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Thema: Neue Gruppe: "Ich koche aus meinen Vorräten..."

  1. #1
    Maresi
    Gast

    Standard Neue Gruppe: "Ich koche aus meinen Vorräten..."

    Hi!

    Ich habe gerade eine neue Gruppe gegründet (quasi als Pendant zur Outdoorküche): Ich koche aus meinen Vorräten...

    Der Sinn bzw. die Abgrenzung zur Survivelküche sollte sein, dass ich mit den zu Hause gebunkerten Vorräten auskommen will (ggf. ergänzt um Erträge aus dem eigenen Garten, aber die Rezepte sollten prinzipiell auch ohne auskommen. Gemüse also z.B. als Verfeinerung, nicht jedoch als Hauptbestandteil).

    Darauf gekommen bin ich aus folgendem Grund: Meine Vorräte sind aus eher theoretischer Sicht zusammengestellt (also in erster Linie auf Nährwert und Lagerfähigkeit auserichtet, was ja durchaus Sinn macht). Allerdings möchte ich im Falle des Falles daraus nicht nur irgend eine Pampe generieren, die mich für 6 Monate am Leben erhält - es soll auch schmecken!
    Daher sammle ich jetzt mal Erfahrungen damit, meine Vorräte aufzukochen - und lade euch herzlich dazu ein, mitzumachen

    Ich bin ja gespannt, was am Ende der ersten Monatstonne noch übrig ist! Werde vermutlich eine Woche lang gekochte Linsen mit Spaghetti essen müssen o.ä. :rolleys:

  2. #2
    Itchy
    Gast

    Standard

    Prima Idee, ich hoffe da kommen viele Anregungen zusammen, ich werde auch mal ein paar Vorschläge posten!

    Lieben Gruss, Itchy

  3. #3
    Previval-Großmeister
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    17.03.2011
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    Großraum Stuttgart
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    5.885

    Standard

    Zitat Zitat von Maresi Beitrag anzeigen
    Hi!

    Ich habe gerade eine neue Gruppe gegründet (quasi als Pendant zur Outdoorküche): Ich koche aus meinen Vorräten...

    Der Sinn bzw. die Abgrenzung zur Survivelküche sollte sein, dass ich mit den zu Hause gebunkerten Vorräten auskommen will (ggf. ergänzt um Erträge aus dem eigenen Garten, aber die Rezepte sollten prinzipiell auch ohne auskommen. Gemüse also z.B. als Verfeinerung, nicht jedoch als Hauptbestandteil).

    Darauf gekommen bin ich aus folgendem Grund: Meine Vorräte sind aus eher theoretischer Sicht zusammengestellt (also in erster Linie auf Nährwert und Lagerfähigkeit auserichtet, was ja durchaus Sinn macht). Allerdings möchte ich im Falle des Falles daraus nicht nur irgend eine Pampe generieren, die mich für 6 Monate am Leben erhält - es soll auch schmecken!
    Daher sammle ich jetzt mal Erfahrungen damit, meine Vorräte aufzukochen - und lade euch herzlich dazu ein, mitzumachen

    Ich bin ja gespannt, was am Ende der ersten Monatstonne noch übrig ist! Werde vermutlich eine Woche lang gekochte Linsen mit Spaghetti essen müssen o.ä. :rolleys:
    Hallo Maresi,

    ich kann Dir nur zustimmen. Die traditionelle Erziehung in D - zumindest in den 70ern und 80ern des letzten Jahrhunderts - bestand darin, dass die Mütter den Mädeln das Kochen beibrachten, aber nicht den Jungs. Ich hatte das Glück, dass meine Mutter der Meinung war, dass auch Jungs kochen lernen sollen. Ein eindeutiger Überlebensvorteil, von dem ich bereits wenige Jahre später während meines Studentenlebens profitiert habe.

    Viele Grüsse

    Matthias

  4. #4
    Maresi
    Gast

    Standard

    Ging mir genau so (bis auf das Studentenleben ). Habe von meiner Mutter auch das Kochen so halbwegs gelernt.
    Ausserdem gab es bei uns (Ö) in der Hauptschule das Fach "Hauswirtschaftslehre". Da haben wir auch neben Kochen auch die wichtigsten Grundregeln der Lagerhaltung gelernt.

    Bin echt froh, dass ich das damals gelernt habe! Kommt mir jetzt echt gelegen.

  5. #5
    Previval-Großmeister
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    Standard

    Zitat Zitat von Maresi Beitrag anzeigen
    Ausserdem gab es bei uns (Ö) in der Hauptschule das Fach "Hauswirtschaftslehre". Da haben wir auch neben Kochen auch die wichtigsten Grundregeln der Lagerhaltung gelernt.
    Hallo Maresi,

    da habt ihr Österreicher echt die Nase vorn. Von solch praktischen Fächern träumt das deutsche Schulsystem.

    Viele Grüsse

    Matthias

  6. #6
    Previval-Großmeister
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    Standard

    Hallo Waldschrat,
    zumindest hier bei uns wird das als Wahlfach auch angeboten...

    LG
    Papa Bär

  7. #7
    Dani051
    Gast

    Standard

    Hallo Maresi,

    Sorry, habe zuerst den Knopf gefällt mir nicht angeklickt, und gleich wieder richtig gestellt! Gefällt mir natürlich sensationell! :lachen:

    Gebe dir vollkommen recht!
    Habe von meiner Mutter, die war Italienerin, sehr vieles in Punkto kochen mitbekommen. Sie hat mich aber auch an ihren Kochkünsten in der Küche teilhaben lassen, obwohl sie in anderen Sachen, na ja lassen wir das Thema, passt nicht hierher!

    Dies ist mir nach meiner Scheidung, vor bald mehr als 30 Jahren sehr zu gute gekommen, weil ich plötzlich, von einem Tag auf den anderen, vor den gestellten Tatsachen stand, und alles selber machen musste, nicht nur kochen!

    Wenn ich mir so vorstelle, dass gewisse Kollegen von mir, nicht einmal wissen, wie man ein Spiegelei in die Pfanne klatscht, immer auswärts essen, oder ihre Frauen oder Freundinne kochen, und falls mal etwas passieren sollte, ja dann mal gut Nacht.

    Da bin ich direkt froh, dass ich dazumal das Ganze quasi von der Pike auf erlernen musste, und heute, kann ich mir etwas anderes gar nicht mehr vorstellen!:lachen:


    Schönen Gruss noch

    Dani

  8. #8
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    137

    Standard

    Hi,also ich habe zum Beipiel schon aus einer Dose Kidney-Bohnen, einer Dose Cornedbeef, etwas Tomatenmark, etwas Salz und Chilipulver ein leckeres "Chili con Carne" gekocht. Das kann man natürlich mit Zwiebeln, Knoblauch und frischen kräutern verfeinern, so man hat und so man mag. Mit dem Chili vorsichtig sein, sonst gibt es vielleicht mehr Durst, als man Getränke hat.

  9. #9
    PGW
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Annidivini Beitrag anzeigen
    Mit dem Chili vorsichtig sein, sonst gibt es vielleicht mehr Durst, als man Getränke hat.
    Also wenn man nicht genug getränke für so etwas hat, dann ist bei der Lagerhaltung so oder so etwas schief gegangen ^^

  10. #10
    tomrc46
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Annidivini Beitrag anzeigen
    Mit dem Chili vorsichtig sein, sonst gibt es vielleicht mehr Durst, als man Getränke hat.
    *grins* Wann bist du ein Chilli-Head? Wenn dir zu 'Ring fo fire' mehr als nur Johnny Cash einfällt

    Wie sind denn eigentlich die Spielregeln? Darf man nur die eingelagerten Vorräte benutzen?
    Oder sind auch 'Alltagszutaten' erlaubt?

    Grüße
    Tom

  11. #11
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von tomrc46 Beitrag anzeigen
    Wie sind denn eigentlich die Spielregeln? Darf man nur die eingelagerten Vorräte benutzen?
    Oder sind auch 'Alltagszutaten' erlaubt?
    Es wäre recht spannend, wenn hinter jeder Zutat Mindeshaltbarkeitsdauern stehen würden, dann kann man ja sehen, ob das wirklich was ist, was man aus der 5 Jahres Tonne zubereiten könnte.

    Ansonsten ist es doch eher witzlos, oder?

    Von Rainer Höh gabs mal das Buch die Rucksackküche. Das beschreibt zwar eher einfache Küche mit wenig Geräten (ein problem das man daheim nicht hat), aber evtl findet der ein oder andere da trotzdem Anreize...
    Geändert von Cephalotus (08.08.2012 um 19:26 Uhr)

  12. #12
    Kate
    Gast

    Standard

    Hi bei uns ist das Haltbarmachen aus Lebensmitteln immer schon verankert gewesen.
    Wir trocknen Äpfel, kochen Apfelsaft und Apfelmus ein.

    Von meiner Oma hab ich dann gelernt das eingemachte geschickt zu verwerten.

    Apfelkuchen ala Oma

    Man nimmt die getrockneten Äpfel, legt sie über Nacht in den selbstgemachten Apfelsaft ein.
    Am darauf folgenden Tag macht man den Teig (Eier und Honig war nie ein Problem zu beschaffen durch eigene Hühner und Imkerei) für einen gedeckten Apfelkuchen.
    Die Füllung wird zusammen gesetzt aus den eingelegten Äpfeln und Apfelmus ,der nicht eingezogene Apfelsaft wird dazu genutzt alles zu ner homogenen Füllung zu vermengen.

    Dann wie gewohnt backen :lächeln:

  13. #13
    urbanrolli
    Gast

    Standard

    das kochen hab ich durch versuch und irrtum gelernt.....nu koch ich auch nicht wie bei muttern,
    denn das gabs nicht bei mir. aber fertigzeugs war nicht mein ding also musste ich meinen hunger irgentwie stillen..

    habe das was mir schmeckt zusammen in den topf, gemüse, reis und kartoffeln oder so, und dachte, da mit die zutaten schmecken
    , wird wohl das ganze auch nicht übel....auch würze ich heute ganz anders..habe inidsche ,türkische,persische gewürze..hmmmm
    nun musste ab und an was ressen was nicht so toll war, aber oft hatte ich getroffen.....
    anfangs noch kochbuch, mensch was braucht ne kartoffel so lang??!!?
    und dann wurde ich mutiger.

    hatte mal einen jungen assistenten hier, der hat noch nie gespült geschweige denn was gekocht......heftig...

    wenn ich kinder hätte, würden sowohl mädchen als auch junge kochen lernen, bzw sie miteinbeziehn.....

    und aus meinen vorräten kochen mach ich meistens.....aber ab und an hole ich frisches..bin auf den geschmack gekommen,
    früher war ich zu geizig....

    als wir oft umzüge und kleintransporte weit und fern machten, haben wir auch immer abendteuerlich draussen gekocht..
    aber lecker.....

    nur fleisch kochen ist ned so mein ding..ab und an mal hack, aber ansonsten....
    aber so trockenfleiscs in scheiben....müsste doch gut sein, sowas gibt´s im aussiladen
    und braucht keine ernergie zum geniesbar machen...
    wer so was kann, würde ich mich freuen, zu wissen wie das geht..

    die apfelstückgirlanden kannte ich schon von einem schweizbesuch...hat haber bei mir nicht gefunxt,
    wegen meiner wohnart......(keine behagliche küche...)

    nun wenn ich hunger habe und keinen grossen aufwand betreiben möchte,
    aber satt und wohlschmeckende speisen möchte nehm ich bulgur, schütte heisses wasser drauf,(eine tasse bulgur,1,5x wasser/ 10 min ziehen lassen, dann
    schon essbar.(geht ohne topf....einfach in eine tasse füllen..) und damits nicht langweilig wird, einfach immer verschieden dinge als sosse oder beiage
    suchen, das können nach abkühlung, gurken und tomaten sein, wenn vorhanden, oder oliven, alles mögliche, pilze , was schmeckt und da ist.

    so ist auch oft dasselbe essen mit anderen zutaten, abwechslungsreich und schnell gemacht....
    kräuter sind immer gut dazu!!!oder nen vollen löffel naturjogurt drann...lecker.....
    den jogurt kann man auch selber machen.
    endweder mit einem ansatzbecher oder mit fermenten.....und 12h gleichbleibende wärme, handtuch oder bettdecke...egal.

    lg urban-rolli

  14. #14
    moleson
    Gast

    Standard

    Ich koche in etwa 80% der Zeit nur aus den Vorräten. Ist doch praktisch nicht jeden Tag zum Laden laufen zu müssen.

    Im übrigen preppen und Kinder grossziehen. Beide sind jetzt aus dem Haus in der Studentenhöhle, Nur zu essen machen die sich selbst und nur mit Zutaten, also nix Fertiggericht. Ist schon interessant was man mitgibt. Beim Sohn habe ich jeden Abend gekocht weil meine Frau leicht überarbeitet ist mit eben Zutaten aus dem Vorratsraum und das Resultat ist das mein Sohn gar nicht auf die Idee kommt das es Fertiggerichte gibt.
    Geändert von moleson (17.10.2014 um 18:54 Uhr)

  15. #15
    urbanrolli
    Gast

    Standard

    alle achtung. das gefällt mir.


    nun ich kaufe anfang des monats fast alles ein, und hab dann den rest des monat vorgesorgt, und darüber hinaus.
    so halte ich das vielen jahren,wenn mal nen ausrüstungsgegenstand finde, der evtl etwas teuer ist, dann hab ich aber
    immerhin gut zu essen und tee,kaffee ist im haus....

    nu kauf ich auch umgekehrt ein.....wenn ich ein angebot sehe welches sich lohnt, dann kauf ich dann was mehr,
    und ändere meinen speiseplan...

    da ich wohl noch etliche jahre vor mir habe, überlege ich
    ein lagerverwaltungprogramm zu entwerfen, oder es gibt es fertigprogramme.

    dann zeigt mir das programm an, welche vorräte im programm noch da sind,
    und was muss routiert werden oder nachgekauft.

    so, muss nur eingepflegt werden...
    da ich nicht selber nicht nachgucken kann, kann ich aber die lagerbestände trotzdem verfolgen.

    desgleichen für die tiere...hunde sind ja problemlos, fressen auch mal nen pott nudeln, wenn grad das hundefutter aus ist.
    aber was gibt man katzen

    aus den vorräten......????

    lg urban-rolli

  16. #16
    ID 7139
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von urbanrolli Beitrag anzeigen
    desgleichen für die tiere...hunde sind ja problemlos, fressen auch mal nen pott nudeln, wenn grad das hundefutter aus ist.
    aber was gibt man katzen

    aus den vorräten......????
    Hallo urbanrolli,

    ich habe Hunde und Katzen. Die Katzen haben eine Katzenklappe und können 24/24 raus und rein. Ich lebe auf dem Lande. Was gibt man Katzen in Notzeiten? Ich gebe dann wohl gar nichts, die sollen Mäuse fangen. Aber bei mir auf 900m kann man eben nicht das ganze Jahr genügend Mäuse fangen.
    Ich liebe Sardinen, Thunfisch usw, und deshalb habe ich ganze Stapel von solchen eingedosten Viechers. Würde in Notzeiten und wenn Schnee liegt oder Dauerfrost ist auch Sardinen oder Thunfisch abgeben, würde das aber mit viel seeeehr matschig gekochtem Reis oder Kartoffeln strecken, sofern ich genügend davon habe, auch wegen des Salzgehaltes der Konserven. Zur Zeit kann ich während eines Jahres 1 x pro Woche eine Büchse Sardinen und ein 2. Mal entweder Thunfisch, Makrelen oder Tintenfisch oder Dorschleber essen. Und ich werde noch ausbauen.

    Gruss Kendu

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