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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Robuste Gesundheit = wichtigste Krisenvorsorge



ID 2030
30.07.2011, 21:33
Ich behaupte jetzt einfach mal: Eine robuste Gesundheit (körperlich und geistig) ist die mit Abstand wichtigste Krisenvorsorge überhaupt ! Wer bei jedem Lüftchen eine Erkältung bekommt, bei jedem Stress(chen) sich krank schreiben lassen muss oder wer bereits an einer oder mehrerer der zahllosen heute üblichen chronischen Krankheiten leidet (Diabetes, Rheuma, Arthrose, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Allergien, Herzinfarkt, Schlaganfall, Gicht, Übergewicht/Fettsucht, Verstopfung, Osteoporose, Depressionen und und und..), der hats in einer Krise eindeutig schwerer.

60% aller heutigen Krankheiten und Krankheitskosten sind auf langjährige falsche Ernährung zurückzuführen (siehe ernährungsbedingte Krankheiten (http://www.goge-schweiz.ch/Krankheitsursachen_Ernaehrung.htm)). Das heisst: Eine hochwertige Ernährung mit Vollkornprodukten, einem hohen Anteil Frischkost und naturbelassenen Fetten (kaltgepresste Öle, Butter, Nüsse), und die weitgehende Vermeidung von Zucker- und Weissmehlprodukten, ist der mit Abstand wichtigste Gesundheits- und Krisenvorsorgefaktor überhaupt. Körperliche Fitness (Förderung von Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit), berufliche, geistige und mentale Fähigkeiten sind logischerweise ebenfalls wichtig und sich anzueignen.

Wer gesund, topfit, voll Selbstvertrauen, belastbar und mit Fähigkeiten ausgestattet ist, die auch in einer Krise mit hoher Wahrscheinlichkeit nachgefragt werden, der kann eindeutig gelassener in die Zukunft schauen. Einkommens- und Vermögenssicherung, Vorräte anlegen, Autarkie und Sicherheit/Selbstverteidigung sind sicher auch wichtig, aber dem Faktor "robuste Gesundheit" eindeutig untergeordnet.

Zitat: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!

Fairlane
30.07.2011, 22:32
Klar, logisch - die Gesundheit ist das wichtigste Gut, was man haben kann.
Ohne die ist man ziemlich aufgeschmissen.

Berücksichtigt man noch dem Umstand, dass in einer Krise die ärztliche Versorgung lückenhaft werden könnte, dann kann man nur froh sein, wenn man sich nichts einfängt.

Dass ein sehr grosser Teil der Volkskrankheiten von zu wenig Bewegung und falscher Ernährung kommen ist schwer zu unterbinden; ich kenne auch viele Leute, die zu gerne bei McWürg oder dem anderen FastFood-Laden einkehren, um sich Presskuh mit zwei knatschigen Brötchen zwischen die Kiemen zu schieben. Die wollen garnicht wissen, was sie da essen - es schmeckt doch.

Und Bewegung? Wenn mal drei Kilometer zu Fuß bewältigt werden müssten, fangen viele mit dem Jammern an.

Die Quittung bekommen sie; später, wenn der Arzt den Kopf schüttelt und Diät + Bewegung verordnet....aber Gewohnheiten sind schwer zu brechen.

Gruss, Fairlane

Benedikt
31.07.2011, 00:04
Ich behaupte, wenn man eine der genannten Krankheiten, wie Diabetes oder Rheuma hat, dann hat man nicht nur schlechte Karten in der Krise, nein man ist sogar ziemlich aufgeschmissen. Ein guter Freund von mir ist auf zahlreiche Medikamente angewiesen, weil er eine Spenderniere hat und ich frage mich immer wieder was er machen soll, wenn die Versorgung ausbleibt. Einige Tage und sein Tod wäre sicher. Selbst ich mache mir manchmal schon Sorgen wegen meiner Brille, wenn sie kaputt geht oder ähnliches und das dann auch noch in einer Krise.
Ums kurz zu sagen, Leute die so ein Schicksal haben, auf etwas Unabdingbares angewiesen zu sein, was mit am dünnen Faden hängt, woran auch unser ganzes System hängt, sind auf kurz oder lang in einer Krise die Verlierer.

AZI
31.07.2011, 06:45
Das Problem mit der Robusten Gesundheit ist, das viele Anlagen schon in der Kindheit gelegt werden.... Wird ein Kind zu Steril aufgezogen, ist die Wahrscheinlichkeit höher das es Gesundheitlich Labil ist, als wenn ein Kind in Der Natur und im "Deck" spielen darf...

An dieser Anlage können wir kaum was ändern, wir können nur versuchen das beste draus zu machen. Ernährung als wichtiger Faktor wurde schon erwähnt. Gerade für jene wichtig die ein Erhöhtes Risiko für Diabetes Herzinfarkt und Co haben, weil das in der Familie schon vorkommt... Aber auch für bereits erkrankte.

So kann ein Diabetiker bei richtiger Kohlehydrat Armer Ernährung oft seine Insulin Dosis reduzieren. Aber wie in dem Thread Ernährungsumstellung in der Krise festgestellt, ist es zu spät mit so einer Umstellung zu beginnen wenn die Krise schon da ist. Gerade für vorerkrankte. Mal davon abgesehen das dafür auch ein sehr Spezieller Notvorrat nötig ist, den man vorher genau planen muß.

Was man als relativ gesunder Mensch tun kann, ist sein Imunsystem stärken... Nein nicht mit diversen Pillen, sondern mit Abhärtung. Wandern gehen und dabei immer versuchen ein bischen zu frieren. Also nicht wenn es sowieso heiß ist sondern wenn es draußen kalt ist. Immer nur soviel anhaben das man ein bischen friert und etwas ausziehen sobald einem warm wird.... Diese Art der Immunstärkung wird oft in Kuren für Krebspatienten gemacht um das durch Chemo gestörte Immunsystem wieder auf die Beine zu bringen... (Weiterer Vorteil man wird ein bischen fitter ;) )

Alternativ wer es verträgt Sauna mit kalter Dusche danach (Ich kann das nciht in der Hitze macht mein Kreislauf nicht mit)

Was die Brille angeht... Immer eine Ersatzbrille haben, ist sowieso empfehlenswert falls was mit der Brille ist...

Firepot
31.07.2011, 08:45
Der Faktor bei der Gesundheit der immer vernachlässigt wird ist auch ein gesunder Umgang mit Stress. Stressbewältigungsmethoden wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung etc. sind im Alltag Gold wert.

Kurse zu autogenem Training und progressiver Muskelentspannung werden von den Krankenkassen deshalb inzwischen zu 75% übernommen (zumindest bei einigen - ich will hier ja keine Werbung machen aber die AxK in Deutschland ist da n' Ansprechpartner...) oder gleich selbst komplett kostenlos mit eigenen Trainern angeboten. Die Folgekosten wenn der Körper unter der Belastung zusammenbricht sind um einiges höher als die Kosten für die Präventivmaßnahmen.

Der Körper kann mit vielen Umweltfaktoren klar kommen, viele Gifte neutralisieren und viel ertragen von Rauchen über übermäßigen Alkoholkonsum bis hin zu ungesunder Ernährung, aber wenn man nicht den negativen Stress abschütteln kann dann kommt es irgendwann zu den weit verbreiteten Burnout-Syndromen, zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgrund von unmittelbaren physiologischen Auswirkungen von Stress auf die Gefäße, solchen Warnsignalen wie Neurodermitis und zum An- und Abschalten von Genen d.h. z.B. zu Autoimmun-Erkrankungen.

Wie die meisten hier wissen ist es auch schon wirksam Sport zu treiben, zu gärtnern, mit dem Hund spazieren zu gehen und ähnliche Beschäftigungen zu praktizieren um mal "den Kopf frei zu bekommen".

Eine robuste Gesundheit ist also m. M. n. defintiv wichtig, aber Eure Gesundheit endet nicht bei der Physiologie.



Wenn Ihr mich fragt ist unsere Psyche der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Krankheit. Aber das ist meine persönliche Überzeugung.


LG

Fire

Benedikt
31.07.2011, 12:52
Was man als relativ gesunder Mensch tun kann, ist sein Imunsystem stärken... Nein nicht mit diversen Pillen, sondern mit Abhärtung. Wandern gehen und dabei immer versuchen ein bischen zu frieren. Also nicht wenn es sowieso heiß ist sondern wenn es draußen kalt ist. Immer nur soviel anhaben das man ein bischen friert und etwas ausziehen sobald einem warm wird.... Diese Art der Immunstärkung wird oft in Kuren für Krebspatienten gemacht um das durch Chemo gestörte Immunsystem wieder auf die Beine zu bringen... (Weiterer Vorteil man wird ein bischen fitter ;) )


Hehe, das mache ich auch immer, wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe. Gerade bei unserem momentanen "deutschen Sommermärchen" geh ich gern lange wandern, einerseits weil wegen der fehlenden Wärme weniger Leute draussen sind und andererseits um mich auch ein bisschen an die "Kälte" zu gewöhnen. Meine Eltern und Freunde schütteln immer mit dem Kopf wenn ich bei -20 C oder strömenden Regen rausgehen will, aber gerade das ist doch die Herausforderung.^^

Hunted
31.07.2011, 13:15
Wobei das mit dem gesundheitlich Abhärten leider ein urbaner Mythos ist. Kalt duschen und sich immer wieder unfreundlichen Temperaturen aussetzen bringt natürlich einen Gewöhnungseffekt, stärkt aber leider nicht das Immunsystem.
Würde trotzdem auf keinen Fall davon abraten, da Gewöhnung viel wert ist. Man fühlt sich nicht so schnell unwohl und hat daher weniger Stress und mehr Kraftreserven - und die können dann tatsächlich das Quentchen mehr sein, dass einen vor der Erkältung bewahrt.

Letztendlich kommt es nämlich wirklich darauf an die notwendigen Energie und Kraftreserven zu haben und diese auch gesund mobilisieren zu können... ergo Sport machen und gesund (bewusst) ernähren sind genau so wichtig wie ein geringes Stresslevel.
Das schützt nicht nur vor vielen der unliebsamen "Volkskrankheiten" sondern bietet auch im Fall der Fälle eine bessere Grundlage.
Denn Stress ist mit einer der großen Akutfaktoren die zu Krankheiten führen und von uns beeinflusst werden können. Zusammengefasst kann man also sagen, kalt duschen oder im zugefrohrenen See schwimmen gehen ist gesund, so lange es Spaß macht und nicht als unangenehm empfunden wird ;)

Leider muss man aber natürlich auch dazu sagen, dass man nicht alles beeinflussen kann und ein guter Teil als Anlage in unseren Genen schlummert, sowie tatsächlich duch Umfeld und Ernährung in der Kindheit gebahnt worden ist. Also nicht ärgern wenn es doch mal einen trifft, sondern Kopf hoch und das beste daraus machen.

Firepot
31.07.2011, 13:23
Bitte nicht so viel in Blockschrift tippern. ;-) Ist schlecht zu lesen. Dankööööö.

Hunted
31.07.2011, 13:37
Damit meinst du jetzt mehr Absätze, oder? Wird gemacht.. :)

Vincent
31.07.2011, 21:03
Da ich ebenfalls eine ähnliche Ernährungsphilosophie und Lebensweise wie im ersten Post vertrete füge ich mal 2 Links zu einer verwandten Seite ein, die die angesprochene Thematik meiner Meinung nach ebenfalls sehr schön auf den Punkt bringt.

http://www.survivalpress.org/catalog/article_info.php?articles_id=5&osCsid=3fc18d4cb107d078380044db625833e1

http://www.survivalpress.org/catalog/article_info.php?articles_id=8&osCsid=3fc18d4cb107d078380044db625833e1

Gruß
Vincent

ID 2030
02.08.2011, 09:26
Der Faktor bei der Gesundheit der immer vernachlässigt wird ist auch ein gesunder Umgang mit Stress. Stressbewältigungsmethoden wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung etc. sind im Alltag Gold wert.

Mag sein, dass autogenes Training und Entspannungstechniken dem einen oder anderen helfen, letztlich sind diese Techniken aber reine Symptombehandler. Warum?

Nun, warum hat jemand Stress? Zum Beispiel weil ein Vorgesetzter bei der Arbeit auf einem herumtrampelt, weil man mehr Arbeit bewältigen soll als man schafft, weil es Spannungen in der Beziehung gibt und so weiter. Wenn man nun Entspannungsübungen macht, so mag sich die Anspannung, welche sich durch den Stressfaktor in den Muskeln gebildet hat, für den Moment etwas lösen, das Problem selbst (herumtrampelnder Chef, zuviel Arbeit, Beziehungschaos) löst sich damit aber nicht, das heisst: die eigentliche Ursache bleibt bestehen, und solange das der Fall ist wird sich die Spannung nach den Übungen (auch in den Muskeln) rasch wieder aufbauen.

Ursachenbekämpfung würde bedeuten, mit dem Chef, der auf einem herumtrampelt (oder dessen Chef) so zu sprechen, dass das anschliessend nicht mehr der Fall ist, sich die Arbeit so einzuteilen, dass man mehr schafft oder von vorneherein weniger annimmt oder den Job wechselt, die Spannungen in der Beziehung aufzulösen usw. Dass heisst, wenn die Stressursache weg ist, ist logischerweise auch der Stress weg und damit auch die (unnatürliche) Muskelanspannung.


Kurse zu autogenem Training und progressiver Muskelentspannung werden von den Krankenkassen deshalb inzwischen zu 75% übernommen ... oder gleich selbst komplett kostenlos mit eigenen Trainern angeboten.

Na ja, das ist ja wieder mal typisch. (Fast) Alles was Symptome behandelt, wird in den Katalog reingenommen und bezahlt, (fast) alles was in Richtung ursächliche Heilbehandlung geht, wird nicht bezahlt. Nun ja, von irgendwas muss sich der heutige Medizinapparat ja ernähren und seinen Umsatz generieren, schliesslich lebt die heutige Medizin zu 90% von der Dauerbehandlung von Krankheiten (http://www.peter-trinkler.ch/texte/gesundheit/MedizinlebtvonKrankheiten.pdf).

Aber nochmal: Ich will hier niemandem etwas wegnehmen. Wem autogenes Training und Entspannungstechniken weiterhelfen, der soll (und muss) sie verwenden!

Firepot
02.08.2011, 13:01
Ich stimme Dir da größtenteils zu. Besonders was den Medizinapparat angeht. Auch wenn es Ärzte gibt die gegen die Desinformation der breiten Masse angehen und versuchen Ihren Patienten wirklich zu helfen. Man kann sie also nicht alle in einen Sack stecken. Aber ich denke mit den 90% hast Du schon ne gute Prozentzahl genannt.

Die Ursachen wollen oder können die meisten nicht beseitigen weil sie ihr Komfortzone zu weit verlassen müssten.

Ich kann Dir allerdings nicht zustimmen dass autogenes Training nur Symptombehandlung ist. Mit autogenem Training kann man sich soweit "programmieren" dass einen bestimmte Verhaltensweisen von Vorgesetzten gar nicht mehr stressen oder man sich einfach anders verhält. Man kann also direkt an sich arbeiten. Also der Ursache aller Wirkungen im Leben. Es ist nicht nur zur Entspannung gut.

Hunted
02.08.2011, 14:01
Jap, diese Anti-Stress Trainings sind sowohl der primären, als auch der sekundären Prävention zuzuordnen (wie das so schön auf schlau heißt).
Man lernt ja nicht nur besser mit Stress umzugehen, sondern auch Stress zu vermeiden, bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen - in der gleichen Situation.

Was die These von Herrn Trinkler angeht kann ich allerdings nicht zustimmen. Sicherlich, falsche Ernährung und eine veränderten sozialen Umgebung (= weniger Bewegung) sind durchaus ein großer Faktor in der Entstehung chronischer Krankheiten. Hinzu kommt eine Überalterung der Gesellschaft durch eine Verbesserung der hygienischen Bedinungen, eine deutliche Reduktion der Todesopfer durch Infektionskrankheiten und verbesserte medikamentöse und operativer Möglichkeiten das "Sterben" hinauszuzögern.

Dennoch kommt er zu einer falschen Schlussfolgerung. Viele chonische Krenkaheiten treten erst durch die Kombination von Alter und ungesund auf. Natürlich zeigt sich bei den Veränderungen zum Extremen auch eine Verscheidung in jüngere Jahre, aber das ist auch nicht seine Schlussfolgerung.

Er behauptet die Medizin würde nicht nur von den vielen chonisch kranken Patienten leben, sondern diesen Zustand sogar fördern.

Das ist nicht richtig. Nicht nur hasst jeder Allgemeinmedinziner chonisch kranke Patienten - die kommen nämlich ständig wieder, teilweise häufiger als ein Mal die Woche, bringen aber nur ein mal pro Quartal Geld ein... d.h. jedes Mal wenn sie wieder kommen verdient er nicht nur nichts, er macht sogar ein Verlustgeschäft.
Hinzu kommt, dass je nach Medikament und Verschreibungshäufigkeit Regressansprüche durch die Krankenkasse auflaufen - die hat nämlich auch keine Lust die ganzen Dauerbrenner zu behalen.

Nicht umsonst fordert jede Fachgesellschaft, allen voran die Allegmeinmeinmediziner, Kardiologen, Neurologen und Prenumologen durch Präventivmaßnahmen eben diese Krankheitsprozesse aufzuhalten, bzw zu verhindern. Nachzulesen in so gut wie jedem Leitlinienkatalog (auch für laien zugänglich). Auch die Krankenkassen sien mitlerweile auf diesen Zug aufgesprungen - schließlich geht es um deren Geld.
Das Problem ist hierbei aber zum einen die Bevölkerung selber und zum anderen auch die Regierung.

Ärzte können keine Erzieher sein und auch keine Eltern.
Wenn Ärzte anfangen Ernährungstipps zu geben, dann ist das Kind meist schon in den Brunnen gefallen - und zwar vor vielen vielen Jahren.
Aber selbst wenn sich zu diesem Zeitpunkt noch etwas ändern lässt - die Empfehlung spricht der Arzt natürlich aus (z.B. bei Diabetes Typ II, NIDDM das erste Mittel der Wahl, auch in den Leitlinien). Leider sind damit seine Möglichkeiten aber auch schon zu Ende, denn zwingen kann er den Patienten nicht.

Und was glaubt ihr jetzt wie viele Patienten ihre Ernährung- und Lebensgewohnheiten dauerhaft und konsequent umstellen? Die wenigsten!
Schließlich ist es viel einfach er beim altgewohnten Lenz zu bleiben und einfach zu warten bis der Onkel Doktor ein paar Medikamente verschreibt ("Die wirken eh viel besser, ich bin ja schließlich krank").
Schuld sind also alle Elter die ihren Kindern Ernährung- und Gesundheitsverhalten falsch vorleben, bzw. zu faul sind morgens ein Pausenbrot zu schmieren und ihnen stattdessen lieber einen Fünfer in die Hand drücken. Ebenso die Regierung die weder in Schulen, noch groß angelegten Programmen wert auf Gesundheits- und Ernährungsbildung/Erziehung legt.
Das liegt zum einen an Desinteresse (kann man damit Wahlkampf machen?) und zum anderen guter Lobbyarbeit der "Gegenseite" (wie z.B. bei der Nahrungsmittelampel)...

Man kann also oft genug begründet auf die Ärzteschaft schimpfen.. aber nicht immer und in jedem Fall…!

ID 2030
04.08.2011, 10:26
@ Hunted

Fakt ist nunmal, dass

1. mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung auf Dauermedikation ist, das heisst: Die Hälfte der Bevölkerung gehen immer wieder zum Arzt (nur schon weil sie die Medis brauchen). Das nenne ich chronisch krank.

2. heute die Hälfte der Menschen an Herz-Kreislaufkrankheiten versterben (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Bluthochdruck etc.). Diese Krankheiten waren noch vor 100 Jahren sehr selten bzw. praktisch nicht existent. Das heisst: Diese Krankheiten (bzw. im Falle Bluthochdruck der "Risikofaktor") sind im Wesentlichen erst in den letzten 100 Jahren entstanden bzw. in ihrer Häufigkeit explodiert. Die Ursachen dafür liegen glasklar auf dem Tisch (http://www.emu-verlag.de/product_info.php/cPath/21_24_70/products_id/192).

3. Natürlich ist jeder selbst, die Eltern und Erzieher für die ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten verantwortlich. Dennoch sind die Ärzte als Ganzes diejenigen, welche für die Volksgesundheit die Hautpverantwortung tragen und welche aufstehen und (gemeinsam) "schreien" müssten, wenn gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu katastrophalen Gesundheitszuständen führen, wie das gegenwärtig der Fall ist.

4. Solange der Medizinapparat und die Pharmaindustrie umso mehr Einnahmen und Umsatz generieren, je kranker die Menschen sind, je häufiger sie zum Arzt gehen und je mehr Medikamente konsumiert werden, solange werden Krankheiten, Ärzte und Pharmaindustrie wachsen. Erst wenn das System geändert wird, und ein Arzt umso mehr Geld verdient, je gesünder die Menschen sind und umso weniger Krankheitskosten und Medikamente anfallen, wird es einen diesbezüglichen Wechsel geben.

5. Ein gesunder Mensch braucht keinen Arzt und keine Medikamente: Warum nehmen Arztbesuche, chronische Krankheiten und Medikamentenverbrauch dann immer mehr zu?

6. Praktisch keine anderen Kosten wachsen/explodieren derzeit (und schon seit Jahren) so schnell wie die so genannten Gesundheitskosten bzw. die Krankenkassenprämien. Letztlich ist die sogenannte Gesundheitsindustrie ein Wirtschaftszweig wie jeder andere. Wer auch nur ansatzweise das Wesen des Kapitalismus (Wachstum und Wettbewerb um jeden Preis) und unseres Gesundheitssystems (Geld verdient wird nur dann, wenn jemand krank ist oder Angst vor Krankheit hat) begriffen hat, der kann sich selbst ausrechnen, was Vorgehensweise und Ziel der Pharma-, Medizinal-, Ärzte-, Therapie-, Labor- und Pflegebranche ist und sein wird, nämlich: "Der Wettbewerb zwingt zur Erschliessung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch von Experten therapeutisch, rehabilitiv und präventiv behandlungsbedürftig halten um "gesund leben" zu können."

PS: Ich negiere keinewegs die grossen Fortschritte der Medizin in Sachen Reduktion der Infektionskrankheiten und auch nicht die grossartigen Möglichkeiten welche die heutige Akutmedizin bietet. So grossartig diese Fortschritte aber sind, so schwach, rückständig und kontraproduktiv ist der heutige gigantische "Symptombehandlungsapparat" bei den chronischen Krankheiten, insbesondere bei den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten (http://www.goge-schweiz.ch/Krankheitsursachen_Ernaehrung.htm).

Hunted
04.08.2011, 14:40
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber deine Ausführungen stimmen weder inhaltlich noch sachlich.
Informier dich doch bitte mal selbst anstatt die Scheinargumente und Verschwörungstheorien von irgendwelchen Pseudowissenschaftlern wiederzugeben.
Alleine die Zahlen wer und wie oft alles Dauermedikation bei chornischer Erkrankung bekommt sind recht einfach zu finden...

Am allerwenigstens allerdings verstehe ich warum Ärzte für die falsche Lebensführung der Bevölkerung verantwortlich sein sollen.
Da ist schon rein kausal das Pferd ein wenig falsch herum aufgezogen...
Glaube daher auch nicht, dass es sich lohnt die oben genannten Scheinargumente mit echten Fakten zu widerlegen (habe ich teilweise ja schon versucht), denn Menschen die solche Argumente als Fakten darstellen haben meist die Angewohnheit jegliche Empirik zu negieren, bzw. zu ignorieren.

Hunted
04.08.2011, 18:15
:D Na das habe ich ja jetzt fast erwartet.
Wenn man versucht auf den reißerischen Artikeln von populistischen Zeitschriften mit Evidenz zu argumentatieren...

Ich habe die Beiträge nicht als Angriff auf Ärzte oder sonstiges medizinisches Fachpersonal bezogen - keine Sorge - aber die Argumentatioskette stimmt leider trotzdem nicht.
Die einzigen die an chronisch Kranken Patienten verdienen sind die Pharmaunternehmen.
Kannst dich ja bei gelegenheit mal mit dem Arzt deines vertrauens über das Thema unterhalten...

AZI
05.08.2011, 07:33
Das Thema wasr nicht Ärzte Und Pharmaindustrie sondern Robuste Gesundheit...

Und mal ganz Ehrlich wenn die Leute ihren Ungesunden Lebenswandel unbedingt pflegen wollen, egal ob ihre Gesundheit drunter leidet, nach dem Motto wozu gibt es Ärzte und Medikamente, dann brauch sich auch keiner Über Ärzte und Pharma beschweren...

Mal davon abgesehen das zumindest Kassenärzte eher weniger verdienen im Gegenteil Chronisch Kranke können sie teuer zu stehen kommen, vor allem am Ende des Quartals wenn das erlaubte Budget aufgebraucht ist...
Aber auch über die Pharma braucht man sich nciht beschweren, es wird niemand gezwungen medies zu nehmen, Es wird auch niemand gezwungen seine GEsundheit zu ruinieren, das schaffen die Menschen von selbst. Und das ist woran die Pharma wirklich verdient. An der Unvernunft und der Blosen Ignoranz. Viele Chronische Krankheiten (nicht alle) kann man auch mit Ernährung und Lebenswandel vorbeugen und wenn sie schon da sind lindern.

Wenn ich dann aber Diabetiker sehe die Auf Pommes und Kuchen und Co nicht verzichten wollen, denn wozu ham se denn das Insulin, da wird dann halt mehr gespritzt, dann schüttel ich nur mit dem Kopf..

Ja die Pharma verdient, aber ganz ehrlich sie verdient weit mehr an Lifestyle Medikamenten

Und jetzt schlage ich vor wir kommen zum Thema zurück, Mit dem richtigen lebenswandel und der Richtigen Ernährung können wir vielen Krankheiten Vorbeugen, Also tun wir es doch einfach als über die zu nörgeln die unser Idiotisches Konsumverhalten wieder ausbügeln..

Waldschrat
05.08.2011, 23:35
Das Thema wasr nicht Ärzte Und Pharmaindustrie sondern Robuste Gesundheit...

Und mal ganz Ehrlich wenn die Leute ihren Ungesunden Lebenswandel unbedingt pflegen wollen, egal ob ihre Gesundheit drunter leidet, nach dem Motto wozu gibt es Ärzte und Medikamente, dann brauch sich auch keiner Über Ärzte und Pharma beschweren...

Die Suizidrate in Deutschland ist enorm. Die meisten Suizide finden mit Messer und Gabel statt, im Falle von Fast Food sogar mit den eigenen Fingern. Für andere europäische Staaten dürfte ähnliches gelten.

Viele Chronische Krankheiten (nicht alle) kann man auch mit Ernährung und Lebenswandel vorbeugen und wenn sie schon da sind lindern.

Ja. Ich habe mal gelesen, dass in den Hungerjahren nach dem zweiten Weltkrieg Typ 2 Diabetes praktisch unbekannt war, heute ist er eine Seuche.



Wenn ich dann aber Diabetiker sehe die Auf Pommes und Kuchen und Co nicht verzichten wollen, denn wozu ham se denn das Insulin, da wird dann halt mehr gespritzt, dann schüttel ich nur mit dem Kopf..

Sie zahlen dann mit Beinamputationen, Nierenversagen, Erblindungen und ähnlichen Nettigkeiten...

Jeder ist seines Glückes Schmied. Typ 2 ist eigentlich eine Insulinresistenz der Zellen, getriggert durch ein Überangebot von Kohlehydraten und im Gefolge Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Ein weiteres Überangebot von Kohlehydraten mit einem zusätzlichen Überangebot von Insulin aus der Spritze kann diesen Teufelskreis nur weiter anheizen.


Leben und ernähren wir uns halt vernünftig

Viele Grüsse

matthias

Hunted
06.08.2011, 11:54
@ Waldschrat
Ich würde dir gerne auf dene PM antworten, aber ich bekomme ejdes Mal nur die Fehlermeldung
"Forbidden You don't have permission to access /forum/private.php on this server."
Vllt. bin ich noch nicht groß genug um PMs zu schreiben?? o.O

Vincent
06.08.2011, 12:50
Die Suizidrate in Deutschland ist enorm. Die meisten Suizide finden mit Messer und Gabel statt, im Falle von Fast Food sogar mit den eigenen Fingern. Für andere europäische Staaten dürfte ähnliches gelten.

Well spoken :Gut: Ich kenn den so:

Manche Menschen schaufeln sich Ihr eigenes Grab mit dem Mund.

Helmut Wandmaker

Gruß
Vincent

ID 2030
06.08.2011, 15:35
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber deine Ausführungen stimmen weder inhaltlich noch sachlich.
Informier dich doch bitte mal selbst anstatt die Scheinargumente und Verschwörungstheorien von irgendwelchen Pseudowissenschaftlern wiederzugeben.
Alleine die Zahlen wer und wie oft alles Dauermedikation bei chornischer Erkrankung bekommt sind recht einfach zu finden....

Hallo Hunted

Offenbar sind unsere Gesichtspunkte nicht (so leicht) vereinbar. Ich nehme an, das kann zwei Ursachen haben:
a) Ich liege falsch. Meine Thesen sind falsch, abenteuerlich und weltverschwörerisch. Oder
b) du liegst falsch oder unterschätzt zumindest den Durchdringungsgrad der Gesellschaft durch die Nahrungsmittelindustrie, Medizin und Pharmamultis zwecks Generierung von Umsätzen.

Da du ja alle meine Thesen meines letzten Posts Nr. 15 (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?5886-Robuste-Gesundheit-wichtigste-Krisenvorsorge&p=77270#post77270)offenbar als (komplett) falsch betrachtest, gehe ich einfachheitshalber mal nur auf meine erste These etwas ausführlicher ein. Diese lautete: Die Hälfte der Bevölkerung ist mittlerweile auf Dauermedikation. Ich möchte im Folgenden einfach mal ein paar wenige (von vielen weiteren) Medikamenten(gruppen) aufzählen, die von vielen regelmässig geschluckt, gespritzt oder sonstwie eingenommen werden (du kannst dir die Zahlen für jede einzelne Gruppe gerne heraussuchen und diese dann addieren, oder vielleicht bekommst du ja auch so ein Gefühl dafür, dass ich mit "der Hälfte der Bevölkerung auf Dauermedikation" nicht sooo falsch liege).

Frage: Was denkst du, wie viele Menschen nehmen regelmässig Schmerzmittel zu sich, wie viele Menschen Schlafmittel, wie viele nehmen Psychopharmaka (Antidepressiva, Stimulantien, Neuroleptika usw.), wie viele nehmen mehr oder weniger regelmässig Schilddrüsenpräparate, Asthmapräparate, Rheuma- oder Gichtmittel zu sich, wie viele nehmen Abführhilfen (gegen Verstopfung), Hormone (Stichwort Wechseljahre), Beta-Blocker, Insulin (Diabetiker), oder auch Medikamente zur Schwangerschaftsverhütung (Antibabypille etc.) oder Potenzsteigerung (Viagra und Co.), wie viele nehmen regelmässig Vitamin- und Mineralienpräparate?
Ein relativ grosser Teil unserer Kinder ist heute bereits auf Dauermedikation (Stichwort Rita-lin, um hier nur mal ein Medi von vielen weiteren zu nennen), ja selbst die allermeisten Babys bekommen in ihrem ersten Lebensjahr regelmässig ihre Extradosis Vitamin D, Studenten (wie du) sollen sich mittlerweile zu 25% mit Medis "dopen" (und wie siehts wohl bei den Managern aus?). Und was denkst du wie viele der über 60-jährigen (und nicht nur die!) noch ohne Blutdrucksenker, Blutverdünnungsmittel oder Cholesterinsenker auskommen? Auf den Medikamentenmissbrauch im Freizeit- und Leistungsport (Anabolika, Epo und Co.) sowie zur Gewichtsreduktion (Schlankheitspillen und-mittelchen) will ich gar nicht erst eingehen...

PS: Zu jedem anderen Punkt meines Beitrages 15 (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?5886-Robuste-Gesundheit-wichtigste-Krisenvorsorge&p=77270#post77270) liesse sich locker ebensoviel sagen, ebenso begründet und fundiert.


...Am allerwenigstens allerdings verstehe ich warum Ärzte für die falsche Lebensführung der Bevölkerung verantwortlich sein sollen.


Aha. die Politker tragen keinerlei Verantwortung für die Staatsführung, die Lehrer und Professoren keinerlei Verantwortung für den Bildungsstand der Bevölkerung und die Ärzte keinerlei Verantwortung für die Volksgesundheit. Klingt logisch, oder vielleicht doch nicht? Na, du wirst mir ja mal ein toller Arzt ;-)


...Die einzigen die an chronisch Kranken Patienten verdienen sind die Pharmaunternehmen.
Kannst dich ja bei gelegenheit mal mit dem Arzt deines vertrauens über das Thema unterhalten...


Aber sicher. Und wer untersucht den Patienten vorhergehend (gründlich) und verschreibt ihm dann die Medis? Und beim wem lässt sich der Dauerpatient immer mal wieder durchchecken (bzw. bei wem muss er sich regelmässig durchchecken lassen) um festzustellen, ob die Medis noch benötigt werden (oder realistischer) um festzustellen, dass der Patient nun noch mehr Medis braucht... (und wer kassiert für den Patientenbesuch, die Verschreibung, den Untersuch usw.)?

Und nochmal: Ich habe nichts gegen Ärzte, aber sie sind eben ein Teil des heutigen Medizinapparates und machen mit...

bommel
06.08.2011, 15:55
Aha. die Politker tragen keinerlei Verantwortung für die Staatsführung, die Lehrer und Professoren keinerlei Verantwortung für den Bildungsstand der Bevölkerung und die Ärzte keinerlei Verantwortung für die Volksgesundheit. Klingt logisch, oder vielleicht doch nicht? Na, du wirst mir ja mal ein toller Arzt ;-)
.

Auch wenn ich Dir in den anderen Dingen zustimme, so bin ich doch der Auffassung, daß jeder für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist (von Kindern und Unfällen mal abgesehen)
Wir müssen heutzutage keinem Quacksalber mehr auf den Leim gehen und man kann dank des Internet viele verschiedene (vor allem zum Mainstream gegensätzliche) Informationen finden. Das Internet ist weitverbreitet und die ätere Generation kann auch mal die junge fragen, wenn sie es mit dem Internet nicht selber schafft, an Infos ranzukommen. Zudem gibt es einiges an Büchern.
Ich meine, wir merken doch so oft, wie wir verarscht werden, warum kriegen es soviele nicht gebacken, sich auch mal mit ganz anderen Informationen auseinanderzusetzen und diese dann abzuwägen?? Es ist schlicht Bequemlichkeit und Angst davor, Konsequenzen aus dem neuen Wissen ziehen zu müssen und damit evtl irgendwo anzuecken. Das betrübt mich immerwieder :-((

ID 2030
06.08.2011, 16:08
Auch wenn ich Dir in den anderen Dingen zustimme, so bin ich doch der Auffassung, daß jeder für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist (von Kindern und Unfällen mal abgesehen)


Absolut einverstanden :Gut:

Natürlich ist jeder selbst seines Glückes Schmid und wer sich selbst vertraut und zu vertrauen vermag, der ist wahrhaftig reich !

Dennoch läge es auch an den Ärzten sich gegen hochgradig gesundheitsschädliche gesellschaftliche Strömungen und Entwicklungen, wie sie heute beispielsweise auf dem Ernährungsektor geschehen (Zucker, Weissmehl, Fabrikfette, Fast-Food usw.) geschlossen aufzutreten und dagegen anzugehen, insbesondere auch im Bereich der gigantischen Fehlinformationsmaschinerie, die den meisten Bürgern heute praktisch verunmöglicht, objektive, fundierte und nützliche Informationen in diesem Bereich (gesunde Ernährung) zu erhalten. Wer als "Normalbürger" schon mal versucht hat an solche Infos zu kommen, weiss wie steinig der Weg ist, und dass praktisch für jede Richtung, jede These und jede noch so absurde Theorie Dutzende Bücher und "Koryphäen" existieren. Dr. Bruker hat mal gesagt: "Essen und trinken sie nichts wofür Werbung gemacht wird." Damit lag er richtig und und liegt er immer noch richtig. Und er hat auch gesagt: Gesundheit ist ein Informationsproblem!

AZI
06.08.2011, 17:02
Es gibt durchaus Möglichkeiten sich zu informieren, Und es gibt Ärzte die ihre Patienten Beknien endlich vernünftig zu werden, dennoch sind 90% der Bevölkerung zu faul dazu und finden immer neue Ausreden warum das nicht geht und jenes nicht Praktikabel ist...

Hat einer von euch schon mal das Thema Ernährung bei seinem Hausarzt angesprochen? Oder das Thema vorbeugung...

Also mal Hand aufs Herz ich kann Ärzte ncit ausstehen, war schon seit über 2 Jahren bei keinem mehr, aber wenn man mal den Mund aufmacht erzählen die einem auch was... Aber seien wir Ehrlich wer will es hören... Es wird schon seit Jahrzehnten gegen Fastfood gepredigt, gegen Fertigfrass und diverse E Nummern und dennoch wird munter weiter gegessen... Die Informationen sind verfügbar, nciht nur im Netz und mir kann keiner Erzählen er hätte noch nie was davon gehört was gesunde Ernährung sein soll....

Jeder ist für sich selbst verantwortlich und Eltern für ihre Kinder.... Wenn die Leute Ihren Arsach nicht hoch bekommen und sich ändern dann muß ich sagen habe ich kein wirkliches Mitleid mit ihnen, sollen sie die Pillen Fr.. anstatt sich zu ändern, und nicht auf Ärzte und Pharma schimpfen...

Jeder ist seines Glückes Schmied

ID 2030
08.08.2011, 15:50
Gesunde Ernährung und regelmässig Bewegung sind vielleicht die beiden wichtigsten Pfeiler robuster Gesundheit (zumindest unter denen die man sofort und völlig unabhängig von anderen anwenden kann). Deshalb nachfolgend zwei Buchtipps, einer für die Ernährung, einer für die Bewegung. Am besten kaufen, lesen, anwenden!

1. Unsere Nahrung - unser Schicksal (http://www.amazon.de/Unsere-Nahrung-unser-Schicksal-Bruker/dp/3891890036) von Dr. med. M.O. Bruker.
In meinen Augen das Grundlagenwerk zum Thema Gesundheit und richtige Ernährung. Hier werden die Ursachen eines grossen Teils der Zivilisationskrankheiten beim Namen genannt (inklusive die Krankheiten selbst), wie man vorbeugt und heilt. Konkrete Angaben darüber, welche Nahrungsmittel weggelassen und welche täglich genossen werden sollten.

2. maxxF - Der Megatrainer (http://www.amazon.de/maxxF-Megatrainer-mit-DVD-Multimedia/dp/3833813695) von Wend-Uwe Boeckh-Behrens (inklusive 60 Minuten DVD).
Die besten Übungen für das Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Verschiedene Programme (inklusive Rücken- und Dehnprogramm) zur Verbesserung von Kraft und Beweglichkeit. Hocheffizientes Training für alle Leistungsstufen ohne jegliche Geräte. Kaum zu glauben, aber man benötigt tatsächlich KEIN einziges Gerät (ausser allenfalls eine Bodenmatte) und dennoch kommen selbst hochtrainierte Athleten an ihre Leistungsgrenzen. // Dazu noch zweimal pro Woche eine Stunde Ausdauertraining (Laufen, Radfahren, Schwimmen usw.) und man ist fit wie ein Turnschuh. ... und wer gleich mit dem Training beginnen will - ohne Buch - hier sind viele der Übungen online (http://www.uebungen-online.de/home.html).

Viel Spass!


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