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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lungenpest



Bärti
14.07.2014, 12:43
Kein Grund zur Panik, ich stell das mal hier rein weil ich es einfach interessant fand und darüber wenig wusste. In Collorado hat sich ein Mann mit Pest infiziert, hierbei handelt es sich wohl um eine sehr seltene Form die über die Luft übertragen werden kann. Infiziert hat er sich bei seinem schon gestprbenen Hund, der sich vermutlich bei Präriehunden angesteckt hat. Bisher nur Berichte auf Englisch, der Patient ist schon isoliert und wird mit Antibiotika behandelt:

http://www.bloomberg.com/news/2014-07-13/deadliest-rarest-form-of-plague-contracted-near-denver.html

Während Europa und Australien als pestfrei gelten, gibt es in Asien, Afrika und Amerika Gegenden, in denen es immer wieder zu regionalen Pestausbrüchen kommt. Gefährdet sind von allem Menschen, die viel direkten Kontakt zu Tieren haben: Jäger, Tierärzte, aber auch Hirten oder andere Menschen, die mit ihren Tieren beengt zusammenleben. Zwar sind die Bedingungen für die weltweite Ausbreitung eines Infektionsherds wie im Mittelalter nicht gegeben, doch kommt es lokal jedes Jahr immer wieder zu begrenzten Pestausbrüchen, die teilweise mehrere Hundert oder sogar Tausend Tote fordern. Die Länder Uganda, Kongo, Indien, China waren in den letzten Jahren betroffen – aber auch im Südwesten der USA kommt es immer mal wieder zu Pesterkrankungen bei Katzenbesitzern, deren Tiere erkrankte Präriehunde erbeuten. Ich persönlich hatte Amerika in meiner Vorstellung immer für total pestfrei gehalten. Wie man sich doch täuschen kann.

ID 1208
14.07.2014, 14:40
Hier kommt Les Stroud in Canyonlands kurz auf die Gefahr der Pest (ich glaube, Beulenpest) zu sprechen:
http://www.youtube.com/watch?v=23tE6q74b6w

Wir haben es schon gut in Mitteleuropa...

Herzliche Grüsse
linthler

Tsrohinas
07.07.2015, 16:27
Im thread geht es zwar um Lungenpest, aber.......

Zur Info:

Im Juni starb ein 16 jähriger in Colorado / USA an Beulenpest.
Vermutlich durch einen Flohbiss infiziert.

Zitat:
Sie gilt schon als lange besiegt – doch auch heute sterben immer wieder Menschen an der Pest. Nun ist ein 16-jähriger Schüler in Denver im US-Bundesstaat Colorado an der Krankheit gestorben, wie der TV-Sender „CBS (http://denver.cbslocal.com/2015/06/20/plague-confirmed-in-larimer-county-teens-death/)“ berichtet. Der Jugendliche sei bereits seit Anfang Juni tot, erst jetzt stehe jedoch die Ursache fest: Beulenpest.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/news/vorfall-in-colorado-infektion-durch-floh-16-jaehriger-schueler-stirbt-an-beulen-pest_id_4768110.html


Tsrohinas

beprudent
07.07.2015, 20:23
... all die besiegten Seuchen werden wieder kommen. Weil es etwas eng auf der Erde geworden ist und weil gerade "wir Europäer" nachlässig geworden sind.

Hunted
07.07.2015, 20:31
... all die besiegten Seuchen werden wieder kommen. Weil es etwas eng auf der Erde geworden ist und weil gerade "wir Europäer" nachlässig geworden sind.

Stimmt.. wir müsste es eigentlich wissen, aber trotzdem lassen sich viele nicht impfen.

Frei's Petrollampen
07.07.2015, 22:00
Hallo zusammen

Hmm ....., es müssen nicht nur besiegte Seuchen sein.

Hat jemand die MERS Sache beobachtet?


Ernst

Harmlos
08.07.2015, 13:48
Hallo zusammen

Hmm ....., es müssen nicht nur besiegte Seuchen sein.

Hat jemand die MERS Sache beobachtet?


Ernst

Ich beobachte die Fallzahlen täglich auf Wikipedia. In Südkorea scheint das schlimmste überstanden. In der letzten Woche sind nur noch vereinzelte Fälle aufgetreten und die Koreaner scheinen einen richtig guten Job in der Eindämmung gemacht zu haben. Der gleiche Fall in einem Entwicklungsland hätte ganz schön schiefgehen können. Momentan gibt es einen zweiten Fall auf den Philipinen, aber auch der scheint von einem in SA arbeitenden Pillipino mitgebracht worden zu sein.

Also scheint die MERS Geschichte zur Zeit unter Kontrolle zu sein.

Vor der Pest habe ich sehr wenig Angst, da die hygienischen Bedingungen heutzutage zu gut für eine Epedemie sind. Eine Mensch zu Mensch übertragare MERS hätte da ein anderes Potential gehabt!

Waldschrat
08.07.2015, 20:35
Hallo zusammen

Hmm ....., es müssen nicht nur besiegte Seuchen sein.

Hat jemand die MERS Sache beobachtet?


Ernst


Hallo Ernst,

ich sag es jetzt mal sehr direkt, es könnte viele Krankheiten geben, bei denen der Mensch der einzige Reservoirwirt ist, die durch konsequente Durchimpfung binnen Jahren ebenso ausgerottet wären wie die Pocken . Die Masern gehören dazu.

Nur leider gibt es haufenweise Impfverweigerer - meist mit ziemlich esoterischen Begründungen.

Da kann ich nur sagen: Geht Euren eigenen Weg, lasst Euch impfen und lasst diese Leute machen, was sie wollen!

Eine Frage wäre dann nur: Wenn "Sie oder Ihre Kinder an dieser durch eine Impfung gegen Masern zu 1€ pro Impfdosis sicher zu verhindernden Infektionskrankheit krank werden, sollte die Sozialversicherung dafür aufkommen? Etwa für eine Masernmeningoenzephalitis? Eventuell mit lebenslangen Behinderungen?"

Meint

Matthias

... der als Tropenreisender gegen alle möglichen und unmöglichen Krankheiten geimpft ist, der dennoch schon mal eine Amöbenruhr oder eine Infektion mit Filarien hatte, beides ausgesprochen lästig :devil:


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