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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen durch Vorrat



ID 1769
27.06.2011, 23:05
Ein Vorrat besteht meistens zu grossen Teilen aus Konserven, eingemachten und getrockneten Nahrungsmitteln. Die Versorgung mit Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten kann dadurch einfach abgedeckt werden.

Allerdings stellt sich mir die Frage, wie sich das bei Vitaminen und Spurenelementen verhält. Ein Vorrat wurde in irgendeiner Form haltbar gemacht, wodurch oftmals auch Vitamine verloren gehen. Ich glaube zum Beispiel zu wissen, dass Vitamin C beim Kochen zerfällt.

Wie verhält sich das mit anderen Vitaminen und vielleicht auch Spurenelementen?
Welche Vitamine verflüchtigen durch Kochen bzw. Einmachen?
Gibt es Vitamine, die auch in haltbar gemachten Lebensmitteln grosszügig vorkommen?
Durch welche gezielt eingelagerten Lebensmittel lässt sich eine Mangelversorgung vermeiden?

Vitamintabletten kommen für mich persönlich nicht in Frage. Ich zweifle an der Verwertbarkeit dieser isolierten Einzelstoffe und die Preise sind mir auch zu hoch.

ID 1556
27.06.2011, 23:23
...
Vitamintabletten kommen für mich persönlich nicht in Frage. Ich zweifle an der Verwertbarkeit dieser isolierten Einzelstoffe und die Preise sind mir auch zu hoch.



Dann ist vielleicht das Thema Sprossen und Keimlinge was für dich. Schau mal hier:

http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?65-Keimlinge-z%FCchten
(http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?65-Keimlinge-z%FCchten&highlight=Sprossen)

EDC-Freak
07.07.2011, 13:00
Du solltest nochmal über Vitaminpräparate nachdenken:

Ich habe einige Röhrchen Multivitamin-Brausetabletten eingelagert. Ein Röhrchen kostet 69 Cent und enthält 20 Brausetabletten. Die Haltbarkeit beträgt 3 Jahre. Ich plane im Notfall 2 Tabletten pro Woche zu trinken, macht 10 Wochen Vitaminversorgung pro Röhrchen, bei 6 Röhrchen bin ich 60 Wochen versorgt. Das ist mehr als ein Jahr und das ganze für nur 4,14 Euro.

Ich pflichte dir bei, die Verwertbarkeit ist sicher schlechter als bei frischem Obst. Im Notfall habe ich aber lieber eine unbefriedigende Lösung, als keine. Zumal ich dafür kaum Geld ausgegeben habe.

Ideal wäre es, wenn man diese Grundversorgung durch frische Lebensmittel ergänzen könnte.

Waldschrat
07.07.2011, 23:42
Ein Vorrat besteht meistens zu grossen Teilen aus Konserven, eingemachten und getrockneten Nahrungsmitteln. Die Versorgung mit Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten kann dadurch einfach abgedeckt werden.

Allerdings stellt sich mir die Frage, wie sich das bei Vitaminen und Spurenelementen verhält. Ein Vorrat wurde in irgendeiner Form haltbar gemacht, wodurch oftmals auch Vitamine verloren gehen. Ich glaube zum Beispiel zu wissen, dass Vitamin C beim Kochen zerfällt.

Wie verhält sich das mit anderen Vitaminen und vielleicht auch Spurenelementen?
Welche Vitamine verflüchtigen durch Kochen bzw. Einmachen?
Gibt es Vitamine, die auch in haltbar gemachten Lebensmitteln grosszügig vorkommen?
Durch welche gezielt eingelagerten Lebensmittel lässt sich eine Mangelversorgung vermeiden?

Vitamintabletten kommen für mich persönlich nicht in Frage. Ich zweifle an der Verwertbarkeit dieser isolierten Einzelstoffe und die Preise sind mir auch zu hoch.

Spurenelemente (Fe, I, Cu, Cr, Zn, Mn, Mo, Se) und auch Mengenelemente wie Na, K, Ca, Mg sind kein Problem. Da es Elemente sind, zerfallen Sie nicht, man müsste sie schon nuklear zertrümmern.

Das Problem sind eher die Vitamine. Die fettlöslichen (A, D, E, K) sind stabiler als die wasserlöslichen (B-Vitamine, C). Vitamin C oxidiert in feuchter Umgebung an Luft auch sehr schnell und ist zudem hitzeempfindlich.

Als haltbare natürliche Quelle von Vitamin C eignen sich Trockenfrüchte und Hagebuttenmark, Sanddorn (jeweils eingekocht als Konserve). Getrocknete Aprikosen liefern neben Vitamin C z.B. auch reichlich Kalium.

Eine fast in Vergessenheit geratene Quelle von Vitamin C und reichlich Spurenelementen (Zn, Fe, Mn) ist übrigens die Quitte, als Gelee eingekocht.

Als lagerbeständige Quellen für B-Vitamine (Ausnahme B12, das fast nur in tierischen Produkten enthalten ist) taugen Vollkornprodukte (ungemahlenes Getreide ist jahrelang lagerfähig) und ungeschälter Vollkornreis bzw. Wildreis.

Andererseits sind Vitaminpillen für eine Person und ein Jahr für rund 12€ im Drogeriemarkt erhältlich. 100g Ascorbinsäure (Vitamin C) ist im Chemikalienhandel für ca. 2,50€ erhältlich. Das sind so ungefähr 1300 Tagesdosen. Bei Raumtemperatur trocken gelagert hält das Zeug ewig.

EPA, MRE und ähnliche Militärrationen würde ich - besonders nach lägerer Lagerzeit - als vermutlich vitaminfrei einstufen. Diese Dinger sind zudem durch Gammabestrahlung absolut keimfrei gemacht, was eine lange Haltbarkeit garantiert. Allerdings entstehen dabei durch radiolytische Spaltung freie Radikale, u.a. Peroxidionen, die leicht oxidierbare Vitamine zerstören.

Beim Militär herrscht hier die Überlegung, dass solche Rationen nur Notverpflegung für zeitlich begrenzte Einsätze ohne Zugang zu einer Feldküche sind, wo kurzfristige Vitaminunterversorgung keine Schäden anrichtet. Wer EPA/MRE für mehrere Monate als Krisenvorrat bunkert, der wird sich mit der ergänzenden Zufuhr von Vitaminen allerdings auseinandersetzen müssen.


Viele Grüsse

Matthias

Cephalotus
08.07.2011, 00:35
Spurenelemente (Fe, I, Cu, Cr, Zn, Mn, Mo, Se) und auch Mengenelemente wie Na, K, Ca, Mg sind kein Problem. Da es Elemente sind, zerfallen Sie nicht, man müsste sie schon nuklear zertrümmern.


Du wirst aber Kupfer oder Magnesium kaum in Elementform zu Dir nehmen, wobei im übrigen Magnesiumoxid beispielsweise chemisch wesentlich stabiler ist als Magnesium.

Von den Vtaminen herrscht in Deutschland derzeit vor allem bei Vitamin D ein Mangel.
Das dürfte sich in der Krise, wenn man viel in der Stube herum hockt, eher noch verstärken.

Waldschrat
08.07.2011, 01:12
Du wirst aber Kupfer oder Magnesium kaum in Elementform zu Dir nehmen, wobei im übrigen Magnesiumoxid beispielsweise chemisch wesentlich stabiler ist als Magnesium.

Magnesium als beliebig unedles Metall kommt ohnehin natürlich nur in seinen Verbindungen vor. Der menschliche Körper ist da mit Ausnahme des Sulfats wenig wählerisch, was Magnesiumverbindungen betrifft. Auch Chlorophyll (Salatblätter) ist eine Quelle, wo es als Zentralatom im Porphyrin vorkommt.


Von den Vtaminen herrscht in Deutschland derzeit vor allem bei Vitamin D ein Mangel.
Das dürfte sich in der Krise, wenn man viel in der Stube herum hockt, eher noch verstärken.

Jau, wobei man Vitamin D aber bequem synthetisieren kann. Der letzte Syntheseschritt geschieht allerdings in der Haut und ist ein wenig energieaufwendig. UVB aus der natürlichen Sonnenstrahlung tut den Trick.

Ich frage mich sowieso, wann die Ärzte wieder Rachitis sehen werden, nachdem erwachsene Menschen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre armen Kinder mit Sonnenschutzfaktor 50 einschmieren und in dichtschliessende langärmlige und langbeinige Gewänder einpacken. Inclusive Basecap und Sonnenbrille.

Viele Grüsse

Matthias

Vengard
11.07.2011, 14:54
Ich selbst habe bei mir daheim Vitamin C Präparate und Zink Präparate.

Die Vitamin C Präparate gibts billig in jeder Drogerie (bspw. Schlecker) zu kaufen. Ich nehme sie vorallem im Winter um einem Vitamin C Mangel vorzubeugen und um mein Immunsystem zu stärken. Ich lager sie ebenfalls auf Vorrat für den Fall einer Krise.

Die Zink Präparate nehme ich ebenfalls um mein Immunsystem zu stärken und um meine Konzentration und mein Gedächtnis zu stärken (find ich wichtig für meine Laborarbeit). Ich verwende dabei Präparate der Firma Abtei. Sind nicht ganz billig, aber dafür sind in jeder Tablette 15 mg Zink drin.

Was ich nicht ganz verstanden hab ist, wieso sich Vitamin C beim Kochen zersetzen soll. (liest man häufiger in Zeitschriften und im Internet). Vitamin C hat doch einen Zersetzungspunkt von etwa 190° C !!!

Grüsse Vengard

Foobar
11.07.2011, 23:58
Was ich nicht ganz verstanden hab ist, wieso sich Vitamin C beim Kochen zersetzen soll. (liest man häufiger in Zeitschriften und im Internet). Vitamin C hat doch einen Zersetzungspunkt von etwa 190° C !!! Im Wikipedia habe ich folgenden Beschrieb gefunden, der sich mit meinem rudimentären alten Schulwissen deckt:


In kristalliner Form ist Ascorbinsäure relativ stabil gegenüber Oxidation durch Luftsauerstoff. In wässriger Lösung geschieht die Zersetzung wesentlich rascher, wobei eine Temperaturerhöhung, Erhöhung des pH-Wertes (http://de.wikipedia.org/wiki/PH-Wert) sowie die Anwesenheit von Schwermetall (http://de.wikipedia.org/wiki/Schwermetalle)ionen diese beschleunigen. Säuren wie Citronensäure (http://de.wikipedia.org/wiki/Citronens%C3%A4ure), Oxalsäure (http://de.wikipedia.org/wiki/Oxals%C3%A4ure) oder Metaphosphorsäure (http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphors%C3%A4ure) sowie Komplexbildner (http://de.wikipedia.org/wiki/Komplexbildner) wie 8-Hydroxychinolin (http://de.wikipedia.org/wiki/8-Hydroxychinolin) wirken stabilisierend.[20] (http://de.wikipedia.org/wiki/Ascorbins%C3%A4ure#cite_note-19) Bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln durch Kochen werden durchschnittlich 30 % der enthaltenen Ascorbinsäure zersetzt.[21] (http://de.wikipedia.org/wiki/Ascorbins%C3%A4ure#cite_note-20) Je nach Art und Dauer von Lagerung oder Zubereitung sind auch Verluste bis zu 100 % möglich.[22] (http://de.wikipedia.org/wiki/Ascorbins%C3%A4ure#cite_note-21)http://de.wikipedia.org/wiki/Ascorbins%C3%A4ure

Deine 190-Grad-Angabe bezieht sich auf die reine kristalline Form, während der Kochvorgang organischen Zellmaterials ja auf wässriger Lösung basiert.

Das heißt im Umkehrschluss: das kristalline trockene Vitamin-C-Pulver müsste unter Luftabschluss in der Plastikdose relativ gut lagerfähig sein.

LG, Foobar

Waldschrat
12.07.2011, 01:13
Was ich nicht ganz verstanden hab ist, wieso sich Vitamin C beim Kochen zersetzen soll. (liest man häufiger in Zeitschriften und im Internet). Vitamin C hat doch einen Zersetzungspunkt von etwa 190° C !!!

Grüsse Vengard

Der Zersetzungspunkt von 190 °C gilt bei trockener Erhitzung unter Luftabschluss im Reagenzglas. So werden halt Daten in chemischem Datenblättern angegeben.

Bei Erwärmung in wässriger Lösung unter Sauerstoffzutritt (Zubereitung von Speisen) erfolgt die Oxidation bereits bei mässig warmen Temperaturen, beim Kochen im Rekordtempo. Eisen verbrennt auch erst oberhalb tausend Grad, nur dummerweise verrostet es in feuchter Umgebung bei Sauerstoffzutritt auch schon bei Raumtemperatur.

Vitamin C ist in einer oxidativen Umgebung beliebig instabil. Die einzig lagerfähige Variante der Reinsubstanz (Ascorbinsäure) ist die trockene Lagerung in einem luftdicht schließenden Gefäß bei Raumtemperatur.

Viele Grüsse

Matthias

Nachtrag vom 12.07.

Ich hatte noch einen weiteren wesentlichen Mechanismus vergessen. Vitamin C ist wasserlöslich. Beim Kochen von Gemüse löst es sich teilweise im Kochwasser und wird mit diesem weggeschüttet. Weshalb es z.B. sehr viel schonender ist, Gemüse kleinzuschneiden und in einer Pfanne (mit Deckel) zu garen, statt es zu kochen.

AZI
13.07.2011, 08:31
In einer Kriesensituation, sollte man Kochwasser eigentlich nciht wegschütten, nicht wegen der Vitamine, obwohl das auch ein Gutes Argument ist, sondern vor allem auch um Wasser zu sparen... Kochwasser von gemüse kann man hervorragend trinken, evtl noch ein wenig Würzen und man hat eine Schmackhafte Suppe..

Meine Mama hat früher immer aus dem Kochwasser von Blumenkohl oder Spargel und ähnlichem mithilfe von Mehlschwitze immer die Suppe des ersten Gangs gemacht (Ja als ich Kind war gab es sonntags immer das große Essen mit Suppe Salat Sonntagsbraten und Nachtisch, irgendwie vermiss ich es)

ID 2621
05.01.2012, 14:29
Als Notlösung in survival Situationen kann der Vitamin C Bedarf auch durch einen Nadelbaum Tee gedeckt werden, haben die Indianer schon so gemacht, vor allem im Winter.

Einfach eine handvoll Baumnadeln (junge und alte) 15min in Wasser kochen lassen und anschliessend trinken, kann mit Honig/Zucker gesüsst/verfeinert werden.
Bei uns ist die Fichte sehr verbreitet, hier ein Link dazu:
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/fichte.htm Im zweiten Absatz ist über den Tee zu lesen.

Meines Wissens nach geht das aber auch mit anderen Nadelbäumen.

Grüsse

Fischer
05.01.2012, 22:33
Jeder der einen Garten hat, kann sicher darin Gemüse, Salat und Kräuter ernten.
Für den Fall dass kein Garten zur Verfügung steht, kann auf dem Balkon,Fensterbrett Kräuter gezogen werden.
Auch kann man frische Weizenkeimlinge aus dem Weizenvorrat ziehen.
Eine tolle und gesunde natürliche Weise um sich mit Vitaminen zu versorgen.

Waldschrat
05.01.2012, 22:44
Jeder der einen Garten hat, kann sicher darin Gemüse, Salat und Kräuter ernten.
Für den Fall dass kein Garten zur Verfügung steht, kann auf dem Balkon,Fensterbrett Kräuter gezogen werden.
Auch kann man frische Weizenkeimlinge aus dem Weizenvorrat ziehen.
Eine tolle und gesunde natürliche Weise um sich mit Vitaminen zu versorgen.

Hallo Fischer,

da kann ich nur entschieden zustimmen. Linsen, Radieschen, Rettich, Alfalfa, Mungbohnen, Sonnenblumen geben leckere und vitaminreiche Keime. Sie können gerade in der Wintersaison, wo im Garten nichts wächst, am Fenster gezüchtet werden. Gleiches gilt natürlich auch für Weizen, Roggen, Dinkel & Co. Ich will hier jedem ermutigen, das bei seiner Vorratshaltung zu berücksichtigen.

Viele Grüsse

Matthias

qittatun
05.01.2012, 22:52
Dem schließe ich mich an. Schon die alten Japaner hatten auf ihren Seefahrten Sojasprossen dabei und keine Skorbutfälle - im Gegensatz zur westlichen Seefahrerwelt.

VG qittatun

ID 1208
06.01.2012, 22:02
Als lagerbeständige Quellen für B-Vitamine (Ausnahme B12, das fast nur in tierischen Produkten enthalten ist) taugen Vollkornprodukte (ungemahlenes Getreide ist jahrelang lagerfähig) und ungeschälter Vollkornreis bzw. Wildreis.

Vitamin B12 kann bei Pflanzen mit milchsauer Vergärung produziert werden. Z.B. bei Sauerkraut. Aber auch mit Wildpflanzen wie Giersch oder Vogelmiere. Was mir noch unklar ist, wie lange milchsauer vergärtes Gemüse haltbar ist und ob und wann die B-Vitamine wieder zerfallen. Vielleicht gibt's in dem Thread hier irgendwann weitere Infos dazu:

http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/1472-Unterschiedliche-Konservierungsmethoden-Konservendosen-Weckgl%C3%A4ser-usw?p=88840&viewfull=1#post88840

Vitamin B12-Mangel soll gar nicht so selten sein. Macht müde und leichter reizbar.

Herzliche Grüsse
linthler

Waldschrat
06.01.2012, 22:38
Vitamin B12 kann bei Pflanzen mit milchsauer Vergärung produziert werden. Z.B. bei Sauerkraut. Aber auch mit Wildpflanzen wie Giersch oder Vogelmiere. Was mir noch unklar ist, wie lange milchsauer vergärtes Gemüse haltbar ist und ob und wann die B-Vitamine wieder zerfallen. Vielleicht gibt's in dem Thread hier irgendwann weitere Infos dazu:

http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/1472-Unterschiedliche-Konservierungsmethoden-Konservendosen-Weckgläser-usw?p=88840&viewfull=1#post88840 (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/1472-Unterschiedliche-Konservierungsmethoden-Konservendosen-Weckgl%C3%A4ser-usw?p=88840&viewfull=1#post88840)

Vitamin B12-Mangel soll gar nicht so selten sein. Macht müde und leichter reizbar.

Herzliche Grüsse
linthler

Hallo linthler,

Vitamin B12 wird - auch wenn Tiere es im Körper zuverlässig anreichern und regelmässiger Fleischkonsum den Bedarf sicher deckt - zu 100% von Mikroorganismen hergestellt. Im Grunde genommen deckt ein naturverbundener Vegetarier seinen B12-Bedarf über bakterielle Verunreinigungen seines als Rohkost genossenen Gemüses. Ein "Tiefkühlgemüsevegetarier" kann da Probleme bekommen.

B12 wird in der Leber eingelagert. Da der Bedarf mit ca. 2 µg / Tag sehr gering ist, reicht die gespeicherte Menge meist für 2-3 Jahre. Mangelerscheinungen treten daher oft sehr spät auf.

Frisches (rohes) Sauerkraut ist eine gute B12-Quelle.

Vitaminreiche Grüsse

Matthias

Firehorse
07.01.2012, 01:13
Ich bin eigentlich ein großer Grünzeug- Fan, und in diesem "Winter" haben wir das Glück, noch 100te Äpfel auf einem Riesenbaum hängen zu haben ( hier gibt es überhaupt ganz viele Wegrand- Obstbäume), Mangold und Stangensellerie schieben immer noch nach...
...aber in im Supermarkt gekauftem "Grünzeug" sind lange nicht mehr so viele Vitamine wie "früher". Für Notzeiten halte ich eine Versorgung mit Vit. Präparaten nicht für unklug, aber nicht das minderwertige Zeug aus Drogerie und Supermarkt und oft auch aus der Apotheke, sondern was Hochwertiges. Vit. C (1000mg mit Bioflavonoiden) bestelle ich immer bei well- power ( ein paar davon, und jede Infektionkrankheit verschwindet) und eine Riesenauswahl an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen gibt es bei supplementa. Ist zwar nicht ganz billig, taugt aber was und passt im Gegensatz zu einer Schubkarre Äpfel in den Rucksack ;-)

MissSaigon
07.01.2012, 09:20
Als wir mit der Ernährungsumstellung angefangen haben gab es bei uns immer 'La vita' zu trinken.
Das Zeug ist nicht ganz billig, allerings ein Konzentrat, das man mit Wasser vermischen muß.
Zu zweit sind wir einen Monat damit gut ausgekommen. Nach Anbruch muß es im Kühlschrank gelagert werden und hält in diesem auch länger als einen Monat.


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