PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Projekt: Familien BOB's



Adriano
23.04.2014, 14:46
Hallo Community

Ich preppe nun seit knapp einem Jahr bewusst und in dieser Zeit habe ich vieles von diesem Forum gelernt. Meine Vorräte rotieren und werden ständig aufgestockt und ich habe mittlerweile einen recht ansehnlichen Vorrat :grosses Lachen:. Bilder werden folgen. Meine Familie erkennt auch je länger je mehr die Notwendigkeit von Vorräten und langsam machen alle mit :Cool:

Nun ist die Zeit gekommen für ein neues Projekt. Ich möchte meiner Familie BOB's zusammenstellen und hoffe hierbei auf eure Hilfe und einen regen Meinungsaustausch. Ziel ist es natürlich mit der Familie die BOB's auch im Feld zu nutzen und Skills wie Feuer machen, Outdoor kochen, Unterkunft bauen, usw. zu üben und die Ausrüstung zu testen. Ich möchte ja kein Couch Prepper sein und darauf hoffen das es schon klappen wird wenn TSHTF eintrifft und dann nicht weiss wie die Gegenstände zu benutzen.

Die Ausgangslage:


5 köpfige Familie: Moi (39), BEVA (42), Tochter 1 (bald 19), Tochter 2 (bald 15), Tochter 3 (2)


Klar ist das ich mit 4 Rucksäcken arbeiten werde. Für mich habe ich an einen Rucksack in der Grösse von 60-70l gedacht, da ich ja auch noch Dinge für meine Kleinste schleppen werde. Für die Ladies habe ich an Packs in der Grössenordnung von 30-40l gedacht . Ich war am Samstag in einem Sportgeschäft und habe mir da verschiedene Grössen angeschaut und habe festgestellt dass z.B. 35l Packs je nach Hersteller sehr unterschiedlich in der Grösse ausfallen :staunen: einige sahen grösser aus, einige viel kleiner.

Bezüglich der Grösse/Volumen habe ich noch Zweifel ob diese passen werden oder nicht. Ich habe mir auch schon überlegt zuerst den Inhalt zusammen zustellen und dann die Rucksäcke zu kaufen aber ob mir das die Entscheidung erleichtert steht auch in den Sternen. Ich würde lieber etwas grössere bevorzugen für den Fall das aus den BOB's, INCH's werden müssen damit ich noch etwas Platz habe für Dinge die sich unterwegs als nützlich erweisen.

Was benutzt Ihr für Grössen und wie seid Ihr vorgegangen?

Wenn gewünscht werde ich die Gegenstände die in die BOB's kommen hier nach Kategorie z.B. Wasser, Feuer, Unterkunft und Schlafen, usw. auflisten damit eine Art "Familien Guide" daraus wird?

Grüsse

Adriano

DerGerald
23.04.2014, 14:56
Hallo,
Die Zweijährige muß sicher zeitweise getragen werden, deshalb plane lieber mit 3 Rucksäcken und einer Rückentrage oder so.
Statt einem großen Zelt würde ich 2 kleinere nehmen.
Das wird auf jeden Fall sehr viel Zeug werden :)

Definiere noch wie lange die BoBs halten sollen. 3 Tage, 7 Tage?
Dann was alles rein soll.
Dann aufteilen auf 3 Haufen, dann schaun ob es realistisch ist das längere Zeit zu tragen.
Optimieren.
Den Rucksack an sich würde ich persönlich als Letztes besorgen.

Gruß
Gerald

De_Ba_Be
23.04.2014, 15:23
Ist ein sehr komplexes Thema, deswegen nur mal ein paar Denkanstöße:

Wenn du ohnehin davon ausgehst, das ihr als Gruppe immer geschlossen unterwegs seid, würde ich mich ein wenig von den starren volumen für die Rucksäcke lösen. Manche Dinge (z.B. Schlafsäcke) habe zu ihrem Gewicht ein überproportional großes Volumen. Es wäre z.B. von meinem Standpunkt aus ohne weiteres möglich, der "ältesten" einen 60er oder 70er Rucksack zu geben, der dann z.B. sämtliche Schlafsäcke der gesamten Familie enthält.

Natürlich ist dabei abzuwägen zwischen sinnvollem Packplan bei dem Verlust eines Rucksacks, einer Notfall-Redundanz etc.

Es ist zum Beispiel bei gewissen Einheiten im Militär nciht unüblich, das nur jeder zweite einen Schlafsack dabei hat, da man im Militär ohnehin auch mit gewissen Teilen der Gruppe/des Trupps auch Nachts wach ist, somit ohnehin nie alle gleichzeitig in den Genuß der "Tüte" kommen. Ob das bei euch genauso wäre muss man abwägen (Stichworte: Feuerwache, "Alarmposten"). Sicherlich auch ne Frage welche Szenarien dir vorschweben etc. Aber denkbar wäre zum Beispiel, das du und deine BEVA den gleichen Schlafsack nutzt, wenn einer von euch beiden nachts "Wache" hält. Hat den Vorteil das der "zweite" in eine Warme Tüte krabbeln kann ;)

Dann natürlich, welche Marschstrecken sind geplant und was ist realistisch (immer in Abhängigkeit von Wetter, Topographie, persönliches Fitnesslevel, Gewöhnung an Marschieren mit Rucksack und, und, und).

Und immer dran denken: Alles was du nicht dabei hast, wirst du VIELLEICHT brauchen, alles was du dabei hast, wirst Du AUF JEDEN FALL tragen müssen.
(ich bin dabei mit meinem dienstlichen 110L-Rucksack schon ein paarmal böse an meine Grenzen getsoßen, weil ich mich über- oder meine Tagesform falsch eingeschätzt bzw. das Gewicht unterschätzt hatte)

Und wenn Du an eine Rückentrage für die kleinste denkst, denkst, schau dir doch das hier mal als Ergänzung an:
http://www.ribzwear.com/
Auf dem YouTube-Channel von Kai Sackmann findest du dazu ein sehr ausführliches Review.

Bei der Wahl des Rucksacks gilt es dann auch wieder abzuwägen zwischen dem Eigengewicht (und dem dafür meist höheren Tragekomfort=mehr zuladung bzw. längere Marschstrecke), der Robustheit und der zu transportierenden Last gegenüber den Marschstrecken und dem Gelände. Alle diese Parameter stehen immer in Wechselwirkung zueinander.

Das waren mal meine ersten Gedanken zu dem Thema.

Adriano
23.04.2014, 15:28
Hallo Gerald,

Das mit der Kleinsten ist ehrlich gesagt auch meine grösste Sorge. Mein Plan wäre zuerst mit einem Fahrzeug zu flüchten und wenn es nicht mehr weiter geht erst dann zu Fuss und dann mit einem Bollerwagen o.ä. wo wir die Kleine reinsetzen können. Wurde hier im Forum auch schon besprochen und finde das noch eine gute Idee.


Statt einem großen Zelt würde ich 2 kleinere nehmen. Wegen des Gewichts habe ich hier eher an zwei grössere Tarps gedacht die man evtl. zusammenschnüren/knöpfen kann?


Das wird auf jeden Fall sehr viel Zeug werden :) Ooohh ja!


Definiere noch wie lange die BoBs halten sollen. 3 Tage, 7 Tage? Schwierig zu beantworten, man weiss ja nicht von vornherein wie lange eine SHTF Situation dauern wird und je länger die BoBs halten sollen, desto schwerer werden sie vermutlich. Meine Idee wäre rund 7 Tage.

Commando
23.04.2014, 15:35
Hi Adriano,

also bei mir fallen die Rucksäcke unterschiedlich aus, aber meiner wiegt im jetzigen Zustand
gute 23 Kg und die zwei von meiner BEVA und älterer Sohn ca. 18 Kg und der leichteste des jüngeren Sohnes 14 Kg.
Wir haben aber alle einen Schlafsack dabei und Notwäsche redundant auf alle Rucksäcke verteilt, wenn ein oder zwei
Rucksäcke abhanden kommen bricht noch keine Welt zusammen.
Ich wurde schon mehrmals kritisiert wegen des hohen Gewichtes (mit Recht) was ich aber so erklärte, das die Rucksäcke
nicht nur für ein einziges Scenario gepackt sind sondern mehrere abdeckt und ich auch unterwegs dann
halt Ausrüstungsgegenstände wegwerfen oder verbuddeln kann die ich nicht brauche.

Hier ein Link wo Du sehen kannst was ich alles dabei habe in einem Rucksack (Bild 3,4,5)
http://www.survivalforum.ch/forum/album.php?albumid=354


LG

Bärti
23.04.2014, 15:40
Hi Adriano,

habt ihr ein Fluchtziel (z.B. Ferienhaus/Waldhütte/tiefer dunkler Wald) etc? Wenn ja wie weit entfernt? Wenn Weg dahin unpassierbar alternative Ausweichziele?

Ohne Zielvorstellung ist der Inhalt schwer zu definieren........

- - - AKTUALISIERT - - -

@Commando: Meiner ist auch bei 22kg, Frauchen 18kg, Kind (9) bei 7kg. Wenn man 1 Woche einplant geht das einfach ins Gewicht. Dann ist aber in Normalzeiten Trainieren angesagt, damit man realistische Werte hat wie weit man kommen will und vor allen Dingen wohin.

Commando
23.04.2014, 15:46
@Commando: Meiner ist auch bei 22kg, Frauchen 18kg, Kind (9) bei 7kg. Wenn man 1 Woche einplant geht das einfach ins Gewicht. Dann ist aber in Normalzeiten Trainieren angesagt, damit man realistische Werte hat wie weit man kommen will und vor allen Dingen wohin.

Ja genau, sehr wichtig das Training, mit der Zeit funktioniert das gut und
der Schmerz ist auch nicht mehr bei langen Touren oder Flucht.
So in etwa sieht es bei uns dann aus ....

17004 17005

Adriano
23.04.2014, 16:02
Hi De_Ba_Be


Wenn du ohnehin davon ausgehst, das ihr als Gruppe immer geschlossen unterwegs seid

Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.... Mein Wunsch wäre es schon, aber was ist wenn wir aus irgend einem Grund getrennt werden? Dann müsste aus meiner Sicht jedes Familienmitglied eine Überlebenschance erhalten. Deshalb habe ich gedacht das ich gewisse Gegenstände für alle besorge z.B. Schlafsäcke, andere aber nur für die ganze Familie oder 2 Stk., z.B. Wasserfilter da man als 2er Teams unterwegs sein kann.



Dann natürlich, welche Marschstrecken sind geplant und was ist realistisch (immer in Abhängigkeit von Wetter, Topographie, persönliches Fitnesslevel, Gewöhnung an Marschieren mit Rucksack und, und, und)

Ganz heisses Thema. Mein 1. SO wäre bei meinen Eltern. Strecke rund 30 km. Liegt aber auch in einem Erdbebengebiet wie mein Wohnort. Wenn ich das Land verlassen müsste wäre meine 2. Wahl Nordspanien bei der Familie meiner BEVA, rund 2000 km. 3 Wahl meine Familie in Süditalien, rund 1500km. Deshalb mein Plan zuerst mit einem Fahrzeug zu flüchten.

Die ganz grossen Rucksäcke >100l kommen eigentlich nicht in Frage. Denn es ist ja wie beim Koffer packen, je grösser er ist desto mehr Sachen nimmt man mit die man nicht braucht. :-)


Bei der Wahl des Rucksacks gilt es dann auch wieder abzuwägen zwischen dem Eigengewicht (und dem dafür meist höheren Tragekomfort=mehr zuladung bzw. längere Marschstrecke), der Robustheit und der zu transportierenden Last gegenüber den Marschstrecken und dem Gelände

Meine Favoriten sind bis jetzt die Rucksäcke von Eberlestock (http://eberlestock.com/Tactical%20Master.htm). Praktisch unzerstörbar, aber teilweise hohes Eigengewicht :-/

De_Ba_Be
23.04.2014, 16:23
Darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.... Mein Wunsch wäre es schon, aber was ist wenn wir aus irgend einem Grund getrennt werden? Dann müsste aus meiner Sicht jedes Familienmitglied eine Überlebenschance erhalten. Deshalb habe ich gedacht das ich gewisse Gegenstände für alle besorge z.B. Schlafsäcke, andere aber nur für die ganze Familie oder 2 Stk., z.B. Wasserfilter da man als 2er Teams unterwegs sein kann.


Ja das ist immer die Frage, wo ist man redundant, wer hat was, usw. Und dann gibt es da ja auch noch Murphy's Law. Das würde dann in deinem Fall bedeuten, das bei einer unfreiwilligen Trennung vermutlich vermutlich die zwei Mitwasserfilter zusammen stehen, die dann daür kein Zelt haben oder umgekehrt oder so.



Ganz heisses Thema. Mein 1. SO wäre bei meinen Eltern. Strecke rund 30 km. Liegt aber auch in einem Erdbebengebiet wie mein Wohnort. Wenn ich das Land verlassen müsste wäre meine 2. Wahl Nordspanien bei der Familie meiner BEVA, rund 2000 km. 3 Wahl meine Familie in Süditalien, rund 1500km. Deshalb mein Plan zuerst mit einem Fahrzeug zu flüchten.


2000km bzw. 1500km ist natürlich ein Wort. Ohne Transportmittel nicht zu schaffen. Deswegen würde ich mich vielleicht trotz der geologisch ungünstigen Lage auf das Haus der Eltern einschießen. 30km sind in maximal 2 Etappen zu bewerkstelligen. Das bedeutet eine Übernachtung und maximal 36h. Sagen wir mit Sicherheitsaufschlag 48h. Das reduziert den Bedarf (insbesondere an Verpflegung) erheblich.

Vielleicht wäre es auch eine Alternative irgendwo im Umkreis von 50-100km etwas günstigen Lagerraum (außerhalb des Bebengebietes) anzumieten. Dort könntest du dann z.B. Fahrräder (inkl. Anhänger), weitere Verpflegung etc. deponieren. Je nach Trainingszustand ergibt das natürlich komplett andere Fluchtdistanzen. Aber wie gesagt, die Frage ist natürlich auch welches Szenario dir im Kopf rumgeistert. Vielleicht reicht es ja auch, die 200km zum nächsten Flughafen zurückzulegen und in einen Flieger nach Brindisi oder Palermo (oder Bilbao oder Gijon/Xixon) zu steigen.

Ich tue mich gerade schwer dir da einen konkreten Rat zu geben. Da sind für meine Gedankenspiele noch zu viele unklare Variablen dabei.

DerGerald
23.04.2014, 16:28
Hallo,
1500 bzw 2000km ist schon eine Ansage...
Nehmen wir an, ihr schafft 30km am Tag, dann wird das richtig lange.
Da bleibt nur zu hoffen, daß das Auto hält.
Wenn du das wirklich ganz ernsthaft angehen willst, dann mach erstmal dein Auto klar. Quasi als Plan A.
Besorg dir Reservekanister, so das du die Strecke auch ohne Tanke schaffst. Reservereifen und so. Ev. ein Anhänger.

Dann Plan B: Wirklich zu Fuß.
Schau dich nach Bollerwägen um, besser ziehen als tragen. Stabil und mit großen breiten Reifen, damit auch Feldwege gut zu überwinden sind. Davon 3 Stück. 4 würde ich nicht nehmen, Denn eine Person wird immer mit etwas anderem beschäftigt sein als mit ziehen. Da würde ich dann aber auch Zelte nehmen.

Plan C:
Bollerwagen fällt aus, es geht mit Rucksack weiter. Was bleibt zurück, was muß mit?

Plane schon mal die Reiserouten, vielleicht sind ja die 2000km leichter zu bewältigen als die 1500? Wer weiß das schon im vorraus.

Wird auf jeden Fall ein ganz lustiges Szenario. Wenn deine Leute mitmachen, könnt ihr euch mit der Planung einige Abende vertreiben :)
Das Ganze wäre echt super in einer Gruppe zu planen. Abwärtsredundantes Gepäck. Starten mit einem Auto mit Anhänger und ankommen mit einem Daypack.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Sache, und das meine ich wirklich so wie ich es schreibe.
Ist wirklich eine ganz tolle Sache das.

Gruß
Gerald

Adriano
23.04.2014, 16:45
Das würde dann in deinem Fall bedeuten, das bei einer unfreiwilligen Trennung vermutlich vermutlich die zwei Mitwasserfilter zusammen stehen, die dann daür kein Zelt haben oder umgekehrt oder so.


Wenn es ganz dumm läuft, ja :traurig:


Aber wie gesagt, die Frage ist natürlich auch welches Szenario dir im Kopf rumgeistert

Meine Szenarien sind hauptsächlich Naturkatastrophen, mittel- bis langfristiger Stromausfall, Zwischenfall mit einem Kernkraftwerk (in meiner Nähe sind Leibstadt ca. 45km, Beznau ca. 57km und Gösgen ca. 48km) und die damit verbundenen Unruhen die auftreten werden.


Vielleicht reicht es ja auch, die 200km zum nächsten Flughafen zurückzulegen

Der ist eigentlich nur 10km entfernt aber ich denke nicht das dieser in einer SHTF Situation gebraucht werden kann, es sei denn man setzt sich rechtzeitig ab.

Unabhäniger
23.04.2014, 18:11
Hallo Adriano

Aus welcher Gegend kommst du denn?


Meine Szenarien sind hauptsächlich Naturkatastrophen, mittel- bis langfristiger Stromausfall, Zwischenfall mit einem Kernkraftwerk (in meiner Nähe sind Leibstadt ca. 45km, Beznau ca. 57km und Gösgen ca. 48km) und die damit verbundenen Unruhen die auftreten werden.

Bei den Naturkatastrophen musst du damit Rechnen, das Verkehrswege ( Brücken,Strassen, Tunnels usw) gesperrt oder unpassierbar sind.

Bei Stromausfall geht keine Tankstelle, sowie die ganzen Entwässerungen von Tunnels und Unterführungen welche ohne Strom im Wasser untergehen, welche den Spritverbrauch durch Umwege in die Höhe steigen lassen.
Zuletzt, ein fahrendes Auto hat Sprit, ich brauche auch Sprit :devil:. Finde: ist ein hohes Risiko wenn du zu spät losfährst. Unruhen,Plünderungen, Raub!!

Ich für mich, sitze es aus, so lang es geht. Erst dann kommt eine Flucht in Frage.


gruss unabhäniger

Bärti
23.04.2014, 19:09
Bei der km Zahl und so vielen Unsicherheitsfaktoren würde ich auf das Fahrzeug beim SHTF eher. Weniger setzen. Wenn es mit KFZ lösbar ist schön und gut dann musst du früh genug reagieren. Höchste Priorität hätten für mich in deinem Fall gute Fahrräder davon 2 mit Hänger und BOBs auf die Räder inkl. Kleiner Tochter. Fressen kein Brot ausser bei der Anschaffung und bringen dich innerhalb von 10 Tagen ans Ziel. Mit einem Kleinkind kannst du längere Märsche knicken.

irlandia
23.04.2014, 19:32
@ Adriano

Guten Abend

Ich hatte auch das Problem. 3 Kinder ,10,13, und 15 Jahre und meine Wenigkeit. Ich bin auch nicht unbedingt stark, habe aber einen BW Rucksack der voll bepackt ca 18 kg wiegt.

Für die Kinder habe ich 3 Armeerucksäcke der tschechischen Armee besorgt. Und 3 Umhängetaschen.

Inhalt: Pro Kind und pro Rucksack

3 paar Socken
3 mal Unterwäsche eine davon lang
1 Trainingsanzug
1 Hose Zipp Off , die man kurz machen kann bei Bedarf
1 Regenponcho
1 warmen Pullover/ Handschuhe/ Mütze Sommer/ Winter
1 Flecce Jacke
3 T - Shirts
1 BW Handtuch
1 Halstuch grün BW Ware
1Sturmhaube


1 mal Eßbesteck BW
1 Notkocher mit Brenngel
1 Trinkflasche wird im Notfall vorher befüllt plus 2 weitere kleine Flaschen Wasser
1 Essensbehälter
3 Atemschutzmasken FFP 3 mit Filter
1 mal kleine erste Hilfe Box mit Pflaster

2 Packungen Notkekse
1 Riegel BW
1 Packung BW Essen mit Getränk ( durch meinen Sohn der bei der BW ist ) Feldnahrung
1 Not Box mit Zündhölzern , Kaugummi, Plastelöffel, Schmerztablette ,Taschentücher, feuchte Tücher

Zusätzlich bekommt jeder eine Umhängetasche

Dort ist dann Verpflegung drin,Heft, Stifte, Taschenlampe, Taschenmesser, Kompass,etwas Geld kleine Münzen zum tauschen, eine Hülle mit Namen und Blutgruppe und Ihr persönliches Lieblingsstück.

Oben auf dem Rucksack, bekommt jeder ein zusammengerolltes Tarp, einen Schlafsack Daunen, und eine Decke. Mehrer Tarps können als Zelt zusammen geknöpft werden.

Sollten wir getrennt werden, werden sie nicht hungern und nicht frieren und können sich eine Mahlzeit zubereiten.

Da sie im Fluchtfall wetterabhängig angezogen sind, feste Schuhe anhaben, habe ich keine weiteren Schuhe eingeplant. Eventuell ein paar leichte Turnschuhe. Kommt ja auf das Wetter an.

Ich habe versucht, mich auf das nötigste zu beschränken, also kurze Flucht zum SO. Zusammen mit meinen Rucksack würden wir es vielleicht 10 Tage schaffen zu wandern ohne das wir Hunger oder Durst leiden.

liebe Grüße Irlandia

T I D
23.04.2014, 20:51
Bei uns ist die arucksackgröße für die Erwachsenen derzeit bei 85Liter, bei den Kindern bei 36litern. ich werde bei Gelegenheit auf den Rangepack mit 115 Liter aufrüsten, weil mir 85 Liter bei Nutzung konventioneller Lebensmittel und Verpflegung für 5 Tage schlicht zu wenig sind.

Das mit dem Bollerwagen ist da z.B. ein vernünftiger Ansatz. Wir bauen dazu gerade eine Hundepulka, die von unserm Vierbeiner gezogen wird. Bilder kann ich gerne in den nächsten Wochen posten, wenn die Feuertaufe bei der Harztour überstanden ist.


Gruß

TiD

Adriano
23.04.2014, 22:44
Wenn du das wirklich ganz ernsthaft angehen willst, dann mach erstmal dein Auto klar. Quasi als Plan A.

Das ist ein weiteres Projekt das ich mir für nächstes Jahr evtl. schon Ende dieses Jahres vorgenommen habe. Möchte mir einen gebrauchten Land Rover zulegen und als BOV herrichten. Zur Zeit haben wir einen Seat Mini Van, viel Platz aber eben nicht wirklich geeignet fürs Gelände. Aber das mit den Reservekanister könnte man ja schon ins Auge fassen :Gut:


Aus welcher Gegend kommst du denn?

Raum Basel


Ich für mich, sitze es aus, so lang es geht. Erst dann kommt eine Flucht in Frage.

Ist eigentlich auch mein Motto, aber 1. in urbaner Umgebung ist die Frage wie lange kann ich das aushalten bis Plünderer von Haus zu Haus gehen? 2. Wenn ich zu lange bleibe habe ich wesentlich grössere Probleme bzw. wird es noch schwieriger zu flüchten und 3. muss/sollte man sich ja trotzdem auf die Flucht vorbereiten.


Mit einem Kleinkind kannst du längere Märsche knicken.

Sehe ich leider auch so :(

@irlandia: Hallo und vielen Dank für deine Auflistung. Ein guter Anhaltspunkt. Was für ein Volumen haben denn die Rucksäcke?

@TID: Wieviel wiegt der 85l? Und wie alt sind deine Kinder?

T I D
24.04.2014, 06:21
hallo Adriano,
mein Rucksack wiegt um die 30kg, eher ein wenig mehr. Meine Kinder sind 5 und 8 und ich führe sie langsam an die Thematik heran, so haben wir im Dezember draußen geschlafen oder machen "Totalautarkieurlaub" in Skandinavien.
Der Rucksack meiner Frau ist natürlich leichter, da sie ja auch leichter ist ;). Was die Packlisten angeht, so ist bislang nur meine Liste als Rückgrat wirklich ziemlich fest. Sie umfasst dabei die Hauptkompomponenten für Unterkunft und Wärme..


Gruß


Tid

irlandia
24.04.2014, 06:56
@ Adriano

Guten Morgen

Ich habe keine Ahnung davon, ehrlich .Mein Rucksack ist ein Großer den die Jungs bei der BW bekommen. Es geht ordentlich was rein, wenn man gut packt und sich auf das nötigste beschränkt.

17031 17032 so sehen unsere Rucksäcke aus. Ich habe viel bei Räer bestellt. Die haben auch gute gebrauchte Sachen.

liebe Grüße Irlandia

Brauche dringend einen neue Kamera, dann fotografiere ich meine Rucksäcke zu Hause mal. Meine Digitalkamera macht nur noch verzehrte Bilder mit Streifen ohne was zu erkennen.

Adriano
24.04.2014, 09:40
Guten Morgen zusammen,

Vielen Dank für die vielen Inputs! Ich werde vorerst anfangen den Inhalt der BoB's zu beschaffen und die Rucksäcke zu einem etwas späteren Zeitpunkt, wenn absehbar wird wie gross sie sein müssen. Ich werde den 1. post immer wieder aktualisieren (wenn das geht?) und die Gegenstände nach Kategorie einordnen.

Ich hoffe weiterhin auf eure Unterstützung und einen regen Austausch :)

De_Ba_Be
24.04.2014, 10:09
Hallo Adriano!

Ich möchte eines noch anmerken: Mach dir zuerst deinen Plan, bevor du Geld ausgeben gehst!! Sonst kann es sein, das Du am Ende das falsche oder zu teuer gekauft hast.
Beispiel: Wenn Du einen Plan hast mit dem Fahrrad und Anhänger zu flüchten, darf das Zelt ruhig etwas schwerer, dafür robster und WESENTLICH billiger sein. Bist du auf flucht zu Fuß aus, (mit vielleicht. max. 1-3 Übernachtungen) muss das Zelt leicht sein... ist jetzt nur ein Beispiel, aber Du verstehst denke ich auf was ich raus will.

Ich persönlich glaube, es gibt zwei wege einen Bug-Out zu planen:

1. Ich plane detailliert, inkl. entsprechender Modifikationen/Abweichungen Alternativen und beschaffe DANN die Ausrüstung entsprechend oder
2. Ich beschaffe Ausrüstung und im Bug-Out Falle plane ich dann eine Sinnvolle Flucht an Hand der zur Verfügung stehenden Ausrüstung.

Auf Grund des erhöhten Koordinationsbedarfes durch die Kinder denke ich, das du ersteres machen solltest. Als Single (oder kleine Fluchtgruppe die nur aus Erwachsenen besteht) kann man auch mit 2. gut fahren, da man dadurch nicht "starr" in irgendwelche Routinen verfällt.

Meint

Der_Ba_Be

(der persönlich eher zur Improvisation neigt, da er -getreu der alten militärischen Erkenntnis "Kein Plan übersteht den ersten kontakt mit dem Feind"- davon überzeugt ist, das im Falle eines Falles alle "Pläne" ohnehin für den A**** sind, weil dann entweder genau der Fall eintritt den man nicht geplant/gepreppt hat, oder durch äußere Umstände der Plan nicht durchführbar ist -> Es fallen 10 Meteoriten auf die Erde, einer trifft mein BOV, einer mein BOM und einer mein BO-Boot mit dem BO-Hubschrauber, jetzt muss ich doch laufen und bin darauf nicht vorbereitet...)

Adriano
24.04.2014, 10:29
Hi De_Ba_De

Ich verstehe absolut auf was du raus willst :-)


(der persönlich eher zur Improvisation neigt, da er -getreu der alten militärischen Erkenntnis "Kein Plan übersteht den ersten kontakt mit dem Feind"- davon überzeugt ist, das im Falle eines Falles alle "Pläne" ohnehin für den A**** sind, weil dann entweder genau der Fall eintritt den man nicht geplant/gepreppt hat, oder durch äußere Umstände der Plan nicht durchführbar ist -> Es fallen 10 Meteoriten auf die Erde, einer trifft mein BOV, einer mein BOM und einer mein BO-Boot mit dem BO-Hubschrauber, jetzt muss ich doch laufen und bin darauf nicht vorbereitet...)
HAHAHAHAHA ich schmeiss mich wech!! :lachen::grosses Lachen:

Planen finde ich gut, aber ich sehe das ähnlich wie du. Ich kann JETZT noch lange planen und versuchen alle möglichen Eventualitäten einzuplanen, aber was nützt es mir wenn ich den Plan dann wenn SHTF eintrifft nicht umsetzten kann weil die Voraussetzungen plötzlich ganz anders sind? Daher denke ich macht es Sinn sich einen "Grundplan" zurecht zu legen und wenn die Situation dann eintrifft mit den entsprechend IN DIESEM MOMENT geltenden Voraussetzungen den Plan durchzuziehen, wenn die Voraussetzungen gegeben sind, oder eben den Plan dann anzupassen wenn die Parameter sich geändert haben.

T I D
24.04.2014, 10:39
Geh bei Deiner Planung davon aus, dass es Dich bei schlechtestem kalten Wetter trifft, dass es keine Solidarität gibt, das es keinen Lebensmittel zu organisieren gibt, dass man Euch nachstellt, das ihr den Zielpunkt nicht erreicht, oder dieser aber zerstört bzw. Besetzt ist, dass ein oder mehrere Familienmitglieder krank oder verletzt sind.

Rechne einfach mit der Zusammenballung von jeglichem Ungemach.

Gruß

Tid

Adriano
24.04.2014, 10:45
Verstehe, "Hoffe das Beste, erwarte das Schlimmste. Das Leben ist ein Theaterstück, und wir haben nicht geprobt".

De_Ba_Be
24.04.2014, 10:52
Geh bei Deiner Planung davon aus, dass es Dich bei schlechtestem kalten Wetter trifft, dass es keine Solidarität gibt, das es keinen Lebensmittel zu organisieren gibt, dass man Euch nachstellt, das ihr den Zielpunkt nicht erreicht, oder dieser aber zerstört bzw. Besetzt ist, dass ein oder mehrere Familienmitglieder krank oder verletzt sind.

Rechne einfach mit der Zusammenballung von jeglichem Ungemach.

Gruß

Tid

Das ist so vollständig und korrekt, das könnte glatt aus der Isolationsphase eines Fernspähtrupps sein ;-)

DerGerald
24.04.2014, 11:09
Hallo,

Ich würde das Problem in kleine Untergruppen zerlegen, und diese Schritt für Schritt abarbeite:
Wasser (Wasserfilter, Aufbereitung, Speicherung)
Nahrung (Was? Gefriergetrocknete Nahrung, NRG-5, Fischen?, Fallen?)
Kochen (Kocher, Geschirr, Besteck, Gewürze?)
Wärme (Kleidung, Schlafsack, Heizung?)
Unterkunft (Zelt, Tarp, Unterlagsmatten)

Das alles angepasst an die Jahreszeit. Im Sommer wird es leichter, im Winter schwerer. (Schlafsäcke, Kleidung, Wärme)
Zerlege den ganzen, großen Haufen in kleine Teilbereiche. Sonst wirst du vermutlich bald Zweifeln und Verzweifeln.

Mach erstmal alles klar um mit Minimalgepäck im Sommer zum 30km entferten Ort zu kommen. Was brauchst du im Winter zusätzlich?
Dann das Auto. 1500-2000km sind mit extra Sprit und dem Zeug aus dem Minimalgepäck locker zu schaffen. Da brauchst nicht viel mehr.

Hast du das mal, dann verschärfe die Bedingungen. Passe deine Ausrüstung an, vieles wirst du schon haben, vieles noch benötigen.
Am Ende wirst du dann Mehrere Pläne und eine modulare Ausrüstung haben. Schritt für Schritt aufgebaut und redundant.
Ich würde nicht mit dem Schlimmsten beginnen, das nimmt sehr schnell die Begeisterung für die Sache.

Noch eine Idee: Wenn du eine Route für deine Reise hast, dann schau mal ob du unterwegs Lager für Nahrung anlegen kannst. Kunststoffkiste mit gefriergetrockneter Nahrung (Travellunch oder sowas) und Wasser unterwegs irgendwo vergraben zum Beispiel. Das reduziert das Gepäck und du hast Teilziele die du erreichen kannst.
Zum Thema die Gruppe wird getrennt: Ich habe es in noch keinem BoB extra erwähnt gesehen, aber wie wäre es mit einfacher Kreide in einem Wasserdichten Behälter? Damit kann man Zeichen machen, die dem Rest der Gruppe sagen:"Ich war schon hier und bin euch vorraus!" oder:"Treffen uns beim nächsten Lager!"
Das ganze sollte natürlich jeder in der Gruppe wissen und können. Als Unterscheidung hat jeder eine andersfarbige Kreide. Ja ich weiß kommt der Regen und wäscht das Zeichen weg. Kommt der böse Mann und wundert sich über die Zeichen...

Gruß
Gerald

Adriano
24.04.2014, 11:32
Wasser (Wasserfilter, Aufbereitung, Speicherung)
Nahrung (Was? Gefriergetrocknete Nahrung, NRG-5, Fischen?, Fallen?)
Kochen (Kocher, Geschirr, Besteck, Gewürze?)
Wärme (Kleidung, Schlafsack, Heizung?)
Unterkunft (Zelt, Tarp, Unterlagsmatten)

In so etwa habe ich es auch geplant! :-)

Zum Thema Gruppe wird getrennt habe ich mir noch etwas überlegt. Wie wäre es wenn man an den BoB's Karabiner anbringt und sich dann immer zwei Personen mit einem Seil "einhaken"? So wäre sichergestellt das niemand alleine bleibt und eben genau das nicht passiert das zwei Personen z.B. mit Wasserfilter zusammen weitergehen und die anderen haben dann keinen. Ich stelle mir diese Lösung nur etwas heikel vor wenn Panik ausbrechen sollte oder schnell Deckung gesucht werden muss......einer läuft nach links, einer nach rechts...

T I D
24.04.2014, 11:54
@debabe:

Das könnte man so stehen lassen. ;-)

Gruß

TID

- - - AKTUALISIERT - - -

hallo Adriano,
übe Für Dich als Truppführer, die Situation so im Auge zu behalten, dass es zu keinem Kontakt kommt.l
Dazu ein paar Tipps:

Bei Der Gefahr unerwünschten Kontaktes meidet ihr jede Form von Weg oder ähnlichem (Schneisen etc.)

Rechne mit einer maximalen Reichweite von 8km/Tag unter genannten Umständen.

Das A und O ist die Sicherung der Bewegung durch Beobachtung. dies erfordert neben einem guten Fernglas, welches absolut unverzichtbares, überlebenswichtiges Equipment ist, Disziplin und Hingabe

Verratet Euch nicht durch Geruch (offenes Feuer, bzw. ungedeckte Zubereitung von warmem Essen. Eine Dose Erbsensuppe auf dem Gaskocher riechst Du 300m weit, wenn es im Wald ist)

Du führst ein Zelt mit Dir. Dieses dient Dir und Deiner Familie als Rückzugsort. dort drinnen bereitet ihr das Essen zu und nehmt es auch zu Euch.

Bewegt Euch möglichst von der AbendDämmerung bis so gegen 23uhr.

baut Euer Zelt in feuchten Senken auf. dies kann wichtig sein, da zivile Zelte oft stark infrarotreflektiv sind.
richtet das Lager an möglichst unwirtlichen Plätzen ein.

Auf keinen Fall Äste brechen oder sonstige signifikante Eingriff in die Natur. bei absoluter Notwendigkeit, das Holz in weiter Entfernung in Nähe eines Weges etc. schneiden

Vermeidet Auskühlung, rechne mit 3000kcal/Tag


Etc.


Gruß

TId

De_Ba_Be
24.04.2014, 12:10
Okay, ich werd mal wieder militärisch. ;)

Bei fast allen (Spezial-)Einheiten hat sich das Konzept der sog. "3 Lines of Gear" durchgesetzt:

1st Line ("Am Mann", also in der Uniform und der Feldjacke/Smock): Das was ich unbedingt zum ÜBERLEBEN Brauche. Das kann z.B. sein:
Verbandpäckchen, Rettungsdecke, Regenjacke, Schreibzeug, Kompass (mit Schnur befestigt), Ausweise und wichtige Papiere, Tourniquet, Nägel, Schnur, Draht, Handschuhe,
Verbandszeug (Minimalausstattung), Messer (mit Schnur befestigt), Feuerzeug (mit schnur befestigt), Überlebensausstattung (Notschlafsack, Knicklichter IR/Normal, Esbit, Notkompass, Signalspiegel, Sicherheitsnadel, Wasserentkeimungstabletten, Brühwürfel, Salz, Tampons, Kondom, Kabelbinder, Magnesium-Feuerstarter, Streichhölzer.
Ggf. Noch Oberschenkelholster mit Pistole und Reservemagazin.

2nd Line ("In der Ausrüstung" also der Koppel/Weste/Chestrigg/Platecarrier, evtl ergänzt um einen Daypack bzw. kleinen Rucksack): Das was ich zur Erfüllung meines Auftrags brauche:
Munition und Kampfmittel, Funk und GPS, Wasser, "Verpflegung", Erste Hilfe Ausstattung, Batterien
Wird zur 2nd Line ein Rucksack getragen kann in diesem z.B. folgendes mitgeführt werden:ggf. Wechselsocken/ Wechselshirt, ein leichter Kälteschutz, Poncho oder Tarp,mehr Wasser und Verpflegung, ein Biwaksack

3rd Line (Im (großen) Rucksack): "Komfort und Regeneration" / Schutz:
Schlafsack, Wechselwäsche, Waschzeug, evtl. Kocher plus Brennstoff, Zelt (Wenn überhaupt mitgeführt), Iso-Matte, weitere Verpflegung und Batterien.

Das Konzept lässt sich auch auf den "zivilen" Bugoutfall ummünzen. Es ist Redundant und Abwärtsmodular. Der "kleine" Rucksack wird im großen mitgeführt. Im schlimmsten Fall kann man sich so nach und nach der Ausrüstung entledigen und hat immer noch gewisse Grundlegende Dinge dabei.

hier noch eine weitere Erläuterung zu dem Thema:

http://www.sierra-313.de/community/thread.php?threadid=420

Ist zwar nicht perfekt, aber das beste was ich auf die schnelle gefunden habe.

stanley
24.04.2014, 14:24
Guten Tag

Ich finde folgenden Punkt besonders interessant und finde es gut, dass der Tagesrucksack angesprochen wurde.
Verzeiht mir das Zitieren eines vorhergegangenen Beitrages.



2nd Line ("In der Ausrüstung" also der Koppel/Weste/Chestrigg/Platecarrier, evtl ergänzt um einen Daypack bzw. kleinen Rucksack): Das was ich zur Erfüllung meines Auftrags brauche.

Ich denke dieser Punkt kann für einige sicherlich wichtig werden, betreffend der Aussenwirkung. In den Streitkräften trage ich eventuell ein MOLLE-System mit Einschubplatten, Koppeltraggestell usw. als 2nd Line.
Dies kann man als Zivilist selbstverständlich auch tragen, nur sollte man sich der Auffälligkeit und der Wahrnehmung, sei es bei Behörden oder anderen Zivilisten / Gruppierungen, bewusst sein.
Deswegen finde ich die Idee mit einer kleineren Tasche, welche in irgendeiner Weise mitgeführt oder abgetrennt werden kann, eine gute Sache.

Freundliche Grüsse

stanley

flywheel
24.04.2014, 14:32
Ich habe zu Euren BOB's eine Frage:

Was macht Ihr, wenn Ihr nach 24 Stunden überfallen werdet und alle BOB's auf einen Schlag verliert?

Adriano
24.04.2014, 14:39
@TID, DEBABE & stanley: Ich finde solche militärischen Themen & Taktiken auch sehr interessant, wirklich, da mich alles was damit zu tun hat sehr fasziniert und weil vieles auch von Zivilisten angewendet werden kann, aber ich denke das wäre etwas für einen eigenen Thread im Stil von "Taktik & Verhalten im Gelände" oder so. Deshalb nehmts mir nicht übel aber BTT, OK? :-)

De_Ba_Be
24.04.2014, 14:48
Kein Problem, ist ja "dein" Thread... ;-)

Aber falls das nciht deutlich wurde, DAS IST GENAU ON TOPIC.:unschuldig:

Du könntest dirmit deiner Familie, anhand diesen Schemas überlegen, was packe ich Wohin? Was kommt an den Mann und in den "Ü-Gü" (überlebensgürtel), was evtl. in ein Front-Ribz-Pack (Da ja bei euch vermutlich Dinge wie "Munition und Kampfmittel" wegfallen werden, hast da ja mehr Möglichkeiten oder Alternativ alles in einen Daypack (der sollte max. 5-8 kilo bei einem Erwachsenen haben) und was kommt alles in den Rucksack (dann zusätzlich zum GEPACKTEN Daypack)


Beispielhafte priorisierung wie folgt:
Was brauche ich zum "blanken" überleben? => Wasser, Wärme, Nahrung => 1st Line
Was brauche ich zum "bedingungslosen" Erreichen meines Fluchtziels (notfalls völlig entkräftet, geschunden, unterkühlt, ausgetrocknet und halb verhungert)=> Schutz vor den Elementen, Orientierung, Evtl. "Notgeld", Erste hilfe => 2nd Line
Was bracuhe ich um mein Ziel möglichst mit der gesamten Familie in möglichst gutem zustand zu erreichen? => Schlafsäcke, Zelte, Kocher, Geschirr, Wechselbekleidung => 3rd Line


Das ist nur ein Beispiel, die Prioritäten könnt nur Ihr für Euch richtig setzen. Aber cih finde es könnte zumindest mal als Anhalt dienen, was man wie verpackt. Man kann dann ncoh weiter bedenken, wer am ehesten seinen Rucksack "leeren" muss, weil das Gewicht zu viel wird und bereits das entsprechend Berücksichtigen, usw.

DerGerald
24.04.2014, 14:51
Hallo,

Ich habe zu Euren BOB's eine Frage:

Was macht Ihr, wenn Ihr nach 24 Stunden überfallen werdet und alle BOB's auf einen Schlag verliert?

Zielt diese Frage in eine Bestimmte Richtung? Survival ala BG oder so?
Klar ich kann jeden Plan zur Flucht ganz einfach aushebeln, indem ich die Vorraussetzungen ändere.
Aber um auf die Frage zurück zu kommen. Das kann ich vermutlich nur kompensieren, indem ich alle 100km ein Depot mit Ausrüstung anlege. Aber ginge das dann nicht schon zu weit?
Das Ganze wie komme ich von A nach B ist derzeit schon interessant genug.
Den Plan dann auch noch auf einen Totalverlust der Ausrüstung auszulegen ist mMn. schon sehr fortgeschritten Und sollte gesondert betrachtet werden.

Gruß
Gerald

Adriano
24.04.2014, 14:54
Da ja bei euch vermutlich Dinge wie "Munition und Kampfmittel" wegfallen werden

Sagt wer? :rolleys:

Hmm...hast eigentlich schon recht, macht schon Sinn in diesem Thread :Gut:

flywheel
24.04.2014, 15:34
Der Totalverlust gehört zur Vollständigkeit des BOB.
Und zwar auf Platz 1 der Inventarliste!

Listen zu BOB's und Filmchen finden sich ohne Ende im Netz.
Was aber individuell ist, ist die Ausgangslage.

In diesem Fall geht es

a) Um eine Familie mit kleinen Kindern

b) Eine eventuelle Distanz von über !! 1000 !! KM

Skills und Depots? Na klar, je mehr desto besser.
Aber das ist meine Auffassung.

DerGerald
24.04.2014, 15:49
Hallo,

Dann verwerfen wir den Plan mit Bollerwagen und einigen uns auf Plastikkisten alle 100km?
Das würde die Sache in der Vorbereitung etwas erschweren, aber auch einige Dinge wesendlich erleichtern. Die Rucksäcke auf jeden Fall.

Adriano,
was ist deine Meinung?
Kisten oder Bollerwagen? :lächeln:

Gruß
Gerald

Adriano
24.04.2014, 16:03
Skills auf jeden Fall und unerlässlich! Diese können auch Zuhause trainiert werden. Das Problem wird eher sein 1. Depots auf solche Distanzen einzurichten, logistisch + zeitlich 2. geeignete Locations zu finden. In der Schweiz kenne ich mich noch aus aber nach der Grenze? und 3. das sie unentdeckt bleiben. Wobei ich das 1. + 2. als grössere Probleme sehe.

Mein Favorit im Moment ist immer noch Auto ---> Bollerwagen ---> zu Fuss.

Bärti
24.04.2014, 16:17
Hi Adriano,

ich hatte mal so angefangen das für mich aufzustellen, die Zusammensetzung hat sich aber mitlerweile geändert.

War aus meiner Prepper-Anfangsphase:

17033

Adriano
24.04.2014, 16:31
Danke Bärti! Inwieweit hat sich die Zusammensetzung geändert?

Bärti
24.04.2014, 16:46
In erste Linie mengenmäßig bei der Kleidung und hierbei wieder vorgepackte Stapel bestimmter Größe im Schrank die dann in die Rucksäcke kommen. Ausrüstung hat sich verfeinert, teilweise andere hersteller mit anderen Gewichten etc.

Hatte ich für dich nur als Anregung reingestellt wie man so etwas angehen kann, da gibt es aber bestimmt auch noch viele andere gute Wege. Ist mal was zum anfänglich dan lang hangeln. Andere werden ob ihrer Bedürfnisse ganz andere Zusammenstellungen wählen, muß man halt schauen was für einen selbst am Besten passt.

Commando
24.04.2014, 17:25
Hi Alle

ich habe z.b. alles was Unterwäsche, T-Shirt und Socken sind vakuumiert, damit
habe zumindest erreicht dass das Packmass klein bleibt und die Notwäsche trocken
bleibt.

17034

Kraftwerk
25.04.2014, 07:35
Hallo Adriano,Hallo @ll,

Zum Beitrag von Dee Bee,Anstatt eine Militärische Weste,2.Line-würde ich eine Angler-Weste Empfehlen...viele Taschen,Bequem und Unaufällig;-)

Zu der Frage: Was mach ich wenn die Familie getrennt wird...wie wäre es mit Walkie-Talkie´s???;-)

Habe mir Gestern einen kleinen Gewaltmarsch mit einem Berghaus Atlas Rucksack (110 Liter) " Gegönnt";-) natürlich Randvoll mit von dir aufgeschriebenen Inhalt..Gewicht lag bei ca.40Kg,ca.15 KM gelaufen,meistens Ebenes Gelände...Wetter:Sonnig um die 23 Grad
.
Schuhe hatte ich die Lowa Renegade GTX und 2 paar Socken an,Funktionsunterwäsche aber eine Jeans(!) an,als Jacke eine Soft-cell mit unterarm-RV´s...was nicht zu verachten war:-)

Anschliessend war ich Fix und fertig....nichts mehr gewohnt....also Training angesagt...Will sagen: Versucht das mal mit allem was ihr in eueren Rucksäcken packt,wie es euch dann geht-Stichwort Fitness von euch.

Gruss Kraftwerk...der jetzt ne Massage braucht:peinlich:

Adriano
25.04.2014, 10:07
Zu der Frage: Was mach ich wenn die Familie getrennt wird...wie wäre es mit Walkie-Talkie´s???;-)

Ist ja nicht so dass ich nicht schon daran gedacht hätte ;-) Das Problem wird eher die Reichweite der Geräte sein und dann stellt sich die Frage ob das überhaupt Sinn macht?

Fitness muss auf jedenfall verbessert werden, das weiss ich jetzt schon! :-/

Ich habe gestern angefangen eine ausführlilche Packliste zu erstellen. Leider wurde ich nicht ganz fertig, werde diese aber in den nächsten Tagen gerne mit euch teilen und wäre froh um ein Feedback.

DerGerald
25.04.2014, 10:58
Hallo Adriano,
ich hab mal eine Frage: Machen da deine Frauen auch mit, oder bist du mehr so der Einzelkämpfer in der Familie?
Ich denke nicht, daß ich meine Frau von so einem Unternehmen überzeugen könnte... Wanderungen macht sie ja gerne, aber draußen übernachten, da würde sie mir wohl den Vogel zeigen :)

Gruß
Gerald

Bärti
25.04.2014, 11:23
Ich würd mir auf jeden Fall für deine kleine Tochter eine "Hundeleine" (dünnes stabiles Seil mit Karabinerhaken an beiden Enden) einplanen, die Kleinviecher rennen gerne rum, gerade in Menschenmengen wird so ein Verlustrisiko des Kindes vermindert. Sozusagen eine Nabelschnur im Durcheinander.

Adriano
25.04.2014, 11:41
Hallo Gerald,

Ich wende da die Salami-Taktik an :-) Alles schön in homöopathischen Dosen :-D

Als ich angefangen habe die Lebensmittelvorräte aufzustocken habe sie mich schon mit grossen Augen angekuckt. Da hab ich sie gefragt ob sie sich schon mal Gedanken gemacht haben was passiert wenn mal der Strom ausfallen sollte? Dann so, "hm....kein TV und Internet" ....und ich so "und weiter....", sie..."Kochherd und Kühlschrank funktionieren nicht...", ich wieder "und weiter..." usw. :-) Ist dann eine Zeitlang so hin und her gegangen. Ich schicke ihnen auch immer wieder Berichte zum Lesen, über Blackouts, wenn irgendwo wieder die Versorgung zusammen gebrochen ist infolge von Naturkatastrophen, usw.

Mittlerweile sehen sie den Sinn und Zweck von Vorrat ein und schätzen es auch das man mal einfach in den Keller gehen kann und etwas holen kann und nicht in den Laden gehen muss. Wenn die Einkaufsliste erstellt wird kommt auch von selber "wir brauchen XY, ach wir können ja noch etwas mehr nehmen und in den Keller machen. Ich denke der Grundstein ist gelegt :-) Ich kommuniziere ja auch wieso und warum ich etwas anschaffe und was mein Gedanke dahinter ist.

Meine älteste Tochter unterstützt mich sehr, wir gehen zusammen in den Schiesskeller, sie macht eine Ausbildung zur medizinischen Praxisassistentin und wird sich in der nächsten Zeit damit beschäftigen eine Grundversorgung für uns aufzubauen. Meine mittlere Tochter ist halt noch ein Teen und hat andere Sachen im Kopf, soll sie ja auch. So wie ich meine BEVA kenne findet sie es gut was ich mache, hat aber im Moment mit unserer kleinsten und ihrer Demenzkranken Mutter mehr als genug um die Ohren. Ich glaube den Sinn dahinter was ich mache (da sie eine gnadenlose Optimistin ist!!) hat sie erst erkannt.....als wir uns TWD angeschaut haben ;-)

Der nächste Schritt wird jetzt sein ihnen aufzuzeigen "Was ist wenn wir unsere Komfort Zone (Wohnung) verlassen müssen? Salami-Taktik eben :-)

- - - AKTUALISIERT - - -

@Bärti: Sowas hatte ich mir auch überlegt


Zum Thema Gruppe wird getrennt habe ich mir noch etwas überlegt. Wie wäre es wenn man an den BoB's Karabiner anbringt und sich dann immer zwei Personen mit einem Seil "einhaken"? So wäre sichergestellt das niemand alleine bleibt und eben genau das nicht passiert das zwei Personen z.B. mit Wasserfilter zusammen weitergehen und die anderen haben dann keinen. Ich stelle mir diese Lösung nur etwas heikel vor wenn Panik ausbrechen sollte oder schnell Deckung gesucht werden muss......einer läuft nach links, einer nach rechts...

Kraftwerk
25.04.2014, 11:55
Hallo @ll,

Also das mit dem Seil,da hab ich ein kleines Problem damit...denn wenn du in eine Menschenmasse hineinschlitterst..."nach Fest,kommt ab"....also irgendwas geht auf alle Fälle in die Brüche,hoffentlich nur Material,und nicht irgendwas Menschliches...Hab mal gesehen wie es einem die Hand wegefetzt hat weil er mit seinem Paracord Armband an einem Auto hängen geblieben ist...Para-cord hat eine Reissfestigkeit von ca.300kg...Daher" nach Fest,Kommt ab"!

Im Frieden hab ich immer die Handy-Nummer auf den Unterarm des Kindes drauf geschrieben..klar,in einem SHTF Scenario dürfte das nicht Funktionieren...war jetzt eher ein "Im Friedens" Tipp:-))

Gruss Kraftwerk

DerGerald
25.04.2014, 12:38
Hallo,
naja um den Hals sollte man das Kind nicht festbinden. Aber ein Karabiner am Hosenbund würde schon helfen. Das Seil dann auch nicht wirklich lang ev. 1,5m und kein Seil, sondern eher eine Schnur. (Ja ich weiß kann man durchschneiden ect. pp.)

Trotzdem bei Nachtwanderungen und in Menschenmassen sicher besser als an der Hand führen.

Gruß
Gerald

stanley
25.04.2014, 13:16
Guten Tag

Ich sehe das Thema "Kinder und Leinen" so ähnlich. In Menschenmassen das Kind nahe bei einer Vertrauensperson führen, am besten an der Hand.
Solche Leinen sind aber situationsbedingt sicher einsetzbar, gerade wenn beide Hände der Aufsichtsperson benötigt werden.
Eine Art Erkennungsmarke, à la dog tag, wäre sicher auch eine Idee mit den wichtigsten Informationen zum Kind.
Aber ich will nicht in Details abschweifen.

Freundliche Grüsse

stanley

Cephalotus
25.04.2014, 15:06
Bei fast allen (Spezial-)Einheiten hat sich das Konzept der sog. "3 Lines of Gear" durchgesetzt:...

Halte ich bei der Flucht mit Familie aber für eher ungeeignet.

Der Soldat mag Ausrüstung abwerfen und sich dann mit dem zeug am Mann dem Feind entgegen stellen. Man kämpft halt nicht mit Rucksack auf dem Buckel.

Danach wird er neu versorgt.

Auf der Flucht mit Familie wird man sich kaum in den Kampf stürzen, sondern stets versuchen, diesen zu vermeiden. Ich kann mir daher keine Situationen vorstellen, wo man seine Ausrüstung gewollt zurück lässt. Und wenn sie Dir ungewollt abhanden kommt bist Du eh im Arsch. Wer sich zutrat mit dem Kram in den Hosentaschen seine Familie durchzubringen, der braucht erst gar keine Rucksäcke packen. Ich halte das für völlig ausgeschlossen.

Militärisch taktisches Vorgehen benötigt eine Gruppe entsprechender, eine gute Ausbildung, einen guten Fitnesszustand und im Hintergrund eine funktionierende Infrastruktur mit Versorgung inkl. Sanitäter und Krankenhaus. Nicts davon ist vorhanden, wenn man mit drei Kindern durch die Gegend streift.
Dieser zusätzliche Krempel wiegt nur einen Haufen Gewicht extra und Gewicht dürfte bei so eine Flucht der limitirende Faktor sein, denn zumindest das Kleinkind zählt auch als Gewicht, das man trasnportieren muss.

---

Bzgl Unterkunft würde ich bei 4-5 Personen ein leichtes Tipi mitnehmen, ggf. mit leichtem Zeltofen oder einen anderen Heizmöglichkeit. Erscheint mir die einzige reale Chnace, in unseren Breiten 5-10 Tage im Winter gut zu überstehen und was einer noch für 5 tragen kann.
Das Mehrgewicht durch den (kleinen) Ofen wird mehr als komepnsiert dadurch, dass man die Ausrütsung von 5 Personen trocknen kann. Nach 2-3 Tagen bewegen bei Dauerregen / Schneesturm ist nämlich alles klatschnass.

---

Diese Ausrüstung würde auch die Basis für eine sicheren Ort (ggf. Flüchtlingslager) ergeben, wenn sich dort kein festes Gebäude befindet. Statt im tiefsten Winter zu versuchen, eine Blockhütte zu bauen hat man so die Zeit, sich um Nahrungsbeschaffung zu kümmern.

---

Das alles macht nur Sinn, wenn die anderen leute überhaupt Lust haben mitzumachen. Wenigstens hin und wieder mal bei passablem Wetter Zelten und Wandern sollte man schon mal gemacht haben.
Wenn nicht würde ich aufs Auto setzen.

mfg

- - - AKTUALISIERT - - -


...Gewicht lag bei ca.40Kg,ca.15 KM gelaufen,meistens Ebenes Gelände...Wetter:Sonnig um die 23 Grad

Anschliessend war ich Fix und fertig....nichts mehr gewohnt....also Training angesagt...

Ich kenne Dein Körpergewicht nicht, aber für mich wäre ein 40kg Rucksack bereits mehr als 50% des Körpergewichts. Sowas würde ich heute nicht mehr freiwillig auf einer Tour tragen, da das Risisko, sich ernsthafte körperliche Schäden zuzuziehen viel zu groß ist. Und ich bin Rucksack tragen gewöhnt.
Die Muskeln sind nur das was man spürt und noch das harmloseste, viel dramatischer ist die Lage bei Sehnen, Knochen und Gelenken. Einmal auf Verschleiss gefahren kannst Du dan einen Schden für den Rest Deines Lebens davon tragen.

20% des Körpergewichts ist ok, für untrainierte oder im schwierigen Gelände besser 15%, für geübte (es dauert ca. 6-12 Monate bis sich Knochen an eine neue Belastung angepasst haben, Muskeln sind da viel schneller) vielleicht auch 25%, notfalls dann mehr.

Wenn man jetzt einen normal gewichtigen Mann mit 75kg und eine normal gewichtige Frau mit 60kg ansetzt (natürlich beides auch abhängig von der Körpergröße), dann bleibt da garnicht sooo viel übrig.

mfg

Kraftwerk
25.04.2014, 21:10
Hallo Cephalotus,

Ja da hast du Recht mit den 20% vom eigenen Körpergewicht...aber-wie geschrieben von mir wollte ich nur mal ausprobieren in wie weit ich die von Adriano aufgeschriebene Ausrüstung ÜBERHAUPT Tragen kann und wieviel Strecke ich damit machen kann...dazu kamen dann noch 4 x 1,5 Liter Wasser dazu...was bei seinem Scenario eher wenig wäre;-)


Wenn ich mir jetzt Vorstelle das ich noch 2-3 Kiddis dabei habe,womöglich noch eine..sagen wir zarte Frau...dann bleibt das meiste Gewicht bei mir als "Häuptling" hängen...auch ein Argument für eher mehr Gewicht

So ein Tippi wie von dir beschrieben ist eine feine Sache,kenne ich auch mit Fallschirm,der zwar wenig Gewicht hätte,aber Relativ grosses Volumen ht,Stangen gibts dann aus der Natur.

Das mit dem Ofen ist eine gute idee,allerdings sehe ich da wieder das Problem mit dem Gewicht,wir Reden ja von 4-5 Personen,siehe Oben...

Gruss Kraftwerk

De_Ba_Be
26.04.2014, 02:30
Hallo Cephalostos.

Der Soldat legt den Rucksack zum kämpfen im Versteck ab (oder lässt ihn auf dem Fahrzeug) trotzdem will er ihn ha wieder haben. Komplett "abwerfen" würde er ihn nur, wenn er für eine Flucht möglichst leicht sein muss. Und auch dieses szenar lässt sich auf ein ziviles bug-out- übertragen. Es kann auch dabei Situationen geben, in denen ich ds darauf angewiesen bin schnell vorwärts zu kommen und mich deswegen "leichter" zu machen. Oder ich möchte ein Evakuierungsmittel nutzen und darf/kann aus Platzgründen nur ein kleines gepackstück mitnehmen... Deswegen sagte ich ja bereits, das es nicht 100% zu übertragen ist, aber das Grundprinzip bleibt.

ID 5359
26.04.2014, 05:42
Hallo, Adriano, und der Rest, ...

Flucht, Auto, Rucksäcke, ...

klar das hört sich alles gut an!
Aber ich möchte mal da meine Gedanken mit rein bringen, ...

Bei der ersten Strassesperre ist die Sache mit dem Auto wohl vorbei, ...
Wenn es überhaubt noch so weit kommt dass sich Auto's noch so bewegen können.

Wenn dann über eine Flucht mit so einer Distanz nachgedacht wird halte ich es für dringend notwendig über geeignete Fluchthelfer zu verfügen!
Aber es kommt in meinen Augen noch schlimmer!
Das Übel der Begierde könnten Deine Töchter sein! .... schon mal darüber nachgedacht?

Ich will Dir jetzt kein Szenario wie im wilden Westen darlegen, aber ex Jugoslawien wäre wohl ein gutes Beispiel!
Ehrlich gesagt in meinen Augen hast Du "so" sehr wenig Chancen!

Wenn ICH so etwas planen würde, würde ich weiter gehen!

Als aller erstes der Selbstschutz der Familie, ...

da wird kein Weg daran vorbeiführen an einen Schützenverein mit .... Möglichkeiten. Also nicht unbedingt Luftgewehr!(Auch die Töchter?)
Da Du ja 2 Möglichkeiten im Ausland hast gillt es da auch Beziehungen aufzubauen.

Ich denke jetzt an so was wie Nebeneinkunft von Pizza! ... oder Motorrad fahren könnte da hilfreich sein, ....
An gutes Karten-Material lässt sich auch noch rankommen.
Wenn Du die Möglichkeit hast, von der finanziellen Seite her könntest Du auch Urlaub machen an wichtigen Punkten und so schon mal etwas vorsorgen..

Aber was Dir und Deiner Familie fehlt ist immer noch eine Art Scout!
Das soll jetzt nicht negativ klingen, aber mit einen "Bindenhaushalt" in dieser Form ist es in meinen Augen so nicht machbar!

Machbar ist das ganze mit den richtigen Leuten!
Und da gillt jetzt die Suche!
Nur werden die dann auch ihren Preis haben, ....

Sicher ist ein gut gepackter Rucksack wichtig, ... aber wir sprechen hier ja nicht von 150 Km.!

Schöne Grüße, Mike

tomduly
26.04.2014, 10:46
Hallo,

das Problem bei Bug-out-Planungen für bestimmte Szenarien ist immer, dass jeder sofort versucht, die vorgestellte Idee mit einem noch grimmigeren Szenario auszuhebeln...ein beliebter Sport. Dabei wird gern ausser acht gelassen, dass es nicht darum geht, das ultimative Perfekte Bug-out-Konzept zu erfinden, sondern überhaupt erst mal einen realisierbaren Plan zu haben.

Natürlich kommt ein Zivilisten-Fahrzeug auf der Flucht nicht an einer geschlossenen bewaffneten Strassensperre vorbei, wenn die Wächter das nicht wollen.

ABER: muss es denn immer ein Szenario sein, an dem es von bewaffneten Strassensperren nur so wimmelt? Mir ist nicht bekannt, dass bei sämtlichen Natur- und Technikkatastrophen der letzten Jahrzehnte jemals Strassensperren gab, die einen am Verlassen einer Gefahrenzone hindern sollten. Es kann natürlich sein, dass man (unwissentlich) seine Fluchtroute durch eine Gefahrenzone hindurch gelegt hat und man vor dieser aufgehalten wird. Aber das muss ja kein Nachteil sein. Man muss sich nicht in hundertfacher Zahl persönlich und mit eigenem PKW vor Ort davon überzeugen, dass z.B. die eine Talseite durch einen Murenabgang unpassierbar ist. Da macht eine Strassensperre ja auch Sinn.

Wer mal in Afrika übers Land gefahren ist, kommt, ganz egal wo, zum Teil alle paar Kilometer an einen Checkpoint mit AK47-schwingenden Jungs. Üblich z.B. in ganz Westafrika sind Kontrollpunkte vor jeder Stadt. Gestoppt wird wirksam mit quer über die Piste gezogenen Nagelbrettern, dann wird man nach dem woher, wohin und wieso gefragt. Dann nach Bakschisch. (Halb-)offizielle Kontrollstellen wollen irgendwelche Stempel, Visa, Carnets etc. pp. sehen - meist nur, um einen Anlass zu finden, eine Geld-Strafe zu verhängen. Wilde Checkpoints fragen gleich nach Money und verzichten auf den pseudo-offiziellen Anschein. Die Kalaschnikow ist Argument genug. Wer in Nord- und Westafrika individuell reist, hat ohnehin eine Anzahl vorgefertigter "fiches" an Bord mit Namen, Beruf, Anschrift, Passnr. und mehr oder weniger fantasievollen Start- und Zielorten der Fahrzeugbesatzung. Das beschleunigt das Durchkommen an 90% der Checkpoints ungemein. Wie wahr die Angaben auf den fiches sind, ist dem Mumm des Reisenden überlassen. Ähnlich ist es in Osteuropa, dort sind es teilweise mobile Checkpoints. D.h. man wird von einem einheimischen Fahrzeug überholt und zum Anhalten gezwungen. Dann steigen Zivilisten aus, bewaffnet oder unbewaffnet, sagen, sie wären von der Polizei, vom Geheimdienst oder sonst einem Mützen-Verein. Dann verlangen sie Papiere, wollen ins Fahrzeug schauen und suchen/finden einen Grund, eine "straf" zu verhängen. Natürlich in Devisen. Je nach Verhandlungsgeschick kostets mal mehr, mal weniger oder auch gar nichts.

Zurück zum Familien-BOB:

Im Thread kam jetzt schon mehrfach neben Rucksäcken auch der "Bollerwagen (http://ecx.images-amazon.com/images/I/415tVhgEzCL.jpg)" als Transportmittel bei einer Familienflucht ins Spiel. Ich halte davon gar nichts. Sie sind weder leichtgängig, noch geländetauglich (eine Bordsteinkante stellt für einen voll beladenen BW ein ernsthaftes Hindernis dar, das der Ziehende nur mit beiden Händen und viel Kraft überwinden kann). Auf Waldwegen versagen die kleinen Räder völlig, man quält sich von Baumwurzel zu Baumwurzel und ist froh, wenn das scheppernd und holpernd herumgezerrte Fuhrwerk nicht umkippt. Rückwärts rangieren ist mit einem Bollerwagen fast unmöglich.

Bessere Erfahrungen habe ich mit 1-achsigen Fahrradanhängern gemacht, die man wahlweise auch als Handwagen ziehen kann. Wie dieses Modell z.B. KLICK (http://l.westfalia.eu/medien/scaled_pix/600/600/000/000/000/000/001/213/28.jpg). Durch die grossen Räder geht der Wagen gut über Hindernisse und er ist sehr beweglich, man rangiert ihn mit einer Hand auf der Stelle.

Wenn man nicht gerade in völlig unwegsamem Gelände unterwegs ist, würde ich auf Rucksäcke als Haupt-BOB verzichten. Bei einer Evakuierung/Flucht gehe ich davon aus, dass es lebenswichtig ist, sich möglichst rasch und möglichst weit von einem gefährlichen Ort zu entfernen. Das schafft eine Familie, bepackt mit Rucksäcken und zu Fuss niemals. Was nützt es mir, wenn ich die Familie innerhalb eines Tages gerade mal ein paar Kilometer weg bekomme und dann schon alle am Ende ihrer Kräfte sind?

Unsere Familien-Bug-out-Planung sieht eigentlich schon immer so aus:

Angenommenes Szenario: AKW-Störfall oder Naturereignis zwingt zur Abreise innerhalb weniger Stunden, Rückkehrzeitpunkt ungewiss (I.N.C.H.).

1. Verständigung der beteiligten Erwachsenen über den Ernst der Lage, Fluchtwege, Sammelpunkte.
2. "Sammelfahrten" soweit noch möglich, um Familienangehörige im Umkreis zu informieren und einzusammeln.
3. Beladen der PKW mit Notvorrat, Wasser, Treibstoff, BOBs, Zelt etc.
4. Verladen der Fahrräder (Fahradträger) und mindestens eines Anhängers
5. Verriegeln des Hauses, Strom, Wasser abstellen
6. Abfahrt und ansteuern des vereinbarten Sammelpunktes, bei Strassen- und Kommunikationsproblemen ansteuern des Ersatz-Sammelpunktes
7. Abfahrt zum sicheren Ort(SO). Klappt die PKW-Variante, wird der "1. Wahl SO" angefahren (bei uns 600km entfernt). Muss man unterwegs alle PKWs aufgeben, wird per Fahrrad ein lokaler Schutzort aufgesucht (den man vorher im besten Fall erkundet). Notfalls muss spontan improvisiert werden (Schutzhütte im Wald, Campingplatz in der Nähe).

Generell würde ich Fluchtrouten, die man per Muskelkraft bewältigen muss, entlang von Gewässern planen, um ein Trinkwasserproblem zu vermeiden. Filter, Chlor bzw. Abkochmöglichkeit muss man natürlich dabei haben, um Durchfallerkrankungen unter allen Umständen zu vermeiden.

Es hilft ungemein, wenn man alle Fahrzeuge im Familienbesitz immer in gutem Zustand hält, sich angewöhnt, bei halbvollem Tank vollzutanken (und nicht erst bei blinkender Reservelampe), einen vollen Ersatzkanister (aus Metall) in jedem Auto hat, Kartenmaterial in jedem Auto, eine Decke, ein paar Liter Trinkwasser (z.B. ein Sixpack 0,5er PET-Flaschen Mineralwasser), Kekse etc. So kann man notfalls auch sofort abreisen, ohne erst Nachhause zu müssen, weil dort die Vorräte im Kellerregal lose gelagert sind und erst noch geholt werden müssen.

Sollte sich die allgemeine Situation in Mitteleuropa deutlich verschlechtern, würde ich zusätzlich noch autarke Kommunikationsmittel vorhalten. Im einfachsten Fall für jedes Fahrzeug ein CB-Funkgerät und eine Magnetfussantenne. Natürlich erprobt, abgestimmt und funktionsfähig. So hat man wenigstens die Chance, sich über Distanzen von einigen Kilometern verständigen zu können.

Grüsse
Tom

Adriano
28.04.2014, 10:56
Guten Morgen zusammen,

Da wir ja eine grössere Gruppe sind wird das Gewicht der BoB's sowieso ein grosses Thema! Ich habe das Gefühl meine Liste wird immer länger :-/ für mich als BoB Rookie ist es noch schwer abzuschätzen was brauchen wir wirklich? Aber dazu in den nächsten Tage wie gesagt bald mehr...

@Mike:

Das Übel der Begierde könnten Deine Töchter sein! .... schon mal darüber nachgedacht?
Ich will Dir jetzt kein Szenario wie im wilden Westen darlegen, aber ex Jugoslawien wäre wohl ein gutes Beispiel!
Ehrlich gesagt in meinen Augen hast Du "so" sehr wenig Chancen!

Und was soll ich jetzt machen? Die Hände in den Schoss legen und mir eingestehen dass sowieso alles keinen Sinn macht weil ich alles Frauen zu Hause habe?

Ist es schwierig mit so viel Frauen? Ganz klar! Sie haben andere Ansprüche, sind vielleicht etwas heikler in gewissen Dingen, sind nicht so kräftig und und und aber nichts desto trotz muss ich es versuchen! Und wenn ich so spät einen bug out mache, dass ich das Auto nicht mehr benutzen kann, habe ich sowieso versagt.

Selbstverteidigung ist sicher auch ein wichtiger Aspekt, aber bei dir klingt es so dass ich mich mit meinen Frauen bis an die Zähne bewaffnen soll und bei der ersten Schwierigkeit den Weg freischiessen soll? Genau das möchte ich nicht! Nach Möglichkeit möchte ich den Schwierigkeiten aus dem Weg gehen (durch einen rechtzeitigen bug out) und low profile unterwegs sein (so gut es eben geht mit so vielen Frauen). Werde ich deshalb komplett schutzlos unterwegs sein? Nein, natürlich nicht.

Wie ich schon erwähnt habe gehe ich mit meiner ältesten Tochter in den Schiesskeller und wir trainieren nicht nur statisch mit 100 Kugeln auf 5-25 m und gehen dann wieder nach Hause. Wir trainieren auch dynamisch. Feuern in der Bewegung, Feuern aus der Deckung, aus verschiedenen Positionen: kniend, liegend, auf dem Bauch, auf dem Rücken, seitlich, Störungsbeseitigung, usw. Aber auch hier, das mag vielleicht gegen plündernde Banden reichen, wenn überhaupt, oder als Abschreckung aber sobald Militär im Spiel wäre, nützt auch das nichts.

Und mal ganz ehrlich, bezüglich deiner Idee mit den "Scouts". Auch wenn ich jetzt Connections aufbaue, habe ich das Gefühl das nach einer mehr wöchigen oder mehr monatigen Krise wo Güter wie Nahrung, Wasser, usw. knapp sein werden, dass das Interesse dieser "Scouts" eher meinen Vorräten (wenn nicht mehr) gelten wird, als mich sicher durch ein Gebiet zu bringen.

@Tom:

Der Begriff Bollerwagen, muss ich zugeben, war vielleicht etwas falsch gewählt. Ich habe diesen eigentlich als Überbegriff genommen und wollte damit zum Ausdruck bringen dass ich an etwas Anhänger mässiges, ähnlich deinem Handwagen, gedacht habe. Eigentlich dachte ich eher an so etwas KLICK (http://rucksacktrailer.wordpress.com/), KLICK (http://www.monowalker.com/) oder so was KLICK (http://dixonrollerpack.com/).

Mein Plan setzt auch mehr auf Mobilität als per pedes. Zu Fuss ist wie gesagt nur eine Option wenn alle Stricke reissen sollten.

Gruss

ID 6468
28.04.2014, 21:22
Wie wärs mit der Idee die Frauen ein bisschen zu verkleiden?

ID 5359
29.04.2014, 01:53
Gandroiid, Du bist der Beste!

Die Idee finde ich schon mal sehr gut!
Scheinbar giebts Du mir auch ein "wenig" Recht mit meinen Gedankengängen.

@ Adriano, ... gut den Schiesskeller hatte ich vergessen, ...
Es geht in meinen Augen auch nicht um einen Angriffskrieg, sondern um die reine Selbstverteidigung.
Und wie die Geschichte eben (für mich) bisher gezeigt hat, sind in solchen Fällen weibliche Wesen immer/meistens Repressialien ausgesetzt.

Du kannst die "Scout's" auch durch kurze Urlaube ersetzten, wenn Du ab und an in der Region Urlaub machst.
Aber 1500 Km. ist eben eine Hausnummer!

Das mit, ....

"Und wenn ich so spät einen bug out mache, dass ich das Auto nicht mehr benutzen kann, habe ich sowieso versagt."

sehe ich dabei wieder etwas anders, sicher geht es mit dem Auto schneller, aber sicherer ist es dann bestimmt ab einen gewissen Punkt zu Fuß!

Ich will auch gar nicht diskutieren, es ist ja Dein Plan-Spiel!

Schöne Grüße, Mike

DerGerald
29.04.2014, 08:03
Hallo,
wäre ja eine super Idee die Damen äußerlich etwas an dein Avatarbild anzupassen (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/6468-gandroiid)gandroiid :lachen:.
Ansonsten zum Thema Verdeidigung kann ich nicht so arg viel sagen.
Schußwaffen scheinen vorhanden zu sein. Eventuell noch Pfefferspray gegen etwaige Wildtiere. E-Shocker sollen ganz nett sein, und dann noch das Gürtelmesser. Mehr wird wohl nicht nötig sein. Auf jeden Fall zusammen bleiben.

Dann fällt mir noch was ein. Adriano, ich kenne dich ja nicht, aber denkst du du hältst das auf der ganzen Strecke durch? Du trägst die Hauptlast und die volle Verantwortung für alle. Ich stelle mir das psychisch sehr schwer vor.

Hast du schon eine Liste der Dinge die du mitnehmen willst?
Auch würde mich eine eventuelle Reiseroute interessieren, soweit du sie halt bekannt geben wollen würdest. Vielleicht nur ungefähre Anfangs und Endpunkte.

Gruß
Gerald

Unabhäniger
29.04.2014, 12:35
Hallo zusammen

Das grösste Problem ist das Rechtzeitig..
Möglichkeit möchte ich den Schwierigkeiten aus dem Weg gehen (durch einen rechtzeitigen bug out) und low profile unterwegs sein (so gut es eben geht mit so vielen Frauen).

Es rummpelt mitten in der nacht, ein Erdbeben. In deiner Gegend.

Das Grosse Erdbeben ist überfällig. Was nun??:confused: Siehe Kalifornien in den USA.

gruss unabhäniger

stanley
29.04.2014, 12:52
Guten Tag

Das Thema "Familie" wurde in einigen Posts angesprochen.
Ich sehe das Thema "Familie" aus unterschiedlichen Sichtweisen.

Ich denke die kleinen Kinder sind das eine Thema.
Selbstverständlich bringt das, unabhängig vom Geschlecht der Kinder oder des Hauptverantwortlichen, eine psychische und physische Belastung mit sich. Sei dies in Bezug auf die Marschleistung oder die Verantwortung zur Pflicht, den Schutz zu gewährleisten.
Das lässt sich nicht negieren und wird ja offensichtlich auch in der Planung berücksichtigt.

Das andere Thema, wäre das Thema Frauen. Ich finde dies ein heikles Thema und hoffe ich trete niemandem vor den Kopf.
Zum einen ist es wohl nicht negierbar, dass bei einem Fehlen der öffentlichen Ordnung, einzelne Individuen oder Gruppierungen wohl nach mehr trachten als nur dem Rucksack unserer weiblichen Gruppenmitglieder. Dieser Gedanke, so stell ich es mir vor, wird wahrscheinlich psychisch eine Belastung sein. Das lässt sich aber nicht ändern.

Ansonsten sehe ich aber keinen zu verallgemeinernden Nachteil bezüglich des Geschlechts.
Wenn wir schon beim Thema Sicherheit sind. Ich denke, dass seine Tochter, welche wohl diverse Schiesstechniken trainiert, offensichtlich sich auch gedanklich mit dem Thema auseinandersetzt und eventuell auch körperlich robust ist, wohl bessere Chancen als viele Männer haben dürfte. Nicht jeder Mann, vor allem nicht in der heutigen Gesellschaft, ist automatisch eine mutige, durchtrainierte, psychologisch belastbare Überlebensmaschine.

Es liegt mir fern irgendwelche Rollenvorstellungen, Familienmodelle oder Wertvorstellungen, seien diese modern, traditionell usw. geprägt, (es braucht immer zwei welche in einer freien Gesellschaft die Rollen akzeptieren), zu kritisieren.

In einer Krisensituation, muss aber nach Fähigkeiten gehandelt werden. Nur aus falschem Stolz, Beschützerinstinkt, wäre es falsch, wenn eine Frau es ablehnen würde, oder eine Aufgabe nicht wahrnehmen dürfte, obwohl sie eventuell die besseren Qualifikationen dazu hat.

Fazit:

Ich denke, wenn es einer gemischten Gruppe gelingt, die Leistungsunterschiede, unabhängig vom Geschlecht, zu minimieren und sich die einzelnen Mitglieder, gemäss den Stärken, einordnen, ohne psychologische Gedankenspielchen, dann spielt es im Prinzip, vom Leistungsvermögen her nicht unbedingt eine Rolle. Wichtig ist, dass Menschen an den richtigen Orten eingesetzt werden und alle ihre persönlichen Bedürfnisse, Gelüste oder was auch immer, zu Gunsten des gemeinsamen Zieles zurückstellen. In der Realität ist das sicherlich nicht so einfach umsetzbar.


Freundliche Grüsse

stanley

Adriano
29.04.2014, 14:37
@gandroiid: Ich bin fast vom Stuhl gefallen vor Lachen beim ersten Mal lesen :grosses Lachen::grosses Lachen:Vorschläge?

@mike: Ich wollte dich nicht angreifen (auch wenn's vielleicht so rübergekommen ist) und bin froh um jeden Input und dein Punkt ist sicherlich mehr als nur eine Überlegung wert.

@Gerald: Der Umgang mit einem Messer als Verteidigungs- / Angriffswaffe muss man auch zuerst können. Nicht wenige Nutzer die sich gegen Angreifer verteidigen wollen, tragen am Ende selber erhebliche Verletzungen davon!



Dann fällt mir noch was ein. Adriano, ich kenne dich ja nicht, aber denkst du du hältst das auf der ganzen Strecke durch? Du trägst die Hauptlast und die volle Verantwortung für alle. Ich stelle mir das psychisch sehr schwer vor.

Ich denke das wird je länger der bug out geht umso schwieriger. Die Kraft lässt bei allen nach, Frust, Angst, ungewohnte Situation, evtl. Mangel an Nahrung, etc. Ich war zwar schon einige Male in meinem Leben in sehr schwierigen Situationen, waren zwar mehr vom psychischen Druck her kräfteraubend, aber ich habe mich immer durchgekämpft weil ich nie aufgegeben habe und meine BEVA ist da genau gleich. Wenn äusserliche Einflüsse die Situation zusätzlich verschlechtern, so kann ich dir hier und jetzt auch nicht sagen ob ich es schaffen werde, ich denke das kann niemand vorhersehen und man weiss es erst wenn man in dieser Situation ist, aber was ich dir sagen kann ist, dass ich mein möglichstes machen werde um meine Familie zu beschützen. Und eines meiner Lieblingssprichwörter ist:

"You don't know how strong you are until being strong is the only choice you have."


Hast du schon eine Liste der Dinge die du mitnehmen willst?

Ist noch in Bearbeitung. Im Moment hab ich leider etwas viel um die Ohren :traurig: aber ich hoffe dass ich sie bis zum kommenden Weekend fertig habe.


Auch würde mich eine eventuelle Reiseroute interessieren, soweit du sie halt bekannt geben wollen würdest. Vielleicht nur ungefähre Anfangs und Endpunkte.

Hm, ehrlich gesagt so weit bin ich noch nicht. Klar ist, hauptsächlich auf Landstrassen unterwegs zu sein, um dem Verkehrschaos einigermassen aus dem Weg zu gehen. Wobei man ja sicher nicht der einzige sein wird der diese Idee hat... Ausserdem habe ich mir noch vorgenommen auf den einzelnen Strassenkarten die AKW's zu markieren damit man diesen bei einem allfälligen Blackout umfahren/umlaufen kann. Aber auch in diesem Punkt wird wahrscheinlich viel improvisiert werden müssen.


Es rummpelt mitten in der nacht, ein Erdbeben. In deiner Gegend.

Das Grosse Erdbeben ist überfällig. Was nun??

Bei jedem Plan wird es Faktoren geben die man nicht beeinflussen kann oder anders kommen werden als man sie geplant hat. Plan B klappt nicht weil XY eingetroffen ist. Plan C klappt nicht weil wieder XYZ eingetroffen ist. Was soll man sonst machen als Improvisieren?

BTW läuft Preppen eigentlich nicht auf das hinaus? Man bereitet sich so gut wie möglich vor und wenn’s anders kommt macht man das Beste daraus?

ID 6468
29.04.2014, 18:51
@gandroiid: Ich bin fast vom Stuhl gefallen vor Lachen beim ersten Mal lesen :grosses Lachen::grosses Lachen:Vorschläge?



Lustig, göll? Aber auch eine Idee, die zum Lachen animiert, kann gut sein.

Die Anforderungskriterien die sich stellen:
==========================
- Die Frauen sollen beim ersten und zweiten Blick nicht gleich als Frauen erkannt werden
- Bei einer allfälligen Ausweiskontrolle, soll nicht auffallen, dass die Frauen verkleidet sind

Wie würde ich das machen?
-------------------------------
- Die Frauen als Männer verkleiden; das heisst Du hast ab sofort einen Bruder, Deine Frau ist im SHTF umgekommen und überlebt haben nur
Deine 3 Söhne.
- Hosen: Männer-Modelle (die der Frauen sind nämlich anders geschnitten), das weibliche Po darf in der Rundung nicht "hervorlächeln"
- Pullover und Oberweite: das herausstechendste einer Frau ist immer das sekundäre Geschlechtsmerkmal, somit ist ein BH zu tragen der die "Früchte" der Weiblichkeit
nach hinten drückt, der Pullover ist so zu wählen, dass keine weibliche Oberweite erahnt werden kann. Fazit: Oben möglichst flach!
- Frauen-Taille: Die Kleidung ist so zu wählen und platzieren, dass man die Hüfte und Taille der Frauen nicht erkannt werden kann (Frauen haben breitere Hüften und schmalere
Taillen)
- Jacke: Männer-Modell! Die der Frauen sind meistens eintailliert.
- Schuhe: Wenn möglich Unisex oder Männer-Modelle
- Gesicht: Keine Schminke! Auch kein Kajal! Keine Kosmetik! Keine Feuchtigkeitscreme, etc., während Bug-Out ist das Entfernen von dunklem Operlippen-Schnäuzchen, etc
untersagt! Auch kein Wimpern-Zupfen!! (Im Hoch-Stress werden die unerwünschten Haare wachsen, dass es eine Freude ist)
- Finger: Keine Ringe, keine langen Fingernägel, schon gar nicht lackiert (Denkt dran! Der SHTF versendet keine Outlook-kompatiblen Termin-Einladungen!!)
- Kein Schmuck der auf eine Frau schliessen lässt, am besten GAR KEINEN Schmuck
- Männer-Parfum verwenden! Das verdeckt den weiblichen Schweissgeruch. Oder noch besser, Ihr macht Euch mal schlau, wie die Jäger ihre menschlichen Gerüche
verbergen. Es gibt da so Jäger-"Parfüm"

Kommen wir nun zum "Camouflage" des Gesichtes:
----------------------------------------------------------
- Ich überlasse es Euch, ob Ihr kurz nach dem Notausbruch die "Langhaar-Frisur" der Frauen zu Kurzhaar-Frisur von Männern macht
- Es könnte ebenfalls die Möglichkeit geben (so lange Zeit dafür vorhanden ist), dass sich die Frauen ihre Haare mit Männer-Farben tönen.
- Da sich die allermeisten Frauen kurz nach der Geburt zu schminken beginnen, bin ich davon überzeugt, dass sie eine Schminke hinkriegen, die sie
maskuliner aussehen lässt, und zwar so, dass sie in einer Ausweiskontrolle immer noch als Deine Frau und Deine Töchter erkannt werden.
z.B. mit etwas schwarz-grauer, schwarzbrauner, etc. Schminke einen Hauch von 3-Tage-Bart schminken (für die Erwachsenen).
- Die Augenbrauen mit schwarzer Schminkmasse zu Männer-Augenbrauen modellieren (die allermeisten Frauen zupfen ihre Augenbrauen)
- Die 15 jährige Tochter müsste man vielleicht als Sohn tarnen, der eben der Punk-Kultur frönt, weil "er" ja in der Pubertät ist.
(Dann würde ich als "notgeiler", durchgedrehter und triebgesteuerter böser Mann, diesen pubertierenden Punk als Knaben mit androgynen Zügen durchgehen lassen).

Bewegungsmuster von Mann und Frau:
- Deine Frauen erhalten die Aufgabe, das Gehen eines Mannes zu studieren und das zu Üben und nachzumachen.
- Ebenso wie ein Mann steht
- Ebenso wie beim Mann meistens die Arme vom Körper ein bisschen abstehen, als hätte er "Sonnenbrand" unter den Achselhöhlen
- So als Übungsvorschlag: man könnte sich ja mal die dicksten und grössten Wollsocken zusammengelegt wie ...(ihr wisst haargenau wie!) zwischen Höschen
und Hose stopfen und damit mal ein paar Schritte gehen, damit klar wird, wie es ist zu Gehen, wenn man etwas zwischen den Beinen hat, als wenn man eben "nichts"
zwischen den Beinen hat.

- Frauen haben nämlich einen weicheren Gang (Ausnahme: Sie haben Stöckelschuhe an und treiben beim Gehen Stahlträger für Hochhäuser in den Boden)
- Frauen schwingen mehr mit der Hüfte

Blicke des Mannes:
- Auch das kann geübt werden
- Es können auch männliche Brillenmodelle angezogen werden mit unkorrigierten Gläsern

Hände:
- Dreck unter den Fingernägeln
- Beobachten wie ein Mann seine Hände hängen lässt und das nachmachen


So, und dat Janze besprechen, planen, umsetzen und üben bis es sitzt und die "Manns-Camouflage" innert Minuten gemacht ist.

Ich weiss, ich weiss, falls Du überhaupt noch bis hierher lesen konntest, hast Du bereits Tränen vor Lachen in den Augen, Verdacht auf einen Zwerchfell-Bruch
und kippst gleich vom Stuhl.

:Rol::Rol:

Warum der ganze Hokuspokus?

Falls Ihr während eines Bug-Outs einer Gruppe von Männern begegnet, können Deine Frauen auf Programm "Mann" umschalten.
Während des Bug-Outs, sind eh alle gestresst und nicht so aufmerksam und wachsam. Je besser Ihr das vorbereitet, desto grösser die Chance
dass Eure Familie als Männergruppe wahrgenommen wird.

Ich bin übrigens davon überzeugt, dass Deine Frauen das hinkriegen. Überleg mal, jede Frau schminkt sich täglich, studiert täglich Ihr Gesicht und Ihren Körper
und ist auf's höchste trainiert, ihre ganze Erscheinung möglichst weiblich erscheinen zu lassen. Fazit: Jede Frau ist eine passionierte Masken-Bildnerin!
Und da Frauen ebenfalls die weibliche Bewegung studieren (glaube mir, sie tun das!) und sich eloquenteste und graziöseste Bewegungsmuster angeeignet haben,
kriegen sie es ebenfalls hin, möglichst holzige und Testosteron gesteuerte Bewegungen nachzuahmen. Fazit Nr2: Jede Frau ist eine Bewegungskünstlerin!

Falls der Leser dieses Postings vor lauter Lachen, nicht bereits ohnmächtig geworden ist....

Benefit:
- Ihr werdet bei diesen Übungen einen Mords-Spass haben
- Ihr werdet Euch gänzlich neu erfinden, damit Ihr falls notwendig blitzartig zur "gewaltbereiten" Männergruppe mutiert
- Du wirst stolzer Ehemann und dreifacher Vater von 4 Frauen sein, die die Kunst des "Camouflagens" beherrschen
- Wenn ihr das drauf habt, würde ich mal sagen, ist ein wesentlicher Angst- und Sorge-Faktor erledigt

Der Test:
- Eine der Töchter oder die Ehefrau zieht genau das durch, was Ihr vorbereitet habt
- Dann geht Ihr alle zusammen in die Stadt.
- Diejenigen die nicht "verkleidet" sind, sind die Prüfungs-Experten
- Jeder macht sich Notizen, wie die jetzt gerade verkleidete Frau auf Männer und Frauen wirkt
- Der Ultra-Test: Jemanden ansprechen und nach einer Strasse fragen oder die Uhrzeit fragen
- Der exorbitante Turbo-Test: die verkleidete Frau spricht eine fremde Frau an und fragt dasselbe, und flirtet noch ein bisschen
- Es darf jedoch nicht auffallen, dass ihr das verkleidete Familien-Mitglied beobachtet!
- Ganz wichtig ist, dass Ihr Euch achtet, wie der fremde Mann oder die fremde Frau auf Euer verkleidetes Familien-Mitglied reagiert.
Insbesondere, wenn Euer verkleidetes Familien-Mitglied, die Frage beendet hat und eine Antwort erhalten hat und weggeht.
- Schaut der fremde Mann/die fremde Frau ihr nach? Werden Köpfe geschüttelt? => Durchgefallen! Nocheinmal! Das nächste mal besser!

Naja, ist einfach so eine Idee.

meint gandroiid

Kraftwerk
29.04.2014, 20:48
:Rol::Rol::Rol:


Die Idee ist Super,selten so Gelacht, das wäre was für Fasnet!!! ;-)))))

Bärti
29.04.2014, 21:10
Gandroiid: ich finde deine Vorschläge gut und nicht lustig, so ähnlich hat es meine Oma geschafft nicht von den Russen geschändet zu werden, das war 1945 im Berliner Umland. sie hat mir ausführlich davon erzählt. Eine Freundin von ihr hat es erwischt, die war immer recht weiblich angezogen. Deine Vorschläge sind gut und richtig wenn eine Situation aufkommt wo das Tier im Menschen die Oberhand gewinnt. Just my 2 Cents.....

kkvesic1983
30.04.2014, 06:34
Noch eine Idee zum Verstecken der Oberweite. Wenn es hart auf hart kommt, kann man sich die Brust mithilfe von Mullbinden, die man um den Oberkörper wickelt, noch weiter abflachen. Geht allerdings nur bis zu einer gewissen Größe. Ist aber sehr effektiv und sieht man unter einer weiten Jacke nicht. Hat außerdem den Vorteil, dass es nicht so "wackelt", wenn die Damen rennen müssen.

Liebe Grüße

Kathrin

Commando
30.04.2014, 08:22
Ja, genau, mit Mullbinden wie im Film "Die Päpstin" ist eine gute Idee schon wegen dem
Wackeln bei Bewegen.
Nur bei meiner BEVA mit 85 E/F wird das eher schwierig, aber besser als nichts.

LG

kkvesic1983
30.04.2014, 08:48
Genau. war schon in mehreren Filmen zu sehen. Bei dieser Oberweite aber schwierig. Gibt aber auch für den Sport extra BH´s mit Push Down/Minimizer und Haltefunktion.

Siehe hier:
http://www.zalando.de/minimizer-bh/

Sind nicht wirklich sexy, aber ich denke das ist in diesem Fall eher zweitrangig.

LG

Adriano
30.04.2014, 09:07
@gandroiid: Vielen Dank für deine Ausführungen! :Gut: Ich wollte mich nicht lustig machen über dich, es klang anfangs einfach sehr lustig :-) Aber je mehr man darüber nachdenkt.... und sollte es wirklich soweit kommen das die öffentliche Ordnung nicht mehr gewährleistet ist, so ist deine Idee gar nicht so abwegig!

Bei meiner ältesten Tochter wäre dies durchaus machbar, da sie etwas fülliger ist und auch keine extrem grosse Oberweite hat, bei meiner BEVA auch obwohl sie sehr feminine Züge hat. Schwieriger dürfte es bei meiner Mittleren werden, sie hat, in meinen Augen, eine extrem grosse Oberweite! D oder DD!

kkvesic1983
30.04.2014, 09:16
@Adriano: Naja D ist nicht sooo groß, glaube ich sogar Bundesdurchschnitt, aber zu groß für die Binden, aber ein Minimizer-BH hilft da wirklich Wunder und tut auch dem Rücken gut. Ich weiß ja nicht, wie alt sie ist, aber in Fachgeschäften wie Hunkemöller kann sie sich ja beraten lassen..

tomduly
30.04.2014, 09:29
...schon erstaunlich, was man so alles bei der Katastrophenplanung beachten muss :peinlich: soll keiner sagen, wir decken hier nicht alle Aspekte des Previvals ab...:lächeln:

Grüsse

Tom

De_Ba_Be
30.04.2014, 09:38
Doppel D mit 15?!

Heiliges Kanonenrohr...entweder wohnt ihr zu nah an einem AKW oder du fütterst Kraftfutter zu.... *sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen* Nix für ungut.

Nennt mich naiv, aber ich halte die Chancen, das in einem SHTF - Fall in den ersten Wochen die Notwendigkeit besteht, Frauen durch Maskierung vor Übergriffen zu schützen, nahe/gleich Null. (Hier in MITTELEUROPA!)

In den ersten Wochen und Monaten wird es noch zu keiner Verrohung der Sitten kommun die solche Maßnahmen notwendig erscheinen lassen. Im Gegenteil. Gerade bei einem plötzlich auftretenden SHTF und der "Grundsozialisierung" könnte es ein VORTEIL sein Frauen und Kinder dabei zu haben. Denn die Sozialisierung in unseren Gefilden sagt etwas völlig anders: "Frauen und Kinder zu erst".

Bitte jetzt keine Vergleiche mit dem 2.WK, als erstens die soldaten teilweise seit 4 Jahren ununterbrochen im Krieg waren und Anstand und Sittlichkeit schon komplett verroht waren, oder mit anderen Kulturkreisen (Balkan/Afrika).

Ich hab mal eine Interessante Studie gelesen, über Kriegsverbrechen, Vergehen gegnüber der Bevölkerung etc. und wie deren Wahrscheinlichkeit mit zunehmender Zeitdauer zunimmt. Ich suche mal in meinem "linkarchiv" wenn ich mal wieder am anderen Rechner sitze, vielleicht finde ich das nochmal.

@Adriano & Gandroiid

Soll nur ein Denkanstoß sein, das man viele Dinge aus zwei (oder mehr) Perspektiven betrachten kann

T I D
30.04.2014, 13:14
Treiben die regelmäßig Ausdauersport?
Ich meine, wenn nicht, braucht man hier ja garnicht weiter zu diskutieren, da es eh nix wird ;-)

Gruß

TID

Adriano
30.04.2014, 14:25
Heiliges Kanonenrohr...entweder wohnt ihr zu nah an einem AKW oder du fütterst Kraftfutter zu....

Beides :-D


oder mit anderen Kulturkreisen (Balkan/Afrika)

Nun ja, bei uns laufen auch nicht nur alles Pazifisten rum...


Soll nur ein Denkanstoß sein, das man viele Dinge aus zwei (oder mehr) Perspektiven betrachten kann

Darum sind wir ja in diesem Forum, oder? :-)


Treiben die regelmäßig Ausdauersport?
Ich meine, wenn nicht, braucht man hier ja garnicht weiter zu diskutieren, da es eh nix wird ;-)

Wenn du natürlich ZOMBIELAND (http://www.zombielandrules.com/all-zombieland-rules/) als Szenario nimmst, dann wird es nix. ;-) Aber du hast natürlich recht, auch ein wichtiger Punkt.

ID 6468
30.04.2014, 20:01
Nennt mich naiv, aber ich halte die Chancen, das in einem SHTF - Fall in den ersten Wochen die Notwendigkeit besteht, Frauen durch Maskierung vor Übergriffen zu schützen, nahe/gleich Null. (Hier in MITTELEUROPA!)



Nein, Du hast recht, ich habs mir noch überlegt ob ich das auch noch schreiben soll.

ABER:
Wir wissen alle nicht, WAS der SHTF sein wird und dessen IMPACT wissen wir schon gar nicht.

Binsenweisheit:
"... Die zivilisatorische Schicht, die uns von der Wildnis trennt, ist nicht dicker als 3 Tage ..."

Bedeutet einerseits:
- Nach 3 Tagen sind wir in der Natur angekommen, die gröbste Anpassung ist vorbei

Bedeutet andererseits:
- Spätestens nach 3 Tagen werden die ersten "Loose Cannons" zu rauben und plündern beginnen.

Überlegt mal:
Adriano's Family zählt 3 Erwachsene und zwei Kinder. Sie begegnen einer "Loose Cannon"-Gruppe von 5 Männern... Die wollen Essen und Ausrüstung. 5 gegen 3,75. Hallo?

Als Räuber-Gruppe würd ich mir schon bei 3 gegen 3.75 überlegen zu rauben und plündern.

Je nachdem wie der Mann einer Familie wirkt und gebaut ist, würd ich schon bei 2 gegen 3.75 plündern und rauben.

Vergesst bitte eines nicht: Es wird nicht ein User dieses Forums sein, der die Familie überfallen möchte.

Es wird der schwer erziehbare Bursche, mit kriminellem Hintergrund, Vorstrafen und Gewalt-Erfahrung sein. Weil diese Jungs, die ersten sein dürften, die die nicht mehr bewachte Grenze des Individuums und des fremden Besitzes überschreiten werden.

Ein solcher Bursche wird haargenau wissen, wie er sprechen, drohen, gestikulieren, etc muss, damit die Familie sich einschüchtern lässt. Und wisst Ihr wieso? Ich sag's Euch: Das sind seine Überlebens-Mechanismen. Seine Survival-Skills! Und seine sind übrigens Praxis erprobt, denn es hing sein Überleben davon ab. Erlernt durch "Try & Pain"! Live or Die!"

@ Adriano

Das unberechenbare Verteidigungs-Potential einer Familie ist jedoch der Beschützer-Instinkt von Mutter und Vater. Es scheinen's nur die zu Wissen, die das schon mal erlebt haben :-)

Ebenso das unberechenbare Verteidigungs-Potential einer Frau: Wenn der Fight-Mechanismus bei einer Frau in Aktion tritt, existiert nur eine Direktive: KILL!
Das läuft bei einer Frau auf einen Material-Test aus: Entweder die Nägel brechen oder der Angreifer hat 8 saubere und ca 20 cm
lange und ca. 1 cm breite Fleischwunden. Zudem wurde der Angreifer mit einer hoch-karätigen, knallharten, auf allen Ebenen stattfindenden emotionalen Gewalt konfrontiert, die seinesgleichen sucht. Andere beobachtete, intuitiv angewandte Kampftechniken und -taktiken seien hier verschwiegen. :-)

So:
Meines Erachtens gilt es in der Aufgabenstellung dieses Threads, bereits herauskristallisierte Punkte mal zu notieren und sich langsam aber sicher den Trainingsaufbau und die Trainingseinheiten zu überlegen.

Meines zweiten Erachtens, lieber Adriano, bist Du mit zwei Verantwortungen konfrontiert:

- Mögliche Überschreitungen auf gewaltätiger Ebene Deines Familienkreises von Aussen

- Mögliches Ausklinken der Vernunft Deiner Ehefrau, die einer reissenden Bestie gleich, allermindestens den Anführer einer Angreifer-Gruppe schlicht und ergreifend killt, vermutlich werden leider noch zwei, drei andere dran glauben müssen. Vermutlich werden die restlichen Frauen Deiner Familie ebenso zu Amazonen und Assassinen mutieren und Deiner zarten Ehefrau, die Du so liebst, beistehen.

Falls das dem ungläubigen Leser unglaubwürdig vorkommt oder andere denken ich fantasiere hier was zusammen.

Ich lass Euch gerne in diesem Glauben :-)

Weil ich tue hier nicht missionieren.

Last fact:
Frauen halten erwiesenermassen denn grösseren und tieferen Schmerz aus als Männer. Auch wenn jede Frau dem Mann glauben machen will, dass dem nicht so ist. Und bei jeder Gelegenheit den Tanz der tausend Trauerschleier aufführt in einer möglichst dramatisch anmutenden Ambience und wenn es fertig ist, das ganze nocheinmal von vorne aufführt.


meint

gandroiid

ID 6468
30.04.2014, 21:30
@gandroiid: Vielen Dank für deine Ausführungen! :Gut:






Ich wollte mich nicht lustig machen über dich,



Ich hab's auch nicht so empfunden! Ich weiss, dass es sich lustig liest. Das SOLL es ja auch!
1. Weil es hier nicht um Panik-Mache geht
2. Weil es hier nicht ums Missionieren geht
3. Mein Trick: Indirekt hast Du nun über eine Situation gelacht, die Dich beängstigt und besorgt hat => Nun kannst Du schon drüber lachen
Fazit: Ihr seid nun nicht mehr so Opfer wie zu Beginn dieses Freds.
5. Erste Survival-Maxime: Kein Mensch hat Macht über mich! Auch nicht mit auslachen, verspotten, nicht ernst nehmen, what so ever..., Auch nicht der Papst, Obama, die Russen,
die Chinesen, niemand!




es klang anfangs einfach sehr lustig :-)



Ist's ja auch.
Überlege:
Du bist der Schöpfer Deiner Welt. Hast Du mehr Lust mit Stirn-Furchen, ergrauter Gesichts-Haut, Angstschweiss, Bluthochdruck und Tunnelblick Dich vorzubereiten
oder mit ein bisschen Spass und der daraus automatisch resultierenden Motivation? Lachen entspannt, Entspannung macht Weit, in der Weite hast Du den Überblick und den Weitblick. Sicher nicht in der Verkrampfung und im Tunnelblick! Daraus resultiert höchstens eine Darm-Verstopfung und ein Besuch beim Augenarzt für eine neue Brille...




Aber je mehr man darüber nachdenkt.... und sollte es wirklich soweit kommen das die öffentliche Ordnung nicht mehr gewährleistet ist, so ist deine Idee gar nicht so abwegig!



.... aber je mehr ich darüber nachdenke, wäre die bessere Formulierung.

.... ist die Idee gar nicht so abwegig!
Es ist so:
Niemand, der nicht schon einen SHTF erlebt hat, kann jemals vorausberechnen, was alles passieren wird. Jemand, der einen SHTF schon mal erlebte, kann in etwa erahnen, was passieren könnte. Zusammengefasst: Es kann gar niemand voraussagen, was im SHTF Nummer 22 alles passieren wird.

Es liegt in der Natur des Menschen, sich mit unterschwelligen Gefühlen der Panik, Ur-Angst, Depression, tiiiief abgründig vorzustellen, was alles "passieren wird".

Oder habt Ihr alle schon vergessen, was man in der Schule in der "Religions-Stunde" gelernt hat?

"Wenn der jüngste Tag anbricht, wird gerichtet! Die Guten in den Himmel, die schlechten in die Hölle" -> in etwa so lautet die Formulierung.

Was lernt das Kind? Aha... das ist das Bild für das kollektive Unterbewusstein, welches im nonverbalen Bereich die Urangst der Sippe, des Dorfes, der Kultur beinhaltet. Die Angst vor Chaos, Verlust, Mangel, Krankheit.... Alles schön verdrängt und im tiefsten Keller vergraben.
Und "schuldig" fühlen sich eh die meisten Menschen, zumindest "zwei Stockwerke weiter unten" (Psyche).

Und je mehr ich mir vom SHTF-Szenario "urbanisiere" desto rationaler, einschätzbarer, kalkulierbarer, erkennbarer, berechenbarer wird ein Risiko und desto eher bin ich aufs tiefste dazu motiviert etwas gegen mögliche Risiken zu unternehmen. Je mehr ich mich mit diesen Risiken auseinandersetze und dagegen etwas unternehme, desto eher werden grösste gemeinschaftliche Nenner sichtbar, desto eher lassen sich Faust-Regeln, kompliziertere und durchdachte Regeln formulieren, die in einem SHTF auch ihre Wirkung haben werden.

Desto eher tauchen auch die erforderlichen Weisheiten und Ethiken zu diesem Thema auf.
z.B. unter allen Umständen ein Ausbruch von Gewalt vermeiden. Zugelassen ist nur Selbstverteidigung => dafür in allen nur erdenkbaren Stufen und Kategorien, jedoch muss jede dieser Stufen und Kategorien kontrollierbar bleiben. Sozusagen ein Selbstverteidigungs-Modus, den Du abschalten und anschalten kannst.

meint

gandroiid

Adriano
05.05.2014, 14:04
Hallo Foris

Ich habe meine Liste nun erstellt und möchte diese gerne mit euch teilen. Die Liste habe ich versucht Sinngemäss zu ordnen. In der letzten Spalte findet ihr teilweise meine Gedanken zu den einzelnen Gegenständen.

Ich freue mich auf einen konstruktiven Meinungsaustausch!

Gruss

T I D
05.05.2014, 16:55
Ich möchte hier nicht als der totale Ketzer gelten, aber ich denke es ist für den TO vielleicht wichtig:

Diese Liste halte ich für ziemlich nutzlos, da man, wenn man denn liest, feststellt das der Umsetzungsgrad bei allen relevanten Dingen annähernd 0% ist.

Das bedeutet mithin konkret, das Du absolut noch keine Ahnung hast, wie das mit den Klamotten laufen kann und ob das überhaupt passen kann. Du planst ergo ins Blaue der eigenen Unerfahrenheit.

Mein Tipp daher:

Fang zunächst bei Dir selber an: Stell Dir das zusammen, was Du jetzt hast, geh für ein /zwei Tage bei schlechtem Wetter raus damit. Dann weißt Du schon mal, ob Dein Grundansatz stimmig sein kann. (Idealerweise tust Du das, wenn Du nen grippalen Infekt etc. hast, dann ist schon mal live ;-) )
Daraufhin optimierst Du diese Ausfestllung und testest sie immer wieder, in dem Du bei abolutem Mistwetter damit rausge´hst. Dann nimmst Du die Beva mit und testet sie an ihre Ausrüstung heran etc. etc.

Jetzt, in dieser Ausgangslage, halte ich das alles für den komplett falschen Ansatz, da ich bisher davon ausgegeangen bin, das schon Basisausstattung vorhanden wäre.

Gruß

TID

ID 6468
05.05.2014, 20:41
Ich habe meine Liste nun erstellt und möchte diese gerne mit euch teilen. Die Liste habe ich versucht Sinngemäss zu ordnen. In der letzten Spalte findet ihr teilweise meine Gedanken zu den einzelnen Gegenständen.



Hallo Adriano

Ich hab mir Dein PDF mal angesehen und mir eine Meinung dazu gemacht....

Fluchtrucksack mit jeweils...
-----------------------------------------
Bis vor kürzerem war ich ebenfalls der Meinung, einen B.O.B. aufzubauen. Was mir am B.O.B. aber nicht gefällt, ist, dass er auf 3 Tage beschränkt ist. Auf Deiner Liste sehe ich, dass Du für 7 Tage rechnest.

Das erzeugt meiner Meinung nach unweigerlich Druck und bevorstehende Existenz-Angst. Weil nach 7 Tagen ist's leer.

Meine Empfehlung: Baut Euch einen I.N.C.H.

1. Rucksack
-----------------------------------------
Deshalb würde ich für Dich u. T3 einen Rucksack ab 110 bis 130L empfehlen.
T1: 110 L
T3: 55 L
BEVA: 70 L

Die Rucksäcke werden eh nicht so schwer, wie Ihr evtl. befürchtet.

2. Wasser
-----------------------------------------
Ich würde mich achten, dass die faltbaren und die Plastikflaschen transparent sind, UV durchlässig und wenn möglich UV resistent. => SODIS!

Wasseraufbereitungschemie könnt Ihr selber ausrechnen. Ich gebe hier den Hinweis, dass chemisch aufbereitetes Wasser über längere Zeit getrunken nicht empfehlenswert ist.

Ich gebe ebenfalls zu bedenken, dass pro Person allermindestens 2 Liter Wasser nur zum Trinken verbraucht werden.
Besser wäre 3.

3. Nahrung & Zubereitung
-----------------------------------------
Riegel, Kekse, Snacks:
Hier empfehle ich Vollkorn-Produkte. Hält wesentlich länger im Magen u. Darm und der Körper gewinnt mehr Energie draus.

Instant Suppen u. Nudeln würde ich nicht empfehlen => leere Kalorien

Besser wäre: Reis u. Polentapulver

Kocher:
Sag ich nichts dazu, weil ich keine Erfahrung habe.

Kleidung
-----------------------------------------
- Alles was Unterwäsche, Socken, Sweatshirt, etc. ist => Merino-Wolle od. Smart Wool
- Keine Ahnung wie Euer Fluchtgelände sein wird, für die Schuhe würde ich schauen, dass
sie die Kriterien, trittfest, wasserdicht, atmungsaktiv erfüllen. Falls Ihr durch tiefen Wald
oder Berge flüchtet, ist meine Empfehlung, dass Ihr Berg-Schuhe nehmt.
- Für mich fehlen auf Deiner Liste eindeutig noch Schuh-Gamaschen.
- Handschuhe würde ich nicht nur evtl. schnittfest nehmen, sondern ganz bestimmt schnittfest!

Für meinen Geschmack müssen Reparaturset und Nähzeug noch klar definiert werden.
Was verstehst Du unter Reparatur-Set?
Was verstehst Du unter Nähzeug? => Hinweis: Kevlar-Faden verwenden

Schlecht- u. Kaltwetter Kleidung
-----------------------------------------
- Coretex!
- Handschuhe würde ich Finger-Handschuhe nehmen, die die Möglichkeit haben, Fäustlinge
drüberzuklappen. => Ihr seid 24 Stunden am Tag draussen! Evtl. könnt Ihr nicht mal Feuer machen.

Unterkunft und Schlafen
----------------------------------------
Das Wort Unterkunft würde ich mit Unterstand od. Shelter ersetzen.

Tarp:
Tarps nehmen, die sich zusammensetzen lassen.
Es ist klar erwiesen, dass der Wärme-Verlust einer Gruppe geringer ist als bei einer od. zwei Personen.

Plane für Untergrund:
Für meinen Geschmack fehlt mir hier die Silber- od. Goldfolie.

Zelt:
Bietet zwar grösseren Komfort, Windgeschützt, Regengeschützt, aber mal ehrlich:
Reicht Dir in der Nacht ein Guckloch od. der Zeltausgang um zu prüfen, was da geraschelt hat? Meiner Meinung nach würde ich mich im SHTF in einem Zelt wie ein Geschenk im Sack von St. Nikolaus vorkommen. Es braucht's nur noch jeder einzupacken.

Zeltheringe:
Warum nur 10? ich würde 4x 5 Heringe rechnen; also 20. plus noch mindestens 4 dazu.
Dann hast Du quasi noch Deinen McGyver-Grillständer für die Stahlflaschen und Kochtöpfe.

Feuer
----------------------------------------
Feuerzeug:
weisse Bic-Feuerzeuge => man sieht wie viel Gas noch drin ist

Streichhölzer:
Sturmstreichhölzer => Wind- und Wasserfest

Feuerstahl:
Grosse Ferrocerium-Stäbe kaufen. Striker nicht vergessen.


Erste Hilfe
----------------------------------------
Dem würde ich bei der Konzeption grosse Aufmerksamkeit schenken

Seife in Block:
Es gibt Seifen-Plättchen...

Wundcreme für T3
----------------------------------------
Da würd ich jetzt mehr als eine Tube nehmen.

Werkzeug
----------------------------------------
Messer:
- oben flach u. rechtwinklig. wenn möglich die Winkel angeschliffen => Striker für Ferro-Stäbe

Messerschärfset:
- Wieso 4? Bei 4 Messern reichen 2. Wenn Ihr die Messer jeden Tag schleift, sind das 10 bis 20 Züge pro Schneid-Seite.

Multitools:
- 2 Multi-Tools reichen, meiner Meinung nach
- Dafür würde ich noch mind. 1 Klapp-Säge anschaffen

Klappspaten:
- Klappspaten obligatorisch

Survival-Kit:
Ich empfehle hier ebenfalls, das Survival-Kit sehr genau zu konzipieren.
Im Forum gibt's einen Fred dazu.
Kriterien die zu erfüllen sind: Feuer machen, Wasser aufbereiten, Schneiden, Orientierung, Kommunikation, erste Hilfe, Licht, Wasserbehälter und auf Mann/Frau 24/7 tragbar!

Licht
----------------------------------------
Notkerzen würd ich mehr anschaffen

Kommunikation
----------------------------------------
Wo sind die Batterien zu Funkgeräten? Oder haben die Akku?

Dokumentenmappe, Bargeld, Kleingeld, Kartenmaterial, Kompass, Notizblock, Stift hat meiner Meinung nichts bei der Kommunikation verloren.

Selbstverteidigung
----------------------------------------
Ich schreibe hier nichts dazu.

Diverses
----------------------------------------
Angelrute:
Mach lieber 4 Fishing-Kits draus.

Haustierbedarf
----------------------------------------
Ich nehme mal an, dass das ein Hund ist.
3 Tage Futter für den Hund, wenn Ihr für 7 Tage für Euch plant?
Wie gross ist der Hund? Schäfer? Dogge? Pit Bull? Dackel?


Meiner Meinung nach fehlen auf Deiner Liste folgende Abschnitte:

- Orientierung
Da gehört auch der Kompass und die Karten hin

- Geldmittel
Da gehört das Geld hin

- Ausweise u. amtliche Dokumente
Dies aufzuschreiben, festzuhalten, vorzubereiten und Kopien davon zu erstellen ist ein Muss-Faktor

Den Abschnitt Diverses würde ich anders definieren...

Komfort
----------------------------------------
Unterhaltung

Schutzausrüstung
----------------------------------------


Die Abfallsäcke würde ich jetzt zum Unterstand oder zur Personen-Ausrüstung legen

Duct Tape => Reparaturset

550 Paracord würd ich zur anderen Schnur legen

Fernglas würd ich zu Orientierung legen


Treffpunkte und Fluchtruten würde ich definitiv nicht unter Diverses aufführen.

Meiner Meinung nach fehlen auf Deiner Liste noch diverse Details, wie zum Beispiel Kohlenhydratgehalt, Eiweissgehalt der Nahrungsmittel, Lumen der Lichter, Leuchtdauer der Lichter, Batterieverbrauch, wie viele Batterien braucht eine Lampe, die Quadratmeter Grösse der Tarps, etc.

Und diejenigen Gegenstände die schon in Eurem Besitze sind, fehlt mir ganz klar die Gewichtsangabe.

Ich weiss ja nicht, wie es anderen so geht.

Aber wenn ich mir BugOuts, Survival-SHTF, I.N.C.H.es überlege, dann mache ich von Anfang den "Doktortitel". Und von Anfang an, beginne ich täglich ungefähr das Gewicht zu tragen.

Als Beispiel:
Mein E.D.C. Backpack ist ca. 9.9 kg schwer. Den trage ich täglich auf meinem Arbeitsweg, in meiner Freizeit, im Ausgang, etc.

Sobald ich wissen werde, wie schwer mein I.N.C.H sein wird, werde ich im E.D.C. Backpack das Gewicht aufstocken.

Das Übelste auf einem Bug-Out-Marsch... Wenn Dein Körper das zusätzliche Gewicht nicht gewöhnt ist. Das schlägt auf die Psyche und auf die Physis...


So, das war mein heutiger Service-To-Others



meint

gandroiid

Adriano
06.05.2014, 11:26
@TID: Von welcher "Basisausstattung" sprichst du? Sorry, irgendwie stehe ich bei deinem Post auf der Leitung...

@gandroiid: Wie immer vielen Dank für deine Inputs! Gehen wir der Reihe nach.


2. Wasser
-----------------------------------------
Ich würde mich achten, dass die faltbaren und die Plastikflaschen transparent sind, UV durchlässig und wenn möglich UV resistent. => SODIS!

Ich habe hier an DIESE (http://amp-versand.com/Nalgene-Faltflaschen-aus-PE-1-L) und DIESE (http://amp-versand.com/Nalgene-Everyday-Weithals-1-L) gedacht.


2. Wasser
-----------------------------------------
Ich gebe ebenfalls zu bedenken, dass pro Person allermindestens 2 Liter Wasser nur zum Trinken verbraucht werden.
Besser wäre 3.

Gerechnet habe ich mit 3l pro Person. Verteilt auf 3 Behälter.


3. Nahrung & Zubereitung
-----------------------------------------
Riegel, Kekse, Snacks:
Hier empfehle ich Vollkorn-Produkte. Hält wesentlich länger im Magen u. Darm und der Körper gewinnt mehr Energie draus.

Hier war mein Gedanke, etwas für's Gemüt dabei zu haben. Schokolade schüttet bekanntlich Glückshormone aus beim verzehr :-)


Instant Suppen u. Nudeln würde ich nicht empfehlen => leere Kalorien

Hier war die Überlegung mehr was dabei zu haben um sich aufzuwärmen als um sich davon zu ernähren. Aber Nudeln werden durch Polenta ersetzt.


Besser wäre: Reis u. Polentapulver Viel besser! Hab ich gar nicht daran gedacht. Polenta braucht nur etwas heisses Wasser.


Kleidung
-----------------------------------------
Für meinen Geschmack müssen Reparaturset und Nähzeug noch klar definiert werden.
Was verstehst Du unter Reparatur-Set?
Was verstehst Du unter Nähzeug? => Hinweis: Kevlar-Faden verwenden

Nähzeug wenn man Kleider oder sonst was flicken muss.
Reparatur-Set war gedacht für wenn eine aufblasbare ISO Matte genommen wird um ein Loch zu reparieren.


Kommunikation
----------------------------------------
Wo sind die Batterien zu Funkgeräten? Oder haben die Akku?

Hier bin ich mir noch nicht ganz schlüssig welche einzupacken da unsere Gegend recht hügelig (keine Berge) ist.


Selbstverteidigung
----------------------------------------
Ich schreibe hier nichts dazu.

Gerne auch per PM.


Haustierbedarf
----------------------------------------
Ich nehme mal an, dass das ein Hund ist.
3 Tage Futter für den Hund, wenn Ihr für 7 Tage für Euch plant?
Wie gross ist der Hund? Schäfer? Dogge? Pit Bull? Dackel?

Ist ein kleiner Bolonka. OK, er frisst nicht viel, könnte man auch für 7 Tage einpacken. Stimmt.


Mein E.D.C. Backpack ist ca. 9.9 kg schwer. Den trage ich täglich auf meinem Arbeitsweg, in meiner Freizeit, im Ausgang, etc.

Geht bei mir leider nicht so gut da ich im Anzug arbeiten muss :-/ Meine EDC Tasche mit DIESEM (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/29882-EDC-FAK?p=144152&viewfull=1#post144152) und anderem Inhalt wiegt ca. 4kg.

T I D
06.05.2014, 12:32
@Adriano:
Beim Betrachten Deiner Liste fällt auf, das fast überall der Grad der Umsetzung 0 ist.
Von daher muss man davon ausgehen, das weder T1, T2,T3 noch Beva bislang über eine minimale Grundausstattung und somit auch über absolut keine Erfahrung mit der Belastungssituation während eines Mehrtagemarsches haben.
Du willst dann Dein bestes tun und planst mal lock drauf los, ohne den realen Bedarf der Einzelpersonen zu kennen. Mir ist z.B. Unklar, warum T3 soviel Gepäck tragen kann etc etc... oder die Klamottenliste...woraus leitest Du das ab? Eigene Erfahrung?

schreibe gleich weiter....

Bärti
06.05.2014, 13:48
Angelrute würde ich durch Fishing Reels ersetzen
Kondome für Wassertransport
Eventuell Steripen zur zusätzl. Wasserdesinfektion, ich hab mit dem Ding gute Erfahrungen gemacht
5 Unzen Silber in Bullionmünzen

DerGerald
06.05.2014, 14:16
Hallo,
Was ist mit diesen Life Straws? (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/31562-Lifestraw-Wasserfilter-Heute-18-00-22-00-Uhr) Kosten nicht viel und sind recht leicht.
Soweit ich das sehe, sind die Fishing Reels bei uns nicht erlaubt, also nur in Kriesen benutzen :)
Kondome für den Wassertransport stelle ich mir ungemein unpraktisch vor. Wabbelig, schwer zu füllen, platzen leicht...Aber ich bin kein Survivalspezialist.

Gruß
Gerald

Adriano
06.05.2014, 14:53
OK ich weiss was ihr meint :peinlich: Zugegeben die Outdooraktivitäten meiner weiblichen Familienmitglieder hat sich bis jetzt auf leichte Wanderungen hier in der Gegend beschränkt, bei der ich natürlich den Rucksack tragen durfte :rolleys:, aber auf keinen Fall Mehrtagesmärsche.

@TID:


Von daher muss man davon ausgehen, das weder T1, T2,T3 noch Beva bislang über eine minimale Grundausstattung und somit auch über absolut keine Erfahrung mit der Belastungssituation während eines Mehrtagemarsches haben

Ja das meiste Outdoor Equipment, Schlafsack, ISO Matte, Kocher, usw. stammt von mir da ich bis vor kurzem mit Freunden zwischendurch unterwegs war und auch draussen, bzw. in einer alten Festung übernachtet habe.


oder die Klamottenliste...woraus leitest Du das ab? Eigene Erfahrung?

Einerseits, andererseits habe ich mal meinen Gedanken freien Lauf gelassen und mich gefragt was brauche ich mit meiner Familie wenn wir länger unterwegs sind? Naja, ich habs wenigstens versucht...

Wieso sollten die Fishing Reels verboten sein?

Commando
06.05.2014, 15:06
Wieso sollten die Fishing Reels verboten sein?

Hi Adriano,

zerbrich Dir nicht den Kopf darüber, ich finde es gut das darauf hingewiesen wird wie bei den Funkgeräten oder Fallen stellen, aber
besorgen und besitzen darf man Alles, auch verbotenes nur nie Anwenden ausser in einem wirklichen SHTF Fall.
Ich bin so ziemlich ein verbotenes Bürschchen wenn man das von dieser Seite her anschaut, aber eben in einem
Ernstfall mache ich von allem gebrauch.

:Gut:

LG

ID 6468
06.05.2014, 19:24
Ich habe hier an DIESE (http://amp-versand.com/Nalgene-Faltflaschen-aus-PE-1-L) und DIESE (http://amp-versand.com/Nalgene-Everyday-Weithals-1-L) gedacht.


Lies mal in diesem Link (http://de.wikipedia.org/wiki/Polyethylen) nur den Teil über UV-Resistenz...




Gerechnet habe ich mit 3l pro Person. Verteilt auf 3 Behälter.




Hier war mein Gedanke, etwas für's Gemüt dabei zu haben. Schokolade schüttet bekanntlich Glückshormone aus beim verzehr :-)

Bei einem Bug-Out-Projekt in der Evaluationsphase würde ich streng unterscheiden zwischen Nahrung für Energie u. Kraft und Nahrung für Spass u. Glück.

Deshalb:
Nahrungsmittel:
für Energie u. Kraft

Komfort:
- Süssigkeiten, etc. <= Sind übrigens auch Motivationsbooster
- Kaffee
- Pink-farbener Flausch-Woll-Frottee-Anzug
- iPod

(ich hoffe, Du verstehst meine Beispiele)




Viel besser! Hab ich gar nicht daran gedacht. Polenta braucht nur etwas heisses Wasser.

Der Gedanke dazu geht noch ein bisschen weiter....

Für 1 Portion Polenta benötige ich Wasser u. Polentapulver.
Die dazu benötigte Wassermenge (rechne selber) braucht ca. 3-4 Minuten bis sie kocht.
Das Polenta-Pulver im kochenden Wasser aufquellen zu lassen, benötigt ca. 3-4 Minuten.
Total 8 Minuten. Du benötigst also für 1 Portion 8 Minuten lang Hitze.
Rechne selber wieviel kJoule ca. 50 Gramm Polenta hat, wieviel Eiweiss enthalten ist, wieviel Kohlenhydrate.




Nähzeug wenn man Kleider oder sonst was flicken muss.


Werter Adriano, ich mache darauf aufmerksam, dass hier noch die Details fehlen.
Kriterien, Material, Stabilität, MUSS-Kriterien, KILLER-Kriterien, NICE-TO-HAVE-Kriterien



Reparatur-Set war gedacht für wenn eine aufblasbare ISO Matte genommen wird um ein Loch zu reparieren.


Hm.
Ich erlaube mir das Wort Reparatur-Set mit Maintenance-Set zu ersetzen oder Retablierungs-Set.
Auch hier die kritische Frage:
Soll Dein Retablierungs-Set wirklich nur aufblasbare ISO Matten reparieren können?
Bist Du Dir da ganz sicher?
Wie sieht's aus mit Reparatur von Core-Tex Material?
Wie sieht's aus mit der Pflege von Messern?
Wie sieht's aus mit gerissenen Schnürsenkeln?
Wie sieht's aus mit allfälligen Dichtungsringen?
Wie sieht's aus wenn Dein Gaskocher verbogen ist?
etc...
Es geht hier nicht darum, dass Du jetzt zum hintersten und letzten Gadget eine Werkbank mit Schweissgerät, Amboss, CNC-Drehmaschine, etc.
brauchst. Es geht hier darum, dass sich Deine Kognition durch diesen Fred hier angeregt, mit den verschiedenen Kriterien auseinanderzusetzen
beginnt. Dazu später noch ein paar andere Inputs.



Hier bin ich mir noch nicht ganz schlüssig welche einzupacken da unsere Gegend recht hügelig (keine Berge) ist.

War das auf die Funkgeräte bezogen?
Tja, ohne Amateurfunk-Lizenz kriegt man meines Wissens eh nur Spielzeuge.




Ist ein kleiner Bolonka. OK, er frisst nicht viel, könnte man auch für 7 Tage einpacken. Stimmt.


Ich gehe schwer davon aus, dass Euer Hund ein Familienmitglied ist.
Ich hab die Beschreibung eines Bolonka's kurz überflogen...
geblieben ist:
- wachsam
- intelligent
- anpassungsfähig

Da würd ich mir jetzt überlegen, mein 4-beiniges Familienmitglied zum Wächter auszubilden.
Ebenso würde ich mir überlegen, einen Doggy-B.O.B zu konzipieren, damit der Hund einen Teil seines Materials selber schleppen kann.
Somit hat der Hund einen Job und eine Verantwortung und trägt mit.

Soweit ich weiss, sieht ein Hund der in einer Familie integriert ist, die Familie als Rudel und irgendwer ist dann das Alpha-Tier.
Soweit mir ist, verteilt meiner Meinung nach das Alpha-Tier die Jobs.



Hier noch ein, zwei Input's die ich oben angekündigt habe.
- Wie Dir sicher in diesem Fred auch schon aufgefallen ist, gibt es mehrere Benutzer, die darauf drängen, dass Du mit dem bereits vorhandenen
Equipment mal nach draussen gehst und z.B. mal eine Bratwurst grillierst und Dich mal achtest, was da alles so fehlt.
=> Das ist der Bottom-Up Ansatz

- Das was Du angefangen hast, sprich, Du hast Dir Gedanken gemacht, mal eine Liste erstellt und diese hier im Fred präsentiert,
ist eine Art Top-Down Ansatz.

- Zu Deiner Liste.... Google mal nach den 10 C's Survival (englisch), wirst Du fündig, wirst Du auch den daraus automatisch entstehenden Kriterien-Katalog erkennen.

- Ohne Deine Liste mit meiner folgenden Äusserung in Grund und Boden stampfen zu wollen. Deine Liste liest sich für mich ein bisschen wie eine Liste für eine "Schulreise".
Ist ja auch völlig Okay. Vom gedanklichen Ansatz/Blickwinkel/Perspektive her, einfach nicht ganz richtig. Die hypothetische Situation in unserem sich entwickelnden Projekt ist jedoch
ein "militärisch angehauchter Marsch mit Vollpackung" um in möglichst kurzer Zeit, kürzestem Weg, wenigstem Energieverbrauch und möglichst grösster Sicherheit von A nach B zu kommen.
Die regionale, nationale, globale Situation, die uns zu diesem Marsch veranlasst, können wir schlicht und ergreifend nicht voraussehen.
Das bedeutet, dass Du Dein sogenanntes "Mind-Set" darauf vorbereitest, damit Dein Gehirn in die Ränge kommt und nach anderen Kriterien vorgeht.
Als Beispiel: Für mich, gandroiid, ist klar, dass ich für meinen INCH-Sack nur das Beste vom Besten beschaffe. Oftmals ist das Teuerste nicht das Beste.
Meistens ist das Billige oder das Billigste das Schlechteste (zumindest ist dies meine subjektive und persönliche Erfahrung). Meines Erachtens ist es ebenfalls wichtig,
wenn Du die bereits erwähnten 10 C's googlest... Dann google mal "the Power of 3" im Zusammenhang mit Survival, etc.

Gedankensprung:
Ich habe das mal geschrieben, weil ich vermute, dass Du eher ein Kopfmensch bist. In Anzügen arbeiten meistens Bank-Leute, Manager, Projektleiter, Dienstleister, Versicherungsleute, etc.
Das könnte bedeuten, dass Du eine Aufgabe mal vom Kopf her angehst. Ich nehme mal an, dass Du kein Informatiker bist. Die Denk-Maschine eines Informatikers funktioniert anders.

- Also: Falls ich mich nicht geirrt habe (grundsätzlich kann sich jeder irren und jeder hat mal das Gefühl, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben), zieh Dir mal die 10 C's rein, Power of 3, etc.
Damit Dein Unterbewusstsein und Deine Kognition Futter kriegt, um daraus das B.O.B.-Gerüst zu bauen.

- Ich entnehme Deinen bisherigen Posts ebenfalls (auch hier kann ich mich irren), dass Du in Deiner Familie momentan der Einzige bist, der an Eurem Projekt arbeitet.
Das kann bedeuten, dass entweder Du der Projektleiter bist und mit einem fertigen Gerüst und Plan Deine Familie überraschen und beglücken willst, oder es kann auch bedeuten,
dass sich Deine Frauen evtl. nicht so für dieses Thema interessieren.
Falls Variante 1 ist: Ihr seid 5. Ich bin sicher Ihr habt einen Familien-Rat. Dann würd ich die Familie schon in der Vorphase des Projekts mit einbeziehen. Für Deine Familie gilt vom Personellen her:
"The Power of 5"
Falls Variante 2 ist: Überlege Dir, wie Du das Bedürfnis und die Motivation ,sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, weckst.

Ich empfehle ebenfalls, zeitgleich mit der Evaluation der Kriterien, Risiken, Lösungsansätze, Planung, etc. das Mind-Set aufzubauen.

Deine Familie und Du befinden sich im Entwicklungsprozess zum Survival-Experten. Dies ist ein Prozess der Kreativität. Ihr seid ein Unternehmen. Deshalb hat die Entstehung des Projekts auf dem Reissbrett, der Realisation, der ersten Übungen, der Projektabnahme, etc. möglichst wirtschaftlich, effizient und effektiv zu erfolgen.



Disclaimer zu diesem Post:
Selbstverständlich ist mein Post hier nicht das Mass aller Dinge, grundsätzlich kann ich mich auch täuschen und nicht recht haben, ab und zu habe ich auch das Gefühl die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, und der ganze Inhalt dieses Posts ist meine persönliche und subjektive Meinung.

Ich bin jetzt in eine Art "Berater-Rolle" geschlüpft und hab mal ein bisschen beratet.
Ich mache darauf aufmerksam, dass ich selber keine Familie habe, mein Bugout auf einer Einzelperson beruht und ich keine amtlich beglaubigten Survival-Skills vorweisen kann.

Die Entscheidung zu was, wieviel, wo, wie, warum, etc. liegt grundsätzlich bei Dir und Deiner Familie.


meint

gandroiid

Adriano
07.05.2014, 15:55
Bei deinen Ausführungen bemerke ich immer wieder das ich eher der "grobe Denker" bin oder sagen wir auch der "oberflächliche Denker" bin, du hingegen auch auf die Details schaust, dafür danke ich dir. Daran muss ich noch arbeiten.

Mein "theoretischer" Ansatz das ganze anzugehen ist sicher sub-optimal und ich habe mir ja auch vorgenommen dies zu ändern, aber irgendwo muss ich ja anfangen.

Vielen Dank auch für den Input der 10C's (http://www.thepathfinderstore.com/dave-canterburys-10-cs-of-survival/). Aber ist das nicht Bestandteil einer jeder BoB Liste, halt eben eine Liste "für eine Schulreise", was nehme ich mit? Was brauche ich?

ID 6468
07.05.2014, 19:41
Wie geschrieben top-down or bottom-up.

Spielt keine Rolle.

Wichtig beim top-down:
- Der Kriterienkatalog
- Der Anforderungskatalog

Bottom-Up:
- Darum empfehlen die meisten Foris in diesem Fred, dass ihr nach draussen geht. Da entwickelt sich der Anforderungs- u. Kriterienkatalog von alleine.

ID 6468
07.05.2014, 21:55
Vielen Dank auch für den Input der 10C's (http://www.thepathfinderstore.com/dave-canterburys-10-cs-of-survival/). Aber ist das nicht Bestandteil einer jeder BoB Liste, halt eben eine Liste "für eine Schulreise", was nehme ich mit? Was brauche ich?


Ja, irgendwo fängt jeder mal an. so what?

Vielleicht solltest Du meinen Post nochmals aufmerksam durchlesen....

Ich versuchte nämlich herauszukristallisieren, ob Du Kopf-Mensch oder sagen wir mal Hand-Mensch bist.

Dann habe ich noch versucht mit der ironisch gemeinten Wortwahl von "Schulreisli-Liste" den Anreiz zu schaffen, dass
Dein Denken von einem blossen "ich nehme mal das, dann das, dann noch das" wegkommt und mal aus einer anderen
Perspektive rangeht. Ich hoffe mal, dass das "Schulreisli" nicht persönlich rübergekommen ist.

10 C's und Deine Reaktion darauf:
-------------------------------------------------
1. Die 10 C's sind nicht in Stein gemeisselt.
2. Die 10 C's sind nicht "Bestandteil" jeder B.O.B. Liste
3. Die 10 C's sind der Anforderungskatalog oder der Kriterienkatalog für eine B.O.B. Liste!
Das bedeutet, wenn Du das aufmerksam durchliest und für Dich mit Deinen Worten zusammenfasst, ergibt sich daraus
Dein Anforderungskatalog für Deine Familie.
4. Die 10 C's beinhalten aber keine Kriterien und Anforderungen was "ich" für Nahrungsmittel beschaffen muss
5. Ebenso enthalten die 10 C's keine Kriterien und Anforderungen was "ich" für Ersatz- und Reparaturmaterial mitnehmen muss
6. Ebenso ist auch nichts über F.A.K.s enthalten (First Aid Kits)
7. Es spielt eine Rolle von was brauchst Du wie viel in was für einer Qualität.
8. Dann spielt's noch eine Rolle, wie viel wiegt das, was Du brauchst. Und wie viel Platz braucht das.
9. Dann spielt's noch eine Rolle, was genau Du machen willst.
10. Dann spielt's noch eine Rolle, welches Item hat was für Spezifikationen. z.B. mit 20 Lumen in der Nacht hantieren zu wollen, wenn Nebel aufzieht, dürfte schwierig werden.
11. Dann spielt's noch eine Rolle, welches Item hat welchen Nutzen, welche Items haben mehrere Nutzen.
12. etc.

Es ist mir nicht ganz klar, ob Du verstehst, worauf ich hinaus will.
Es geht mir darum, dass sich in Deinem Denken ein "B.O.B.-Gerüst" aufbaut. => Vielleicht greife ich da zu weit, oder es ist Dir längstens
klar, was ich meine.

Ich glaub, ich bin einfach zu weit gegangen.

Eine B.O.B.-Liste ist subjektiv. Soll jeder seine eigenen Hauptkategorien erstellen.

Du bist sicher auf einem guten Weg.

Mach einfach weiter so...

meint

gandroiid

Adriano
08.05.2014, 21:36
Ich versuchte nämlich herauszukristallisieren, ob Du Kopf-Mensch oder sagen wir mal Hand-Mensch bist.

Ich denke von beidem etwas....ich überlege mir im Voraus schon wie, was, wo, etwas erreicht, erledigt werden soll aber eben manchmal nicht zu Ende. Es muss dann was gehen, Action ist angesagt, los, los, los! Geduld ist nicht immer einer meiner grössten Tugenden, je nach Situation halt.


Es ist mir nicht ganz klar, ob Du verstehst, worauf ich hinaus will.

Ruhiger angehen? Gründlicher planen?

Adriano
12.05.2014, 13:14
Hallo zusammen,

Frage an die Spezialisten:

Gib es bei den Feuerstartern (ferrocerium Stäbe) eigentlich Unterschiede vom Material (Zusammensetzung) her oder nur vom Design? Habe diesbezüglich auf verschiedenen websites nichts konkretes gefunden ausser bei den einen oder anderen den Hinweis das Magnesium mit im Spiel ist.

flywheel
12.05.2014, 14:24
Spezialist ? Ich nutze die Teile gerne.

Es gibt tatsächlich verschiedene Mischungen die unterschiedlich
sind. Was aber mehr ausmacht, ist die Farbe auf dem Feuerstab und der
Durchmesser. Bei jedem Stab kratze ich erst einmal vorsichtig die schwarze
Farbe ab. Das kann schon mal recht zeitaufwändig werden wenn alles trieft
und die Farbe einfach nicht abgehen will.

Dünne Stäbe können nicht nur brechen, sondern sich auch schon beim hinfallen
zerlegen. Als nächstes finde ich es wichtig, dass alle in meiner Rotte gut damit
klar kommen. Und natürlich ist auch der Messerrücken bzw Gegenstand zum Schaben
wichtig.

Üben bei gutem Wetter mit Feuerstahl und Watte das schafft sogut wie jeder. Dann den Level erhöhen,
Feuchtigkeit oder Materialsuche im Felde. Das macht spass!!

Commando
12.05.2014, 14:35
Hi All,

bei mir funktioniert es am besten wenn ich mit relativ festem Druck und langsam am
Feuerstahl runterkratze, dann gibt es viele grosse und heisse Funken die relativ
lange glühen.
Zum schaben wenn man nur ein Viktorinox Taschenmesser hat, eignet sich nur der Rücken der Säge.

Der ganze andere Rest hat flywheel oben schon ganz richtig beschrieben, genau auch
meine Erfahrungen.

LG

Ich habe ausschliesslich nur Diese von Light My Fire oder so....
17512

Adriano
12.05.2014, 14:58
Kauf Dir keinen "Billig-Feuerstahl" für ein paar Euro.

Gilt somit auch hier, you get what you pay for :rolleys:

Mir sind auch die Light-my-fire (http://amp-versand.com/Light-my-Fire-Zuendstahl-Army-20-schwarz) Produkte ins Auge gestochen :-)

DerGerald
12.05.2014, 15:20
Hallo,
ich habe mir dieses Messer zugelegt: Light my fire Funktionsmesser, 1211.
http://www.amazon.de/Light-Fire-Funktionsmesser-orange-12113610/dp/B007EUXHS6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1399900569&sr=8-1&keywords=light+my+fire+messer
Der Feuerstahl macht schöne Funken, allerdings etwas klein.
Da ich aber denke, daß der Stahl bei dir nur als 3. oder 4. Alternative is Paket kommt wollte ich dir diese Lösung nicht unterschlagen.

Das Messer ist aber auch ganz fein möchte ich noch anmerken.

Gruß
Gerald

ID 6468
12.05.2014, 18:19
Gib es bei den Feuerstartern (ferrocerium Stäbe) eigentlich Unterschiede vom Material


Hallo Adriano

Es ist bei jedem Ferrocerium-Stab Magnesium drin.

Bei den einen mehr, bei den anderen weniger.

De_Ba_Be
14.05.2014, 16:01
7. Abhörsicherheit
Noch so ein zwiespältiges Thema. Für die meisten Szenarien halte ich das ebenfalls für wenig wichtig aber man kann es zumondest argumentieren. Mir ist allerdings kein einfach erhältliches HFG bekannt das über eine effektive Verschlüsselung oder Scrambling verfügt. Abhilfe schaffen Zusatzgeräte die man anstatt oder zwischen die externe Mikrofon/Lautsprecherkombination steckt.

Und zuletzt:
DENKEN - DRÜCKEN - WARTEN - SPRECHEN - WARTEN - AUSLASSEN (klingt logisch aber meine Fresse.... wie oft wird das selbst von Profis falsch gemacht)

LG Nudnik :help:

Dazu eine kurze Ergänzung:

Was gegen "normalsterbliche" Mithöhrer sehr gut wirkt, ist der Einsatz einer sog. "Schleiertafel". Dabei werden bestimmte "wichtige Worte/Begriffe" durch Buchstaben-Zahlen-Kobinationen ersetzt. Beispiel:


1 2 3 4 5

A abbrechen Personen Wasser Erste Hilfe Scheune

B Verpflegung benötige Standort Bewegen Feind

C Aufklärung Wald Angriff Ausgefallen Freund

D unbekannt Strasse Tag Nacht fortsetzen


Zahlen können nach ähnlichem muster geschleiert werden:

A B C D E

A 2 5 7 3 4

B 1 0 9 6 8

C 0 2 9 8 5

D 7 1 3 4 6


Bestimmte "Schlüsselwörter" bekommen eigene Begriffe:

Versteck Entdeckt: Gewitterbus
Ab sofort absolute Funkstille: Ambossschlag
Gefangennahme droht: Sonnenwende
Schleiertafel "verbrannt": Kreuzgang

So, der Satz:

"3 Unbekannte Personen gesehen, die sich aus dem wald richtung scheune bewegen"

Würde dann geschleiert in:

AD - D1 - A2 - C1 - B4 - C2 - A5

Die Antwort könnte sein:

Verstanden, C1 - D5


Ist jetzt nur ein rudimentäres Beispiel. eine Schleiertafel will im vorhinein sehr gut erstellt sein, da sie 1. möglichst viel abdecken soll, dabei aber nicht zu umfangreich sein darf.

Aus eigener Erfahrung:
1. Diese Schleiertafeln (oder auch Sprechtafeln) sind KEIN Allheilmittel. Gute Funkaufklärungstrupps habe eine (wesetnlich Komplexere) Sprechtafel eines größeren militärischen Verbandes (Bataillon) innerhalb weniger Stunden dekodiert.
2. Jetzt kannman überlegen ob man sich den "Luxus" mehrerer Tafeln erlaubt, oder sich nur mit einer, gegen "unbefugte" Frequenzlauscher absichern möchte

Noch etwas zur praktischen Anwendung:
Anfangs dauert der Prozess: Meldung erstellen - schleiern - funken - entschleirn - umsetzen - meldung erstellen - schleiern - funken durchaus seine Zeit. Wenn die Sprechtafel dann "sitzt" im Kopf des Melders/Funkers, geht das überwiegend im Kopf.


Ich hoffe das ist soweit für jeden verständlich erklärt und nicht zu weit off-topic.

Grundsätzlich gilt übrigens im (militärischen) Funkverkehr:
Es werden (mindestens) die "4 Geheimnisse" geschleiert:

Truppenbezeichnungen (deshalb hat jeder einen "Funkrufnamen")
Ortsbezeichnungen (koordinaten über Bezugspunktverfahren)
Zahlenangaben
Zeitangaben

T I D
14.05.2014, 16:39
Die Frage in solch einem Falle ist doch, wie lange ist die Information, die geschleiert wird, von Belang und wie lang dauert die Schleierung.
Bei der Kommunikation zwischen Marschgruppe und Vorraustrupp ist doch die Hauptsache, das die Koordinaten geschlüsselt sind und das die Anlaufpunkte falsche Namen haben.
Ferner ist die Funkdisziplin das obere Gebot. Sprich es gibt eine Regel, wann, für wie lange wer funkt.
Beispielsweise hat die Marschgruppe nur Schweigebetrieb, sprich, die hört nur und bestätigt nur durch kurzen Träger ohne Info um eine mögliche Ortung zu erschweren etc.

Beispiel:

"Kontakt 2375 4550"
Vorraustrupp hat Kontakt mit anderen auf Position xxxx xxxx

Mit dem Stichwort "Kontakt" ist der Wechsel der Grundkoordinaten auf die nächste Stufe verbunden, damit ein Mithörer bei weiteren Aktionen nicht auf die weiteren Koordinatenangaben schließen kann.

z.B.
"Absetzen 3450 0575"

Wenn gewünscht kann ich das mal beispielhaft mit einer Karte zeigen....


gruß


TID

Adriano
14.05.2014, 16:45
Ein wichtiges Feature bei der Auswahl eines HFG ist für mich daher die Verfügbarkeit eines Batteriegehäuses für handelsübliche Zellen, das anstatt des Akkus verwendet werden kann

Wenn denn HFG in Frage kommen, ist für mich klar das sie mit Eneloops betrieben werden müssen, genau wegen deinen beschriebenen Punkten. Als Ladegerät für die Eneloops habe ich an ein GoalZero gedacht, aber ich habe mich noch nicht damit auseinander gesetzt ob es ein Ladegerät für Eneloops gibt die mit einem GoalZero betrieben werden kann, gibt.


K.I.S.S. lautet die Devise!

Wie in so vielen Dingen!!

@De_Ba_Be: Hier sind wir wieder tief in militärischem Gebiet :grosses Lachen: Schleiertafel find ich eine gute Idee, aber ich denke mit meinen Frauen nicht umzusetzen. Ich stelle mir gerade die Situation vor wie sie krampfhaft versuchen mir etwas in Schleiertafel manier mitzuteilen....:unschuldig: ne.....

Ich hoffe auf einen weiteren Rat von euch. Zurzeit beschäftige ich mit Tarps. Auch hier gibt es sie in allen Formen und Farben. Unterschiede habe ich im Material festgestellt:

- Polyester = schwer, idR bei einem 3x3m Tarp ca. 1kg Gewicht oder mehr, wasserdichtheit bis 8000mm, günstig.
- Nylon = leicht, bei gleicher Grösse um die 500-600 gr, idR keine Angaben über wasserdichtheit oder bis 3000mm, teuer.

Mein Favorit im Moment ist dieses Tarp KLICK (http://haengemattenshop.com/dd-tarp-4-x-4.html)

Was sind eure Kriterien für ein Tarp? Habt ihr einen bevorzugten Hersteller?

De_Ba_Be
26.05.2014, 12:26
Hallo Adriano!

Da du ja in dem großen "Was habe ich heute für meine Preparedness-Thread" von Problemen bzw. den Folgen eines falsch eingestellten Rucksacks geschreiben hast, wollte ich mal fragen, welchen Rucksack du aktuell nutzt und wie du ihn beladen hast (räumlich und Gewicht), um Dir vielleicht ein paar Tipps geben zu können, was Du verbessern kannst.

Gruß

DBB

Adriano
26.05.2014, 14:28
Hallo DBB,

Danke für dein Angebot! Ist so ein Noname (glaube ich) den ich schon lange habe (ja, und leider nie richtig eingestellt). Werde versuchen heute ein Foto zu machen und poste es dann hier.

Ausserdem ist bei mir in den letzten Tagen auch fleissig Post gekommen:

Schneiden:

17775

Feuer:

17776177771777817779

Behälter:

177801778117782

Adriano
26.05.2014, 14:30
Feuerbox:

17783

Paracord:

17784

De_Ba_Be
26.05.2014, 16:15
Man sieht die Ausrüstung wächst und gedeiht ;-)

Mal ne Frage zu der faltbaren Nalgene:

Ich kenne bisher nur die "Faltflaschen" von Platypus, und find die eigentlich ganz Klasse. Jetzt würde mich nur interessieren ob Du die auch kennst und worin sich die Nalgene und die Platypus unterscheiden.

Vielen Dank im Voraus!

Adriano
26.05.2014, 17:01
Ja so langsam und sind ja noch ein paar Pakete unterwegs :grosses Lachen:

Nein Platypus kenn ich nicht. Meinst du diese (http://www.cascadedesigns.com/platypus/bottles-and-storage/platy-bottle/product) und diese (http://www.cascadedesigns.com/platypus/bottles-and-storage/plusbottle/product)? So auf die schnelle hab ich keine grossen unterschiede gesehen...

irlandia
27.05.2014, 06:32
Guten Morgen.

Da hast du dir ein hochpreisiges Tarp ausgesucht. Ich habe bei Ebay und im Armyshop gestöbert. Und bin auf diese Tarps gestoßen. Zusammengerollt wiegen, sie nicht mehr als 500g. Die Kapuze kann man mit Druckknöpfen anmachen und hat ein Regenponcho. Die Schlitze für die Arme sind auch drin.

Da jeder von uns ein Tarp hat, kannst du mit allen 4 Tarps ein Zelt bauen. Oder ein Tarp reicht um einen Unterschlupf zu basteln. Die Tasche vorn ist aus wetterfesten Leder, soll eine Art Brottasche darstellen. da passt das Tarp rein, oder eben die Verpflegung für unterwegs.

Da wir finanziell nicht so gut gestellt sind, habe ich versucht, etwas preiswertes und doch funktionales für mich und meine Kinder zu finden.

Au dem Rücken dann hat jeder seinen Rucksack.

Liebe Grüße Irlandia

177911779217793177941779517796

De_Ba_Be
27.05.2014, 07:32
Ja so langsam und sind ja noch ein paar Pakete unterwegs :grosses Lachen:

Nein Platypus kenn ich nicht. Meinst du diese (http://www.cascadedesigns.com/platypus/bottles-and-storage/platy-bottle/product) und diese (http://www.cascadedesigns.com/platypus/bottles-and-storage/plusbottle/product)? So auf die schnelle hab ich keine grossen unterschiede gesehen...

Ja, genau die meinte ich. Ich kenne und schätze die Teile als sehr robust. Versteh mich bitte nciht falsch, weil gerade Bilder können da manchmal sehr täuschen, aber irgendwie hab ich vom optischen Eindruck her, bei den Nalgene Rollflaschen nciht den Eindruckm das das verwendete Material besonders robust ist. Ist nicht böse gemeint und nur dem ersten optischen Eindruck geschuldet...

Gruß

DBB

Adriano
27.05.2014, 09:13
@Irlandia: Wie gross sind die Tarps? Ja ich weiss sind etwas teurer, aber ich habe durchwegs nur positive Kommentare gelesen und mich deshalb für diese (http://haengemattenshop.com/dd-tarp-xl.html) Tarps entschieden.


Ist nicht böse gemeint

Kein Problem, für das sind wir ja hier, Meinungsaustausch und um voneinander zu lernen :Gut:

Das Material ist alles andere als nicht robust, eher im Gegenteil. Sind fast etwas zu starr. Von der Dicke her würde ich sagen sind sie wie Trinkblasen von Camelbak und Co.

De_Ba_Be
27.05.2014, 09:36
Danke für die Info, so könnenn Bilder täuschen!!

Darf ich Fragen wo du sie bezogen hast?

Adriano
27.05.2014, 10:08
so könnenn Bilder täuschen!!

Ist meine subjektive Meinung. Andere werden sehr wahrscheindlich anderer Meinung sein :rolleys:

Hier >Klick< (http://amp-versand.com/Wasserbeutel-Kanister)

Adriano
27.05.2014, 12:47
Gerade eingetroffen:

Schutz

17805

Werde es in den nächsten Tagen mal aufstellen und noch 1-2 Bilder posten.

Kraftwerk
27.05.2014, 15:33
Hallo Irlandia,

Kurzer Einwand zu deinen "Tarps", Das sind Zeltbahnen wie sie z.B. Die Bundeswehr hat,allerdings sind die von der Bundeswehr aus festem Segeltuch,in Flecktarn,deine sind aus Polyvinyl oder Nylon,sind zwar Wasserdicht aber keine Rechteckform wie ein Tarp.

Gut bei deinen ist aber das man daraus entweder ein Zwei-Mann Zelt Knöpfen kann,oder ein Sechs-Mann Zelt,auch als Regenumhang gut zu Gebrauchen,da sie Handdurchschlupf haben,allerdings dann ohne Kapuze,ausser man stülbt die Tasche über den Kopf;-)

Gruss Kraftwerk

irlandia
27.05.2014, 16:31
@ adriano

die Teile sind 3,10 mal 1,25 m. Es sind überall Ösen dran, zum am Baum spannen mit Seilen. Druckknöpfe um die Tarps zusammenzuknöpfen.

@ Kraftwerk Es sind Tarps und keine Zeltbahnen, für mich jedenfalls. Ich kann sie zwischen Bäumen spannen, als Dach nehmen um einen Unterstand zu haben oder mir eben ein Zelt daraus basteln. Und nicht zu vergessen, als Regenponcho mit Kapuze und nichts anderes macht man mit einem Tarp.

Nicht die Tasche über den Kopf.

Siehe Bilder.

Gruß Irlandia

1780617807

Kraftwerk
28.05.2014, 08:29
Hallo Irlandia,

Hört sich gut an,Danke für die Bilder,allerdings würd mich doch Interessieren welche Armee die benutzt?

Wie Hoch war der Preis für eine?

Gruss Kraftwerk

irlandia
28.05.2014, 12:38
@ Kraftwerk

Ich glaube es stand da, von der tschechischen Armee. Sie müssen auch was älter sein, da sie etwas müffeln. Ich habe 4 Stück bekommen für nicht mal 15 Euro. Genau weiß ich es nicht mehr, weil ich so viel bestellt habe. Unter anderem auch Wolldecken, Rucksäcke und die Taschen.Und jedesmal woanders, immer da wo ich dachte der Preis ist o.k.

Das Material ist auch etwas fest aber gut zusammenrollbar.Für mich war wichtig, ein Teil viele Funktionen. Ich kann darin auch die Schlafsäcke einwickeln und habe sie regenfest wenn ich sie hinten über den Rucksack lege.

Und da jeder eine hat, ist das Gewicht auch aufgeteilt. Ich brauche also kein Zelt mitschleppen. Das war eigentlich der Grund für die Anschaffung.

liebe Grüße Irlandia

Adriano
30.05.2014, 08:58
Beladen hatte ich ihn folgender massen: Im unteren Fach, dort wo normalerweise der Schlafsack kommt, hatte ich sämtliche Ersatzkleider. Im Hauptfach ein Tupper mit Früchten. Daneben mein FAK und Survival Kit. Darüber eine Tüte mit weiteren Lebensmittel, meine Feuerbox und zu guter letzt noch 2 Klean Kanteen's. Auf der Seite (Bild 3) noch 1 Klean Kanteen und auf der anderen Seite noch eine kleine Trinkflasche für meine jüngste.

Im "Deckelfach" hatte ich noch zwei Messer, ein Mora Bushcraft und dieses (http://www.gosos.com/Messer.htm) sowie eine Rolle Toilettenpapier.

Adriano
02.06.2014, 15:42
Heute Morgen gekommen:

17885

Das gute daran, es war ein richtiges Schnäppchen! Umgerechnet CHF 90.00 für BEIDE :Cool:

Mr. White
04.11.2014, 22:40
Hallo Adriano,

mit Interesse und viel Neugier habe ich dein Thread zu deinem Projekt "Familien BoBs" gelesen und verfolgt. Vielen Dank dass du deine Gedanken hier geteilt hast:lächeln:

Da dein Thread noch relativ neu ist, interessiert mich als Neuling, wie dein jetziger Stand hierbei ist? Sprich wie du ihn gefüllt hast, deine Erfahrungen wovon du abraten kannst oder auch was du empfehlen kannst.
In meinen Szenarien ist ein Bob bisher (noch) nicht angedacht aber ich glaube es ist sinnvoll auch auf einen Bug Out Fall vorbereitet zu sein und möchte das daher nun angehen:rolleys:

Grüße Mr. White

Mr. White
05.11.2014, 12:31
Hallo Survival,

da hast du Recht :lächeln: Die Frage war auch neugieriger Natur, da ich schlicht wissen wollte, was bei dem Projekt rauskam :grosses Lachen:

Adriano
06.11.2014, 14:43
Hallo Mr. White

In meinen Plänen war ein BOB auch nicht die erste Priorität. Ich habe mich ein wenig an der " Liste der Listen" orientiert. Wenn du danach hier im Forum suchst wirst du diese Liste sicher finden.

Als es um den BOB ging hat mir gandroiid dann noch die "10 C's of survival" nahe gelegt. Das waren dann auch die ersten Dinge die ich besorgt habe. Um ehrlich zu sein hab ich den BOB in letzter Zeit etwas vernachlässigt, weil ich andere Gebiete (Pandemie) auf Grund der Aktualität bevorzugt habe. Ich hab mir aber nun vorgenommen mich wieder vermehrt dem BOB zu widmen. Generell versuche ich immer in mehreren Bereichen zu preppen.

Und schlussendlich ist es so wie survival gesagt hat "probieren geht über studieren". Wenn etwas für den einen 1a funktioniert, kann das für den anderen komplett das falsche sein.

Gruss

prepping4family
06.11.2014, 18:15
Hallo zusammen,

das Thema passt gut zu meiner Situation, ich habe 3 Jungs im Alter von 14, 11 und 9 Jahren. Im Bugout-Fall habe ich eigentlich vorgesehen, mit dem Auto (Seat Alhambra) ins nahegelegene Allgäu zu fliehen. Im Idealfall sind ein Sechs-Mann-Zelt, Vorräte, Werkzeuge und Treibstoff mit dabei. Unser Ziel eine abseitsgelegene leerstehende Hütte, in der wir es uns mit dem Zelt häuslich einrichten würden - allerdings nur in Fällen wie Krieg oder Pandemie - bis alles vorbei ist.

Sollte es mit dem Auto aus irgendwelchen Gründen nicht klappen, habe ich den klassischen BOB und 4 weitere Rucksäcke vorgesehen. Zwei kleinere Proviantrucksäcke sowie 2 große Tourenrucke für 2 3-Mannzelte, Wasserkanister, Koch- und Grill-Utensilien und andere größere Ausrüstungsgegenstände. Isomatte und Schlafsack tragen die Kinder aus Platzgründen am Mann.

Ein Excel-Sheet zu meiner Planung habe ich mal angehängt, ist aber etwas unübersichtlich.

VG

René

Chuck Noland
06.11.2014, 22:27
...Unser Ziel eine abseitsgelegene leerstehende Hütte, in der wir es uns mit dem Zelt häuslich einrichten würden - allerdings nur in Fällen wie Krieg oder Pandemie - bis alles vorbei ist...

Ist diese Hütte in eurem Besitz oder habt ihr die einmal zufälligerweise beim Wandern entdeckt und gedacht; "Das wäre doch was!"
Ich stelle diese Frage aus reiner Neugier, denn insgeheim 'beneide' ich alle ein wenig, die eine solche abgelegene Hütte auf dem Berg, im Wald oder sonst wo ihr eigen nennen können...

prepping4family
07.11.2014, 11:50
Hallo Chuck,

leider habe ich keine eigene Hütte. Nachdem ich davon ausgehe, dass im WC jeder in die Berge will, haben wir uns diverse einfache, teilweise baufällige Hütten ausgesucht, die in der Landwirtschaft zum Lagern von Heu und ähnlichem verwendet werden/wurden. Unser Plan ist es, die Hütte als zusätlichen Schutz zu nutzen und das 6-Mann-Zelt

T I D
08.11.2014, 11:29
@Prepping4family:
Das Belegen von Fremdeigentum im Falle des "ernsten" totalen Zusammenbruchs beinhaltet möglicherweise eine Option für unerwünschtes, frühzeitiges Ableben. Sei Dir gewiss, das Grundstückseigentümer sehr wohl wissen, welche Optionen sie haben und im Fall der Fälle ggf. wie Du handeln werden. Hier bei uns in Europa ist das Überleben der Krise nur auf kleinem Raum möglich (D: ca. 260Menschen pro Quadratkilometer), wodurch eine Wechselwirkung mit anderen nicht vermeidbar sein wird.

Deshalb nutz doch jetzt die Zeit, Dir ein entsprechendes Eigentum zuzulegen, wenn Du sonst aufgestellt bist.


Gruß

TID

prepping4family
11.11.2014, 12:10
Hallo TDI,

ich habe ja auch nicht vor, begehrtes Fremdeigentum von irgendjemand zu übernehmen. Bei den ausgewählten Hütten handelt es sich um leerstehende, halbverfallene Objekte die früher landwirtschaftlich genutzt wurden. Der Boden ist mit Vegetation bewachsen und die Hütten sind nicht 100% wind- und wasserdicht, hat aber den Vorteil das man mit einem 6-Personenzelt noch einen zusätlichen Wind-, Wetter und Sichtschutz hat und im Inneren auch ein Lagerfeuer machen kann, ohne einer Kohlenmonoxidvergiftung zu erlegen.

Was den evt. Eigentümer anbelangt so gehe ich davon aus, dass er sich mit Edelmetall für die Nutzungsdauer mit Sicherheit zufrieden gibt und keinen Eigenbedarf anmeldet. Alle anderen möglichen Möchtegernnutzer haben genauso wenig einen Besitzanspruch - was Du angesproche hast - und werden sich sowieso als Plündernder Mob auf das Land begeben. Vor diesem Problem stehen auch Prepper mit einem eigenen Objekt. Hier läuft es dann schließlich auf eine gute Objektsicherung und ggf. Notwehr raus, wo letztendlich wohl die Feuerkraft entscheidet.

LG

René

Adriano
11.11.2014, 13:47
Was den evt. Eigentümer anbelangt so gehe ich davon aus, dass er sich mit Edelmetall für die Nutzungsdauer mit Sicherheit zufrieden gibt und keinen Eigenbedarf anmeldet.

D.h. aber das du dass nicht mit Bestimmtheit weisst? Würde ich aber im Vorfeld klären.


Bei den ausgewählten Hütten handelt es sich um leerstehende, halbverfallene Objekte die früher landwirtschaftlich genutzt wurden. Der Boden ist mit Vegetation bewachsen und die Hütten sind nicht 100% wind- und wasserdicht

Und das gibt dir das Recht fremdes Eigentum in Beschlag zu nehmen? Ich habe in Spanien auch ein 5000m2 grosses Grundstück das verwildert ist und das Haus das darauf steht ist auch etwas baufällig, weisst du aber was ich machen würde wenn ich jemandem auf MEINEM Grundstück, in MEINEM Haus finde den ich nicht kenne? Der könnte mir noch lange seine Edelmetalle anbieten...

Sorry aber das sind alles Annahmen die du da machst. Zu deiner Sicherheit und der deiner Familie, würde ich die Besitzverhältnisse vorher genau klären! Vielleicht hast du Recht und es gehört niemandem (mehr), vielleicht aber auch nicht und derjenige hat den gleichen Plan wie du in einer SHTF Situation...

Gruss

Cephalotus
11.11.2014, 14:32
...Das Belegen von Fremdeigentum im Falle des "ernsten" totalen Zusammenbruchs beinhaltet möglicherweise eine Option für unerwünschtes, frühzeitiges Ableben...

Wenn man dies wirklich konsequent durchzieht wird das gesamte Konzept "bug out" quasi unmöglich, denn überall wo man sein Zelt aufschlägt gibt es einen Besitzer bzw. einen, der behauptet, der Besitzer zu sein...

Was also tun? Auf die Option "bug out" verzichten und stattdessen in seiner aktuellen Unterkunft sterben?

Adriano
11.11.2014, 14:59
Hast du wiederum auch Recht. Ist ein heikles Thema.

Meine Antwort die ich jetzt schreiben wollte war ursprünglich anderst. Je mehr ich darüber nachdenke ist es ein wirklich nicht zu unterschätzendes Thema...

Adriano
11.11.2014, 16:01
Was würdet Ihr machen wenn Euer SO, in dem Ihr Zeit und Geld investiert habt, plötzlich durch Fremde belegt ist? Das müsste man fast in einem separaten Thread besprechen...

tomduly
11.11.2014, 16:20
Hallo,

Was würdet Ihr machen wenn Euer SO, in dem Ihr Zeit und Geld investiert habt, plötzlich durch Fremde belegt ist? Das müsste man fast in einem separaten Thread besprechen...

genau - deshalb gibt es hierzu einen Split aus diesem Thread:

LINK zum neuen Thread "Was, wenn der SO durch andere belegt ist?" (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/32851-Was-wenn-der-SO-durch-andere-belegt-ist)

bitte dort das SO-Thema weiter diskutieren,

hier gehts weiterhin um den Familien-BOB...

Danke!

Grüsse

Tom


Service für Gäste-a2: www.team-pak.ch