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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Benzin Kettensäge - bitte um Kaufberatung



Udo (DL 8 WP)
31.10.2014, 19:25
Hallo zusammen,

ich bitte um Eure Kommentare, welche Größe und welche Marke an Benzin Kettensägen denn "gut" sind.

Anwendung: Holz machen, mit "Bäumchen" bis so um 30 bis 40 cm Durchmesser. Meistens aber viel kleiner. Gelegentlich auch Bäume fällen.

Ich habe sowas noch nie gemacht, denke ich sollte da wohl einen Kettensägenkurs belegen (?).

Welche Blattlänge und was sollte man sonst noch beachten (Einhand oder 2 Hand Geräte ) ?

Was braucht man an Verschleiß- / Ersatzteilen um eine Zeit lang autark damit zu sein ?

Oder doch lieber gleich 2 davon kaufen ?

Wo liegen die Unterschiede zwischen Baumarktgeräten und einer "Stihl" (soll ja sowas wie "das Beste" unter Kettensöägen sein(?).

Was ist an Personen Schutzausrüstung ratsam ?


Danke für Eure freundlichen Kommentare und Gruss,

Udo (DL 8 WP)

Unabhäniger
31.10.2014, 19:49
Hallo Udo

Lass dich im Fachhandel beraten. Am Besten den, in deiner Gegend.

Mit Stihl, Husquarna, Jonsered oder Dolmar machst du sicher nichts Falsch.

Ich würde nur eine 3/8" oder 325" Kette in Betracht ziehen. Alles andere ist Spielzeug.
Als Schwertlänge, würde ich zwischen 35-45 cm wählen. Mit einem 45 er Schwert kannst du Bäume mit 90-100cm Umfang, problemlos fällen.

Aber bitte nur mit Schnittschutzhose, Helm mit Visier und Gehöhrschutz. Ein Motorsägekurs ist auch zu empfehlen.

Eine ältere günstige Occs.Kettensäge ohne Kettenfänger und Kettenstop, würde ich gar nicht Kaufen.

Wen du einen Fachhändler in der Nähe hast, würde ich nur eine 2.Kette als Reserve halten. Dazu einen 2 Mengen Kanister mit Oel und Benzin, mit Automatischen Füllstop - Ausguss.
Da gibt es kein Verschütten und überlaufen mehr.

Sollte fürs erste reichen, sonst einfach Fragen.

gruss unabhäniger

Grille
31.10.2014, 19:53
Hallo,
Info's über entsprechende Kurse gibt es bei Waldbesitzervereinigungen und beim Forstamt.
Viele Grüsse

Buddelbär
31.10.2014, 19:53
Markengeräte gibts im Prinzip nur drei,
Stihl , Dolmar und Husqvarna.
Stihl ist tatsächlich der teuerste Anbieter, die anderen stehen in Sachen Qualität aber in nichts nach.
Auf die Frage wie viel PS du brauchst, will ich mir kein Urteil anmassen, ich biim it meiner 111er Dolmar zufrieden auch wenn ich sie bei grossen Stämmen ab und an mal zum stehen bringe.
Verbrauchsmaterial sind natürlich Sprit und Schmierstoff.
Ich nehme wie die Profis auch Aspen und Pflanzenöl.
Aspen kostet mehr ist aber auch deutlich weniger giftig, zudem ist das Zeug viel länger lagerbar und entmischt sich nicht.
Dann noch ein Ersatzschwert, ein, zwei Ketten und ein paar Feilen.
Dann natürlich noch die Schutzausrüstung und die hundert € für den Kettensägeschein sollten auch noch drin sein.
Zum einen lernt man da wirklich was :Gut: und falls mal was passieren sollte bekommt man keinen Stress mit der Versicherung.
Für Selbstwerberlose im Staatsforst etc ist er eh fast immer Vorraussetzung.
Noch zum Spritvorrat: Ich habe mit einem 5-Literkanister immer so um die fünf Ster Holz geschafft

Waldschrat
31.10.2014, 19:53
Hallo Udo,

der Unterschied zwischen Stihl und einem Baumarktprodukt ist etwa der zwischen Kenwood (http://www.kenwoodusa.com/Communications/Amateur_Radio/Portables/TH-D72A) und Baofeng. Nur mit dem Unterschied das auch das Chinafunkgerät keinem nennenswerten Verschleiss im Betrieb unterliegt - ganz im Gegenteil zur Billigmotorsäge. Bei Billigprodukiten - gerade fernöstlicher Produktion - wird auch oft oft an den Schutzeinrichtungen gespart, etwa bei im Holz blockierender oder reissender Kette.

Stihl bietet auf ihrer Homepage einen ganz guten Produktberater (http://www.stihl.de/produktberater.aspx) und auch Infos zu Schutzkleidung, die ich unbedingt für erforderlich halte. Insbesondere einen Helm mit Visier und Gehörschutz, Arbeitshandschuhe, eine Schnittschutzhose und solide Arbeitsschuhe mit rutschfester Profilsohle, Schnittschutzeinsatz und Stahlkappe.

Sthihl-Händler bieten auch oft eintägige Motorsägenkurse an, meist arbeitnehmerfreundlich am Samstag. Wenn der Händler in Deiner Nähe sowas nicht anbietenh sollte, kiann er zumindest recherchieren, wo sowas in der näheren Umgebung angeboten wird. Siehe z.B. hier. (http://www.stihl.de/motorsaegenkurs-fuer-brennholzselbstwerber.aspx)

viel Spass beim Holz machen!


matthias

Buddelbär
31.10.2014, 19:57
Ach ja, auch bei Markengeräten gilt:
Nimm nicht das billigste aus der Produktpalette :nono:
Sogar Stihl hat mittlerweile "Einsteigergeräte" im Angebot.
Für so wenig Geld kann man einfach nix gescheites bekommen :Schlecht:

naui
31.10.2014, 20:12
Moin,

kann mich meinen Vorredenern nur anschließen,
Dolmar, Stihl und Husqvarna kannst du nichts falsch machen.

Meine erste war diese http://www.husqvarna.com/de/produkte/motorsagen/236/
Vielleicht solltst du noch drauf achten welche Werkstatt der unterschiedlichen Hersteller in deiner Nähe ist.
gruss

drudenfuss
31.10.2014, 20:42
Ich hab ne "Stiga". Für Garten- und gelegendliche Revierarbeit ist sie völlig ausreichend. Wenn ich öfter mehrere Stunden am Stück mit solch einem Teil arbeiten müsste, dann würde ich auch zu den Marktführern gehen (leichter, weniger Vibrationen).

Ach so, ich vergaß: es gibt keine Einhandgeräte bei Kettensägen.

Unabhäniger
31.10.2014, 21:38
Hallo drudenfuss

Doch dass gibt es http://de.stihl.ch/STIHL-Produkte/Motorsägen/0140/Baumpflegesägen.aspx

sind gemacht um im oder auf dem Baum zu Sägen. Deshalb klein und handlich um mit einer Hand zu Sägen. Mit der anderen muss Mann sich ja irgendwo festhalten.

Gruss unabhäniger

Wolverine
31.10.2014, 22:19
Hallo Udo,

ich empfehle dir eine Stihl 261 CMQ mit einem 40 cm Schwert und .325 Zoll Kettenteilung. Die hat genug Kraft für deine Arbeiten und ist eine Qualitätsprodukt. Natürlich mit Schnittschutzhose, Helm mit Gehör- und Gesichtsschutz, Arbeitshandschuhe, gescheite Schuhe mit Stahlkappe, zwei Ersatzketten und Kombikanister mit Füllstop-Stutzen, wie der Unabhängiger ja schon schrieb.

Als Vorteil bei diesem Modell sehe ich, dass beim loslassen des Gashebels die Kette stopt.

Als Forstwart habe ich mit Stihl, Husqvarna, Jonsered und Dolmar gearbeitet. Wobei mir Stihl am besten und Dolmar am wenigsten zusagten.

Einen Motorsägenkurs kann ich dir nur empfehlen.



Gruss Wolverine

Chevron
01.11.2014, 00:07
Als Forstwart hab ich mit Stihl, Husqvarna, Jonsered und Dolmar gearbeitet. Wobei mir Stihl am besten und Dolmar am wenigsten zusagten.

Das würde mich jetzt Interessieren, wo da die Unterschiede bzw. Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle sind. Was zeichnet die Stihl aus, dass sie dir am besten passt und was macht die Dolmar am "schlechtesten"?

Ich persönlich habe eine alte Husqvarna mit 47 cm Schwertlänge, die ich günstig in der Bucht ersteigert habe. Natürlich hätte ich gerne eine neuere, aber eine gute Motorsäge ist leider nicht günstig.

Wolverine
01.11.2014, 00:48
Die Stihl war die Maschine, bei der am wenigsten kaputt ging. Durch den Elastostart (ne Art Gummipuffer am Starterseil) war sie auch am leichtesten anzuwerfen. Ein Wählhebel für die Funktionen "aus" "ein" "Halbgas" "Choke".

Die Husqi und Jonsered waren etwa gleich gut.

Bei der Dolmar hatte ich einen Klotz in den Händen. Zudem war bei den anderen Marken das Gewichts- Leistungsverhältnis besser.

Aber hier ist es wie bei Autos: Alles Geschmacksache. Dem einen gefällt diese Marke besser, dem andern die andere.



Gruss Wolverine

Chevron
01.11.2014, 01:01
Hmm, deine Aussage mit dem Klotz in den Händen bei der Dolmar deckt sich ziemlich mit derjenigen, eines Arbeitskollegen von mir.
Er meinte damals, dass man diese ein totaler Klotz sei, den man in einen See werfen, rausfischen und dann gleich weitersägen könne, aber sonst seien sie zu nichts zu gebrauchen.

Weiß eigentlich jemand etwas zu den ECHO-Motorsägen (ECHO-Motorgeräte). In der Bucht gibts grad so eine zu einem vernünftigen Preis. Kurze Googelrunde ergibt, dass es ich da um ein deutsches Produkt handeln muss. Aber scheint nicht allzu bekannt zu sein.

Ole O Malley
01.11.2014, 07:40
Hi Udo,

ich benutze die Stihl MS 170 (eine der kleinsten von Stihl). Habe mir vorher als erstes Gerät eine Stihl aus den 70gern mit knapp 8PS (mit 70er Panzerschwert, Motor auf kontaktlose Zündung umgebaut & getunt) gekauft und nach wenigen Versuchen als zu gefährlich für mich als Anfänger eingestuft und wieder verkauft.

Habe mir dann die MS 170 mit 30er Schwert neu gekauft und nutze sie seit 1,5 Jahren. Hab jetzt vielleicht so 40 Stunden drauf und bin bisher vollauf zufrieden. Ich benutze sie um Balken und Holzwellen abzulängen, um Brennholz zu machen und um kleinere Bäume zu fällen. Das größte, was ich bisher damit umgelegt habe, war eine Kastanie mit ca. 25 cm Durchmesser und 18 Meter Höhe.

Obwohl ich täglich im Handwerk tätig bin und wirklich zupacken kann, merke ich schon mit der kleinen und leichten Maschine nach 2-3 Stunden, dass mir die Kraft ausgeht. Ist einfach eine ungewohnte Tätigkeit. Daher finde ich eine so kleine und leichte Maschine für den Anfang sehr gut. Langfristig werde ich mir noch eine größere zulegen. Bei Stämmen von mehr als 25 cm Durchmesser ist die Maschine einfach zu schwach und es kann schon mal vorkommen, dass sie blockiert. Mit einer scharfen Kette kommt man damit aber schon sehr weit.

Die MS 170 passt halt samt Zubehör auch in ein relativ kleines Staufach -
wenn man so ein nettes LKW-Hobby-Spielzeug hat mag man die Säge ja vielleicht auch immer an Bord haben ;)

Gruß Ole

Nikwalla
01.11.2014, 08:38
Hallo,
ich kann die Stihl empfehlen. Je nach Einsatzgebiet in verschiedenen Größen. Achte auf eine gerade Typennummer, die sind für Profis mit täglichem Einsatz für viele Jahre. Die ungeraden Typennummern sind für den Semiprofessionellen Einsatz also mal mehrere Tage richtig im Einsatz und dann wieder längere Zeit nicht (Bsp. 30Rm Holz einschneiden und nächstes Jahr wieder).
Mit freundlichen Grüßen
Nikwalla

Unabhäniger
01.11.2014, 09:29
Hallo zusammen

Was besonders wichtig ist, immer mit einer scharfen Kette sägen.

Mit einer stumpfen Kette steigt das Risiko. Da fängt man an zu drücken und zu murksen und schon passierts:Aua:

Gruss unabhäniger

Isuzufan
01.11.2014, 10:09
Wenn ich das hier so lese glaube ich fest das alle auch nur Mercedes fahren und da die ganz dicken Modelle. Sollte ich es richtig verstanden haben will Udo nicht den Job wechseln und Holzknecht werden sondern für den Eigenbedarf Holz machen und " ab und an" ein Bäumchen fällen. Dafür wäre er mit einer Mc Culloch CS 450 Elite für 380 Euro fast schon overdressed.

Wenn schon echter Profibetrieb dann ist eines der wichtigsten Merkmale eine Griffheizung und gute Startleistung bei -15° (Vorsicht Holz splittert bei diesen Temperaturen richtig gemein)
Dann kommt man mit 1er aber auch nicht weit, 2 sollten es dann schon sein. Schutzausrüstung sollte logisch sein-Schuhe nicht vergessen (mir ist schon öfter was auf die Zehen geknallt als das ich mich ins Bein geschnitten hätte) Wie unabhängiger schon richtig bemerkte -scharfe Kette-ganz wichtig.

LG Wolfgang

David
01.11.2014, 10:25
Hallo zusammen,

ich bitte um Eure Kommentare, welche Größe und welche Marke an Benzin Kettensägen denn "gut" sind.

Anwendung: Holz machen, mit "Bäumchen" bis so um 30 bis 40 cm Durchmesser. Meistens aber viel kleiner. Gelegentlich auch Bäume fällen.

Ich habe sowas noch nie gemacht, denke ich sollte da wohl einen Kettensägenkurs belegen (?).

Welche Blattlänge und was sollte man sonst noch beachten (Einhand oder 2 Hand Geräte ) ?

Was braucht man an Verschleiß- / Ersatzteilen um eine Zeit lang autark damit zu sein ?

Oder doch lieber gleich 2 davon kaufen ?

Wo liegen die Unterschiede zwischen Baumarktgeräten und einer "Stihl" (soll ja sowas wie "das Beste" unter Kettensöägen sein(?).

Was ist an Personen Schutzausrüstung ratsam ?


Danke für Eure freundlichen Kommentare und Gruss,

Udo (DL 8 WP)


Was die Vorredner so geschrieben haben, stimmt weitgehend alles. Habe gelesen sind auch gelernte Forstwirte dabei und so...

Die Frage ist halt wirklich zuerst: Was will ich damit machen? Was kostet das?

Deine Anforderungen sind wie bei den meisten Leuten, die nicht gerade beruflich mit sowas zu tun haben, sondern ländlich wohnen oder in einer Kleinstadt, vllt Landwirtschaft haben, vllt nen Ofen im Wohnzimmer haben oder so... (so einer bin ich auch, wir haben 2 kleinere Dolmar Sägen zu Hause...einige bekannte und Verwandte sind ebenfalls Sägenbesitzer)

Ja so ein Kurs ist auf jeden Fall empfehlenswert, auch wenn man sich einiges selber beibringen kann...heutzutage wird man meist gar nicht mehr in den Wald gelassen, wenn man nicht so einen Schein vorweisen kann. Alles lernt man nicht in so einem Kurs, aber der soll in erster Linie zum Unfallschutz beitragen und das ist ja auch sehr wichtig.

Die geräteauswahl ist natürlich so eine Sache, da gibt es ja eine Vielzahl von Modellen, aber es wird auch für den Hobbybereich und für den Profibereich unterschieden. Um Beratung kommt man nicht drum herum.

2 Sägen? Braucht man nicht...oder doch? man geht eh nicht alleine los, die "Helfer", "Zuarbeiter", "Mitsäger" sollten ähnliche Erfahrung und Gerät dabei haben und dann auch noch eine Säge mindestens, weil man eine vllt doch mal festsetzt oder es geht irgendwas kaputt...

Teile: Die Säge, vllt 2 Ersatketten, der passende Schlüssel zum demontieren, Doppelkanister (Kettenöl/ benzin) mit Einfüllstutzen, Reinigungsgegenstände, Axt/Beil, eventuell Fällheber, eventuell Sapie, Handy, Erste Hilfe Ausrüstung, Verpflegung (viel trinken, weil mit Sport vergleichbar), Werkzeug für Fortgeschrittene zum Kette schärfen z.B. ..., Ersatzzündkerze, eventuell Warnschilder wenn man am Wegesrand arbeitet, ... ...

Man sollte auf jedenfall bereits genannte Markenware benutzen, keinesfalls aus einem Billigbaumarkt oder gar Discounter... einfach unverbindlich beraten lassen...ich hab das Glück das mein Kumpel bei einem Landmaschinenservice mit Dolmarstützpunkt arbeitet, 3. generation das Geschäft, ein mitarbeiter ist Baumkletterer, ... also Erfahrung ist da

Schutzausrüstung... JA ... leider ignorieren das viele Hobbygärtner, andere sagen auch sowas hatten wir früher auch nicht...wobei nur weil man Schutzausrüstung trägt, heisst es auch nicht, das nichts passiert,... man sollte nicht unvorsichtig werden...
Schnittschutzhose, Schnittschutzstiefel, Jacke eventuell mit Schnittschutz, Helm mit Gittervisier und Gehörschutz, Schutzbrille, Arbeitshandschuh, richtige Unterbekleidung: nicht zu warm und nicht zu kalt man wird eventuell ins Schwitzen kommen...

Viel Erfolg

Galahad
01.11.2014, 11:30
Zu Sägen und Schutzausrüstung wurde ja schon glaub ich alles geschrieben.

Was wir immer noch dabei haben wenn sir in den Wald gehn sind Keile und ein Spalthammer/Spaltaxt.

Zum einen zum Bäume Fällen und zum anderen zum Spalten wenn die Kraft vom deutschen Handspalter nicht reicht ;-). Mit der Richtigen Technik kann man auch als Anfänger Bäume sehr präzise in die gewünschte Richtung Fallen lassen.

Das ist etwas das man im Kurs lernt. Obs SO (http://www.eblogx.com/Videos/27388/Baum-praezise-faellen/) (http://www.eblogx.com/Videos/27388/Baum-praezise-faellen/) präzise wird weis ich nicht aber so ähnlich bestimmt. (Aber schändlich das die keine Schutzausrüstung an haben)

Bei Keilen ist zu beachten das nicht Keil und Hammer aus Stahl sind. Das kann sehr gefährlich werden wenn Stahl mal splittert.

Also etweder Stahlkeil mit Gummihammer. (Ich finde Stahlkeile aber generell etwas... naja ... ungut)
Oder wie wir es haben Spalthammer und Holzkeil mit Stahlschuh und Ring.
Ach ja ich glaub Alukeile gibts auch noch is glaub ich sogar das gängigste.

Grüße Galahad

PS. Wenn ausdrücklich gewünscht kann ich später mal noch das ganze geraffel zusammenlegen und fotografieren das wir an so nem Waldtag mitnehmen.

moleson
01.11.2014, 12:46
Wenn ich das hier so lese glaube ich fest das alle auch nur Mercedes fahren und da die ganz dicken Modelle. Sollte ich es richtig verstanden haben will Udo nicht den Job wechseln und Holzknecht werden sondern für den Eigenbedarf Holz machen und " ab und an" ein Bäumchen fällen. Dafür wäre er mit einer Mc Culloch CS 450 Elite für 380 Euro fast schon overdressed.

Wenn schon echter Profibetrieb dann ist eines der wichtigsten Merkmale eine Griffheizung und gute Startleistung bei -15° (Vorsicht Holz splittert bei diesen Temperaturen richtig gemein)
Dann kommt man mit 1er aber auch nicht weit, 2 sollten es dann schon sein. Schutzausrüstung sollte logisch sein-Schuhe nicht vergessen (mir ist schon öfter was auf die Zehen geknallt als das ich mich ins Bein geschnitten hätte) Wie unabhängiger schon richtig bemerkte -scharfe Kette-ganz wichtig.

LG Wolfgang
Erste Mc Culloch, nach 2 Jahren kaput. Das waren vielleicht maximal 10 Festmeter die ich in 33cm Stücke geschnitten habe über die Zeit, also typisch Eigenbedarf.

Zweite eine Husquarna, läuft seit 22 Jahren, einmal in Revision.

Wie immer wer billig kauft, kauft 2 mal.

Kenne niemanden der mehr als alle Jubel Jahre mal ein oder zwei Sachen zu schneiden hat, der nicht eine grundsolide Markensäge hat.

Waldschrat
01.11.2014, 13:09
Erste Mc Culloch, nach 2 Jahren kaput. Das waren vielleicht maximal 10 Festmeter die ich in 33cm Stücke geschnitten habe über die Zeit, also typisch Eigenbedarf.

Zweite eine Husquarna, läuft seit 22 Jahren, einmal in Revision.

Wie immer wer billig kauft, kauft 2 mal.

Kenne niemanden der mehr als alle Jubel Jahre mal ein oder zwei Sachen zu schneiden hat, der nicht eine grundsolide Markensäge hat.

Stimmt!

Und Husquarna ist Qualität vom Feinsten.

Ich kann vor Billigwerkzeugen gerade im Bereich Motorsägen oder hochdrehender Werkzeuge wie Trennschleifer nur warnen. Ihr gefährdet nicht nur Euren Geldbeutel (zweimal kaufen), sondern auch Eure Gesundheit.

Die Firmen, von denen man bedenkenlos eine Motorsäge kaufen kann, wurden schon mehrfach genannt. Muss ich nicht wiederholen.

Meint


Matthias

trainman
01.11.2014, 14:02
Hallo Udo,

ich stehe vor der gleichen Entscheidung wie Du. Daher habe ich mir den Faden sehr interessiert durchgelesen.
Ich habe mich inzwischen für folgendes Modell entschieden:
http://www.stihl.de/STIHL-Produkte/Motors%C3%A4gen/S%C3%A4gen-f%C3%BCr-Landwirtschaft-und-Gartenbau/21798-120/MS-291-C-BEQ.aspx

Mit ein Grund war der QuickStop Super (Q), der mir als Anfänger ein Plus an Sicherheit gibt. Vielleicht hilft es Dir weiter.

Gruss trainman

Isuzufan
01.11.2014, 17:19
Erste Mc Culloch, nach 2 Jahren kaput. Das waren vielleicht maximal 10 Festmeter die ich in 33cm Stücke geschnitten habe über die Zeit, also typisch Eigenbedarf.

Zweite eine Husquarna, läuft seit 22 Jahren, einmal in Revision.

Wie immer wer billig kauft, kauft 2 mal.

Kenne niemanden der mehr als alle Jubel Jahre mal ein oder zwei Sachen zu schneiden hat, der nicht eine grundsolide Markensäge hat.

Also ich kenne wiederum niemanden der Meterscheiter auf 33cm mit der Motorsäge kürzt, dafür wird bei uns eine (Wipp)Kreissäge benutzt.

LG Wolfgang

HatzDiesel
01.11.2014, 18:02
Das mache ich aber auch so, im Stapel zwei Schnitte á 33cm, geht wunderbar und ist super schnell.
Holz in den Schubkarren geladen und ab in den Brennholzbunker im Haus.
Auf Wippsäge dauert ewig und ich habe jedes Holzstück mehrmals in der Hand....
Mit den Jahren bin ich da recht rationel (faul) geworden....
Grüße
HatzDiesel

- - - AKTUALISIERT - - -

Zum Thema Sägen wurde ja schon sehr viel geschrieben,
ich persönlich habe eine Stihl MS260 mit 40cm Schwert.
Dazu bevorrate ich die gängigen Verbrauchs-und Verschleißteile wie Ketten(ca.8),Zweitaktöl (was gutes),Superbenzin(Stahlkanister),Luftfilter(2x),Zündkerzen( 2x),
Starterseil Meterware, Sperrklinken/Federn für den Seilzugstarter, Ersatzschwerter (2x),Zündkerzenstecker (1x).

Desweiteren habe ich noch eine alte Stihl 07 Säge, eine echte Antiquität aus den 60ern.
Das ist meine Notsäge falls alles andere nicht mehr funktioniert.
Die ist sauschwer, gefährlich (keinerlei Sicherheitsfunktionen) aber unkaputtbar.
Die läuft zweimal im Jahr um sie in Betrieb zu halten,dafür habe ich auch eine kleinere Auswahl der oben angeführten Dinge im Lager.

Grüße
HatzDiesel

moleson
01.11.2014, 18:38
Also ich kenne wiederum niemanden der Meterscheiter auf 33cm mit der Motorsäge kürzt, dafür wird bei uns eine (Wipp)Kreissäge benutzt.

LG Wolfgang

Bei uns gibt es alle Versionen, von der Kettensäge, über die Bandsäge und die Kreissäge. Letztere habe ich stammt aber aus dem Jahre 1930 und entsprechend sind die Sicherheiten.

Grundsätslich kauft man das Holz bei der Gemeinde ein und kriegt es als 8m Baustamm geliefert, wenn du mir das mit der Wipp Kreissäge klein machst, kriegst du einen Orden.

Anders gesagt wenn man eine Kettensäge braucht für etwas mehr als alle Jubel Jahre ein 20cm Bäumchen im Garten klein zu machen, ist es wichtig sich richtiges Werkzeug zu kaufen. Und das sehe ich mit absolut allem.
Wenn voraus zu sehen ist das man sein Werkzeug wirklich 2 mal im Jahr braucht dann geht auch Baumarkt Schrott. So nach dem Motto die Bohnermaschine in der Mietwohnung.

KUPFERSALZ
01.11.2014, 19:13
Ich kann mich den Meinungen die hier kundgetan wurden anschließen. Ich habe Erfahrung mit Stihl, Dolmar und Husqvarna wobei ich letzterer den Vorzug gebe, da sie einen schön schmalen Body hat und etwas "aggressiver" ist. Für deine Zwecke würde ich dir entweder die 261er Serie von Stihl empfehlen das ist praktisch der Klassiker der kleineren Sägen oder meinen Favoriten die Husqvarna 550 XP.

Hinzu kommt dann noch:
Helm / Visier / Gehörschutz
Hose
Handschuhe
Schuhe
Sprit- und Ölkanister
Feile rund und flach
Zündkerzenschlüssel
Tiefenbegrenzerlehre
Keile
Spalthammer
Fällheber
Meterstock
Ersatzschwert
Ersatzketten

Wichtig bei der Wahl der Säge ist die Nähe zu einem Fachhändler, um die Versorgung mit Verschleißteilen sicher zu stellen.

Gruß KUPFERSALZ

Tsrohinas
01.11.2014, 19:15
Ich benutze seit 4 Jahren eine Stihl MS 210 mit 35 cm Schwert.

Springt Sommer wie Winter immer an. Hat ausreichend Kraft und ist super handlich.

Kann ich für den "nicht-Profi" nur empfehlen!


Tsrohinas

Isuzufan
01.11.2014, 19:43
Bei uns gibt es alle Versionen, von der Kettensäge, über die Bandsäge und die Kreissäge. Letztere habe ich stammt aber aus dem Jahre 1930 und entsprechend sind die Sicherheiten.

Grundsätslich kauft man das Holz bei der Gemeinde ein und kriegt es als 8m Baustamm geliefert, wenn du mir das mit der Wipp Kreissäge klein machst, kriegst du einen Orden.

Anders gesagt wenn man eine Kettensäge braucht für etwas mehr als alle Jubel Jahre ein 20cm Bäumchen im Garten klein zu machen, ist es wichtig sich richtiges Werkzeug zu kaufen. Und das sehe ich mit absolut allem.
Wenn voraus zu sehen ist das man sein Werkzeug wirklich 2 mal im Jahr braucht dann geht auch Baumarkt Schrott. So nach dem Motto die Bohnermaschine in der Mietwohnung.

Andere Länder andere Sitten : Bei uns werden die gefällten Bäume noch im Wald auf 1 Meter abgelängt, gekilbt(gespalten damit sie nicht ersticken) und aufgestapelt zum groben trocknen.
Ich habe wirklich noch nie (nicht ein einziges mal in meinem langen Leben) erlebt das 8m Baumstämme als Brennholz angeliefert werden und bis vor 3Jahren in unserem alten Haus habe ich
jährlich 15m Holz gemacht für unsere Holzzentralheizung und die Kachelöfen(kritisches Holz) . Mein alter Nachbar hat gewerbsmäßig Holzbringung betrieben (ua mit 3 Forsttraktoren) selbst der hat sich nur die gekilbten Meterstämme auf den Hof geholt zur Weiterverarbeitung bis hin zu 33ern welche er als srm verkauft hat.
Aber wie gesagt: andere Länder andere Sitten.

LG Wolfgang
,

drudenfuss
01.11.2014, 19:51
Bei uns kauft man das Brennholz entweder fertig gepalten oder in 3m Längen.

Isuzufan
01.11.2014, 19:55
Bei uns kauft man das Brennholz entweder fertig gepalten oder in 3m Längen.
In Deutschland oder in Südschweden?

LG Wolfgang

drudenfuss
01.11.2014, 20:18
In Deutschland oder in Südschweden?

LG Wolfgang

Südschweden

Ares
02.11.2014, 16:00
Zuerst eine gebrauchte in der Bucht billig gekauft --> nach ein paar Monaten Schrott,

dann eine "Profi" Säge aus dem Baumarkt --> nach 2 Jahren Schrott,

seit 6 Jahren eine Stihl MS230 läuft immer unter allen Bedingungen wie ein Uhrwerk
und genügt mir für alle meine Verwendungszwecke.

21250

Gruß Andreas

Ares
02.11.2014, 21:33
...wobei wenn das Bild aktuell ist die auch noch nix getan hat, sofern das das 1. Schwert ist... :-)


Gut erkannt, es ist noch das erste Schwert.

Der Grund für das Ableben der ersten beiden war wahrscheinlich nicht die zu
häufige Nutzung sondern eher meine sporadische Wenignutzung.

Aber genau das schätze ich an ihr so, befüllt mit MotoMix und ActiveSynth
kann ich sie auch nach vielen Monaten des rumliegens in die Hand nehmen
und sie rennt sofort ohne Mucken.

Gruß Andreas

Buddelbär
02.11.2014, 22:06
Achja - Finger weg vom Bio-Sägekettenöl!!!

Wenn du nicht wirklich mindestens alle 4-6 Wochen regelmäßig sägst versaut dir das Zeug alles, aber so richtig - das geht bis zum Austausch der Ölförderpumpe + Leitungen
Die Möppipampe wird zu ekeligem Gummidreck, der sogar aussen den Lack von der Säge löst!

Für Dauerarbeiter ist es allerdings Pflicht Bioöl zu nehmen, weil Umweltsauerei, und auch grundsätzlich richtig das es im Wald benutzt wird, da kommen auch richtig Mengen zusammen,

Aber für den Hobbysäger der im Jahr mal grade 1 oder 2 Tanks leersägt der absolute Supergau!

Im Zweifel am Ende der Saison von Bio auf Mineralisch umschwenken und dann einmotten!

Dann nenne aber bitte mal Ross und Reiter.
Klingt wie die Typen die behaupten Aspen würde Kolbenfresser machen...
Wir vergeben jede Woche hunderte von Arbeitsstunden an die unterschiedlichsten Firmen und die benutzen alle "Bio"Öl was im Regelfall billiges Fritieröl ist.
Da frisst nix irgendwelche Schläuche an und bis Rapsöl mal klump, da ist der Stihl-Markenmist schon dreimal festgeworden.

Ich persönlich nutze nur altes Öl aus dem Keller das schon seit Jahren abgelaufen ist und bei mir liegt die Säge auch mal mehrere Monate unbenutzt im Schuppen.

Servus

Ares
03.11.2014, 07:23
...bis Rapsöl mal klump, da ist der Stihl-Markenmist schon dreimal festgeworden.

Hallo Buddelbär,

das Rapsöl mit seiner sehr schlechten Alterungsbeständigkeit länger brauchbar bleibt
wie der "Stihl-Markenmist" mit einer garantierten Beständigkeit von sieben (!) Jahren
kannst du mir nicht erzählen.

Gruß Andreas

tomduly
03.11.2014, 08:57
Hallo,

ich hab vor Jahren mit Vaters kleiner McCulloch (http://lanexperten.exoda.de/Clients/hscomputer/_eBayPictures/1834844DSCN8551.JPG) angefangen, während die in Villa Riba schon wieder feierten, versuchte ich immer noch die McC überhaupt in Gang zu kriegen. Auch frisch gewartet, wars immer ein Geduldspiel - aber wenn sie mal angesprungen war, dann lief sie auch klaglos, aber mit pestilentem Abgas. Als klar war, dass wir über längere Zeit Brennholzlose selber verarbeiten würden, hab ich mir die MS270 (Vorgängerin der MS271 (http://www.stihl.de/STIHL-Produkte/Motors%C3%A4gen/S%C3%A4gen-f%C3%BCr-Landwirtschaft-und-Gartenbau/21797-120/MS-271-C-BE.aspx) und Nachfolgerin der 026) angeschafft - vor zehn Jahren. Die hat mich seither nie enttäuscht, auch wenn sie in der Warmlaufphase gern mal im Leerlauf wieder abstirbt. Aber nach dem ersten Komplettschnitt durch einen 40cm Buchenstamm ist sie auf Betriebstemperatur und läuft stabil.

Als Sprit verwende ich nur Aspen, da ich mittlerweile nur noch gelegentlich motorsäge ist das auch von Vorteil, wegen seiner garantierten 5jährigen Haltbarkeit. Und als Kettenöl verzichte ich zu Lasten der Umwelt auf Bio-Kettenöl, nachdem mir in kurzer Zeit die Sägeketten an zwei Sägen zur Unbrauchbarkeit verharzt waren (und das anschließende 2tägige Acetonbad, um die Ketten wieder brauchbar zu bekommen, frisst den Umweltvorteil des Bioöls locker wieder auf...)

Mein Bruder hat eine Zeit lang Extremfällungen betrieben, so mit Klettergurt im Baum von oben her Stückweise die 30m-Tanne mitten im Wohngebiet fällen und so. Er schwört auf Husqvarna. Da er auch im Winter öfter tagelang im Wald arbeitetet, hat er Sägen mit Griffheizung (verschiebt den Eintritt der Fingergelenksarthrose um einige Jahre in die Zukunft). Als Zimmermann in der Fachwerksanierung setzt er im Innenbereich auch eine leichte elektrische Kettensäge ein (marodes Gebälk in der Wand ausschneiden etc.).

Beim Ausasten im Garten haben wir dieses Jahr erstmals eine elektrische Mini-Kettensäge an einem 3m-Teleskopstil leihweise verwendet. Das Teil ist klasse (obwohl das geliehene Gerät allen ernstes von "Weltbild (http://www.weltbild.de/3/17938561-1/geschenke-lifestyle/elektro-heckenschere-hochentaster-2in1.html?wea=8064339&origin=pla&gclid=CKWz5OX63cECFQQFwwod1z8ALw)"(!) stammt). Etwas klapperig in der Verarbeitung, aber es tut was es soll. Und ist sogar BEVA-tauglich (was meinen Anteil an der Gartenarbeit stark vereinfacht hat...), sie will die Säge gar nicht mehr aus der Hand geben und der Garten sieht aus...sagen wir, "neugestaltet".

D.h. man(n) braucht letzten Endes nicht eine richtige Kettensäge, sondern zwei bis drei! Die Stihl mit 3,5PS fürs Ego, den elektr. Hochentaster für die bessere Hälfte und eine elektr. Kettensäge für die Alltagsarbeiten rund ums Haus und im Garten. :Cool:

Meine Lieblingssäge, um Frischholz abzulängen oder auch kleinere Bäumchen zu fällen, ist aber die Bügelsäge der Bundeswehr (http://www.miltrade.de/product_info.php?info=p157_5-oder-10-bw-stabile-buegelsaegen-fuer-holz-saegeblatt-ca--90-cm--zustand--gebrauchter-lagerbestand.html). Höllisch scharf und mit sehr gutem Hieb, die sackt förmlich durch frisches Holz.

Grüsse

Tom

Buddelbär
03.11.2014, 17:48
Damit es hier nicht allzu sehr ausartet und die Übersichtlichkeit gewahrt bleibt führe ich das Thema kurz aus.
Es geht hier nicht um die Küchenverwendbarkeit von Speiseöl, sondern um die Verwendung in einer Kettensäge.
Das vom Händler verkaufte HAFTöl, ist, wie der Name schon sagt, verändert um besser an der Kette zu haften, dies verringert im Prinzip den Ölverbrauch. Das ist auch schon der Unterschied und das was die Säge im üblichen Gebrauch verklebt.
Normales Pflanzenöl haftet nicht so gut, aber das ist kein Problem, den Ölfluss justiert der Sägenbesitzer nämlich von Hand. (Faktor Mensch)
Bevor die Düsen wegen "verklumptem" Öl verstopfen, verstopfen sie an dem ganzen feinen Staub der sich naturgemäß in der Säge absetzt. (ordentliche Pflege= Faktor Mensch)
Bei richtig tiefen Temperaturen wird Öl fest, jedes Öl.
Und zähflüssiger werden sie auch, alle Öle. (richtiges Öl oder Arbeitsumgebung auswählen = Faktor Mensch)
Mottet man die Säge über den Winter ein oder schneidet nur einmal im Jahr den Vorrat für den Wohnzimmerofen, wird die Säge im Anschluss ordentlich geputzt, ordentlich gewartet und ordentlich aufbewahrt (Faktor Mensch)
Hat man die Säge im Keller und will sie nur im Krisenfall benutzen dann sollte das Ding eh leer sein! (Faktor Mensch)
Bevor ich jetzt noch erkläre wie man bei echten Minusgraden arbeitet, verweise ich lieber auf die schon am Anfang genannte sinnvollste Investition : d:Gut:

Udo (DL 8 WP)
20.11.2014, 21:11
Hallo zusammen,

Als Themanstarter dieses Threads bin ich echt begeistert.
Von 0 auf 180 zum Kettensägenspezialisten.... :) :) :)

Zusammenfassend habe ich folgendes dank Eurer hervorragenden Beiträge lernen dürfen:


o Sägeschein machen, bevor man eine Kettensäge kauft (->Erfahrung bekommen durch Anfassen diverser Typen und Modelle.... ;) )

o Eine Marke kaufen für die es in der Nähe einen Fachhändler gibt


o Allgemein: am besten eine leichte Maschine (bin eigentlich "Bürotöter" und das ist für mich durchaus ein sehr wertvoller Tip !)

o Kettensägengröße:

- Schwertlänge: optimal 35 - 45 cm

- Kettenteilung: 3/8 Zoll oder .325 Zoll


o "Gute" Hersteller:

-> Kauf gleich wars ordentliches, sonst kaufst Du 2 mal.....


o Hersteller (empfehlenswert von guter Qualität und kein "Baumerktschrott"):

- Stihl -> gerade Endzahl Typennummer = Profi Linie
ungerade Endzahl Typennummer = Semiprofi Linie

Stihl MS 170 : 30 cm Schwert
Stihl MS 261 : 40 cm Schwert
Stihl MS 026 / Nachfolger MS 260 40 cm Schwert

Ein Kollege der mehrere hat, benutzt die MS 023 an liebsten/ meistens

- Husquarna 550 XP wurde genammt

- Jonsered

- Dolmar (- Profitypen / "unverwüstlich" sollen aber sehr schwer sein

- Husquarna


o Sonstiges / Zubehör

- Elastostart

- Quickstop Super Q


o Ersatzteile

- 2 Ketten

- Kettenfeile

- Ersatzschwert

- Kanister für Öl und Benzin mit Füllstop

- Ersatz Zündkerze

- Allgemeines Werkzeug


o Sprit / Öl

- Möglichst ASPEN Benzin verwenden /wenig Schadstoffe und 5 Jahre Lagerstabil )

- KEIN BIO / ÖKO Kettenöl verwenden das verharzt beim längeren Liegen

- Säge immer leer fahren und reinigen vor längerer Lagerung


o NO Go's

- Ohne komplette Schutzausrüstung arbeiten

- Mit stumpfer Kette sägen

- Ohne Kettenfüger und Kettenstop arbeiten (-> alte Modelle)

- Nicht die kleinsten / billigsten Modelle eines Herstellers kaufen (da wurde auch schon bei den guten gespart...)


o Schutz/ Sicherheits-Ausrüstung

- Motorsägenkurs - siehe ganz oben

- Schnittschutzhose und Jacke

- Helm (mit Drahtvisier)

- Visier

- Gehörschutz

- Arbeitshandschuhe (Feuerwehrstulpen)

- Arbeitsschuhe (s3) oder Stiefel mit Schnittschutz

- Erste Hilfe / Vernbandsmaterial

- Notfall Telefon


o Sonstiges Zubehör

- Spalthammer

- Keile (Keile und Hammer sollten nicht aus dem selben Material sein - Stahl /Stahl -> Splittergefahr
Keile sind meistens aus Aluminium oder Holz mit Stahlschuh und Ring

- Axt

- Fällheber

- Meterstab


-> Ich bitte noch um Erklärung folgender Fachberiffe:

Was sind:

- Heppe ?

- Sappie ?

- Schleppgriff ?

- Stahlkrallen zum Nachrüsten an der Säge (-> von Endzeitstimmung)


-> Stimmt es, dass die neueren Sägen keine selbst einstellbaren Vergaser mahr haben ?


-> Galahat, bitte stell doch Dein Foto mit der kompltten Ausrüstung ein !


Nochmals an ALLE VIELEN DANK für diese SUPER Beiträge !

Beste Grüße,

Udo (DL 8 WP)

trainman
20.11.2014, 21:23
coole Zusammenfassung, danke:Gut:

KUPFERSALZ
20.11.2014, 21:36
Ein kurzer Hinweis zu dem Punkt Schnittschutzhose und Jacke es gibt zwar Schnitschutzjacken die werden nur in der Baumkletterei oder bei Arbeiten von einem Hubsteiger aus getragen. Bei normalem arbeiten mit der Säge benötigt man diese nicht da man die Säge nicht über Hüfthöhe einsätzt.

Zu der Kralle sei gesagt das alle Profisägen diese schon haben das sind die Stahlzinken die am Übergang des Bodys zum Schwert zu sehen sind. Sie dienen dazu als Hebelpunkt eingesetzt zu werden.

Die Werkzeuge nach denen du gefragt hast sind zum manipulieren von Stämmen außer die Heppe das ist eine Art Machete

Gruß Kupfersalz

Galahad
20.11.2014, 21:58
[...]

-> Galahat, bitte stell doch Dein Foto mit der kompltten Ausrüstung ein !
[...]


Joa werd wohl Montag oder Dienstag Zeit haben Dann werd ichs mal Zusammenstellen

frieder59
20.11.2014, 23:41
Heppe ist eine Art Haumesser, Gertl, an der Klinge mit ner Art Haken
Sapie ist zumindest im Süddeutschen eine Art Hacke, Am Stiel eine Art Hammer , Hakenteil ist vorne etwas gebogen
man nimmt das Teil, um Stämme zu drehen und zu bewegen
Schleppgriff ?? eventuell ne Art große Grillzange , mit dem man dünnere Stämme greifen und wegziehen kann


Frieder

(der sich als Sachs-Dolmar-Nutzer seit 1979 aus der vorherigen Diskussion rausgehalten hat)

olafwausr
18.12.2014, 11:20
Da will ich auch mal noch meinen Senf dazu geben.
Die eine oder andere Säge hat sich bei mir im laufe der Zeit auch angesammelt, neu gekauft habe ich davon keine. Außer die Partner (sie ist von einem Forstbetrieb) sind es ausschließlich welche die von "Einmalbrennholzmachern" gekauft wurden und die dann nicht klar kamen, oder die etwas spät erkannten es viel Arbeit ist.

22305

Obwohl ich sozusagen die freie Auswahl habe, außer es ist etwas gewaltiges zu tun, dann muss es die Partner sein
(200cm³, 7,5 PS) nutze ich die kleine Husqvarna am liebsten. Sie ist leicht, relativ kräftig und sehr zuverlässig.
Das hat mittlerweile sogar schon BEVA erkannt und nun brauche ich mich nicht mehr alleine zu plagen.

22306

Das die Säge nun das Non plus Ultra ist, will ich nicht behaupten, es ist viel mehr wie bei jedem Handwerker, mit
der Zeit hat man eben sein Lieblingswerkzeug.
Fragt mal einen Elektriker nach seinem Lieblingsschraubenzieher, das ist sicher ein uraltes Ding, den würde der
aber niemals tauschen.
Genau wie jeder Fleischer auch sein Lieblingsmesser hat.

Beste Grüße, Olaf

WAY TO GO
18.12.2014, 12:13
Ja dann will ich auch mal....
Ich habe eine mittlere Jonsered (weiss jetzt den Typ nicht genau), aus dem einfachen Grund dass unser lokaler
Landmaschinenmechaniker, gleich im Nachbarsdorf, Jonsered hat.
Aspen und Biokettenöl bezieh ich auch bei ihm.
Ich mach pro Jahr ca. 20 Ster Laubholz auf 33cm und den gelegentlichen Baum/Busch im Garten klein. Ab und zu kommt's auch vor, dass
wir ausrücken müssen um nach einem Sturm was wegzuräumen (auf dem TLF; und den anderen FZ ist auch je eine Jonsered, inkl. Schutzausrüstung).

Ich sage (wie auch andere Vorschreiber):
Was lokal in Gebrauch ist, ist meistens gut.

Gruess WTG

PS: Holzen im Wald, nie alleine (nach dem Sturm Lothar gab's einige Todesfälle, weil allein geholzt wurde)

Galahad
03.02.2015, 19:14
Hallo Udo,

leider hat es etwas länger gedauert. Tut mir leid aber bisher hat es sich nicht ergeben.

Aber da wir heute wieder mal draußen waren hab ich beim der Heimfahrt an diesen Thread denken müssen und dann gleich die Bilder gemacht

23684

Hier das Werkzeug das wir normalerweise mitnehmen wenn wir "Holz machen".

Und hier einmal Ich in Persönlicher Schutzausrüstung

23685

-Schnittschutzschuhe
-Schnittschutzhose
-Helm mit Gehörschutz und Gittervisir
-Handschuhe

Die Jacke gehört im engeren Sinne nicht zur Schutzausrüstung aber es ist eng anliegende Kleidung und man ist gut als Waldarbeiter erkennbar.
Der Bart dient nur dem Wärmeerhalt (hier ist doch irgendwo ein "taktischer Bartträger").

Udo (DL 8 WP)
03.02.2015, 21:46
Hallo Galahad,

vielen herzlichen Dank für Deine freundliche Mühe in der Sache.

Ich habe die Ausrüstung noch nicht gekauft, voraussichtlich wird es aber eine Stihl Säge und das ganze Paket an Zubehör / Schutzausrüstung. Ich möchte gern bei solchen Holz Aktionen "heil" bleiben und das Risiko minimieren.
Später zu lamentieren wenn "das Kind in den Brunnen gefallen" ist, äh die Finger ab sind oder das Bein angeschnitten, wäre nicht wirklich zielführend.

Danke nochmals und Gruss,

Udo (DL 8 WP)

Eterus
03.02.2015, 22:58
Hallo Udo

Ich arbeite im Gartenbau und wir arbeiten seit Jahren nur mit Stihl Kettensägen jeglichen Typs.

Ich schwöre auf Stihl, denn diese arbeiten äusserst zuverlässig, bei allen Temperaturen.
Wir hatten bisher noch keinen komplett-Ausfall.


Ganz wichtig ist sicher auch die Schtutzausrüstung. Der Helm mit Gitter und integriertem Gehörschutz, evtl. klarsicht-Brille, gute Schnittschutzhose und solide Schuhe mit Stahlkappen.

LG Eterus

Waldschrat
03.02.2015, 23:26
Hallo Galahad,

vielen herzlichen Dank für Deine freundliche Mühe in der Sache.

Ich habe die Ausrüstung noch nicht gekauft, voraussichtlich wird es aber eine Stihl Säge und das ganze Paket an Zubehör / Schutzausrüstung.


Hallo Udo,

das ist eine weise Entscheidung. Der Vollbesitz von je zwei funktionstauglichen Armen und Beinen nebst Händen und Füssen ist für einen Prepper ein unstrittiger Vorteil :devil:

Die Stihl-Sägen bieten Dir auch Sicherheitsmerkmale, an denen bei vielen chinesischen Billigprodukten fahrlässig gespart wird. Etwa die Quick-Stop Kettenbremse, die bei Rückschlag (Kette hat sich im Holz festgefressen) oder loslassen des Griffs die Kette nicht nur auskuppelt, sondern aktiv bremst.

Falls das Deine erste Motorsäge sein sollte, Du kannst bei einem Stihl-Händler auch einen Einweisungskurs buchen.

Viel Spass beim Holz machen!

Matthias

Booner
04.02.2015, 07:23
Hei,

ich habe eine kleine Husqvarna.
Husqvarna und Stihl geben sich beide nicht viel... (und was sich reimt, das stimmt! Pumuckl)

30cm Schwert. Damit habe ich schon 60cm Bäume problemlos gefällt.
Allerdings nur als Hobby. Ebenso wie zahlreiche Schnitzereien mit der Säge.

Angefangen mit Pilzen (1,2m hoch als Tisch) bis zu Stühlen und Holztrögen hat die Kettensäge schon allerhand mitmachen müssen.
Momentan wird sie 1-2mal im Jahr benutzt. Springt zuverlässig an. (Wenn man sie nicht mit dem Benzinpumpknopf ersäuft *ggg*)

Nur der Kettenöltankdeckel nervt mich ziemlich, weil der so fest geht, dass man eigentlich Werkzeug dafür braucht.
Aber das hat man normalerweise eh bei seiner Sägenausrüstung.

Seit ich baue (Holzhaus) habe ich noch eine Elektro-Kettensäge. In geschlossenen Räumen ist die einfach angenehmer. :unschuldig:


Grüße,

Tom

deju323ci
04.02.2015, 16:25
Hoi @All
Ich habe auch eine Stihl im Gebrauch und die stellt die Messlatte sehr hoch.
Das wichtigste ist aber, dass man die Ersatzteille fast überall finden bzw. kaufen kann, natürlich teuerer als die Chinadinger aber dafür gibt es die Qualität.
Ich habe schon mitte der 90er in der rumänischen Pampa draussen Stihl Teile gesehen.
Für mich ist die Marke so wie ein Puch/ Wolf unter den Autos.:rolleys:

LG Deju

Waldschrat
04.02.2015, 20:21
Hei,

ich habe eine kleine Husqvarna.
Husqvarna und Stihl geben sich beide nicht viel..

Hallo Tom,

stimmt Stihl und Husqvarna gehören beide zur "Oberklasse" bei den Sägen. Leider ist auch viel und teilweise gefährlicher Schrott auf dem Markt. Nicht nur bei Sägen.

Meint


Matthias

Udo (DL 8 WP)
28.02.2015, 20:52
Hallo zusammen,

ich möchte diesen Thread noch einmal aufwärmen.

Gefunden habe ich die Stihl MS 170 z.B. hier:

http://www.amazon.de/Stihl-Motorkettensäge-Schnittlägen-1130-3069/dp/B00F0DGRZO/ref=sr_1_1/280-0911940-0015500?ie=UTF8&qid=1425152593&sr=8-1&keywords=ms170

Ist diese Säge empfehlenswert oder sollte ich lieber ein größeres Modell kaufen ?

U.a. wurde mir ja u.a. auch der Rat gegeben, nicht die kleinsten Modelle zu kaufen. Wie sieht es hier aus ?

Ich tendiere dazu die Säge nicht im Versand zu kaufen, sondern bei einem Händler, bei mir in der Nähe, wo ich auch die komplette Schutzausrüstung bekomme und ggf, auch einen "Idiotenkurs" um mich mit dem Ding nicht zu verstümmeln ;)

Würde mich über Eure Meinung dazu sehr freuen.

Danke + Gruss, Udo (DL 8 WP)

drudenfuss
28.02.2015, 21:39
Das Dumme ist nur dass sich die Heimwerker- und die Profiversion nur im Preis unterscheiden. 200€ sehen eher nach Heimwerker aus.

GrimmWolf
28.02.2015, 21:47
Ehrlich drudenfuss ?

Der Preis ist der einzige Unterschied ?

Dann wäre das Angebot ja Super !!¨ Dann kriegt er ja die Profi Säge zum Heimwerkerpreis....

Oder Ist die Profisäge billiger ??
Das ist aus Deiner höchst Professionell verfassten, sehr ausführlichen Antwort für mich leider nicht zu entnehmen....

Gruss

ksbulli
28.02.2015, 21:48
Udo,

wenn Du das "Kleingeld" gerade in der Portokasse hast, nimm die. Damit machst Du nichts falsch, die ist gerade am Anfang handlich genug. 30 cm Schnittlänge sind für den Normalsterblichen zu Beginn sicherlich völlig passend. Du beginnst Deine Baumschubserkarriere ja auch nicht mit Mammutbäumen. Und ein größeres Modell ist für den weniger geübten dann in vielen Fällen einfach zu unhandlich, schlicht weg overzised...

Den Schein für´s Fichtenmoped solltest Du eh machen, denn sonst kommst Du (in D) nicht in den Genuss im öffentlichen Wald Holz machen zu können.

Um freigebene Bäume fällen zu dürfen, brauchst Du dann noch den zweiten Schein, aber der soll auch nicht das Problem sein.

Have fun with it!

Christian

drudenfuss
28.02.2015, 21:54
Ehrlich drudenfuss ?

Der Preis ist der einzige Unterschied ?

Dann wäre das Angebot ja Super !!¨ Dann kriegt er ja die Profi Säge zum Heimwerkerpreis....

Oder Ist die Profisäge billiger ??
Das ist aus Deiner höchst Professionell verfassten, sehr ausführlichen Antwort für mich leider nicht zu entnehmen....

Gruss

Tschuldigung, ich vergaß den Markennamen zu erwähnen. Ich meinte natürlich: " Das Dumme ist nur dass sich die Heimwerker- und die Profiversion bei den Stihl-Geräten nur im Preis unterscheiden. 200€ sehen eher nach Heimwerker aus. "

Das soll heißen dass im Gegensatz zu Boschgeräten beispielsweise rein optisch kein Unterschied erkennbar ist.

roteto
01.03.2015, 10:32
Guten Morgen an Alle,
meine Frage, es gibt Forstjacken und Schnittschutzjacken. Wann ist eine Schnittschutzjacke sinnvoll?

Roman

Udo (DL 8 WP)
01.03.2015, 11:11
Hallo zusaammen,

vielen Dank für die Hinweise, dann lasse ich das vermeintliche "Schnäppchen" wohl mal bei Seite....

Danke + Gruss, Udo (DL 8 WP)

hildiman
01.03.2015, 11:24
Hallo Roman,
Eine Schnittschutzjacke ist immer sinnvoll, wenn du mit einer Kettensäge arbeitest, bei uns wird sogar Schnittschutzschuhe und Schnittschutzhandschuhe natürlich auch Schnittschutzhosen vorgeschrieben, wenn im Wald gesägt wird, neuerdings darf auch nur mit Biokettenöl und Aspensprit gearbeitet werden.
Gruß
Hildiman

frieder59
26.01.2016, 17:59
Ich geh mal davon aus, daß sich Udo mittlerweile für ne Motorsäge entschieden hat , schreib aber hier weiter, bevor ich nen neuen Thread aufmache ,
im übrigen sind Motorsägen j anicht unbedingt prepperspezifische Dinge :


Als jahrzehntelanger Dolmar-Benutzer hab ich mir jetzt auch mal ne Stihl gegönnt und zwar eine MS 251 C.

Das Teil ist nix für starke Kerle, die die Säge zum Starten am Anlasserseil in die Luft werfen. Der Startermodus ist eher was für Senioren mit "Rücken" :

Mit zwei- , dreimaligem langsamen rausziehen des Anlasserseils wird eine Feder gespannt. Ist die Federspannung ausreichend aufgebaut, wird mittels
der Feder der Anlasser gestartet.

Der zweite Luxus ist eine eingebaute Kettenbremse im Handgriff, läßt man die "Gastaste" los, stoppt sofort die Kette - beim Gasgeben läuft die Kette wieder.

Der weitere Luxus waren dann noch 10 Liter spezieller Stihl Kraftstoff. Kostete zwar 40 € frei Fass, aber der vorgemischte Stihlkraftstoff soll mindestens 5 Jahre
halt bar sein . Das wird dann die eiserne Reserve für den Kettensägensprit.

Und im übrigen weiß ich jetzt, daß der Landmaschinenhändler den Stoff in 100 l Fässern vorrätig hält. Wenn die Tanke mal nicht mehr funktioniert, werde ich da gleichmal
mit 2 Kanistern vorbeischauen.


Frieder

lexu
26.01.2016, 18:54
Der weitere Luxus waren dann noch 10 Liter spezieller Stihl Kraftstoff. Kostete zwar 40 € frei Fass, aber der vorgemischte Stihlkraftstoff soll mindestens 5 Jahre
halt bar sein . Das wird dann die eiserne Reserve für den Kettensägensprit.

Hey erstmal
Super Beschreibung deiner Säge obwohl mir die Stihl nicht liegt.
Aber ich musste lachen bei deinen 10l Eiserner Vorat.
Bei meiner Täglichen Arbeit im Wald sind die 10l in 1,5 Tagen verbraten:lachen: zum glück muss ich den Treibstoff nicht bezahlen:Cool:
Lg aus dem schweizer Wald

Udo (DL 8 WP)
27.01.2016, 17:53
Hallo zusammen,

ich will mich nach dieser wirklich guten Beratung noch einmal melden und Euch erzählen, was es denn geworden ist.
Ich habe mit meinem Nachbarn, an dem Ort an dem ich die Motorsäge brauche, sowas wie eine "Werkzeug Gemeinschaft".

Der Nachbar hat bereits 2 große Motorsägen und meinte eine "recht kleine" könne man noch gut brauchen, so dass ich hier zunächst mal die kleine Stihl MS 170 D, sowie ein paar Ersatzteile wie eine 2. Kette und 2 Takt Öl, Kettenöl, Zündkerzen etc. sowie ein komplettes Set Schutzausrüstung gekauft habe.

Ich denke die wird auf Dauer wird die "kleine" nicht allein bleiben.

Vielen Dank nochmals für die tolle Beratung !

Gruss, Udo (DL 8 WP)

frieder59
27.01.2016, 18:11
@ lexu
.....sind die 10l in 1,5 Tagen verbraten:lachen: - tja kommt immer drauf an , was mit der eisernen Reserve so macht. Ich denk im Worst-Case-Szenario bei der eisernen
Spritreserve ehe an Treibstoff zum Bäume umschneiden und ablängen zum transportfertig machen.
Zum Entasten gibts dann die Axt und zum Kleinschneiden die Schrotsäge:Schwitz:.

Frieder

Unabhäniger
27.01.2016, 18:26
Hallo Udo

Freut mich das wir dir Helfen konnten. :lachen:

So solls auch sein :Gut:.

Finde es toll, wenn wir einander Helfen können :gratuliere:

gruss unabhäniger


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