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Thema: Edelmetall-Thread (Gold + Silber)

  1. #561
    Previval-Fortgeschrittener
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    Zitat Zitat von Fabian10 Beitrag anzeigen
    Wichtig wäre mir, das der Staat nicht al zu leicht an Infos kommt ob und wie viel Gold ich habe.
    -> Anonymes Tafelgeschäft

  2. #562
    Previval-Anfänger Avatar von zapp
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    Silber in der Schweiz unterliegt auch der Mehrwertsteuer, aber nicht so abgehoben wie in D. Es gibt Händler, bei denen man es direkt gegen Barzahlung abholen kann - Google weiss Rat.
    Bei Silber sind sicher Münzen (Unzen) interessant oder 100 Gramm Barren.
    Beim Gold würde ich persönlich ab 2.5 Gramm bis 20 Gramm kaufen - es ist nicht damit zu rechnen, dass jeder Schwarzmarkthändler das Rückgeld passend hat und so kann eine kleinere Stückelung ein Vorteil sein

  3. #563
    Henning
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    Zitat Zitat von Fabian10 Beitrag anzeigen


    Toll, 0,1g für 10 Euro, also nur ca. dreifache, was das Gramm aktuell kostet. Und mit einfachen Mittel kann das keiner auf Echheit prüfen, man muss ja aufpassen, das man das Fliterchen niicht versehendlich einatment.

    Hier kannst Du vergleichen, was Du zum Börsenpreis für Münzen und Baren an Aufpreis zahlen mußt https://www.gold.de/aufgeldtabelle/
    Und wenn Du damit rechnest, auch mal zu verkaufen, schaue auch nach der Differenz zwischen An- und Verkaufpreisen bei ein paar größeren Onlinehändler.


    Wenn unbedingt eine kleine Stücklung sein soll, warum nimmst Du als Östereicher nicht die Dukaten-Nachprägung? Da bezahlst Du 3-4% Aufpreis und nicht 300%.
    Das ist aber schon eine sehr kleine Münze, zum klimpern habe ich am liebsten Sovereign.
    Oder eben Silber, wenn Du auf kleine Stücklung solchen Wert legst. Kannst ja damit anfangen und dann auf Golmünzen / Baren sparen.

    Von den Kombibaren würde ich die Finger lassen. Ein Stückchen abgebrochen, und alles hat nur noch Schmelzwert.
    Und als Geld taugen die auch nicht.

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Zitat Zitat von zapp Beitrag anzeigen
    ,,,.es ist nicht damit zu rechnen, dass jeder Schwarzmarkthändler das Rückgeld passend hat und so kann eine kleinere Stückelung ein Vorteil sein
    Dann tauscht man sein Gold eben vorher in das ein, was gerade als Ersatzwährung eingebürgrt hat.
    Geändert von Henning (10.01.2017 um 22:06 Uhr)

  4. #564
    Previval-Anfänger
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    Gestern habe ich diese Email von einem Gold Händler in unserer Region bekommen. Die Höhe bis zu der man anonym Gold kaufen kann soll von 15 tsd auf 10 tsd. gesenkt werden. Begründet mit dem gleichen Geschwafel wie sonst auch. Geldwäsche und Terrorismus Bekämpfung. Diese Herabsetzung der Grenze mag jetzt nicht sonderlich stören es zeigt aber welche Stoßrichtung verfolgt wird zurück drängen und abschaffen des Bargeldes. Gold als Ausweich Möglichkeit erschweren und dann abschaffen. Getreu dem Motto des Hr. Junkers- wir beschließen das mal und wenn es kein großes Geschrei gibt, machen wir einfach weiter
    "Einen großen Vorsprung gewinnt der, der schon handelt,
    während die anderen noch reden!"
    John F. Kennedy


    Ein weiser Spruch, dessen Beherzigung sich zumindest für die anonymen Käufer von Edelmetallen (Tafelgeschäft) schon bald bewahrheiten könnte. Ein Referentenentwurf vom 15.12.2016 dürfte, wenn er so umgesetzt wird, massive Auswirkungen auf das Geldwäschegesetz haben.

    So sieht der Gesetzentwurf unter anderem die Herabsetzung des Freibetrags für meldepflichtige Bargeschäfte von bisher 14.999,99 € auf 9.999,99 € vor. Die Begründung:
    "Aufgrund des mit hohen Barzahlungen verbundenen Risikos bezüglich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung müssen Güterhändler geldwäscherechtliche Sorgfaltspflichten erfüllen, wenn sie Barzahlungen in Höhe von 10 000 Euro oder mehr tätigen oder entgegennehmen (bisher 15 000 Euro)."
    Diese Formulierung mag ja auch ganz einleuchtend klingen, aus unserer jahrelangen Praxis können wir aber mit Fug und Recht sagen, dass es auch eine ganze Reihe guter Gründe gibt, warum Käufer anonym bleiben möchten. Gründe, die weder etwas mit Steuerhinterziehung noch Terrorismus zu tun haben. Und für diese Käufer werden wir auch weiterhin mit einer unserer vielen bundesweiten Servicestellen zur Verfügung stehen.


    Da es sich bei diesem Gesetzesentwurf um die Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie (EU 2015/849) handelt, gehen wir davon aus, dass er ohne größere Änderungen abgesegnet und dann auch innerhalb der Umsetzungsfrist, also bis 26. Juni diesen Jahres, in Kraft tritt.

    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
    Geändert von Nudnik (29.01.2017 um 11:54 Uhr) Grund: Formatierung geänder

  5. #565
    Cephalotus
    Gast

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    Zitat Zitat von Bärti Beitrag anzeigen
    Artikel von heute im Spiegel:

    ganz interessante Statistiken drin wie vie Gold die Deutschen (schätzungsweise) besitzen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...a-1120898.html
    Das ist sehr interessant, denn damit erreicht das Gold in Privatbesitz derzeit zumindest eine ähnliche Größenordnung wie der Bargeldumlauf in Deutschland.

    https://de.statista.com/statistik/da...bargeldumlauf/

    Wenn ich also mal ins Blaue rate, dass meinetwegen 50% des privaten Goldes nicht als Zahlungsmittel geeignet ist (weil große Barren oder unveräußerlicher Schmuck o.ä) bleibt trotzdem eine ausreichend große Menge übrig, um damit problemlos die Zahlungsaufgaben des Alltags meistern zu können...

    Wäre jetzt noch interessant zu wissen, wieviel Prozent des Goldes in Form von Münzen oder kleinen Barren vorhanden ist

    ---

    Ich selbst sehe Gold primär als eine kleine Säule meiner Altersvorsorge. Ursprünglich wollte ich jedes Jahr eine Unze kaufen, aber die letzten Jahre war mir der Preis zu hoch. Außerdem überlege ich mir auf 1/4 Unzen umzusteigen, wer weiß, wie lange es dauert bis die Grenze für anonyme Barzahlungen immer weiter abgesenkt wird, möglicherweise sind dann irgendwann bereits die 1 Unzen Münzen zu wertvoll.
    Außerdem ist so eine Unze halt auch ein "1000 Euro Schein", das ist im Alltag eher unpraktisch.

    Von den Philharmonikern habe ich mir noch ein paar 1/10 Unzen und 1/25 Unzen besorgt als "Kleingeld".

    Von Silber bin ich kein Fan. Ich hab vor fast 10 Jahren mal eine Handvoll Unzen für vergleichsweise wenig Geld gekauft, aber dabei lasse ich es auch bewenden. Wenn ich mir zum heutigen Preis meinetwegen 50.000 Euro in Silber als Altersvorsorge anschaffe, dann habe ich 100kg von dem Zeug herum liegen. Bei Gold hingegen sind es gerade mal 42 Unzen oder 1,3kg. Das ist kleiner als eine 100g Tafel Schokolade und passt bequem in eine Jackentasche.

    Seit kurzem kaufe ich auch ein bisschen physisches Platin, weil mir das derzeit im Vergleich zum Gold recht preiswert erscheint. Als Krisenzahlungsmittel sicher nur bedingt geeignet (außer es käme ein Goldverbot), aber eben mit einer ähnlichen Wertdichte wie Gold und gewissem Spekulationspotenzial. Da es als Altersvorsorge gedacht ist habe ich ja reichlich Zeit... Der Nachteil sind die 19% MWSt und der recht großen Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis bei den Händlern... Vom Preis her sind hier mMn nur die 1 Unzen interessant, die kleineren Stückelungen sind noch deutlich teurer. Wie gesagt, als Notgeld eher nicht so geeignet.

    Zum Thema MWSt. Silbermünzen werden von den Händlern in Deutschland Differenz besteuert, dementsprechend fallen da auch nur ca. 7% MWSt an, außer bei den Münzen die in der EU produziert werden wie z.B. Philharmoniker. Die 19% zahlt man bei "Importmünzen" nur auf die Marge des Händlers und deren Anteil am Gesamtpreis ist gering.
    Was mich an Silbermünzen ebenfalls ärgert ist, dass die meinen Anlaufen und teilweise fleckig werden ("Milchflecken")...

    Gold in einer Krise oder Katastrophe macht immer dann Sinn, wenn es irgendwie einen Handelszugang zum Rest der Welt gibt. In Zimbabwe konnte man problemlos mit Gold zahlen, ich gehe auch davon aus, dass in Deutschland niemand mit Goldbesitz hungern musste. Nur dort wo dieser Handelszugang zum Rest der Welt fehlt, z.B. im russischen Gulag bei den gefangenen untereinander oder zwei Verdurstende in der Wüste, dort erst wurde es bisher wertlos. Wäre die Katastrophe weltweit dann wäre es wahrscheinlich auch wertlos. Dafür gibt es bisher kein Beispiel, eine solche globale Katastrophe gab es noch nie.

    Die Frage ob Gold sinnvoll ist stellt sich daher überhaupt nicht. Natürlich ist es besser Gold zu haben als es nicht zu haben.

    Ich habe auch nichts gewonnen, wenn ich stattdessen mehr Essen einlagern würde. Erst gestern habe ich einen Sack Lebensmittel weggeworfen, die ich im Laufe der letzten 2 Jahre nicht rotieren konnte... Entgegen dem was immer so behauptet wird schmeckt z.B. eine 5 Jahre abgelaufene Dose Thunfisch in Öl ziemlich beschissen...

    Nicht zuletzt ist es für die Erben besser. Meine Freundin hat z.B. Goldbarren geerbt. Ich denke das war ihr weitaus lieber als 10 Tonnen Dosennahrung oder eine riesige Sammlung an Werkzeug oder was auch immer man alternativ für das Geld hätte kaufen können. Machen wir uns nichts vor, das Zeug irgendwann mal zu vererben ist nach wie vor das wahrscheinlichste Szenario.

    MfG

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Folgendes Experiment zur Eignung von EM als Geldersatz hatte ich mal in einem anderen Forum gemacht.

    Was würdet ihr mir heute (in Euro) für folgende Dinge geben, OHNE im Internet nach dem Wert zu googeln:

    Die Gewichtsangaben stimmen, das kann man ja leicht mittels Küchenwaage überprüfen.

    5DM "Silber"münze (ca. 11g Gesamtgewicht):
    10DM "Silber"münze (ca. 15g Gesamtgewicht):
    1 Unze Silbermünze:
    1/10 Unze Gold(?)Stücke (ca. 3g Gesamtgewicht):
    1/10 Unze Goldmünze:
    1g Goldbarren herausgebrochen aus einem Tafelbarren, hier hab ich leider kein Bild:

    Sillber.jpg

    Gold.jpg
    Geändert von Cephalotus (29.01.2017 um 12:07 Uhr)

  6. #566
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    Die Flecken an den Silbermünzen verhindere ich, indem ich ganze Tubes kaufe. Die dann habe ich die perfekte Aufbewahrung und sie sind fast luftdicht verpackt. Da ich die Münzen nicht befingere, kommen auch keine Flecken daran. Das funktioniert seit Jahren.

    Auch wenn ich durchaus EM-kritisch bin, eine kleine Auswahl an Münzen in Tubes sind schon praktisch. Also je ein Röhrchen aus Österreich, Kanada, Australien und den USA. Das Brot zahle ich lieber mit Silber als mit Gold.

    Die großen Goldmünzen sehe auch ich als eher unpraktisch an. Mehr als 1/2 Oz werde ich wohl nie zum normalen einkaufen nutzen müssen. Es sei denn, ich brauche eine besondere Dienstleistung.
    Geändert von mueller (29.01.2017 um 12:37 Uhr)

  7. #567
    Cephalotus
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    Zitat Zitat von mueller Beitrag anzeigen
    Die Flecken an den Silbermünzen verhindere ich, indem ich ganze Tubes kaufe. Die dann habe ich die perfekte Aufbewahrung und sie sind fast luftdicht verpackt. Da ich die Münzen nicht befingere, kommen auch keine Flecken daran. Das funktioniert seit Jahren...
    Meine Silbermünzen sind in solchen Tubes und bekommen dennoch Milchflecken. Das kommt öfters vor, einfach mal googeln. Manche Sorten haben es nicht, manche schon. Besonders anfällig sind wohl die Maple Leaf. Hängt möglicherweise mit dem Stempelprozess zusammen, aber eine exakte physikalische Erklärung konnte ich bisher nicht finden...

    Das ist jetzt bei Anlagemünzen (heute) angeblich kein Riesendrama und sollten mal EM Bargeldersatz werden muss man sowieso damit rechnen, dass die dann zunehmend schlechter aussehen bzw die Goldmünzen stark verkratzen. Nicht umsonst sind Goldmünzen die ursprünglich mal auch zum Gebrauch gedacht waren wie der Krügerrand mit Kupfer legiert...
    Geändert von Cephalotus (29.01.2017 um 12:49 Uhr)

  8. #568
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    ... dann habe ich Glück gehabt.
    Hast Du den Deckel noch einmal mit Tesafilm verklebt?
    Sind die Röhrchen voll?

  9. #569
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von mueller Beitrag anzeigen
    ... dann habe ich Glück gehabt.
    Hast Du den Deckel noch einmal mit Tesafilm verklebt?
    Sind die Röhrchen voll?
    Nein. Ja.

    Das ist sehr wahrscheinlich aber sowieso keine chemische Reaktion mit Luft, da es eben nicht die ganze Oberfläche betrifft sondern nur Teile der Münzen.

  10. #570
    Henning
    Gast

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    Zitat Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    bleibt trotzdem eine ausreichend große Menge übrig, um damit problemlos die Zahlungsaufgaben des Alltags meistern zu können...
    Gold ist zwar theoretisch fast beliebig teilbar, aber man kommt da sehr schnell an eine praktischen Grenze.
    Schon die 5 Goldmark (1,99g Rau, 1,79g Gold fein) waren so klein, das sie sich nicht durchgesetzt hatten.
    Goldmünzen wurden eigentlich nie für Alltagsgeschäfte benutzt. Die wurden gehortet oder für größere Transaktionen, z.B. von Kaufleuten benutzt.

    Und wenn mir jemand mit solchen von Fabian in #572 genannte 0,1g in Plastik einschweisst Goldfolie kommt, wo ich keine Möglichkeit habe,
    das ansatzweise auf Echtheit zu prüfen, würde ich ihn dafür garnichst geben.

    Bei den modernen 999,9'er Gold- und Silber Anlagemünzen sollte man auch daran denken, das die als Umlaufmünzen viel zu schnell abgenutzt werden.
    Geändert von Henning (29.01.2017 um 14:46 Uhr)

  11. #571
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Henning Beitrag anzeigen
    Gold ist zwar theoretisch fast beliebig teilbar, aber man kommt da sehr schnell an eine praktischen Grenze.
    Schon die 5 Goldmark (1,99g Rau, 1,79g Gold fein) waren so klein, das sie sich nicht durchgesetzt hatten.
    Goldmünzen wurden eigentlich nie für Alltagsgeschäfte benutzt. Die wurden gehortet oder für größere Transaktionen, z.B. von Kaufleuten benutzt.
    Früher schon, oder?

    Die 1/25 Unze Philharmoniker ist mMn schon nach handhabbar und enthält Gold im Wert von derzeit 40-50 Euro, für mich wäre das für einen Einkauf ok. Irgendwelches Wechselgeld wird sich dann schon etablieren...

    Und wenn mir jemand mit solchen von Fabian in #572 genannte 0,1g in Plastik einschweisst Goldfolie kommt, wo ich keine Möglichkeit habe,
    das ansatzweise auf Echtheit zu prüfen, würde ich ihn dafür garnichst geben.
    Das sehe ich auch so. Eine bekannte Münze kann ich gut auf Echtheit überprüfen, am einfachsten indem ich sie mit einer anderen vergleiche, notfalls lässt sich Dicke und Durchmesser und das Gewicht auch messen. Dass jemand kleine und fein geprägte Goldmünzen aufwändig mit Wolfram streckt halte ich für nahezu ausgeschlossen.

    Bei den modernen 999,9'er Gold- und Silber Anlagemünzen sollte man auch daran denken, das die als Umlaufmünzen viel zu schnell abgenutzt werden.
    Da haben dann Krügerrand und American Eagle ihre Vorteile.

    Das Problem mit EM haltigen Münzen ist, dass man idR nicht weiß, was man da bekommt Siehe oben mein Beispiel mit den 5DM und 10DM Münzen...

    Wer wüsste schon spontan deren Silbergehalt außer ein paar wenige die sich dafür interessieren?

    Bei den Anlagemünzen steht es wenigstens drauf.

    MfG

  12. #572
    Henning
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    Zitat Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    Früher schon, oder?
    Nein, der römische Aureus (ca. 8g Gold) entsprach den Monatssold eines Legionärs. Für den täglichen Einkauf gab es Bronze, Kupfer und Silbermünzen.
    Karl der Grosse führte eine Siberwährung ein.
    Danach kammen erst ab ca. den 13-15. Jahrhundert mit Fernhandel wieder Goldmünzen in Europa auf. Die täglichen Geschäfte wurden aber mit Siber- und Kupfermünzen getätigt.
    Selbst in Zeiten der Goldwährung wurde in Alltag meist mit Banknoten, Kupfer- und Silbermünzen bezahlt, die Goldmünzen landeten im Sparstrumpf.

    In China, Korea, Japan waren auch nur Siber- und Kupfer(legrierungen)münzen üblich.

  13. #573
    arni
    Gast

    Standard

    In Asien war zu Zeiten der großen Seefahrer das Wertverhältnis Gold/Silber übrigens genau umgekehrt. Silber war wertvoller als Gold.
    Was sich damals vermutlich einige Leute schnell zu nutze machten und ordentlich am Handel verdienten.

    Das nur so nebenbei.


    Arni McGyver

  14. #574
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    Gold im Wald zu verstecken scheint nicht die beste Methode zu sein:

    Kinder finden Goldschatz in Pocking: Jetzt meldet sich der Eigentümer
    (Quelle: PNP)

    link: http://www.pnp.de/region_und_lokal/s...gentuemer.html

    Tsrohinas

    Edit: Hab gerade ein Interview mit der Polizei Pocking gehört: Finderlohn muss nicht gezahlt werden, weil das Gold nicht verloren sondern versteckt war. Der Besitzer hat sich aber freiwillig großzügig gegenüber den Kindern gezeigt. Fortan wird das Gold in einem Bankschließfach gelagert.....
    Geändert von Tsrohinas (03.02.2017 um 10:22 Uhr)

  15. #575
    frieder59
    Gast

    Standard

    Die Meldung vom Fund kam schon früher in der Regionalpresse. Als Fudnort war dort nur angegeben : Waldstück eines privaten Waldbesitzers.

    Sollte man auf "Bio"-Verstecke setzen, sollte man besser dafür sorgen, daß solche Orte nicht frei zugänglich sind. Da ist im Hinblick auf ein
    zufälliges Finden dann doch der eigene Garten noch geeigneter.

    Und beim "Fremdwald" sollte man auch noch beachten, daß heutzutage bei dem Maschineneinsatz in der Forstwirtschaft ein Hektar Wald nach Kahlschlag und nachfolgender Neubepflanzung anders ausschaut als vorher .

    Frieder

  16. #576
    Previval-Mitstreiter
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    Ein Glück für den Herrn, dass die Familie so ehrlich war.

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