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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tauschmittel, heute billig und unbeachtet, morgen vielleicht gesucht und teuer



Tintling
15.05.2015, 12:27
Liebe Previvaler,

Dinge, die aufwendig herzustellen und lagerfähig sind und wenig Platz benötigen, billig und gleichzeitig unverzichtbar sind, sind m.M.n. gute Tauschmittel für die Zeit nach einem Zusammenbruch. Also der Zeit, in der Zettelgeld und Fiat money nichts mehr taugt und echtes Geld noch nichts.
Streichhölzer z.B. kosten heute 3 - 4 Cent das Päckchen und liegen fast unbeachtet in den hintersten Regalen der Konsumtempel. Sie herzustellen dürfte im Zusammenbruch kaum möglich sein. Gleiches gilt sinngemäß für Nähnadeln und Sicherheitsnadeln.
An weiteren nützlichen und preiswerten Kleinigkeiten fallen mir Küchenmesser und Rasierklingen ein, synthetische Schnur, Einwegfeuerzeuge, Pinzetten, Scheren, Leuchtmittel, Alufolie, Backpulver, Kerzen, Teelichte, Alkohol (am besten neutral und mind. 70%), Vaseline, Lampenöl, Docht, Watte, Lesehilfen, Nylonfaden (0,35 - 1 mm ø), Seife/Kernseife, Akkus.

Und SALZ! Erstaunlicherweise kam das in diesem Faden (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/26020-Extrem-n%C3%BCtzliche-Dinge?highlight=n%FCtzliche+Dinge) nicht vor.

Mit eingeschränkter Haltbarkeit:
Klebeband, Durchziehgummi und Gummiringe, Kondome, Saatgut (aber keine terminierten Hybriden!), Trockenhefe (hält sich erstaunlich lange, sogar mehrere Jahre).

Potentielle Tauschmittel, die im verknüpften Faden die o.g. Voraussetzungen erfüllten (klein, billig, dringend benötigt, lagerfähig, schwer herzustellen), auf die ich aber 60 Jahre lang verzichten konnte, sind Knicklichter, Wärmflaschen, Tabak, Rettungsdecken u.v.w.

Natürlich kann man die Abteilungen Werkzeuge und Hygieneartikel erweitern. Und die Vorräte. Damit entfernen wir uns aber von klein und billig. Ein Engpass dürften z.B. Speisefette werden, am längsten hält sich Olivenöl. Für den Gutschmack könnte weißer Pfeffer als ganze Körner begehrt sein. Und Zucker.

Dinge, die nichts kosten und die man bei genügend Platz nicht wegwerfen sollte: Flaschen und Gläser mit Schraubverschluss, wieder verschließbare Eimer.

Last not least: Das wichtigste Tauschmittel, das ebenfalls nichts kostet außer Zeit und Lesefreude ist Knoff Hoff. Vielleicht lasst Ihr mich an Eurem teilhaben und ergänzt die Liste ein wenig.

Danke, herzlichst
Karin

Selbstversorgerin
15.05.2015, 12:35
Servus Karin,

da ich gerne koche habe ich noch einiges an Gewürze. Die wurden in den letzten Jahren immer teurer. Somit habe ich erstens mal für mich einen Vorrat, aber ich denke, daß man manches auch eventuell eintauschen könnte. Und ich denke, Kaffee wird dann auch sehr begehrt sein, man versuchte ja schon in früheren Zeiten, als Kaffee noch ein Luxusartikel war, einen Ersatz herzustellen.

Liebe Grüße

Selbstversorgerin

drudenfuss
15.05.2015, 13:19
rein theo....bräuchten Frau und ich NIE WIEDER Salz kaufen. Wir haben 137 KG eingelagert.
37Kg gutes und 100 KG ungarisches

Mal ne dumme Frage: Was ist denn der Unterschied zwischen gutem und ungarischem Salz?

Mr. White
15.05.2015, 13:48
Ich glaube was in jedem Fall in diese Kathegorie fällt ist zum einen Alkohol (also Tauschmittel und hochprozentiger Alkohol teilweise auch zum desinfizieren)
und zum anderen eignen Tabakwaren als Tauschmittel (denke auch in einer Krise werden die Menschen so gut es geht Ihrer Sucht fröhnen wollen:rolleys:)
und ich denke auch mit Pfeffer als Tauschware macht man nicht viel falsch.

Carlos
15.05.2015, 14:00
Hi,
als kleine Ergänzung wollte ich noch hinzufügen, das wenn es richtig kritisch wird könnte zuerst einmal alles was zur Wasseraufbereitung dient nahezu unbezahlbar werden könnte.
Dementsprechend ist es vielleicht gar nicht so schlecht einen (ggf. günstigen) Reservefilter einzulagern und einige zur Wasseraufbereitung geeignete Klorprodukte usw.

Allgemein denke ich das alles jetzt "Prepperspielzeug" ist, könnte sehr interessant sein wird (Öllampen, Messer, Radio mit Solar/Kurpel, Funkgerät, ...)
Die Sachen würde ich aber nicht unbedingt als Tauschobjekte Kaufen, sondern lieber die eigene Reserveartikel eintauschen wenn es notwendig wird. Ist es nicht super ein Grund zu haben mal wieder neues Spielzeug zu kaufen.. :rolleys:

Aber natürlich in erster Linie auch Nahrungsmittel (Nudeln, Konserven usw.)

Was noch interessant sein könnte wäre z.B. Dünger, Plastikplane, Einweghandschuhe, Staubschutzmasken, Desinfektionsmittel...

Bei einigen der genannten Artikel wie Küchenmesser denke ich das noch sehr lange genügend im Umlauf sind, da jeder duzende davon im Haushalt hat. Der Wert dieser Artikel wird entsprechend gering sein, da sehr viele Leute welche davon entbehren können und zum Tausch anbieten.

Gruß
Carlos

Vansana
15.05.2015, 14:33
Einwegfeuerzeuge sind bestimmt ein ideales Tauschmittel. Die Möglichkeit, diese wieder zu befüllen könnte in der Krise einen sogar "reich" machen. Ich lagere schon längere Zeit größeren Mengen der billigen "Aro" Feuerzeuge ein und warte nur noch auf die Krise.

Im Nachlass unserer Oma fanden wir überall in den Wäscheschränken eingelagerte Seifenstücke. Diese Seifen, mindestens 100 an der Zahl, waren eiserne Reserve und Eintauschmittel und auch nach über 50 Jahren noch verwendbar.

Nach dem 2. Weltkrieg war ein Liter selbst gebrannter Schnaps ein Freipass um Zonengrenzen unbehelligt zu passieren und vieles mehr.

Pfeffer hält sich relativ lange und kann verwendet werden, um schlechte Essen aufzupeppen. Opa schmuggelte Pfeffer im Fahrrad- Rahmen versteckt. Zuhause angekommen entfernte er den Sattel, drehte das Fahread um und schüttelte die Pfefferkörner heraus. Er verwende den Pfeffer in seinem Gasthaus uns als Taschmittel.

Isuzufan
15.05.2015, 14:46
Hallo Karin,
bei den meisten Sachen bin ich anderer Meinung als Du, aber das ist sicher Ansichtssache.

Wo ich Dir hingegen entschieden widersprechen möchte ist die Sache mit dem Olivenöl (Ich liebe das Zeug bei bestimmten Gerichten),
denn erstens ist es bei weitem nicht das haltbarste Öl und zweitens ist es nur sehr spezialisiert zu gebrauchen.
Da es nicht hochtemperaturfest ist (wird sogar giftig-Bei einer Temperatur über 180°C können aus den wertvollen Inhaltsstoffen giftige Verbindungen entstehen) würde ich es nur für den Kaltverzehr empfehlen.

LG Wolfgang

witchcraft
15.05.2015, 15:27
Hallo Karin,
bei den meisten Sachen bin ich anderer Meinung als Du, aber das ist sicher Ansichtssache.

Wo ich Dir hingegen entschieden widersprechen möchte ist die Sache mit dem Olivenöl (Ich liebe das Zeug bei bestimmten Gerichten),
denn erstens ist es bei weitem nicht das haltbarste Öl und zweitens ist es nur sehr spezialisiert zu gebrauchen.
Da es nicht hochtemperaturfest ist (wird sogar giftig-Bei einer Temperatur über 180°C können aus den wertvollen Inhaltsstoffen giftige Verbindungen entstehen) würde ich es nur für den Kaltverzehr empfehlen.

LG Wolfgang

Hallo Wolfgang, das ist nicht so einfach...das hängt vom Olivenöl ab und wie Du damit umgehst..

Zitat Deutsche Gesellschaft für Ernährung:
Olivenöl zum Braten bestens geeignet

Aus gesundheitlicher Sicht eignet sich Olivenöl zum Braten sehr gut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt es sogar ausdrücklich zum Braten und Frittieren. Je nach Sorte können Sie Olivenöl bis zu Temperaturen von 230 °C erhitzen (klares Natives Olivenöl Extra bis ca. 180° C).

Zum Frittieren eignen sich alle Öle und Fette die einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren haben, wie Olivenöl oder ölsäurereiches Sonnenblumenöl." - Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
Seit Jahrtausenden wird Olivenöl (http://www.oelea.de/olivenoel) - und fast ausschließlich Olivenöl - rund um das Mittelmeer in der gesunden mediterranen Küche zum Kochen und Braten verwendet. Der Grund dafür ist neben den physikalischen Eigenschaften natürlich auch der Geschmack. Die fruchtigen, herben und leicht bitteren Noten von Olivenöl verfeinern den Geschmack von nahezu allen Speisen, ob Fisch, Fleisch oder Gemüse.


Beim Braten ist der Rauchpunkt entscheidendOb sich Olivenöl zum Braten eignet entscheidet der so genannte Rauchpunkt. Dies ist die Temperatur, ab der über dem Öl eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar ist.










Mit einem vergleichsweise hohen Rauchpunkt von ca. 180°C ist natives Olivenöl zum Braten bestens geeignet. Unflitriertes Öl hingegen, das häufig als „Flor de Aceite“ (Spanisch für „Blume des Öls“) verkauft wird, sollte wegen der Schwebstoffe nur bis zirka 130 °C erhitzt werden. Deshalb eignet sich naturtrübes unflitriertes Olivenöl zum Braten nur bei niedrigen Temperaturen.
Für die Praxis in der Küche gilt: wenn das Öl beim Kochen oder Braten in der Pfanne beginnt zu rauchen, dann ist die Temperatur zu hoch.

Rauchpunkte verschiedener Fettarten (Quelle: DGE (externer Link) (http://www.dge.de))
Fettart
Rauchpunkt


Butter
ca. 175 °C


Butterschmalz
ca. 200 °C


Erdnussöl
200–235 °C


Kokosfett
185–205 °C


Maiskeimöl
ca. 200 °C


Margarine
ca. 175 °C


Olivenöl
230 °C


Natives Olivenöl extra (http://www.oelea.de/definition-natives-olivenoel)
130–180 °C


Palmöl
ca. 220 °C


Sojaöl
234 °C


Sonnenblumenöl
210–225 °C


Weizenkeimöl
ca. 135 °C Gefunden auf: http://www.oelea.de/olivenoel-zum-braten





In Italien und Griechenland wird alles in Olivenöl gebraten, allerdings nicht in dem teuren "nativen" (kaltgepressten) Öl , sondern in einfacherem Olivenöl, was mehr Temperaturbeständigkeit aufweist.

Tintling
15.05.2015, 15:35
...
denn erstens ist es bei weitem nicht das haltbarste Öl...
Hallo Wolfgang,
wieder was gelernt, danke. Welches ist das haltbarste Speisefett nach Deiner Erfahrung/Information?
LGvK

Tactical
15.05.2015, 15:36
Die Raffinade macht aus gutem Öl zwar eine wertlose Fettbrühe, diese kann aber dann in der Regel unbedenklich zum Braten eingesetzt werden.

ID 358
15.05.2015, 16:16
Wer etwas mit Frauen austauschen möchte, der könnte wohl mit Strumpfhosen und Tampons ein gefragtes Zahlungsmittel haben.

drudenfuss
15.05.2015, 16:46
Streichhölzer, Salz, Nähnadeln, Strumpfhosen...., was wollt ihr denn dagegen eintauschen? Doch nicht etwa Lebensmittel. Ich wüsste nicht was ich jemandem für ne Packung Streichhölzer o.ä. anbieten sollte.

Isuzufan
15.05.2015, 17:37
Hallo Wolfgang,
wieder was gelernt, danke. Welches ist das haltbarste Speisefett nach Deiner Erfahrung/Information?
LGvK
Hallo Karin,
kurzer Überblick:


Distelöl
9
kühler Raum


Erdnussöl
12
kühler Raum


Hanföl
9
Kühlschrank


Haselnussöl
6
kühler Raum


Kürbiskernöl
12
Kühlschrank


Leinöl
3-4
Kühlschrank


Mandelöl
10
kühler Raum


Mohnöl
9
Kühlschrank


Olivenöl
12
kühler Raum


Rapsöl
12
Kühlschrank


Sesamöl
12
kühler Raum


Sonnenblumenöl
9
kühler Raum


Traubenkernöl
18
Raum


Walnussöl
6
Kühlschrank


Weizenkeimöl
24
kühler Raum


Monate natürlich!

LG Wolfgang

Isuzufan
15.05.2015, 18:10
Hallo Witchcraft,

natürlich hast Du recht das ich das zu einfach betrachtet habe aber ich habe Olivenöl bei uns noch nie(zumindest bewusst) raffiniert gesehen.

Ich bin Heute in der Nacht beim Metro und werde schauen ob ich wenigstens dort etwas derartiges finde.

LG Wolfgang

PS Bei mir kommt Olivenöl zB über die Pizzen nachdem sie fertig aus dem Ofen gekommen sind oder zum Insalata Caprese.

Tintling
15.05.2015, 18:45
Hallo Karin,
kurzer Überblick:


Distelöl
9
kühler Raum


Erdnussöl
12
kühler Raum


Hanföl
9
Kühlschrank


Haselnussöl
6
kühler Raum


Kürbiskernöl
12
Kühlschrank


Leinöl
3-4
Kühlschrank


Mandelöl
10
kühler Raum


Mohnöl
9
Kühlschrank


Olivenöl
12
kühler Raum


Rapsöl
12
Kühlschrank


Sesamöl
12
kühler Raum


Sonnenblumenöl
9
kühler Raum


Traubenkernöl
18
Raum


Walnussöl
6
Kühlschrank


Weizenkeimöl
24
kühler Raum


Monate natürlich!

LG Wolfgang
Danke für die Tabelle, Wolfgang.
Kürzlich machte ich eine Flasche Olivenöl auf. Eine dieser viereckigen Literflaschen aus dem Aldi. Etikett "Natives Olivenöl extra". Die hatte als MHD 9.7.2003 und dazu die Angabe "Ernte 2001-2002"; ich hatte sie erst vergessen und dann bewusst stehen gelassen. Sie stand in einem ungeheizten Raum, in dem es im Winter friert und im Sommer auch schon mal 30 Grad herrschen. Im Winter flockte das Öl immer aus, im Sommer war es wieder klar. Im April 2015 habe ich die Flasche geöffnet. Der Inhalt war, nach mehr als einem Dutzend Jahren, einwandfrei. Wobei nicht ich allein das festgestellt habe, sondern drei Mitkoster. Das fand ich bemerkenswert. Es würde mich interessieren, ob andere mit anderen Ölen (oder auch mit Olivenöl) ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Schöne Grüße von Karin,
die überzeugt davon ist, dass eine Zeit kommen wird, in der das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) für viele nur noch von marginaler Bedeutung sein wird.

Selbstversorgerin
15.05.2015, 18:57
Also ich habe bemerkt, daß Öle auf jeden Fall länger halten, als das aufgedruckte MHD! So "krass" lange schaffte ich es noch nicht, da ich ja rotiere und immer wieder Öl brauche.

Walnuß und Haselnußöl (speziell für Salate) allerdings ausgenommen. Aber solange der Originalverschluß noch zu ist, hält es deutlich länger, zumindest Raps-, Sonnenblumen- und Pflanzenöl(mischungen). Auch das Öl mit Buttergeschmack hat sich länger gehalten. Kürbiskernöl hält sich auch länger, solange es dunkel und kühl aufbewahrt wird. Diese Aufbewahrung ist für alle Öle gut.


Einmal hatte ich ganz leicht (!) ranziges Öl noch weiterhin zum Braten verwendet (geringe Mengen), und man merkte nicht einmal etwas. Und wenn es arg ranzig schmecken sollte (bekam mal eines aus einer Haushaltsauflösung einer alten verstorbenen Frau), dann verwende ich es in kleinen Mengen um Futtermais für die Hühner und Schweine zu kochen, damit sie im Winter was Warmes bekommen.

Da wir ja das Schweinefett selbst "herstellen" (auslassen), habe ich auch in Krisenzeiten immer genügend Fett zum Herausbacken. Ebenfalls stellen wir die benötigte Buttermenge selbst her. Und für Salate habe ich immer genügend Kürbiskern- und Olivenöl in Glasflaschen daheim.

Tintling
15.05.2015, 21:10
Das kommt immer darauf an, mit wem man tauscht.... ich könnte mir gut vorstellen, dass man hier im Sauerland bei nem Bauern für ein paar Packungen Streichhölzer oder ein paar Nähnadeln (wenn er diese wirklich braucht) frische Eier oder Milch bekommt, oder ne frische Blutwurst aus eigener Schlachtung....
Im WW2 wurde z.B. Alkohol gegen Schinken, dieser dann gegen ein Huhn und dieses dann schlussendlich gegen ein altes Fahrrad getauscht. Wenn man etwas hat, was andere gut gebrauchen können, ist das schonmal ziemlich gut, auch wenn die nicht direkt etwas haben, was man selber gut gebrauchen könnte.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass ein bisschen Angelschnur und ein paar Angelhaken hier auch Abnehmer finden würden....
Hier könnte man z.B. auf eine Fangbeteiligung abzielen, den ersten Fisch am Tag bekomme ich o.Ä. (jaja, ich hab komische Ideen :lächeln:)

Gruß Wasser
Hallo Wasser,
genau solche Dinge erzählt mir mein Nachbar (88, ehemaliger Landwirt) immer wieder. Die Leute, insbesondere auch Kinder kamen 1945/46 aus der 30 km entfernten Landeshauptstadt mit dem Handwagen aufs Land und versuchten gegen einen Teppich oder ein Bild ein Huhn oder einen Sack Kartoffeln einzutauschen. Wobei sie mit den o.g. Sachen sicher einträglichere "Geschäfte" hätten machen können.
LGvK

Tintling
15.05.2015, 21:50
Jetzt kommen wir natürlich in die Geschichte rein, dass die Dörfer heute nicht mehr das sind, was sie früher waren.
Und die Vielfalt der Bauern auch nicht mehr das ist, was es war.
Ja, und dass kein Bauer mehr ohne Diesel irgend etwas mehr produzieren kann, schon gar keine Vielfalt. Dafür kommen die hungrigen Städter auch nicht mehr mit dem Handwagen, sondern mit Geländewagen und Knarre.
Frohe Aussichten...
LGvK

- - - AKTUALISIERT - - -


was wollt ihr denn dagegen eintauschen?
z.B. das Wissen, wie man eine Sense dengelt.

Carlos
15.05.2015, 21:53
Die frage die sich stellt ist an welchen dingen wird es fehlen, denn nur die sind gute Tauschobjekte. Somit fällt für mich alles was sowieso jeder im Überfluss hat mehr oder weniger weg.
Auch Nähnadeln sind etwas das sehr viele noch in mehr oder weniger großen mengen rumliegen haben (und wenn es nur durch die mitgenommenen Hotel Mäppchen sind).
Da ist unsere Überflussgesellschaft doch in einer anderen Ausgangssituation als nach dem WW2.

Richtig im Wert steigen werden meiner Meinung nach z.B. Verbrauchsgüter die unter den entsprechenden Situationen innerhalb kurzer Zeit aufgebraucht sind (Zigaretten, Kaffee, Nahrungsmittel). Oder eben dinge die der Durchschnittsbürger nicht hat (Wasserfilter, Öllampen, Campingkocher..).
Langfristig wird es dann auch vieles andere sein, aber bis die Nähnadeln abgenutzt sind wird es doch noch recht lange brauchen.

Daher lagere ich auch nicht explizit Tauschobjekte ein, sonder sehe zu das ich von allem "genug" habe und würde dann eben die Reserve eintauschen.

Ausnahme wäre bei mir aber wenn ich über ein entsprechendes günstiges Objekt stolpere. Ich habe mir z.B. vor langem mal eine große Schachtel (geschätzt 20x40cm) mit den dünnen Streichholzbriefchen mit Werbeaufdruck eines nicht mehr existierenden Ladens für nahezu nichts gekauft...

Ach ja, nicht zu vergessen, es macht natürlich auch ein Unterschied machen wo man Wohnt, wenn man davon ausgeht das man fliehen muss ist es doch etwas anderes als wenn man davon ausgeht das viele flüchtende zu einem kommen...

Gruß
Carlos

Tintling
15.05.2015, 22:03
@Tintling
Meinst Du deinen Post jetzt ironisch oder ernst?
Lach, ich meine das völlig ernst. Hier im Dorf gibt es noch einen einzigen Landwirt. Der hat alles Land im ganzen Sprengel, ich glaube 400 ha. Betreibt subventionierte Landwirtschaft. Subventionen kriegt er aber nur, wenn er das macht, was ihm vorgeschrieben wird. Genmais, Triticale, Raps. Monsanto lässt grüßen.
Ein Huhn oder ein Liter Milch für Hungrige? Fehlanzeige.
LGvK

Miesegrau
15.05.2015, 22:03
Glaube ich nicht das sie einen Witz gemacht hat. Wer kann heute schon noch eine Sense fachgerecht dengeln, oder einen vernünftigen Slibowitz brennen?:devil:

Door Miesegrau

Ebenfalls Wissensammler.....:rolleys:

Miesegrau
15.05.2015, 22:34
Door Struppi liegt auf meiner Wellenlänge und das gefällt mir sehr.:lächeln:

Door Miesegrau

Dangee und like reichen manchmal nicht....:devil:

AndreasH
15.05.2015, 23:08
Zu dem Thema Speiseöl hier noch was :

Wahrscheinlich bin ich der einzige Mensch dem es gelungen ist Sonnenblumenöl noch v o r dem MHD über den Jordan zu helfen.

Hatte die klar-durchsichtige Flasche aus Bequemlichkeit nahe dem Herd beim Küchenfenster stehen. Nach erreichen etwa 2/3 des MHD fing das Zeug in der Pfanne dann an zu riechen wie eine olle Frittenbunde vor dem monatlichen Fettwechsel !

Meine Vermutung geht jetzt in Richtung UV Strahlung/ Licht..Nachdem ich die Flaschen nun ins Dunkle verkramt habe ist alles wieder ok..

Nur fällt mir immer wieder auf das der Handel das nicht besser Handhabt,je nach Aufteilung des Ladens steht das Öl in durchsichtigen Flaschen ja auch nahe der Fenster bzw. 12 Std. täglich unter Kunstlicht ! Die Umverpackungskartons werden sogar noch entfernt,die Ware bewusst dem Licht ausgesetzt..
( Genau wie Kartoffeln auch,ist aber n anderes Thema..)

Es kann mMn schon einen deutlichen Unterschied beim zu Hause lagern machen wann und wo man sich das Öl kauft.
Wenn man einen Mitarbeiter dabei "erwischt" wie er neue Ware ins Regal stellt die vorher im dunklen Karton direkt vom Hersteller angeliefert wurde macht das bestimmt in der Endsumme mehrere Monate längere Haltbarkeit aus !

Nasenbär
16.05.2015, 00:06
Ich könnte mir vorstellen dass Kleidungsstücke und Schuhe, sowie Waschmittel in einer wirklich ernsten Krise sehr gefragt sind.
Sowas einzulagern, bzw. auf Vorrat zu kaufen ist allerdings so eine Sache. Wer hortet schon 20 Paar Schuhe in allen möglichen Größen? Wohl keiner. Außerdem erfüllen Kleidung und Schuhe ja nicht das Kriterium wenig Platz zu brauchen.
Aber die Tatsache dass soziale Verbände Altkleidersammlungen ( für ärmere Regionen) durchführen sollte zu denken geben.
(Dass die Sachen meist für dortige Verhältnisse nicht gerade billig verkauft werden ist etwas anderes).


Gruß vom Nasenbären

Isuzufan
16.05.2015, 00:41
Glaube ich nicht das sie einen Witz gemacht hat. Wer kann heute schon noch eine Sense fachgerecht dengeln, oder einen vernünftigen Slibowitz brennen?:devil:

Door Miesegrau

Ebenfalls Wissensammler.....:rolleys:
Theoretisch kann ich beides nur mag ich keinen Zwetschkernen sondern bevorzuge Marille, Himbeere (als Geist), Wodka.

LG Wolfgang

Selbstversorgerin
16.05.2015, 00:54
Also ich bekomme immer wieder viel Gewand geschenkt, und nehme es immer dankbar an. Das meiste ist auch vom Geschmack/Kombinationsmöglichkeit/Größe für unsere Familie passend und wird getragen.

Und wenn Kleidungsstück zu groß ist, dann gebe ich die in meine "Stoffbox". Dann habe ich immer wieder einen passenden Stoff um ein kleines Kleid, ein T-Shirt oder Bluse daraus zu nähen. Oder auch Jeanshosen. Das ist ein sehr strapazierfähiger Stoff, damit kann man entweder eine neue (kleinere) Jeanshose nähen. Oder Taschen. Mir würde eine Patchworkdecke gefallen. Da ja die Jeansstoffe nicht einheitlich gefärbt sind, hat man großen Spielraum. Oder man polstert sich die Couch, Sitzflächen der Sessel wieder "neu", Verwendungsmöglichkeiten gibt es sicher noch sehr viele.

Allerdings gibt es manchmal doch Wäschestücke, die zwar noch sehr gut erhalten ist, aber Flecken aufweisen. Die behalte ich trotzdem und schneide mir diese in passender Größe zu, und habe waschbaren "Wettex" und Klopapierersatz. Auch für Stoffbinden (selbergenäht) oder eventuelles Verbandsmaterial (auskochbarer Stoff, der dann heiß gebügelt werden kann) sind diese sehr gut geeignet.


Diese Möglichkeiten der "Tauschmittel" sind für mich schon jetzt nutzbar, und vielleicht später sehr viel wert. Auch Nähzubehör wie Garn oder Reißverschlüsse habe ich immer im Haus. Ich habe günstig sehr viele Schnittvorlagen (Burda) gebraucht erstehen können, und auch eine stromlose Nähmaschine, die ist generalüberholt und funktionstüchtig.

Schönen Abend noch, Selbstversorgerin

Tintling
16.05.2015, 08:37
dann gebe ich die in meine "Stoffbox".
Guten Morgen Selbstversorgerin,
Falls sich in der Stoffbox auch Socken, Slips und überhaupt Unterwäsche finden lassen, lässt sich damit viel anfangen. Besonders gut ist, dass Du nähen kannst und kreativ bist. Diese Fähigkeit an sich ist schon ein gutes Tauschmittel. Garn ist extrem wichtig und dürfte in einer lang anhaltenden Krise schwer zu bekommen sein. Baumwollgarn wird im Laufe der Zeit brüchig und ist nicht so haltbar wie solches aus synthetischen Fasern.
LGvK

Selbstversorgerin
16.05.2015, 13:08
Servus Tintling!
Ja, mit Unterhosen kann man besonders gut Brille und Fenster putzen :grosses Lachen:

Und nein, Socken kommen nicht in "diese" Box - ich bewahre mir doch keine (Socken-)Löcher auf. Leider habe ich immer Waschmaschinen, die mir immer wieder Socken fressen. Deshalb habe ich eine sehr große Holzbank, in der kommen die verwaisten Socken in allen Größen. Und im Winter wird die Truhe ausgeleert. Da finden sich dann doch wieder Pärchen zusammen, und die übrigen werden halt dann zum Stalldienst verdonnert. Übrigens ist es in den Wiener Schulen gerade Mode mit zwei verschiedenfärbigen Socken aufzukreuzen.

Danke auch für den Hinweis der Brüchigkeit! Ist mir eigentlich noch nicht aufgefallen, aber ich werde diesbezügliche Vorkehrungen treffen!

- - - AKTUALISIERT - - -

Servus an alle!

Ich weiß zwar nicht, inwieweit ihr eure Lebensmittel veredelt - also haltbar macht, aber ich denke, daß auch Gläser mit Twist-off-Deckel oder Glasdeckel und Flaschen mit passenden Verschlüssen sehr wichtig sein können. Und wenn es auch "nur" zur trockenen Vorratshaltung dienen soll.

Da ich einige Freundinnen in einem armen Land habe, ist mir das speziell aufgefallen. Ich habe mir deren Speisekammern inspiziert (bin ja seeehr neugierig) und habe dort "nichts!" vorgefunden. Die kaufen zwar nicht täglich ein, aber eben auch nichts auf Vorrat! Auf meine Rückfragen hieß es, Vorratshaltung geht doch bei uns nicht, es ist ja sehr heiß und die Schädlinge zerstören sofort alles. Dann konterte ich (typisch europäisch denkend :schmeichel:), dann besorge dir doch Gläser! Nur: die sind erstens wirklich sauteuer! Leere bekommt man in diesem Land überhaupt nicht (es ist alles in Plastik) und wenn man wirklich mal z. B. Essiggurkerl im Glas findet, dann kann sich ein Normalverdiener dieses gar nicht leisten.

Aber es ist doch hier in Europa auch nicht sooo viel anders, da man ja eh alles täglich und in großen Mengen, sogar frisch kaufen kann. Deshalb kann ich mir bald schon ein "Glashaus" bauen, da mich viele Bekannte mit Gläser versorgen :lächeln:. Die nütze ich dann fürs Einwecken, Aufbewahren, als Essensträger, im Garten um die Setzlinge zu schützen, Samen und Bastelmaterial zu lagern ....

Vielleicht habt ihr noch mehr Ideen?

Liebe Grüße, Selbstversorgerin

christopher
16.05.2015, 19:28
In der "Tag danach" Welt könnten auch Verschleissteile von Autos recht schnell wertvoll werden. Das merkt man heute schon kurz nach Embargos. Wobei es da aber auch immer die Frage ist wie "universal" verwendbar solche Teile sind. Lichtmaschinen, Zündkerzen, Glühkerzen, Keilriemen, Zahnriemen, Bremsbacken, Bremsscheiben, Kupplungsscheiben usw. usf. Wer da ein kleines Lager für gängige VW, Audis oder ähnliche Marken hat wird es sicher kaum bereuen. Selbst wenn es nur brauchbare Gebrauchtteile sind die man heute auch schon mal gratis finden kann. Besonders Saugdiesel und ähnliches dürften ja noch nach einer Krise länger fahren.

Was sicher bei Frauen schnell zur gesuchten Tauschware wird sind Tampons, Binden, die Pille, Kondome und ganz sicher auch Make Up, Nagellack, Haarfärbemittel etc.
Bei Männern wäre es wohl primär Tabak, Drogen, Alkohol, Waffen, Munition und Werkzeug.
Bei Kindern wahrscheinlich Schokolade und Spielwaren aller Art.

Kondensatoren, die man heute auf jedem Müllhaufen findet könnten auch wertvoll werden, diese werden heute schon oft zwischen 4 oder 5 € gehandelt. Sind schnell ausgelötet und halten meistens wesentlich länger als der Rest der Geräte.

Die Frage die man sich selbst stellen sollte ist aber ob man nur ein paar kleine Tauschgeschäfte aus der Hosentasche machen möchte oder ob man zum Händler taugt. Jede große und bekannte Ansammlung von Tauschwaren sollte aber gut gesichert sein und bringt natürlich ein Risiko mit sich. Mit einer Familie am Hals würde ich es mir zweimal überlegen ob ich mit Tonnen von Salz tausche oder mit Öl, Munition und Alkohol handle. Aus Syrien gab es da grausige Bilder von gut gefüllten Haushalten welche die Rebellen brauchen konnten.

Auf lange Sicht sollte man aber vielleicht lieber lernen ein Tauschobjekt zu produzieren. Zum Beispiel Schnaps oder ähnliches. Kleinere Anlagen dafür kann man selbst bauen, die Verfahren kann man lernen und dazu sind solche Handwerke auch ein nettes Hobby. Dazu wird man schnell zu einem wertvollen Menschen. Wer würde schon die einzige Brauerei in der Umgebung anzünden? Nach meiner Erfahrung sind 10 Flaschen Schnaps in einer Krise mehr wert als Gold, Salz und Gewürze zusammen.

Hm75
16.05.2015, 20:14
Toilettenpapier
Ist sicher nicht besonders Platzsparend, aber für ne Rolle Klopapier bekommt man sicher was wenn jemand Bedarf hat

50svent
16.05.2015, 20:19
Bei mir waren die Kondensatoren meist der Tod der Geräte^^

Aber bei mir dürfen die Sachen auch erst gehen, wenn die ohne Funktion sind und nicht wenn die Nachfolgegeneration kommen könnte



Die Suche nach dem geeigneten Tauschmittel ist echt immer wieder spannend, Verbrauchsgüter sind da sicher langfristig besser als Werkzeuge.

Dienstleistungen können funktionieren. Sensen dengeln würde ich da evtl ausklammern, wer ne Sense hat bekommt die meist auch selber scharf... Und wer keine hat kann auch keine schärfen lassen ;-)

Metaller
16.05.2015, 23:07
Wie lange kann man den Zündhölzer lagern? Meine Erfahrung ist da nicht so gut. Neuere werden schnell zündunwillig. Bei über 20 Jahre alten hab ich das noch nicht bemerkt. Überhaupt ist die Qualität der ZH heute mies. Hatte schon Packungen, wo man 7 bis 10 Stück brauchte bis eines zu gebrauchen war. Die brachen nämlich alle ab.
Auch die Reibflächen werden bei manchen schnell stumpf.
Also nicht zu billig kaufen.

Cephalotus
16.05.2015, 23:24
Geh durch Deine Wohnung und überlege Dir, was Du vermissen würdest, wenn Du 1 Monate / 1 jahr nicht einkaufen könntest.

Küchenmesser? Wohl kaum. Feuerzeuge und Streichhölzer? Wohl kaum.

Toilettenpapier? Ich behaupte es geht zur Not auch ohne.

Ich sehe eher Gebrauchsmittel wie Trinkwasser (=Filter), Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung (bei einer Pandemie, Seuchen), Medikamente als die Dinge an, die Dir und vor allem normalen Haushalten ausgehen werden können. Auch Batterien und Brennstoffe sind oft schnell alle, statt Batterien könnte man aber auch Akkus einlagern und eine Möglichkeit, diese zu lagern.

Ich setze z.B. auf Strom als Tauschmittel. Seine Geräte will fast jeder aufladen können und Strom nimmt keinen Platz weg und ist idR in nahezu beliebiger Menge (für Kleingeräte) erzeugbar. Man braucht nur die Akkus und die technischen Geräte zum Nachladen einmalig (oder mit Redundanz) anschaffen.

Messer habe ich genug für zwei Leben und ich hab nicht mehr davon wie jeder normale Haushalt auch.

Kondome wären eine nette Idee, das Problem ist die eng begrenzte Haltbarkeit. Da müsste man schon sehr fleißig rotieren ;~)

Noch so als Idee: In der Krise wird es wahrscheinlich viel mehr Fahrradfahrer geben als heute. Fahrräder gibt es in Deutschland geschätzt 80 Millionen, aber wieviele der alten Dinger in den Kellern haben noch Reifen und Schläuche und Bremsbeläge, die mehr als 100km überleben? Diese Gummisachen halten richtig gelagert vielleicht auch nur 10-20 Jahre, aber andere Sachen wie Bowdenzüge, Freiläufe, Ritzel, Kettenblätter, Ketten, Naben, etc... sollten sehr lange halten. (sie veralten halt irgendwann)
Im Idealfall lagert man eben etwas mehr fürs eigene Fahrrad, so dass man Überschüsse in der Krise hat, das Zeug aber noch halbwegs selber rotiert bekommt, zumindest wenn man mehr als 1000km pro Jahr auf den Drahtesel drauf fährt. Ich lagere außerdem noch Ersatzteile und Komponenten für Elektroantriebe für Fahrräder ein, in erster Linie als preiswerte Ersatzteile für meine eigenen und als Bastelspaß, aber in der Krise würde mir wohl 3-4 eigene Fahrräder gut reichen, da hätt ich dann noch was zum eintauschen.

mfG

Wolf
17.05.2015, 02:04
Was sicher bei Frauen schnell zur gesuchten Tauschware wird sind Tampons, Binden, die Pille, Kondome und ganz sicher auch Make Up, Nagellack, Haarfärbemittel etc.
Bei Männern wäre es wohl primär Tabak, Drogen, Alkohol, Waffen, Munnition und Werkzeug.

Normalerweise weigere ich mich ja auf dem Zug aufzuspringen, ich sitz hier gerade auf meinen Fingern um nicht wegen Mißachtung der Forenkultur im hohen Bogen raus zu fliegen, nur soviel:

1. ich verstehe die Intention, aber das Gegenteil von gut gemacht ist -> gut gemeint
2. ich weiß nicht wo du wohnst, aber hoffentlich weit weg von mir!

So eine se*istische Genderschei**e habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Kopfschüttelnd

Buschmann
17.05.2015, 05:07
So eine se*istische Genderschei**e habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Da wird sich halt billigster Klischees und populärer Stereotype bedient. Trotzdem sind viele der aufgezählten Dinge durchaus nützliche Tauschwaren, wenn vermutlich auch nicht alles. Die Geschlechter lassen sich da beliebig vertauschen.

Jemand der in einer Krise nach Make-up bettelt, hat vermutlich auch nicht wirklich etwas Sinnvolles für mich anzubieten. Ich glaube auch, dass man da genau unterscheiden muss zwischen reinem Tauschgeschäft (Jemand hat etwas das ich gebrauchen kann und ich habe etwas was er gebrauchen kann) und einer Ersatzwährung, die im Endeffekt durch viele Hände wandert, bevor sie verbraucht wird.

Für viel wichtiger halte ich einen Hinweis auf den tatsächlichen Krisenwert...ganz unabhängig von Vorurteilen...das fehlt bei seiner Aussage. Ein guter Ansatz wäre da der Verweis auf Schokolade. Auch nur ein kleines Bonbon kann erhebliche Freude und Freunde generieren, egal wie alt der Empfänger oder die Empfängerin ist.


Ich setze z.B. auf Strom als Tauschmittel. Seine Geräte will fast jeder aufladen können und Strom nimmt keinen Platz weg und ist idR in nahezu beliebiger Menge (für Kleingeräte) erzeugbar.

Das ist auch mein Ansatz. Von vielen Dingen habe ich kaum etwas abzugeben, Strom jedoch habe ich im Überfluss. Solange die gesellschaftliche Situation dies zulässt und für mich sicher ist, würde ich einen regelrechten Stromhandel aufziehen. Da die meisten Bewohner meines Dunstkreises ihre Buschgärten haben, müsste ich mir wohl über Bezahlung in Naturalien keine Sorgen machen.

Ich habe sogar schon überlegt eine richtige Ladestation zu bauen, in welcher die verschiedensten Geräte und auch Autobatterien in grossem Stil wie am Fliessband geladen werden können. Etwas ausserhalb meines privaten Bereichs.

Der nächste Schritt für mich wäre noch ein Elektrofahrzeug. Wenn dann keine Treibstoffe mehr auf die Insel geliefert werden, hätte ich als einziger ein motorisiertes und "tankbares" Transportmittel zur Verfügung.

LG Buschmann

Miesegrau
17.05.2015, 09:53
Dangee für den Wink mit dem Zaunpfahl. Ich muss mir nämlich endlich überlegen, wie ich das Projekt Solarladestation für mein Pedelectrike angehe.:peinlich: Diese "Solartankstelle" könnte ich jetzt schon nutzen und in der Krise hätte ich ein prima Tauschmittel für alle Elektroradler.:lächeln:

Ein Pedelec mit Anhänger ist ein taugliches Transportmittel. Besonders mein Trike, das schon ohne Anhänger eine unglaubliche Zuladung hat. Ich werde nachher gleich den Akku herkömmlich laden um komfortabel eine Spaßrunde drehen zu können.:lachen:

Door Miesegrau

Solarfan....

christopher
17.05.2015, 11:59
@Wolf

Normalerweise weigere ich mich ja auf dem Zug aufzuspringen, ich sitz hier gerade auf meinen Fingern um nicht wegen Mißachtung der Forenkultur im hohen Bogen raus zu fliegen, nur soviel:

1. ich verstehe die Intention, aber das Gegenteil von gut gemacht ist -> gut gemeint
2. ich weiß nicht wo du wohnst, aber hoffentlich weit weg von mir!

So eine se*istische Genderschei**e habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Kopfschüttelnd

Du kannst natürlich in einer Traumwelt leben die Hollywood und ein paar 68er kreiert haben, diese hat dann aber gerade den Nachteil das sie nicht Krisensicher ist; weil Märchenwelt! Wenn ich den Badezimmerschrank von meiner Frau im Badezimmer aufmache dann sehe ich Tampons, Binden, 100 Lippenstifte, Lidschatten, 10 Shampoo und Haarfärbemittel, Kämme und Bürsten, Fön, Parfüm, Zahnbürste, Zahnpasta, Wattestäbchen, Damenrasierer, Abschminktücher und noch ein paar Tonnen Kosmetik Dinge die ich nicht beim Namen kenne sowie allerlei Zeug zum Haare glätten, Locken machen und was weiß ich noch alles. Und dabei ist meine Partnerin jemand die sich wenig und eher nur zu Anlässen "aufdonnert".

Und so sieht es auch bei allen anderen Frauen aus die ich kenne, egal ob Professorin oder Hausfrau, also liegt es auf der Hand das man hier von einer begehrten Ware sprechen wird die erstens untereinander getauscht wird und zweitens auch noch in einer Krise gerne erworben wird.
Oder was meinst du von wem die Kosmetikwelt heute lebt?
Schon mal in einem DM oder BIPA gewesen? Männerabteilung quasi ein Regal, Frauenabteilung ist der Rest des Geschäfts.... . Aber wahrscheinlich sind das alles Sexisten. :lachen:

Und wenn du meinst das Frauen sich wohl fühlen wenn sie aus der Hose blutend, mit behaarten Beinen, einer Zottelfrisur und einem Gesicht wie der Schornsteinfeger herumlaufen dann hoffe ich das du keine Beziehung in einer Krise hast, die arme Frau... .

Wenn ich dagegen meinen Badezimmerschrank aufmache dann sehe ich einen Rasierer, Rasierschaum, ein kleines Nagelset, Körpercreme und das Parfum des Jahres 2013 neben noch ein paar wichtigen Sachen und das war es auch schon.
Und einmal abgesehen von ein paar Ausnahmen wird das wahrscheinlich bei jedem Paar genauso oder ähnlich aussehen.

Und jetzt kommt es, öffnet man meinen Werkzeugschrank dann müsste man bei mir zwei Din A4 Seiten vollschreiben um alles aufzulisten. Aber wie viele Frauen haben ein vollständiges oder breit gefächertes Werkzeugarsenal das sie sich selbst gekauft haben? Da ich oft Kundenbesuche bei Reparaturen mache kann ich dir versichern das es von 100 Frauen vielleicht eine gibt die sich selbst und ohne die Intervention eines Partners Werkzeug besorgt hat! Genauso oder fast noch schlimmer sieht es dann bei Waffen und Munition aus.
Und klar gibt es Ausnahmen, vielleicht auch hier im Forum, die kann man aber an einer Hand abzählen. Auch wenn es anders praktischer wäre.

Und wenn ich Begriffe wie "GenderscheiXXe" lese muss ich ehrlich etwas lachen, es gibt nun einmal zwei Geschlechter mit verschiedenen Bedürfnissen und Ansprüchen die schon biologisch vorgegeben sind. Wer diese leugnet sollte seinen Kopf aus dem Honigeimer der Medienwelt und weltfremder Politik erheben. "Xena" ist genauso eine Fiktion wie der "Hulk" und Angelina Jolie kann genauso wenig einen Motor reparieren, wie ich ein Kind bekommen oder ein Tampon verwenden. Gerade in Krisen werden solche Unterschiede mehr bemerkbar als in einer zivilisierten Welt wo man versucht solche Unterschiede ohne einen Konflikt auszuleben. Ein Scheidenpilz nach Antibiotika dürfte bei Männern auch eher selten sein. Wobei gerade „kapitalistisch“ ausgerichtete Gesellschaftssysteme auch jetzt vieles schon sehr klar aufzeigen. (z.B.: H&M Männerabteilung 20m², Frauenabteilung 150m²)


Kondome wären eine nette Idee, das Problem ist die eng begrenzte Haltbarkeit. Da müsste man schon sehr fleißig rotieren ;~)
Ich nehme an das gerade bei einem solchen Produkt die Hersteller dazu neigen mit der Haltbarkeit zu untertreiben, in dem Bereich möchte sicher keiner eine Klage oder ähnliches. Solange man die Kondome nicht in die Sonne legt sollten die also schon etwas länger halten als auf der Packung steht.


Bei mir waren die Kondensatoren meist der Tod der Geräte^^
Viele Geräte werden aber heute schon nach 2 bis 3 Jahren, pünktlich zum Garantieende entsorgt. Früher hat man wirklich noch gewartet bis alle Kondensatoren pfeifen.
Nachdem ich es neulich aber geschafft habe einen Monitor solange reifen zu lassen um endlich einen trockenen Kondensator zu bekommen und ich 6€ für den Ersatz bezahlen musste, kam mir in den Sinn das ich wahrscheinlich schon tausende solcher Kondensatoren (berufsbedingt) weggeworfen habe. Seither habe ich angefangen bei fast neuen Geräten die im Müll landen die Kondensatoren auszulöten um wenigstens ein Grundset zu haben. Denn gerade diese Kondensatoren lassen sich schnell als defekt orten und jeder der ein Lötgerät bedienen kann wird so einen Schaden reparieren können.
Wer bei Elektrikern nachfragt wird wahrscheinlich auch schnell merken das diese zwar heute alles bestellen können, selbst aber vor Ort wenig auf Lager haben, weil heute eben lieber neue Geräte gekauft werden als die Arbeitsstunde für ein altes Gerät zu bezahlen. Als ich vor über 15 Jahren eine Elektrikerlehre begonnen habe und ein Videorekorder noch eine sehr teure Sache war, noch unvorstellbar. Da wurden solche Kondensatoren geprüft und ersetzt. Daher auch der Gedanke das bei einer längeren Krise solche Teile wieder gesucht sind. Selbst wenn die Bevölkerung nur etwas verarmen sollte.

moleson
17.05.2015, 12:45
Normalerweise weigere ich mich ja auf dem Zug aufzuspringen, ich sitz hier gerade auf meinen Fingern um nicht wegen Mißachtung der Forenkultur im hohen Bogen raus zu fliegen, nur soviel:

1. ich verstehe die Intention, aber das Gegenteil von gut gemacht ist -> gut gemeint
2. ich weiß nicht wo du wohnst, aber hoffentlich weit weg von mir!

So eine se*istische Genderschei**e habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

Kopfschüttelnd

Tja die Realität ist aber nicht Gender Mainstream gerecht, wie dumm auch....... Immer von unserer moralischem hohen Ross urteilen.....

Prostitution wird für viele Frauen einfach lebensnotwendig in einem solchen Fall. Ist heute an der Tagesordnung in den Flüchtlingslagern um Syrien. Die Frauen die dort mit den Kindern geflüchtet sind, haben oft keine andere Wahl, das oder die Kinder verhungern. Schön ist es nicht, aber ich weiss nicht wie man auf die Idee kommen kann eine SHTF Situation wäre ein Ponyhof den man gemütlich erlebt und Gender gerecht Tauschhandel bertreibt...

Und in diesem Bereich wird eben Kondome, Lippenstift und solche Sachen immer noch einen Wert haben. Und auch Frauen die nicht sich verkaufen müssen haben das Bedürfniss nach etwas aus zu sehen. Die Frau mit langen Achselharen, selbstgestricken Pulli und Latzhose ist nicht unbedingt das Mass aller Dinge.

Was Waffen betrifft solange man in Deutschland keine Frauen Quote bei Waffenbesitzer einführt ist es immer noch ein Männer Domäne, ich weiss da muss man etwas unternehmen, das ist sexistisch....
Wobei es ändert sich. Konnte einen Kurs geben für eine NGO, Hälfte Frauen. Die waren diejenigen bei denen der mentale Schalter umgelegt war. Was sich auch daraus erklärt das die wissen was ihnen blüht wenn da so ein IS Abklatsch sie Gefangen nimmt. Die hatten keine Berührungsangst mehr mit einer AK oder ähnlichem.

Punkto Drogen im weiteren Sinn, auch dort sehe ich mehr Männer als Frauen die sich die Birne zu dröhnen.

Kurz und Gut, ich weiss die Gehirnwäsche ist erfolgreich. Aber vielleicht sich überlegen das Gleichberechtigung nicht heisst das man gleich ist, gleiche Interessen und gleiche Verhaltensmuster hat sondern das man die gleichen Rechte hat. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied der heute völlig untergeht.

Maresi
17.05.2015, 13:45
Liebe Previvaler,

Dinge, die aufwendig herzustellen und lagerfähig sind und wenig Platz benötigen, billig und gleichzeitig unverzichtbar sind, sind m.M.n. gute Tauschmittel für die Zeit nach einem Zusammenbruch. Also der Zeit, in der Zettelgeld und Fiat money nichts mehr taugt und echtes Geld noch nichts.
Streichhölzer z.B. kosten heute 3 - 4 Cent das Päckchen und liegen fast unbeachtet in den hintersten Regalen der Konsumtempel. Sie herzustellen dürfte im Zusammenbruch kaum möglich sein. Gleiches gilt sinngemäß für Nähnadeln und Sicherheitsnadeln.
An weiteren nützlichen und preiswerten Kleinigkeiten fallen mir Küchenmesser und Rasierklingen ein, synthetische Schnur, Einwegfeuerzeuge, Pinzetten, Scheren, Leuchtmittel, Alufolie, Backpulver, Kerzen, Teelichte, Alkohol (am besten neutral und mind. 70%), Vaseline, Lampenöl, Docht, Watte, Lesehilfen, Nylonfaden (0,35 - 1 mm ø), Seife/Kernseife, Akkus.

Und SALZ! Erstaunlicherweise kam das in diesem Faden (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/26020-Extrem-n%C3%BCtzliche-Dinge?highlight=n%FCtzliche+Dinge) nicht vor.

Mit eingeschränkter Haltbarkeit:
Klebeband, Durchziehgummi und Gummiringe, Kondome, Saatgut (aber keine terminierten Hybriden!), Trockenhefe (hält sich erstaunlich lange, sogar mehrere Jahre).

Potentielle Tauschmittel, die im verknüpften Faden die o.g. Voraussetzungen erfüllten (klein, billig, dringend benötigt, lagerfähig, schwer herzustellen), auf die ich aber 60 Jahre lang verzichten konnte, sind Knicklichter, Wärmflaschen, Tabak, Rettungsdecken u.v.w.

Natürlich kann man die Abteilungen Werkzeuge und Hygieneartikel erweitern. Und die Vorräte. Damit entfernen wir uns aber von klein und billig. Ein Engpass dürften z.B. Speisefette werden, am längsten hält sich Olivenöl. Für den Gutschmack könnte weißer Pfeffer als ganze Körner begehrt sein. Und Zucker.

Dinge, die nichts kosten und die man bei genügend Platz nicht wegwerfen sollte: Flaschen und Gläser mit Schraubverschluss, wieder verschließbare Eimer.

Last not least: Das wichtigste Tauschmittel, das ebenfalls nichts kostet außer Zeit und Lesefreude ist Knoff Hoff. Vielleicht lasst Ihr mich an Eurem teilhaben und ergänzt die Liste ein wenig.

Danke, herzlichst
Karin

Hi Karin,

zum Thema Salz gab es schon mal einen eigenen Thread (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/32056-Salz-und-wie-man-es-nicht-lagern-sollte). Der Bedarf an Salz wird übrigens bei uns gewaltig unterschätzt: In vielen ehemaligen Ostblockländern (gerade Südost) wird heute noch deutlich mehr Salz gekauft als bei uns. Warum? Weil dort Salz noch als Konservierungsmittel verwendet wird. In Serbien sind 25kg-Säcke im Supermarkt keine Seltenheit...
Wenn du Platz, Lust und Geld hast kannst du auch Zucker (und zus. Pektin) in großen Mengen einlagern: Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, Obst und Beeren haltbar zu machen als sie zu Saft und Marmelade zu verarbeiten. Ausgenommen: Man vergärt sie zu Most oder brennt sie zu Geist :grosses Lachen::Cool::Gut:

Ich persönlich horte keine "Tauschmittel" (=Ersatzwährungen), da dies (abgesehen vom moralisch fragwürdigen Aspekt, mich dann zurecht "Krisengewinnler" nennen lassen zu müssen) mMn nichts anderes ist als Glücksspiel: Man spekuliert darauf dass eine Krise kommt und die gehorteten Artikel plötzlich viel Wert sind. Kommt jedoch die Krise nicht, oder verhält sich der Markt anders als gedacht (weil - anders als in den bisherigen Krisen - viele damals knappe Waren heute weit verbreitet sind) ist das schöne eingesetzte Geld flöten...
Und ih sitze nicht gerne auf einem 1.000 € teuren Haufen an Nähnadeln, nur weil eh keiner mehr nähen kann und trotzdem in jedem Haushalt mehr Nadeln vorhanden sind als eine mittelalterliche Hausfrau in ihrem Leben hätte vernähen können...

Daher horte ich nur das was ich selbst auch gebrauchen kann. Werkzeug, Lebens- und Genussmittel, Hygieneartikel, ...
Es gibt so viele Dinge die ich noch nicht habe dass für solchen UnfugLuxus keine übrigen Mittel aufbringen kann bzw. will.


LG,

Maresi

Tintling
17.05.2015, 17:06
zum Thema Salz gab es schon mal einen eigenen Thread (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/32056-Salz-und-wie-man-es-nicht-lagern-sollte). Der Bedarf an Salz wird übrigens bei uns gewaltig unterschätzt: In vielen ehemaligen Ostblockländern (gerade Südost) wird heute noch deutlich mehr Salz gekauft als bei uns. Warum? Weil dort Salz noch als Konservierungsmittel verwendet wird. In Serbien sind 25kg-Säcke im Supermarkt keine Seltenheit...
Wenn du Platz, Lust und Geld hast kannst du auch Zucker (und zus. Pektin) in großen Mengen einlagern: Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, Obst und Beeren haltbar zu machen als sie zu Saft und Marmelade zu verarbeiten. Ausgenommen: Man vergärt sie zu Most oder brennt sie zu Geist
Hallo Maresi,
der Salz-Faden ist sehr interessant, vielen Dank. Bei mir kommt Salz in Flaschen mit Schraubverschluss, dazu ein paar Körnchen Reis. Zusätzlich wird der Verschluss in flüssiges Wachs getunkt. Damit ist es in 10 Jahren noch trocken und rieselfähig. Zucker ist auch stark hygroskopisch.
Wer Obst vergären möchte, benötigt auch Hefenahrung und andere Hilfsmittel für die Weinbereitung. Die Hefe selbst kann normale Backhefe sein, was mir jetzt sicher wieder den Zorn von Reinzuchthefefans eintragen könnte. Leider bin ich heuer nicht dazu gekommen Löwenzahnblütenwein anzusetzen ;-( Der ist besonders als Federweißer ausgesprochen lecker.
LGvK

drudenfuss
17.05.2015, 17:32
Bei mir kommt Salz in Flaschen mit Schraubverschluss, dazu ein paar Körnchen Reis.
Wozu der Reis?

Asdrubal
17.05.2015, 17:45
Der Reis verhindert, dass das Salz zusammenklumpt und nicht mehr aus der Flasche geschüttet werden kann.

drudenfuss
17.05.2015, 17:47
Der Reis verhindert, dass das Salz zusammenklumpt und nicht mehr aus der Flasche geschüttet werden kann.

Interessante Theorie.:grosses Lachen:

el presidente
17.05.2015, 17:47
Wozu der Reis?

Reis saugt allfälliges Wasser auf, Salz klumpt nicht -> Grossmutter's Know How

drudenfuss
17.05.2015, 17:50
Reis saugt allfälliges Wasser auf, Salz klumpt nicht

ungefähr genau so gut wie kleine Stahlkügelchen

Tintling
17.05.2015, 20:01
Interessante Theorie. Ungefähr genau so gut wie kleine Stahlkügelchen.:grosses Lachen:
Wer beides probiert hat, wird vielleicht bestätigen können, dass MIT Reis besser Lachen ist. Das gilt übrigens auch für Gewürzpulver wie Paprika, Chili und Zimt etc. Und das gilt auch für den Salz- und Gewürzstreuer im täglichen Gebrauch.
Ist jemand an Board, der dies bezüglich schon Erfahrung in der Praxis hat?
LGvK

drudenfuss
17.05.2015, 20:14
Reis bindet definitiv kein Wasser im Salz. Es dient(e) lediglich als Rieselhilfe im Salzstreuer.

Maresi
17.05.2015, 20:25
Wer Obst vergären möchte, benötigt auch Hefenahrung und andere Hilfsmittel für die Weinbereitung. Die Hefe selbst kann normale Backhefe sein, was mir jetzt sicher wieder den Zorn von Reinzuchthefefans eintragen könnte. Leider bin ich heuer nicht dazu gekommen Löwenzahnblütenwein anzusetzen ;-( Der ist besonders als Federweißer ausgesprochen lecker.
LGvK
Glaube mir (als Mostproduzent der 3. Generation): Das Vergären von Beeren und Obst funktioniert durch Reinzuchthefen kontrollierter, ist aber absolut keine Notwendigkeit!
In unseren Most ist seit fast 100 Jahren nicht auch nur ein Bröselchen Germ (Hefe) gekommen, und er schmeckt trotzdem (mal mehr, mal weniger; Liegt aber eher am Obst als an der Vergärung)!

LG,

Maresi

Henning
17.05.2015, 20:31
Die Hefe selbst kann normale Backhefe sein, was mir jetzt sicher wieder den Zorn von Reinzuchthefefans eintragen könnte.

Du weist, bei welchen Alkoholgehalt Backhefe und eine Brennhefe abstirbt?

Miesegrau
17.05.2015, 20:43
Alcotec 48 knallt bei genügend Futter (Zucker) die Maische bis auf 20% hoch.:devil:

http://www.destillatio.de/schnapsbrennen/maische/turbohefe/turbohefe.php

Door Miesegrau

Mist, ich habs verraten.......:weinen:

Maresi
17.05.2015, 20:46
Wobei mir beim Most 11% eigentlich reichen...

Tintling
17.05.2015, 21:49
Du weist, bei welchen Alkoholgehalt Backhefe und eine Brennhefe abstirbt?
Hallo Hennig,

ja. Aber zum einen geht es mir selbst nicht um einen möglichst hohen Alkoholgehalt, zum anderen ist der Gedanke nicht zuletzt der, dass in der Krise möglicherweise keine Reinzuchthefen zur Verfügung stehen. Wir sind ja hier in einem Vorsorgeforum und nicht bei Kellermeister.tv oder Spitzenmost.org o.ä. (diese URLs gehen nicht, habs getestet.).
Generationen vor uns hatten auch keine Spezialhefen, schon gar nicht in Kriegs- und Krisenzeiten.
Meine Erfahrung außerdem: Die Hefezellen der ganz normalen Back- und Brauhefe (Saccharomyces cerevisiae) können sich von Teilung zu Teilung - abhängig vom Ernährungszustand und Temperaturoptimum - ganz erstaunlich gut den Umgebungsbedingungen anpassen, so in gewissen Grenzen auch einem steigenden Alkoholgehalt des Mostes während der Gärung.

LGvK

- - - AKTUALISIERT - - -



Vielleicht verklumpt das Salz im Salzstreuer auch deshalb, weil ein Salzstreuer Löchlein hat und nicht geschlossen ist.
Genau, und mit zweidrei Reiskörnern tuts das halt nicht, auch wenns offen steht. Probiers einfach, kostnichtviel ;-)

- - - AKTUALISIERT - - -


Glaube mir (als Mostproduzent der 3. Generation): Das Vergären von Beeren und Obst funktioniert durch Reinzuchthefen kontrollierter
Hallo Maresi,
daran habe ich keinen Zweifel.
LGvK

Tintling
17.05.2015, 22:27
Reis bindet definitiv kein Wasser im Salz. Es dient(e) lediglich als Rieselhilfe im Salzstreuer.
Hallo Drudenfuß,
vielleicht hast Du Recht.

Da wir inzwischen vom Ausgangsthema ziemlich weit abgekommen sind, möchte ich mich aus diesem Faden ausklinken. Vielen Dank für Eure Antworten; habe wieder einiges dazugelernt und manches, was mir einst wichtig schien, verworfen.

Haltbarmachen, Vorhandenes gebrauchsfähig halten sowie Hefe und ihre mannigfachen Verwendungszwecke wären evtl. weitere gute Themen, die sich aus diesem Faden ergeben würden. Aber dazu werde ich erst etwas im Forum gründeln, um Wiederholungen zu vermeiden.

Bis bald also, herzlich, Karin

el presidente
17.05.2015, 23:15
Reis bindet definitiv kein Wasser im Salz. Es dient(e) lediglich als Rieselhilfe im Salzstreuer.
Die beiden Sätze widersprechen sich ungemein. Warum dient(e) denn der Reis als Rieselhilfe? Weil er Wasser aufsaugt, dass das Salz durch verklumpen am rieseln hindern würde.

- - - AKTUALISIERT - - -

Stahlkügelchen würden lediglich durch mechanische Beanspruchung beim schütteln die Klumpen zermalmen, was beim Reis durch die hygroskopische Wirkung von vornherein ausgeschlossen würde.

drudenfuss
17.05.2015, 23:25
Stahlkügelchen würden lediglich durch mechanische Beanspruchung beim schütteln die Klumpen .

Genau das und nix anderes macht der Reis auch, er hilft dadurch dem Salz beim Rieseln.

Wolverine
17.05.2015, 23:25
Da wir inzwischen vom Ausgangsthema ziemlich weit abgekommen sind...



Karin sagt es. Bitte bleibt beim Thema.

witchcraft
18.05.2015, 17:11
Hallo Witchcraft,

natürlich hast Du recht das ich das zu einfach betrachtet habe aber ich habe Olivenöl bei uns noch nie(zumindest bewusst) raffiniert gesehen.

Ich bin Heute in der Nacht beim Metro und werde schauen ob ich wenigstens dort etwas derartiges finde.

LG Wolfgang

PS Bei mir kommt Olivenöl zB über die Pizzen nachdem sie fertig aus dem Ofen gekommen sind oder zum Insalata Caprese.

Wenn Ihr einen italienischen Supermarkt habt (bei uns gibt es welche) , die haben so etwas.

beprudent
05.06.2015, 14:59
Das ist alles schön und gut. Da ich aber eine Mini-Wohnung in eine Maxi-Stadt habe, kann ich gar nicht so viel einlagern, wie ich möchte. Auf Dauer muss ich mich auf legale Suchtmittel (Alk, Tabak, Kaffee) als Tauschmittel einschränken. Witzigerweise habe ich diesbezüglich Null Eigenbedarf :)

Und irgendwie befürchte ich, dass auch in einem total Black-Out 100ml Weinbrand mehr bringen werden, als drei Feuerzeuge...

drudenfuss
05.06.2015, 15:39
Und irgendwie befürchte ich, dass auch in einem total Black-Out 100ml Weinbrand mehr bringen werden, als drei Feuerzeuge...

Du solltest dir aber vor Augen führen, dass derjenige Mitbürger, der scharf auf Alkohol ist, in der Regel auch nix zum Tauschen hat.

beprudent
05.06.2015, 23:41
@ Drudenfuss : auch das ist zu befürchten. Aber wer weiß das schon.

Isuzufan
06.06.2015, 08:42
Das ist alles schön und gut. Da ich aber eine Mini-Wohnung in eine Maxi-Stadt habe, kann ich gar nicht so viel einlagern, wie ich möchte. Auf Dauer muss ich mich auf legale Suchtmittel (Alk, Tabak, Kaffee) als Tauschmittel einschränken. Witzigerweise habe ich diesbezüglich Null Eigenbedarf :)

Und irgendwie befürchte ich, dass auch in einem total Black-Out 100ml Weinbrand mehr bringen werden, als drei Feuerzeuge...

Die Mischung macht´s! Wenn Du von wenigen Sachen sehr viel hast bist Du gezwungen es unter Wert einzutauschen da Dein Gegenüber das zwar eventuell auch brauchen kann aber halt nicht so viel und vielleicht nicht so dringend.

Was immer gehen sollte sind Lebensmittel.

Ich halte hauptsächlich langfristig haltbare Lebensmittel vorrätig.
Tabakwaren, Feuerzeuge und Betriebsstoffe dafür, Alkaline-Batterien und ähnliches habe ich durch mein Geschäft ohnedies relativ große Mengen auf Vorrat welche auch rotiert werden.
Alkohol brauchts nicht allzu viel da ich den ja jederzeit selbst erzeugen kann und in der Krise muss es ja nicht unbedingt 21 Jahre alte Ware sein.
Werkzeug, Betriebsstoffe, Ersatzteile für Fahrräder, Maschinen und Heizmaterial sollten auch ganz gut zu verwerten sein.

Ansonsten ist mein Favorit immer noch Grund und Boden da man damit vieles erzeugen kann und es nachhaltig ist.

LG Wolfgang

Cephalotus
06.06.2015, 11:17
Das ist alles schön und gut. Da ich aber eine Mini-Wohnung in eine Maxi-Stadt habe, kann ich gar nicht so viel einlagern, wie ich möchte. Auf Dauer muss ich mich auf legale Suchtmittel (Alk, Tabak, Kaffee) als Tauschmittel einschränken. Witzigerweise habe ich diesbezüglich Null Eigenbedarf :)

Das erscheint mir total unsinnig. Abgesehen vom Alkohol wird das Zeug durchs Herum liegen nur schlecht, du hast also einen kontinuierlichen Wertverlust. Des weiteren würde ich darauf wetten wollen, dass Zigaretten künftig KEINE Krisenwährung sind. Die waren das nach dem 2. WK, aber da sind mehrere verschiedene Faktoren zusammen gekommen.

Heute kommen vermutlich 90% der Leute notfalls auch ohne den Kram aus, die restlichen 10% mit einer echten Sucht haben meist auch nichts zum tauschen, was man selber tatsächlich gebrauchen kann.

Metaller
06.06.2015, 16:31
Welche Faktoren meinst du?
Wurde damals mehr geraucht als heute und warum würden heute in einer Krise viele damit aufhören?

Vincent
06.06.2015, 19:15
Keiner weiss wirklich wie die Zukunft sein wird, trotzdem sehe ich das auch so wie Cephalotus. Gerade in den Kriegsjahren und auch zu Zeiten des Wirtschaftswunders wude in D definitiv mehr geraucht. Heute zeigen die von vielen Seiten aus lancierten Kampagnen Wirkung und Rauchen gilt bei vielen Menschen als verpönt, weil sinnlos und gesundheitsschädlich.


Mitte der 60er Jahre betrug der Raucheranteil in Deutschland in der Oberschicht und der Mittelschicht noch jeweils mehr als 40 %, bis 2010 hat er sich in der Oberschicht mehr als halbiert und liegt nur mehr bei 19 %, in der Mittelschicht ist er um ca. ein Drittel auf nun 29 % gesunken. Demgegenüber ist das Zigarettenrauchen in den unteren sozialen Schichten heute mit rund 34 % noch genauso verbreitet wie Mitte der 70er Jahre


Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die starke Gesundheitsschädlichkeit des Rauchens allgemein bekannt. Die Gesundheitsgefahren durch Rauchen sind sowohl epidemiologisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Epidemiologie) als auch durch biochemisch-molekularbiologische Untersuchungen zweifelsfrei belegt. Tabakrauch enthält einige tausend Stoffe, von denen viele bereits für sich genommen krebserregend (http://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_%28Medizin%29) sind.
Das Bundesverfassungsgericht stellte 1997 fest, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist. Weiterhin wurde höchstrichterlich festgestellt, dass nach heutigem medizinischem Kenntnisstand gesichert ist, dass Rauchen Krebs (http://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_%28Medizin%29) sowie Herz (http://de.wikipedia.org/wiki/Koronare_Herzkrankheit)- und Gefäßkrankheiten (http://de.wikipedia.org/wiki/Arteriosklerose) verursacht und damit zu tödlichen Krankheiten und Gesundheitsgefahren für nicht rauchende Mitmenschen führt. Bei Tabakerzeugnissen handelt es sich um Genussmittel, bei deren bestimmungsgemäßer Verwendung Gesundheitsschäden regelmäßig auftreten (BVerfG, B. v. 22. Januar 1997, Az. 2 BvR 1915/91, in: BVerfGE 95, 173).

http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauchen


Mein Opa hat damals (also nach dem Krieg) schon (als eigentlicher Raucher) seine Zigarettenration (ich glaub es war eine pro Tag) lieber gegen was essbares eingetauscht und dadurch 5-6 Jahre russische Kriegsgefangenschaft überlebt. Ich erinnere mich noch an seine Worte als wir mal über seine Erfahrungen im Krieg gesprochen haben: Dass ich mit Rauchen aufgehört habe, hat mir das Leben gerettet. Gilt meiner Meinung nach nicht nur für Extremsituationen.

Aus diesem Grunde lager ich als Nichtraucher überhaupt keinen Tabak ein, aber wenns knallt würde ich mir mit vorhandenen Münzreserven schon noch ein paar Packungen ziehen. Schließlich haben damals ja auch Einige ihr Essen für ne Kippe hergegeben und als Frankfurter weiss ich auch ganz sicher, dass auch heute noch einige Menschen die dollsten Sachen machen um andere Präferenzen zu realisieren. Wenn man als Raucher rotieren kann sieht die Sache schon ganz anders aus. Aber als Nichtraucher sehe ich für mich das langfristige einlagern verderblicher Ware ebenfalls eher als Resourcenverschwendung (Geld) an.

Gruss
Vincent

Cephalotus
06.06.2015, 22:44
Welche Faktoren meinst du?
Wurde damals mehr geraucht als heute und warum würden heute in einer Krise viele damit aufhören?

Der Hauptfaktor war, dass diese "Zigarettenwährung" durch die amerikanischen GIs "gedeckt" war, die diese Währung auch ausschütteten, so dass eine ausreichende "Geldmenge" für den praktischen Zahlungsverkehr im Umlauf war. Alleine schon mangels vorhandener Zigaretten wäre diese Währung heute untauglich und falls es einen Emittenten geben sollte wie im 2. WK besteht die Gefahr, dass Deine Marke dann wertlos ist.

Ich kenne nur ein paar Raucher und ich glaube nicht, dass auch nur ein einziger davon in der Not wichtiger Sachen gegen schnöden Tabak eintauschen würde.

Wenn Du auf die Süchtigen schielst dann lagere doch e-Zigaretten + "Nikotinlösung" ein. Ist angeblich auch viel billiger und erfüllt denselben Zweck.

Ich würde übrigens für so einen Fall z.B. US Dollar als Alternativwährung einlagern. Damit hätte man auch nach dem WK II gut bezahlen können.

Ich will natürlich niemanden davon abhalten Zigratten zu lagern. Das generiert zumindest Steuereinnahmen und ist gut für den Staatshaushalt, nutzt also auch mir :-)

mfG

Bärti
06.06.2015, 23:06
Sehe ich genauso, habe für mich als Raucher für Notzeiten auch E-Zigaretten und das Öl eingelagert um keine Reserven im Tausch angehen zu müssen.

beprudent
07.06.2015, 14:30
Ich habe Tabak, nicht Zigaretten, geschrieben ;) Und den 21jährigen Single Malt auch nur für Eigenbedarf. Sonst Korn und Wodka.

KUPFERSALZ
08.06.2015, 09:00
Was ich noch nicht gelesen habe sind Medikamente, Schmerzmittel vor allem potentere als Paracetamol und ASS dürften Gold wert sein und Antibiotika sowieso. Kenn da Geschichten von meinem Großvater (war Arzt) wie er nach dem WK II auf dem Schwarzmarkt Penicillin beschafft hat um damit die Freundin eines Amerikanischen Offiziers behandeln zu können...

Tauschmittel die unter recht günstig fallen könnte auch Saatgut und Sämlinge sein. Wenn ich mir anschaue wie schon heute mir Freunde munter meine Chili- und Tomatensämlinge / Jungpflanzen abnehmen könnte ich mir vorstellen das einige vor allem im urbanen Raum in dem ich lebe gerne einige Nutzpflanzen zur Nahrungsergänzung in einer langanhaltenden Versorgungskrise gegen etwas sinnvolles eintauschen würden.

Henning
08.06.2015, 09:26
Was ich bei Euren Gedankengängen nicht verstehe, warum soll ich Sachen einlagern, die ich nicht gebrauchen kann,
aber darauf spekuliere, das ich den großen Reibach mache, wenn
- Überhaupt in meinen Leben eine Krise eintritt
- ich die Krise überlebe
- mein Lager die Krise überlebt
- meine Abnehmer auch noch da sind
- und ich bei den Millionen möglichen Dingen auf die richtigen gesetzt habe.
Da ist Lotto spielen einfacher.


Ich werde sicherlich in einer Krise auch was von anderen benötigen. Aber da wird was in den Sachen,
die ich für mich vorhalte, finden, ohne das ich meine Lagermöglichkeiten mit ansonsten für mich nutzlose Sachen
zumülle.

Was kann mir ein Alkoholiker, für den billiger Fusel akzeptabel wäre, bieten?
Warum soll ich das Risiko, mit einen Suchkranken zu handeln, bewußt eingehen?
Warum soll jemand für Salz, was mir sonst nicht gut genug ist, das letzte Hemd geben?
Es wird sich wahrscheinlich jemand finden, der dann was bessers hat.

PS: NaCl ist für mich NaCl, ich gebe nicht für dreckiges Salz, nur weil angeblich aus den Himalaya kommt, das 100fache aus.

ID 358
08.06.2015, 09:32
Bevor ich etwas in den Müll werfe, löse ich davon alle leicht ausdrehbaren Schrauben und Muttern, Eisenwinkel u.a. verwertbares Kleinmaterial.
Das kommt grob sortiert in einige Kisten und wird aufgehoben. Ich selbst konnte daraus schon einiges wiederverwenden und denke, daß dieser Kleinteilevorrat fallweise in Krisenzeiten für andere Leute hilfreich sein kann. Nix besonderes, aber auch kleine Geschenke und Tauschobjekte erhalten die Freundschaft.

Überhaupt denke ich, daß Tauschobjekte besonders für alte Leute, Behinderte oder ungeschickte Frauen wertvolle Überlebenshilfe sein können. Wenn die bekannt dafür sind, daß sie für dies und das immer was brauchbares finden können, steck ich denen gerne ab und zu eine Dose Ravioli zu. Andere Personen, die nix können und nix haben, werden leer ausgehen.

KUPFERSALZ
08.06.2015, 09:32
Ich lagere nur Sachen ein für die ich persöhnlich oder mein unmittelbares Umfeld Verwendung hat. Als Nichtraucher z.B. macht es absolut keinen Sinn Zigaretten einzulagern. Dann lieber ein paar kg mehr Kaffee:lächeln:

Thanatos
08.06.2015, 09:37
Bevor ich etwas in den Müll werfe, löse ich davon alle leicht ausdrehbaren Schrauben und Muttern, Eisenwinkel u.a. verwertbares Kleinmaterial.


Interessanter Gedanke, werde ich in Zukunft auch so handhaben.

beprudent
08.06.2015, 10:51
@ Henning : das Einlagern von "Krisenwährung" hat für mich keine hohe Priorität, nur das wir uns verstehen. Erfahrungsgemäß sind jedoch in ernsten wirtschaftlichen und sozialen Krisen manche Sachen immer begehrt. Und ich glaube, dass du eine zu drastische Vorstellung vom Handel mit "Süchtigen" hast. Ausserdem kann man durchaus auch mit "Süchtigen" was eintauschen, seien es die Silber- und Goldmünzen "von Mama geerbt", Essensmarken oder sonstige nützliche Dinge... Wenn du dir vorstellen könntest, was ein Abhängiger alles tut, um an seinen Stoff zu kommen... Wie gesagt, alles für ein hypothetisches, nahezu "Doomsday" Szenario. Und was deine Analogie mit dem Lotto-Spielen betrifft, ich finde deine Denkweise per se nicht abwägig, aber ein Prepper "preppt" eben. Dazu gehört auch das Einlagern von Zeugs, das mal nützlich sein könnte - nicht muss.

Mr. White
08.06.2015, 13:43
Abgesehen vom trinken macht es daher noch Sinn, hochprozentigen Alkohol einzulagern,
da man diesen nicht nur zum trinken sondern in Notsituationen auch zum Desinfizieren hernehmen kann!

drudenfuss
08.06.2015, 15:45
... 86%iger Ansetzkorn.

Was ist das denn für ein Zeugs? Nie gehört.

Asdrubal
08.06.2015, 15:50
Ich nehme an, dass damit Neutralalkohol gemeint ist, der beispielsweise zum Aufspritten von Likörwein oder zum Aufsetzen mit Früchten verwendet wird.

Miesegrau
08.06.2015, 18:03
Vülleischd weil du Krise mit ie geschrieben hast?:grosses Lachen:

Mädels können da sehr genau sein.:devil:

Door Miesegrau

Alkohol einlagern ist gut. Gesoffen wird immer und je härter die Zeiten, um so mehr. Opa hat nach dem Krieg aus Rüben Schnaps gebrannt um von den Russen was zu futtern für seine Familie einzuhandeln. Scheint gut funktioniert zu haben - die Kinder haben überlebt.:rolleys:

trainman
08.06.2015, 19:11
Ich nehme an, dass damit Neutralalkohol gemeint ist, der beispielsweise zum Aufspritten von Likörwein oder zum Aufsetzen mit Früchten verwendet wird.

Ansetzkorn hat nach meiner Information 80%, Neutralalkohol kenne ich mit 96%. Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.

Gruss trainman

Miesegrau
08.06.2015, 20:03
Manomannomannn, die Preise sind aber angezogen.:staunen:

http://www.brennerei-kessler.de/Weingeist?gclid=CM2YwKzIgMYCFUzLtAodjVcAew

Wird Zeit für do it yourself.:devil:

Door Miesegrau

Na ja, zu mindestens darf man noch Klöße kochen, ohne das gleich der Zoll vor der Tür steht......:grosses Lachen:

trainman
08.06.2015, 20:57
Wird Zeit für do it yourself.:devil:

Habe schon davon gehört :devil::drinks::sleep1:

Cephalotus
08.06.2015, 21:23
Was ich noch nicht gelesen habe sind Medikamente, Schmerzmittel vor allem potentere als Paracetamol und ASS dürften Gold wert sein und Antibiotika sowieso...

Das wäre mit das erste was ich versuchen würde EINzutauschen, wenn sich eine lange Krise abzeichnet. Zusammen mit Desinfektionsmittel.

ich hab natürlich eine gewisse Basisaustattung an solchen Dingen (außer starke Schmerzmittel, damit kenne ich mich zum Glück eh nicht aus), aber die Haltbarkeit ist halt begrenzt, auch bei Aufbewahrung im Kühlschrank.

Abgesehen von der begrenzten Haltbarkeit sind Medikamente sind aber ein Tauschmittel, da es einen hohen Bekanntheitsgrad gibt, solange das Zeug in der Blisterpackung steckt, eine Stückelung einfach möglich ist (außer bei Antibiotika, gibt aber auch welche, da hat man mit nur 3 Tabletten den vollen Behandlungszyklus) und sie sehr leicht zu transportieren sind.

Was in Krisen scheinbar fast immer sofort ausverkauft ist sind übrigens Batterien. keine Ahnung, ob man die intuitiv ins Körbchen schmeißt, wenn man an der Kasse verbaut läuft oder ob die tatsächlich gebraucht werden. Es gibt auch in meinem Bekanntenkreis eine erstaunlich hohe Anzahl an Leuten, die keine AA Akkus benutzt. Mich wundert das, denn ich hab geschätzt 150 Stück davon und brauche die auch...

mfG

Grübler
08.06.2015, 22:51
Was in Krisen scheinbar fast immer sofort ausverkauft ist sind übrigens Batterien. keine Ahnung, ob man die intuitiv ins Körbchen schmeißt, wenn man an der Kasse verbaut läuft oder ob die tatsächlich gebraucht werden. Es gibt auch in meinem Bekanntenkreis eine erstaunlich hohe Anzahl an Leuten, die keine AA Akkus benutzt. Mich wundert das, denn ich hab geschätzt 150 Stück davon und brauche die auch...


AA-Batterien sind bei uns auch heiß begehrt. Ich habe auch sicher an die 50 Akkus herumliegen, jedoch nur 2 Ladegeräte - davon ein älteres, dass nicht automatisch abschaltet. Jetzt verwende ich eigentlich nur noch das neue, jedoch sind die Akkus schneller leer (wenn die Jungs zocken) als nachgeladen. Und die Akkus, die nur herumliegen, die haben sich alle selbst entladen. Also wird meine Batteriereserve geplündert :verärgert:

Ich habe eine Bastelsolaranlage (3 Panels, Laderegler, 2x 12V Autobatterien) die eigentlich nicht genutzt wird - ich gebs zu, aus Faulheit. Wie aufwendig wäre es hier ein richtiges Multiladegerät (> 40 Akkus) zu basteln? Oder ist es einfacher und billiger einfach 10 Standardladegeräte zu kaufen, die auch mit 12 Volt funktionieren? Das wäre auch so ein "Tauschwert" in einer Krise. Ich hab mal gelesen in Sarajevo hat einer nur durch Nachfüllen von Feuerzeugen das Blockadejahr überlegt.

Waldschrat
09.06.2015, 01:27
Hallo,

wo habe ich Survival gelernt, obwohl ich das Wort damals noch nicht kannte? Von meiner Weltkrieg 2, Flucht und Vertreibung erprobten Oma!

Was kommt als Tauschgut an? Das was die Leute unmittelbar brauchen! Da können Zelte und Decken ebenso dazugehören wie Lebensmittel, Gaskartuschen, Benzin und Diesel, Batterien und Akkus, Werkzeuge und Ausrüstung, sogar sauberes Trinkwasser.

Was ich auch von meiner Oma gelernt habe: Was es nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland bis zur Währungsreform von 1948 gab: Die Zigarettenwährung. Ich würde sagen, Tabak und Alkohol als Tauschware gehen immer.

Ein 50€-Schein? Ein nettes Stück bedrucktes Papier. Als Scheuztuch wäre mir ein Tempotaschentuch lieber:rolleys:

Gold und Silber? Kann ich das essen oder unmittelbar verwerten? Was ist Geld in einer Krise wert? Bedrucktes Papier! Ich bin übrigens Milliardär. Ich habe - auch von meinen Grosseltern beim Entrümpeln auf dem Dachboden einen Schuhkarton gefunden, in dem Banknoten aus der Inflationszeit in den 1920ern lagen. 100 Reichsmark, drüber quer gestempelt der Vermerk hundert Millionen Reichsmark

Meint

Matthias

InAnzugUndKrawatte
09.06.2015, 02:24
Ja schon beeindruckend was „veredeltes“ Leitungswasser so kostet, das sind schon einige Unzen Gold.
Gerade bei Personen mit Alkohol und sonstigen Problemen, besonders aus der „feinen“ Gesellschaft wird ganz schön was umgesetzt. Und nun mal davon träumen, was der „Stoff“ gestreckt so einbringt, mit Saft und/ oder Wasser (bzw. kostet, wenn man es versäuft).
Da sieht man mal, was man sich als Nichtalkoholiker und passionierter Passivraucher so im Laufe der Zeit spart und dann noch die jeweiligen Folgekosten (auch die psychischen, sozialen, usw.) …
Da kann man sich schon gute Ausrüstung in reichlicher Menge und Qualität zulegen über die Jahre, sowie mit seinen Lieben ab und an schön einen Ausflug machen.

Cephalotus
09.06.2015, 11:53
Was kommt als Tauschgut an? Das was die Leute unmittelbar brauchen! Da können Zelte und Decken ebenso dazugehören wie Lebensmittel, Gaskartuschen, Benzin und Diesel, Batterien und Akkus, Werkzeuge und Ausrüstung, sogar sauberes Trinkwasser...

Wieso immer die Konzentration darauf, was wohl andere brauchen könnten?

Für mich ist die umgekehrte Frage viel relevanter, was ich wohl gebrauchen kann?

Ich tausche doch nicht ohne Grund!

Und dann stelle ich mir die Frage, was ich denen anbieten kann, die das haben, was ich haben möchte.

Mir fallen da z.B. folgende Tauschgründe ein:

- medizinische Dienstleistungen
- Transportdienstleistungen
- Schutzgeld
(-Waffen)
- ...

Nahrungsmittel brauch ich die ersten Wochen noch nicht, das ist wenn dann ein langfristiges Problem und wer weiß ob ich dann überhaupt noch an Ort und Stelle bin.

Und jetzt frag ich mich, was ich diesen Ärzte, Soldaten/Milizen, "Schaffnern" wohl anbieten könnte, was die 1000 anderen Leute um mich rum nicht auch anbieten können und was die überzeugt, es mir zu geben?

Feuerzeuge? Decken?

Außerdem frage ich mich, welche Tauschmittel ich auf einer Flucht mit mir führen und halbwegs gut verstecken kann, denn genau in diesem Fall (Flucht) bin ich am allermeisten darauf angewiesen, mir etwas einzukaufen...

Daheim kann ich einlagern, was ich zu brauchen meine, das muss ich nicht tauschen.

mfG

KUPFERSALZ
09.06.2015, 12:30
Ich denke Energieträger in jeglicher Form werden sehr begehrt sein, im Winter wird der Bedarf naturgemäß höher sein.

Benzin
Diesel
Heizöl
Gas
Holz
Kohle
Kerzen
Batterien

Von diesen Dingen lagere ich aber zunächst nur für mich persöhnlich ein und kann dann bei Bedarf was zum tauschen aus meinem Vorrat abzweigen.

Gruß KUPFERSALZ

Henning
09.06.2015, 18:34
Dazu möchte ich anmerken, dass die Dunkelziffer der alkoholkranken Menschen erschütternd hoch ist und, dass der Großteil dieser Menschen ihrem Beruf und ihren sozialen Verpflichtungen derart unauffällig nachgehen, dass selbst Angehörige nichts von der Alkoholkrankheit merken.


Ob die dann aber so scharf auf billige Fusel sind, den man extra nur zum Tauschen angeschafft hat oder nicht doch lieber was besseres nehmen?
Man wird ja nicht unbedingt das Monopol auf Alkolhol haben.

Worauf ich eigentlich hinauswill:

Ich mache mir Gedanken, welche Sachen ich in einer Krise benötigen werde und halte die vor.
Genau diese Sachen sind dann sicherlich auch für andere nützlich, da wird sich also bei Bedarf was zu wegtauschen finden.
Wozu dann nach Sachen, die nur als Tauschwaren dienen sollen?

urbanrolli
09.06.2015, 21:14
recht hat sie.....

lg urban-rolli

Nera
14.02.2016, 17:30
ich würde auch nur Tauschmittel einlagern, die ich selbst benötigen kann (also kein Alk, kein Tabak, kein Kaffee - auch mangels Mühle)
- Nähgarn, Wolle, Schnur...
- Panzertape
- durchsichtige Planen (falls Fenster zu Bruch gehen; kann man zur Not aber auch verwenden, um ein Foliengewächshaus zu bauen)
- Samen (übrigens lassen sich Tomatenpflanzen sehr gut durch die "Geiztriebe", die normalerweise wegggeknipst werden, vermehren. lasst sie ca. 20cm lang wachsen, brecht sie dann aus und stellt sie für 2 Wochen in Wasser. anschließend eintopfen - und ihr habt ein neues Tomatenpflänzchen.)
- Gewürze (im Ganzen, nicht gemahlen. Salz, Pfeffer, Kümmel etc...)
- Tampons, Seife (und Badewuschel - schäumt man damit die Seife auf, ist sie wesentlich ergiebiger als wenn man sie mit der Hand aufschäumt)
- Zahnbürsten mit Wechselköpfen (gibt es bei DM, 1 Bürste hat 3 austauschbare Köpfe pro Packung)
- Trockenhefe (diese wird rotiert, damit sie nicht überlagert wird)
- Puddingpulver (stellt euch vor, es gibt Nix - und ihr könnt einem Kind mit Trockenmilchpulver und etwas Zucker zum Geburtstag einen Pudding machen)
- Rezepte für Leute mit Nahrungsmittelunverträglichkeit (zB wie und mit welchen Zutaten backe ich glutenfreies Brot, wenn die Bäcker keines mehr backen)
- Kurbeltaschenlampen

Gartenbuddler
14.02.2016, 20:11
Hm, ein hilfreicher Thread. Das meiste horte ich natürlich für mich und meine Familie. Aber es kann immer mal sein, das man etwas unerwartetes braucht. Mein Uropa war Landwirt im zweiten Weltkrieg, das Konfirmationskleid für seine Tochter wurde mit Lebensmitteln bezahlt. Genau wie der Arzt für die Uroma, als sie die Leiter zum Heuboden runtergestürzt ist.

Ich habe nun keinen Hof und auch nicht unbegrenzt Platz. Daher werde ich mir im Keller kein zusätzliches Warenlager einrichten. Aber eine Kiste mit praktischen Dingen nur fürs Tauschen kann ich zum Vorrat dazustellen. Das wäre:

- Feuerzeuge/Streichhölzer
- Tampons
- Seife/Kernseife

Alles andere muss im Notfall aus dem eigenen Vorrat kommen. Kaffee habe ich zum Beispiel immer, weil ich Kaffee liebe. Wenn ich aber irgendwie die Arztbehandlung einer meiner Lieben bezahlen muss, werde ich mich ohne zu weinen davon trennen.
Ich habe einige Berichte aus Krisenregionen gelesen, in denen immer wieder zwei Sachen auftauchten: Feuerzeuge (der beste Vorrat an Kohlen und Holz nutzt nichts, wenn man das nicht irgendwie zum brennen bekommt) und Klopapier. Allerdings verschlingt Klopapier recht viel Platz, daher belasse ich es beim persönlichen Vorrat.

Oli_
16.02.2016, 16:20
Sinnvoller als Tampons sind m.E. Menstruationskappen, 'ewig' wiederverwendbar, nehmen kaum Platz weg, ungefährlicher als Tampons (kein TSS-Fall bekannt) sollte man gerade für Zeiten, wo normale Hygiene nicht möglich ist als potentiell wichtig im Hinterkopf behalten.
Damit hätte man sicher einen Tauschvorteil nehme ich an.

mirfälltnixein
17.02.2016, 09:35
ungefährlicher als Tampons (kein TSS-Fall bekannt)
Was ist ein "TSS-Fall"?

Wikipedia spuckt unter "TSS" ja ne ganze Menge aus (https://de.wikipedia.org/wiki/TSS), und ich finde, die dort aufgeführte "Tendenz zur steigenden Silbensonorität" (https://de.wikipedia.org/wiki/Tendenz_zur_steigenden_Silbensonorit%C3%A4t) klingt ganz lustig, ich habe aber die Vermutung, dass du das nicht meinst. :peinlich:

Oli_
17.02.2016, 10:54
In der Tat, Verzeihung für die Abkürzung.:lachen: Ich meinte das toxische Schocksyndrom. https://de.wikipedia.org/wiki/Toxisches_Schocksyndrom
(Diese Kappen sind auch in Nicht-Krisenzeiten sinnvoll wegen oben genannten Punkten und auch in Sachen Geld sparen kaum zu toppen)

Nera
28.02.2016, 14:19
Oli_, die Kappen sind interessant, das stimmt - allerdings etwas gewöhnungsbedürftig in der Handhabung. ich hatte auf einer Messe welche in der Hand und konnte mir nicht so recht vorstellen, wie das auf den ersten Eindruck doch etwas sperrige Ding richtig zu platzieren ist. außerdem braucht man für den Wechsel immer genügend sauberes Wasser, um das Ding zu spülen und zu reinigen, sonst sind hier Infektionen ebenso ein Thema wie bei Tampons. "stöpseln" mit Tampons geht sicher schneller und einfacher, allerdings hat man hier monatlichen Materialverbrauch.
obwohl ich die Kappen bisher nur in der Hand hatte und nicht in der Praxis ausprobiert, spiele ich dennoch mit dem Gedanken, mir welche zuzulegen. eben weil sie eine einmalige Anschaffung sind und in der Krise (also auch ggf. im BOB) weniger Platz verbrauchen als Tampons und Binden.

Carlos
28.02.2016, 16:35
Hi mopedstruppi,
nur als kleiner Hinweiss, ich bin mir nicht ganz sicher ob Salz als Tauschware so ganz interessant ist.
Bei uns im Haus liegen mehrere (ich glaube 10kg) Säcke Streusalz. Wenn man die Verunreinigten teile raussucht und den Rest zerkleinert erkennt man es (zumindest bei guten) nicht mehr woher es kommt.

Und ich werde sicher nicht der einzige sein, der auf die Idee kommt..

Gruß
Carlos

Oli_
28.02.2016, 19:49
Oli_, die Kappen sind interessant, das stimmt - allerdings etwas gewöhnungsbedürftig in der Handhabung. ich hatte auf einer Messe welche in der Hand und konnte mir nicht so recht vorstellen, wie das auf den ersten Eindruck doch etwas sperrige Ding richtig zu platzieren ist. außerdem braucht man für den Wechsel immer genügend sauberes Wasser, um das Ding zu spülen und zu reinigen, sonst sind hier Infektionen ebenso ein Thema wie bei Tampons. "stöpseln" mit Tampons geht sicher schneller und einfacher, allerdings hat man hier monatlichen Materialverbrauch.
obwohl ich die Kappen bisher nur in der Hand hatte und nicht in der Praxis ausprobiert, spiele ich dennoch mit dem Gedanken, mir welche zuzulegen. eben weil sie eine einmalige Anschaffung sind und in der Krise (also auch ggf. im BOB) weniger Platz verbrauchen als Tampons und Binden.
Hallo Nera,
die Kappen bieten Keimen allerdings keinen Nährboden so wie es bei Watte der fall ist.
In einem anderen Forum hatte eine Nutzerin mal vorgeschlagen, dass man in hygienisch fragwürdigen Situationen auf körpereigenen sterilen Saft zum Reinigen zurückgreifen könne, den man beim Wechseln eh grad zur Verfügung hat. Ähem. ;)

arni
28.02.2016, 20:17
@mopedstruppi und @calos und für alle:

Streusalz ist meisst vergällt.

D. h. es ist mit einem übel schmeckenden Stoff absichtlich verunreinigt, der es einfach ungeniessbar macht.
Grund: Streusalz ist billig und man will ja das teure Speisesalz verkaufen (..das aber auch nicht wirklich teuer ist).

Arni McGyver

bavarian.bandit
28.02.2016, 20:23
Hi
@carlos ( und all)
Wir haben 137 kg Speisesalz eingelagert.
Ich habe , hier im Forum, von jemandem gelesen, dessen Großvater seine Familie, dank der Salzvorräte durch den Krieg und die Zeit danach gebracht hat.
Hier, bei uns, ist Streusalz oft rosa eingefärbt. ( Das wird man bestimmt nicht los.)
Außerdem, wenn ich so im Bekanntenkreis schaue, (keine Foris) da haben die Leute, ein angefangenes und, im Höchstfall, noch ein geschlossenes Päckchen Salz zu Hause.
Wie so ein Tausch abläuft ( ich mir das vorstelle) hab ich ja schon geschrieben. Ich werde sicher nicht hinter meinem Tapetentisch stehen und schreien: " Salz, Salz zu verkaufen."
M
Auch ich bin deiner Meinung, daß Salz, Zucker usw wichtig werden können.
Ich habe einen Teil meiner Vorräte in 1-Liter PET-Flaschen umgefüllt, um auch bei einer evtl. Flucht trockenes Salz und Zucker zu haben.
In diese Flaschen passen exakt 1 KG Zucker und 1,5 KG Salz.
Von Weizen und Dinkel passen etwa 900 Gramm in diese Flaschen.
Gruß Bandit

Henning
28.02.2016, 20:33
Streusalz ist meisst vergällt.


Die Salzsteuer wurde in DE 1993 (in Österreich 1995), es gibt eigelich keinen Grund mehr, Streusalz zu vergällen.

Carlos
28.02.2016, 20:36
Salz ist bestimmt nicht die schlechteste Idee für ein Tauschmittel, vor allem da es bei entsprechender Lagerung ewig hebt.
Aber ich befürchte das deinen Bekannte wahrscheinlich zuerst nichts mehr haben, was sie salzen können, bevor ihnen das Salz ausgeht.. :rolleys:

Daher handhabe ich es so das ich versuche von allem etwas zu viel einzulagern, dann werde ich schon sehen was gesucht ist und von was ich etwas entbehren kann. Aber ich befürchte das es gut sein könnte das es in eine ganz andere Richtung geht wie wir jetzt denken (z.B.: Handy Karten von den Letzten noch funktionierenden Anbieter oder so etwas).

137kg wow, aber was hast du vor?
Mal überschlagen,
beim Minimum von 1,4g pro Personen und Tag -> ca. 100000 Tage = 270 Jahre (für eine Person)
beim Maximum von 10g pro Personen und Tag -> ca. 13000 Tage = 37 Jahre (für eine Person)
Wobei ich noch ausdrücklich sagen will das es keine Kritik sein soll, eher irgendwas zwischen Überraschung und Bewunderung.

Gruß
Carlos

T I D
28.02.2016, 20:48
Vermutlich tauschen ???


Gruss

TID

Oli_
29.02.2016, 16:06
Salz ist im Übrigen die bei Preppern wahrscheinlich am meisten vernachlässigte Methode in der stromlosen Zeit Fleisch schnell für längere Zeit haltbar zu machen.
Neben Essig. Aber Salz geht halt fix. Falls man noch was anderes vorhat wenn plötzlich das Licht ausgeht.

witchcraft
29.02.2016, 17:44
Streusalz ist immer noch mit Magnesiumchlorid versetzt um es für den menschlichen Verzehr ungeeignet zu machen (und aus anderen Gründen). Man kann das durch eine gekonnte Destillation trennen in den man Salzwassersole
dann in
a) Wasser
b)NaCl. was wir haben wollen als Speisesalz
c) KCl Kalisalz
d) Magnesiumchlorid MgCl

trennt.

Oft sind weitere chemische Zusatzstoffe drin um die Auftauung oder die Anhaftung am Eis zu erhöhen.
Merke Streusalz ist nicht gleich Streusalz.
Das ganze Destillieren und spätere mechanische trennen der drei körnigen Substanzen (b,c,d,) ist nicht sooo ganz einfach und banal.

Weltengänger
29.02.2016, 18:05
Meinst du vielleicht eine fraktionierte Kristallisation? Das dauert wirklich lange, bis du Salze sublimiert (d.h. in den gasförmigen Zustand gebracht) hast. Kochsalz siedet so bei 1400°C. Kristallisation geht über die Löslichkeit. Destillation geht über den Siedepunkt.

bavarian.bandit
29.02.2016, 18:20
Salz ist bestimmt nicht die schlechteste Idee für ein Tauschmittel, vor allem da es bei entsprechender Lagerung ewig hebt.
Aber ich befürchte das deinen Bekannte wahrscheinlich zuerst nichts mehr haben, was sie salzen können, bevor ihnen das Salz ausgeht.. :rolleys:

Daher handhabe ich es so das ich versuche von allem etwas zu viel einzulagern, dann werde ich schon sehen was gesucht ist und von was ich etwas entbehren kann. Aber ich befürchte das es gut sein könnte das es in eine ganz andere Richtung geht wie wir jetzt denken (z.B.: Handy Karten von den Letzten noch funktionierenden Anbieter oder so etwas).

137kg wow, aber was hast du vor?
Mal überschlagen,
beim Minimum von 1,4g pro Personen und Tag -> ca. 100000 Tage = 270 Jahre (für eine Person)
beim Maximum von 10g pro Personen und Tag -> ca. 13000 Tage = 37 Jahre (für eine Person)
Wobei ich noch ausdrücklich sagen will das es keine Kritik sein soll, eher irgendwas zwischen Überraschung und Bewunderung.

Gruß
Carlos

Salz ist ein Multitalent, ich nutze es unter anderem zum Reinigen von öligen Steinen

http://www.haushaltstipps.net/tipps/hausmittel-salz-so-vielfaeltig-einsetzbar-ist-salz.html#axzz41ZgEgWs4

Maresi
01.03.2016, 16:45
Hi
Hier, bei uns, ist Streusalz oft rosa eingefärbt. ( Das wird man bestimmt nicht los.)


Doch, doch - das geht ganz einfach: Du erklärst der Hausfrau von Welt einfach, dass das Himalayasalz ist und viermal mehr wert ist als normales Salz :grosses Lachen:


Die Salzsteuer wurde in DE 1993 (in Österreich 1995), es gibt eigelich keinen Grund mehr, Streusalz zu vergällen.
Einen Grund gäbe es schon: Streusalz enthält wesentlich mehr Rieselhilfe (das Thema hatten wir in http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/32056-Salz-und-wie-man-es-nicht-lagern-sollte?p=179469#post179469 schon mal), welches in höheren Mengen definitiv ungesund ist. Daher würde das Vergällen Sinn machen. Ob es gemacht wird kann ich nicht sagen. In Österreich mWn nicht...


Streusalz ist immer noch mit Magnesiumchlorid versetzt um es für den menschlichen Verzehr ungeeignet zu machen (und aus anderen Gründen). Man kann das durch eine gekonnte Destillation trennen in den man Salzwassersole
dann in
a) Wasser
b)NaCl. was wir haben wollen als Speisesalz
c) KCl Kalisalz
d) Magnesiumchlorid MgCl

trennt.

Oft sind weitere chemische Zusatzstoffe drin um die Auftauung oder die Anhaftung am Eis zu erhöhen.
Merke Streusalz ist nicht gleich Streusalz.
Das ganze Destillieren und spätere mechanische trennen der drei körnigen Substanzen (b,c,d,) ist nicht sooo ganz einfach und banal.
Technisch sicher sehr interessant, praktisch aber bedeutungslos - der Preisunterschied zwischen beiden Sorten ist marginal, v.a. wenn man die richtigen Aktionen erwischt...

LG,

Maresi

hinterwäldler
02.03.2016, 16:05
Also ich verstehe das so:

Die Zusammensetzung des Produktes ist 100% Natriumchlorid.
Dieses enthält den für Kochsalz typischen Prozentsatz Natrium.

Demnach sind die dunklen mineralischen Beimengungen weniger als 1%.
Halte ich für unbedenklich, zumal der menschliche Stoffwechsel dem von Schweinen sehr ähnlich ist.

danielk1981
02.03.2016, 21:33
Wie schauts denn mit den Siedesalztabletten aus, sind da Zusatzstoffe drinnen?

Daniel

Chuck Noland
02.03.2016, 22:02
Jetzt mal eine saudumme Frage meinerseits:

Weshalb lagert ihr nicht einfach das gewöhnliche Speisesalz ein?
Wenn es vakuumiert oder sonst irgendwie sinnvoll verpackt ist (feuchtigkeitsgeschützt), dann hält sich das auch ewig und 2 Wochen lang.

Mal ganz ehrlich... Wenn ihr jemandem eine Packung Speisesalz anbieten könnt, werden die doch sicherlich eher tauschen wollen als wenn ihr ihnen zuerst die komische Farbe oder die kleinen schwarzen Pünktchen erklären müsst.

(Manchmal beschleicht mich wirklich das Gefühl, dass man es sich mit Absicht umständlich machen will...)

mirfälltnixein
04.03.2016, 10:22
Nein, das ist einfach in Tablettenform gepresstes Siedesalz. Da sind auch keine schwarzen Pünktchen drin, Die sind Blütenweiss.
Hab hier 50kg liegen für meine Wasseraufbereitungsanlage.
Wieso braucht man für so eine Anlage Salz?

Booner
04.03.2016, 15:56
Hei,

in diesen Wasseraufbereitungsanlagen ist ein Ionentauscher eingebaut.
Dieser muss periodisch mit einer konzentrierten NaCL-Lösung "regeneriert" werden.
Laienhaft: "Dann kann der Tauscher wieder die Carbonate gegen Kochsalz tauschen und somit den Kalkgehalt im Wasser reduzieren."


Grüße,

Tom

basement
05.03.2016, 01:54
Wir haben

- Salz
- Verschiedene Samen (kein F1 &$%&$%&)
- Hygieneartikel
- Batterien (rotiert, immer eine grosse Menge Verfuegbar)

zum Tauschen.

epwin
05.03.2016, 08:14
Dann ist Siedsalz für die Wasserenthärtungsanlagen, Kochsalz nur in gepresster Form

und damit für den Menschen wie Kohsalz verwendbar (i.d.R. in der Küche).? :confused:


Bevor die Frage kommt - warum nicht gleich Kochsalz kaufen.


Im Keller bei uns liegen ca. 25 Kilo Siedesalz für die Wasserenthärtungsanlage.

Booner
05.03.2016, 10:09
Ja

Chuck Noland
05.03.2016, 21:23
Wie sieht es eigentlich mit Wasseraufbereitungstabletten als mögliches Tauschmittel aus?

Je nach Szenario (langfristiger Stromausfall) könnte ja die Trinkwasserversorgung zum Erliegen kommen. Da wären doch ein paar Micropur auch ein gern gesehenes Tauschmittel, oder nicht?

Für mich wären noch folgende Fragen offen, da ich mich bisher zu wenig damit befasst habe:
- Wie lange sind die haltbar?
- Wie sieht es mit dem Preis aus? (Wäre die Investition für ein genügend grosses Lager nicht zu hoch?)

eraperp
20.09.2016, 18:40
Ja genau, das meine ich.

Also sind "Tauschwaren", vor allem mobile, besonders geeignet. Gut, wenn man die auch noch selbst braucht.
Ich fass ma zusammen, was ich rausgehört habe:

- etwas Gold und Silber sind gut
- natürlich auch einige Devisen in bar, möglichst mehrere
- etwas Land und etwas Wohnung/Haus - je weniger, desto sicherer vor Steuern - Acker etwas besser
- Fähigkeiten
- Tauschwaren (haltbar, einfach lagerfähig, möglichst klein, möglichst unempfindlich, möglichst von allen gebraucht)

Ach da fallen mir einige Sachen ein. Da werde ich ansetzen.
Danke für eure Mitarbeit!

cu Tom

Nachbarland
20.09.2016, 19:38
Also sind "Tauschwaren", vor allem mobile, besonders geeignet. Gut, wenn man die auch noch selbst braucht.

Ich habe hier künftig Honig von meinen eigenen Bienen - und ich esse ihn auch selbst gerne. Man braucht dazu nicht einmal ein eigenes Grundstück. Kerzen kann ich aus dem Wachs auch noch herstellen (nur die Dochte muss man zukaufen).

- - - AKTUALISIERT - - -

Gerade eben im Handelsblatt News am Abend (online) gelesen:

Bundesländer wollen Grundsteuer umbauen

tempo3000
20.09.2016, 22:58
Wie seht ihr Munition als Tauschware? Sollte doch seinen Wert zumindest erhalten können? :)

Jaws
20.09.2016, 23:05
Wie seht ihr Munition als Tauschware? Sollte doch seinen Wert zumindest erhalten können? :)

Ich weiss ich bin jetzt böse Tempo....

Wenn jemand deine Munition annimmt, dann nur weil sie für seine Waffe passt. Und jetzt rate mal wem nachher dein Zeugs gehört....

tempo3000
20.09.2016, 23:08
Naja, damit muss man rechnen. Doch auch wenn man die Murmeln nicht tauschen will, es ist sicherlich sinnvoll welche zu besitzen.

http://www.zombie-apocalypse-store.de/ein-jahr-in-der-holle-uberleben-im-bosnienkrieg/
Auch wenn die Website ziemlich doof daherkommt (Zombies :P) ist der Bericht lesenwert. Habe leider die Originalquelle nicht mehr gefunden, welche übersichtlicher war. Ansonten Copy+Paste in ein Wordfile.

Anti
21.09.2016, 10:39
Wie seht ihr Munition als Tauschware? Sollte doch seinen Wert zumindest erhalten können? :)

Hoi Tempo

Persönlich halte ich das sogar für eine gute Idee. Womöglich wird es weniger Tauschpartner geben als für Esswaren, aber Diversifikation ist das Stichwort.
Allzuviele Sorgen wegen einem Angriff würde ich mir nicht machen. Einfach Kopf einschalten wie bei allem im Leben.

Es existieren schliesslich schon sehr lange Zeit illegale Drogen- und Waffendeals, sowohl im grossen organisierten wie auch im kleinen privaten Rahmen.
Denkt ihr das endet alles immer zwangsweise in einer Schiesserei?

Und das alles entkräftende Argument: Denkt ihr ich lasse mich auf ein Geschäft ein, wenn ich schon bei Null Kugeln angelangt bin? Nein, ich besorge mir vorher neues Material.
Und einer der euch nach einem Munitionsdeal abknallt, der knallt euch auch ab wenn es nur um eine Dose Ravioli geht...
Also, entweder es passt mit dem potenziellen Tauschpartner oder eben nicht. Dem ausgemergelten, Sabber aus dem Mundwinkel fliessenden Nachbarn mit leerem STGW 90 gebe ich auch keine Munition. Kopf einschalten. Dafür braucht es keine Anleitung.
Und Munition sollte man sowieso genug Lagern (sofern möglich).

Gruess, Anti

callado
21.09.2016, 11:54
Hallo Leute,
ich habe hauptsächlich als Tauschware Zigaretten und verschiedene Spirituosen eingelagert.

Auch wenn man Fremden begegnet und erstmal eine Zigarette anbietet, entspannt das die Situation ungemein.
Ebenso sind Süßigkeiten zur ersten Kontaktaufnahme hilfreich.


Gruß callado

DerGerald
21.09.2016, 12:24
Wie wäre es mit Feuerzeugen, Streichhölzern und Taschenlampen?
Sowie Batterien/Akkus.

Isuzufan
21.09.2016, 13:50
Wie wäre es mit Feuerzeugen, Streichhölzern und Taschenlampen?
Sowie Batterien/Akkus.

Einverstanden, ich hoffe doch ganz stark das ich mit meinen Tauschwaren reüssieren kann.

Zigaretten plus Zubehör, Feuerzeuge, Zünder, Akkus, Batterien in rauen Mengen aus meinem geschäftlichen Lagerbestand und
Taschenlampen und Spirituosen aus meinem privaten:kichern:.
Die Krise kann kommen:devil:.

LG Wolfgang

tempo3000
21.09.2016, 17:46
in meinem vorherigen Post sagt der Bosnier im Link ja, dass kleine Gasfeuerzeuge sowie Munition sehr wichtige Tauschmittel seien. V.a. die Feuerzeuge würden unterschätzt. Diese benötigt man im Krisenfall jedoch nicht nur zum Rauchen sondern auch zum Heizen, Kochen, Licht machen und gehen daher sehr schnell zur Neige. Grössere Anzünder lassen sich nachfüllen. Dafür gibts in der Landi für 2.90 CHF Spraydosen mit Butangas. (reicht für Jahre)

Isuzufan
21.09.2016, 18:22
Nachfüllbare billige Feuerzeuge würde ich nicht empfehlen, die gehen oft kaputt bevor sie leer sind.
Billig und gut sind Bic (nicht nachfüllbar) ca 80 Cent das Stück
Sehr billig und naja irgendwie geben sie auch Feuer: Wildfire durchsichtig ab 5Cent das Stück:devil:.
Da zahlt sich nachfüllen nicht aus, abgesehen davon das man ja auch Feuersteine brauchen würde.

LG Wolfgang

Funker
21.09.2016, 19:22
Und Munition sollte man sowieso genug Lagern (sofern möglich).

Gruess, Anti

Yepp. Und wie man dem anderen Munition gibt sollte man auch überlegen.....

Aber so ein paar tausend Patrönchen im Spind sind doch ein wenig beruhigend...😎

yggdrasil
21.09.2016, 19:44
Bei der Munition würde ich aber auch darauf achten gängige Kaliber zu horten. 9x19, .223 und .308. Und Schrot in rauen Mengen. Ich hab hier noch größere Mengen an 6.5x55 schwedisch. Hab dafür aber nur den ollen Schweden meiner Frau.

Da dürfte die Nachfrage auch im Krisenfall eher gering sein.

T-72
21.09.2016, 22:34
Die guten .22lfb würd ich auf jeden Fall auch noch auf die Liste schreiben. Bei den Sportschützen haben viele nur KK Waffen und im Notfall ist das besser als nix. Die sollten dann durchaus begehrt sein.

Ansonsten würd ich mich an Sachen halten, die ich selber brauche und was mir nicht verdirbt, auch wenn es Jahre dauert bis ich es selber aufgebraucht habe. Denke Hygieneartikel und Dinge wie Handwaschmittel sind grundsätzlich nicht verkehrt, interessant könnten neben Feuerzeugen auch Sachen wie Spülmittel, Edelstahlschwämme usw. sein, weil die Leute wieder vermehrt selber kochen und dann abspülen müssen.

Kaffee und Tee sind sicher auch begehrt, genau wie alles andere was mal Geschmack ins Wasser bringt. Kondome würd ich nicht unterschätzen, in Krisen sind Schwangerschaften eher unerwünscht. Auch Fahradflickzeug könnte eine stärkere Nachfrage haben. Kerzen, Kurbellampen, Feuerzeuggas/Benzin, Streichhölzer, weil die Leute da üblicherweise ziemlich blank sind. Bonbons und Süßkram der lange hält würde ich auch nicht unterschätzen. Vorallem Pfefferminzdrops könnten bei zunehmend mangelhafter Hygiene ein echtes Investment sein. :grosses Lachen:

finges
22.09.2016, 11:02
Wildfire durchsichtig ab 5Cent das Stück

Hast du dazu einen Link?

KidCrazy
06.10.2016, 15:27
Weil mir gerade mal wieder einer durchgekracht ist: Schnürsenkel.
Falls viele Menschen zu Fuß vor irgendwas flüchten müssen, dürfte man regelmäßig auf Interessenten stoßen.

tesa
17.10.2016, 21:32
Magnesium Feuerstarter sind sehr billig.10 Stück kosten zur zeit 5-6€.

zapp
17.10.2016, 22:11
Die Bandbreite an nützlichen Dingen ist Legion. Der Ansatz, den ich verfolge: Vorrat an Alltagsdingen anlegen, die man vermissen würde, könnte man sie nicht mehr (billig) kaufen und etwas Extra auf die Seite legen. Ich unterteile meine nützlichen Dinge grob in:

Licht/Wärme/Energie: Streichhölzer, Holz (noch anzuschaffen: Kerzen, LED Lampen, Batterien, Petroleum). Auf der Wishlist: Solarladestation (vielleicht was von Sistech), um als Dientsleister Akkus/Radios laden zu können
Hygiene: (Kern)Seife, Zahnbürsten, Rasierklingen, Damenhygieneartikel, Watte(stäbchen), Vaseline
Medizin: Verbandszeug, Standardmedikamente (Schmerzen, Erkältung, Magenbeschwerden, Desinfektion)
Lebensmittel: Wasser zum tauschen, Reis / Teigwaren

Die Idee mit den Schnürsenkeln ist gut - hab ich auf die Liste genommen. Auch an Paracord hab ich noch nicht genug auf Halde.

Die Liste oben ist nicht vollständig, sollte aber meine Marschrichtung aufzeigen: Hauptkategorien der Güter des täglichen Bedarfs definieren und diese Liste Punkt für Punkt abarbeiten. Idealerweise nimmt das Tauschmaterial wenig Platz weg und ist begehrt.

nashua
18.10.2016, 00:00
Salz und Kondome sind auch sehr gute Tauschmittel. Vor allem Salz!!!!!

drudenfuss
18.10.2016, 06:51
Salz und Kondome sind auch sehr gute Tauschmittel. Vor allem Salz!!!!!

Meinst du wirklich dass irgend jemand dem das Salz ausgegangen ist etwas haben könnte was dir tauschenswert erscheinen könnte und das dann auch heraus gibt?
Von den Kondomen garnicht zu reden. Eine Gesellschaft die auf Tauschhandel angewiesen ist hat andere Probleme als gummierten Sex. Die Dinger haben sicherlich auch ein MHD. Viel Spaß beim Rotieren, deine Frau wird es dir danken.

nashua
18.10.2016, 14:05
Ja, ich denke das es bestimmt etwas gibt, was gegen Salz getauscht werden kann.
Salz ist lebenswichtig. Es wird sicher nicht am Anfang einer Krise getauscht werden, sondern erst dann, wenn Salzmangel auftritt.
Und zu den Kondomen:
In großen langanhaltenden Krisen wollen natürlich Bedürfnisse auch befriedigt werden, aber ohne die Gefahr einer Schwangerschaft.

Ja natürlich muss das rotiert werden, aber das müssen doch sehr viele Nichtnahrungsmittel (Medikamente, Pflaster Verbände, Salben).

witchcraft
26.10.2016, 16:08
von http://www.primalsurvivor.net


19 Cheap Items that Will Be Valuable when SHTF Jacob Hunter October 26, 2016
http://www.primalsurvivor.net/wp-content/uploads/2016/10/cheap-items-that-will-be-valuable.jpg One of the biggest things that hold people back from starting with disaster prepping is that prepping is too expensive…
http://www.primalsurvivor.net/wp-content/uploads/2016/02/Mini-Tool_728x90.gif (https://giveaway.primalsurvivor.net/pliers-multi-tool)
Yes, stockpiling an entire year’s worth of disaster supplies can take a big toll on your budget if you try to buy everything at once. However, I truly believe that creative thinking is one of the most important prepping skills.
When you think outside of the box while prepping, you realize that you don’t have to spend a lot of money on supplies. For example, you could stockpile cheap items and use them to barter for necessities like food and water.
None of us knows what will happen when the SHTF during a disaster situation. We can only do our best to imagine possible outcomes and prepare for the worst. In a SHTF situation, the following 19 cheap items will likely be in high-demand. So you should consider stockpiling them along with your everyday preps so you are prepared to barter for anything you need during a SHTF disaster.
http://www.primalsurvivor.net/wp-content/uploads/2016/02/Mini-Tool_728x90.gif (https://giveaway.primalsurvivor.net/pliers-multi-tool)
1. Fish Antibiotics As I talk about in this post about the Disaster Problem No One Wants to Talk About (http://www.primalsurvivor.net/emergency-hygiene/), disasters almost always lead to disease outbreaks due to the crowded, unsanitary conditions. Antibiotics will be needed to combat diseases.
Most doctors won’t write a prescription for “just in case” antibiotics. However, you can legally buy fish antibiotics and keep them as part of your disaster preps. Here’s more info on How to Buy Fish Antibiotics (http://www.primalsurvivor.net/fish-antibiotics-humans/).
2. Lighters and Matches With the grid down, people will need to heat their homes and cook with fire. And what do you need to start a fire? I couldn’t find any stats on how many people have matches and lighters at home, but I’m guessing that most people are severely underprepared. Lighters and matches are very cheap and take up little space, thus making them one of the best cheap prepping items to stockpile.
3. Female Hygiene Items My wife started using a menstrual cup a long time ago, so we don’t have to stockpile female hygiene items. Most women don’t use one of these though, so they are going to need lots of pads and tampons.
4. Disinfectants Disasters cause disgusting, unhygienic conditions. Disinfectants will be in high demand. I’d recommend stockpiling bleach because it is cheap and can be used for disinfecting water. See How to Disinfect Water with Bleach (http://www.primalsurvivor.net/purify-water-bleach/) here.
5. Batteries Batteries are a bit pricier, but worth stockpiling because they will be so valuable. Note that batteries will be virtually worthless if an EMP disaster (http://www.primalsurvivor.net/electromagnetic-pulse-emp/) strikes because all electronic devices will be fried. Consider using a Faraday cage (http://www.primalsurvivor.net/what-is-a-faraday-cage-and-will-it-really-protect-against-emp/)for your important survival electronics. For other types of disasters, consider getting rechargeable batteries and adding a solar charger to your preps.
http://www.primalsurvivor.net/wp-content/uploads/2016/02/FirstAidKit_728x90.gif (https://giveaway.primalsurvivor.net/first-aid-kit)
6. Cooking Oil As someone who goes backpacking frequently, I can tell you how much of a difference a bit of oil makes to meals. I carry a small squeeze bottle of oil to add to my meals. It makes them taste better, prevents food from sticking to the bottom of the pan, and also adds important dietary fats.
7. Face Masks Remember 911? People are still dying from the terrorist attack because of asbestos and other hazardous materials they inhaled. A simple face mask (aka respirator) would have prevented many of these deaths. N95 face masks are very cheap, take up little space, and will be very valuable when SHTF. Put some in your bug out bag and keep extras stockpiled at home. Read about N95 respirators for disaster prepping here (http://www.primalsurvivor.net/n95-masks/).
8. Pain Killers Acetaminophen, Ibuprofen, and aspirin will all be necessary for reducing pain that comes with disaster-related injuries.
Don’t forget about tooth pain!!! I’ve talked to a lot of war and disaster survivors and one thing they mention is that dental hygiene usually goes to hell in SHTF situations. Tooth pain is hellish. I’m betting that people would trade you buckets of food for some cheap tooth gel!
9. GI Medicines All first aid items are going to be in high demand after a disaster. However, GI problems are the most common ailment after disasters (from the unhygienic conditions and drinking untreated water). If you are going to focus on one first aid item to stockpile for bartering, make it GI meds. Here is a decent list of OTC GI medicines (http://patient.info/health/medicines-for-nausea).
http://www.primalsurvivor.net/wp-content/uploads/2016/02/ForeverFireMatch_728x90.gif (https://giveaway.primalsurvivor.net/forever-fire-match)
10. Plastic Tarps Plastic tarps are one of the most diverse and useful survival items. There are many uses for tarps (http://www.primalsurvivor.net/uses-for-plastic-tarp/), like making shelters, boarding up broken windows, and collecting rainwater.
11. Vinyl Gloves You’ll need heavy-duty gloves for sorting through rubble and debris. But those super cheap nylon gloves will also be important for treating wounds, changing bucket toilets, and much more. You can buy entire boxes of gloves for just a few dollars.
12. Candles For bonus points, stockpile string for candle wicks and make your own candles out of used wax.
13. Sewing Kits You can get mini sewing kits at the Dollar Store. These will be important for fixing clothes, backpacks, tarps, and sleeping bags. The needles in the kits can be used for all sorts of things from removing splinters to sewing up a wound (in extreme cases). Note that I use dental floss instead of thread for sewing because it is waterproof and stronger. But those cheap sewing kits are still great for bartering.
14. Toilet paper This one should be obvious.
15. Water Purification Tablets These are great SHTF barter items because they are so small. You can carry them in your Bug Out Bag and use them as currency.
16. Bullets In addition to stockpiling bullets, you might want to learn to make your own ammo. For more on that, read How to Find Ammo when SHTF (http://www.primalsurvivor.net/ammo-shtf/).
17. Sterile Bandages You can make your own bandages (here’s a PDF on How to Make Your Own Cloth Bandages (https://www.google.rs/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0ahUKEwiz2IjtmfjPAhVEchQKHYBLD6UQFggcMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.survivalschool.us%2Fwp-content%2Fuploads%2FHow-to-make-your-own-dressings-and-bandages...By-Marjorie-Bur.pdf&usg=AFQjCNGYoVoNYXJngnfkVCV4nSoOJCSIKw&sig2=ObgLsr5AS9qscwyOTq6Jgw&cad=rja)). But most people won’t think to do that. So stockpile lots of sizes and types of sterile bandages.
18. Socks This is a commonly overlooked survival item. I’ve talked to some people working with refugees and they say that everyone is in desperate need of socks and shoes from walking so much. Stockpiling shoes is a bit more difficult, but you can buy cheap socks and barter them when SHTF.
http://www.primalsurvivor.net/wp-content/uploads/2016/02/ForeverFireMatch_728x90.gif (https://giveaway.primalsurvivor.net/forever-fire-match)
19. Knowledge This isn’t exactly an “item,” but don’t underestimate how valuable knowledge is! When you know how to do things like make your own bandages or candles, brew your own alcohol, grow your own food, or fix a generator, you will be able to barter your skills for whatever you need.
More important, survival knowledge allows you to become a valued indispensable member of a community. Learning survival skills costs absolutely nothing and your skills go with you everywhere. So start now before it is too late!

KidCrazy
26.10.2016, 22:36
18. Socks
Alles andere wusste ich schon und habe das meiste bereits im Keller, aber an Socken hätt ich ehrlich gesagt nicht gedacht :kichern:

witchcraft
27.10.2016, 16:51
Alles andere wusste ich schon und habe das meiste bereits im Keller, aber an Socken hätt ich ehrlich gesagt nicht gedacht :kichern:

Ja stimmt, die sind nämlich von allen Ausrüstungsgegenständen meist zuerst kaputt.
Übrigens wer unter den Socken Damenfeinstrümpfe (Nylons) trägt kriegt weniger schnell Blasen.
:lachen:

KidCrazy
27.10.2016, 16:55
Übrigens wer unter den Socken Damenfeinstrümpfe (Nylons) trägt kriegt weniger schnell Blasen.
:lachen:

Na das nenn ich mal nen Tipp :grosses Lachen:

Edit:
Mal ein bisschen OT: Warum landet in Beitrag #161 soviel Werbung? Das wird schon etwas lästig.

Edit 2:
Ok, hab grad gesehen: Das ist auf der Originalseite genauso. Copy & Paste bringt halt öfter mal Code Smell mit sich :unschuldig:

witchcraft
27.10.2016, 17:03
[QUOTE=KidCrazy;290249]Na das nenn ich mal nen Tipp :grosses Lachen:

http://de.wikihow.com/Fussblasen-vorbeugen

- - - AKTUALISIERT - - -

Warum so viel Werbung ? Weil primalsurvivor damit seine (recht nette) webseite finanziert und ich es unfair fände das rauszunehmen.

Bingo
07.11.2016, 01:15
Ich möchte nochmal auf Tabakwaren als Ersatzwährung zurückkommen. Dass Zigaretten als Währung in Gefängnissen und nach/während des WK2 als "normal" anzusehen sind, ist klar. Die Frage, ob diese "Währung" auch heute noch in einer Krisensituation diesen Stellenwert besitzen würde, ist fraglich. Rauchen ist verpönt, dennoch gibt es genug Süchtige, denen eine Zigarette ihr Essensgutschein wert wäre...denke ich.

Beim Auffüllen meiner Vorräte fällt es mir schwer, in die hochpreisigen Tabakwaren zu investieren. Als Nichtraucher passen sie nicht in meine Rotation.
Bis jetzt habe ich einige Schachteln Marlboro zu je 4 Zigaretten in Tüten vakuumiert, hier und da mal beim Einkaufen mitgenommen, totes Kapital?

Gibt es günstigere Möglichkeiten?

LagerregaL
07.11.2016, 07:53
Ob es totes Kapital ist kann ich nicht für dich entscheiden, aber ich habe eine Idee zur Rotation der Ziggis.

Hast du keine rauchenden Bekannten/Kollegen (m/w)?
Du stellst dich in der Raucherpause oder beim Kneipenbesuch mit vor die Tür und gibt eine aus. Geht auch mit mehreren Zigaretten und ganzen Päckchen. Wenn du Nachfragen ausweichen willst sagst du einfach, dass du manchmal Lust hast Eine zu rauchen und dir das ganze Päckchen viel zu viel ist.

Das hat auch noch den grossen Vorteil, dass Du am Informationsaustausch der Raucher teilhaben kannst. Und der ist oft sehr interessant. Ausserdem lernst du neue Leute und somit Kontakte kennen.

Generell kann es auch ohne Notlage ein Türöffner sein, jemand eine Zigarette anzubieten. Du musst selbst gar keine rauchen, aber ein Feuerzeug parat haben wäre noch schlau.

Bernie
07.11.2016, 09:37
Zumindest in der Schweiz ist es deutlich billiger, Zigarettentabak und -papier zu kaufen. Der Tabak ist ungeöffnet auch recht gut haltbar, da verschweisst.
Ist allenfalls auch in anderen Ländern so.

Isuzufan
07.11.2016, 11:32
Meine ältesten Zigaretten sind über 50 Jahre alt und immer noch rauchbar (etwas scharf im Geschmack)
Bei altem Tabak zum wuzzeln oder stopfen hast Du das Problem das er bei der Bearbeitung zerbröselt. Unbedingt vorher etwas "anfeuchten".

LG Wolfgang

KidCrazy
07.11.2016, 12:46
Hallo zusammen,

ich bin auch Nichtraucher, habe mi aber ebenfalls einige Zigaretten auf Lager gelegt.
Der Zigarettenkonsum ist zwar bei Weitem nicht mehr so groß wie zu seinen "besten" Zeiten, trotzdem treffe ich regelmäßig auf Raucher...
Und zwar auch unter den jüngeren Generationen (16+). Interessenten wird es also vermutlich weiterhhin geben.

Momentan versuche ich so an das Thema ranzugehen:
Die Phasen schlechter Versorgung in/nach dem 2. WK hatten ihre Ursachen scheinbar hauptsächlich in den schlechten Distributionsmöglichkeiten, z.B. wegen kaputter Straßen, fehlendem Treibstoff, gesperrten Distributionswegen.
D.h. die benötigten Dinge wurden zwar noch produziert/abgebaut (z.B. Dünger), konnten aber nicht dorthin gebracht werden, wo sie wirklich benötigt wurden (Anbaugebiete),
Ich gehe jetzt für bevorstehende Krisen nicht unbedingt von zerbombten Straßen aus. Hohe Benzinpreise, Wirtschaftssanktionen oder ein Zusammenbrechen der Finanzwirtschaft (temporär nur noch Tauschhandel möglich?) könnten aber eine ähnliche Wirkung auf den Warenfluss haben. Für das Resultat sind die Gründe ja erstmal nur zweitrangig.
Daher sind die relevanten Fragen warscheinlich:
- Was wird bei uns lokal produziert/erzeugt (lokal in mehreren Ebenen: mein direkter Umkreis, Landesweit, Europaweit) und kann vermutlich auch unter Wegfall von Importwegen weiter erzeugt werden?
- Was ist extrem abhängig vom (weltweiten) Import (bzgl. Rohstoffen oder auch Produktionsfabriken/-maschinen) und wird dadurch lokal ganz schnell nicht mehr verfügbar sein, wenn die Importwege wegfallen?
- Was davon ist in einer Krise am wichtigsten für das Leben? (DVDs und Videos sicherlich nicht, selbst wenn Hollywood den Bach runter geht)

Leider bin ich noch nicht sehr weit damit gekommen, denn in den Import-/Export-Listen von Statista (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164506/umfrage/deutscher-export-und-import-im-1-halbjahr-2010-nach-gueterabteilungen/) stehen immer nur so allgemeine Begriffe wie "Datenverarbeitungsgeräte" oder "Chemische Erzeugnisse" :P

Vielleicht bringt der Ansatz bei euch aber noch andere Ideen :)

Gruß,
Kc

Dröhnerich
07.11.2016, 14:01
Zusammenbrechen der Finanzwirtschaft (temporär nur noch Tauschhandel möglich?) könnten aber eine ähnliche Wirkung auf den Warenfluss haben. Für das Resultat sind die Gründe ja erstmal nur zweitrangig.

Darüber machen sich auch grosse Konzerne heute Gedanken:
http://www.kloepfel-consulting.de/supply-chain-news/supply-chain/umweltkatastrophen-beeintraechtigen-massiv-lieferketten-18682/

Wie die Startegien der einzelnen Firmen jedoch konkret aussehen, sind oft die bestgehüteten Firmengeheimnisse!

Anti
07.11.2016, 14:10
...worum es in diesem Thread nicht geht.
Ich empfehle den Faden "Die Falle in der die Bürger sitzen", da hast du ganz viel zum Lesen ;)

witchcraft
07.11.2016, 14:17
Zumindest in der Schweiz ist es deutlich billiger, Zigarettentabak und -papier zu kaufen. Der Tabak ist ungeöffnet auch recht gut haltbar, da verschweisst.
Ist allenfalls auch in anderen Ländern so.

Habe mit Schrecken festgestellt,dass die neue Generation nicht mehr selbst drehen kann. :staun:

Bingo
07.11.2016, 17:48
Ob es totes Kapital ist kann ich nicht für dich entscheiden, aber ich habe eine Idee zur Rotation der Ziggis.

Hast du keine rauchenden Bekannten/Kollegen (m/w)?
Du stellst dich in der Raucherpause oder beim Kneipenbesuch mit vor die Tür und gibt eine aus. Geht auch mit mehreren Zigaretten und ganzen Päckchen. Wenn du Nachfragen ausweichen willst sagst du einfach, dass du manchmal Lust hast Eine zu rauchen und dir das ganze Päckchen viel zu viel ist....

:grosses Lachen: Ich glaube nicht, dass die Idee gut ist. Vlt. kann man das mal machen, aber nicht um die Fluppen rotieren zu lassen. Man kann sich auch einfach nur so zu den Rauchern stellen, ist tatsächlich geselliger als bei den Nichtrauchern. Komisch.

LagerregaL
07.11.2016, 19:03
:grosses Lachen: Ich glaube nicht, dass die Idee gut ist. Vlt. kann man das mal machen, aber nicht um die Fluppen rotieren zu lassen.

Wieso nicht?

Bingo
07.11.2016, 19:25
Wieso nicht?
Zu teuer.


... anstelle als Nichtraucher Tabakwaren zu lagern ... lieber auf die kleinen weißen Pülverchen setzen. Davon Abhängigen fällt der Verzicht deutlich schwerer als Rauchern. ....
Wenn du das weiße Pulver meinst, was ich jetzt glaube, wüsste ich nicht mal wo ich es her bekäme. Kenne auch keine Konsumenten. Dann lieber Schnaps. Oder besser ein gut bestückter Weinkeller, dann hätte ich auch jetzt schon was davon. :lächeln:

Was mir noch einfällt ist Soda und Natron. Alte Hausmittel könnten in einer Krise eine Renaissance erleben. Zum Tauschen am besten gleich ein paar ausgedruckte Anwendungsmöglichkeiten mit einlagern.

Chuck Noland
07.11.2016, 21:39
Aus früheren Erfahrungen (während meiner Matura- und Studienzeit) kann ich zu dem grünen Kraut noch sagen, dass es mit zunehmendem Alter auch an Qualität abnimmt.
Der erhoffte Effekt würde schon noch eintreten, aber der "Genussfaktor" leidet, da es dann im Halz zu kratzen beginnt.

Ich persönlich setze nur auf hochprozentigen Alkohol. Der hält lange und wird von mir in der Regel nicht selbst getrunken, was bei Wein nicht der Fall wäre.
Bei Tabak denke ich, dass der selbe Effekt wie beim grünen Zeugs eintritt.
Ausserdem stelle ich mir vor, dass Alkohol (nebst Tabakprodukten) leichter einzutauschen ist, als sonstige "Stimulanzien".

Ich weiss nicht mehr, ob es schon genannt wurde oder nicht.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass handelsübliche/weit verbreitete Medikamente, wie Schmerzmittel & Antibiotika plötzlich sehr begehrt werden könnten.
Allerdings habe ich sehr widersprüchliches gelesen/gehört, was die Wirksamkeit nach dem Ablaufdatum betrifft.

Elamaus
07.11.2016, 21:47
Hab tatsächlich noch Dinge gefunden, die gut zum Tauschen sind, und hier noch nicht stehen.

• Mütter müssen ihre Kinder versorgen, deshalb Milchpulver! Weil es nicht so super lange haltbar ist, könnten wir Kokosmilch getrocknet nehmen. Das ist viel länger haltbar und schmeckt lieblich. Dazu unbedingt Haferflocken. Sie sind günstig, lassen sich ewig lagern und machen satt.

• Einmachhilfe, Läusewaschmittel, bzw, Mäusekamm, Wassertabletten (weiss nicht genau, wie die heissen, sind von Katadyn - machen Wasser halt- und trinkbar), Zahnpasta (man kann seine Zähne auch mit Fingern putzen, dazu sollte aber die Zahnpasta vorhanden sein), Zahnschmerztabletten, Antibiotika, Verbandsmaterial, Pflaster, Jod

• Was ist für sehr tauschbar halte sind ein paar ungewöhnliche Dinge: Pferdegeschirr (die gibt es jetzt zu Spottpreisen als Deko), Fahrradanhänger, Bollerwagen, Tüten, Plastikbehälter UND Kabelbinder in verschiedenen Größen

Anti
08.11.2016, 09:23
Hört auf mit dem Drogen-Mist! Schön für euch wenn ihr das toll findet, aber das hier ist ein öffentliches Forum wo nicht über solche Dinge diskutiert wird!

Isuzufan
08.11.2016, 11:04
Wirklich billig und in ShtF wahrscheinlich echt wertvoll könnten Gemüsesamen und Saatkartoffeln sein.
Eventuell etwas NPK Dünger dazu und etwas Pflanzenschutzmittel, das könnte gefragt sein.
Sollte ShtF länger andauern auch Obststecklinge, Edelreiser und das Equipment dafür.

LG Wolfgang

Bingo
13.11.2016, 22:21
Ich denke es ist sinnvoll, ein paar Paar Lederhandschuhe, also Arbeitshandschuhe zu bunkern. Selbst ist die/der Frau/Mann ist in einer Krise wahrscheinlich gefragter als heute.

jp10686
15.11.2016, 14:57
Es wurde wahrscheinlich schon mal in diesem Zusammenhang gesagt, ich wärme es wieder auf:
Man sollte etwas, was allgemein nützlich ist, besser können als die meisten anderen und dieses als Dienstleistung anbieten können.
Dazu gehört natürlich das dazu benötigte Werkzeug und Verbrauchsmaterial.
Ob man nun Kettensägen warten, Kfzs reparieren, als Notarzt, bei Baureparaturen oder als Koch tätig wird, ist dann sekundär.
Wenn man von Beruf Steuerberater oder Katzencoiffeuse ist, wird es etwas schwieriger. Aber irgendwas kann jeder.

Wenn man dann noch ein halbwegs umgänglicher hilfsbereiter Mensch ist, wird man als wertvoller Kamerad wahrgenommen und die meisten Menschen, mit denen ich gerne Umgang pflege, sehen es dann mit dem Tauschen auch nicht so eng, wenn der andere kein Erbsenzähler ist.

Ich halte das für zielführender, als einen Haufen Klopapier oder Würfelzucker zu bunkern und zu hoffen, dass es bei den anderen früher aus ist als bei einem selber. Bei den Katastrophen, die ich hier voraussehen kann, ist man im Team besser aufgehoben als alleine.

eraperp
15.11.2016, 18:24
Mir fallen noch billige Brillen in gängigen Stärken ein (z.B. Lesebrillen), weil die Dinger sicher schnell kaputt gehen.

cu Tom

Chuck Noland
15.11.2016, 18:55
...Ob man nun Kettensägen warten, Kfzs reparieren, als Notarzt, bei Baureparaturen oder als Koch tätig wird, ist dann sekundär.
Wenn man von Beruf Steuerberater oder Katzencoiffeuse ist, wird es etwas schwieriger. Aber irgendwas kann jeder...

Das kann aber auch zum Problem werden. Ich bin Lehrer und, obwohl ich auch Holz- und Metallwerken unterrichte, gibt es in der Gegend sicher jemand, der das besser als ich kann. Eben ein Fachmann...
Ob in einer wirklichen Krise noch jemand einen Pädagogen braucht, wage ich zu bezweifeln.


...Ich halte das für zielführender, als einen Haufen Klopapier oder Würfelzucker zu bunkern und zu hoffen, dass es bei den anderen früher aus ist als bei einem selber. Bei den Katastrophen, die ich hier voraussehen kann, ist man im Team besser aufgehoben als alleine.

Ich würde da lieber auf eine Kombination von drei Punkten setzen:
1. Meine (bescheidenen) Fähigkeiten als Gehilfe bei einem Profi anbieten.
2. Dennoch einige Dinge zum Tauschen bereit halten.
3. Bereits jetzt nicht immer "Nein" sagen, wenn jemand meine Hilfe braucht (was auch meinem Naturell entspricht), so dass man sich im Krisenfall daran erinnert.

Jetzt noch eine Frage: Wie viel Tauschmaterial bunkert ihr so?
Bei manchen Beiträgen habe ich das Gefühl, dass da ganze Lagerhallen auf Bevorratung gefüllt werden.

Gresli
15.11.2016, 19:06
Pferdegeschirr (die gibt es jetzt zu Spottpreisen als Deko),
Zu Spottpreisen?
Und wenn ja, müssen die ja auch gepflegt sein und werden. Ungepflegt wird das Leder so brüchig, dass man nicht mal mehr einen Bollerwagen damit ziehen kann.

Ganz abgesehen davon, dass ich nicht weiss, inwiefern die meisten heutigen Hobbypferde noch zum ziehen geeignet sind.

Grüsse, Gresli

Bingo
15.11.2016, 23:21
Es wurde wahrscheinlich schon mal in diesem Zusammenhang gesagt, ich wärme es wieder auf:
Man sollte etwas, was allgemein nützlich ist, besser können als die meisten anderen und dieses als Dienstleistung anbieten können.
Dazu gehört natürlich das dazu benötigte Werkzeug und Verbrauchsmaterial.
Ob man nun Kettensägen warten, Kfzs reparieren, als Notarzt, bei Baureparaturen oder als Koch tätig wird, ist dann sekundär.
Wenn man von Beruf Steuerberater oder Katzencoiffeuse ist, wird es etwas schwieriger. Aber irgendwas kann jeder.
Nur Elektriker werden bei einem flächendeckenden Stromausfall nicht gebraucht. :lachen:


Wenn man dann noch ein halbwegs umgänglicher hilfsbereiter Mensch ist, wird man als wertvoller Kamerad wahrgenommen und die meisten Menschen, mit denen ich gerne Umgang pflege, sehen es dann mit dem Tauschen auch nicht so eng, wenn der andere kein Erbsenzähler ist.
Ich halte das für zielführender, als einen Haufen Klopapier oder Würfelzucker zu bunkern und zu hoffen, dass es bei den anderen früher aus ist als bei einem selber. Bei den Katastrophen, die ich hier voraussehen kann, ist man im Team besser aufgehoben als alleine.
Das eine schließt das andere doch nicht aus? Klopapier bunkere ich aus puren Eigennutz, davon würde ich nichts abgeben. Ansonsten kann es nützlich sein Schokolade zu bunkern. Verschenke sie an die Kinder des Handwerkers, dessen Hilfe du benötigst und du hast einen Freund! :lächeln:

Chuck Noland
15.11.2016, 23:38
Wenn ich das so durchlese, frage ich mich schon, welche Szenarien sich da manche ausdenken.

Ich kann mir beim besten Willen kein Szenario vorstellen, bei dem Pferdegeschirr, Schnürsenkel, oder Kondome plötzlich wertvolle Tauschobjekte darstellen.
Nehmt es mir nicht persönlich, aber bei manchen hat die Fantasie wohl gar grosse Sprünge gemacht.

Momentan überlege ich mir gerade, bei welchen Szenarien die komplette staatliche Struktur in der halben Welt zusammenbricht, dass Geld absolut keinen Wert mehr hat und man dauerhaft nicht auf Hilfe von aussen hoffen kann.
Ich gehe sogar so weit, dass ich mir gut überlege, was ich überhaupt noch in welchen Mengen einlagern will.

Das geht eher in Richtung von täglichen Verbrauchsgegenständen, welche die meisten von uns benötigen.
Dinge Richtung Hygiene, Feuer, Licht, Alkohol (Genuss),...

Alles andere ist meiner Meinung nach Ressourcenverschwendung.
Aber das ist nur die Meinung eines Foris...

Bingo
15.11.2016, 23:58
......
Ich gehe sogar so weit, dass ich mir gut überlege, was ich überhaupt noch in welchen Mengen einlagern will.

Das geht eher in Richtung von täglichen Verbrauchsgegenständen, welche die meisten von uns benötigen.
Dinge Richtung Hygiene, Feuer, Licht, Alkohol (Genuss),...

Alles andere ist meiner Meinung nach Ressourcenverschwendung.
Aber das ist nur die Meinung eines Foris...

Das sehe ich genauso. So kann man seine Vorräte rotieren lassen und das Preppen kostet praktisch kein Geld. Andere Dinge zu horten, die man selbst nicht benötigt, andere aber schon (z.B. Zigaretten), kann man dann ja in geringen Mengen mal hier und da einlagern. Oder eben auch nicht.

Henning
16.11.2016, 11:42
Das kann aber auch zum Problem werden. Ich bin Lehrer und, obwohl ich auch Holz- und Metallwerken unterrichte, gibt es in der Gegend sicher jemand, der das besser als ich kann. Eben ein Fachmann...
Ob in einer wirklichen Krise noch jemand einen Pädagogen braucht, wage ich zu bezweifeln.


Der Bedarf an Handwerklichen Leistungen wird wahrscheinlich stark ansteigen, denn jetzt muss ja repariert statt einfach vom anderen End der Welt billig neukauf gekauft werden und das vorhande muss den neuen Ggebenheiten angepaßt werden.
Heute arbeitet der größten Teil der Werktätigen im Büro. Von meinen Nachbarn sind viele schon überfordert, Möbel zu montieren oder einen Fisch auszunehmen.
Ich denke, da findet sich schon eine Nachfrage für Deinen Fähigkeiten. Was darüber hinausgeht, kannst Du ja zum Fachmann schicken, der gibt Dir dann die einfacheren Aufträge.

Und wenn die Krise eine weile Andauert und die Leute nicht kurz vor dem verhungern sind, werden die Eltern sicherlich auch dankbar sein, wenn jemand ihre Kids unterrichtet.,



Jetzt noch eine Frage: Wie viel Tauschmaterial bunkert ihr so?


Garnichts.
Was ich meine, benötige zu müssen, ist jetzt leicht zu beschaffen.

Meine Glaskugel ist leider defekt, so das ich nicht weis, ob und wann eine Krise kommt und mit welchen Sachen man dann mit ein paar Euro Einsatz zum Millionär wird :traurig:

Wenn ich dann wirklich mal was tauschen muss, wird sich schon die eine oder andere reduntante Sache finden, die jemand anderes benötigt.

KidCrazy
16.11.2016, 12:36
... denn jetzt muss ja repariert statt einfach vom anderen End der Welt billig neukauf gekauft werden und das vorhande muss den neuen Ggebenheiten angepaßt werden.

Dafür habe ich z.B. auch noch einen 3D-Drucker an Bord. Wenn man einigermaßen ein CAD-Programm bedienen kann, ist es damit möglich, viele Alltagsgeräte zu reparieren. Gerade, wenn mal wieder ein Kunststoffteil gebrochen ist, weil der Hersteller an dieser Stelle 0.5 cent sparen wollte und dafür etwas weniger Material verwendet hat... Dadurch habe ich schon des öfteren etwas vor dem Müll bewahrt :)
Logisch: Strom braucht man halt dafür, im Fall des totalen Blackouts bringt der also nichts.

moleson
16.11.2016, 13:02
Ich glaube wenn der Thread noch lange läuft hat man sich den Inhalt vom Bauhaus zusammengestellt mit noch ein paar Zusatz Sachen:grosses Lachen:

combat
09.02.2017, 22:07
Also liebe Foris , ich habe mir den Thread hier durchgelesen und einen Grundstock an Tauschmitteln angeschafft

etliche 100 gr. Dosen Tabak - Kaffee und 4 Kisten Jack Daniels 0,7 lt - 3 Kisten Wodka - 3x24 Dosen Jack
Daniels cola- Es folgen noch Korn oder Doppelkorn - Gin und Weinbrand.

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