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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anti Strahlen Medikament



PeppiCorps
18.04.2009, 05:21
Guuutn Tach zusammen ^^

Ich habe gerade ein paar Artikel über einige Medikament (CBLB502, Neupogen und HE2100) gelesen die den Strahlentod verhindern sollen.
Meine Fragen:
Giebt es noch andere Varianten (Auser verstecken natürlich :P) dem Stralentod zu entgehen ? Kennt ihr noch andere Medikamente oder Stoffe ?

Cya ^^

PS: Hier sind noch die Links

http://emergency.cdc.gov/radiation/german/pdf/neupogen_gr.pdf - Datenblatt Neupogen
http://science.orf.at/science/news/72405 - HE2100 Bericht
http://www.sueddeutsche.de/wissen/118/438861/text/ - CBLB502 Bericht

User-ID-115
18.04.2009, 08:43
Hallo,

Cystein soll Strahlenschäden vorbeugen, verabreicht wird es meist als Acetylcystein welches ein Medikament zum lösen von Schleim in den Atemwegen ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cystein

PeppiCorps
18.04.2009, 20:00
Mhhh also sollen damit Radioaktieve Teilchen aus der Schleimhaut entfernt werden ? Oder wie soll das funktionieren ? werd aus Wikipedia nicht so ganz schlau ^^ Steh ein bischen neben mir heute :P

Eterus
18.04.2009, 21:28
Ich wohne ja nur ca. 3-4 Km von Beznau weg. Als ich hierher gezogen bin habe ich vom Staat ein Not medi erhalten, um die Schilddrüsen zu schützen. :grosses Lachen:
Was bringt es mir wenn die Haut Aufplatz aber die Schilddrüse geschützt ist? Der Staat soll die Bunkerpflicht aufrecht halten, das wäre viel besser.:lächeln: :Gut:

PeppiCorps
18.04.2009, 21:42
Jod Tabletten ? die hab ich nicht bekommen wohn zu weit weg ^^ Aber die kann man in der Apotheke ohne rezept holen oder ?.
Das sie Bunkerpflicht abgeschaft wurde find ich eine schweinerei den ihrgendwas kommt sicher mal man weis nie und das ist man froh so was im Keller zu haben. Unser Bombenkeller (umgebaut zu einem *Keller* für die Mieter, ne müllkippe riecht besser) ist auch der letzte mül. Passt nicht mal die hälfte der Mieter rein, ist schmutzig und ich könnte mir nicht vorstellen wie man das Stunden geschweige Täge überstehen soll...
Sobalt ich mir ein Haus Kaufe oder baue wird der Bombenkeller ein wichtiger Kriterium sein.

User-ID-115
18.04.2009, 22:56
Mhhh also sollen damit Radioaktieve Teilchen aus der Schleimhaut entfernt werden ? Oder wie soll das funktionieren ? :P

Das Cystein bindet freie Radikale die durch Bestrahlung entstehen.

Das Acetylcystein ist ein Hustenlöser, unabhängig von etwaiger verstrahlung. Ist ein rezeptfreies Medikament und deswegen einfach zu beschaffen.

Hungergot
07.06.2009, 13:09
wenn man volle kanne strahlung abkriegt, helfen keine tabletten mehr. die ziehen eventuell nur das leiden in die länge. auch die jod-tabletten halte ich mehr für ein alibi. man konnte ja damals im kalten krieg den leuten nicht sagen, dass es nix zur abhilfe gibt. das einzig wirksame ist prävention, also nach möglichkeit keine strahlung abkriegen.

Dr.Snuggles
07.06.2009, 13:23
hallo,

also meine meinung geht hier auch eher in die richtung von hungergot! ich meine, schaut euch die bilanz von tschernobyl an! ich denke es hätte hier wesentlich weniger tote gegeben, wenn derart einfache mittel wie jod und hustenlöser wirklich schutz bringen würden!

@eterus:
ich stehe diesen dingern (AKW´s) eher skeptisch gegenüber und mir würden nicht mal 100 km abstand zu einem kraftwerk ruhe lasse. nicht weil das ding mit einem grossen knall davon fliegen könnte, sondern eher, weil irgendein filtersystem versagt und immer mal wieder dieser misst in die umwelt gelangt... was nützt es 6 wochen später zu erfahren: "ja, es hat da mal... aber gefahr bestand zu keinem zetpunkt..." :nono:

gruss
doc

User-ID-115
07.06.2009, 16:42
Es ist ja nicht so das diese Tabletten den akuten Strahlungstod verhindern sollen. Sonder präventiv gegen Langzeitschäden (Krebs) wirken.

Zum Thema AKW, an klaren Tagen kann ich eine schöne Kühlturmdampfwolke beobachten, ruhig schlafen kann ich trotzdem.

Die "Bilanzen" von Tschernobyl sind mit ein Grund warum ich professionellen Umweltschützern beinahe geanusowenig traue wie anderen Politikern.

Dr.Snuggles
07.06.2009, 22:28
hallo hungry,

könntest du mir das noch ein wenig erläutern... wie meinst du das:


Die "Bilanzen" von Tschernobyl sind mit ein Grund warum ich professionellen Umweltschützern beinahe geanusowenig traue wie anderen Politikern.

vielleicht ist es ja auch einfach nur zu spät für mich!?!? :Aua:

danke und gruss
doc

User-ID-115
08.06.2009, 09:45
Na ja, eifrige Anti-AKW Kämpfer verbreiten immer noch die Mär von 125 000 oder mehr Tschernobyl-Toten.

Hierzu möchte ich das "Lexikon der Ökoirrtümer" von Dirk Maxeiner und Michael Miersch empfehlen oder auch folgenden Link
http://www.maxeiner-miersch.de/standp2006-04-12a.htm

War eigentlich auch nur ein Beispiel, warum ich nicht jedem "Öko-Guru" nachlaufe, obwohl mir Umweltschutz doch sehr am Herzen liegt.
Ein anderes Beispiel, der Schell-Boykott (den ich damals naiverweise auch mitgemacht habe) wo sich dann herausgestellt hat, dass die Vesenkung der Plattformen völlig OK gewesen wäre, ja sogar ökologisch besser als die aufwendige Abwrackaktion.

Grüße
hungry

Dr.Snuggles
08.06.2009, 12:53
hallo hungry,

interessanter standpunkt - habe ehrlich gesagt noch nie so darüber nachgedacht!

wobei mein alter chef meine einstellung auch schon ins wanken brachte mit dem: "jasicher - stellt sofort alle akw`s ab! bin ich auch dafür, aber woher kommt dann der strom, den die welt nunmal (ver)braucht!" :peinlich:

... tja dann ist es wirklich so, alles hat 2 seiten - und die menschheit wählt immer die augenscheinlich bequemere und über risiken wird sowieso besser geschwiegen!

gruss
doc

User-ID-115
09.06.2009, 08:24
So ähnlich wie dein Chef seh ich es auch. Klar es wär schon toll wenn man die AKWs sofort ersetzen könnte (sei es durch Fusion, erneuerbare Energie oder was auch immer). Der gegenwärtig (noch) laufende Ausstiegskurs führt aber unweigerlich zu massiven Stromimporten aus französischen AKWs und ukrainischen/russischen Kohledreckschleudern (in dem Zusammenhang gibts doch auch noch was ganz böses, das bekämpft werden muss:rolleys:).

Sicher irgendwann wird man die AKWs ersetzen müssen und auch können aber die heiße Luft die unser Umweltminister gern produziert reicht hierfür leider nicht aus.

Anaxagoras
28.01.2010, 22:00
wenn man volle kanne strahlung abkriegt, helfen keine tabletten mehr. die ziehen eventuell nur das leiden in die länge. auch die jod-tabletten halte ich mehr für ein alibi. man konnte ja damals im kalten krieg den leuten nicht sagen, dass es nix zur abhilfe gibt. das einzig wirksame ist prävention, also nach möglichkeit keine strahlung abkriegen.

Ganz so ist es nicht mit dem Iod. Klar, wenn eine H- Bombe im Hinterhof einschlägt wirds nicht viel bringen.:lachen: Bei einem Reaktorstörfall kann aber viel radioaktives Iod frei werden. Bis auf ein Isotop haben die zwar eine kurze Halbwertszeit aber dafür Strahlung von mittlerer Energie. Das Problem sind eigentlich wir selbst: die Schilddrüse reichert mehr oder weniger alles Iod an, das in den Körper kommt. Würde sich eine bestimmte Dosis an zB. radioaktivem Kohlenstoff (14C) ziemlich gleichmäßig auf den ganzen Körper verteilen, so würde die gleiche Dosis in Form von Iod in der winzigen Schilddrüse konzentriert. Die Strahlenbelastung wäre dort entsprechen groß und damit natürlich auch mögliche Schaden. Durch die rechtzeitige Einnahme von "kaltem" Iod wird die Schilddrüse sozusagen mit Iod abgesättigt und würde nur mehr in sehr geringem Umfang das "heiße" Iod einlagern. Die Iodtabletten sind also eine sinnvolle Sache gerade bei geringer bis mäßiger Strahlenbelastung aus Reaktorunfällen.

Bei sachgemäßer Lagerung halten die Tabletten übrigens fast unbegrenzt.
Irgendwann können sie zerbröseln, im Notfall würde ich die aber immer noch verwenden- was soll aus Kaliumiodid schon groß entstehen?

User-ID-406
02.02.2010, 22:49
Wikipedia sagt dazu:

Iodblockade

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation (http://de.wikipedia.org/wiki/Iodblockade#column-one), Suche (http://de.wikipedia.org/wiki/Iodblockade#searchInput)
Unter einer Iodblockade versteht man die vorbeugende Einnahme von Kaliumiodid (http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumiodid), um die Aufnahme von radioaktivem Iod (http://de.wikipedia.org/wiki/Iod) in die Schilddrüse (http://de.wikipedia.org/wiki/Schilddr%C3%BCse) zu vermeiden und damit die Entstehung von Schilddrüsenkrebs (http://de.wikipedia.org/wiki/Schilddr%C3%BCsenkrebs) zu verhindern.
Eine Iodblockade nach einer starken Freisetzung von radioaktivem Iod bei einem Reaktorunfall (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Unf%C3%A4lle_in_kerntechnischen_Anlagen) oder einer Atomexplosion (http://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffenexplosion) wird in Deutschland von der Strahlenschutzkommission (http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenschutzkommission), sowie in vielen anderen Ländern von den zuständigen Behörden empfohlen. Zur Sicherstellung der „Versorgung der Bevölkerung mit kaliumiodidhaltigen Arzneimitteln bei radiologischen Ereignissen“ wurde in Deutschland 2003 die Kaliumiodidverordnung (KIV) erlassen[1] (http://de.wikipedia.org/wiki/Iodblockade#cite_note-0). Die Verordnung regelt verschiedene Ausnahmen vom Arzneimittelgesetz (http://de.wikipedia.org/wiki/Arzneimittelgesetz_%28Deutschland%29).
Nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl (http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl) wurde in Polen (http://de.wikipedia.org/wiki/Polen) eine Iodblockade durchgeführt. Dies hat wahrscheinlich eine Häufung von Schilddrüsenkrebs in den folgenden Jahren verhindert − insbesondere bei Kindern.
Dosierung [Bearbeiten (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Iodblockade&action=edit&section=1)]

Die Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen[2] (http://de.wikipedia.org/wiki/Iodblockade#cite_note-1) sehen für die Iodblockade eine Einmalgabe von 100 Milligramm Iodid für Kinder über 13 Jahren sowie Erwachsene bis 45 Jahren vor. Dies entspricht einer Gabe von 130 mg (=0,13g) Kaliumiodid. Diese Menge liegt um drei Zehnerpotenzen (http://de.wikipedia.org/wiki/Zehnerpotenz) höher als die von der Weltgesundheitsorganisation (http://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesundheitsorganisation) (WHO) empfohlene tägliche (normale) Iodid-Aufnahme eines Erwachsenen von 200 µg. Für jüngere Kinder sehen die Rahmenempfehlungen Iodgaben zwischen 12,5 und 50 mg vor.
Die Iodblockade ist in einem Iodmangelgebiet wie Deutschland für Erwachsene über 45 Jahre nicht mehr sinnvoll, da das Krebsrisiko ab diesem Alter kleiner ist als das Risiko einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose (http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperthyreose)), die bei knotiger Schilddrüse durch zu viel Iod ausgelöst werden kann.








Fazit:
(um alles nochmal ein bischen zusammenzufassen: die Einnahme von Iod kann bei auftreten von Radioaktiver Strahlung das Risiko von Folgeerkrankungen senken)


in Deutschland werden im übrigen knapp 140 Million Iodtabletten für Strahlenunfälle / Katastrophen bevorratet.

User-ID-118
03.02.2010, 06:18
Wer in der Nähe von AKWs wohnt bekommt sie vielleicht auch kostenlos!

http://www.i-st.net/~buendnis/presse04/msg00248.html

Gruß
Nachtfalke

hörnli
03.02.2010, 07:34
Liebe Foris,

ein kleiner Tipp aus den Zeiten von Hiroshima (das liegt in Japan und wurde im 2WK arg von den Amis zugerichtet mit einer A-Bombe):

Die Menschen, die sich mit Algen ernährten, sollen fast keine Schäden davongetragen haben.
Die Algen heissen: Wakame, Arame und Hiziki.
Die Algen sind hier in Mitteleuropa problemlos zu bekommen, da sie fester Bestandteil der Makrobiotischen Ernährung sind.

Man kann die Algen als Beigabe in Salat, Suppen, Sossen, Gemüse... essen :Gut:
Sie lassen sich hervorragend lagern, da sie im getrockneten Zustand gehandelt werden.

Diese Info hat mir eine Heilpraktikerin gegeben, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat.

Gruss
's Hörnli

User-ID-279
03.02.2010, 15:17
Die Menschen, die sich mit Algen ernährten, sollen fast keine Schäden davongetragen haben.

kannst Du bitte beim nächsten Heilpraktikerinnenbesuch nach der Quelle der Info fragen..:Gut:

User-ID-406
03.02.2010, 17:22
http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1101868/rps_ref16_kat_gkn.pdf

Dort die Notfallanleitungen zusammen mit Grundlegen erklärungen für ein AKW in Deutschland, gilt stellvertretend für alle AKW´s in D.

Sollte der Kriesenfall ausschließlich auf einem AKW unfall beruhen denke ich ist es sinnvoller sich an den Katastrophenplan zu halten, statt selbständig eine Flucht anzutreten. So wird benötigtes Gerät und Personal zur Dekontamination und Behandlung bereit zu halten - was nützt es hochverstrahlt im refugium anzukommen und es noch nichtmal zu wissen...

Die frage ist jedoch ob wir wirklich rechtzeitig informiert werden, wenn ein AKW unfall nicht die eigentliche Krise ist, sondern wenn der AKW unfall erst aufgrund anderer Ereignisse passiert.

Deshalb sollte wenn Iodtabletten sowie andere Schutzmaßnahmen vorrätig gehalten werden auch ein Dosimeter bereitgehalten werden, um rechtzeitig von der Strahlenbelastung zu erfahren...

hörnli
03.02.2010, 18:56
hallo @hingucker,

die Heilpraktikerin ist eine sehr gute Freundin.
Sie hat ihre Lern- und Wanderjahre in Asien absolviert und dort direkt vor Ort von den Menschen und Heilern gelernt.
Vor kurzem sprachen wir über "atom. Unfälle" und sie erzählte von den japanischen Helfern und Heilern, die regelmässig diese speziellen Algen zu sich nahmen und nehmen, um sich vor den Folgen von Verstrahlung zu schützen.
Ist daher "Volksgut" und Erfahrungsheilkunde.

Gruss
's Hörnli

User-ID-118
03.02.2010, 20:04
Sollte der Kriesenfall ausschließlich auf einem AKW unfall beruhen denke ich ist es sinnvoller sich an den Katastrophenplan zu halten, statt selbständig eine Flucht anzutreten.
Ich traue denen jetzt schon nicht, in so einem Fall erst recht nicht!

Wenn Lautsprecherwagen durch die Straßen fahren und die Ansage "Bleiben sie zu hause, es besteht im Moment keine Gefahr" quaken, vertraue ich doch lieber meiner eigenen Einschätzung.

Windrichtung und Windstärke bestimmen
Eventuell Strahlung messen

Zumal ich weiß das erst ab zwei Orte weiter eine organisierte Busevakuierung geplant ist. Bis dort müsste ich mich sowie durchschlagen.

Den armen Schweine die den Lautsprecherwagen (Polizei, THW, Feuerwehr) fahren würden, wird man auch nichts anderes sagen, sonst würde da niemand mehr seinen Dienst tun.
Mich würde es wundern wenn sich die oberste Managerriege bei so etwas nicht absetzen würde.

Ich gebe dir aber recht, man hat nichts gewonnen wenn man durch radioaktiven Regen flüchtet, da sollte man lieber sich ein Igeln und warten um die Strahlendosis möglichst klein zu halten.

Gruß
Nachtfalke

Anaxagoras
04.02.2010, 15:39
Liebe Foris,

ein kleiner Tipp aus den Zeiten von Hiroshima (das liegt in Japan und wurde im 2WK arg von den Amis zugerichtet mit einer A-Bombe):

Die Menschen, die sich mit Algen ernährten, sollen fast keine Schäden davongetragen haben.
........................
Gruss
's Hörnli


Meeresalgen haben einen sehr hohen Jodgehalt. Ob da aber wirklich ein allgemeiner Schutz gegeben war bezweifle ich- oder es waren noch andere Faktoren beteiligt, etwa ein hoher Gehalt an Antioxidantien.

ID 680
23.04.2010, 22:25
uaahhh, gerade habe ich auf arte "der erste tag gesehen". nu google ich nach "kaliumiodid" :grosses Lachen:

dabei diesen link (http://www.kaliumiodid.ch/anwendung_und_wirkung.htm) entdeckt

User-ID-506
24.04.2010, 06:23
@Knechtruprecht
Was hier leider noch nicht erwähnt wird ist,daß mit
zunehmendem Alter die Nachteile des KJ den Schutz überwiegen.
Für meine Frau(29)liegt natürlich eine Packung in der ABC-Kiste
bereit,aber nachdem was Ich gelesen habe,setzte Ich für
mich(44)nicht mehr auf KJ sondern auf konsequenten Partikelschutz
der Atmung im Ernstfall.Falls du Kinder in der Wachstumsphase hast
ist das KJ verabreichen existenziell.Lies mal dazu die Krankenberichte
aus Tschernobyl.

@hörnli
Tut mir leid Alter,aber was deine Heilpraktikerin da von sich gibt:Rol:.
Ist gleichwertig mit dem russischen Tip für die Liquidatoren viiiel Wodka
zu trinken,das spült die Radioaktivität aus(TOTALER BLÖDSINN-wurde
nur zum beruhigen erzählt).

Solange keine fundierten Laborergebnisse vorliegen,über die Verbesserungen
gegenüber einer Kontrollgruppe,ist dieser Tip deiner Heilpraktikerin soviel
wert wie"Die Ufo`s sind schon lange gelandet"

Vieleicht kommt diese legende Paralell zu dem "esst viel Fisch gegen Strahlung" aus
den 60ern.Zuerst vermutete man Fische seien durch das Wasser geschützt.
War aber unrichtig.Die haben sich durch die Radioaktiven Partikel die ins Wasser
gelangten schön "aufgeladen".So-Und jetzt überleg mal von welchen Pflanzen
Fische u.a. leben.

Mal abgesehen davon,daß bei angesprochener 20KT-Explosion kaum langfristige
Strahlung in Höherer Konzentration für Hiroshima übrigblieb,Das ist was anderes
als beim Tschernobyl-AKW.Aber das würde jetzt zu weit vom eigentlichen
Thema führen.

LG-Stalkerunit

User-ID-78
25.04.2010, 00:30
@hörnli
Tut mir leid Alter...

Nur fürs Protokoll, hörnli ist eine Sie und kein Er, deswegen ist die Anrede "Alter" hier etwas unpassend. :nono:

User-ID-506
25.04.2010, 07:31
Dann"Tut,mir leid Miss":schmeichel:
und sie soll das ja auch nicht persönlich nehmem,
aber das "Gesundbeten" ist in diesem Falle nicht besonders
hilfreich für den Fori.
Es gibt einfach bis jetzt kein "Medikament/Nahrung" das die
massiven auswirkungen von Strahlungsvergiftungen nachgewiesen
heilt:nono:.
Kaliumjodit ist eine Prophylaxe der Schilddrüse-sonst nichts.
Pektin hat in der Nachforschung gute Ansätze im Verdauungstrakt,
aber Forschung ist noch nicht richtig nachgewiesen/in den Kinderschuhen.
Außerdem beträff das nur Magen/Darmpartikel.

Das einzige was auf jeden Fall stimmt ist,daß der einzige wahre
Medizinschutz,das verhindern der Inkorporation(aufnehmen in den Körper)
ist.Atemschutz und entsprechendes reinigen der Lebensmittel.bzw
Konserven:Gut:.

Mal auf einen anderen Fall übertragen:
Zwei Lkw stoßen auf einer Landstraße frontal zusammen,weil dem einen
ein Reifen an der Vorderachse Platzt.Die Fahrzeuge werden mit 160Km/h
total zerfetzt.Jetzt taucht die Frage auf:"Wie kann man eine solche
Tragödie in Zukunft verhindern".
Und da meldet sich dann jemand und sagt."Durch das anbringen
eines VERCHROMTEN! Auspuff"

Das ist eben diese "Esst Algen-Geschichte"!

Richtig wäre im Beispiel-Lösungen im Bereich des Reifen/Achse/Lenkung
und bei einer technischen Lösung ausreichende Untersuchungen ob
die Verbesserung auch wirklich hilft im Ernstfall.
Aber auf keinen Fall irgendwelche erträumten "Chromauspüffe".

:winke:Stalkerunit

P.S.-Meine Frau macht hervorragendes Sushi mit Algenblättern:verliebt:

bommel
25.04.2010, 09:37
@ Stalkerunit:
Ich finde Deine Herangehensweise ziemlich arrogant. Nur weil die Pharmaindustrie die Wirkungsweise von "gewissen Algen" in der Ernährung auf das Überstehen von schädlicher Strahlung noch nicht profitträchtig untersucht und mit einem neuen - aus eben diesen Algen produzierten - Medikament vermarktet hat, heißt das nicht, daß es nicht funktioniert.
Zugegeben, ich höre auch das erste Mal davon, aber das gibt mir nicht das Recht, diese Methode von vornherein als "erträumten Chromauspuff" abzutun, und Dir auch nicht.
Bommel

Techniker
25.04.2010, 10:05
hallo bommel

es würde mich erst interssant werden wenn eine Milliarde Menschen ihr gesammtes Leben Algen zu sich nehmen und keiner von ihnen nachgewiesen an krebs erkranken und die Leute duchschnittlich 3 Jahre länger leben...

bommel
25.04.2010, 10:45
Hi Techniker!
Nun, dann wird es (für) Dich wohl nie interessant werden, denn bei einem Szenario, bei dem 1 Mrd Menschen von Strahlung betroffen sind, wird sich kaum einer finden lassen, der dabei noch die Nerven hat, deren derzeitigen und späteren Gesundheitsstatus auszuwerten, geschweige denn, daß es überhaupt eine Mrd. Menschen gibt, die ihr ganzes Leben Algen gegessen haben - genausowenig, wie es einer Mrd Menschen möglich war, durch nicht-Inkorporieren gesund zu überleben oder die Überlebenschancen durch Einnahme von Kaliumjodid und/oder Pektin zu erhöhen. Abgesehen davon, daß wohl noch nie eine so große Menschenmenge auf einmal von derselben Krankheit betroffen gewesen wäre, woraus Du hättest Schlüsse ziehen können - all diese Voraussetzungen hat die Pharmaindustrie auch nicht, wenn sie uns ein Medikament verkauft, das gegen dieses oder jenes helfen soll (und vor allem schon geholfen hat) ...
Das finde ich relativ egal, mich stört nur, wenn manche AlternativVorschläge von vornherein einfach als Unsinn abgetan werden.
LG
Bommel

Techniker
25.04.2010, 11:05
ich meine allein ohne zusätzliche strahlung

wenn das so effecktiv vor Krebs schützt
ist es ein Strahlenmed.

aber ich halte mich raus und lese nur :peinlich:

User-ID-506
25.04.2010, 15:00
@Bommel
Oh,das Recht für diesen Kommentar nehme Ich mir ohne schlechtes
Gewissen raus.
Eine Äußerung wie"Trink Bambustee aus dem Tibetischen Hochland,
das hilft" zu jemand zu sagen der an der Grenze zur Leukämie steht,
finde Ich nähmlich STRÄFLICH:verärgert:!
Ich bin Heilpraktikern+alternativer Medizin grundsätzlich aufgeschlossen.
Aber diese "Esst Algen+alles ist kein Problem"Geschichte,die jeglicher
Grundlage entbehrt,hört sich an wie eine Publikation der Atomlobby und
die werd Ich mit Sicherheit nicht unterstützen:nono:.Ich glaube das ist auch
nicht im Sinne der Heilpraktikerin und hat nichts mit Arroganz zu tun.

Wie die Leute das privat handhaben ist letztlich jedem selbst überlassen,
aber als offizieller Tip für die Foris muß Ich dem einfach wiedersprechen.

Wenn Ich etwas in Erfahrung bringe,was vielversprechend klingt werde
Ich das hier bei Peppi sofort einbringen.Solange gebe Ich aber bestimmt
kein Rezept auf Hühnerbrühe nur auf Verdacht ab.

:winke:Stalkerunit

bemac
25.04.2010, 16:00
Bei einem Atomschlag oder bei einem GAU in einem Atomreaktor gibt es eben vielfältige Möglichkeiten zur Aufnahme von Radioaktivität. Die Haut, Augen, Magen, Darm, Schleimhäute....

Ich habe mal ein wenig gesucht...über Algen fand ich Nichts, aber Miso, häufig in Asien verzehrt scheint tatsächlich zumindest im Magen Schwermetalle zu binden:


Miso als Heilmittel Die außergewöhnlichen Heilkräfte von Miso sind durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt worden. Dr. Shinchiro Akizuki, der Direktor des St. Francis Hospitals in Nagasaki, widmete seine Forschungstätigkeit der Verwendung von Lebensmitteln wie z. B. Miso, im Rahmen der Präventivmedizin. Obwohl Dr. Akizuki Jahre
damit zubrachte, nur wenige Kilometer vom Katastrophenort entfernt Atombombenopfer zu behandeln, zeigten sich weder bei ihm noch bei seinen Kollegen die üblichen Symptome der Auswirkung radioaktiver Strahlung. Dr. Akizuki führte diese Tatsache auf den täglichen Genuß von Misosuppe zurück. Akizukis These wurde 1972 durch Untersuchungen bestätigt, die im Miso Dipikolonsäure nachwiesen - ein Alkaloid, welches Schwermetalle, z.B.
radioaktives Strontium, bindet und aus dem Körper abführt. 1981 ergaben Untersuchungen am japanischen Krebsforschungszentrum, daß die regelmäßige Einnahme von Misosuppe
das Risiko einiger Krebsarten und Herzkrankheiten beträchtlich verringert. Jüngst gelang es WissenschaftlerInnen an der Tohoku Universität in Hokkaido, Japan, Substanzen in Miso zu
isolieren, welche die Auswirkungen einiger Karzinogene neutralisieren. Der überzeugende Beweis für den Schutz, den Miso vor radioaktiver Strahlung bietet, wurde 1990 in Japan
veröffentlicht. Professor Akihiro Ito vom Labor für atomare Radioaktivität an der Universität Hiroshima untersuchte Berichte europäischer Länder, die nach der Katastrophe im Kernreaktor von Tschernobyl lastwagenweise Hatcho Miso importierten. Wenn Miso
Menschen vor den Auswirkungen radioaktiver Strahlung schützt, folgerte Professor Ito, dann müßten Ratten, die man mit Miso gefüttert und dann radioaktiver Strahlung ausgesetzt hat, seltener von Krebs befallen werden als verstrahlte Ratten, die nicht mit Miso gefüttert wurden. Tatsächlich stellte Professor Ito fest, daß die Ratten, die kein Miso bekamen, zwei bis drei Mal öfter an Leberkrebs erkrankten als die mit Miso gefütterten Ratten. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, daß Ito industriell hergestelltes Misopulver verwendete, also die schlechteste Qualität! Viele NaturheilerInnen und nach traditionellen fernöstlichen Heilmethoden praktizierende ÄrztInnen schreiben den langsam gereiften Misosorten, wie z.B. Hatcho Miso, die stärkste Heilwirkung zu.

Quelle: tao-zentrum.eu/filebase/Misosuppe.pdf

badener
25.04.2010, 16:11
Hallo,

ich denk auch ,daß nicht alles was nicht zur Schulmedizin gehört,nutzlos ist.
Alles eine Frage des Geldes und der Gewinnmöglichkeiten.Und wenn Pharmakonzerne auf ihre teuren Medikamente hinweisen und gleichzeitig sagen,Algen - Quatsch-taugt nix, dann glaube ich das noch lange nicht.
Gut, die sagen das evtl. nicht persönlich ,haben aber über Medien recht großen Einfluss auf uns.
Und jetzt mal von mir als Laie :
Schilddrüse voll mit Iod aus Tabletten
Schilddrüse voll mit Iod aus Algen

Also Hörnlis Aussage hat für mich schon einen Wert und Bommel liegt auch nicht unbedingt daneben :rolleys:,meine bescheidene Meinung.:winke:

Es ist ja wohl kein Medikament welches hier zur Diskussion steht,sondern ein " Verdränger " " Platzhalter " und da ist mir die Herkunft eigentlich eher egal.

LG badener

.......was die Industrie gut oder schlecht findet sieht man momentan an Stevia , die Regierungen verbieten den Verkauf als Süßstoff ( wer gibt denen das Recht ? ) und schwups kommt ein Patent von......Monsanto !!!

User-ID-506
25.04.2010, 16:55
Wie Ich bereits sagte,gibt es durchaus einige interessante Ansätze.
Die Anbindung von Radioaktiven Schwermetallen will Ich Miso nicht
absprechen.
Sie basiert wohl auf der gleichen Wirkung wie bei Pektin(das ist ein Zellkleber,
der vor allem in Obst stark vorhanden ist-man kann es zb ganz einfach
als Geliermittel für Marmelade kaufen)

Die enthaltene Galakturonsäure kann sich mit polyvalenten Metallen verbinden
und so deren Ausscheidung beschleunigen.(zb Blei-Cadmium-Strontium).
Cäsium137 ist aber ein monovalentes Metall und wird von Medikamenten
wie Medetopekt(auf Pektinbasis) laut Humanstudien in Kiew+Minsk nicht
beeinflusst.
Gleichzeitig gibt es eine Publikation die Sanatoriumskindern eine 16%ige
geringere Strahlenbelastung nach einer 14Tägigen Pektinkur aufwiesen,
im gegensatz zu einer Kontrollgruppe.-ein widerspruch zu oben.

Und selbst wenn das alles schon ausgegorener wäre,betrifft es wie schon
genannt nur die Verdauung.Was ist da zb mit der Lunge?

Es wird so schnell kein Medikament geben das gegen Verstrahlung wirklich
hilft.Wer das Gegenteil behauptet verbreitet gefährliche Scheinsicherheit.
Ich lese seit Jahren über Stoff xyz-321 aus dem Labor,der die Todesrate
von verstrahlten Ratten um 7/12 oder gar 17% senkt.Dann hört man nie wieder was davon(Sackgasse).

Die Leute müssen wissen das ihnen im Ernstfall nur konsequenter Schutz+
Sauberkeit VORHER helfen und nicht irgendwelches Kijimea oder Umckaloabo
danach.

Das ist im Prinzip nichts anderes als bei HIV oder Malaria,da gibt es einfach
keine "Heilmedikamente",bestenfalls bremser.Hier auf irgendwelche
Hausmittelchen zu hoffen wäre irrig.Die RICHTIGE! Prophylaxe vorher zählt.
Danach ist`s zu spät.

:winke:Stalkerunit


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