende Hilfsmittel einsetzen:

1.) Tierfallen (Bei näherem Interesse bitte privat melden)
2.) Pfeil und Bogen
3.) Steinschleuder

Den Tod eines Lebewesens in Kauf zu nehmen ist in unserer Konsumgesellschaft ja kein Problem, solange der Billigstdiscounter die Tore offen hat. Geht es darum, für sein Überleben höchstselbst Tiere zu töten oder ihnen Fallen zu stellen und entsprechende Beute zu verarbeiten, ist dies natürlich eine schwierig und höchst persönliche Sache. In unseren mittleren Breitengraden kommen wir gut mit Pflanzlicher Nahrung (Ich empfehle Brennesseln) klar, aber vermutlich wird sich der eine oder andere (ich etwa) nach einem guten Stück Fleisch sehnen. Ich empfehle von daher auch Fisch. Er lässt sich:

- Angeln (Rute, Haken, Köder)
- Fangen (Netze, Räusen)
- Überlisten (Bauchstreicheln oder mit Schlägen auf die Wasseroberfläche betäuben)
- Jagen (etwa mit Speeren)

Des weiteren gute, tierische Nahrung stellen Insekten dar. Sie sind sehr Protein und Eiweiss reich und lassen sich relativ einfach "ernten" oder jagen.



Weidmanns Heil

Stef

Eldorado666
17.03.2013, 16:30
Für Niederwild (Hasen usw.) braucht man mit nem Bogen knappe 55 pfd. Zugkraft auf bis zu 40 Metern. Für Rehe o.ä mind. 70 pfd. am besten 80pfd.. In der USA selbst ausprobiert und erfolgreich gewesen, nach dem 40 Versuch :lachen:. Jagen mit der Armbrust habe ich nicht ausprobiert, allerdings sollte es für Kleintiere ganz gut geeignet sein.

Sehr schön ist auch die Jagd mit dem Speer, wenn man es kann .

Für den Notfall würde ich auf meine Schußwaffen setzen (Jagdschein und Waffenbesitzkarte habe ich). Allerdings sind Munitionsvorräte auch begrenzt und somit sollten Alternativen für Kleintiere oder Fisch her.

In Deutschland darf man auch ab 18 Jahren Gasdruckwaffen z.b. mit CO2 Kapsel als Triebmittel kaufen. Auf kleineren Distanzen sind diese auch tödlich für kleine Vögel, Mäuse und Ratten.

Zum Fischen würde ich eine meiner 1000 Angeln verwenden, wer keine hat kann aber auch Angeln ganz einfach selber bauen. Beim Angeln ist der Energieverbrauch geringer als bei der aktiven Jagd und die Chance auf was essbares wesentlich größer als unerfahrene bei der Großwildjagd.

LG
Stephan

wiki
17.03.2013, 20:20
Um Eigenenergie zu sparen, sollte man wenn möglich nur Fallen aufstellen - davon aber mindestens 10 Stück.
Ebenso würde ich mich nicht mit einer Fischangel hinsetzen und warten, sondern einen Badanoster verwenden (Hauptleine mit mehreren behakten Nebenleinen).
In der Zwischenzeit kann man ja seine Lagersituation verbessern, oder Trinkwasser besorgen, oder, oder, oder...

Aktives Jagen würde ich nur betreiben wenns zu mind. 70% erfolgreich ist.

Übrigens:
Mit einer anständigen Armbrust kann man nicht nur auf Kleintiere jagen, damit geht in Europa alles bis zum Hirsch - hierbei ist die Jagdspitze entscheident, zB:
Excalibur 175lbs Axiom SMF Crossbow KIT - ca €550.- oder stärkere Geräte.
Da braucht man aber noch zusätzliche Pfeile (und die können teuer sein...), Ersatzsehnen, Ersatzwurfarme, Spannhilfe, und Jagdspitzen.
Ich hab jetzt extra zum testen meine ersten mechanischen Spitzen in den USA bestellt:
http://www.swhacker.com/videos
Also auf gut €1000.- ist man da schnell mal, und bei den Ersatzteilen sparen wäre wie ein Fahrad ohne Ersatzreifen/Schlauch - irgendwann steht das teure Stück.


Eine Gaswaffe würde ich nicht für Kleintiere verwenden, wenn dann wenigstens ein gute Federdruckluftpistole in 4,5mm.
Hier sind die Anschaffungskosten, Munitionskosten sowie Ersatzteilkosten gering, zB:
Diana Federdruck-Luftpistole LP 8 Magnum in 4,5 mm ca €225.-, dazu Ersatzfeder und Dichtungen, Munition gibts zB: 5000 Stück um ca €40.- bis E70.-

Wie ich immer schon sage:
Nichts ist so perfekt wie ein Jagdgewehr (wurde ja auch genau dafür entwickelt), aber es gibt Einiges das in dessen Nähe kommt...

Umbrella
20.03.2013, 00:28
Eine Alternative zum Dynamitfischen ist für mich die "Not-Angel" der britischen Armee. An einem Plastikfaustgriff befindet sich Silch und Haken (Ersatzsilch und weitere Haken inkl. zum Set). Das Ganze gibts bei ebay etc. für EUR 9.- . Für einen Hecht wird's wohl nicht reichen aber für was kleineres sicher. Angewendet wird das Teil zum Beispiel liegend von einem Steg oder einer kleinen Brücke aus. Vom Platz her hat das Set in jeder Brusttasche Platz !

Gruss, Umbrella

drudenfuss
20.03.2013, 03:39
Eine Alternative zum Dynamitfischen ist für mich die "Not-Angel" der britischen Armee. An einem Plastikfaustgriff befindet sich Silch und Haken (Ersatzsilch und weitere Haken inkl. zum Set). Das Ganze gibts bei ebay etc. für EUR 9.- . Für einen Hecht wird's wohl nicht reichen aber für was kleineres sicher. Angewendet wird das Teil zum Beispiel liegend von einem Steg oder einer kleinen Brücke aus. Vom Platz her hat das Set in jeder Brusttasche Platz !

Gruss, Umbrella

Was ist den bitteschön "Silch"? Bild wäre nicht schlecht.

hamster
20.03.2013, 07:26
Eine Alternative zum Dynamitfischen ist für mich die "Not-Angel" der britischen Armee. An einem Plastikfaustgriff befindet sich Silch und Haken (Ersatzsilch und weitere Haken inkl. zum Set). Das Ganze gibts bei ebay etc. für EUR 9.- . Für einen Hecht wird's wohl nicht reichen aber für was kleineres sicher. Angewendet wird das Teil zum Beispiel liegend von einem Steg oder einer kleinen Brücke aus. Vom Platz her hat das Set in jeder Brusttasche Platz !

Gruss, Umbrella

Fischt Du üblicherweise mit Dynamit? Sonst wäre das andere keine Alternative.

Umbrella
20.03.2013, 08:32
Nein, ich bin kein routinierter Fischer und schon gar nicht mit Dynamit. Das Army Angelset ist deswegen bloss ein nützliches Utensil, kostet und wiegt nicht viel und hilft bei der Nahrungsbeschaffung (?)

- - - AKTUALISIERT - - -

Sorry, "Silch" ist offenbar ein Dialekt-Wort. Gemeint ist natürlich die Angelschnur !

Zeltengehen
20.03.2013, 20:24
Hallo Zusammen,

vorweg, ich habe von dem Thema wenig Ahnung und bin nur ein interessierter Leser, sollte also eigentlich meine Sch....e halten. Allerdings geht mir hier manchmal "die Hutschnur hoch", so auch bei einigen der letzten Beiträgen.

"Dynamtfischen" z.B.
1. Wer hat Dynamit? Wie kommt man da dran?
2. Wie groß ist der See / das Gewässer um hier dann mehr als 5-10 Mal Fisch zu "spenden"? Da nehme ich doch lieber über eine lange Zeit 1-2 Fische am Tag aus dem Gewässer als alle Fische innerhalb von wenigen Tagen zu killen....


"Zuggewichte und Trefferquote beim Bogenschießen"
1. Für hohe Zuggewichte braucht man Kraft und Übung, vor allem für so Hohe wie angegeben.
2. Treffen eines Tiers auf 40 Meter ist verdammt schwer!
3. Das Tier "irgendwo" zu Treffen reicht nicht, man muss die bestimmten Bereiche treffen die dann zum Tod führen und das dann halt noch ein wenig schwerer.
Da habe ich ein wenig Ahnung von.

"Verhältnis der Tiere zur Bevölkerung"
Aus berufenerer Quelle hab ich mal gehört, dass zumindest die Tiere des Waldes in D nur für ca. 10 Tage (aus dem Gedächtnis, können 3 Tage mehr oder weniger sein) reichen würden wenn man die Bevölkerung damit versorgen wollte. Und das wäre dann schon eine Ausrottung der Tierwelt in D.
Und dann? Wo soll dann der Nachwuchs (an Nahrung) an Tieren her kommen?

"Wilderer zu Jäger / Förster"
Man muss sich schon im Klaren sein, dass Jäger und Förster in der regel besser Ausgerüstet (Waffen etc.) sin, sich im "Recht" befinden, Ihr Gebiet bestens kennen werden und in der Krise noch mehr für sich und Ihre Familien haben möchten. D.H. das Verständnis für Wilderer wird gegen null tendieren....
Gleiches wird für die Angler mit Angelschein gelten, wenn die plötzlich auf Wildangler treffen werden.

Sorry, ich mag kein Spielverderber sein und viele der Beiträge hier sind spitze :Gut: und ich mag auch keinem hier unberechtigt etwas unterstellen, aber ich stehe nicht auf Berichte und Vorschläge aus irgendwelchen Hollywoodfilmen.

Das, was es vermutlich am meisten geben wird werden Ratten sein...

So, bitte verzeiht den erhobenen Zeigefinger und legt wieder los. :lächeln:

Bis denn
Zeltengehen

wiki
21.03.2013, 06:37
Vögel und Ratten werden dann noch vorhandensein, in Kriegszeiten wurden auch diese Tiere gegessen. Obs schmeckt weiß ich nicht, aber es kann sicherlich vorm Verhungern retten.

Meines Erachtens werden die großen Tiere im Wald relativ schnell geflüchtet sein, und dann stehen alle mit den "Megabüchsen in .338 Lapua" (die man kilometerweit höhrt) im Wald und finden nix.
Deshalb habe ich auf ein starkes Luftdruckgewehr gesetzt, 320-330m/s (in Österreich frei), und Armbrust für diverses größeres Getier.
Somit bleib ich unter der Schallgrenze und bin leise, kann haufenweise günstige Munition einlagern die auch wenig Platz braucht, hat schon einen brauchbare Wirkung,...

Ob die Jäger dann wirklich Zeit haben um die Wilderer zu stellen? - Ich glaubs nicht.
Jeder wird schauen, daß er so schnell als möglich, so viel als möglich zusammenbringt.
Klar, wenn sich dann mal Wilderer und Jäger passend über den Weg laufen... aber in solchen Zeiten ist warscheinlich jede Häuserecke genauso gefärlich (Heckenschützen).

Um es wiedermal laut zu schreiben:
WIR SPRECHEN HIER VOM C-FALL.
IN JEZIGER "FRIEDENSZEIT" IST NATÜRLICH WILDERN, SCHLINGENLEGEN, WILDFISCHEN, DYNAMITFISCHEN, ABSCHUSSENERGIE VON WAFFEN ERHÖHEN, USW. VERBOTEN - UND DAS IST AUCH GUT SO!!!

Thrawn
21.03.2013, 07:21
Ich würde aus diesen Gründen eher auf eine Zwille setzen. Richtig gebaut\gekauft haben die so um die 25KJ und sind sowit sogar stärker als die (7,5KJ) in Dt erlaubten Luftdruckgewehre. Schneller, handlicher und leiser als jeder Bogen. Ok: Damit sind dann halt wirlich nur Kleinvieh machbar - aber ich denke auch die "Elche und Büffel" werden schnell rar...

roadschamane
21.03.2013, 07:38
Also zur Bogenjagd muss ich auch meinen Senf dazu geben.

Jagddistanzen über 20 Metern ist nicht waidgerecht und zu unsicher. Während des Pfeilfluges kann sich das Wild noch bewegen und man trifft es nicht 100 %ig. das hat aber mit Respekt des Lebenden zu tun!

Ich jage mit einem 55 lbs - Bogen sogar Wildsäue und hatte nie Probleme. Aber...!
schon 55 lbs bedeuten einen enormen Trainingsaufwand um sauber zu jagen.

Aus Erfahrung empfehle ich 40 bis 45 lbs mit scharfen Pfeilspitzen, wenn...

- man nicht/wenig trainiert ist
- man nicht auf Elche und Büffel Jagd

Jeder der mir nicht glauben sollte kann mich mal auf einem 3D-Bogenparcour begleiten und ich beweise ihm diese Aussagen.

Jagen/Fischen ist mehr als ein starker Bogen.

Roadshaman

maniacmantis
21.03.2013, 08:50
Hallo roadschamane,

das waidgerechte Jagen in allen Ehren, aber wen denkst du, dass das noch interessiert,
wenn die Familie hungernd zu Hause auf dich wartet (ich meine jetzt "richtigen" Hunger) ?

LG
Günter

roadschamane
21.03.2013, 09:36
Dich interresiert es sicher wenn du das waidwunde Tier nicht mehr findest und zu entkräftet bist es ein paar Stunden zu suchen.
Spätestens dann wirst du fluchen. :weinen:

Waidgerchtes Jagen hat nicht nur mit dem guten Gewissen zu tun. Diese "Regeln" haben meistens einen tieferen Sinn!

Eldorado666
21.03.2013, 12:02
Waidgerechtes Jagen ist natürlich wichtig. Sei mal dahingestellt ob es einem Menschen der am verhungern ist noch interessiert.

Jagen mit dem Bogen auf über 20 Meter ist allerdings auch noch waidgerecht möglich. Klar kann sich das Tier bewegen aber wie möchtest du dich an ein Tier auf 20m nähern ohne das es dich bemerkt ? Allerdings sollte man bei höheren Distanzen einen Jagdhund dabei haben falls der Schuss doch schief geht und ebenfalls eine "Waffe" zum setzen des Fangschusses .

Üben muss mal reichlich und regelmäßig um Zugkraft und Präzision zu behalten.

Generell gilt allerdings das man sich an kleinere Tiere im Ernstfall halten sollte. Genauso sollte man auch im Ernstfall darauf achten nicht gleich alle Ressourcen aufzubrauchen. Wo wir z.B. schon wieder beim Thema Dynamitfischen wären. Neben dem Problem Dynamit zu bekommen gibt es das Problem das man gleich ganze Teiche damit leer fischen kann. Dies ist auch nicht sinn und Zweck der Nahrungsbeschaffung.

LG
Stephan

flywheel
21.03.2013, 12:27
Der Schlüssel zum Jagderfolg ist Training und vor allem Beobachtung.
Beim Beispiel der Zwille ist es oft die Wahl der Munition die zum Erfolg oder
Mißerfolg führt.

Gerade jetzt hungern viele Tiere und es ist einfacher sich einigen Tieren zu nähern.
Selbst dann wenn diese einen gesehen haben.
Einfach 1 mal in die Hände klatschen und sehen, was passiert.

Dieses Klatschen ist ein ähnliches Geräusch wie beim Schuss der Zwille. Also relativ
LAUT! Eine Taube fliegt weg während ein Fasan stumpf glotzt.

Nachtrag: Meine Frau schwört auf Ihre Pistolenarmbrust (Cobra 35 Euro) und trifft auf
10 Meter einen Bierdeckel. Die Wucht ist enorm auf diese Distanz.

Tony
21.03.2013, 12:52
Die Behandlung dieses Themas gestaltet sich hier sehr ambivalent. "waidgerecht", "gesetzeskonform", "übergesetzlicher Notstand", was denn nun? Das sind drei grundverschiedene Ausgangspositionen, welche bis auf den "übergesetzlichen Notstand" jegliche Anwendungsart von "Primitivwaffen" nicht zulassen es sei denn, man bewegt sich mit einem geeigneten Bogen (ab 60 lbs) in Österreich auf der Gatterjagd od. zur Saison und mit einem Guide in Kanada. Der übergetzliche Notstand rechtfertigt zur Nahrungsbeschaffung und als letztes Mittel die Verwendung primitiver Hilfsmittel (Jagdgeräte).
Angeln sind sehr effizient sofern man seine Fischereikenntnisse nicht nur via D - Max bezogen hat. Fischspeere gehören in`s Reich der Fabel sofern deren Einsatz von oben erfolgt, während Fischgabeln, wenn sie mit 2 Führungsholmen, mit jeweiligen Widerhaken und einem zentralen Dorn ausgestattet sind, auch von Laien relativ erfolgreich eingesetzt werden können.
Wer mit einer Zwille auf 15 m einen Vogel von Taubengröße trifft ist selten und bewundernswert. Den meisten Hungrigen wird das nicht gelingen.
Mit einen Speer erfolgreich über 15 m ein Reh zu bejagen, gehört ebenfalls in die Märchenstunde. 1. kommen die Wenigsten derartig nahe heran u. wenn dann der Wurfarm gehoben wird ist der Braten auf und davon. Zudem sind die Aufschlagenergie und die Klingenposition zu bedenken. Dringt der Speer bis in`s "Leben"? Wenn das Klingenblatt quer steht keilt es die Rippen nicht auseinander etc., etc.
Blasrohre verursachen bei Hasen usw. keine Verletzungen welche eine Fluchtunfähigkeit erzeugen. Ihre Effizienz ist von den Giften abhängig mit welchen die Pfeile bestrichen sind und derartiges haben wohl die wenigsten.
Eine Bola ist dagegen leicht verwendbar und bringt auch dem Ungeübten guten Erfolg.
Eine Harpune ist nutzvoll sofern sie von oben angetragen wird, mit einem anderthalbmeter langen Geländeknebel versehen ist und man etwas von der jeweiligen Spezies versteht welche man bejagt.
Ansonsten bleibt dem Üngeübten nur die passive Jagd d.h. an 4 od. 5 geeigneten Stellen Fallen installieren. Die sind immer still und aufmerksam, werden nie müde und arbeiten auch im Dunkeln wenn der Erbauer seine wohlverdiente Ruhe genießt. Allerdings gehört etwas mehr dazu als sich youtube - Filmchen anzusehen od. die phantastischen Darstellungen mancher Autoren umzusetzen, welche die gleichen Fehler propagieren wie ein anderer autor bereits vor 20 Jahren. Was sagt uns das? Die Jungs haben den Kram nie wirklich in der Wildbahn ausprobiert. Es sind ja nicht nur die reinen Fallen zu installieren, man muß die Witterungseinflüsse, besonders den drehenden wind Berücksichtigen, evtl. Zwangswechsel anlegen, keine Geruchsspuren hinterlassen d.h. die Hände vorher entsprechend zu präparieren usw. es ist ein weites Feld zu beackern ehe sich der Erfolg programmieren läßt.

Sandra
21.03.2013, 13:06
Auch wenn es mit dem eigentlichen Thema Wilderei nichts zu tun hat würde ich folgende Geschichte mir als Jäger und Förster sehr zu Herzen nehmen:

Es war mal ein reicher Mann mit schönem Haus und sehr grossem Grundbesitz. Sein Nachbar war eine arme Familie mit 20 Mitgliedern in einem kleinen Haus und einem kleinen Garten.
Der reiche Mann wusste zwar wohl, dass die arme Familie gelegentlich in seiner Abwesenheit seinen Garten nach Restbeständen von Kartoffeln durchwühlte, aber das Thema wurde nicht diskutiert. Ebenso kaufte der reiche Mann manchmal ein Kinderfahrrad und vergass es dummerweise vor der Haustüre der anderen Familie. Die arme Familie versuchte zwar den Besitzer des Fahrrades zu finden aber niemand wusste wem das Fahrrad gehörte und so wechselte das Fahrrad nach einiger Zeit den Besitzer. Manchmal verschwand im Herbst auch ein mittlerer Baum im grossen Wald, aber der Reiche hatte genug Wald und der Baum war eigentlich nicht so wichtig.

Natürlich hätte der reiche Mann eine Anzeige wegen Diebstahl und Landfriedensbruch machen können aber er machte es nicht. Dafür konnte er aber seinen dicken Wagen auch tagelang vor der Haustüre parkieren ohne dass das Fahrzeug jemals auch nur den kleinsten Kratzer bekam. Man wusste wessen Auto es war und man liess es in Ruhe. Ebenso rührte keiner das Haus während seiner Geschäftsreisen an. Insbesondere war es in jedermanns Interesse das Haus möglichst lange dort stehen zu haben; inkl. dem Inhalt.

Die kleinen Verluste waren problemlos wegzustecken und die anderen übertrieben es nicht. So lebte man lange und zufrieden nebeneinander.

Ganz nebenbei sind in Krisen- und Kriegszeiten militärische Waffen für das Töten von Leuten auch gegen sämtliche Verbote sehr verbreitet. Ich persönliche glaube, dass es besser ist auch kleinere schmerzlose Verluste zu verkraften als auf dicke Hose zu machen und dafür unnötige Streitereien zu haben. Somit würde ich persönlich auf das heldenhafte „3 x S“ verzichten. Der Preis für steinerne Herzen kann in gewissen Fällen sehr sehr gross sein. Leute die wirklich nichts mehr zu fressen haben haben in den meisten Fällen auch nichts mehr zu verlieren. So wie in etwa ein Wolfsrudel in langen und kalten Wintern plötzlich Lebewesen angreifen um die sie sonst einen grossen Bogen machen würden.

Ganz nebenbei statt Dynmit geht auch Geschirrspühlmittel oder Calciumkarbit mit alten Bierflaschen (beides sehr einfach zu beschaffen).
Auch ein Spannungswandler von 12 auf 220V ist für Tiere im Wasser ungemein nützlich
Drahtschlingen eignen sich auch für Nachbars Katze und die sollte auch essbar sein.
Fischerhaken eignen sich auch für Enten und Krähen (siehe dazu eine berühmte Geschichte von Max und Moritz)
Brotkrumen in Alkohol getaucht werden von Vögeln auch gegessen (mit den üblichen Folgen).

Schaut mal herum und zählt die Tiere die Ihr in einger Stunde seht. Es werden nicht sehr viele Wildtiere dabei sein. Also macht das Paretoprinzig. Zuerst das was einfach zu fangen ist und dann die Sache mit dem Jagen in Wald.

flywheel
21.03.2013, 14:40
@Tony

Auf 15 Meter eine Taube zu treffen ist bei etwas Übung absolut nicht schwer. Und nein,
die steht auch nicht wieder auf. Jeder aus meiner Familie kann das.
Wir mögen keine Tauben, mehr sag ich lieber nicht.

Ich hatte vor einigen Jahren ein etwa 1.60 Meter langes Blasrohr mit Alupfeilen. Die Pfeile hatten die
Länge von ca 10 cm und den Durchmesser eines Edding. Auf 10 Meter aus einem Versteck heraus
auch brauchbar. Wasservögel wie Enten sind sicherlich eine Option.

Mit einer Bola in Deutschland zu jagen halte ich wiederum für unmöglich.
Wieso? Habs ausprobiert!

Sandra
22.03.2013, 17:11
Blasrohrpfeile kann man auch sehr gut aus Fahrradspeichen machen. Insbesondere das einte Ende mit M2 Gewinde eignet sich für das Anbringen der notwendigen Dichtung.
Solche Pfeile bringen je na länge nicht mehr als 3g Gewicht. die Dinger sind stabil und leicht beschaffbar. Schaut Euch sonst den Link mal dazu an: http://www.blasrohr-sport.de/

drudenfuss
22.03.2013, 19:08
Jedes Luftgewehr, auch ohne Exportfeder, ist für das Erlegen von Tauben besser geeignet als ein Blasrohr. Es ist deutlich einfacher zu bedienen, treffgenauer und hat mehr "Bums".
Bei den größeren gefiederten Freunden ist es nicht ganz so ungeeignet wie ein Blasrohr. Hab mal ne Ente mit Luftgewehr aus ca. 10m geschossen, war nur betäubt.

Fallenjagd ist eine Alternative, setzt aber neben dem richtigen Equipment auch viel Zeit voraus. Die Frage dabei ist, was will man fangen? Klassisch sind Kastenfallen für Raubwild, doch wer will schon Fuchs und Marder essen?
Im Winter ist Fallenjagd auf Wildschwein praktikabler als Nachtansitz. Dafür ist der finanzielle Aufwand auch deutlich höher.

Arhan
22.03.2013, 19:11
ich weiss, dass ich das schon mal erfragt habe : welches Angelgerät kann man einem absoluten Nullchecker empfehlen, um rein theoretisch in mitteleuropäischen Gewässern essbare Fische angeln zu können ? Sage mal, alles zwischen 100g und 20kg ?

drudenfuss
22.03.2013, 20:03
ich weiss, dass ich das schon mal erfragt habe : welches Angelgerät kann man einem absoluten Nullchecker empfehlen, um rein theoretisch in mitteleuropäischen Gewässern essbare Fische angeln zu können ? Sage mal, alles zwischen 100g und 20kg ?

Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau, auch nicht im Bereich Angelgerät.
Mein Tipp: mach nen Fischereischein und setze das dort gelernte um indem du fleissig angeln gehst. Vorallem als bekennender Nullchecker ist sonst das Bevorraten von Angelgerät weggeworfenes Geld.


Service für Gäste-a2: www.team-pak.ch