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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Chemikalie Bisphenol A in Konservendosen



propaghandi
23.11.2011, 17:54
Hier ein lesenswerter Artikel für diejenigen, die sich mit dem Thema Vorratshaltung/Vorbereitung beschäftigen:


Chemikalie Bisphenol A
Aus der Konserve in den Körper

Nur ein paar Dosensuppen reichen aus, um die Konzentration der umstrittenen Chemikalie Bisphenol A im Körper um ein vielfaches zu erhöhen. Die Substanz aus der Innenbeschichtung von Konserven stört vermutlich die Fortpflanzung, verändert das Erbgut und löst Diabetes aus.

[...]

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,799445,00.html

Blackout
23.11.2011, 18:00
Jetzt müsste man mal die üblichen Hersteller mal anschreiben und fragen ob und welche Dosen denn mit BPA haltigem Epoxidharz behandelt worden sind.
Mich würde es schon interessieren, bin gerade dabei mir einen Dosenvorrat anzulegen...

Gruß

Nikwalla
24.11.2011, 23:47
Hallo propaghandi,


Die Substanz aus der Innenbeschichtung von Konserven stört vermutlich die Fortpflanzung

hat nicht funktioniert. Wir verspeisen seid Jahrzehnten Gemüse und Ravioli aus Dosen, irgendwie müssen die Vorräte ja erneuert werden. :weinen:

Unsere Zwerge kamen wie gewünscht an: Pünktlich und gesund.

Macht euch nicht verrückt mit solchen wichtigen Erkenntnissen von "Forschern". Wahrscheinlich ist die Studie von der Bio Seite bezahlt worden, da muss dann das Ergebnis passen. Meine Meinung.

Wichtiger ist es wohl 'ne Dose im Regal zu haben und sich später über weitere Zwerge den Kopf zu zerbrechen, :rolleys:
denn sich als Gerippe zu wünschen, man hätte noch ne Dose im Regal, für Zwergenzucht reicht dann die Kraft eh' nimmer mehr - so als Gerippe ... :grosses Lachen:

Mit freundlichen Grüßen
Nikwalla

ZoomZee
29.11.2011, 20:55
Naja Nikwalla, die Beschichtung in den Dosen gibt es ja auch noch nicht so lange. Ich weiß noch früher waren die Dosen innen überhaupt nicht beschichtet und vereinzelnd bekommt man auch heute noch Dosen die Innen keine weiße "Gummibeschichtung" haben. Das Bisphenol A schädlich ist hat man ja schon genügend in Tierversuchen nachgewiesen und Nikwalla es betrifft auch nicht dich oder deine Frau, es betrifft eher deine Zwerge die mit Bisphenol A aufwachsen werden. Du bzw. Dein Körper ist ja schon entwickelt, deine Pupertät ist hinter dir und du warst in der glücklichen Lage das es vor 10-20 Jahren diesen Mist noch nicht gab, deine Zwerge wachsen damit auf, haben ständig eine entsprechende Konzentration im Körper und wenn die dann in 20 Jahren keine Kinder mehr bekommen können, dann ist es eben schon zu spät. Sowas ist keine Spinnerei und es gibt genügend Beispiele dafür in der näheren Vergangenheit. Contagan als Beispiel, da hätte früher auch keiner gedacht, dass es schädlich ist. Es wurde zugelassen, untersucht und die Studien waren einwandfrei, ist nicht schädlich und jeder der was anderes gesagt hat als Spinner bezeichnet. Nur irgendwann haben sich die Fehlgeburten eben doch gehäuft und zuviele Neugebohrene waren behindert und heute würde wohl keiner daran Zweifeln dass Contagan schädlich ist. Nächstes Beispiel wäre Asbest. Hey das ist doch was gutes. Brandschutz und wurde auch genehmigt und Studien haben doch auch gezeigt dass es nicht schädlich ist und jeder der damals was anderes gesagt hätte wäre als Spinner bezeichnet worden und heute? Keiner Zweifelt mehr an der Schädlichkeit von Asbest. Drittes Beispiel Blei. Früher waren Wasserrohre aus Blei usw. na und heute? Warum verwendet man denn kein Blei mehr? Du siehst es gibt genügend Beispiele dafür.

Vor 20 Jahren oder vor 50 Jahren waren Dosen nicht beschichtet, warum müssen Dosen also heute unbedingt mit Plastik beschichtet sein? Gibt es dafür einen logischen Grund? Das Problem ist doch ein Grundlegendes, wir Menschen nehmen immer mehr Chemikalien zu uns die in der Natur nicht vorkommen und wohin dies führt dass kann jeder in den Gesundheitsstatistiken nachlesen. Es ist nicht Grundlos warum Krebs heute die Volkskrankheit geworden ist und die Krebsrate von Jahr zu Jahr immer mehr ansteigt, trotz besserer Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten sterben immer mehr Menschen an Krebs.

Blackout
29.11.2011, 20:59
Moin ZoomZee,

stimmt alles was du da schreibst, nur das Lesen deines Textes ist leider eine Zumutung.
Mach doch mal nen vollen oder nen halben Absatz mehr, dann bekommt man auch keinen Epileptischen Anfall beim Zeilensuchen.

Danke und Gruß

Blackout

FrankD
30.11.2011, 08:24
@Blackout: Das geht auch netter.

Hallo,
zu BPA empfehle ich dir Doku "Unser täglich gift (http://www.youtube.com/watch?v=KOL2GZdbvuA)" Da geht es neben vielen anderen Dingen auch um BPA. So ab Minute 1h 13m 30s.

Das Zeug ist nahezu überall drinn, Einwegpfandflaschen, Konservendosen, Kunstoffumverpackungen.

Meiner persönlichen Meinung nach kann man sich dem Zeug kaum entziehen. Da wo es möglich ist, tue ich es, mir ist aber klar, dass die kaum komplett möglich ist. Bei Outdoor Ausrüstung geht es inzwischen ganz gut, da gibt es inzwischen einige Produkte wie z.B. Nalgene Flaschen oder Wasserbeutel von MSR die BPA frei sind. Sicher bin ich mir jedoch nicht bei all den anderen Kunstoffbehältern die so in meiner Ausrüstung herum schwirren.

Im Alltag jedoch, mache ich mir keine Illusionen. Die Kunstoffverpackung des Aufschnitts, ........

BPA wird übrigends besonders beim erhitzen von Kunstoff schneller an den Inhalt weiter gegeben. Das ist ein Grund warum ich Methoden zur Wasserdesinfizierung wie SODIS (http://www.sodis.ch) oder dem Pasteurisieren von Wasser in einer Kunstofflasche wie Dave Canterbury es in einem seiner Videos beschreibt in der Nähe des Feuers auch sehr skeptisch gegenüber stehe.

grüße,

Frank

NoX
10.12.2011, 19:33
Also mein Toxikologie-Prof. meinte, es würde den Studien zufolge ähnlich wie Östrogen wirken und dessen Produktion beeinflussen, sollte demnach also insbesondere für vor-pubertäre schädlich sein, für Männer allerdings auch später noch, dann aber in geringerem ausmaß.


Ich weiß noch früher waren die Dosen innen überhaupt nicht beschichtet und vereinzelnd bekommt man auch heute noch Dosen die Innen keine weiße "Gummibeschichtung" haben.

Soweit ich mich erinnere, waren die innen Verzinkt, und das ist besonders bei Säurehaltigem Inhalt problematisch. Hab bei meiner Oma auch schon eine Annanaß-Konserve gesehen, die nur 2 Jahre nach Ablauf schon ausgelaufen war wie eine alte billig-Batterie und auch entsprechende Spuren auf dem Regalboden hinterlassen hat.
Der Fairness halber muss man also sagen, dass es durchaus auch vorteile hat. edit.: Die Beschichtung, nicht das BPA!

Sind in fast allen Kunststoffen (wie FrankD schon sagte), insbesondere aber um sie besonders weich und durchsichtig zu machen(->"Weichmacher") in Kunst-Textilien (ziehmlich alles was nicht aus Baum-/Wolle, Leinen-, Hanffasern oder Leder gemacht ist) und durch die Plastik-Schwemmstoff-Teppiche auf unseren Ozeanen sind nicht unerhebliche Mengen davon auch im Fisch.

Ist also garnicht so einfach darumherumzukommen. Aber in Hochwertigeren Materialien wird es seltener verwendet (es gibt Ersatzstoffe, die aber teurer sind, dafür nicht so leicht "ausdampfen" -> Plastik ist haltbarer und weniger giftig). (Dabei sollte man sich meiner Meinung aber zumindest in der Lebensmittelindustrie nicht auf Markennamen verlassen, die zu Großkonzernen gehören - um ihre Profite einzufahren wird dort oft an allen Ecken und Enden gespart. Außer bei der Werbung.)

Nicht nur die Temperatur ist für die Auflösung im Verpackungsinhalt wichtig sondern auch die Lagerungszeit. Deswegen ist es bei Konserven auch so kritisch, für uns hier aber wohl überall, da wir ja fast alles lange lagern wollen.

Achso, Quellentechnisch hab ich das meiste aus der Vorlesung, das mit den Plastik-Teppichen lief mal im Fernsehen.

ID 358
13.12.2011, 16:50
Wegen dieser Innenbeschichtung steht auf Dosen auch drauf: Nicht mit dem Inhalt erhitzen!
Ich denke, die Beschichtung ist relativ stabil wenn normal und kühl gelagert wird.

Mir ist eine solche Konserve von einem einheimischen Markenhersteller lieber als eine unbeschichtete Metalldose eines ausländischen Billigherstellers. Wer weiss, was die erst für Legierungen und Lötmittel für ihr Billigzeug verwenden.

Gnomkeller
13.12.2011, 17:32
Erstmal vorweg: Ich arbeite nicht für irgendwelche Grossindustriellen!

Aber es gibt jährlich hunderte neue Studien und Test was alles gut ist und was nicht. Daher hab ich meine Scheuklappen angezogen und ignoriere es.

Nach möglichkeit baue ich selber an und koche es ein, oder versuche direkt vom Bauernhof zu kaufen, und was der alles an Chemikalien im "Dünger und Pestizied" Schrank hat dass weiss ich.

Nach meiner Meinung sollte man von allem einfach nicht zu viel nehemn, denn verhindern lässt es sich fast nicht.

Oder weiss jemand was alles im Saatgut das man als Privatperson kaufen kann drin ist? Oder besser gesagt will man es wissen....? In machen bereichen Sehe und weiss ich schon zu viel.... Aber trotzdem Esse ich zB noch Würste^^

Udo (DL 8 WP)
13.12.2011, 23:45
Hallo zusammen,

Bisphenol-A haltige Kunststoffe wurden für den Einsatz in Babyfläschen (hauptsächlich Polycarbonat) vor einger Zeit verboten. (Alternative: Babyflaschen aus Polysulphon (PSU) die diesen Stoff nicht freigeben. PSU ist hochtemperaturbeständig, aber auch sehr teuer. Materialkosten ungefähr + Faktor 10 gegen Polycarbonat )

Hintergrund ist, dass diese Babyflächchen z.T. mit hohen Temperaturen sterilisiert werden und dabei besonders viel Bisphenol- A in den Flascheninhalt übertragen wird.

Also das Kochen der Suppen in der Dose über dem Lagerfeuer ist sicher keine so gute Idee...

Schaut Euch mal die Beiträge her an, besonders weiter unten. "Kochen" beschleunuigt das heraustreten von Bisphenol A um das 55- Fache...

http://de.wikipedia.org/wiki/Bisphenol_A

Auch das hier sollte man sich einmal ansehen.

http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/chemie_und_gesundheit/bundschwerpunkte/bisphenol_a/



Gruss,

Udo (DL 8 WP)

mueller
14.12.2011, 08:49
Gut, daß es noch Flaschen für Säuglinge aus Glas gibt. Da gibt es keine Probleme. Von der Schwerkraft einmal angesehen. Für die ganz kleinen ist damit noch alles in Ordnung.

Udo (DL 8 WP)
14.12.2011, 16:27
Hallo Mueller,

die Flaschen ja, aber was ist mit den Schnullern die da dran kommen ?

Gruss,

Udo (DL 8 WP)

Exomania
17.12.2011, 00:44
Das Bisphenol A schädlich ist hat man ja schon genügend in Tierversuchen nachgewiesen... Contagan als Beispiel, da hätte früher auch keiner gedacht, dass es schädlich ist.

Dazu möchte ich erwähnen das meiner Ansicht nach Aussagen aus Tierversuche immer sehr kritisch zu sehen sind. Wie du sagst hätte bei Contagan niemand gedacht das es schädlich unter anderem weil Versuche mit Ratten keine Folgen gezeigt haben, auch bei Asbest ist erst bei einer 300-fache höher Dosis notwendig um bei Ratten Krebs auszulösen. Und es gibt auch Beispiele bei den Tiere schon bei viel geringeren Konzentrationen als Menschen Schäden erleiden.

Ich bin aber bei weitem kein Freund von dem ganzen Plastik und ich glaube das wirklich an vielen Stellen ersetzt werden sollte durch andere Stoffe (Glas, Holz u.s.w), aber es ist auch teilweise sehr praktisch.

Waldschrat
17.12.2011, 02:00
Ich habe bei Bisphenol A den Eindruck, dass da mal wieder eine neue (Umwelt-)Sau durchs Dorf getrieben wird. Wir haben mal wieder ein neues Ultragift.

Zur Verwendung: Bisphenole werden zur Herstellung von Polycarbonat- und Polyesterkunststoffen sowie zur Herstellung von Epoxydharzen verwendet. Verwendung dieser Produkte unter anderem zur Innenbeschichtung von Konservendosen, was die Haltbarkeit des Inhalts - sollte uns eigentlich freuen - gegenüber verzinktem Weissblech deutlich erhöht.

Bei höheren Temperaturen können nicht vernetzte Bisphenole ins Produkt übergehen. Wie schon mehrere andere geschrieben haben, man sollte die Konserve nicht als Kochtopf zum Erhitzen des Inhalts verwenden.

Zu möglichen Risiken werden Reproduktionsstörungen beim Mann genannt, aber hier scheint zumindest nach einer oberflächlichen Recherche die Faktenlage dünn zu sein. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0890623810002509

In einem Artikel der Printausgabe von "Bild der Wissenschaft" wurde Bisphenol A mit der Entstehung von Diabetes Typ 2 in Verbindung gebracht. Hier stellt sich allerdings auch wieder die skeptische Frage, dass in vielen Umweltdebatten Korrelation mit Kausalität verwechselt wird - der schon den antiken Philosophen bekannte Fehlschluss "cum hoc, ergo propter hoc". (Beispiel: In ländlichen Gebieten gibt es eine deutlich höhere Weissstorchpopulation als in Städten. In ländlichen Gebieten ist die Geburtenrate deutlich höher als in Städten. Also bringt der Storch die Kinder.)

Auch bei Diabetes Typ 2 gilt: Wer sich im Alltag (und nicht nur im Notfall) mit eingedosten Convenienceprodukten vielfach zweifelhafter Zusammensetzung ernährt, der wird neben Bisphenol A auch deutlich mehr verarbeitete Kohlehydrate mit hoher glykämischer Last, mehr Fett, mehr Zusatzstoffe aller Art, weniger frisches Obst und Gemüse, weniger Vitamine und Spurenelemente, weniger Ballaststoffe aufnehmen, als jemand, der selbst kocht und sich gesund und abwechslungsreich ernährt, seine Kohlehydrate zum Beispiel in Form von Vollkornprodukten zu sich nimmt.

Der Konservenesser nimmt mehr Bisphenol A auf und hat ein höheres Diabetesrisiko. Nur, hat er das höhere Diabetesrisiko, weil er mehr Bisphenol A aufnimmt, oder weil er sich schlicht ungesünder ernährt und möglicherweise auch ein höheres Körpergewicht (ein klassischer Risikofaktor für Diabetes Typ 2) hat, als der Anhänger einer gesunden Ernährung.

Da ist mir übrigens auch noch eine amerikanische "Krebs durch Dieselruss" Studie in schlechter Erinnerung. Man beobachtete zwei Gruppen von Männern mit ähnlicher Alterszusammensetzung. Fernfahrer, mit eher höherer Dieselrussexposition und Bürohengste mit eher niedriger. Die Fernfahrer hatten eine deutlich erhöhte Inzidenz von Lungenkarzinomen. Nur dummerweise: Unter den Fernfahrern befanden sich signifikant mehr Raucher als unter den Bürohengsten.

Skeptische Grüsse

Matthias


(http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0890623810002509)

arni
18.12.2011, 13:14
Natürlich ist es so, daß wieder eine (Umwelt-)Sau durchs Dorf getrieben wird. - Vielleicht ist es wie so oft, der Konkurrenzhersteller dessen Produkt gerade diese vermeintlich toxischen Eigenschaften nicht aufweisen.... Vielleicht sind es aber auch die ganz normalen Menschen wie Du und ich, die möglichst allem Unnatürlichen, Giftigen und sonstwie Unguten aus dem Weg gehen wollen (und sich ärgern, daß wieder ein skrupelloser Unternehmer irgendwelchen Giftmüll teuer verkaufen will) - Aber das Vermeiden ist oft viel leichter als man denkt.

Ich für meinen Teil jedenfalls stelle mir bei jeder Anschaffung die Frage nach Gift, Langlebigkeit, Naturnähe, usw. usw. und manchmal komme ich damit zu einem billigeren, langlebigeren und gesundheitlich absolut unbedenklichen Alternativ-Produkt. Manchmal ist das dann nicht ganz so modern, aber dafür einfach besser.
z. B. Babyflasche aus Glas - ja warum denn nicht? Ich kann mich nicht erinnern, daß bei uns damals (3Geschwister) jemand durch eine zerbrochene Flasche verletzt wurde. Ich glaube, daß - zumindest durch die Babies selbst - nie eine Flasche gebrochen ist. - Und der mögl. Glasbruch ist das einzige Argument für Plastikflaschen das ich mir wenigstens anhören würde. Sonst gibt es keine Argumente die ich gelten lassen würde.

Und was die Gesetzeslage (REACH, etc.) angeht: Es fehlt nur ein Satz und ein Exempel.

Der Satz: Wer einen (bei gewöhnlichem Gebrauch) gesundheitl. bedenkl. Stoff herstellt oder verkauft, oder in einem Produkt verarbeitet hat,
wird mit Gefängnis nicht unter 20 Jahren bestraft. Bestraft wird der Geschäftsführer (GmbH) bzw. Vorstandsvorsitzender (AG) sowie der jeweilige Haupteigentümer (Gesellschafter oder Aktionär) - die bekommen das meiste Geld, haben also auch die größte Verantwortung und das gr. Risiko zu tragen.
Mildernde Umstände die das Strafmaß auf 3 Monate auf Bewährung senken gibt es nicht.
Gekaufte Gefälligkeitsgutachten etc. werden ebenfalls unter Strafe gestellt. - ebenso hart.

So, jetzt fehlt noch das Exempel:
Und da bräuchten wir einen Richter der es wirklich im Kreuz hat, der sich nicht einschüchtern läßt und der nicht vor großen Konzernen kuscht.

Nur ein einziges Mal müßte ein Urteil gesprochen werden und auch durchgezogen werden....und nicht nach 8 Jahren in 3. Instanz zurückgenommen werden.

Wenn ich´s mir so recht überlege.... eigentlich gar nicht so richtig unser Thema.
Denn in den Dosen nehm ich das dann schon hin, wenn ich dafür nicht verhungern muß.
Und wenn die Dosen leer sind gibts ja hoffentlich schon gesundes Gemüse aus dem eigenen Garten...

Servus

Arni


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