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Thema: Biwaksack oder Hängematte

  1. #17
    Forum Neuling Avatar von GO13
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    Der "Sacki" - je den kenne ich von youtube Sehr gute Videos.
    Da sind wir beim Punkt - hat jemand explizit Erfahrung mit der Hängematte „Moskito Traveller THERMO“ von Amazonas?

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Ich hab da mal was vorbereitet:

    http://www.survivalforum.ch/forum/sh...-Hammock-Combi

    Das hast du echt gut erklärt!
    Ja das wäre was für mich, hat aber auch seinen Preis.
    Ich liebäugle noch etwas mit der Hängematte Moskito Traveller Thermo von Amazonas - wenn die gut für
    Seitenlage ist und man auch einigermaßen gerade darin schlafen kann, dann wäre das meine Hängematte.
    Habe aber damit keine Erfahrung - wäre schön wenn einer von euch mir da was mitteilen kann.
    Danke.

  2. #18
    Moderator Avatar von lord_helmchen
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    Nö habe ich nicht, aber zwei Dinge fallen mir gleich negativ auf:

    Das Einschubfach für die Isomatte befindet sich unter der Liegefläche. Das habe ich schon bei der Exped bemängelt. Es besteht also kein Schluss zwischen Körper und Isomatte, was im Winter nicht so toll ist.

    Die Aufhängungen haben keine Wasserabweiser. Bei Regen bekommst Du halt einen nassen Hintern. Wobei man das auch einfach selbst basteln kann.

    Ich würde mir an Deiner Stelle einfach mal eine günstige Matte besorgen und rumspielen.

    Schau Dir mal diese hier an:

    http://www.bambushuette.de/index.php?page=Hangematten

    Die besitzen relativ viele Bushcrafter, da sie sehr robust und einfach ist. Sie ist zweilagig, sodass man die Isomatte auch einschieben kann. Ich habe sie ebenfalls und finde sie topp.
    Geändert von lord_helmchen (11.01.2017 um 13:25 Uhr)

    I feel a disturbance in the force...

  3. #19
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    @Lord_Helmchen, du kannst der Sache abhelfen, indem du nicht nur die Isomatte, sondern auch alle Reserveklamotten ins untere Fach stopfst. Dem Körper zugewandt ist dann die Isomatte, und dadurch geht es sogar, die Motorradklamotten ins untere Fach zu stecken, ohne dass die Protektoren drücken. Alternativ nimmst du deinen Biwaksack (in meinem Fall den Järven Mini Hunter, der an sich schon eine leichte Primaloft-Fütterung hat) und steckst die Isomatte in den Biwaksack und diese Konstruktion samt Anwender darin in das Hauptfach. Im Winter kommt noch ein Cumulus 200 Leichtdaunensack dazu. Das ist mein Winter-Setup und es ist für Norddeutschland ausreichend warm.

  4. #20
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    Ich selber verwende am liebsten meine Moskito Traveller von Amazonas, ohne Thermo. Warum kein Thermo? Mir ist es lieber wenn ich die Unterlegsmatte direkt in die Hängematte geben kann, dann bin ich nicht auf die Größenbeschränkungen angewiesen. Die fehlenden Wasserabweiser sind kein wirkliches Problem. Einmal eine Schnur herumwickeln und fertig. Und um die 30 € ist das ein echt gutes Produkt. Was du dann noch brauchst die Befestigung an den Bäumen. Entweder normales Seil oder - wenn du Bäume magst - einen etwas breitern Gurt.

  5. #21
    Krisenbewältiger Avatar von Fairlane
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    Einen Biwacksack besitze ich nicht - habe ich mir nicht gekauft, da ich mir komfortablere und geräumigere Alternativen (wie z.B. ein Tarp) oder 1 Mann-Zelt vorstellen kann. Darin ist die Ventilation besser. Für den Notfallrucksack macht ein Biwacksack womöglich Sinn, sofern man auf kleinstem Raum etwas haben mag, was einem Zelt nahe kommt, leicht zu transportieren ist und dennoch Schutz bietet.

    Zum Thema Hängematte - ich habe schon ein paar Nächte in der Hängematte zugebracht und mein Fazit ist gemischt:

    Manche Hängematte hat das Insektenschutznetz fest integriert, wie z.B. die Modelle von Hennessy. Das ist auf den ersten Blick toll und bequem, aber macht solche Hängematten für den Winter mit einem "Peapod" (=Schlafsack, der über die Hängematte kommt) vollkommen unbrauchbar, da das Moskitonetzt nicht entfernbar oder die Hängematte wendbar ist. Okay, nicht jeder hat oder will einen Peapod für seine Hängematte....
    Weiterhin sollte man bei einer Hängematte stets daran denken, dass es eine sehr zugige Angelegenheit ist, ob Sommer, Herbst, Winter, Frühjahr. Ich habe schon im Sommer in der Hängematte erbärmlich gefroren, ausgenommen es bleibt des Nachts über 20°C warm und windstill. Ansonsten braucht man was im Rücken zur Isolation; hier hilft eine dünne Alumatte mit Luftblasen, die man sich aus entsprechenndem Isolationsmaterial selbst kostengünstig zurechtschneiden kann. Dumm nur, wenn eine tolle Hennessy Hammock gerade mal kein Einschubfach für eine derartige Matte hat und die Wärmedämmung mit jeder Körperbwegung in der Hängematte auf Wanderschaft geht.
    Abhilfe bietet hier eine vielleicht etwas flexibler zu benutzende Hängematte - einfach mal bei DD-Hammocks schauen, die haben i.d.R. einen doppelten Boden, in welchem man eine Isolationsschicht unterbringen kann; weiterhin sind diese Matten wendbar, d.h. das Moskitonetz kann man umstülpen und die Matte mit einem Peapod im Winter verwenden.

    Sehr schnell kommt man aber mit einer Isolation in der Matte an die Grenzen des Erträglichen; man braucht einen Over-Quilt bzw. auch noch Underquilt, was im Vergleich zu einem Schlafsack etwas teurer ist. Ich persönlich nutze einen Schlafsack je nach Witterungs- und Temperaturverhältnissen.....auch hier ist zu beachten, dass in der Hängematte einiges "anders" ist; man sollte sich ein Modell mit Mittelreisverschluss zulegen um nicht irgendwann vollkommen entnervt zwischen zwei Bäumen zu hängen; mit einem Mittelreissverschluss geht der Ein- und Ausstieg in die Matte angenehmer. Verrutschen tut dennoch alles ein wenig, aber nicht so schlimm wie mit einem Seitenreissverschluss am Schlafsack.

    Mein Fazit ist, dass man in der Hängematte etwas mehr Dämmung benötigt als am Boden mit einem Tarp oder Zelt. Steckt man angenehm warm, bleibt man von Beinkrämpfen verschont, liegt man gerne auf dem Rücken, dann kann man viel Gefallen in der Matte haben; Aufbau und Abbau gehen i.d.R. recht schnell und im Sommer ist man mit nicht allzuviel Gepäck unterwegs. Im Winter wird es schnell sehr voluminös, da man einfach mehr Dämmung braucht.

    Gruss, Fairlane

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