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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn man Übergewicht hat, nimmt man schneller viel ab ?



Rockyourglock
08.09.2012, 17:41
Erstmal sollt ich mich Outen - Ich habe "The Colony" auf DMAX gesehen.



Dabei ist mir folgendes aufgefallen :

Ab und zu diese "vorher - jetzt Gewichtsvergleiche" eingeblendet.
Also was hat der Schauspieler vor dem Einzug bei The Colony gewogen und was an Tag XY.
Manche mit etwas Übergewicht haben nach z.B. 40 Tagen 15kg abgenommen und
manche Frauen und Männer mit "Modelmaßen" haben in dieser Zeit nur 3kg abgenommen.

Das sieht für mich so aus wie der Titel schon sagt "um so mehr Übergewicht - um so schneller verliert
man Gewicht "

Meine Erklärung (weiß nicht, ob es richtig ist) wäre, der Körper hat sich an viel Kalorien gewöhnt und wenn
die fehlen, verliert man schnell Gewicht?


Bis jetzt bin ich davon ausgegangen, das mich meine 7 kg mehr etwas "länger" durchhalten lassen.
Das Thema gab es ja schon in einem alten Thema von 2009.




Durch dieses Thema kam in mir natürlich auch die Folgefrage auf, habt ihr denn Klamotten in kleineren
Größen zu Hause?
Habe das auch schon in Bücheren gelesen, das dann fast alle Menschen mit viel zu weiten Klamotten rum gelaufen sind.
Mann & Frau möchten ja im Rahmen des allg. Wohlbefinden´s auch passende Sachen anhaben, oder?




Manche werden dieses Thema als Peanat´s abtuen, aber ich und eventl. andere finden es einen Gedanken wert.


LG rockyourglock

ID 3537
08.09.2012, 17:59
Servus Rockyourclock,

nach meiner Erfahrung (habe diesen Sommer 20kg in 3 Monaten entfernt) verlierst du zuallererst einmal viel Körperwasser, bevor du Fett verlierst.
Viel Übergewicht heißt nicht nur viel Fett sondern auch viel Flüßigkeit.
Fett musst du verbrennen, damit es weniger wird.
Wasser geht auch so weg.

Deine 7 kg + sind sicher ein guter Polster um kurze Zeit auszukommen.
Aber der bessere und auch schneller abrufbare Speicher sind die Kohlenhydrate in den Muskeln.
Du verlierst also zuerst Wasser und Kohlenhydrate, und dann erst Fett.
Je mehr du hast, desto mehr kannst du auch in kurzer Zeit verlieren.
JOJO-Effekt kommt dann später, wenn du keinen Sport betreibst um das Gewicht zu stabilisieren.

lg

menatarms

Mark Wilkins
08.09.2012, 18:05
Hallo!

Ja, absolut. Deine Annahme ist richtig.

Bei den meisten Menschen (bitte lasst uns in diesem Zusammenhang nicht wieder von: "Jaja, aber bei mir ist es die Schilddrüse".... reden) mit Übergewicht resultiert das Gewicht aus einer zu hohen Kalorienaufnahme und einem zu niedrigen Tätigkeits- / Aktivitätslevel.
Je mehr Kalorien aufgenommen werden, desto höher ist der Stoffwechsel. Kurzgesagt: Wenn man Übergewicht hat und 5000 Kcal am Tag zu sich nimmt und plötzlich nur noch 1500 Kcal zu sich nimmt, verliert man schneller an Gewicht als jemand der vielleicht nur ein Paar "Schönheitskilos" zu viel hat, normalerweise 2500 Kcal am Tag zu sich nimmt und dann ebenfalls auf 1500 Kcal reduziert.
Je höher das Defizit, desto höher der Verlust.

Die letzten Fettdepots sind immer diejenigen, die am Schwierigsten anzugreifen sind - bei den Männern meist der Bauch, bei Frauen meistens die Beine und der Hintern sowie die Oberarme ("Bingo-Wings" :rolleys: ). Alles andere fällt relativ leicht weg zu bekommen.

Natürlich kommt dazu noch das der Hormonhaushalt einen enormen Stellenwert beim Zu- oder Abnehmen hat, das man durch langes "Diäten" seinen Stoffwechsel "ruinieren" kann, das auch psychische Einflüsse eine enorme Rolle spielen und nicht zuletzt das eine gute Diät eine langfristige Ernährungsumstellung bedeutet und auch hohen Wert darauf legt, "lebendiges" Gewebe wie Muskeln, Bindegewebe etc. zu stärken und zu erhalten.

Aber kurz: Ja, je fetter man ist, desto schneller verliert man anfangs Gewicht.

Meine These ist, aber das ist nur meine Idee dazu, dass bei langen Hungerperioden ein Übergewichtiger trotzdem eher "Schwierigkeiten" bekommt im Vergleich zu einem durchtrainierten, weil der Kreislauf und die Organe die Situation schlicht nicht so gut verkraften können.

Nachtrag:
@ menatarms: Bei einer strengen Hungerdiät ist das Wasser aber nach einer Woche raus. Danach gilt das o.g. trotzdem. Und auch jemand mit wenig Körperfett kann viel Wasser im Körper eingelagert haben, je nach dem wie er sich ernährt, wie er Sport betreibt usw.

wetterwachs
08.09.2012, 18:07
Ich hab zum Glück kein Übergewicht (mehr). Aber sowohl ich alsauch zwei Freunde/Freundinnen waren mal sehr stark übergewichtig.
Und wir haben diese Erfahrung auch gemacht: Die ersten 30 Kilo runter hast Du genauso schnell wie die nächsten 10 Kilo und für die nächsten 5 brauchst Du wieder so lang...

Die letzten zwo/drei Kilo bleiben einfach sitzen, wenn Du Dir nicht echt Mühe gibst, aber das ist wohl auch ganz gut so.
Wird mir wohl jeder zustimmen: In einer Survivalsituation hab ich lieber 10 Kilo zu viel als eines zu wenig auf den Rippen!

Aber mal zu den Klamotten: Es ist echt sinnvoll Nähen zu lernen... So kannst Du zu weit gewordene Kleidung enger machen und aus überflüssigem Stoff was anderes zusammen fummeln.

Grüße wetterwachs

maniacmantis
08.09.2012, 18:31
Hallo,

im Grunde wurden die Gründe ja schon genannt.
Was noch dazu kommt...wenn eine Person mit 75Kg die gleiche Strecke (z.B. eine lange Treppe)
bewältigt wie eine 120 Kg Person, verrichtet der mit 75Kg wesentlich weniger Arbeit.
Das heisst, bei gleicher Tätigkeit, verbrennt der Übergewichtige deutlich mehr Kalorien.

LG
Günter

nashua
08.09.2012, 18:42
Bei einem stark Übergewichtigen ist der Grundumsatz also die Kalorien die er benötigt um dieses Gewicht im Ruhezustand am Leben u halten viel höher (pro Kilogramm Körpergewicht verbraucht der Körper 25 kcal pro Tag). Also bei 130 kg macht das 3250 kcal, bei 75kg macht das 1875 kcal.

Aber daraus resultiert doch, dass stark übergewichtige Menschen schneller verhungern, als Normalgewichtige, wenn die täglichen Kalorien auf einmal auf 1500 schrumpfen.

Selbst bei Weight Watcher dürfen die Dicken mehr Punkte essen, als die Dünnen.

Oder habe ich einen Denkfehler?

maniacmantis
08.09.2012, 18:51
Das mit dem Grundumsatz stimmt so nicht 100%ig.
Ein 110Kg Bodybuilder hat einen enormen Grundumsatz, der "normal" Übergewichtige
hat sicher auch etwas mehr Muskelmasse als ein Idealgewichtiger, aber grundsätzlich
verbrennt Fett ja keine Kalorien, sondern die Muskulatur.

Anne
08.09.2012, 19:32
Um Fett zu verlieren aber keine Muskelmasse ist es wichtig genügend Eiweiß zu konsumieren um nicht kraftlos zu werden.

Eiweiße bestimmen in großem Maße die Funktionen und die Struktur des Körpers. Eiweiß sind in fast allen Körperteilen zu finden und kommen in großem Maße in der Muskulatur vor und haben dort einen wichtigen Beitrag zur Verbrennung von Energie und Fetten.
Entnommen habe ich den Satz hier:

(http://www.abnehmen-web.de/de/ernahrung/welche-rolle-spielt-eiweiss-bei-der-abnahme.html)http://www.abnehmen-web.de/de/ernahrung/welche-rolle-spielt-eiweiss-bei-der-abnahme.html

Anne

Mark Wilkins
08.09.2012, 20:02
@maniacmantis: Ja, das stimmt. Aber es kommt auch immer darauf an, in welcher "Phase" sich ein Bodybuilder befindet. In der "Massephase" oder "Off-Season" "schaufeln" viele Bodybuilder die Kcal gerade zu in sich hinein. Das ist oft gar nicht nötig um Muskeln aufzubauen. Daher setzen viele auch in dieser Phase ein kleines Bäuchlein an.

In der "Defintionsphase" wird dann eine Diät eingehalten, mit hohem Eiweißanteil (jaja, es gibt zig Varianten, aber der Proteinanteil ist eben das wichtigste um Muskeln aufzubauen / zu erhalten). Und ob man es glaubt oder nicht, selbt Bodybuilder haben es hier teilweise schwierig ihren Stoffwechsel auf Touren zu halten. Darum werden Kalorien oft auch erst nach und nach reduziert. z.B. Erst 300 Kcal Defizit, wenn das nicht mehr reicht 600, wenn das nicht mehr reicht.... usw.
Und stundenlanges Cardio ist auch hier keine Seltenheit.

Es gibt natürlich auch Arzneien die das ganze noch beschleunigen, aber das muss jeder selber abwägen ob das für ihn Sinn, oder wie ich finde, Unsinn ist.
Übrigens: Diese Arzneien wirken auch meist bei der ersten Kur am besten, danach nicht mehr so gut. Wieder ein Zeichen dafür das sich der Körper und der Stoffwechsel an alles gewöhnt - eben damit man Hungerzeiten überlebt...

Ich bleibe bei meiner Theorie: Derjenige, der einen durchtrainierteren Körper (im Normalbereich, kein Bühnen-Bodybuilding etc.) hat ist einem Übergewichtigen in der Hunger-Not trotzdem überlegen. Denke die Organe, der Kreislauf die ganze Form machen mehr aus, als ein bißchen Fett. Nach einer gewissen Zeit spielen ja auch Blutzucker, Hormonhaushalt usw. eine Rolle die dann nicht mehr nur was mit dem Körperfett zu tun haben.

Rockyourglock
08.09.2012, 20:18
Ich würde mal hier im Forum den Bodybuilder ums nett zu sagen "vernachlässigen.

Nach eueren Beitragen würde ich mal als Fazit ziehen :

1. Wer sportlich ist, der verbrennt auch besser :grosses Lachen:

2. lieber 1kg zu viel, als 5kg zu wenig

3. die ersten überflüssigen kg sind schnell weg
(vorallem wenn ich von Märschen, Nahrung und Wasser sammeln, Lager bauen usw. ausgehe)



Aber was meint ihr zur Kleidungsfrage?

Nähen haben wir ja schon gehört.:Schwitz:


lg rockyourglock

nashua
08.09.2012, 20:24
Ich möchte noch einmal meine Frage formulieren, denn irgendwie habe ich die Antwort daraus noch nicht herauslesen können:

Ist es jetzt so, dass stark übergewichtige Menschen schneller verhungern als Normalgewichtige?

Rockyourglock
08.09.2012, 20:30
Zitat aus Wiki :

JM Olefsky (Endokrinologe an der UC San Diego) gibt einem normalgewichtigen Menschen eine Überlebenszeit von 60 Tagen.[4] Übergewichtige Menschen haben hier einen Vorteil gegenüber Untergewichtigen. Walter Siegenthaler gibt einem „normal ernährten“ Menschen etwa 50 bis 80 Tage Überlebenszeit des völligen Fastens – Wasser- und Vitaminzufuhr vorausgesetzt. Übergewichtige sollen unter diesen Bedingungen schon 200 Tage überstanden haben.[2] Jedes Kilogramm Körperfett bringt hier etwa 30 Megajoule (7.000 Kilokalorien) Energie. Normalgewichtigen unterstellt er etwa zehn Kilogramm Körperfett. Übergewichtige haben dementsprechend mehr Energie auf Vorrat.

maniacmantis
08.09.2012, 20:33
Hallo Nashua,

ich würde sagen nein.

Der rapide Gewichtsverlust besteht ja nur anfangs, mit dem abnehmenden Gewicht,
reduziert sich auch die Geschwingigkeit des Abnehmens.
Außerdem hat das eingelagerte Fett entsprechend viel Brennwert und somit dürfte der
übergewichtige Mensch deutlich länger überleben.

LG
Günter

- - - AKTUALISIERT - - -

Danke für den Link Rockyourglock :lächeln:

Mark Wilkins
08.09.2012, 20:50
@ maniacmantis: Der Muskulaturverlust dürfte aber in etwa gleich schnell sein. Der Muskulaturanteil des Körpers dürfe bei dem Übergewichtigen wesentlich geringer sein, daher dürfte dieser auch zu erst "schwächeln". Und das Immunsystem wird auch hauptsächlich durch Proteine genährt, was auch zu Problemen führen dürfte.

maniacmantis
08.09.2012, 21:06
@Mark
Na ja, ab jetzt glaube ich, wird es langsam etwas spekulativ.....ich gehe z.B. mal davon aus,
dass ein Übergewichtiger Mensch eine wesentlich ausgeprägtere Beinmuskulatur besitzt, als ein
untrainierter schlanker Mensch.
Fakt ist einfach, dass der Übergewichtige wesentlich mehr Kalorien eingelagert hat, als der
Normalgewichtige und somit länger überleben würde...siehe auch der Wikibeitrag von Rockyourglock.

Mark Wilkins
08.09.2012, 21:14
Die Sachen zum Thema "Wer verhungert schneller" sind meinerseits alle spekulativ. Ich glaube nur nicht, dass das Thema so einfach ist das man sagen könte: 1 Kilo fett mehr = 1 Woche Lebenszeit mehr :rolleys:

Ich glaube eben das der Hormonhaushalt eine große Rolle spielt und das Ganze "System". Aber vielleicht gibt es ja jemanden der eine recherchierte Antwort weiß.

Nachtrag: Eine weitere Frage ist auch, ob das ganze unter Laborbedingungen geschieht oder z.b. auf einer "Flucht" oder was auch immer.

Largo
08.09.2012, 21:28
Ich möchte als Mann, der mit dem Gewicht regelmäßig zu kämpfen hat, einen weiteren Aspekt einführen. Es gibt unterschiedliche Esser. Mein Vater kann so viel Essen, wie er will, und nimmt kaum zu. Er verwertet die Nährstoffe also kaum und scheidet das meiste einfach wieder aus. Andere (meine Mutter und ich) verwerten sehr gut und nehmen dementsprechend bei zu viel Kalorien schnell zu.

In einer Notsituation würde mein Vater mit den wenigen Kalorien und der schlechten Futterverwertung wohl den Kürzeren ziehen. Wir anderen können aus dem letzten Zuckerwürfelchen noch was rausholen (was unser Körper derzeit eben gern einlagert) und so überleben.

Waldschrat
08.09.2012, 21:54
Hallo!

Ja, absolut. Deine Annahme ist richtig.

Bei den meisten Menschen (bitte lasst uns in diesem Zusammenhang nicht wieder von: "Jaja, aber bei mir ist es die Schilddrüse".... reden) mit Übergewicht resultiert das Gewicht aus einer zu hohen Kalorienaufnahme und einem zu niedrigen Tätigkeits- / Aktivitätslevel.

Hallo Mark,

auch wenn es sicher nicht von allen gern gehört wird: Der erste Hauptsatz der Thermodynamik gilt universiell, auch für Menschen. Gewichtszunahme bedeutet, dass über die "Systemgrenzen" mehr Energie zu- als abgeführt wird. Natürlich ist der "Wirkungsgrad" von der Genetik mitbestimmt - gute und schlechte Futterverwerter - aber am Prinzip ändert das nichts.

Es gibt allerdings auch einen spezifischen Teufelskreis, wenn leicht verstoffwechselbare Kohlehydrate (Zucker!) aufgenommen werden. Die gehen extrem schnell ins Blut, lassen den Blutzuckerspiegel hochschiessen, die Bauchspeicheldrüse reagiert mit extremer Insulinausschüttung, nachdem die Kohlehydratflut in der Leber via Glycogen zu Speicherfett beseitigt wurde, sorgt die Insulinausschüttung für eine reaktive Unterzuckerung, sprich Hungergefühl, Wunsch nach erneuter Kalorienaufnahme

Mensch hat also allen Grund, die Finger (Zunge) von kurzkettigen Kohlehydraten (Einfach- und Doppelzuckern) zu lassen, die leider in industriell gefertigten Lebensmitteln - vom Joghurt über das als gesund beworbene Fertigmuesli (mit bis zu 15% Zuckergehalt) bis zur Tiefkühlpizza - reichlich vorhanden sind. (neben der klassischen Saccharose auch industriell hergestellte Zuckerarten wie Gucosesirup, modifizierte Maisstärke und ähnliches) Von Limonadengetränken wie Cola & Co erst mal gar nicht zu reden, schon gar nicht von Zuckermegatonnenbomben der Art "Energy Drink".

Zuckerarm kochen - inclusive versteckter Zuckerstoffe - heisst heute definitiv selber kochen.




Je mehr Kalorien aufgenommen werden, desto höher ist der Stoffwechsel. Kurzgesagt: Wenn man Übergewicht hat und 5000 Kcal am Tag zu sich nimmt und plötzlich nur noch 1500 Kcal zu sich nimmt, verliert man schneller an Gewicht als jemand der vielleicht nur ein Paar "Schönheitskilos" zu viel hat, normalerweise 2500 Kcal am Tag zu sich nimmt und dann ebenfalls auf 1500 Kcal reduziert.

Meine persönliche Erfahrung, wenn es nach einem bewegungsarmen Winter darum geht, in der Frühjahrskur mit mehr Sport und bewussterem Essen von einem über den Winter angefressenen BMI (http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index) von 24 auf den Wunsch-BMI (http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index) von 22 zu kommen, Gewichtsreduktion 1 - 1,5 kg / Woche ohne das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.


Viele Grüsse

Matthias

Mark Wilkins
08.09.2012, 22:48
@Waldschrat: Ja, genau das ist was ich mit meinen Andeutungen auf Hormone & Co. meinte. Jemand der "Fett" ist, hat natürlich Energiereserven in Form von Fett. Das Problem ist nur - und da spielen Eben Hormone eine große Rolle, wie Du ja auch gesagt hast - das diese Energiereserven auch bereitgestellt und verwertet werden müssen. Und das passiert in der Muskulatur. Wenn diese nicht mehr richtig funktioniert, funktioniert das auch nicht mehr. Hier ist der "durchtrainierte" deutlich im Vorteil. Er hat Muskulatur und kann seine Fettreserven effektiv nutzen. Hinzu kommt noch, dass diese Muskulatur gelernt hat, mit Stresszuständen - durch Trainingsbelastungen - also mit Mangelzuständen umzugehen (z.B. bei Ausdauerläufen), dies dürfte ggfs. auch nützlich sein.

Das Hungern ist eine Belastung für den ganzen Organismus. Ggfs. kann diese Belastung, das habe ich auch schon angedeutet, durch ein schwaches Herz Kreislaufsystem dann nicht mehr ausgeglichen werden. Vor allem wenn das unter einer Belastung passiert. Nehmt einfach mal einen 180 cm /150Kg-Mann, gebt ihm drei Tage nichts zu essen und hetzt ihn 50 Km weit mit einem Rucksack auf dem Rücken... Normalgewichtige und durchtrainierte stecken so was mit Sicherheit viel besser weg, wärend der 150Kg-Mann vielleicht einfach zusammenbricht.
Aber wenn der Zustand länger andauert, also sagen wir mal nach einer Woche Fasten, kann ich mir auch vorstellen das dieser 150Kg-Mann bei so ziemlich jeder Tätigkeit droht einen Infarkt zu erleiden. Soll ja auch bei den typischen (schwachsinnigen) Null-Diäten immer mal wieder vorgekommen sein.

Noch ein Punkt ist, dass Übergewichtige oft (betont oft, nicht immer) auch angegriffene oder zum Teil geschädigte Organe haben, und jetzt muss natürlich geklärt werden ob ein Organversagen oder ein Koma durch Unterzuckerung als Folge des "Hungerns" gesehen, oder als Folge des Übergewichts oder als Folge der Kombination gewertet wird.

Wenn man weitergeht könnte man ja auch bestimmte "Mangelzustände" als Folge von fehlender Ernährung als "Verhungern" bezeichnen. Zum Beispiel kann extremer Calciummangel zu Osteoporose führen, da die Knochen ja verhungern - aber das ist jetzt etwas abgehoben.


@Largo: Ja, natürlich gibt es diese unterschiedlichen Verwerter. Die einen berufen sich auf genetische Disposition was z.B. die Kohlenhydratverwertung angeht, andere führen organische Ursachen an usw.
Im sportlichen Bereich werden diese Körpertypen oft grob in "Hard-" und "Softgainer" unterteilt. Der Hardgainer ist eher dünn und kann viel Kalorien aufnehmen ohne zuzunehmen, hat aber gleichzeitig auch Schwierigkeiten Muskulatur aufzubauen und zu erhalten. Der Softgainer muss Schokolade nur angucken und nimmt zu, gleichzeitig baut dieser Typ aber auch ziemlich schnell Muskulatur auf.

Frei's Petrollampen
08.09.2012, 23:10
Hallo zusammen

Eine sehr interessante Diskussion.

Grundlegend sollte man das Gewicht haben wo der Körper dafür geschaffen ist.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Schweinebraten von Weihnachten 2011 gerne entschuldigt wird mit: "Wenn die Krise kommt so überlebe ich länger"

FALSCH!

Wohl mag der Körper einiges an Fett verbrennen das eingelagert ist. Sehr gut erklärt und auch einkalkuliert hat das "Sir Vivel" auf seinem Deutschlandmarsch.

Nur benötigt man dazu einen gesunden Stoffwechsel und die nötig Portion Fitness.

Was aber mit 30 kg plus ein wenig in Frage gestellt ist.

Darum wehret dem Übel bevor es da ist ......

Ernst

Anne
08.09.2012, 23:35
Na schön, zu viel Gewicht habe ich auch.

Wichtig ist mir aber, in einer Hungerzeit zu wissen was ist für den Körper unentbehrlich ist, damit er trotz reduzierter Kalorie Zufuhr fit bleibt.

Es ist wohl nicht so sehr die Menge der Nahrung wichtig sondern die richtige Zusammensetzung.
Kohlehydrate, Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

Eiweiß kann der Körper nicht speichern, müssen also täglich zugeführt werden, pflanzliche oder tierische.

Vitamine gibt es wasserlösliche und unlösliche.
Wasserlösliche Vitamine müssen laufend aufgenommen werden, da sie ausgespült werden.

Zu den wichtigsten wasserlöslichen gehören:
die B Vitamine.
Sie sind zuständig für die Nerven, Hautveränderungen, Wachstumsstörungen (Kinder), Depressionen, Schwindel, Erbrechen, Muskelkrämpfe, Schlafstörungen, Gedächtnisstörungen,..
Vitamin C.
Müdigkeit, Erschöpfung, verzögerte Wundheilung, Skorbut.

Fettlösliche Vitamine können vom Körper besser gespeichert werden in Depots . (EDEKA - habe ich mir so gemerkt)
Vitamin A:
Für die Augen, Antioxidans
Vitamin E
Unfruchtbarkeit, neuromuskuläre Funktionsstörungen
Vitamin D
ist wichtig für Säuglinge und Kleinkinder zur verknöcherung des Knorpelgewebes.
Vitamin K
für die Blutgerinnung.

Vitamine und Mineralstoffe gibt es auch in Form von Brausetabletten.


Kleinere Kleidung einlagern kann sinnvoll sein wenn man nichts Getauschtes tragen möchte.

Anne

Mark Wilkins
09.09.2012, 01:06
@ Anne: Du hast recht, oft ist die Zusammenstellung der Ernährung entscheidender über die Verfassung des Körpers als die Kalorienmenge - nicht umsonst spricht man bei Zucker und Süßigkeiten oft von "leeren Kalorien", denn der Körper kann damit kaum was anfangen außer sie kurz für die Energiegewinnung einzusetzen und dann.... einlagern.

Aber ab einem bestimmten Punkt muss dann auch einfach wieder wieder Energie zum verbrennen zugeführt werden.

Maggi56
09.09.2012, 02:05
Nun mal wieder auf den Teppich..!

Ich habe mir meine 130+ Kilogramm bei einer Größe von 185 Zentimetern über Jahre hinweg SELBST angefressen, ich wurde nicht dazu gezwungen, und ich war ein erwachsener Mensch, genau SO war das.

Gefressen und gesoffen habe ich rund um die Uhr, der beste Gast aller Restaurants hier vor Ort, und im Jahr 2000 erhielt ich einen "Schuss vor den Bug!"

Ich habe das damals überlebt, ich hatte sehr viel Glück, was nur wenige Kandidaten hatten.

Wichtig war damals nach meinem Kollaps das Gespräch mit dem Herzdoktor, nach der Ultraschalluntersuchung: " Herr G., wenn sie noch weiter wie vielleicht ein Jahr lang leben möchten, dann nehmen Sie bitte radikal ab, oder Sie sind binnen eines Jahres tot!"

Von 130+ runter auf minimal 92 Kilo, das in etwa 9 Monaten, das war wie ein neues Leben, es ging mir sehr gut, alte Freunde haben mich nicht mehr erkannt.

Heute fahre ich Rad, 30-60 Kilometer jeden Tag, frühmorgens, spätabends, wenig Bier, wenig Rauch, kein Sex... :rolleys:

Munter bleiben!

Gruß

Michel

Mark Wilkins
09.09.2012, 13:34
Herzlichen Glückwunsch - aber was hat das mit der Frage zu tun?

Waldschrat
09.09.2012, 20:29
Wichtig ist mir aber, in einer Hungerzeit zu wissen was ist für den Körper unentbehrlich ist, damit er trotz reduzierter Kalorie Zufuhr fit bleibt.

Es ist wohl nicht so sehr die Menge der Nahrung wichtig sondern die richtige Zusammensetzung.
Kohlehydrate, Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.

Eiweiß kann der Körper nicht speichern, müssen also täglich zugeführt werden, pflanzliche oder tierische.

Vitamine gibt es wasserlösliche und unlösliche.

Hallo Anne,

was jedem klar sein sollte:

Der Körper kann seinen Stickstoffbedarf nur aus dem Proteinstoffwechsel decken, zudem gibt es eine ganze Reihe essentieller Aminosäuren, die auch nur aus tierischen oder pflanzlichen Proteinen bezogen werden können. Wir brauchen also unsere tägliche Ration Proteine. Bevorratbar zum Beispiel in Form von Vollkorngetreide (Weissmehl Typ 405 ist ein proteinfreies Kohlehydrat), Hülsenfrüchten, Fleischkonserven.

Dann gibt es einige essentielle Fettsäuren, die wir mit der Nahrung aufnehmen müssen.

Obwohl Kohlehydrate ein klassischer Energielieferant sind, es gibt keine essentiellen Kohlehydrate, auf die der Mensch zum Überleben angewiesen wäre. Kohlehydrate sind ernährungstechnisch verzichtbar.

Vitamine und Mineralstoffe werden meist von einer ausgewogenen Ernährung mit einem adäquaten Anteil von Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt, Ausnahmen beispielsweise im Binnenland bei Iod, wo Substitution mit Iodsalz hochgradig sinnvoll ist. Im Notfall taugen natürlich auch Vitamin- und Mineralstofftabletten, aber das sollte eine "Plan B"-Lösung sein und kein Ersatz für eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Viele Grüsse

Matthias

theBrain
20.09.2012, 07:05
Wie einige hier, gehöre auch ich zu denen, die mit einem Wohlstandsbäuchlein gesegnet sind (1,85, sportlich, ca. 95kg).

Wie bereits erwähnt wurde, gibt es mehrere Nährstoffe, die der Energiezufuhr dienen können:

Eiweiß (knapp 4 kcal/g)
Kohlenhydrate (gut 4 kcal/g)
Fett (ca. 10 kcal/g)

Und gerne vergessen wird Alkohol mit ca. 7kcal/g.

Alkohol sei mal, aufgrund der mit seinem übermäßigen Genuss einhergehen Erscheinungen :brech: bei der weiteren Betrachtung aussen vor gelassen.

Richtig angemerkt wurde auch, dass es sowohl essentielle Aminosäuren (die der Körper aus Proteinen gewinnt) als auch Fettsäuren (aus Fetten) gibt. Kohlenhydrate sind vergleichsweise simpler Brennstoff (allerdings unterschiedlicher Komplexität, und damit einhergehend unterschiedlicher Auswirkung auf Blutzucker- und Insulinspiegel, so lässt z.B. ein Stück süßes Obst mit vergleichsweise hohem Zuckeranteil den Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigen, als die gleiche Menge Zucker in Form von industriell erzeugtem Kristallzucker), auf den wir grundsätzlich verzichten könnten.

Im letzten Jahr habe ich meine Ernährung dahingehend etwas umgestaltet. Ich versuche jetzt speziell bei kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln (im wesentlichen alle möglichen Formen von Getreide, Reis,...) möglichst nah an der ursprünglichen Form zu bleiben. Das bedeutet, ich esse z.B. kaum noch Nudeln (und wenn dann nur Vollkorn), ebenso kaum Brot und Gebäck (lässt sich unterwegs allerdings kaum vermeiden). Stattdessen halte ich mich an Wildreis, letztens habe ich bei meinem Bruder Dinkelreis kennengelernt (und mich gleich darin verliebt). Alternativ wird statt der Kohlenhydrat- Beilage die Gemüsebeilage einfach vergrößert.

Dadurch, dass der Blutzuckerspiegel jetzt kaum noch Berg- und Talbahn fährt ist auch das damit einhergehende Hungergefühl seltener geworden.

luke123
02.12.2012, 23:08
Je mehr Kalorien aufgenommen werden, desto höher ist der Stoffwechsel

ähm.....nein! Je mehr Kalorien man ißt, desto mehr davon (falls nicht verbraucht) wandert ins Fettgewebe!



Bei den meisten Menschen (bitte lasst uns in diesem Zusammenhang nicht wieder von: "Jaja, aber bei mir ist es die Schilddrüse".... reden) mit Übergewicht resultiert das Gewicht aus einer zu hohen Kalorienaufnahme und einem zu niedrigen Tätigkeits- / Aktivitätslevel

teilweise richtig....natürlich resultiert die Fettzunahme aus einem Kalorienüberschuss, doch ist die Schilddrüse stark am Kalorienverbrauch beteiligt => wer extrem wenig verbraucht kommt schneller drüber!



das man durch langes "Diäten" seinen Stoffwechsel "ruinieren" kann

liegt hauptsächlich an der Schilddrüse und auch am Muskelabbau



pro Kilogramm Körpergewicht verbraucht der Körper 25 kcal pro Tag

Das ist ein Mittelwert für Normalgewichtige. Bei Mr. 130kg kommts drauf an ob er viel Fett oder Muskelmasse hat, da nur Muskelmasse nennenswert Energie verbraucht.



Um Fett zu verlieren aber keine Muskelmasse ist es wichtig genügend Eiweiß zu konsumieren um nicht kraftlos zu werden.

Um Fett zu verlieren und keine Muskelmasse ist es wichtig seine Muskelmasse genug zu bewegen, da nur diese Fett in großen Mengen verbrennt. Auch die Leber "verbrennt" Fett aber nur im Feuer des Muskelproteins.



Und ob man es glaubt oder nicht, selbt Bodybuilder haben es hier teilweise schwierig ihren Stoffwechsel auf Touren zu halten

Womit wir wieder bei der beliebten Schilddrüse wären ;-)

@Mark Wilkins (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/1099-Mark-Wilkins)

Nach einer gewissen Zeit spielen ja auch Blutzucker, Hormonhaushalt usw. eine Rolle die dann nicht mehr nur was mit dem Körperfett zu tun haben.

Sorry, aber diesen Satz verstehe ich nicht

@nashua (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/2265-nashua)

Ist es jetzt so, dass stark übergewichtige Menschen schneller verhungern als Normalgewichtige?

Was verstehst du unter "stark übergewichtig"? +20 +50 +100kg?
Kommt auf ihren Proteinvorrat in Form von Muskeln und die Umstände an!


Der Muskulaturverlust dürfte aber in etwa gleich schnell sein. Der Muskulaturanteil des Körpers dürfe bei dem Übergewichtigen wesentlich geringer sein, daher dürfte dieser auch zu erst "schwächeln". Und das Immunsystem wird auch hauptsächlich durch Proteine genährt, was auch zu Problemen führen dürfte.

Die Menge an Muskelproteinverlust dürfte absolut gesehen relativ gleich sein, aber der schwerere Mensch dürfte aufgrund der höheren Belastung beim Gehen und sich Bewegen auch mehr Muskelmasse haben. Ausnahme der 300kg-Mensch der nur noch liegt!

@Largo

Ich möchte als Mann, der mit dem Gewicht regelmäßig zu kämpfen hat, einen weiteren Aspekt einführen. Es gibt unterschiedliche Esser. Mein Vater kann so viel Essen, wie er will, und nimmt kaum zu. Er verwertet die Nährstoffe also kaum und scheidet das meiste einfach wieder aus. Andere (meine Mutter und ich) verwerten sehr gut und nehmen dementsprechend bei zu viel Kalorien schnell zu.

Das kann viele Gründe haben, sollte er vielleicht mal medizinisch abklären lassen....zb. Schilddrüse...er zuviel und ihr zu wenig


nachdem die Kohlehydratflut in der Leber via Glycogen zu Speicherfett beseitigt wurde

Das ist entweder Glycogen in der Leber oder Fettsäuren in der Fettzelle aber nicht via ;-)


Von Limonadengetränken wie Cola & Co erst mal gar nicht zu reden, schon gar nicht von Zuckermegatonnenbomben der Art "Energy Drink"

ich will dir ja deine Illusion nicht nehmen aber da iss genau gleich viel Zucker drin!

@Mark Wilkins (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/1099-Mark-Wilkins)

Das Hungern ist eine Belastung für den ganzen Organismus. Ggfs. kann diese Belastung, das habe ich auch schon angedeutet, durch ein schwaches Herz Kreislaufsystem dann nicht mehr ausgeglichen werden. Vor allem wenn das unter einer Belastung passiert. Nehmt einfach mal einen 180 cm /150Kg-Mann, gebt ihm drei Tage nichts zu essen und hetzt ihn 50 Km weit mit einem Rucksack auf dem Rücken... Normalgewichtige und durchtrainierte stecken so was mit Sicherheit viel besser weg, wärend der 150Kg-Mann vielleicht einfach zusammenbricht.

Sinnfreies Szenario! Vermutlich würdest du das auch nicht schaffen


Noch ein Punkt ist, dass Übergewichtige oft (betont oft, nicht immer) auch angegriffene oder zum Teil geschädigte Organe haben, und jetzt muss natürlich geklärt werden ob ein Organversagen oder ein Koma durch Unterzuckerung als Folge des "Hungerns" gesehen, oder als Folge des Übergewichts oder als Folge der Kombination gewertet wird.


Wieso glaubst du, daß ein (gesunder) Übergewichtiger eine Unterzuckerung bekommt?



Wenn man weitergeht könnte man ja auch bestimmte "Mangelzustände" als Folge von fehlender Ernährung als "Verhungern" bezeichnen. Zum Beispiel kann extremer Calciummangel zu Osteoporose führen, da die Knochen ja verhungern - aber das ist jetzt etwas abgehoben.


Fehlende Belastung führt auch zur Osteoporose! Nur ein belasteter Knochen ist ein starker Knochen!

Lesane
03.12.2012, 13:19
Ist es jetzt so, dass stark übergewichtige Menschen schneller verhungern als Normalgewichtige?

Die meisten stark übergewichtigen Menschen (BMI > 30) haben nunmal das Hauptprobelm Nr. 1 (Physikkurs):
Sie nehmen mehr Kalorien zu sich, als sie verbrauchen (Bewegung).
ODER: Sie haben zu wenig Muskeln (Energieverbrauch) im Vergleich zur Ernährungsweise.
Nur wenige Menschen haben einen schlechten Stoffwechsel, eine Erkrankung der Schilddrüse, dicke Knochen usw.

Im Prinzip ist es ein Teufelskreis (sportloses Leben^^)
Wenn dicke Menschen viel Muskelmasse hätten, wäre die Plautze ja nicht da, weil Muskelmasse ja Energie verbrennt.
Je weniger man sich bewegt, desto weniger Muskeln hat man.
Je mehr Muskeln man aber hat, desto höher ist der Energieverbrauch (was Heißhungerattacken ausgleichen könnte)

Ein trainierter Mensch mit ordentlicher Muskelmasse könnte bei normaler Ernährung (hin und wieder ne Pizza, Schokolade) gar nicht fett werden, da er es verbrennt (Bsp. Sportler 15% Körperfett).
Ein untrainierter, dickerer Mensch legt die Überportionen (Zucker) aber als Fettspeicher an (Bsp. Körperfett 40% etc).

Im Notfall können sich Dicke also von ihrer Fettreserve "ernähren", da 1kg Fett = 7000 Kalorien bereithält.
Davon können einige alte Leute aus Kriegszeiten ein Lied singen...


BMI Vergleich
Bsp: 30 Jähriger Mann (1,80cm) mit 100kg = BMI 30
30 Jährige Frau (1,60cm) mit 80kg = BMI 31

Körperfett:
Mann: lebensnotwendig:4%. Normal 10-19,9%
Frau: lebensnotwendig:6%. Normal 20-28%




Wenn man Übergewicht hat, nimmt man schneller viel ab ? (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/27477-Wenn-man-%C3%9Cbergewicht-hat-nimmt-man-schneller-viel-ab)




Zur Hauptfrage: Was nimmt man genau ab? Die Fettzellen enthalten auch viel Wasser und somit nehmen übergewichtige Menschen natürlich (anfänglich) schneller ab, da erstmal entwässert wird. Danach stoppt dann die Gewichtsabnahme, da (je nach Sportart) Muskeln aufgebaut werden (Muskelmasse wiegt mehr als Speck)...
Leider geben jetzt viele übergewichtige Menschen ihr neues anstrengendes Hobby auf, da sie irrtümlich denken, jetzt nichts mehr abnehmen zu können.

Die richtige Gewichtsabnahme (Fett) ist dann ziemlich langwierig, da ja wie gesagt 1kg Fett durch 7000 Kalorien sportlich umgewandelt werden müssen.
Und wer sich ein bisschen mit Sporternährung usw. beschäftigt, weiß auch, welche Energiereserven im Körper zu erst angegriffen werden (hängt auch von der Intensität der Sportart ab). Das Fett wird zuletzt aufgebraucht...

Lesane
03.12.2012, 15:12
Es können durchaus auch gesunde über- und normalgewichtige Menschen eine Hypoglykämie bekommen.
1. ist die Aufnahme von Kohlenhydraten (im Endeffekt Glucose) bei übergewichtigen Menschen erschwert
2. Kann bei körperlicher Anstrengung in Kombination mit fehlenden Kohlenhydraten der Blutzucker stark fallen.

Das ist übrigens auch einem Bekannten von mir passiert und es endete fast tödlich ((Unfall)
Nennen wir ihn Thomas, 35 Jahre alt. 1,80m mit 85kg (sportlich eher im Bereich spazierengehen usw.)

Thomas legte sich Freitag Abend müde auf die Couch (hatte nach der Arbeit nur einen Snack gegessen!) und 1h später besuchte ihn sein Bruder, mit dem er kürzlich den Motorradführerschein gemacht hatte. Thomas ließ sich bequatschen, da sein Bruder 2 Motorräder für eine Spritztour ausgeborgt hatte (Teilkasko).
Also fuhren Thomas und sein Bruder los, um die beiden Bikes abzuholen. Dann ging es auf die Landstraße und nach ca. 20 Minuten passierte es dann. Thomas wurde ohnmächtig (beim fahren) und fuhr in eine Leitplanke. Sein Bruder war vorgefahren und hatte den Unfall im Seitenspiegel beobachtet, da Thomas über sein Motorrad (wie eine leblose Puppe) geschleudert wurde.
Ergebnis bei der Blutuntersuchung: absolut nüchtern und unterzuckert.
Da Thomas im Prinzip schon im Schlafmodus war (Sofa) und er wenig gegessen hatte, war die Motorradtour mit seiner riesigen Maschine zu viel für ihn (kurvenreiche Fahrt). Fazit: Schlüsselbeinbruch, Gehirnerschütterung.

Nach 2 Operationen und vielen Tagen Krankenhausaufenthalt gab es dann auch noch Stress mit der Versicherung, da die Teilkasko nun mal nicht den Totalschaden (15.000€) bezahlen wollte.

Cephalotus
03.12.2012, 17:53
Ich möchte noch einmal meine Frage formulieren, denn irgendwie habe ich die Antwort daraus noch nicht herauslesen können:

Ist es jetzt so, dass stark übergewichtige Menschen schneller verhungern als Normalgewichtige?

Ich würde meinen nein, da der dicke Mensch im Verlauf des Hungers erst einmal zum normalgewichtigen Menschen wird und dann sind die Voraussetzungen gleich. Diese Zeit hat er gegenüber dem normal gewichtigen extra. (vereinfacht).

Eine kluge Hungerstrategie (zum Überleben!) kann man sich wahrscheinlich bei Magersüchtigen abschauen. So allgemein gibt es wohl irgendwo unterhalb von 800kcal/Tag herum eine Art Hungerstoffwechsel, mit der der Körper sehr, sehr lange überlebt und von den Reserven zehrt. Da friert man dann schnell, die Körperbehaarung wächst, Kopfhaar und Zähne fallen evtl. aus, Wunden heilen langsamer, Menstruation bleibt aus, weniger Sperma wird produziert, die Libido sinkt, usw, usf... aber man überlebt eben sehr, sehr lange.

Einer um 20-30% reduzierten Kalorienaufnahme bei vollwertiger Versorgung mit Vitamin- und Mineralstoffen schreiben manche sogar eine verbesserte Gesundheit und ein deutlich längeres Leben zu.

mfg

luke123
03.12.2012, 23:20
P.S. das Problem Schilddrüse ist mir geläufig, meine Freundin hat Überfunktion, ihr Vater Unterfunktion. Meine Freundin muss Tabletten nehmen und ihr Essverhalten mäßigen (und macht Sport), weil sie sonst aus dem Leim geht, während ihr Vater dürr ist wie ein Spax und buchstäblich essen kann, was er will ohne mehr als temporär zuzunehmen.

es ist genau umgekehrt.....viel Schilddrüsenhormon verbrennt auch viel!



Es können durchaus auch gesunde über- und normalgewichtige Menschen eine Hypoglykämie bekommen.
1. ist die Aufnahme von Kohlenhydraten (im Endeffekt Glucose) bei übergewichtigen Menschen erschwert
2. Kann bei körperlicher Anstrengung in Kombination mit fehlenden Kohlenhydraten der Blutzucker stark fallen.

wie definierst du gesund? Für mich hat ein gesunder Mensch keine Probleme Kohlenhydrate (Glucose) aufzunehmen und ist auch kein Diabetiker.


Was mit deinem Bekannten den du Thomas nennst passiert ist kann ich nicht sagen. Möglicherweise sind dir nicht alle Details über ihn bekannt. zb. Medikamente die er einnimmt oder Krankheiten die er nicht jedem auf die Nase bindet.

Aus eigener Erfahrung (Selbstexperiment) weiß ich für mich, daß ich 20 Tage nur mit Trinken von Wasser sogar bei körperlicher Belastung ohne irgendwelche mentalen Aussetzer überstanden habe.

Wenn das nicht möglich wäre, wäre der Menschen wohl in der Eiszeit von seinen Fressfeinden eliminiert worden!

- - - AKTUALISIERT - - -


Einer um 20-30% reduzierten Kalorienaufnahme bei vollwertiger Versorgung mit Vitamin- und Mineralstoffen schreiben manche sogar eine verbesserte Gesundheit und ein deutlich längeres Leben zu.

Um wieviel man die Kalorienaufnahme reduzieren muß um diesen Effekt zu erzielen kann ich leider nicht sagen, aber es Stimmt! Einerseits weil durch ein lebenslanges "Hungern" die Wahrscheinlichkeit sehr niedrig ist Probleme mit den Blutgefäßen zu bekommen bzw. wenn überhaupt erst in sehr hohem Alter (das man evtl. nie erreicht) und auch die Zellen weniger zum Entarten neigen. <= Jede Zelle hat eine gewisse Anzahl an Teilungen frei bevor sie entartet (Stichwort Telomerase). Wenn immer genug Energie zur Verfügung steht Teilt sich eine Zelle häufiger => bei wenig Energie....Teilungen selten.....dauert lange bis sie entartet

Mike86
03.12.2012, 23:51
Um noch mal auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen:
Wenn man Übergewicht hat, nimmt man schneller viel ab?


Und auch auf die Frage eingehend, wer überlebt denn länger? Der Schlanke oder der Dicke?

Wenn man annimmt das man sich im Krisenfall ohne Nahrung kaum mehr bewegt, verbrennt der Körper täglich den Grundumsatz an Kalorien, der abhängig ist von Gewicht (hauptsächlich von der Masse der Muskeln), Körpergröße, Alter und Geschlecht ist.

Der Grundumsatz errechnet sich wie folgt:
Männer: GU = 66 + (13.7 * Gewicht in kg) + (5 * Größe in cm) - (6.8 * Alter in Jahren)
Frauen: GU = 655 + (9.6 * Gewicht in kg) + (1.8 * Größe in cm) - (4.7 * Alter in Jahren)

Das Ergebnis sind die kcal die der Körper in Ruhelage täglich verbraucht. Ist man in Bewegung oder gar auf der Flucht kann sich dieser Wert noch um den Faktor 1,9 erhöhen.

Ein Kilogramm Körperfett entspricht in etwa 7000 kcal, ein Kilogramm Muskeln hat ca die Hälfte, also rd 3500 kcal. Wenn der Körper also keine Nährstoffe mehr von aussen bekommt, zehrt er sich also selber auf.

Wer mag kann jetzt zwei konkrete Personen annehmen, Person A mit rel. Normalgewicht (180cm groß / 80 kg / BMI<25) und Person B mit Übergewicht 180 cm groß / 100 kg / BMI>30).

Person A verbraucht pro Tag ca 1900 kcal.
Person B verbraucht pro Tag ca 2200 kcal.

Ohne das jetzt zu wissenschaftlich zu machen sieht man zwei Dinge: Person A hat 80% der Körpermasse von Person B, diese ist durch weniger Fett und mehr Muskeln nicht so kalorienreich wie bei Person B, somit hat B die größten Reserven. Person A verbraucht jedoch nur 86% der Kalorien die Person B pro Tag verbraucht. Daher ist anzunehmen dass Person B das "Rennen" ums überleben länger macht, da er zwar mehr Kalorien verbraucht jedoch auch Verhältnismäßig mehr an Reserve besitzt.

Sollte ich hier einen Denkfehler haben mögen ihn korrigieren ;-)

Daher kann man zwar nicht sagen dass 1 kg Fett = 1 Woche mehr Lebenszeit bedeutet aber eine Woche ohne Nahrung bedeutet mindestens 1-2 kg Verlust von Körpermasse, also nicht nur Wasser sondern in erster Linie Muskeln und Fett.


Auf dass die Vorratsräume immer gefüllt sind!

Gruß, Mike.

Lesane
04.12.2012, 11:39
Was mit deinem Bekannten den du Thomas nennst passiert ist kann ich nicht sagen. Möglicherweise sind dir nicht alle Details über ihn bekannt. zb. Medikamente die er einnimmt oder Krankheiten die er nicht jedem auf die Nase bindet.

Er hat keinerlei Krankheiten (ich war mit im Krankenhaus), arbeitet aber im Schichtdienst. Laut Blutuntersuchung war er nachweislich aber unterzuckert.



Aus eigener Erfahrung (Selbstexperiment) weiß ich für mich, daß ich 20 Tage nur mit Trinken von Wasser sogar bei körperlicher Belastung ohne irgendwelche mentalen Aussetzer überstanden habe.

Wenn das nicht möglich wäre, wäre der Menschen wohl in der Eiszeit von seinen Fressfeinden eliminiert worden!

Was nennst du körperliche Belastung (bei 20 Tagen ohne Essen)? Wenn du nicht gerade Bear Grylls bist, gehe ich mal davon aus, dass da keine Flucht oder Hüttenbau stattgefunden hat. Natürlich hängt die körperliche "Leistung" auch wieder von den Reserven ab...

Zum Thema Eiszeit und Fressfeinden:
Von solchen Kompetenzen (Hungerzeiten Höhlenmenschen) sind wir weit entfernt, da wir jegliche biologische Selektion (Evolution - der stärkere (beste Gene) überlebt), ausgeschaltet haben.
Bei den Höhlenmenschen haben sich nur die anpassungsfähigen Individuen vermehrt & überlebt, heute retten wir Frühchen mit 500g (die ja eigentlich technisch gesehen nicht lebensfähig sind).
Da die Selektion fehlt, ist unsere europ. Gesellschaft eine Mischung aus verschiedenen Gruppen, die es so früher (Höhlenmenschen) nicht gegeben hätte, da kein Sozialsystem bestand...
--> Somit kann man nicht von den Höhlenmenschen auf uns schließen.

Wenn man sich mal jemand ansieht, der schwer Magersüchtig ist (ohne Therapie), kann man höchsten von 1 Restjahr ausgehen.
Ich kannte ein Mädchen, welche dann letztendlich mit 40kg eingewiesen wurde (Zwangsernährung). Der Körper konnte keinerlei Nährstoffe mehr aufnehmen (Organversagen).
Von Belastungsfähigkeit (in den ersten Monaten) war keine Rede, da sie einfach immer müde und kraftlos war.

Cephalotus
04.12.2012, 13:11
[/FONT]

[COLOR=#000000][FONT=Arial]Sollte ich hier einen Denkfehler haben mögen ihn korrigieren ;-)...

Man kann das nicht statisch rechnen, da sich das Gewicht ja im Verlauf des Hungerns reduziert und damit auch der Grundumsatz gemäß dieser Formel abnimmt. Man hat also im Verlauf der Zeit eine abfallende Kalorienverbrauchskurve und muss deshalb das Integral unter der Fläche betrachten. Die somit ermittelte Mengen an kcal*Tage dividiert man dann durch die in der Körpermasse gespeicherten kcal und erhält so die Anzahl an Fastentagen.

So ist es zumindest mal mathematisch korrekt, biologisch vermutlich aber noch zu sehr vereinfacht.

nashua
04.12.2012, 13:13
hallo, gibt es das auch für normalsterbliche, Herr Professor? :confused: :confused: :rolleys:


muss deshalb das Integral unter der Fläche betrachten. Die somit ermittelte Mengen an kcal*Tage dividiert man dann durch die in der Körpermasse gespeicherten kcal und erhält so die Anzahl an Fastentagen.

Was steht da bitte?

Worber
04.12.2012, 14:21
Mir zu hoch und zu theoretisch das ganze hier....
Bei Gewicht gibt es für jede These eine Antithese die das Gegenteil behauptet.
Ich weiss nur dass im Endstadium die Männer vor den Frauen sterben werden. Egal wie Gross, strak und dick. Macht aus Sicht von Mutter Natur durchaus Sinn. Frauen gewähren den Arterhalt und nicht die Männer.

Lesane
04.12.2012, 14:48
Person A mit rel. Normalgewicht (180cm groß / 80 kg / BMI<25) und Person B mit Übergewicht 180 cm groß / 100 kg / BMI>30).
Person A verbraucht pro Tag ca 1900 kcal.
Person B verbraucht pro Tag ca 2200 kcal.

Im Prinzip ist es ja ganz einfach. Sagen wir mal in einer Notsituation bekommen beide nur 1500 Kalorien.

Person A (80kg) wird Gewicht abnehmen (Muskel + Fettmasse, pro Tag 400 Kal) und wiegt nach rund 18 Tagen dann 1kg weniger (1kg Fett = 7000 Kalorien).

Person B (100kg) wird auch Gewicht abnehmen (vorallem Fett, pro Tag 700 Kal) und wiegt nach 10 Tagen bereits 1 kg weniger, also in 20 Tagen sogar 2kg.

Jetzt nehmen wir mal an, dass geht 2-3 Monate so weiter, weil es wenig zu essen gibt.
Person A: 3,5kg weniger (2 Monaten) = 76,5 kg
Person B: 6kg weniger = 94 kg

Somit stehen wir nach 2 Monaten so da: schlanker^^
Aber dadurch reduziert sich jetzt auch der Grundverbrauch. Evtl. hat Person B auch etwas Muckies aufgebaut (Theorie), da die Schokolade jetzt nicht mehr sooo einfach zu erjagen ist, usw.



Der Grundumsatz errechnet sich wie folgt:
Männer: GU = 66 + (13.7 * Gewicht in kg) + (5 * Größe in cm) - (6.8 * Alter in Jahren)
Frauen: GU = 655 + (9.6 * Gewicht in kg) + (1.8 * Größe in cm) - (4.7 * Alter in Jahren)

Durch den gesunkenen Grundumsatz, ist die Kaloriendifferenz (Bsp. 1500 Kal pro Tag) auch nicht mehr so stark (nach 3-4 Monaten) und das Abnehmen dürfte auch nicht mehr so stark weitergehen...



Die somit ermittelte Mengen an kcal*Tage dividiert man dann durch die in der Körpermasse gespeicherten kcal und erhält so die Anzahl an Fastentagen.

Da eine schlanke Person allgemein weniger Körperfett hat, ist von Anfang an schon offensichtlich klar, dass hier weniger Fastentage durchgehalten werden können.

Auch wenn die dickere Person anfänglich doppelt so schnell abspeckt, ist das nur reine Theorie,
da hier die Ernährung (Dosenwurst + süßes Konservenobst oder vollwertige Getreideprodukte mit langanhaltender Sättigung?) eine große Rolle spielen.




Macht aus Sicht von Mutter Natur durchaus Sinn. Frauen gewähren den Arterhalt und nicht die Männer.

Auf die heutige Zeit bezogen, macht das keinen Sinn. Welche Frau bekommt mit 70 noch Kinder (Arterhalt?). Die meisten (alleinstehenden) Männer sterben statistisch gesehen früher, da sich niemand (Frau) Gedanken um eine gesunde Ernährung (+ Vorsorgeuntersuchungen) macht.

Henning
04.12.2012, 16:14
(Weissmehl Typ 405 ist ein proteinfreies Kohlehydrat)

In 1 kg sind ca.106 g Eiweis enthalten, in Weizenkörner bester Qualtät 140g (aber eben auch mal nur 90g).
Zum Vergleich: In einen 1kg Nackensteack sind es auch nur 120g.

Frei's Petrollampen
04.12.2012, 21:25
Hallo zusammen

Heiliger Strohsack ........, man entschulige meine etwas derbe Aussage.

Warum so kompliziert????

Es gibt eine einfache Regel!

Was ich an einem mehr an Futter zu mir nehme was ich an einem Tag verbrenne (körperliche Aktivität) geht in den allermeisten Fällen an die Rippen.

Wann es gut ist, entscheidet jeder für sich selber.

Wenn die Entscheidung der Waage und des Spiegels gekommen ist so ist in der Tat ein wenig Arbeit angesagt.

Die Pfunde purzeln bei einem gewissen Überschuss sicher schneller als wenn keine Pfunde zum purzeln da sind.

Sehr vereinfacht dargestellt, ich weiss! Aber warum so kompliziert ..........., das ist die Frage.

Viele Grüsse, Ernst

Kartoffelknilch
04.12.2012, 22:14
Das alles kann man aber auch anders betrachten :lächeln:

Wenn Person A übergewichtig ist, wird sie in der ersten Zeit des C-Falles garantiert schneller abnehmen, da die potentielle Beute schneller laufen kann als Person A :devil:

Frei's Petrollampen
04.12.2012, 22:36
Hallo Kartoffelknilch

Da magst Du Recht haben, aber eine entscheidende Grösse ist auch die "v0" ......., Sorry für den OT!

Das Team möge mir den Patzer verzeihen ....

Viele Grüsse, Ernst

Kartoffelknilch
04.12.2012, 23:20
V0 = Anfangsgeschwindigkeit?
Antwort: Massenträgheit... Kurven... *hust*
GottWasSindWirWiederOfftopic... :lächeln:


Anmerkung: wenns zuuuuuu dolle Offtopic is, könnt ihrs auch löschen! :lächeln:

Lesane
05.12.2012, 12:12
Wenn man Übergewicht hat, nimmt man schneller viel ab ? (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/27477-Wenn-man-%C3%9Cbergewicht-hat-nimmt-man-schneller-viel-ab)FAZIT: ja :grosses Lachen:

ID 2902
05.12.2012, 13:43
Aktuelle Beurteilung:
Person A wiegt 100kg bei 195cm
Person B wiegt 70kg bei 193cm

beide haben den NoroVirus
Person A fühlt sich schlapp und müde, schläft viel isst nicht, da es eh gleich wieder raus käme, auch Tee bleibt nicht viel drin,... nach 4 Tagen deutliche Besserung, Trinken bleibt wieder drin und die Person erholt sich schnell und vollständig.

Person B hat die gleichen Sympthome wie Person A, aber es kommen noch masive Kreislaufprobleme dazu Person B nimmt in kürzester Zeit 6kg ab, der Körper streikt und er muss ins KH. der behandelnde Arzt meinte, wenn Person B etwas dicker gewesen wäre, dann hätte er das viel besse rund ohne KHaufenthalt überstanden.


edit: hatte 10cm unterschlagen


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