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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorstellung meines GHB



Energie
23.01.2015, 12:02
Hallo zusammen,

würde euch heute gerne meinen GHB vorstellen. Da ich jetzt ca 35 km zur meiner Arbeitsstelle fahren muss habe ich entschlossen mir einen GHB zu packen und in meinem Auto aufzubewahren, denn man weiß ja nie.... Der direkte und schnellste Weg nach Hause führt direkt durch die Natur! Unter "normalen" Umständen würde man da auch nicht auf Menschen treffen.

Als Rucksack verwende ich den MFH US Assault Pack II in flecktarn, gepackt sieht er wie folgt aus

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Beiliegend habe ich eine Neopren Jacke, die ich endweder gleich anziehe oder auch noch am Rucksack anbringen kann.

Zum Inhalt:

1. Werkzeuge:

Klappsäge, kleines Beil, kleines Multitool, Klappmesser ( Smith&Wesson CK105HD o.Abb.), Steinschleuder mit Stahlkugeln und das Böker Plus Armed Forces Tanto



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2. Behelfe:

Mehrzweckplane olive (2x3m), Kabelbinder, Kugelschreiber und etwas Papier, Isolierband, 4m Duct Tape, 5m Draht, 7m Kletterseil, 10m Paracord, Stirnlampe mit Ersatzbatterien (Petzl Tactikka XP), großer Müllsack, Klopapier, Handdesinfaktionsmittel, Feuerstarter, Dose für kleine Sachen (Nägel, Beilagscheiben, Nähzeug, Sicherheitsnadeln Teelichter, OP`s, etwas Schleifpapier (fein), Schärfstein (grob/fein), eine Schachtel Zigaretten mit Feuer und ein kleines Verbandspäckchen (Ergänzt mit Schmerzmittel, ein wenig Wasserstoff, etwas Jodsalbe und Magenschutz)

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3.Kälteschutz

Davon ausgehend das ich in der Arbeit generell festes Schuhwerk und mich winterfest Kleide (Pullover/Jacke/Mütze) führe ich folgendes speziell im Winter mit: Neoprenjacke, Mütze, Sturmhaube, Tarnschal, Shemag und Regenschutz (Hose mit Jacke)


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4.Nahrungsmittel mit Behelfen:

Faltkanister (1,9 Liter), BW-Kochgeschirr (gefüllt mit Essbesteck und Chinanudeln), selfmade Hobo (gefüllt mit Birkenrinde und Nrg5), Romin flüssig (Wasserentk.), zwei Müsliriegel, iPkg Kaugummi, 3Pkg Roggenbrot, Wurstdose (Bundesheer), Nudelsuppe, eine Dose Bohnensuppe, eine Tupperdose (gefüllt mit Cappuccino 3in1, Suppenwürfel und Teebeutel) und eine Trinkflasche mit Becher und Hülle;

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5.Schlafen:

Schlafsack leicht (Kilimanjaro Model?) und Isomate von Miltec.



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Alles im allen kommt der gepackte Rucksack auf 23 Kilo (Ohne befüllte Wasserflaschen). Hoffe euch gefällt meine Auswahl von Ausrüstung die gewählt habe! Diesen Rucksack werde ich auch verwenden wenn ich mit Freunden auf den Berg gehe oder mal drausen nächtige! Für Fragen oder Verbesserungsvorschläge bitte melden....

Gruß Energie

ID 7047
23.01.2015, 12:14
23kg?
Eigentlich will man doch mit einem Get Home Bag so schnell wie möglich nach Hause kommen.

Dann schon wieder solch eine grosse Auswahl an Werkzeuge.

Cephalotus
23.01.2015, 12:18
Was genau hast Du denn auf den 35km Heimweg so vor?

Schlafsack lasse ich mir eingehen, der ist auch beim Übernachtem im Fahrzeug sehr sinnvoll, aber wozu der ganze Werkzeugkram?

Auf der anderen Seite hast Du Nahrungsmittel eingepackt, die sowohl im Sommer bei +60°C im Auto problematisch sind und Dir im Winter einfrieren. Eine gefrorene Dose kann eine riesen Sauerei verursachen.

Wasser (in frostsicherem Behälter + Möglichkeit zum Auftauen) hast Du hingegen garnicht dabei. Die Nahrung sollte meiner Meinung nach auch im Fahrzeug zubereitet und gegessen werden können.

Ich würde so einen Rucksack so packen, dass er zum einen als "Staurucksack" taugt und zum zweiten für ein nachhausekommen zu Fuß mit 35km Distanz optimiert ist. Man kann natürlich beim Loslaufen auch was zurück lassen, z.B. den Schlafsack. Mit leichtem Gepäck sollten 35km marschieren eine Sache von 7 Stunden sein. Dazu brauche ich in erster Linie Wasser, geeignete Kleidung, gute Schuhe und Material um ggf Schmerzen / Blasen zu behandeln, eine Stirnlampe, Sonnenschutz im Sommer und ggf eine zuverlässige Möglichkeit, mit zuhause kommunizieren zu können sowie ein Radio/Scanner zur Informationsbeschaffung. Meinetwegen ein paar Riegel Notrationen.

mfg

ID 7047
23.01.2015, 12:38
Ich brauche aber für einen tagelangen Aufenthalt, gerade, wenn ich ein Ziel habe, dass ich unbedingt erreichen will/muss, nicht soviel Kabelbinder, Schleifstein, Nägel, Beilagscheiben, Klingen, Essen ect.

Vor allem wenn ich meine Lösung ansehe, welche nicht als GHB gedacht ist, sondern mehr für INCH und ich auf 25kg inklusive 1l Wasser komme.
http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/32492-Mein-Rucksack-für-draussen

KUPFERSALZ
23.01.2015, 13:28
23 kg für einen 35 km GHB ist definitiv zuviel. Ein Beil und Säge wird nicht benötigt auch keine Nägel etc. Die 35 km sollten so zu schaffen sein plane maximal für eine Übernachtung im Feld. Eigentlich kann man auch komplett auf warmes Essen verzichten. Meine Vorgabe wäre das ich maximal schnell nachhause komme und mich nicht mit einer INCH ähnlichen Ausstattung abschleppe.

Energie
23.01.2015, 13:35
Hallo, ich neige wirklich nicht dazu minimalistisch zu sein :lachen:

Was das Werkzeug angeht denke ich das es nicht nur zum nach Hause kommen nützlich sein kann, sondern auch bei Autopannen oder Autounfällen. Wie gesagt der Rucksack befindet sich im Auto.

An die gefrorene Dose hab ich noch gar nicht gedacht... werde heute Nacht gleich eine auf den Balkon stellen um zu sehen wieviel Grad Minus diese aushält. Für Wasser habe ich einen Faltkanister,eine Feldflasche und Wasserentkeimung mit. Der Fluchtweg führt direkt an Flüssen, Bächen und Quellen leicht zu finden mit einer Karte (die ich vergessen habe aufzuführen)

Körperlich bin ich so fit das 25 kg kein Problem darstellen, trag im Sommer einen BOB mit doppelt soviel Gewicht auf den Berg. Meinen "Heimweg" werde ich dämnächst auch mal begehen und mir nach Möglichkeit kleine Proviantlager anlegen!

Gruß Energie

KUPFERSALZ
23.01.2015, 13:47
Auch wenn du fit bist tragen sich 15 kg besser als 25 kg. 25 KG als GHB sind echt viel oder du definierst ihn anders. Der GHB dient dazu schnellstmöglich nachhause zu kommen wo weitere Ausrüstung lagert. Er dient nicht dazu auf unbestimmte Zeit sich durch das Land zu schlagen.

Gruß KUPFERSALZ

Energie
23.01.2015, 13:59
Auch wenn du fit bist tragen sich 15 kg besser als 25 kg. 25 KG als GHB sind echt viel oder du definierst ihn anders. Der GHB dient dazu schnellstmöglich nachhause zu kommen wo weitere Ausrüstung lagert. Er dient nicht dazu auf unbestimmte Zeit sich durch das Land zu schlagen.

Gruß KUPFERSALZ


Aber das weiß man doch vorher nicht oder? Im besten Fall würde da ja schon ein Liter Wasser, ein Müsliriegel und Laufschuhe genügen... Die ersten 15km meines Heimwegs (gerechnet vom Arbeitsplatz) sind die anstregensten, die führen einen Berg hoch, dort angekommen könnte ich alles zurücklassen und nach Hause laufen.... Aber müsste ich dort etwas aussitzen wäre das kein Problem.....

Gruß Energie

Kampfhamster
23.01.2015, 14:13
Vielleicht den Ansatz umdrehen: Was brauchst du um die 35km zurückzulegen?

Ich würd alles unnötige Gewicht rausschmeissen.

ID 7047
23.01.2015, 14:15
Naja, du rechnest ja damit Nachhause zu kommen, sonst wäre es kein GHB.

Ich habe da in meinem Auto viel weniger, weil ich möchte so schnell wie möglich nach Hause. Und mit 10kg bin ich einfach mal viel schneller und mit weniger Pausen unterwegs als mit 25kg.
Gerade in den ersten Stunden kann man in jedem Szenario Strecke machen.

Boxer
23.01.2015, 14:44
Ich habe knapp 4kg und meinen Hund dabei.
Das reicht mir um so eine Strecke zu bewältigen.
Fest stationiert ist im Auto natürlich noch mehr Ausrüstung.

Und ja, ich will auch so schnell wie möglich nach Hause.

LG
Boxer

Energie
23.01.2015, 17:13
Das sehe ich genau so. Warum solche Sätze immer überlesen werden verstehe ich auch nicht. :grosses Lachen:

Trotzdem: Auch um irgendwo auszuharren oder auch weil man warum auch immer nur sehr sehr langsam voran kommt wäre mir Dein GHB zu viel. Oder eher zu wenig in bestimmten Bereichen.

Was denkst Du denn wie lange Du aus dem Rucksack leben kannst? Wie schaut es aus mit Nahrung und Wasseraufbereitung? So zeitraummäßig?

:lachen:

Wie gesagt ich glaube auch nicht das ich mit dem Rucksack zu langsam vorankomme, wenn dieses Gewicht grenzwertig wäre schnall ich mir doch sowas nicht auf den Rücken! Viele werden es mir nicht glauben, aber mein Ziel ist es doch auch so schnell wie möglich nach Hause zu kommen :rolleys:

Mit den Nahrungsmitteln komm ich sicher 4 Tage aus, Wasser dürfte kein Problem sein, meine Route führt an so einigen Wasserquellen vorbei. Ich denke einen Zeitraum von bis zu einer Woche abdecken zu können... Was denkst du?

Gruß Energie

Cephalotus
23.01.2015, 17:44
Mit den Nahrungsmitteln komm ich sicher 4 Tage aus, Wasser dürfte kein Problem sein, meine Route führt an so einigen Wasserquellen vorbei. Ich denke einen Zeitraum von bis zu einer Woche abdecken zu können... Was denkst du?


Im Hochsommer verschwindet so manche Wasserquelle und nur 3 Stunden Anstrengung im Hochsommer ohne Wasser können Dich mittels Hitzschlag umbringen. Wenn Du mit dem Auto im Stau stehst und die Lufttemperatur im Auto über der Teerstraße Rchtung 45°C marschiert zauberst Du auch nicht mal eben Wasser herbei...

Ich würd mir zumindest 2-3l Wasser in PET Flaschen ins Auto legen. Ist im Winter auch problematischer, wenn zu einem Eisklumpen gefroren, aber 90-95% aller Tage im Jahr zumindest nutzbar.

mfg

ID 7590
23.01.2015, 17:59
Was genau hast Du denn auf den 35km Heimweg so vor?

Wasser (in frostsicherem Behälter + Möglichkeit zum Auftauen) hast Du hingegen garnicht dabei. Die Nahrung sollte meiner Meinung nach auch im Fahrzeug zubereitet und gegessen werden können.

mfg

Motorraum auf, Dose rein auf den Motorblock und ein paar Minuten warten. Dose Vorsichtig öffnen um den heißen Dampf her raus zu lassen. Guten Appetit.

ID 7590
23.01.2015, 18:43
Finde den Ansatz dazu nicht schlecht, klar kann man sagen das ein GHB rein auf schnelles Heim kommen ausgelegt werden kann.
Nur fällt mir dazu nur eines ein:

Was wen der direkte Weg nicht möglich ist! Dann bin ich stolz darauf das ich Gewicht gespart habe? Was wen Brücken oder Wege durch Hochwasser und Abgängen nicht passierbar sind oder der Schnee sich auf türmt zu großen Wehen?

Als Kind habe ich miterlebt was es bedeutet wen es tagelang durchschneit orkanartiger Wind dazu kommt. Die Strecke zwischen der Stadt und meinem Dorf betrug "nur 15 km", der Busfahrer weigerte sich los zu fahren und ich hatte sowieso Bock auf das ganze Schneegestöber. Kurzer Hand bin ich los, (da war ich mir der Gefahr auch nicht bewusst) auf den Straßen waren Verwehungen von teilweise 3 - 4 Meter höhe, der Verkehr wurde eingestellt und ach wen wundert es die anderen Wege und Straßen sahen auch so aus. Wen ich heute darüber Nachdenke habe ich es meinem Vater zu verdanken das er meine Gedankengänge quasi vorher ahnte und die Gegend kannte wie seine Westentasche. Nachts um 4 Uhr fand er mich an der alten Futterkrippe dort stand ein Alter kaputter Forst-Anhänger. Ob es Ahnung oder Wissen war auf alle Fälle hat er mich da gefunden. Etwas Durchgefroren und durchnässt aber Gesund. Jahre später haben mein Vater und ich uns über den Vorfall unterhalten dort habe ich erfahren das ich fast 9 km entfernt vom Weg abgekommen bin. Die Futterkrippe lag Nordwestlich vom Dorf, der Weg den ich dachte zu laufen lag aber im Südosten. Lange rede, kurzer Sinn. Ein GHB sollte nicht einfach leichtsinnig abgespeckt werden nur weil es leichter und bequemer ist. Mitten in der Stadt vom südlichen in den nördlichen Teil da langt quasi ein Daypack als GHB. Aber man sollte sich im klaren sein welche Strecke laufe ich im besten Fall und welche im Schlechtesten Fall! Grad in den Bergen oder bei Ebenen mit vielen Bachläufen oder Flüssen mit Brücken kann ein blödes Ereignis aus 35 km mal eben 70 km machen.

Not-Unterkunft
Not-Schlafsack
Hobo
Wäscheleine
Medi's wen Nötig
Wasser ca. 2 Liter auch wen Flüsse vorhanden sind
Powerriegel / BP5/ NRG5
Trockennahrung und Trockenfett
Taschenmesser (meine Empfehlung BW - Stumpf für wenige Euro sehr hohe Qaulität) alternativ Multitool
Minibeil für das Brennholz des Hobo
Pfefferspray
Taschenlampe und Batterien
Ersatzakku oder Powerbar
Holländisches Kochgeschirr
......

so in die Richtung ist nicht verkehrt.

Das sind die wesentlichen Punkte die man mir im Einzelkämpfer-Lehrgang 2004 beigebracht hat.

- Selbstvertrauen
- Schutz vor Witterung / Umwelt
- Schutz vor Tier und Mensch
- Nahrung und Wasser
- Kühlung oder Wärme
- Licht und Signal
- Medizin und Seele
- Kommunikation



Ich finde du hast in großen Teilen schon vieles dabei was meiner Meinung nach reingehört, nur würde ich einiges durch leichterte oder Kombinierte Sachen weglassen bzw. Alternativen suchen.



LG Grüße Anubis83





- - - AKTUALISIERT - - -


NRG-5. Aufreißen, reinbeißen, wohlfühlen. :grosses Lachen::grosses Lachen::grosses Lachen:

Oder so !

Energie
23.01.2015, 20:21
Im Hochsommer verschwindet so manche Wasserquelle und nur 3 Stunden Anstrengung im Hochsommer ohne Wasser können Dich mittels Hitzschlag umbringen. Wenn Du mit dem Auto im Stau stehst und die Lufttemperatur im Auto über der Teerstraße Rchtung 45°C marschiert zauberst Du auch nicht mal eben Wasser herbei...

Ich würd mir zumindest 2-3l Wasser in PET Flaschen ins Auto legen. Ist im Winter auch problematischer, wenn zu einem Eisklumpen gefroren, aber 90-95% aller Tage im Jahr zumindest nutzbar.

mfg

Tiroler Quellen versiegen nicht, nichtmal beim Jahundertsommer :rolleys: Aber das mit den PET Flaschen fürs Auto ist eine gute Idee, vorallem bei Stau! Darf ich fragen was du so in deinem GHB mitführst?

Gruß Energie

el presidente
23.01.2015, 20:31
Hast du das schon ausprobiert Anubis?

Energie
23.01.2015, 21:00
Finde den Ansatz dazu nicht schlecht, klar kann man sagen das ein GHB rein auf schnelles Heim kommen ausgelegt werden kann.
Nur fällt mir dazu nur eines ein:

Was wen der direkte Weg nicht möglich ist! Dann bin ich stolz darauf das ich Gewicht gespart habe? Was wen Brücken oder Wege durch Hochwasser und Abgängen nicht passierbar sind oder der Schnee sich auf türmt zu großen Wehen?

Als Kind habe ich miterlebt was es bedeutet wen es tagelang durchschneit orkanartiger Wind dazu kommt. Die Strecke zwischen der Stadt und meinem Dorf betrug "nur 15 km", der Busfahrer weigerte sich los zu fahren und ich hatte sowieso Bock auf das ganze Schneegestöber. Kurzer Hand bin ich los, (da war ich mir der Gefahr auch nicht bewusst) auf den Straßen waren Verwehungen von teilweise 3 - 4 Meter höhe, der Verkehr wurde eingestellt und ach wen wundert es die anderen Wege und Straßen sahen auch so aus. Wen ich heute darüber Nachdenke habe ich es meinem Vater zu verdanken das er meine Gedankengänge quasi vorher ahnte und die Gegend kannte wie seine Westentasche. Nachts um 4 Uhr fand er mich an der alten Futterkrippe dort stand ein Alter kaputter Forst-Anhänger. Ob es Ahnung oder Wissen war auf alle Fälle hat er mich da gefunden. Etwas Durchgefroren und durchnässt aber Gesund. Jahre später haben mein Vater und ich uns über den Vorfall unterhalten dort habe ich erfahren das ich fast 9 km entfernt vom Weg abgekommen bin. Die Futterkrippe lag Nordwestlich vom Dorf, der Weg den ich dachte zu laufen lag aber im Südosten. Lange rede, kurzer Sinn. Ein GHB sollte nicht einfach leichtsinnig abgespeckt werden nur weil es leichter und bequemer ist. Mitten in der Stadt vom südlichen in den nördlichen Teil da langt quasi ein Daypack als GHB. Aber man sollte sich im klaren sein welche Strecke laufe ich im besten Fall und welche im Schlechtesten Fall! Grad in den Bergen oder bei Ebenen mit vielen Bachläufen oder Flüssen mit Brücken kann ein blödes Ereignis aus 35 km mal eben 70 km machen.

Not-Unterkunft
Not-Schlafsack
Hobo
Wäscheleine
Medi's wen Nötig
Wasser ca. 2 Liter auch wen Flüsse vorhanden sind
Powerriegel / BP5/ NRG5
Trockennahrung und Trockenfett
Taschenmesser (meine Empfehlung BW - Stumpf für wenige Euro sehr hohe Qaulität) alternativ Multitool
Minibeil für das Brennholz des Hobo
Pfefferspray
Taschenlampe und Batterien
Ersatzakku oder Powerbar
Holländisches Kochgeschirr
......

so in die Richtung ist nicht verkehrt.

Das sind die wesentlichen Punkte die man mir im Einzelkämpfer-Lehrgang 2004 beigebracht hat.

- Selbstvertrauen
- Schutz vor Witterung / Umwelt
- Schutz vor Tier und Mensch
- Nahrung und Wasser
- Kühlung oder Wärme
- Licht und Signal
- Medizin und Seele
- Kommunikation



Ich finde du hast in großen Teilen schon vieles dabei was meiner Meinung nach reingehört, nur würde ich einiges durch leichterte oder Kombinierte Sachen weglassen bzw. Alternativen suchen.



LG Grüße Anubis83




- - - AKTUALISIERT - - -



Oder so !

Danke für deine konkreten Verbesserungsvorschläge!

Gruß Energie

Einzelkämper
23.01.2015, 21:45
Hallo Energie,

ich muss meinen Vorredner mit der Kritik an der Bezeichnung "GHB" auch Recht geben ...

... aaaber ganz ehrlich gesagt würde ich als Tiroler wahrscheinlich auch solchen Krams mit in meinem Rucksack herumschleppen (wenn ichs tragen könnte).

Ohne zu wissen wo du genau wohnst, kann ich mir deine Strecke nämlich gut vorstellen und werde gerade auch etwas neidisch, das ich nicht solch eine Fluchtroute habe, wobei die Fränkische hier bei mir auch schon toll ist. :Zunge raus: :grosses Lachen:


Gruß Einzelkämper
... der sich schon wieder auf den Tiroler Sommer freut aber mit max. 15kg auf dem Rücken. :Cool:

Cephalotus
23.01.2015, 23:11
Darf ich fragen was du so in deinem GHB mitführst?


Das ist heute noch recht ähnlich, ich hab aber mittlerweile noch ein größeres 1. Hilfe Paket dabei:

http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/28426-Mein-EDC-%28Immerdabei%29-und-mein-GHB-%28Tagesrucksack%29

TheHamster
23.01.2015, 23:59
Ich empfehle dir da mein System. Ich habe einen nur mit dem nötigsten bestückten Rucksack als EDC und im Auto eine Zargesbox wo alles drin ist was mir bei Panne und CO behilflich ist und auch alles um aus dem EDC Rucksack einen GHB zu machen. Platz ist natürlich im Rucksack daher immer viel aber das macht sich bei jedem Einkauf bezahlt. :D

deju323ci
24.01.2015, 03:35
@Themenstarter
Ich sehe es auch wie meine Vorredner und diese ist keine Kritik sonder die Vernunft und Optomierung.
Auto+ etwas grösserer EDC drin =GHB sollte leicht sein nur das Nötigste um paar km mit evtl. Übernachtung schaffen zu können. Gewicht sollte unter 10-15kg machbar sein.
BOB meistens zu Hause/Geschäft für ca. 72h sollte einem das Leben für verschieden Szenarien erleichtern, die Welt ist aber noch in Ordnung. Max. 25kg
Und für mich wäre Auto+BOB und alles sonst noch Wichtige + EDC =INCH, ist WC oder SHTF. Soviel ich tragen kann. Wird sicher zwischen 28-35kg sein.

Lieber richtiges und wichtiges Mat. packen statt von Allem etwas und am Schluss nichts gescheites.

In meinem Auto-EDC-GHB findet man.
Auto:
Klassische Autoausrüstung(Westen,Hilfekasten,Werkzeug,Versch-Birnen,Sicherungen,Karnister 5L-Benzin,Dreieck,Apschleppseil,Über.Kabel)
+
Wanderschuhe
Regenjacke
Flauschdecke 2.5mx2m
Baublache ca, 2x2m
Im Winter:Hanschuhe,Kappe,eine alte 3in1 Jacke

Wasser 6x0,5L Pet (klein und haben in den Hosenseitentaschen platz)

Kleine Umhängetasche mit:
kl.Wasserfestebox mit (Tampons, Bic Feuerzeug, Notpfeife,2 Batterien, Pflaster,Schmerzmittel und Aspirin und Usbstick mit gescannten ID/PASS usw.)
ca. 15m Paracord zusammengerollt
CH-ArmeeMesser 08
Strinlampe
Kugelschrieber mit Block 5x10cm
Labello
Sonnencreme 40ml
5xSnickers =280gr =ca. 1400 kcal
Zweitliebslings Nuckel von den Kiddy's
ca.80sFr und 50Euro in kleinen Scheine und Münzen

Gewichtsmässig unter 3kg ohne Wasser. Für eine Übernachtung einfach die Decke und Blache + ca 2kg.

Getestet habe ich es im Mai 2013 Zürich-Spreitenbach-Zürich etwa 23 km in etwas weniger als 4.5 Stunden.
Je weniger Gewicht umso schneller gehts und wird weniger Energie gebraucht.
Ist Vernunft und Optimierung.
Viel Spass

flywheel
24.01.2015, 09:18
Ich finde den Rucksack des TE gut.

Einen Rucksack kann man meistens nur einmalig packen!
Das Szenario und die Länge bestimmt die Anwendung.
Das ist der Hauptgrund warum ich mich weigere meinen
Rucksack in eine Kategorie zu stecken.

Super Szenario Planungen gibt es hier und im Netz. Es gibt keine Regeln
oder ein Drehbuch wenn es mal richtig ernst wird.
Der GHB im Auto und Du musst genau in die entgegen gesetzte Richtung.
Du hast keine Wahl ..... 1000 km mehr als geplant .....

TheHamster
24.01.2015, 14:38
Naja also 1000KM mehr wie geplant ist für mich eher unwahrscheinlich. Es sei denn ich bin arbeiten und der Rhein lässt alle Brücken zusammenbrechen. Gut aber dann komme ich vorerst wohl nie mehr heim. Soll ich mir jetzt nen INCH ins Auto stellen? Da kommt dann einfach wieder die Wahrscheinlichkeitsrechnung auf. Und die geht bei mir so:

Wahrscheinlichkeit das alle Rheinbrücken weggerissen werden
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- = Kosten die ich nicht einsehe und realistisch finde
Kosten eines INCH mit allen Schikanen im Auto X Doofe Fragen und reduziertes Kofferraumvolumen


Wenn bei jemandem da eine andere Ausgangslage da ist mag das ja sinnig sein aber in meinem Fall reicht der GHB aus. Und wenn ich mal wirklich nicht mehr über den Fluss komme muss ich zu meiner Mutter fahren. Da ist die Ausgangslage zwar schlechter aber naja... wie gesagt die Wahrscheinlichkeit is doch eher gering. Meine größere Sorge ist da das Nadelöhr der nur 3 Rheinbrücken im Bonner Bereich. Da kann es sich je nach Lage scho mal seeeehr stauen. Und dann ist das schon ne kleine Katastrophe die aber mit genug Sprit (umfahren oder eben im Stau stehen) und was zu Essen und zu Trinken abhandelbar sind. Schlafsetup ist auch im Auto von daher. Solang es irgendwie weiter geht komm ich klar

Energie
31.01.2015, 14:16
Will mich für die Ratschläge bedanken und auch sagen das ich mir einige zu Herzen genommen habe:rolleys:

Habe meinen Rucksack nochmal "überarbeitet" und komme jetzt auf ein Gewicht von 18kg (Ohne befüllte Wasserflaschen)! Einige Ausrüstungsgegenstände habe ich durch leichtere getauscht, zb statt Regenschutz und Allzweckplane habe ich einen Regenponcho gepackt, statt Dosennahrung und Brot noch eine Pkg Nrg5 mehr eingepackt.....

Meinen ganzen Kleinkram habe ich nochmal aussortiert minimiert oder gar weg gelassen!

Gruß Energie

KUPFERSALZ
31.01.2015, 14:55
Finde ich gut das ist der richtige Weg.

Papa Bär
01.02.2015, 00:06
Also jetzt mal unabhängig vom Sinn oder Unsinn des Inhaltes...
Ich garantiere dir aufgrund umfangreicher Tests, dass der Assault Pack dieses Gewicht nicht über mehrere Tage mitmacht.
Ich habe einen Assault Large mit 15 Kilo 3 Tage lang statisch getestet... Statsich heisst in diesem Fall, das der Rucksack einfach nur aufgehängt wurde ohne bewegt zu werden...dann fingen langsam die Schultergurte an, aus der Naht auszureissen. Bei der Auf- únd Abbewegung während des Tragens geht das sogar noch schneller.
Und außerdem ist auch die Polsterung der Gurte nicht auf so ein Gewicht ausgelegt. Den Assault II oder Large sollte man höchstens mit 8 - 10 kg belasten, auf keinen Fall mehr.

Meine Faustregel für die Belastung von Rucksäcken unter 60 Liter lautet: Literzahl des Rucksacks durch 5 ergibt die Maximalzuladung.

Energie
01.02.2015, 10:47
Also jetzt mal unabhängig vom Sinn oder Unsinn des Inhaltes...
Ich garantiere dir aufgrund umfangreicher Tests, dass der Assault Pack dieses Gewicht nicht über mehrere Tage mitmacht.
Ich habe einen Assault Large mit 15 Kilo 3 Tage lang statisch getestet... Statsich heisst in diesem Fall, das der Rucksack einfach nur aufgehängt wurde ohne bewegt zu werden...dann fingen langsam die Schultergurte an, aus der Naht auszureissen. Bei der Auf- únd Abbewegung während des Tragens geht das sogar noch schneller.
Und außerdem ist auch die Polsterung der Gurte nicht auf so ein Gewicht ausgelegt. Den Assault II oder Large sollte man höchstens mit 8 - 10 kg belasten, auf keinen Fall mehr.

Meine Faustregel für die Belastung von Rucksäcken unter 60 Liter lautet: Literzahl des Rucksacks durch 5 ergibt die Maximalzuladung.


Danke für den Hinweiß! Hab mir gerade die Nähte angesehen, so stabil sehen sie wirklich nicht aus....

Gruß Energie

drudenfuss
01.02.2015, 12:02
Das sind die wesentlichen Punkte die man mir im Einzelkämpfer-Lehrgang 2004 beigebracht hat.




Wie erwischt man denn als Pommesgefreiter einer ABD-Abwehr-Kompanie einen dieser wenigen begehrten Lehrgangsplätze? Als Z2? Im letzten Dienstjahr? Klingt seeeehr seltsam für mich.

ID 7590
01.02.2015, 12:15
--- gelöscht --- OT

ID 6436
01.02.2015, 12:17
Mannschaften bekommen erst ab einer Verpflichtungsdauer von 4 Jahren, wenn überhaupt, den EKL I.

ACD vom Smartphone

ID 7590
01.02.2015, 12:22
--- gelöscht --- OT

drudenfuss
01.02.2015, 12:57
Das ist korrekt. Geplant war SAZ 12. Aber weil ein gewissen jemand sich dann doch nicht benehmen konnte wurde ein SAZ 2 / FWDL 23 draus mit entsprechenden Verlusten.

Aha, dann war der Lehrgang also eine art disziplinarmaßnahme. wird ja immer seltsamer.

ID 7590
01.02.2015, 13:19
Rest per PN geht niemanden was an! Zum mal das hier auch noch völlig ab vom Thema ist.

Isuzufan
01.02.2015, 13:25
Nur so nebenbei aber es würde mich schon interessieren einen Text lesen zu können ohne Tante Google ständig bemühen zu müssen. Vielleicht bin ich schon zu lange weg vom Bundesheer(ausgeschrieben denn ich möchte mal ein gutes Beispiel abgeben) oder eben es gab diese Abkürzungen damals/oder in Österreich nicht.
GHB, INCH, SHTF sind schlimm genug aber eigentlich für Prepper verständlich und ziemlich genau definiert.

LG Wolfgang

ID 6436
01.02.2015, 13:28
Aber weil ein gewissen jemand sich dann doch nicht benehmen konnte wurde ein SAZ 2 / FWDL 23 draus mit entsprechenden Verlusten..

Was denn nun? SaZ oder FWDL 23??? Beides zusammen geht nicht - weil vom ersten Tag an völlig unterschiedlich besoldet!

Edit:
Ja Hans, da hast Du mal Recht!
Mir war so das es vor der Neuausrichtung der Bundeswehr einfach nur eine Wehrdienstverlängerung war & der FWDL erst mit der Neuausrichtung offiziell eingeführt wurde.

ACD vom Smartphone

ID 7047
01.02.2015, 13:38
FWDL gibt es seit 01/1996.

GrimmWolf
01.02.2015, 13:44
Liebe Leute

auch wenn Ihr alle Recht habt, klärt den Scheiss in einem separaten Thread, oder noch besser per PN.
Hier stört's einfach nur wenn man was über GHB lesen will.

Gruss

Corvinjus
01.02.2015, 13:47
Der einzige fwdl mit ek und kfor Einsatz, den ich kenne. Sachen gibt's...


Service für Gäste-a2: www.team-pak.ch