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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsbericht aus dem Balkankrieg - Sehr interessant



omawa
17.03.2012, 23:14
Hallo Zusammen,

der folgende Erlebnissbericht wurde vorhin im HSP Forum gepostet.

Der Bericht bringt vieles exakt auf den Punkt und sollte zur Pflichtlektüre jedes neuen Forumsmitglieds gemacht werden, da man sich durch das lesen sehr viel Zeit für Recherchen und Diskussionen sparen kann.



http://shtfschool.com/SelcoForum.pdf

Stefan
18.03.2012, 00:08
Hallo Omawa

Ich hatte das Privileg in vergangenen Zeiten mit einer Bosnierin zusammen zu arbeiten, die während des Krieges mit ihrem Mann aus ihrer Heimat geflohen war. Hier in der Schweiz brachte sie dann auch einen kleinen Jungen zur Welt. Ich habe sie als sehr höfliche und humorvolle Person schätzen gelernt. Natürlich haben wir uns auch über den Krieg unterhalten, insbesondere über den Schrecken, welchen die serbischen Truppen Bosnien und seinem Volk brachten. Viele dieser Erinnerungen hörten sich für mich an, als entstammten sie einem Horrorfilm.

Das Kriegsgeschehen war schon von Seiten der Medien her betrachtet ein Gräuel, aber gegen die gelebte Realität und die vielen Einzelschicksale bleibt dieser Journalismus von damals geradezu zahm. Es ist insofern gut zu wissen, dass diese Zeiten vorüber sind.

Jedes Mal, wenn ich mit meiner Kollegin darüber geredet habe, wurde mir mehr klar, wie gut es uns im eigenen Land doch geht und wie bescheiden die Probleme der geordneten Konsumgesellschaft Europas doch (noch) sind.

ID 940
18.03.2012, 12:50
http://shtfschool.com/SelcoForum.pdf

Die dort genannten Voraussetzungen treffen für meine Familie nicht zu:


"my family was big in that time (15 members in one big house, 5-6 pistols, 3 Kalashnikov s) so we lived and survived, ..."
"If i needed to go somewhere i almost always used night time, never go alone but also never go in big group (2-3 man maybe), always armed, very fast, always in shadows, trough ruins, rarely openly on the street, actually always hiding. We did not have suburbs and farmers, in suburbs were enemy army, we were surrounded with enemy army, and inside town you did not know who is your enemy."
"I don t like Kalashnikov, but here there is that rifle on almost every 3rd house so…"
"... i did not have enough weapon at the beginning, one rifle and one pistol (ww2), maybe 100 bullets, later i trade some things for more rifles and ammo, remember i gave car battery for 2 rifles."
"So i think security is great, but be sure that you keep it low profile, forget about alarm, if you live in town and SHTF you gonna need simple looking non interesting secured house, with lot of guns and ammunition."


Waffen, Waffen, Waffen. Für ein Verbleiben in Städten mit Bürgerkriegssituationen logischerweise zentrales Teil der Ausrüstung. Darauf bereite ich mich nicht vor, bewusst nicht. Vielleicht sehe ich die Situation für Deutschland in 10 Jahren anders.

Alkohol und Autobatterien einlagern bzw. im Tauschhandel berücksichtigen, für den der bleiben will, sicher eine interessante Überlegung.


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