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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Langzeitvorrat (25 Jahre) ohne Rotation kaufen



Azrael23
19.03.2015, 17:56
Hallo zusammen

Aus diversen Gründen kommt für mich ein Notvorrat mit Rotationsverfahren nicht in Frage. Dennoch möchte ich einen Notvorrat zulegen, der auch längere Krisen überbrücken kann.

Im Internet werden 25-Jahre-haltbar Vorräte angeboten.
Ein Beispiel findet sich hier: http://www.ebay.com/itm/Wise-1080-Serving-Grab-and-Go-Package-NEW-formulation-25-Year-Food-Storage-/221694926962?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item339e0c2072

Fragen:

- Besitzt jemand von euch einen solchen oder ähnlichen Notvorrat? Kann diese Art der Voratshaltung empfohlen werden? Schmecken die Servings?
- Kennt ihr besonders preisgünstige Angebote? Links dazu? Insbesondere sollten nicht noch hoche Importgebühren anfallen.


Danke für eure Antworten und Gruss,
Azrael

Isuzufan
19.03.2015, 18:13
Hallo Azrael,

Beim momentanen Dollarkurs ist es nur für euch Schweizer sinnvoll darüber nachzudenken. Da könnte es passen.
Und ja ich bin ein Fan von 25 Jahre haltbarer Nahrung und habe auch eine Kleinigkeit davon. 3 Jahre Vorrat für 4 Leute kann ich mir aber leider nicht leisten.
Als ich eine Sammelbestellung dazu eröffnet hatte war allerdings nur ein einziger nicht mehr existenter Fori dabei und hat 100 Dosen davon geordert. War garantiert das letzte mal das ich so etwas durchziehe (:verärgert:).

LG Wolfgang

ID 7047
19.03.2015, 18:29
Ich habe solche Langzeitnahrung für paar (ok viele)Monate.
Ich kann es empfehlen, wenn man über die notwendige Kohle verfügt, da dieser Vorrat deutlich teurer ist, als wenn man herkömmliche Lebensmittel kauft und diese rotiert.

Ein Vorteil für mich ist, ich schnappe mir einen Eimer und ich habe für einen Monat Nahrung dabei.

Bärti
19.03.2015, 18:34
Hi Azrael, schau mal da rein:

http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/32470-Notnahrung-aus-den-USA-bestellen?highlight=Langzeitnahrung+usa

UrbanTrapper
19.03.2015, 20:34
Grundsätzlich halte ich so einen 25 Jahre haltbaren Vorrat für sehr vorteilhaft. Einige Schwierigkeiten sollten aber bedacht werden, bevor einige tausend Euro oder Franken in so einen Vorrat gebunden werden:
1. Platzbedarf. Okay, hört sich banal an, aber wenn ich mir so einen Vorrat zu meiner Mietswohnung liefern lassen würde, würde das sicherlich neugirige Blicke auf sich ziehen.
2. Zoll und Inhaltsstoffe sollten bedacht werden, aber das ist nichts unüberwindbares.
3. Jedem, der sich so eine große Menge Lebensmittel aus den USA anliefern lässt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Geschmäcker im anglo-amerikanischen Raum von Kontinental-Europa sehr verschieden ist. Die Gerichte auf dem von Azrael23 verlinkten Angebot erscheinen mir zum Teil vertraut. Zum Teil aber auch schauen sie mir ziemlich US-typisch aus. So verlockend das Angebot auch sein mag: Mein Fall wäre es eher nicht. Mir sind seinerzeit auch die MREs der US-Armee nicht sonderlich bekommen. Okay, in der Not frisst der Teufel Fliegen, aber nichts, was ich mir in rauen Mengen heute noch in meinem Keller einlagern würde...

Simka
19.03.2015, 21:13
Hi Urban Prepper,

ich denke die Mischung macht es. Woanders habe ich es schon mal geschrieben, ich habe einen Einmonatsvorrat, hatte mir erst Probeopackungen schicken lassen, und das Zeug schmeckte ok. Der Einmonatsvorrat kommt in einem praktischen Eimer, rechteckig, also gut zu verstauen, bei der Flucht nur ein Griff und auf gehts. Aber ein Jahresvorrat waere auch nicht mein Fall, aber jeder wie er will. Wer nicht die Zeit oder Lust hat einzukochen etc, fuer den waere es schon eine Alternative. Ideal ist das Zeug, wenn man sich verteilt Notlager aufbauen will, da es ideal zum vebuddeln ist.

Mountainhouse ist nicht das billigste Trockenfutter, aber dafuer auch das schmackhafteste.

LG Simka

UrbanTrapper
19.03.2015, 21:34
Ich denke auch, dass sich eine gesunde Mischung am besten bewähren dürfte. Ist ja auch schließlich sonst etwas bitter für den Magen-Darm-Trakt, wenn er in der Krise von jetzt auf gleich eine Nahrungsumstellung mitmachen muss, weil man ganz spontan wegen einer Krisenlage nicht mehr die gewohnte Alltagsnahrung hat, sondern nur noch die eingelagerten Vorräte und man sie nicht im Mindesten gewohnt ist.

Roger
19.03.2015, 21:55
Teigwaren aus Hartweizengriess (ohne Eier!) sind auch nahezu ewig haltbar. Vorausgesetzt sie sind wirklich trocken gelagert. Man kann sie zur Not auch kalt essen. Einfach über Nacht im Wasser einweichen lassen. Lecker ist das nicht, aber verhungern wird man damit auch nicht. Salz ist auch Millionen von Jahren haltbar. Beides zusammen reicht fürs nötigste um nicht zu verhungern. Das ist für mich Notvorrat. Und bestimmt günstiger als Superdosennnahrung aus Amerika.

Cephalotus
19.03.2015, 23:02
Gibt es denn jemanden, der schon mal 20-25 Jahre alte gefriergetrocknete Fertigmahlzeiten gegessen hat?

Ich hatte neulich ein Trekkingnahrungspackung, die 4 Jahre über MHD war nach dem Aufgießen entsorgt, da ich mir beim Geschmackstest nicht sicher war. Könnte aber auch an einem Knick in der Tüte gelegen haben, an der Stelle war die Tüte nämlich schon durchsichtig.

Aber auch bei gefriergertockneten Sachen unter perfektem Sauerstoffabschluss wird sich Fett und Eiweiß im Laufe der Zeit zersetzen. Bei -16°C in der Gefriertruhe dürfte das sehr langsam gehen, aber bei +20°C im Regel kann ich mir 25 Jahre derzeit nicht so recht vorstellen, eher so 5 Jahre.

playmo
19.03.2015, 23:29
Ich bin auch ein Fan von langzeit Vorrat. Aber ich glaube ein gesunder Mix aus Rotations- und Langzeitvorrat ist die bessere Wahl.
von jetzt auf gleich umschalten hat mit Sicherheit große Auswirkungen auf Bauch und Magen. (
Ich mach mir da Sorgen um mein Kind) Und mal im Ernst, einen Rotations Vorrat für 1-3 Monate anlegen kostet A, nicht die Welt und B ist es auch nicht riesen Arbeit. So hat man die Möglichkeit den Körper über einen gewissen zeitraum an die Umstellung zu gewöhnen, sollte es denn wirklich zum SHTF Fall kommen.

und man spart auch noch dabei..
Mein Langzeitvorrat hat das 5 fache vom rortationvorrat gekostet.

Simka
19.03.2015, 23:32
Nein, getestet habe ich es noch nicht. Zu unterscheiden sind Packungen, die Fleisch etc enthalten, die sind in der Regel nicht 25 jahre haltbar.
Das wird wohl der Grund sein, warum Deine Packungen den geschmack verloren hatten. Schlecht, im sinne das man davon krank wird, werden sie wohl nicht, aber es ist aenlich wie mit conserven, wenn sie abgelaufen sind, dann koennen sie neben dem Geschmack auch die Konsistenz verlieren.

ID 7047
20.03.2015, 07:44
Die Firma Augason testete Ihre Produkte nach ca. 20 Jahre.
Keine Probleme.

Ich glaube nicht, dass es zu Magen/Darm Problemen kommt, da ich selber auch noch nie Probleme hatte, als ich mehrmals je eine Woche nur Trockennahrung (EPA Leicht) gegessen hatte.

Azrael23
20.03.2015, 09:18
Guten Morgen allerseits

Zuerst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

So wie es aussieht haben bereits einige hier Erfahrungen mit solchen Langzeit-Vorräten gemacht.

Meine Absicht wäre es auch nicht im SHTF Fall, gleich von Heute auf Morgen auf eine solche Ernährung umzustellen. Mit meinem Vorrat komme ich schon 1-2 Monate über die Runde. Meine Ess- und Lebensgewohnheiten machen es einfach schwierig, einen grösseren Rotationsvorat aufrecht zu erhalten. Und deshalb interessiert mich ein Langzeitvorrat.

Was mich zögern lässt, sind unvorhergesehene Zoll- und andere Kosten. Wenn ich CHF 1'000.- für einen solchen 3-Monatsvorrat ausgebe, möchte ich dann nicht noch eine Zollrechnung über 500.- erhalten. Ich weiss dass gerade bei eBay zum Teil die Preise mit eingerechneten Zollkosten stehen. Aber ist das auch hieb- und stichfest? Hat da jemand Erfahrungen?

Viele Grüsse,
Azrael

ID 7047
20.03.2015, 09:29
Ja, die Zollgebühren passen so und die Ware wird direkt zu dir geliefert.

Bärti
20.03.2015, 09:29
Hi Azrael,

wenn du das zeug in den USA kaufst und der Verkäufer Zoll- und Versandgebühren mit auspreist überweist du das ganze Geld auf einmal z.B. Paypal. Dann bekommt davon der Verkäufer seinen Verkaufspreis und die Zollgebühren gehen an eine meist mit Ebay verbandelte Agency die dann die Verzollung übernimmt. Ich hatte da noch nie irgendwelche Nachforderungen etc.

Vorteil ist auch, dass wenn dies den offiziellen Exportweg über einen solchen Verzollungspartner läuft das Paket über das versandunternehmen direkt zu dir ausgeliefert wird und du nicht mehr zum Zollamt dackeln musst.

ID 6436
20.03.2015, 09:46
Ich weiss dass gerade bei eBay zum Teil die Preise mit eingerechneten Zollkosten stehen. Aber ist das auch hieb- und stichfest? Hat da jemand Erfahrungen?

Viele Grüsse,
Azrael

Da liegt der Hansdampf leider falsch!

Auch wenn in eBay steht inkl. Zoll, so ist nicht die Einfuhrsteuer und Zollgebühren in das Empfängerland gemeint.

Hier sind lediglich die Formalitäten und Gebühren für die Ausfuhr geregelt.

Die Einfuhr regelt immer der Käufer.

Grüße,

ACD vom Smartphone

ID 7047
20.03.2015, 09:50
Eben nicht.
http://pages.ebay.de/help/buy/shipping-globally.html

Es ist alles inklusive.

ID 6436
20.03.2015, 09:57
Dann frage ich mich, warum ich trotzdem zwei mal beim Zoll vorstellig werden durfte?

Den ganzen SV an eBay weitergeleitet und obige Erklärung bekommen.

Die schönsten AGB's bringen nix, wenn der Verkäufer sich nicht dran hält, das Geld in die eigene Tasche steckt und es eBay nicht interessiert!

Daher gehen meine Bestellungen nur noch über Familie in NC.

ACD vom Smartphone

ID 7047
20.03.2015, 09:59
Er kann gar nichts in die eigene Tasche stecken, da Paypal zwei Auszahlungen vornimmt.
Eine an den Käufer, die andere an das Versandunternehmen, welche die Verzollung übernimmt.

Bärti
20.03.2015, 10:09
Genau, zumindest bei Paypal wird das gesplittet und man hat auch wirklich 2 getrennte Buchungspositionen auf dem PayPal-Konto. Da kommen dann so lustige Sachen wie die eine Buchung an den Verkäufer und die andere Buchung an Piney Bowes. das ist eigentlich éin Hersteller von Frankiermaschinen, aber eben auch ein Zollversandabwickler. Noch nie Probleme gehabt mit der Einfuhr aus den USA.

ID 6436
20.03.2015, 10:09
Hans ich habe keine zwei getrennten Zahlungen bei den bereits erwähnten Fällen auf meinem PP Konto gehabt.
Die Auszahlung erfolgte jeweils an den Verkäufer.

Ich eruiere das noch mal bei PP und eBay und stelle die Korrespondenz dann hier zur Verfügung.

ACD vom Smartphone

tomduly
20.03.2015, 10:15
Hallo,

so ganz erschliesst sich mir der Sinn eines Vorrats mit 25 Jahren Haltbarkeit nicht ganz. Zumindest entspricht es nicht meiner Vorsorge-Philosophie. Im Grunde muss ich mich da auf ein Hersteller-Versprechen verlassen, dass das Zeug nach 25 Jahren noch essbar ist. Ich weiss es aber nicht und mein Bauchgefühl sagt mir, dass a) der Hersteller in 25 Jahren nicht mehr greifbar sein wird (was für die Durchsetzung der Haltbarkeitsgarantie schlecht ist) und b) was mache ich, wenn die Vorräte zum Teil oder insgesamt nicht mehr essbar sind. Langzeitverpackte Lebensmittel sind eine Blackbox, die man zwischendurch nicht auf ihren Zustand prüfen kann, ohne sie zu zerstören bzw. zu öffnen.
Müsste man nicht sicherheitshalber nicht parallel zum 25-Jahres-Vorrat noch einen herkömmlichen 3-5-Jahres-Vorrat, den man rotiert, vorhalten? Nur für den Fall, dass mir die 25er-Vorräte unbesehen weggammeln? Damit führt sich das 25-Jahres-Prinzip ad absurdum finde ich.

Ein besonderen Nährwert kann man nach so einer langen Lagerungszeit auch nicht mehr erwarten: Fette/Öle werden ranzig, Eiweisse und Enzyme zersetzen sich, oxidierbares oxidiert (bestes Beispiel der bräunlich-"leckere" Fruchtcocktail aus den EPAs). Hinzu kommt, dass Verpackung und Eingepacktes chemische Verbindungen eingehen bzw. Substanzen hin und her wandern - je länger die Lagerung und je höher die Temperatur, um so mehr. Bei Konservendosen z.B., die heutzutage innen kunststoffbeschichtet sind, wird man den Kunststoff im Lebensmittel finden und bei Fehlstellen im Lack bzw. angegriffenen Stellen entsprechend auch Zinn (Weissblechdose).

Ich bin da skeptisch. Und bleibe lieber beim "Vorräte-Dreisatz":

1. "Einwochenkisten" jeweils gepackt mit normalen, 3-5 Jahre haltbaren Lebensmitteln, wie man sie in der Küche verwendet (Spaghetti, Nutella, Reis, Sossenpulver, Kekse, Roggen-Vollkornbrot etc.) - von diesen Kisten, deren Inhalt die Verpflegung einer 3köpfigen Familie für eien Woche enthält, haben wir vier Stück, die mit den normalen Haushaltsvorräten mitrotieren.

2. "Rucksackverpflegung": NRG-5 (10 Jahre haltbar) und Hartkekse (3 Jahre haltbar) verteilt auf Rucksäcke. Eine Packung NRG-5 enthält 9 Riegel, zusammen mit einer Packung Hartkekse ist das unsere Tagesration für die Familie (im äussersten Notfall). Mit 10 Packungen NRG-5 decken wir also 10 Tage ab, für eine Person allein stellt das einen Drei-Wochen-Vorrat dar.

3. "Basic Four" der Mormonen: Salz, Zucker, Milchpulver und Weizen. Bis auf das Milchpulver sehr preiswert und sehr lange haltbar. Für 80 - 160 € bekommt man zu normalen Ladenpreisen einen Jahresvorrat: 10kg Salz (12 €), 20kg Zucker (28 €), 100kg Weizen (120 € - Bioland, 40 € konventionell). Das teilt man auf vier 50l-Tonnen auf, damit man sie vom Gewicht her noch bewältigen kann (33kg Inhalt pro Fass). Salz und Zucker sind unbegrenzt haltbar, das Getreide rotiert man alle paar Jahre und nutzt es geschrotet dann immer noch als Kleintierfutter.

Grüsse

Tom

Bärti
20.03.2015, 10:15
Wenn die Import Charges auf ebay.com angezeigt werden gilt: This amount includes applicable customs duties, taxes, brokerage and other fees. This amount is subject to change until you make payment. If you reside in an EU member state besides UK, import VAT on this purchase is not recoverable. For additional information, see the Global Shipping Program terms and conditions.

In den AGB`s steht unter 2, dass man dann automatisch den Vertrag nicht nur mit dem Verkäufer sondern auch mit Pitney Bowes eingeht: Description of the Services and Program Fees. The Services are provided by a third party global technology and shipping provider, Pitney Bowes Inc., for GSP Items purchased from the United States, and Pitney Bowes Limited, for GSP Items purchased from the United Kingdom (each with its affiliates, "Pitney Bowes"). By purchasing a GSP Item, you will be entering into a binding contract with the Seller for the purchase of the GSP Item, as well as an agreement with Pitney Bowes for the provision of the Services, including parcel processing, international shipping and tracking, and customs clearance. You acknowledge and agree that Pitney Bowes may use third party logistics providers, shipping carriers, customs brokers, freight forwarders, and/or other subcontractors under contract with Pitney Bowes to assist it in performing the Services. More information about the Services may be found here.

Pitney Bowes ist ein riesen Milliarden-Unternehmen, die könnten sich nie und nimmer Betrug leisten.

ID 7047
20.03.2015, 10:21
Augasonfarms gibt es seit 1972.
Die Firma hat mehrmals Langzeitnahrung, welche 25 Jahre alt war getestet und diese war einwandfrei.
http://www.augasonfarms.com/

ID 6436
20.03.2015, 10:22
Wo steht in Punkt 2 (Hans hat es verlinkt) das da etwas an Pitney Bowes geht?

Im Endeffekt ist die Diskussion müßig. Ich bin damit 2x auf die Nase gefallen. Was auch immer da schief lief.
Ergo würde und werde ich das nicht empfehlen.

ACD vom Smartphone

ID 7047
20.03.2015, 10:25
In den AGB´s....
http://pages.ebay.de/shipping/globalshipping/buyer-tnc.html

Isuzufan
20.03.2015, 10:38
Wäre ja interessant wenn sich einer der direkt in USA über eBay eine größere Lieferung bekommen hat das hier exakt dokumentieren könnte. Sollte er sich nicht outen wollen könnte er ja die Daten zB an einen Mod übermitteln der sie dann reinstellt.

Ich für meine Person möchte nicht in USA Essen bestellen denn ich bin überzeugt das bei vergleichbarer Qualität und Portionsgröße
(250kcal in USA pro serving-das ist lachhaft) ich günstiger bei uns wegkomme (natürlich nicht bei Autarka oder Conserva) Meine Sammelbestellung ist allerdings abgeschlossen und wird ganz, ganz sicher nie mehr stattfinden (nur 1 Mitbesteller).

Transporter wäre ein möglicher Ansprechpartner.

LG Wolfgang

Bärti
20.03.2015, 11:26
Hi Isuzu,

hier mal ein Beispiel. Gefriergetrocknete Kartoffelscheiben gekauft, mit Paypal am Ende der Auktion (Sofortkauf) bezahlt. Enthalten waren im Gesamtbetrag der Kartoffelkram, der Versand und die Zollgebühren. War als eindeutiger Endbetrag bei Ebay ausgewiesen. Hab über ebay.com gekauft, nicht über einen Quer-Link aus ebay.de.

Gesamtsumme wurde in 2 Buchungen von Paypal automatisch gesplittet. Der Warenwert wurde dem Verkäufer zugeschrieben, die Versandgebühren und die Zollgebühren gingen automatisch ohne mein Zutun an Pitney Bowes. Hab dir hier mal den Paypal-Buchungsbeleg (persönliche Daten rausgekritzelt) für Pitney Bowes beigefügt. Käufer liefert dann die Ware innerhalb der USA an internationales Versandzentrum von Ebay (scheinbar unter Kontrolle von Pitney Bowes), häufig Kentucky gibt aber 3 oder 4 davon über die USA verteilt. Pitney organisiert dann Verzollung und internationale Auslieferung. Warenwert in deutscher Buchung = Zollgebühren und Versand = Versandkosten. Kosten für den Kartoffelkram waren 44,99USD die sind unter dazugehörige Transaktionen vermerkt. Darüber gibt es aber noch einen detaillierten Buchungsbelegt weil der Empfänger ja ein anderer ist (der Verkäufer des Kartoffelkrams):

24954

ID 6436
20.03.2015, 12:44
Das ist ganz schon Bärti!
Ich glaub Dir das schon.

Ich würde jetzt auch gerne einen Zahlungsbeleg posten in welchem der Betrag automatisch gesplittet wurde.
Kann ich aber nicht, weil die Kaufabwicklung alles, wie auch bei Käufen in DE, an den VK gesendet.

Resultat: Zum Zoll, Einfuhrabgaben zahlen. -.-

Ist das jetzt mein Fehler?

Vielleicht lass ich es noch einmal auf einen dritten Versuch ankommen. Wenn es wieder nicht klappt, weiß ich ja bei welchen Zwei ich mich zwecks Erstattung der Abgaben melden kann, nich?

Grüße,

ACD vom Smartphone

Bärti
20.03.2015, 13:10
Hi ACD, wenn du noch mal testest dann würde ich auf jeden Fall auf die .com-Seite von Ebay gehen, nur Güter kaufen die in der Übersicht "Customs Services and international tracking provided" unter der Restzeitangabe und "From United States" ausweisen.

Anti
20.03.2015, 14:25
Hi zusammen

Ich habe doch auch schon einige hundert Artikel über Ebay erworben. Egal ob aus China, Korea, Israel, Kanada, USA, Deutschland oder sonstwo.
Egal ob kleines Zeug oder solches was über dem zu verzollenden Betrag liegt.
Noch nie musste ich etwas nachzahlen oder zum Zoll vorbei gehen. Da müsste ich erstmal googeln wo der überhaupt ist...

Ich benutze auch ausschliesslich ebay.com und nicht .de oder .ch
Ich mach das, weil mir aufgefallen ist, dass auf ebay.com immer das viel grössere Angebot ist. Bei den lokalen Ablegern schränken die das Angebot stark ein, selbst wenn man als Versenderland "global" einstellt.
Ausserdem bezahle ich immer über Paypal, zum Einen wegen dem Käuferschutz (musste ich noch nie beanspruchen), zum Anderen weil die Bezahlung sofort erfolgt ohne Umwege über irgendwelche Konten oder sonstwas.
Und oft ist Paypal sowieso die einzig akzeptierte Option ;-)


Gruess Anti

Cephalotus
20.03.2015, 23:54
Noch nie musste ich etwas nachzahlen oder zum Zoll vorbei gehen. Da müsste ich erstmal googeln wo der überhaupt ist...


Ich muss alles verzollen, jedes einzelne Teil, das ich die letzte Jahre bestellt habe und das jenseits der Grenze war. Sehr häufig muss ich persönlich beim Zoll antanzen, was eine elendig lange Warterei bedeutet und dort Päckchen aufmachen und erklären, was das jetzt genau ist. Die Recherchieren dann eine gannze Weile herum, z.B. ob die angegeben Warenwerte auch plausibel sind, die Rechnung alleine genügt denen keineswegs immer.

Es hängt also wohl auch vom Zoll ab.

Prinzipiell habe ich natürlich kein Problem damit, Zoll und MWSt zu bezahlen (ich bin kein Betrüger), aber der Aufwand kotzt mich an, da gehen manchmal mehrere Stunden(!) drauf. Das lohnt sich für mich also nur, wenn es im Inland gar keine Möglichkeit gibt, etwas zu kaufen, was ich unbedingt haben will. Wegen 20 Euro Ersparnis würde ich mir das niemals antun....

Lebensmittel würde ich eher nicht in den USA kaufen, da hab ich so meine Vorurteile.

ID 7047
21.03.2015, 17:36
@Ceph
Wenn du zum Zoll musst, dann lief das nicht über das Programm zum weltweiten Versand.
Denn bei diesen Programm bezahlt du ein Unternehmen, welche die Zollformalitäten für dich übernehmen.

Wolverine
22.03.2015, 21:37
Hallo Asrael,

ich habe meinen Langzeitvorrat von Notvorrat24. Getestet hab ich ihn auch mal, um zu sehen ob sich eine Aufstockung lohnt.

Das ganze ist hier (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/32194-Wolverines-7-Tages-Paket-Test) zu lesen. Für mich ganz klar empfehlenswert. -Kaufen und vergessen-


Gruss Wolverine

Azrael23
23.03.2015, 18:08
So, nach langem stöbern in der Bucht habe ich das für mich passende Angebot gefunden: http://www.ebay.com/itm/Wise-360-Serving-Grab-and-Go-Package-NEW-formulation-25-Year-Food-Storage-/221712512062?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item339f18743e

CHF 925 (bei USD 1:1) für ein halbes Jahr Notvorrat für 1 Person ergibt CHF 5.- pro Tag. Wenn ich das Zeugs 25 Jahre lagern kann geht das in Ordnung. Jetzt muss ich das nur noch mittelfristig in mein Prepper-Budget einplanen.

Euch allen vielen Dank für die wertvollen Hinweise, insbesondere wegen der Zollkosten!

Viele Grüsse,
Azrael

moleson
23.03.2015, 18:37
So, nach langem stöbern in der Bucht habe ich das für mich passende Angebot gefunden: http://www.ebay.com/itm/Wise-360-Serving-Grab-and-Go-Package-NEW-formulation-25-Year-Food-Storage-/221712512062?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item339f18743e

CHF 925 (bei USD 1:1) für ein halbes Jahr Notvorrat für 1 Person ergibt CHF 5.- pro Tag. Wenn ich das Zeugs 25 Jahre lagern kann geht das in Ordnung. Jetzt muss ich das nur noch mittelfristig in mein Prepper-Budget einplanen.

Euch allen vielen Dank für die wertvollen Hinweise, insbesondere wegen der Zollkosten!

Viele Grüsse,
Azrael
Dir ist wohl klar das du damit nicht 6 Monate überlebst pro Serving sind das 250 Kcal, sprich mit 720 Servings, macht das mal gerade 1000 Kcal pro Tag. Wenn ich schnell abnehmen will würde das schon gehen.

Man muss auch genau lesen in der original Web Seite schreiben die von 3 Monaten für eine Person mit 720 Servings, das macht dann kostenmässig 6'000 $ für ein Jahre das ist schon etwas anderes.

http://www.wisefoodstorage.com/720-serving-package.html

Da finde ich den Link von Hansdampf besser: http://www.augasonfarms.com/3-Month-2-Person-Kit60-10-Cans-UPC-78716-07011

1'500 Kcal/Tag für 6 Monate für 560$ ist schon bezahlbarer

hamster
18.10.2015, 23:45
Hallo hier ein Link zur Haltbarkeit:

https://de.nachrichten.yahoo.com/fotos/11-lebensmittel-die-f%C3%BCr-immer-haltbar-sind-zumindest-fast-1444902966-slideshow/alkohol-photo-1444902759483.html

ID 8761
20.10.2015, 21:20
Ein kurzer Erfahrungsbericht wegen des global shipping programs:
Vor einigen Monaten hatte ich mir über dieses Programm aus den USA etwas besorgt, das von der Höhe des Kaufbetrags her hätte zollfrei sein müssen (Einfuhrumsatzsteuer fiel an). Es wurde bei der Kaufabwicklung jedoch automatisch der Zoll draufgerechnet, sprich ich habe diesen grundlos bezahlen müssen. Rückfordern nicht möglich.
Das alles war mir im Moment des Kaufens nicht klar, aber als ich dann nachher ein bisschen herumgoogelte, ärgerte ich mich, dass ich darauf "reingefallen" bin.
Mein Paket kam schließlich bei mir ohne Nachforderungen bzw. Zollbesuch an (Glück gehabt?), also verbuchte ich das Ganze als "Lehrgeld" - über das global shipping program werde ich nichts mehr ordern.

Ich weiß grad nicht, ob ich Links zu anderen Seiten/Foren posten darf; falls nicht, gebt bei google Stichworte ein wie "ebay pitney bowes zoll" oder "ebay global shipping program", um Erfahrungsberichte zu finden.

ID 7047
20.10.2015, 21:43
Wieso war dies dir im Moment des Kaufes nicht klar?

Es wird genau der Betrag angegeben, den du bezahlen musst.

ID 8761
20.10.2015, 22:14
Weil ich mich darauf verlassen habe, dass korrekt abgerechnet wird :/

Aus Neugier - wollte z. B. wissen, welches Versandunternehmen hier zustellt - habe ich dann nach dem Kauf das Googeln nach Erfahrungsberichten angefangen und auch spaßeshalber auf der Seite des Zolls vorbeigeschaut (dort entdeckte ich dann, dass ich keinen Zoll hätte zahlen müssen, sondern nur die EUST).
Jaja, ich weiß, das fiel mir früh ein XD

Normalerweise bin ich wesentlich vorsichtiger und zäume auch das Pferd nicht von hinten auf. In der Vergangenheit hatte ich jedoch immer gute Erfahrungen mit Käufen in den USA (damals noch ohne das gsp!) gemacht und verließ mich einfach darauf, dass ebay das schon richtig macht.
So kann ich nur sagen: Ich war selber schuld :P
Nächstes Mal gucke ich genau hin und zwar vorher :D

ID 7047
20.10.2015, 22:45
Ebay hat damit nichts zutun,
PB ist ein eigenes Unternehmen.

Ich kann mich nicht beschweren, die Versandkosten sind meist günstiger, die Ware wird immer daheim abgeliefert.
Das ist mir auf jeden Fall paar Euros mehr wert.

ID 8761
20.10.2015, 22:56
Jedem das Seine :)

Semper Fi
29.10.2015, 21:11
Einfach traumhaft, was Ihr so alles mit Zoll, Ebay, Amazon und Co erlebt habt, aber wäre es vielleicht möglich, wieder auf das Ursprungsthema des Threads zu kommen?

Ich finde das Thema sehr interessant und hatte gehofft, hinzuzulernen.

Liebe Grüße

Semper Fi

sonnenwolf
30.10.2015, 21:22
Einfach traumhaft, was Ihr so alles mit Zoll, Ebay, Amazon und Co erlebt habt, aber wäre es vielleicht möglich, wieder auf das Ursprungsthema des Threads zu kommen?

Ist vermutlich gar nicht so einfach. Vor allem erschließt sich mir der Sinn eines solchen Vorrats nicht. Wenn ich einen Vorrat für die gleiche Dauer mit "normalen" Dauerwaren zusammenstelle, kann ich den sogar problemlos mehrmals wegwerfen, bevor sich ein solcher "Ewigkeitsvorrat" auch nur annähernd rechnet...


Der TE schreibt: "Aus diversen Gründen kommt für mich ein Notvorrat mit Rotationsverfahren nicht in Frage."

Wenn wir diese Gründe (zumindest abstrakt) erfahren könnten, könnten wir vermutlich auch irgendwie helfen. Aber wenn es nicht gerade um eine Fluchtburg auf der anderen Seite der Erde geht, kenne ich keinen Grund, nicht zumindest alle drei bis vier Jahre mal die Trinkwasservorräte, Eintopfdosen und Vitamintabletten durch neue Versionen zu ersetzen...

Und ob ein unbeobachteter und "ungepflegter" Vorrat nach 25 Jahren noch da (und sogar einsatzfähig) ist, wage ich aus meiner Erfahrung heraus auch zu bezweifeln...

ID 7047
31.10.2015, 04:23
Also ich denke schon, dass mein Langzeitvorrat auch noch nach zig Jahren in meinem Keller ist, obwohl ich den selten kontrolliere.



Und ob ein unbeobachteter und "ungepflegter" Vorrat nach 25 Jahren noch da (und sogar einsatzfähig) ist, wage ich aus meiner Erfahrung heraus auch zu bezweifeln...
Du hast also Erfahrung mit Langzeitnahrung, welche 25 Jahre gelagert wurde?
Das wage ich zu bezweifeln.

Allerdings der Hersteller Augason Farm schon (die machen dies ein paar Jahre länger).


Wenn ich einen Vorrat für die gleiche Dauer mit "normalen" Dauerwaren zusammenstelle, kann ich den sogar problemlos mehrmals wegwerfen, bevor sich ein solcher "Ewigkeitsvorrat" auch nur annähernd rechnet...
Nur hat diese dehydrierte Nahrung, verschiedene Vorteile, welche ich ggü "normaler Nahrung" schätze, solange man an Wasser kommt, z.B.:
- weniger Platzbedarf
- schnellere Zubereitung
- weniger Gewicht (wenn man an Wasser aus Quellen rankommt)
- kaufen, vergessen und nutzen, wenn man es braucht

Pfadfinder
31.10.2015, 05:56
Persönlich finde ich einen Vorrat von XY Jahren, wenn auch szenarisch verständlich, moralisch/ethisch verwerflich.

100 Personen (weltweit) kaufen heute für 25 Jahre einen Vorrat, das sind Lebensmittel die JETZT benötigt werden (zur Herstellung), damit sie eventuell in 25 Jahren bei einer Person/Familie zu gebrauch kommen.
100 x 3 x 365 x 25 = 2'737'500 Mahlzeiten die "an dem Tag 'fehlen'", welches einen erhöhten Bedarf darstellt und dadurch 'künstlich' einen Lebensmittelengpass erzeugt, welcher die Kosten in die Höhe treibt.
Aber nicht bei uns in DACH, nein, dort wo die Sachen erzeugt werden, China, Griechenland, Spanien, Thailand, Türkei, usw.

Vereinfacht, überspitzt und lokaler ausgedrückt:
Weil sich 100 Deutsche solch ein 25 Jahre Paket kaufen, kann an dem Tag 1/3 der Schweizer Bevölkerung gar nichts zum essen kaufen/machen.

Wer hier mit einem simplen 'Dann sollten die sich vorher einen solchen Vorrat zulegen' antwortet, der sollte sich klar machen das auch bei uns in DACH nicht alle sich sowas leisten können.
Aus diesen beiden Gründen gibt es die Rotationsmethode, welche man sich problemlos von 1er Woche kontinuierlich auf mehrere Monate erweitern kann.

Der Planet Erde kann dir nicht jetzt/heute Lebensmittel (für alle ~8Mlrd Menschen) für 25 Jahre geben.
Das ist kein Kredit geschäft mit einer Win-Win situation.
Das ist ein Geschäft bei dem Jemand verliert der Weit weg wohnt... Syrien klang auch mal weit weg - und steht jetzt vor der Tür.
(EDIT: Alle unsere Aktionen haben globale Auswirkungen, die Frage ist nur wie gross unser jeweiliger Anteil daran ist)

Und wenn du tatsächlich den 25 Jahre Vorrat benötigst, dann ist sowieso die :shit:, denn wenn du nichts anpflanzen kannst oder nicht mal Krabbel- oder Grünzeug zum futtern findest, dann ist der Planet tod.


Wollt ich nur mal so für euch zum Nachdenken loswerden.
Schönes Wochenende :drinks: :tease:

sonnenwolf
31.10.2015, 08:22
Du hast also Erfahrung mit Langzeitnahrung, welche 25 Jahre gelagert wurde?
Das wage ich zu bezweifeln.

Ich habe durchaus Erfahrung mit Dingen, die lange unbeobachtet irgendwo liegen, ja... Es ging mir dabei weniger um die Haltbarkeit der "Nahrung" an sich...


Nur hat diese dehydrierte Nahrung, verschiedene Vorteile, welche ich ggü "normaler Nahrung" schätze, solange man an Wasser kommt, z.B.:
weniger Platzbedarf - schnellere Zubereitung - weniger Gewicht (wenn man an Wasser aus Quellen rankommt) - kaufen, vergessen und nutzen, wenn man es braucht

Klar hat das Zeug Vorteile. Andere Produkte haben viele dieser Vorteile auch. Daher wäre es wichtig zu wissen, welche Punkte davon für den TE wichtig sind...
NRG-5 hat diese Vorteile ja auch und kostet (bei vergleichbarer Kalorienzahl) nur einen Bruchteil und muss nicht einmal aufwändig zubereitet werden...

"Normale Dosenkost" ist auch deutlich günstiger und müsste auch nicht alle drei Wochen rotiert werden, wäre aber nicht ganz so transportabel (je nach Umfang des Vorrats...)

Der TE hat nach preisgünstigen Alternativen gefragt, also müsste man für eine Antwort wissen, welche Punkte aus z.B. deiner Liste für ihn verhandelbar sind und welche nicht ...

Um es mit den unsterblichen Worten von "Nr. 5" zu sagen: "Brauche mehr Input!"

ksbulli
31.10.2015, 08:37
Ist vermutlich gar nicht so einfach. Vor allem erschließt sich mir der Sinn eines solchen Vorrats nicht. Wenn ich einen Vorrat für die gleiche Dauer mit "normalen" Dauerwaren zusammenstelle, kann ich den sogar problemlos mehrmals wegwerfen, bevor sich ein solcher "Ewigkeitsvorrat" auch nur annähernd rechnet...



Persönlich finde ich einen Vorrat von XY Jahren, wenn auch szenarisch verständlich, moralisch/ethisch verwerflich.

100 Personen (weltweit) kaufen heute für 25 Jahre einen Vorrat, ...
<< Rest gekürzt, um Fullquote zu vermeiden - gehört jedoch vollständig in den Kontext >>

Moin Pfadfinder, moin @ll,

da sieht der kleine ksbulli nur mal kurz ins Forum und findet so einen Beitrag. Wow, toll, danke für das Statement!

Das ist in der Tat ein Gesichtspukt, der auch mal angesprochen werden darf. Zumal das eine Vorratsform ist, die wohl kaum außerhalb der Krise verbraucht sprich auch gegessen wird. Wie der zuvor angefügte Satz zeigt, steht ja auch durchaus zur Debatte die Vorräte nicht zwingend zu rotieren (also auch zur Ernährung zu nutzen), sondern bei erreichen des Verfalls einfach zu verwerfen, sprich Lebensmittel zu vernichten.

Angesichts des Hungers in der Welt (und auch aus prinzipiellen Gründen) empfinde ich es als hochgradig unmoralisch, dass locker toleriert wird, wenn bei uns in D 50% aller Lebensmittel vom Entstehen bis zum Teller "ausfallen" sprich weggeschmissen werden. Weltweit sind es zwar nur 30%, da zählen jedoch auch Länder dazu, in denen Kinder den Abfall nach essbarem durchsuchen.

Und parallel dazu wird sich - und das hast Du Pfadfinder ebenso angerissen - über wachsende Flüchtlingsströme gewundert...

So ganz nebenbei wird vergessen, dass ja der gesamte Verlust an Lebensmitteln auch mit eingepreist ist. Sprich wenn nachhaltiger verfahren wird, haben wir für das selbe Geld genauso viel nur bessere Lebensmittel. Auch für unseren (Rotations-) Vorrat. Aber wer will das schon...

Nachdenkliche Grüße vom

Christian,

der jetzt zu einem ganz langen Tag auf die Wache verschwindet

Isuzufan
31.10.2015, 09:10
Hallo Pfadfinder,
entweder hast Du das Thema nicht gelesen oder nicht verstanden:staun:.
Hier geht es nicht um einen Lebensmittelvorrat für 25 Jahre (total unrealistisch, das wären für meine Situation ca 45 000KG)

Hier geht es um LM welche 25 Jahre haltbar sind. Und diese sind sehr wohl für spezielle Situationen sinnvoll.

LG Wolfgang

ID 7047
31.10.2015, 11:18
@Pfadfinder, KSBulli
so einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr hier im Forum gelesen.

ksbulli
31.10.2015, 12:11
Moin Survival, moin @ll.

Ja, kann man so sehen ...

... allerdings habe ich in meinem ersten Teil-Zitat bewusst eine Stelle herausgezogen, die sagt "... sogar problemlos mehrmals wegwerfen ..."
Da ich diesen Punkt jedoch sine ira et studio anreißen wollte, habe ich ihn ohne namentlichen Bezug zitiert.

Andersherum gesagt - Vorräte mit beliebiger Haltbarkeit jeder so wie er (oder sie) es mag, herzlich gerne. Aber bitte auch (irgendwann) verzehren und nicht das "Verwerfen" einkalkulieren. Darin sind wir uns glaube ich bereits einig.

In letzter Konsequenz geht es auch nicht nur um die unmittelbare Ökobilanz. Denn der "Ausfall" von Nahrungsmitteln in der von mir beschriebenen Größenordnung verstärkt auch die marktbeherrschende Stellung der Agrarindustrie. Und in allerletzter Konsequenz die wirtschaftliche Situation der schwächsten Glieder in der Kette - das sind die jetzt schon Armen in den ländlichen Regionen...

Dann fehlt nur noch eine Kleinigkeit - irgend etwas von Naturkatastrophe bis Bürgerkrieg - und es entstehen neue Flüchtlingsströme.

Mir geht es ganz bewusst um die durch so schöne Begriffe wie "Verwerfen" oder "Ausfall" kaschierten Vernichtung von Lebensmitteln!
Durch diese sprachlichen Volten schleicht sich eine Akzeptanz in unseren Alltag ein, die ich ungern teilen möchte und wo ich finde, dass wir alle gegensteuern können, ohne dass es uns außer ein wenig Gehrinschmalz erst mal was kostet.

Und auch darin sehe ich eine Form von Prepertum: Probleme im Vorfeld vermeiden oder wo es geht bekämfen!

Dass im Alltag auch mal was schlecht werden kann, das ist normal und passiert jedem...

In diesem Sinne

Be prepared!

Christian

p.s.: @Hansdampf: Danke - ich trage es mit Fassung! :rolleys:

ID 7047
31.10.2015, 18:59
@Legend
Warum sollte man das erklären?
Weil jemand glaubt, die 75tonnen Langzeitnahrung, welche 100 Deutsche sich jetzt kaufen, fallen bei 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel, welche auf dem Müll landen, ins Gewicht, geschweige, die machen irgend jemanden in den Regionen, wo Hunger herrscht satt?

Oder, dass nichtmal 1% der Flüchtlinge hier ins Land kommen, weil sie der Hunger plagt?

Sorry, aber wer so einen Blödsinn schreibt, sollte sich erstmal kundig machen, weshalb es Menschen gibt, die verhungern.
Ebenso, mal etwas über Flüchtlinge in Erfahrung bringen (dass es ca. 70-80% männliche Flüchtlinge sind, welche nicht gerade am Verhungern sind, ist nicht totzuschweigen).

sonnenwolf
31.10.2015, 20:25
... allerdings habe ich in meinem ersten Teil-Zitat bewusst eine Stelle herausgezogen, die sagt "... sogar problemlos mehrmals wegwerfen ..."
Da ich diesen Punkt jedoch sine ira et studio anreißen wollte, habe ich ihn ohne namentlichen Bezug zitiert.

Danke für den Versuch, aber natürlich habe ich meinen Text wiedererkannt :lächeln:

Was ich damit meinte ist, dass mir einfach kein pauschaler Grund für diese Art der Vorratshaltung einfallen will. Nicht einmal die Befürchtung, sonst irgendetwas wegwerfen zu müssen. Was (nebenbei bemerkt) hier auch praktisch nicht vorkommt...

Museveni
31.10.2015, 22:13
Was ich damit meinte ist, dass mir einfach kein pauschaler Grund für diese Art der Vorratshaltung einfallen will. ..

mir eigentlich auch nicht,ich habe auch überlegt mir solche Langzeitlebensmittel anzuschaffen aber mir ist eigentlich kein Pro eingefallen nur jede Menge Contras wie das diese Lebensmittel teurer sind und auch an Geschmack verlieren.
Wenn man die Lebensmittel eh rotiert reichen Normale Konserven mit 2-3 Jahre MHD aus und evt eine kleine Reserve mit 5 Jahre MHD

- - - AKTUALISIERT - - -


sollte sich erstmal kundig machen, weshalb es Menschen gibt, die verhungern.
).
Im Prinzip ist Legends Haltung schon nachzuvollziehen auch wenn sein Fazit so nicht stimmt,der Hunger in der Welt hat andere Ursachen als die Prepper aus D CH oder A,da ist ein sehr komplexes Thema aber auf jeden Fall schlägt da die Deutsche Energiewende mehr zu Buche als das Horten von Lebensmitteln.

sonnenwolf
31.10.2015, 23:13
mir eigentlich auch nicht,ich habe auch überlegt mir solche Langzeitlebensmittel anzuschaffen aber mir ist eigentlich kein Pro eingefallen nur jede Menge Contras wie das diese Lebensmittel teurer sind und auch an Geschmack verlieren.
Wenn man die Lebensmittel eh rotiert reichen Normale Konserven mit 2-3 Jahre MHD aus und evt eine kleine Reserve mit 5 Jahre MHD

Es gibt schon Gründe für ein Lager ohne direkte Rotationsmöglichkeit, aber ob Vorräte mit einer längeren Haltbarkeit die richtige Lösung sind, ist ein anderes Thema...

Museveni
01.11.2015, 11:58
@ Sonnenwolf
Was für Szenarien schweben dir da so vor? Und welche Alternativen gibt es dann zu einer Langzeitlagerung?

LG Michael

Jaws
02.11.2015, 10:31
Wenn ein Notvorrat 25 Jahre haltbar ist heisst das nicht dass man diesen nicht vorher schon verzehren darf. Oder liege ich da falsch?

Auch ich habe einen Notvorrat eingelagert mit ziemlich langem MHD, dazu kommen noch etwas weniger lang haltbare (1 - 2 Jahre) Lebensmittel, welche in die Rotation einfliessen. Ich fühle mich auch nicht schlecht solche Lebensmittel zu bunkern, ich würde mich aber sehr schlecht fühlen wenn ich diese in einer entsprechenden Situation NICHT hätte. Ein klein wenig Egoismus muss bei der Krisenvorbereitung sein.

Dazu kommt, sollte der Tag X kommen, wo dieser Notvorrat Ueberlebenswichtig für mich wird ist mir die Oekobilanz so ziemlich egal. Dann geht's ans Eingemachte, und mal sehen wer dann vor der Tür steht und mitfuttern will...

Adriano
02.11.2015, 11:16
Ich schlage vor das wir wieder BTT gehen


- Besitzt jemand von euch einen solchen oder ähnlichen Notvorrat? Kann diese Art der Voratshaltung empfohlen werden? Schmecken die Servings?
- Kennt ihr besonders preisgünstige Angebote? Links dazu? Insbesondere sollten nicht noch hoche Importgebühren anfallen.

DAS waren die Fragen.

Isuzufan
16.05.2016, 10:56
Ja, ich habe dehydrierten Notvorrat mit (knapp) 25 Jahre MHD.

Wenn man sich das leisten kann ist es ganz sicher das beste was man sich als Notvorrat zulegen kann.
Natürlich ist es kein Sternemenü, aber ich habe in manchen Gasthäusern auch schon schlechter gegessen.
Was man nicht vergessen darf ist, das es neben kompletten Menüs ja auch Grundnahrungsmittel wie Volleipulver, Butterpulver, Michpulver, pures Fleisch etc mit derartig langer Haltbarkeit gibt. Und wie das damit gekochte schmeckt ist hauptsächlich von den Kochkünsten abhängig.

Ich habe gerade wieder einmal eine Sammelbestellung mit 15 (bis mehr) Jahre lang haltbarer Nahrung angeleiert (im AP).

http://www.innova-zivilschutz.com/Einzel...te-Lebensmittel

um die 20% plus Portofrei sollten auf jeden Fall drin sein, bei entsprechender Menge auch noch mehr.

Einfach einmal unverbindlich Bescheid sagen.

LG Wolfgang

moleson
16.05.2016, 11:31
Ich versuche es immer noch zu verstehen... http://www.innova-zivilschutz.com/360-Tage-Paket

Damit man auf seine Kcal kommt brauch man davon 2, sprich 7'000 Euro.... Mit 7'000 Euro kann ich 5 Tonnen Bio-Weizen kaufen die auch 25 Jahre einlagern kann. Davon lebe ich aber 10 Jahre. Sprich im Rotations Verfahren selbst mit Mengen die einem erlauben ein Jahr zu leben kommt man mit 1/10 des Preises aus. Abgesehen davon wenn man im Rotationsverfahren arbeitet, man das Zeugs ja auch isst und man sicher sein kann das es einem schmeckt.

Isuzufan
16.05.2016, 11:44
Deine Rechnung ist richtig, deckt sich aber nicht mit meinem Verständnis eine Vorrates. Da kann ic auch gleich 7t Zucker kaufen bin noch billiger dran und brauch mir um die O² freie Aufbewahrung keine Sorgen zu machen. Das ist kontraproduktiv. Wenn Du nur Weizen essen willst solltest Du zumindest die Kosten für eine 25 Jahre Haltbarmachung des selbigen dazurechnen.

Mahlzeit übrigens, ich esse lieber :
http://www.innova-zivilschutz.com/Einzelpreisliste-Lebensmittel

Aber jedem das seine, vielleicht liegst Du richtig und ich falsch.

LG Wolfgang

moleson
16.05.2016, 11:58
Wenn ich das lagere was ich in einem Jahr wirklich esse, kommt mich das um Welten billiger als Gefriergetrocknetes zu kaufen, mit dem Zusatz das es 100% meinen Essgewohnheiten entspricht. Natürlich ernährt man sich nicht ausschliesslich von Brot. Und Haltbarmachung bei Weizen ist einfach eine blaue Tonne, da halten sich die Kosten im Rahmen. Ich habe auch zb Oliven-Öl in ein Jahres Vorrat das sind 50l, ist auch kein Problem, wenn 25 aufgebraucht sind, kommt der nächste Kanister dran usw...

Gefriergetrocknetes finde ich gut für Wanderungen wegen dem Gewichtsvorteil.

Das Einzige wo es nicht reicht sind Sachen wie Gemüse, frisch Fleisch und Milch. Aber ich habe auch ein paar Gefriertruhen und einen Diesel Generator. Demnächst kommt dann die Photovoltaik und dann funtionniert das auch geräuschlos.

Was mich einfach an den Lösungen Gefriergetrocknet stört ist der saftige Preis. Bei eine 4 Köpfigen Familie müsste ich da 24'000 Euro hinblättern. Das sind umgerechnet 1'000/Jahr nicht gerade wenig um das Zeugs weg zu schmeissen am Schluss.

Isuzufan
16.05.2016, 14:55
Das sind umgerechnet 1'000/Jahr nicht gerade wenig um das Zeugs weg zu schmeissen am Schluss.
:grosses Lachen: So optimistisch bin ich nicht was meine Lebenserwartung betrifft!

Unter uns gesagt habe ich auch nicht vor jemals gröbere Mengen Dehydriertes in meinem Hauptwohnsitz zu bunkern wo ich ja auch kontrollieren, rotieren, verbrauchen kann.
Meine SO-Wohnung hingegen wird maximal 1 mal im Jahr kontrolliert, in meiner BoL war ich schon länger nicht mehr. Da ist Tiefkühltruhe, Generator, Frischfleisch etc sicher nicht
das sinnvollste.

Geld-ja das ist der Knackpunkt warum es für manche nicht in Frage kommt, das gleiche gilt aber auch für viele andere Dinge welche für Prepper interessant sein können.
Schutzraum, BoL, Verteidigungsausrüstung, gehen auch alle ins Geld, darum sollte ein jeder im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten Vorsorge treffen und nicht durch unüberlegte Geldausgaben eine Problemsituation überhaupt erst schaffen.
Es ist nicht so das es ein Patentrezept für Prepper gibt das auf jeden zutrifft doch Überschneidungen wird es immer geben.
So gesehen wird für den einen ein Vorrat von 3 Dosen richtig sein, für den anderen 300.

Wenn ich mich richtig erinnere hast Du ja (vor Jahren) auch Dosen bei Sichersatt eingekauft.

Der Sinn einer Sammelbestellung sollte ja auch sein das Leute mit kleinem Bedarf auch einen besseren Preis bekommen.

LG Wolfgang

Vansana
16.05.2016, 15:05
Die Preise für gefriergetrocknete Langzeitnahrung ist bei uns hier deutlich zu hoch. Selbst wenn ich in den USA bestelle ist so ein Jahresvorrat sehr teuer. Und wieviele Jahre will ich nun bevorraten? Ich stelle nicht den Norvorrat in Frage aber....

Besitze ich nun aber ein Stueck Land da schaut das Ganze schon volkommen anders aus. In einem Garten habe ich Gemuese und Fruechte aus biologischem Anbau. Ein Paar Huehner dazu und schon laessts sichs in der Krise leben.

Meine Grosseltern war in der Wirtschaftskrise anfang der 30er Jahre wie so viele andere arbeitslos. Sie besassen jedoch ein Haus mit grossem Garten und kleiner Wiese.

Der Garten lieferte saemtliches Gemuese, Kartoffeln und Bohnen. Es gab Huehner und Hasen, zeitweise sogar eine Milchkuh. Es gabe Äpfel, Zwetschgen, Birnen und Kirschen. Die Fruechte wurden verkauft, eingeweckt, getrocknet oder es wurde Schnaps gebrannt.

So kamen meine Grosseltern trotzdem sehr gut durch den ganzen Schlamassel.
Ich versuche diesem Beispiel zu folgen. Landbesitz ist Grundvoraussetzung dazu.

Um jetzt nicht ganz OT zu sein: Mein einziger Langzeitvorrat sind 8 Kartons NRG-5.
Ich habe mich ziemlich intensiv mit gefriergetrockneten Nahrungsmitteln auseinander gesetzt. Die US Firma Thrieve (https://www.thrivelife.com/shop) bietet fast ausschließlich gefriergetrocknete Zutaten an. Der Einjahresvorrat (http://www.thrivelife.com/basic-1-year-freeze-dried-and-dehydrated-food-supply.html) mit ca 1200 Kcal kostet ca 2500 US$. Gratis Zustellung nur USA. Das Shelf-Life (www.thrivelife.com/pdf/thrive_shelflife.pdf) beträgt bei den meiste Produkten 25 Jahre.

Tolle Sache, aber wie schon erwähnt ist's verdammt teuer. Mein 4 Personen-Haushalt könnte für 10.000US$ viele andere Lebensmittel einlagern. Vielleicht nicht alle mit 25 Jahren Ablaufdatum, aber rotieren ist doch auch eine Option.

Liebe Gruess
Vansana, der sich übrigens grad am Ende seines Reisfeldes einen grossen Fischteich ausbaggern lassen hat.

Gartenbuddler
16.05.2016, 15:07
Jetzt mal angenommen, ich hätte auch kein Rotationsverfahren, und möchte mir einmal einen Vorrat anlegen und dann möglichst wenig dran denken - auch dann würde ich mir solche Fertigpakete nicht kaufen.

a) sie sind zu teuer
b) weiss man nicht was da drin ist und wie gut es verpackt wurde. Wenn man jetzt schon alle Verschlüsse öffnet verdirbt das Zeug. Wenn wirklich mal der Notfall in 20 Jahren zuschlägt und man dann feststellt, dass der Kram nicht mehr genießbar ist, existiert die Firma vermutlich nicht mal mehr.
c) treffen die Bestandteile des Pakets meist nicht immer das, was man als Familie normalerweise isst.

Ich würde mir selber einige Tonnen organisieren, z. B. persönlich mag ich die Curtec Weithalsfässer ganz gerne. Das kostet nicht die Welt. Und dann selber befüllen. Anstatt Mehl ganze Körner, Nudeln, getrocknete Bohnen, Salz, Zucker. Ev. noch portionieren und vacuumieren, sollten die Tonnen zu groß sein. Man weiss, was drin ist, wie es abgepackt wurde und ist sicher das man mit den Zutaten auch was anfangen kann.

Prof-Remus
16.05.2016, 15:42
Lagerung fängt ja schon beim Lagerort an. Wenn man keinen geeigneten Ort hat der Trocken und Lichtgeschützt ist dann wird es evtl schon schwer mit der Lagerung von Handelsüblichen Lebensmitteln. (Schimmel oder Krabbelviecherbefall)

Ich persönlich finde es schon sehr praktisch Langzeitvorräte zu kaufen. 25 Jahre Haltbarkeit wäre mir persönlich am liebsten.

Aber ich würde z.B. nicht ausschließlich auf Grundnahrungsmittel zurückgreifen. Mehr würde ich fertige Gerichte bevorzugen, die man evtl dann noch abrunden kann.

z.B. Ich kaufe Vorräte und nach 10 Jahren brauch ich sie vielleicht. Dann wäre ich doch glücklich, wenn ich gleich fertige Mahlzeiten hätte und nicht erst anfangen muss Mehl zu schroten und Kochbücher durchzublättern was ich damit überhaupt kochen kann.

Ich würde fertige haltbare Lebensmittel kaufen und das ganze dann durch so Sachen wie Reis, Nudeln, Zucker und Salz ergänzen.
Solche ergänzenden Lebensmittel sind im Supermarkt deutlich günstiger zu bekommen bei gleicher Haltbarkeit.

Lg Prof-Remus

Hafiss
16.05.2016, 16:14
Es gibt ja nicht nur Fertiggerichte, sondern auch Grundnahrungsmittel. Butter ist z.b. schlecht zu rotieren. Wenn man für die Krisenvorsorge auf Dosenbrot setzt oder Getreide zum Brotbacken einlagert, dann wird man wohl Butter brauchen um die auf das Brot zu schmieren (ich zumindest).
Das Butterproblem lässt sich mit diesen Dosen gut lösen.
Wer auf Ei oder Milch nicht verzichten möchte in der Krise, der hat hier mit diesen Dosen eine gute Möglichkeit längerfristig Ei oder Milch einzulagern.
Ich besitze auch solche dehydrierte Butter in der Dose, allerdings von Katadyn. Die kostet zwar 4-5 mal soviel wie frische Butter aber mit diesen Dosen kann ich für länger Zeit genug Butter einlagern, was mit frischer Butter nicht möglich wäre.

Prof-Remus
16.05.2016, 16:24
Ja ok Butter, Milchpulver etc.. sehe ich natürlich auch bei den gelagerten Langzeitlebensmitteln.

Ich persönlich habe halt gerne Fertiggerichte eingelagert, die man nicht noch aufwendig zubereiten muss.
In Ergänzung dazu sehe ich dann noch billige Supermarktprodukte mit gleichwertiger Lebensdauer.

Wie viele hier im Forum könnten sich aus dem Stand heraus nur mit Grundnahrungsmitteln abwechslungsreich ernähren?
Ich denke mal, das es weniger sind als man denkt.

Unter abwechslungsreich verstehe ich, das man evtl. eine Woche jeden Tag etwas anderes kochen / zurbereiten kann.

moleson
16.05.2016, 21:51
Aber ich würde z.B. nicht ausschließlich auf Grundnahrungsmittel zurückgreifen. Mehr würde ich fertige Gerichte bevorzugen, die man evtl dann noch abrunden kann.

z.B. Ich kaufe Vorräte und nach 10 Jahren brauch ich sie vielleicht. Dann wäre ich doch glücklich, wenn ich gleich fertige Mahlzeiten hätte und nicht erst anfangen muss Mehl zu schroten und Kochbücher durchzublättern was ich damit überhaupt kochen kann.
...Lg Prof-Remus

Hmmm. und was machst du den Rest des Jahres, fertig Zeugs kaufen ???

Meine ganze Nahrung wird aus Grund Nahrung zu bereitet. Wenn sich dazu Brotbacken gesellt (was ich auch ab und zu mache) sehe ich da kein Problem.

Und was Überleben betrifft, man sollte sich mal die Kochbücher von den alten Generationen holen, ich bin gerade über ein slowenische Kochbuch gestolpert:

- Karotten
- Zwiebeln
- Selerie
- Kohl
- Knoblauch
- Kartoffeln
- Mehl
- Gersten
- Reis
- Speck
- Butter
- Sahne
- Mehl
- Eier
- Zucker
- Fleisch
- Gewürze

Damit kann man 90% aller 140 typischen slowenischen Rezepte machen und ganz sicher Jahrelang überleben.



Wie viele hier im Forum könnten sich aus dem Stand heraus nur mit Grundnahrungsmitteln abwechslungsreich ernähren?
Ich denke mal, das es weniger sind als man denkt.
Vielleicht lohnt es sich mit dem Kochbuch an zu fangen... Ist nämlich so das die Generationen vor uns sehr gut mit wenigen Grund Produkten gelebt haben, nämlich was der Garten und Hof hergab. Im Vergleich ist mein 1 Jahres Rotations Vorrat purer 4 Sterne Luxus.

Ein winziges Buch gibt eine von vielen Antworten die lokal verschieden ausfallen würden. Slowenische Rezepte ISBN 961-6414-01-1

Wie des Varana geschrieben hat , wenn man Boden hat kann man das selbst herstellen.

Ich habe übrigens nochmal nachgerechnet wenn man Fertiggerichte nimmt, sind das bei genügend Kcal 10'000.- Euro/jahr pro Person.

http://www.innova-zivilschutz.com/90-Tage-Paket-mit-Fleischgerichten kostet 1015 Euro sind aber nur 1'200 Kcal/Mahlzeit. Davon braucht man 2.5x/Tag...
Ich finde es übrigens nicht gerade toll das man den Leuten suggeriert 90 Tage mit dem Paket leben zu können wenn es in der Wahrheit 36 Tage sind.

40'000 Euro um ein Jahr zu überleben mit der Standard Familie, das ist mir ein Kochbuch schon nützlicher und billiger.

Asdrubal
16.05.2016, 22:52
Wie viele hier im Forum könnten sich aus dem Stand heraus nur mit Grundnahrungsmitteln abwechslungsreich ernähren?
Ich denke mal, das es weniger sind als man denkt.

Ist natürlich zum Teil die Frage, was man als Grundnahrungsmittel definiert.

Aber alleine mit Kartoffeln und geringfügigen weiteren Zutaten bekomme ich schon Pellkartoffel, Salzkartoffeln, Bratkartoffeln (unterschiedlicher Geschmack, je nach rohen, Pell- oder Salzkartoffeln als Ausgangsmaterial), Kartoffelsuppe, Dippekuchen (idealerweise mit Ei(pulver), notfalls aber auch in einer Schrumpfversion ohne) und Kartoffelbrei hin. Dabei bin ich sicher kein Spitzenkoch.

Ich denke schon, dass da eine Menge mit Grundnahrungsmitteln geht.

Die Kernkomponente meines Notvorrats besteht ebenfalls aus Grundnahrungsmitteln, in diesem Fall allerdings wegen der besseren Lagerbarkeit vor allem Nudeln, Reis und Hülsenfrüchte. Konserven und Fertiggerichte habe ich zwar auch, aber die sind in der "Luxus-Kiste" drin, die tatsächlich für Abwechslung sorgen soll, während die eigentliche Überlebens-Kiste vor allem die genannten Grundnahrungsmittel enthält.

Isuzufan
17.05.2016, 07:23
Und ich Dummerchen dachte dieser Thread heißt :

Langzeitvorrat (25 Jahre) ohne Rotation kaufen (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/33921-Langzeitvorrat-(25-Jahre)-ohne-Rotation-kaufen/page5)

LG Wolfgang

Chuck Noland
17.05.2016, 08:43
So ein Langzeitvorrat wäre schon was feines. Ich persönlich habe mich aber noch nicht dazu durchringen können.
Schliesslich kostet ein solcher Vorrat, der nicht nur für 2 Wochen halten soll, für eine vierköpfige Familie doch eine stolze Summe.

Aber eines interessiert mich dennoch, wenn für mich auch nur rein hypothetisch:
Lagert ihr das benötigte Wasser für die Zubereitung dieser Gerichte auch ein? (gänzlich oder teilweise?)

Isuzufan
17.05.2016, 09:27
Hallo Chuck!

Vernünftige Frage! Für mich gilt:

Wohnsitz nein (Brunnen, Bach, Teich), BoL nein (Brunnen, Fluss), SO-Wohnung ja da keine alternative Wasser Quelle vorhanden.

LG Wolfgang

Bärti
17.05.2016, 11:52
Bei 25 Jahren Langzeitnahrung ohne Rotation kommt man um dehydrierte Lebensmittel nicht drum rum, kann noch als Ergänzung mit Reis, Nudeln und getrockneten Hülsenfrüchten ergänzt werden. Ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit sich einen Vorrat anzulegen, um den Man sich nicht mehr kümmern muss.

Bei 3 Personen und geschätzten 15.000€ an Investitionskosten macht das:

15.000€ / 25 Jahre = 600€ pro Jahr = 50€ / Monat

Die anfänglich hoch erscheinenden Kosten relativieren sich schnell wieder, wenn man das auf monatliche Kosten runterbricht. Das kann man wie eine Versicherung sehen und als Worst-Case-Versicherung finde ich Kosten von 50€/Monat nicht zu hoch. Natürlich ist das von verfügbaren Einkommen abhängig, aber im normalen Mittelstand sollten solche Kosten halbwegs zu verschmerzen sein. Da ist 1 x im Monat Essen gehen mit der Familie wesentlich teurer, sofern man nicht auf Currywurst/Pommes fixiert ist.

Dafür einmal hinlegen (bei geeigneten Lagerbedingungen) und Ruhe ist. Finde ich eine sehr praktische Lösung.


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