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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht Sinn: Beil / Tomahawk / Machete / Bowie



Jo_Fetz
20.01.2012, 19:30
Hier soll es um "großes" Werkzeug gehen. Was haltet ihr für das beste große Werkzeug? Womit habt ihr Erfahrung?
und wie viele von den Geräten sollte man besitzen?

Egal ob Beil / Tomahawk / Machete oder Bowie alle Teile sind recht sperrig und nicht gerade leicht, insbesondere wenn man mehrer mit führt.

Ich wollte mich zwischen Axt bzw. Beil und Tomahawk entscheiden. Doch noch bin ich unschlüssig.

Was meint ihr?

Frei's Petrollampen
20.01.2012, 19:32
Hallo Jo

Das ist eine offene Frage!

Die kann man nicht einfach beantworten wenn man nicht weiss was DU damit möchtest.

Wenn Du Zwiebeln schälen und schneiden möchtest ......., dann sicher ein anständiges Messer.

Geht sicher auch mit der Machete ........, aber ...........

Viele Grüsse, Ernst

Stefan
20.01.2012, 19:44
Ich habe ein 1000er Beil, ein kleines feines Beil, eine Machete mit Sägerücken, ein feststehendes Messer und ein Taschenmesser und ich kann bereits bei der Feuerholzbeschaffung jedes davon einsetzen.

Angefangen habe ich mit dem feststehenden Messer. Damit kann man schneiden, schnitzen, hobeln, spalten (ist damit verbunden wie ein Verrückter mit einem Holzprügel auf den Messerrücken einzudreschen) und stechen (im Sinne von Bohren, im Sinne von Handwerk, nicht der "Romantik").

Wenn du grobe Arbeiten mit (beispielsweise) Holz erledigen willst, würde ich dir bei deiner Auswahl aber dennoch zum einfachen Küchenbeil raten. Damit kannst du Holz spalten, kleinere Bäume fällen, Äste abschlagen, hobeln und ähnliches. Wenn du das Werkzeug aber auch für feines, wie etwa die "Verarbeitung" von tierischer Nahrung benötigst, ist das starke Messer besser geeignet. Ich kenne niemanden, der einen Fisch mit einer Axt ausnimmt.

Ich möchte hier nicht zwingend auf Bear Grylls verweisen, aber die Einsatzmöglichkeiten eines guten Messers sind vielfältig. Ausserdem ist es leicht und kompakt. Allerdings sollte es schon aus einem guten Stahl sein, einen stabilen Schliff besitzen und einiges einstecken können.

Wenn du dich aktiv mit dem Handwerk beschäftigst, wirst du dir im Laufe der Zeit wohl ähnlich wie viele andere und ich, verschiedene Werkzeuge für verschiedene Arbeitsschritte beschaffen. Sinn macht der Erwerb jeder Art von Gerätschaft nur dort, wo selbige auch angewandt werden kann.


Stets gutes Gelingen

Stefan

Jo_Fetz
20.01.2012, 19:47
@Frei's Petrollampen (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/146-Frei-s-Petrollampen)
Mir ginge es jetzt weniger um meine Auswahl sonder viele eher um die persönlichen Ansichten der Foren Mitglieder zu den jeweiligen Werkzeugen.

Mich würde interesieren ob es möglich ist ein Tomahawk als Beil einzusetzen oder ob er unter der Belastung nachgibt (Stielbruch). Bei etwa Arm dicken Hölzern hat man mit Bspw. einer einhändigen Kukri Machete viel zu tun.

Jo_Fetz
20.01.2012, 19:51
@Stefan
Danke das klingt gut.

Nur was hältst du von der Tomahawk Sache. Klingt doch eher nach Indianer-Film oder?

hamster
20.01.2012, 19:53
ZU jedem von dir genannten Teil kann man ein Buch schreiben. Also präziser in der Frage oder mehr Suchfunktion.
Die Frage könnte lauten: Ich möchte 2 Wochen in Alsaka unterwegs sein. Ich will mit Holz kochen. Wozu ratet ihr?

Stefan
20.01.2012, 20:02
Als Historikbegeisterter gefällt mir die Tomahawk ganz gut. Wenn ich mich jedoch auf ein Beil vergangener Tage verlassen wollte, würde ich mich an den grössten Handwerkern und Schiffsbauern des alten Europas orientieren: Den Wikingern. Die mittelalterlichen Skandinavier waren nämlich nicht nur plündernde Piraten, sondern besassen ein unglaubliches Geschick bei der Fertigung von Werkzeugen und deren Einsatz im Bau. Sie hatten Spaltäxte, Bartäxte, Doppelohräxte, Dänenäxte, Wurfäxte, Plankenbehauäxte, Holzfälleräxte und eben noch mehr Äxte. Aber im Gegensatz zur eher filigranen Tomahawk waren die Werkzeuge der Wikinger roh und massiv. Ein Gutes Werkzeug muss durch seine Einfachheit und seinen Wirkungsgrad bestechen. Ergonomie, Funktionalität, und Effektivität entscheiden, ob man eine Gerätschaft beim Tagewerk gebrauchen kann. Bei Äxten und Beilen würde ich mich jedoch auf die lange und eiserne Erfahrung Europas verlassen. Die Tomahawk scheint mir eher als Nahkampfwaffe konzipiert zu sein, denn als Werkzeug, allein schon wegen der zugespitzten Hammerseite (ähnlich einer Hellebarde, nur kleiner)

maniacmantis
20.01.2012, 20:30
Hallo Jo_Fetz,

also meiner Meinung nach wär eine kleinere (kürzere) Machete oder ein massiveres Messer am vielseitigsten.
Wenn ich mich in der Wildnis aussetzen lassen müsste und mir ein Werkzeug aussuchen müsste, würde ich eins von beiden wählen.

LG
Günter

ID 2187
20.01.2012, 20:41
Hallo
Ich habe schon einen 17cm Baum mit meinen Kukrie umgehauen. Man muss sich erst an die Form Gewöhnen. Sobald man das raus hat kein Problem.
Durch die breite Klinge kann man diese gut im ersten drittel greifen und bedingt Feinarbeiten durch führen.

Als Messer Groß sind mir zum arbeiten Das Buck Blackhawk und das USMC Messer die liebsten.
Dazu noch ein Taschenmesser.

@Stefan Die von dir angesprochen Tomahawk ist eine Kriegstomahawk es gibt unzählige Varianten und Fantasie Stücke. Ein guter Stiehl soll bei den Amis aus Hickorieholz (Schreibweise ? ) sein.
Also bei meiner Kriegstomhawk (Made in China) die habe ich stark belastet Schlagen, Werfen sogar zum hebeln und vieles Mehr. Halt immer noch.

Hier mal ein Link über Kriegstomahawks

http://www.knifecollector.net/TomahawksAndWar.html

Wikinger Axt bzw. Beil damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Da kenne ich nur die aus den Filmen und da bin ich immer Skeptisch wegen der Originalität.
Besitzt du eine Wiki Axt ?

Gruß Brumbaer

Stefan
20.01.2012, 21:57
Nein, ich habe ein einfaches Küchenbeil. Das genügt mir auch vollauf, an der Seite meiner anderen Werkzeuge. Ich besitze jedoch eine Wikinger Spatha, ein Kurzschwert, aber dieses benötige ich natürlich nicht zum arbeiten. Wenn ich mich für eine wikingische Axt entscheiden müsste, dann würde ich wohl eine kleine Bartaxt wählen, da diese ein "Leichtgewicht" ist und dennoch eine breite Schneidefläche aufweist.

Kartoffelknilch
20.01.2012, 22:11
Also wenn ich das alles mal ganz platt und pragmatisch beurteilen soll, dann läßt sich das einfach definieren:

Eine Axt ist ein Werkzeug, welches man zur Not auch mal als Waffe benutzen kann.

Ein Tomahawk ist eine Waffe welche zwar auch zur Not als Werkzeug benutzt werden kann, aber bei weitem nicht so viel aushält.

7205

Mein Favorit :)

ID 2187
20.01.2012, 22:33
Hallo
@Stefan Bei der Bartaxt gibt es ja unzählige Varianten. (Im Indernet mal Bilder geschaut)
Mir gefällt die mit der fast geraden Schneide. Mehr in die Richtung Behaubeil und Breitbeil
Etwas runter Scrollen im Link
http://www.atelier-funkenflug.de/de/axe.html (http://www.atelier-funkenflug.de/de/axe.html)

Denke mal die ist gut zur Holzbearbeitung und wenn man die Hand ganz oben ansetzt denke ich mal kann man da bedingt auf Feinarbeiten machen.
Kommt mit auf meine haben möchte / brauch ich noch Liste.

Spatha bzw. diese Richtung hat ich auch mal ins Auge gefasst. Habe mich aber doch dann für die Ochsenzuge entschieden. Siehe Bild zum großen vergleich habe ich eine Einwegfeuerzeug dazugelegt.

Gruß Brumbaer

ibex
20.01.2012, 22:51
Die Bartaxt ist auch mein Faworit, aber wenn man die "Liebhaberei" mal weglässt ist die kleinste von Fiskars (aber mit langem Stiel)am effizientesten.
Kosten-Nutzen effekt spricht aber eher für ein Küchenbeil (das kann man auch ohne Gewissensbisse mal etwas Härter rannehmen !).

Dreamcatcher
21.01.2012, 10:30
Ich trage IMMER ein Messer mit feststehender oder feststellbarer Klinge bei mir. Je nach Situation bzw. Vorbereitung entweder eine kleine Machete oder eine Axt/ ein Beil...

DC

Thomas H.
21.01.2012, 11:04
Wie es die Vorschreiber auch schon meinten. Kommt immer auf den Gebrauch, das Vorhaben an. Bei mir dabei ist immer das Taschenmesser, zusätzlich würd ich dann noch zu einem stabileren Messer raten. Fürs gröbste kommst Du damit hin. Ansonsten würde ich ebenfalls zur Bartaxt bzw. günstigen Küchenaxt raten. Gilt eben immer abzuwägen Funktion gegen Gewicht.

Gruß Thomas

mueller
21.01.2012, 11:34
Da ich zu wenig Erfahrung mit einer Machete habe, bin ich beim kleinen Beil geblieben. Aber das mag ich dafür auch so sehr, daß ich es nicht weggeben möchte.

Holger
21.01.2012, 14:39
Ich will mal auch noch ein Bisschen Senf dazu geben.
Als Beil kommt für mich eigentlich nur das Tischlerbeil in Betracht. Diese Beile haben ebenso wie Behaubeile der Zimmerleute einen einseitigen Anschliff. Das heißt, das sie auf der einen Klingenseite vollkommen flach sind und auch nur von einer Seite geschärft werden. So ein Beil kann alles was ein normales Beil auch kann. Aber zusätzlich kann es hervorragende glatte Flächen erzeugen (je nach Können des Benutzers). Deswegen ist es eben nicht nur ein Baum-umhau-beil sondern eignet sich auch gut zum Bogenbau und was weiß ich nicht alles.
Die meiner meinung nach besten Äxte stellt heute die Firma gransfors bruks aus Schweden her. Wenn ich mal genug Geld habe.....
Bester Gruß
Holger

Jo_Fetz
21.01.2012, 16:34
Also wenn ich das alles mal ganz platt und pragmatisch beurteilen soll, dann läßt sich das einfach definieren:

Eine Axt ist ein Werkzeug, welches man zur Not auch mal als Waffe benutzen kann.

Ein Tomahawk ist eine Waffe welche zwar auch zur Not als Werkzeug benutzt werden kann, aber bei weitem nicht so viel aushält.

7205

Mein Favorit :)

Hey K.Knilch, Die Axt auf deinem Bild gefällt mir gut. Ist die den Handgeschmiedet?, sieht zumindest so aus.
Und wo hast du die den Herr. Es gibt nur wenige Hersteller die einem zusichern ein stabiles Werkzeug zu verkaufen. :lächeln:

Kartoffelknilch
21.01.2012, 17:20
Jap, ist eine selbstgeschmiedete und auch der Stiel ist selbst gefunden, ein passendes Stück Esche. :lachen:

Die Axt ist höllisch scharf geschliffen, habe mir damit mal in den linken Zeigefinger bis auf den Knochen geschnitten, als ich kleines Spaltholz zum Feuermachen gemacht habe.

Die Schneide fiel aus ca 5 cm Höhe auf meinen Finger, nur Eigengewicht als Schwungmasse...
5mm näher zur Hand und ich hätte mein letztes Fingergelenk getroffen und ich geh mal davon aus, dass dann meine letztes Fingerglied ab gewesen wäre...:staunen:

Am Anfang war das alles nicht sooo schlimm, tat kaum weh... Aber als ich dann mal hinein geschaut habe in den Schnitt und etwas helles schimmern gesehen habe, bin ich fix rein und hab mich von meiner Frau verarzten lassen!
Mir war auch echt blümerant als es angefangen hat zu pochen und das Blut sich langsam in meiner Handfläche gesammelt hat...

Hab mir laut Aussage meiner Frau auch den Knochen angeritzt, da ich da nun Kallusgewebe gebildet hab... aber alles funzt noch und nun hab ich eine Narbe mehr.

Ein Mann ohne Narben ist ein Säugling! :Zunge raus:

Wo bekommt man so eine Axt nun her?
Tja, besuch doch einfach mal einen Schmiedekurs in deiner Gegend, da kannst sowas bestimmt mal anfertigen. Äxte werden eigentlich immer gerne genommen um als Beispiel zu dienen, da viele verschiedene Techniken benötigt werden zur Herstellung.

Ansonsten fällt mir nur noch das Internet ein...

Wenn ich mal wieder die Möglichkeit zum schmieden habe, werd ich mal wieder welche machen, also Axtköpfe, dann kann ich ja mal ein paar hier unter "Biete/Suche" oder so einstellen.

Wataru
21.01.2012, 18:10
Also einen Tomahawk würde ich Dir nicht empfehlen, da ich darin auch am ehesten eine Nahkampfwaffe sehe. Nicht das du mit einem wircklich gut gemachten zur Not nicht auch ein Stöckchen bearbeiten könntest. Doch sind die in der Regel, wenn sie ausnahmsweise etwas wert sind, teurer sogar als eine richtig gute Schweden Axt.

...und für eine echte Gränsfors würde ich, in einer Notsituation ein kleinen Finger hergeben! Für einen Tomahawk nicht mal einen Zeh.... ;)
Eine echte Gränsfors ist bei richtiger Handhabung eine Axt fürs Leben. Sehr zu empfehlen aus meiner Sicht ist die Seite http://www.feinewerkzeuge.de/grans.htm . sehr gute Produkte und gut beschrieben!

Auch die Japanischen Aexte von da sind ihr Geld echt wert, also ich benutze immerhin sehr gerne die Axt eines Kumpels ( eine Warikomi ) aus dieser Serie http://www.feinewerkzeuge.de/japaneseaxes.html

Historische wie z.b. Aexte der Wikinger- Franken- Merrowinger Zeit oder auch anhand vorbildern der Unabhängikeitgskriegen können sehr gute Alternativen sein.
Aus meiner Erfahrung heraus ist es aber echt nicht immer leicht hervorragende Qualität zu finden, da nur die wenigsten historischen Schmiede, heute so viele übungsstunden haben wie ein dazumaliger Schmied und wenn schon sind solche Werkzeuge meist ziemlich teuer und oft auch sehr schwer. Doch können sie einem durch ihre Gestaltung und Wertigkeit sehr lange freude bereiten. Geschmackssache, sie können nichts was eine Moderne Axt nicht kann! Das aber oft sehr gut!!!

Auch der Winkel des Axtkopfes sollte man sich jeh nach Anwendung gut überlegen. Denn es gibt Beile die perfekt sind um ein Reh zu verarbeiten mit leicht gewölbter Klinge, die schon genannten abgeflachten Tischleräxte, Trekkingäxte für jeden zweck irgendwie zu gebrauchen und eben auch die schweren Spaltäxte.
Aus diesem grund gibt es auch diese Monster Aexte mit zwei Schneiden. Nicht als eine, "ich bin ein Barbar Waffe", sondern weil bei einer guten, beide Seiten in einer anderen konischen Form geschliffen sind und man so 2 verschiedene Werkzeuge bei sich haben konnte.

Aus eigener Erfahrung gesagt braucht man aber verdammt viel Kraft um mit einer Doppelaxt was zu bewerkstelligen und erst recht fürs Axt werfen damit. Geht zwar super aber ja so ab ca. 120 Kilo Muskelmasse. ;-) ebenso ist das mitnehmen alles andere als praktisch.

Ebenso ist nicht jede Axtform gleich geeignet für grünes Holz ( eher runde formen ), wie trockenes, auch eine frage der Form und des Winkels des Klingenkopfes.

Also vor dem Axt kauf, sich einlesen und gut überlegen was man wirklich braucht. Dann nicht am falschen ende sparen und sich ein gutes Geschäft oder einen Schmied suchen. So wird man lange daran freude haben.

Oder eben in einen Kurs gehen und selber mal eines Schmieden, finde ich auch eine schöne Idee.

Im Macheten Thread wurden sonst auch noch die Gertel besprochen, ein ebenso sehr oft ausreichendes Waldwerkzeug, das viel weniger kostet als eine gute Axt,
oder auch das Sax oder Haumesser. http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/1925-Machete-!-Machete/page4?highlight=machete eine Europäische Variante ähnlich einer Machete oder eines Matrosen Tau-messers.

und wie bei jedem Werkzeug, viel damit üben und sich damit vertraut machen, das wenn es mal schnell gehen muss man sich nicht damit verletzt!

Auch können ein paar gute Handschuhe mit allfälligen Schneidschutz und evtl. eine Schutzbrille, als Anfänger eine gute Investition sein. Sogar bei historischen Aexten!!!

Ausser natürlich im Reenactment Lager, da ganz klar nicht! ;-) schliesslich sind abgehackte Finger Historisch belegt :lachen:


Klar Narben sind schon cooler als Tattoos, aber echte bodymodification ist halt nicht jedermans sache. :rolleys:

auf ein frohes Hacken
Wataru

und wenn doch ein Tomahawk sein muss dann einer von Gränsfors Schweden geschmiedet ;-) 7214

ID 940
21.01.2012, 19:58
Hier soll es um "großes" Werkzeug gehen. Was haltet ihr für das beste große Werkzeug? Womit habt ihr Erfahrung?
und wie viele von den Geräten sollte man besitzen?


Man sollte das Werkzeug besitzen, das man benötigt. Mein längstes Beil hat ca. 80 cm Stiellänge, das kürzeste <25 cm Gesamtlänge. Das beste große Werkzeug ist dem einen eine Stahlstange zum Hebeln, Graben, Löcher setzen u.ä., für den Heimwerker die lange Rohrzange. Wer ein Haus hat und vieles selber macht, braucht von jedem etwas.

D.h. so viele Gerätschaften wie eben die Arbeiten es erfordern, ausser man leiht sich das wenige + selten Gebrauchte von Nachbarn. Sehr viel sinnvoller und eine der besten Gelegenheiten, sich auszuhelfen und Gemeinschaften aufzubauen. Bestimmte Werkzeuge, Schneid- bzw. intensiv zu pflegende Geräte, sollten m.E. dann selbst beschafft werden, wenn man die Sachen spontan in einwandfreiem Zustand braucht. Ein Beil wie Sägen gehören dazu. Trotzdem kann man etwa große Sägen oder elektrisch betriebene meiner Meinung nach gut teilen, da gehen die Meinungen sicher auseinander, ich schneide fast alles von Hand, obwohl Kettensäge wie elektr. Heckenschere im Haus sind.


Ich wollte mich zwischen Axt bzw. Beil und Tomahawk entscheiden. Doch noch bin ich unschlüssig.


Warum enscheiden, kaufe beides und übe dich darin ! :Gut:
Ein Kriegsbeil habe ich mangels Krieg noch nie benötigt, ein Lattenhammer erfüllt den Zweck, ein Loch in Metall etc. zu schlagen, ausgezeichnet. Mangels Urwald besitze ich keine spezielle Machete, aber eine sog. Survival-Machete von Ontario, ein kurzes schweres Haumesser, ein prima Werkzeug für Holz, finde ich. Die Namensgebung interessiert micht nicht, sondern der reine Gebrauchsnutzen inkl. Preis. Ein (sehr) gutes Handbeil kostet 30-50 Euro, ein Tomahawk wie z.B. das Trench Hawk (http://www.swords-and-more.com/shop1/cold-steel/trench-hawk-p-7093.html) von Cold Steel bekommt man für 50 Euro aufwärts, mit 100 Euro hat man ergo ein Set. Oder man greift gleich zum Alleskönner aus Neuseeland (youtube (http://www.youtube.com/watch?v=5r4E2n83dmk)). :lächeln:

Mich interessiert eher ein zweischneidiges Beil mit kurzer Grifflänge (das Ochsenkopf (http://www.simon-werkzeuge.de/holzbearbeitung/forstwerkzeuge-aexte/doppelaxt-von-ochsenkopf-gedore-gruppe.html) in klein), zwei scharfe Klingen evtl. mit unterschiedlichen Schärfwinkeln halte ich für einen (Zeit-)Vorteil. Habe leider noch kein Angebot gesehen, das mich überzeugt hat. Tipps willkommen !

Stefan
21.01.2012, 21:33
Die Gerber Gator Machete benutze ich nur zum entasten und zum sägen. Wenn ich schnell Deckmaterial für eine Unterkunft brauche, ist die Machete für mich persönlich ein effektiver Weg, um Zeit zu sparen. Natürlich kann das das Beil auch, aber die Säge ist für mich unersetzlich. Darum habe ich auch gezielt eine Machete gekauft, welche über schneide und Säge verfügt. Ich bin ein bequemer Bushcrafter :-)

Wataru
22.01.2012, 01:46
@crusoe Hallo die einzig Doppelschneidige Axt mit kleinem Stiel die ich kenne ist der SOG Fusion Double Hawk Tomahawk mit 43cm gesamt Länge, bei 1.3 Kilo Gewicht.7218Kann die Qualität aber nicht beurteilen und finde auch keine Infos ob es 2 verschieden geschliffene Klingen sind.

Gruss
Wataru

ID 940
23.01.2012, 19:15
In den USA finden sich scheint es auf der Basis der "Nessmuk (http://en.wikipedia.org/wiki/Nessmuk)"-Variante solche Beilarten, siehe die Beispiel-Sets auf oldjimbo:
http://www.zianet.com/jgray/nessmuk/woodcraft/contents.html (Schriften)
http://www.oldjimbo.com/survival/edgewise/edgewise.html (=Bildquelle)

7280

Aus Kapitel 2 (http://www.zianet.com/jgray/nessmuk/woodcraft/chapter02.html):


"And just here let me digress for a little chat on the indispensable hatchet; for it is the most difficult piece of camp kit to obtain in perfection of which I have any knowledge. Before I was a dozen years old I came to realize that a light hatchet was a sine qua non Latin: Essential, indispensable. in woodcraft and I also found it a most difficult thing to get. I tried shingling hatchets, lathing hatchets and the small hatchets to be found in country hardware stores, but none of them were satisfactory. I had quite a number made by blacksmiths who professed skill in making edged tools and these were the worst of all, being like nothing on the earth or under it—murderous-looking, clumsy and all too heavy, with no balance or proportion. I had hunted twelve years before I caught up with the pocket-axe I was looking for. "

Wataru
23.01.2012, 19:33
@ crusoe ja so etwas fände ich einiges sympathischer als dieser SOG Tomahawk, mir gefällt dieser Trapper look einiges besser als so Taktisches zeuchs..... Falls Du einen Händler findest, würde mich auch interessieren! Danke
Gruss
Wataru

Dreamcatcher
24.01.2012, 09:25
@wataru

www.hudsons-bay.de

LG
DC

Fairlane
24.01.2012, 12:43
@ Crusoe:

Nessmuk habe ich die Tage gerade fertig gelesen und ja - sein auf Wunsch angefertigtes Beil finde ich auch richtig toll und sinnvoll.

Aktuell in Nutzung habe ich von Gränsfors das Jägerbeil und finde es verdammt gut, als auch wertig verarbeitet.

Gruss, Fairlane

chrisi86
24.01.2012, 20:07
Moin Kollegen,

ich habe wie jeder echte Kerl ein Taschenmesser immer am Mann. Ist ein kleines, unkaputbares Herbertz mit feststehender Klinge und kullert seid nunmehr 18 jahren in meiner Hosentasche rum.
Im PKW habe ich immer ein kleines Gränsfors Bruks Fahrtenbeil und eine japanische Klappsäge dabei. Im Pickup fährt immer eine Gränsfors Bruks Forstaxt von Mattias Mattsson und eine große japanische Klappsäge (Big Boy) mit.
In der Werkstatt stehen etwa 10 verschiedene Beile und Äxte. Die meisten aber nicht im Einsatz, da ich nur 1 oder 2 Lieblingsbeile hab, darunter ein kleines rechtes Breitbeil.
Für den Wald habe ich etwa 5 gut mittlere bis schwere Äxte die oft nur zum keilen genommen werden, denn meine Lieblingsaxt ist die Forstaxt von Mattias Mattsson. Zum Äste abschlagen in Dickungen benutze ich am liebsten eine Machete von Fiskars. Als ich merkte wie gut die gehen hab ich gleich noch eine zweite gekauft. Die müssen wirklich sehr selten geschärft werden, verkleben kaum durch Harz, da sie mit so schwarzem Zeugs beschichtet sind und arbeiten fast von alleine. Meist hab ich eine kleine Kiefer schneller mit der Machete entastet als mit der Kettensäge.
Und da ich, wenn es sich ergibt, gern meine historische Sammlung vervollständige :D, habe ich etwa 8-10 alte Äxte und Beile in der Wohnung, darunter einige schöne Breitbeile und zwei große französische Äxte mit Tülle und langem Hals.
Mein leztes Schnäppchen war ürbigens letzte Woche eine 2,20m Zweimannsäge zum auftrennen von Stämmen. Leider stark verrostet aber auch nach 150 Jahren noch absolut einsetzbar. :Gut:

Grüße
Christian

Wataru
24.01.2012, 22:22
@dreamcatcher Danke ein echt schöner Link...coole Sachen für den Trapper von heute. :)

Doch eine Nessmuk Axt haben sie leider nicht im Angebot.
Die einzige Seite die ich bisher gefunden habe, die hochqualitative Nessmuks verkauft ist Garry Kelley, wahrlich wunderschöne teile, aber halt nicht in Europa und leider nur auf Bestellung.
http://www.theblademaker.com/nessmuk_axes/nessmuk_gallery.htm Falls jemand eine Seite aus Europa kennt die ähnliche Aexte verkaufen würde, bitte hier melden. Ich würde mich sehr über eine Bezugs Adresse freuen.....bitte!!!! :)
anderes bsp. von Nessmuk Aexten http://ssidders.tripod.com/id121.htm

Ansonsten sehe ich mich noch finanziell überlastet, weil ich mir bar jeder Vernunft so eine von G.Kelley Importiere.

Also strengt eure grauen Zellen an.....irgend ein Schmied muss es doch wohl geben. :)

grüsse Wataru

pioneerHT
08.02.2012, 19:36
Guten Abend miteinander,
für unterwegs würde ich ein großes stabiles Messer und eine Klappsäge (z.B. Bahco) bevorzugen. Wie bei Kartoffelknilch gehört, ist die Verletzungsgefahr mit Axt oder Beil ungleich größer.
Ist vielleicht ein Argument gänzlich auf Axt oder Beil zu verzichten. Ein Tomahawk ist nur bedingt zum Holzspalten geeignet.
Mit dem Messer kann man sehr gut kleines Holz zum Feuer anzünden spalten.

PhilippG
01.06.2012, 20:04
Doch eine Nessmuk Axt haben sie leider nicht im Angebot.
Die einzige Seite die ich bisher gefunden habe, die hochqualitative Nessmuks verkauft ist Garry Kelley, wahrlich wunderschöne teile, aber halt nicht in Europa und leider nur auf Bestellung.
http://www.theblademaker.com/nessmuk_axes/nessmuk_gallery.htm Falls jemand eine Seite aus Europa kennt die ähnliche Aexte verkaufen würde, bitte hier melden. Ich würde mich sehr über eine Bezugs Adresse freuen.....bitte!!!! :)


Das waer wirklich super, sowas als Serienprodukt mit genau dieser Schneidengeometrie zu bekommen. Ich hab auch nix! Plane in den nächsten Monaten die Condor Taschen Doppel-Beile anzuschaffen, per Bestellung in USA. Das ist wohl was am nächsten hinkommt. :)
In diesem Thread
http://www.ramanon.com/forum/showthread.php?74979-Condor-knives-new-toys
dieses Bild
http://bushcraft.fr/phpBB/upload/images/zebulon_dsc04201.jpg

Gruß,
Philipp

ID 940
01.06.2012, 21:30
Beim Knifecenter gibt es weitere double bit (http://www2.knifecenter.com/kc_new/store_store.html?usrsearch=double+bit) Modelle, alle von Condor, nicht in dieser Liste das Chopping Tool (http://www2.knifecenter.com/item/CN4000S/Condor-Tool-and-Knife-Chopping-and-Splitting-Hatchet-5-12-inch-Satin-Staniless-Steel-Head-Hardwood-Handle-Leather-Sheath), das deinem 440C-Modell aus dem Forum entsprechen dürfte.

PhilippG
01.06.2012, 21:50
ich glaube, "Joe" von eqip2endure, der 2009 auf der Suche nach einem Nessmuk Beil war, die Entwürfe gemacht hat.
Diese letztere kleine EinhandAxt scheint gut ausgeschliffen zu sein. Ich wollte beide ordern, also auch die Thunder Bay Axt, aber mein Händler kann nur auf die eine zugreifen. Bei Knifecenter muss man mit 2-3 Wochen Lieferzeit vor Versand rechnen, auf Lager seien sie nicht. Ok, ich mach dann mal eine Liste der Dinge die ich ohnehin bestellen wollte ... :D
Gruß,
Philip

NoX
09.06.2012, 00:06
Der titel lautet ja "was macht Sinn..."
Da muss ich sagen, dass es natürlich von der Situation abhängt - auf kleinen Ausflügen hat mein Klappspaten meist alles abgedeckt,"Toilettenoption" Säge, Beil - man braucht zwar länger als mit ner richtigen Säge/Beil aber so dramatisch ist das meiner Erfahrung nach meist nicht.
Musste noch nie größere Bäume umnieten, bisher hab ich mich da auf rumliegendes Totholz und unter 10-jährige Traubenkirschen (eingeschleppte Art, eine wahre Pest) verlassen.
Solang man kein Schiff bauen will, fällt mir kein Grund ein wozu man mehr rumschleppen müsste - haben sollte man natürlich was an Beilen/Äxten, eine machete hab ich auch wenns in der krise dann doch mal mehr zu tun gibt, aber auf touren mit rumschleppen würde ich die nicht wollen und wirklich vermisst hab ich die auch noch nicht.

KastorDJT
11.12.2012, 15:18
Ich mache das eigentlich an der Gegend fest. Im Norden Beil/Axt in Heiß/Feuchtgebieten die Machete. Ich habe auch gerne das Survivelwerkzeug von Lofty Wiseman dabei, da ich damit bei einer Kontrolle bessere Argumente habe, als wenn ich z.B. das Gerber BMF mitführen würde!

C71
11.12.2012, 19:50
Habe ein Tomahawak von S.O.G. Meiner Meinung nach überhaupt nicht zu gebrauchen, weder zur Selbstverteidigung und erst recht nicht als Axt. Und das ist bestimmt noch nicht das allerschlechteste was es so gibt. Kaufkriterium war eben das es eher Werkzeugkarakter hat und unter der Bezeichnung "Camping Beil" verkauft wird.

10697


Ich habe auch gerne das Survivelwerkzeug von Lofty Wiseman dabei, da ich damit bei einer Kontrolle bessere Argumente habe, als wenn ich z.B. das Gerber BMF mitführen würde!


Grosse Messer machen sicher Sinn. Schon aus dem Grund Sinn weil sie abschrecken. Die beste Waffe ist die die so sehr abschreckt das man sie nicht einmal anwenden muss.

Unabhäniger
12.12.2012, 11:51
Hallo zusammen

Ich mag den Gertel, ist vielseitig einsetzbar und Robust.

Gruss
euer Unabhäniger

http://www.werkzeughandel-roeder.de/media/images/1592165-2.jpg

Quelle: Schweizer Gertel (http://www.werkzeughandel-roeder.de/media/images/1592165-2.jpg)

KastorDJT
12.12.2012, 13:43
Den Gertel habe ich auch! Ist ein super Werkzeug und im Revier sowie im Garten spitze. Auf einer Tour ist er für mich allerdings wegen der eingeschränkten Nutzbarkeit nicht die erste Wahl

Maresi
12.12.2012, 14:37
Hi!

Wie gesagt, da der Einsatzzweck nicht näher spezifiziert wurde lässt sich eine generelle Empfehlung schwer abgeben.
Für mich hat sich bisher auf den Touren und auch im Garten das Ka-Bar Kukri bewährt. Es ist von gröberen Kocharbeiten bis zum Umhauen von armdicken Ästen (wobei ich zugg. nicht die allerdicksten Arme habe :unschuldig:) gut brauchbar und dennoch halbwegs leicht und handlich. Es ist nicht ganz so massiv wie originale Kukris - dadurch aber zum Glück auch nicht so schwer. Der Griff ist sehr robust und bietet ausreichend Grip und Volumen, um ihn gut zu fassen. Die Schärfe ist nicht überragend, aber bei Wildnismessern ist mir eh ein etwas stumpferer Winkel lieber als ein zu spitzer (wobei mir das hier vorgestellte Temsky-Bowie ganz gut gefällt :lechts:).
Kurz: Meine Anforderung ist die eines mäßig ambitionierten Bushcrafters, und das Kukri erfüllt diese Anforderung ideal.

LG,

Maresi

200680G60510
15.12.2012, 07:10
Also ich muss sagen was Werkzeug betrifft kann ich aus eigener Erfahrung die Marke "Fiskars" empfehlen.

Egal ob Axt (versch. Größen) oder Machete, Spaten, Schaufel usw. es hat zwar alles einen stolzen Preis jedoch ist der mE gerechtfertigt.

-Verarbeitung
-Gewicht
-Material
-handling

Alles passt zusammen und ich hab bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht :rolleys:

MfG

Waldemar
17.12.2012, 22:33
Gränsfors Bruks kleine Forstaxt oder ein anständiges Kukri. Von Fiskars hab ich nur die Machete, die ist mMn super, mit dem Rest von der Firma kann ich mich nicht anfreunden.

Romal
18.12.2012, 15:51
Ich würde Maresi zustimmen, das Kukri erflltfür unsere Breiten eigneltich so ziemlich alle Faktoren bei kleinem Gewicht.Imho benützen die Indischen und britischen Streitkräfte das immernoch, das wird seine Gründe haben.In Verteidigungsfällen ist es auf jedenfall besser zu nützen als ein Tomahawk mit Sitze am rückseitigen Ende oder ein zu kopflastiges Beil, es kann ziemlich unauffällig geführt werden, man kann es partiell schärfen, die obere Hälfte beispielsweise zum Holzhacken nutzen, die untere Hälfte etwas schärfer zum Durchtrennen von Seilen. Für Kocharbeiten sind die meisten Kukris noch präzise genug, für ganz feineArbeiten sind die natürlichauch nichts. Traditionell gibt es allerdings Beimesser zum Kukri, theoretisch hat man damit alles, was man benötigt.Das Gewicht entspricht dann auch etwa einem traditionellen Beil.Revedere

Delta-force
07.11.2014, 20:10
Der Tomahawk taugt auf jeden Fall als Beil. Man muss aber ein paar Sachen berücksichtigen.

Tomahawk nur mit Holzhandle (Griff). (Nur damit hat man genug Masse zum Schwingen und vor allem
ist das auch ein flexibles Material sehr oft Hickory Holz) Hickory hat eine hohe Flexibilität und ist darum
auch bei Pfeilbögen anzutreffen.

Man sollte sich auch an Formen der Native Indian Tomahawks orientieren. Reiner Stahl ist zu schwach.
Als Material sollte man Kohlenstoffstahl - modern auch als Karbonstahl bezeichnet genommen werden.
Diese Stahlart wird von Japanischen Schmieden seit hunderten von Jahren eingesetzt.

Tomahawk wie von SOG mit Kunststoffgriff kann man vergessen. Die Dinge federn so stark, dass ist kein
Vergleich zu einem Holzgriff.

http://www.hawkthrowing.com/history-of-tomahawks.html

Tomahawks taugen sehr wohl als Kurzbeile für die Holzbearbeitung, wie das bei uns ein Kurzbeil auch tut.
Tomahawks sind nicht geeignet als Langbeile um grosse/dicke Bäume zu fällen.


Russ. Sprichwort: *Was mit der Feder geschrieben wurde - kann mit der Axt nicht zerstört werden"

ID 6436
07.11.2014, 20:12
Was ist denn ein "Pfeilbogen"?

Delta-force
07.11.2014, 20:19
Das gleiche wie ein Bogen Kurz oder Langbogen. Die Bezeichnung Pfeilbogen wird meistens bei Jugendlichen erwähnt Pfadi etc.
In der Schweiz ist die Bezeichnung häufig und auch geläufig.

ID 6436
07.11.2014, 20:23
Da ich kein Schweizer bin war mir der Terminus nicht geläufig.

Pfeilbogen klingt für einen Deutschen wie Wort-Gewurschtel. ^^

Danke für die Aufklärung.

Grüße,

ACD

ID 2743
07.11.2014, 20:46
Mein neuer Favorit ist diese Baumarkt Spaltaxt von Fiskars mit langem Stiel.
21383

Der Stiel ist aus Fiberglas, und dadurch relativ leicht auch längere Zeit zu führen. Im Vergleich zu meinem alten kurzen Beil, ist die Axt um Welten besser. Die Schlagvibrationen sind minimal. Der Axtkopf kann aufgrund der Bauform nicht abfallen (ist mir schonmal passiert).

Wie lange die Axt scharf bleibt, kann ich derzeit nicht abschätzen, aber zum arbeiten oder abwehren (quer vor der Brust gehalten oder schwingen) ist sie für meine körperlichen Proportionen optimal. Ich bin der Meinung das mann in einer Krisensituation möglichst energiesparend arbeiten sollte und das wird damit absolut möglich. Ich hatte vorher noch nie so viel Anzündholz in so kurzer Zeit geschafft. Ich musste nur aufhören, weil unsere Lagerstelle voll war. Ein sehr befriedigendes Gefühl, mal nicht aufzuhören, nur weil der Körper schlapp macht :grosses Lachen:

Hier gibt es ein paar mehr infos: http://www.spaltaxttest.com/fiskars-spaltaxt-x17/


Gruß TacOp

ID 1370
08.11.2014, 10:16
Die zermürbende Frage, welches ist das beste Beil, hat mich lange beschäftigt......das beste Beil ist das, das man zur Hand hat.
Also hab ich mir einfach ein 8er Set Billigbeile aus (wahrschinlich China) bestellt, die haben so um die 40€ gekostet.
Ich hab die Dinger üüüüberall verteilt...an jedem Ofen im Haus, im Auto, Werkzeugkiste, im Schuppen und und und.

Und mal ehrlich, wie wichtig ist die Stahlqualität bei einem Küchenbeil...ich hab noch keins kaputt gekriegt:rolleys:21387

- - - AKTUALISIERT - - -

Als Antwort auf die Frage vom Themenstarter....ich find die Machete ist das vielseitigste Werkzeug, ein großes Messer mit dem Nutzen eines kleinen Beils und eine Blankwaffe mit der man auf Abstand bleiben kann.


21388

Mein Favorit ist die Nummer 4 von Linder. Gibts in 3 verschiedenen Längen für wenig Geld.

Gruß Klappspaten

Romal
15.11.2014, 22:27
Neulich bin ich auf etwas interessantes gestoßen.
Die Klax (http://www.kleckerknives.com/klax/), einen Axtkopf, der über ein Schraubsystem an einen vor Ort hergestellten Stiel geklemmt/spannt werden kann und je nach Ausführung auch über zusätzliche Werkzeuge verfügt.

Das Konzept an sich sieht recht nett aus, mal gucken ob ich mir so etwas für meine nächste Sommertour leisten kann...

Von Fiskars Äxten für Touren oder den BOB würde ich abraten, nachdem ich jetzt schon mehrere Berichte von gesplitterten Stielen gelesen habe. Eine Feldreparatur ist da nicht ohne weiteres möglich, dazu kommt die Verletzungsgefahr.

Ein weiteres Werkzeug was sich anbieten würde ist das Skrama (https://www.varusteleka.com/en/product/terava-skrama-bush-knife-carbon-steel/28025), welches in nordischen und osteuropäischen Outdoorforen in letzter zeit häufiger erwähnt wird. Dieses etwas größere Messer soll wohl die eierlegende Wollmilchsau für Bushcrafting und Holzarbeiten sein.


Revedere Romal

swissgunner
03.12.2015, 16:09
Ich persönlich habe eine SOG Machete 33cm mit einem Sägerücken. Gekommen ist sie mit einer robusten Nylonscheide. Bisher habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, wobei ich anmerken muss das ich damit noch nichts Grösseres damit bearbeitet habe. Für Feuerholz oder Kleinen Unterstand bauen tuts sies allemal. Wie "robust" die Nylonscheide ist, kann ich nicht sagen da ich erst seit 1/2 Jahr in Besitz der Machete bin.

C71
03.12.2015, 18:56
Ich würde zur Axt greifen.Gränsfors ist einer der besten Hersteller, und kostet auch nicht mehr als ein schlechtes Tomahawk.

witchcraft
03.03.2016, 15:17
Bin ja ein Kukri Fan und daher sehr zufrieden mit dem Condor Heavy Duty Kukri ( 8mm Materialstärke) das ist schon ein ordentlicher Klopper und kann eine Menge einstecken und leisten.

32819

Meine Rezension damals auf A......

Die Condor Variante des Kukri (oder Kukuri, beides ist richtig und hängt von der Region ab)
lehnt sich zunächst recht stark an den Original Kukri Messern aus Nepal an, verzichtet aber auf das „Cho“ die kuhfußförmige Einkerbung vor dem Griff, die sowohl rituelle als auch praktische Bedeutung beim Einsatz als Waffe hat, von dem wir aber hier nicht ausgehen wollen. Das Condor Kukri ist deutlich schwerer und hat eine deutlich dickere Klinge als die Originale.
Die Originale aus Nepal (nicht der Andenkenkitsch) werden heute häufig aus den Blattfedern von LKW geschmiedet und sind recht gut. Mir ist El Salvador und Condor qualitativ vertrauter, als die Asien-Schmieden, die aber sicher gut sein können.

Das Condor Heavy Duty Kukri ist sehr sauber und akkurat verarbeitet. Die schwere Fulltang-Klinge (durchgehender Erl) ist perfekt mit einem Hartholzgriff dreifach vernietet und es sind weder Spalten noch Überstände zu sehen oder zu fühlen. Es liegt SEHR schwer und sicher in der Hand und ist schön kopflastig, was es geradezu in den Schlag hineinzieht.Die Erweiterung/Verdickung am Ende des Handgriffes sorgt dafür ,dass es einem nicht so schnell aus dem Zugriff der Hand rutschen kann.
Auch mit geeigneten Arbeitshandschuhen findet die Pranke einen ausreichenden Halt.
Es hat zudem eine mit Messinghülse verstärkte Bohrung an der man ein kräftiges Lanyard befestigen könnte.
Ich rate davon ab, denn wenn die „Flugschneise“ frei ist, ist es ungefährlicher wenn das Kukri wegfliegt, als wenn es nach einem Abpraller an der Handschlinge zum Mann zurück kommt.
Klar das Ding ist „saugefährlich“ , wenn man damit nicht wirklich aufpasst !
Je nach Kaliber lässt sich mit der Messinghülse im Handgriff auch das Geschoss aus der Patronenhülse ziehen.

Im Gegensatz zu den Nepal Originalen hat es eine sehr schöne und praktische und solide gefertigte Lederscheide, die mit einer Gürtelschlaufe gut und bequem getragen werden kann. Die Originalscheiden aus Nepal sind normalerweise ohne Gürtelschlaufe und etwas hakelig beim Entnehmen und zurückstecken des Messers.Die Condorscheide ist durch die Einnietenbefestigung zwischen Scheide und Gürtelschlaufe zwar drehbar, durch das Gewicht findet das Kukri aber immer wieder in die vertikale Tragweise zurück. Eine Möglichkeit die Scheide am Oberschenkel zu fixieren hat es leider nicht, da hätte schon eine Öse genügt, schade. Bisher aber klar die zweitbeste Scheidenlösung für ein Kukri, die ich bisher gesehen habe. Die beste Lösung bisher für eine Lederscheide
Als echtes Werkzeug ist das Condor Kukri hier also im Quervergleich zu seinen historischen Vorfahren klar im Vorteil.Nebenbei riechen die Condorscheiden angenehm nach Leder, was bei Originalen nicht immer der Fall ist, das merkt man dann im engen Zelt :-).

Das Condor Kukri ist wirklich erstaunlich schwer, was die Solidität der Klinge erhöht und den Einsatz auch in Bereichen möglich macht, wo sonst schon das Beil zum Einsatz kommen würde.
Dadurch das es so schwer ist, würde es bei dem Einsatz als Machete/Buschmesser auf längeren Strecken allerdings sehr ermüdend sein; aber dieser Einsatzzweck spielt für mich in Europa auch keine realistische/wesentliche Rolle.
Die Klinge kommt gebrauchsscharf und sehr sauber geschliffen (gerade, gleichmäßig). Ich würde bei dem Einsatzzweck nicht dazu raten es gesamt auf Rasierklinge zu schleifen , allerdings den schmalen Teil zwischen Griff und Klingenverbreiterung habe ich noch etwas nachgeschliffen.
Dieser Teil dient zum Schnitzen und Entrinden von Holz und darf gerne extra scharf sein.
Die Klinge ist nicht rostfrei,dass heißt das Kukri mag Pflege, Reinigung nach dem Gebrauch (Pflanzensaft ist teilweise erstaunlich aggressiv) und etwas Öl dann und wann. Wer sein Kukri pflegt hat hier etwas für das gesamte Leben gekauft.
Die Klingenrückseite ist gerundet und poliert, eignet sich also nicht für den Feuerstahl Gebrauch. Hier müsste man auf die Klinge zurückgreifen.Theoretisch geht die Rückseite des schmaleren Klingenteils oder die nicht geschärften zwei Zentimeter der Klinge vor dem Griff., habe ich aber nicht ausprobiert.
Das Messer ist für ein Kukri noch relativ kompakt und kann so gut seinen Platz im Rucksack finden, wenn man damit nicht am Gürtel herumlaufen will/darf. Klar das es in Deutschland unter das Trageverbot fällt und nur zu sozialverträglichen Zwecken mitgeführt werden darf.Also dem Rucksack ein Schlösschen spendieren, damit es nicht nur in einem „geschlossenen“ sondern wie gefordert in einem „verschlossenen“Zustand transportiert wird,sobald man in bewohnte Ecken kommt.
Das Teil ist und gilt rechtlich als eine Blankwaffe, auch wenn wir es hier nur als Werkzeug und Messer-/Beilkombination betrachten.
Es schafft spielend Holzstärken/Aststärken bis 10 cm Durchmesser. Es kann auch mehr, ist dann aber dem Beil unterlegen. Man schlägt zunächst V-förmige Kerben ins Holz, und erst zum Schluss erfolgt dann der Trennschlag.Wer das Stämmchen mit der anderen Hand festhält oder sogar biegt (vom Mann weg biegen) kommt schneller zum Ziel und die Klinge verkeilt sich nicht.
Man schlägt wenn möglich das Kukri aus dem Unterarm und dem Handgelenk nicht aus dem Oberarm heraus.Immer wenn man oberhalb des Brustkorbes ausholt, macht man im Prinzip schon etwas falsch und nutzt nicht das Potential eines Kukris als Werkzeug.
Zum Holzspalten oder Batoning muss man den Stamm von außen abarbeiten, also die Rundung erst in ein Vieleck verwandeln und dann immer weiter von außen nach innen abtragen. Direkt mittig in einen zu dicken Stamm geschlagen, neigen alle Kukris dazu sich im Holz zu verklemmen und man bekommt sie sehr schlecht wieder frei.
Fasst man es am Griff und an der breiten Rückseite der Klinge ist es gut zum Entrinden und Anspitzen von Stöcken zu gebrauchen.Auch Zunder kann man damit abschaben. Feathersticks gelingen (mir?) nicht besonders, aber im Notfall geht es sicher, wenn man wirklich nichts anderes dabei hat.

Fazit : Sehr ordentliche hochwertige Herstellung, gut für den echten Outdoor-/Bushcraft-/Survivalgebrauch geeignet, das höhere Gewicht und die damit verbundene Stabilität lohnt sich bei der Benutzung als Haumesser bei Holzarbeiten, hängt aber auch ordentlich schwer am Gürtel.
Als Waffe nicht die erste Wahl, da hat Fox Maniago unter FKMD (Fox Knifes Military Division) die bessere und deutlich leichtere Kukri- Lösung parat.
Dem einfachen kleinen Campingbeil deutlich überlegen, gegen die langstielige Forstaxt natürlich keine Chance. Klare Kaufempfehlung !

Miesegrau
03.03.2016, 17:07
Ich nenne ein Gränsfors Wildmarksbeil und eine Thai Enep Machete aus dem Hause Condor mein eigen. Das Beil nutze ich öfter als die Machete, da es sich zum schnitzen eignet und ich mehr daran gewöhnt bin.

Trotzdem hat auch diese kleine aber kräftige Machete sehr gut bewährt. Ich nehme sie oft um mir einen Angelplatz an den zugewachsenen Ufern der Fulda frei zu machen. Dünnes Material federt bei einem Beil leicht zurück und lässt sich dadurch nicht sauber durchtrennen. Nicht so bei der Machete. Sie schneidet leicht durch krautigen Uferbewuchs und auch dickere Äste sind kein Problem.

Zum Bäume fällen sind allerdings beide Werkzeuge eher weniger geeignet. Das Beilchen habe ich für das Foto aus meinem täglich mitgeführten Rucksack geholt, die kurze und führige Machete lag aus unerfindlichen Gründen auf dem Nachttisch.:unschuldig:

Sam Hawkins
03.03.2016, 22:55
Je nach geplanter Anwendung packe ich einen der folgenden Gegenstände in meinen Rucksack (oft auch beide):

Schweizer Gertel:

http://de.stihl.ch/STIHL-Produkte/Forstwerkzeug-Programm/Waldarbeit-und-Landschaftspflege/Sicheln-Heppen-Gertel-Schäleisen-und-Keile/212304-1636/Schweizer-Gertel.aspx

Für mich der ideale Mix zwischen der leichten Bauweise der Machete und dem doch eher schweren Kukri. Aufgrund des verwendeten Stahls auch mit Behelfsmitteln leicht scharf zu halten und wenn ich dann doch mal einen Nagel oder Stein erwische tut mir die Kerbe in der Klinge auch nicht so weh, wie bei einem gehärteten Kukri.

Gransfors Forstbeil:

http://de.stihl.ch/STIHL-Produkte/Forstwerkzeug-Programm/Waldarbeit-und-Landschaftspflege/Sicheln-Heppen-Gertel-Schäleisen-und-Keile/212304-1636/Schweizer-Gertel.aspx

Nicht zu schwer und auch nicht zu klein und somit den meisten Jobs gewachsen:-).

Bei der Säge habe ich die perfekte Lösung noch nicht gefunden. Um auch hier ein möglich universelles Teil zu finden experimentiere ich mit folgenden Varianten.

Hippster Säge:

https://www.absolut-canoe.de/p/j-a-fallman-bucksaw-hickory-painted/ (Habe sie jedoch für einen Batzen weniger direkt in den Staaten geholt)

Eigentlich fast zu schön zum brauchen..... Deshalb hängt sie auch die meiste Zeit in der Männerhölle dekorativ an der Wand. Die Säge ist für ihre Grösse sehr leicht und absolut perfekt verarbeitet. Sie ist mit wenigen Handgriffen zerlegt und kommt dann in eine Segeltuchtasche.

Eigenbau Handkettensäge:

http://www.amazon.de/Stihl-Sägekette-50-GL-Schwert/dp/B004NJVXY6 plus zwei Paarcordschlaufen

Die Säge frisst brutal Material aus dem Schneidgut und benötigt sehr wenig Platz.

Jaws
03.03.2016, 23:03
Die Handkettensäge steht bei mir auch noch auf der To-Do-Liste....

Ansonsten: Machete, Bowie (kann mich nie entscheiden welches) und Schanzbeil...


Gehen eigentlich Katanas als Machete durch?:confused:

Prof-Remus
04.03.2016, 00:27
Kukri Machete hab ich eine Originale Gorkha Army 1951
Schneidet 1A und liegt super in der Hand. Damit habe ich schon kleine Bäume gefällt.

In der Kukri-Scheide sind auch zwei kleine Messer die wohl zum schleifen gedacht sind. Ich benutze Sie zumindest dafür und es klappt einwandfrei. Eins sieht aus als wäre da Blut dran :ohhh:. Nja Original eben :grosses Lachen:
Bilder kann ich nachliefern falls gewünscht.

Chuck Noland
04.03.2016, 07:56
Bilder kann ich nachliefern falls gewünscht.

Aber bitte unbedingt!
Ich bin durch diesen Threat nämlich auch auf den Geschmack gekommen, mir eine Machete oder was ähnliches zuzulegen...

Edit: Wenn ich mich schon am informieren bin... Worin liegt der Vorteil dieser "nach vorne" gebogenen Kukris?

Anti
04.03.2016, 08:23
Edit: Wenn ich mich schon am informieren bin... Worin liegt der Vorteil dieser "nach vorne" gebogenen Kukris?

Hoi Chuck

Kopflastige (schwere) Klingen eignen sich besser fürs Hacken. Es wird mit geringem menschlichem Energieaufwand viel Energie ins Ziel befördert.
Das Kukri ist auch einfach DAS Messer der Nepalesen, also sollte es möglichst alles Können. Von Schnitzen über Gemüse schneiden zu Dinge zerhacken.

Gruess, Anti

witchcraft
04.03.2016, 09:11
Kukri Machete hab ich eine Originale Gorkha Army 1951
Schneidet 1A und liegt super in der Hand. Damit habe ich schon kleine Bäume gefällt.

In der Kukri-Scheide sind auch zwei kleine Messer die wohl zum schleifen gedacht sind. Ich benutze Sie zumindest dafür und es klappt einwandfrei. Eins sieht aus als wäre da Blut dran :ohhh:. Nja Original eben :grosses Lachen:
Bilder kann ich nachliefern falls gewünscht.

Die beiden kleinen "Messer" bem trationellen Kukri heissen:Karda (scharfes Beimesser)
Chakmak ( Wetzstahl)

Mit dem Chakmak kannst Du meist auch Funken vom Feuerstahl ziehen.

Sam Hawkins
04.03.2016, 10:07
Hinzu kommt, dass du im Bereich der abgewinkelten Klinge ohne zusätzliche Bewegung automatisch zur Vorwärtskraft auch einen ziehenden Schnitt platzierst. Diese Kombination wird auch bei anderen Messern wie der Hippe, Sichel oder Gertel angewendet. Ebenfalls genutzt wird diese Eigenschaft abseits vom Kontext als Werkzeug bei Messern wie dem Ka-Bar TDI oder früher bei den Raptoren von Blade System.


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