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Thema: Zu doof für Feuerstahl?

  1. #17
    Previval-Neuling
    Registriert seit
    03.01.2017
    Beiträge
    8
    Themenstarter

    Standard

    Hab gestern den Tipp mit den Flusen vom Wäschetrockner mal beherzigt... funktioniert :D Aber so ein kleines Bisschen brennt dann wirklich nur Sekunden. Wäre also nicht schlecht, wenn man dann gleich noch anderes Material zur Hand hat. Denke aber, ich nehme ab sofort sowas in mein "Feuertäschli" auf :)

  2. #18
    mirfälltnixein
    Gast

    Standard

    Ohne jetzt die Antworten gelesen zu haben, ist die Lösung einfach zu merken:

    Zunder sammelt man, wenn er verfügbar ist, und nicht, wenn man ihn braucht. In Bezug auf einen Feuerstahl in einer Notfallausrüstung bedeutet dies, dass geeigneter Zunder mit dabei liegt. In meinem Fall ist das ein selbstgemachtes Wachspad (also ein "Kosmetik-Wattepad" in flüssige Kerzenreste getaucht).

    Edit: Diese Lösung ist dir ja bereits bekannt, du nennst es "cheaten". Der Trick geht aber auch noch eine Stufe weiter, frei nach Dave Canterbury: "The next fire mentality". Du nutzt dein erstes "gecheatetes" Feuer zur Herstellung von weiterem Zunder per Verkohlungsprozess. Damit "cheatest" du das nächste Feuer. Am Grundsatz, wie ich ihn Fett formatiert habe, ändert das nichts. Zunder muss man HABEN, nicht suchen (und dann langwierig aufbereiten, trocknen ...).
    Geändert von mirfälltnixein (01.02.2017 um 11:33 Uhr)

  3. #19
    Previval-Interessierter
    Registriert seit
    03.12.2015
    Beiträge
    19

    Standard

    überleg mal etwas Zündhilfe zu mitnehmen ..
    Es ist noch nicht ganz fertig aber am kommende Wochen end lass ich meine nächste you tube video frei schalten.
    Fire Lighter test
    Hier D trailer

    https://youtu.be/nj2Z-e9-CRA

  4. #20
    Previval-Experte
    Registriert seit
    11.07.2010
    Beiträge
    627

    Standard

    Eines vorab:
    Unmut äußern und klare Worte schreiben ist immer in Ordnung. Aber bitte die Grenze der Höflichkeit nicht überschreiten.

    ______________________________


    Die Flusen aus dem Wäschetrockner habe ich immer in einer Scho-Ka-Kola-Dose dabei. Da wir den Trockner viel nutzen (Kinder = Matsch), ist die Gewinnung der Flusen kein Problem.

    Ansonsten kann man einen Feuerhelfer auch unterwegs herstellen:
    http://www.odoo.tv/Char-Cloth-Zunder...len.804.0.html

    Danach sollte aber die Dose in einer Tüte verpackt werden.

  5. #21
    witchcraft
    Gast

    Standard

    Ich verstehe auch nicht was daran "cheaten" ist, wenn man zum Feuerstahl auch geeigneten Zunder mitnimmt. Der wiegt wenig, nimmt kaum Platz weg und man kann sowohl selbst gesammelten und getrockneten dabei haben oder eben die Hilfsmittel die erwähnt wurden vom getränkten Wattebausch bis zum Zunder aus dem Trockner, verkohlte Baumwolle oder (erschlagt mich) gekauften Zunder aller Art.
    Wenn ich keine Lust oder keine Zeit habe, nehme ich das Zippo Feuerzeug. Auch das ist nicht cheaten sondern eben schnell Feuer machen.
    Sollte es leer sein und auch kein Benzin mehr da sein, lässt sich etwas Watte rauszupfen und die hat immer noch genug Rest um mit dem Feuerstahl
    sehr einfach zu zünden. Ist kein Schaber da und ich will das Messer nicht quälen kannst du mit dem Rand der Zippo Aussenhülle auch schaben.

    Wichtig ist das man vieles kann, und alles mal gelernt hat. Ob man es dann in der Praxis einfach (cheaten) oder kompliziert macht hängt von vielen Faktoren ab. Zeit ,Wetter, Dringlichkeit, Lust, Laune...etc.
    Und ich finde das Üben macht teilweise richtig Spaß.

  6. #22
    Macohe
    Gast

    Standard

    Ich denke, mit dem Wunsch, nicht zu "Cheaten" ist gemeint, dass man völlig unabhängig sein möchte von Dingen, die man sich im Vorfeld prepariert hat v.a. mit Dingen, die man nicht selbst hergestellt hat, sondern die irgendwie unter Zuhilfenahme industriell hergestellter Materialien entstanden sind. Gedacht wird dabei wahrscheinlich an irgendein Szenario, in dem man keine Möglichkeit hat, irgendwo was zu kaufen oder einzutauschen, und völlig unvorbereitet in eine Situation geraten ist, in der man dringend Feuer machen muss. Sprich, man hat weder ein Feuerzeug, Streichhölzer o.ä. dabei, noch hat man die Möglichkeit, an so einfache Feuermacher ranzukommen. Ich kann diesen gedanklichen Ansatz sehr gut verstehen. Man möchte eben erlernen, quasi mit "nichts" Feuer zu machen, bzw. ausschließlich mit dem, was man so findet. Das Feuer machen an sich zu beherrschen, so wie es unsere Vorfahren vor Jahrtausenden konnten. Hat was sehr Reizvolles! Und ist mit Sicherheit eine Fähigkeit, die einem ein gutes Gefühl der Sicherheit und des Vorbereitetseins für potenziell lebensbedrohliche Situationen gibt, in denen man vollkommen auf sich selbst gestellt ist und keine technischen Hilfsmittel zur Hand hat und auch nicht erwerben kann.

    Nur sollte man dann aber auch konsequenterweise wirklich davon ausgehen, keinerlei Hilfsmittel zum Feuer machen zur Hand zu haben, das man nicht selbst hergestellt hat aus Dingen, die man in der Natur gefunden hat. Sprich, auch Streichhölzer zählen zum "Cheaten" und selbstverständlich auch die typischen Bushcraftutensilien wie Feuerstahl, Schlageisen oder vielleicht noch Firepiston. Dinge wie Batterien, Lupen, Vaseline, Benzin, Gas usw. sind ganz und gar pfui, denn die kann man schon gar nicht selbst herstellen. "Erlaubt" wären somit nur noch Hilfsmittel wie Stöcke und evtl. selbst hergestellte Schnüre aus Pflanzenfasern zum Feuerbohren, Feuersägen, Feuersteine, Kienspan, Baumrinde, Zunderpilz, sonstige leicht brennbare Fasern, Samen u.ä., Harz, Wachs ...
    Wenn sich dann einer ans Feuerbohren machen will - bitte auch ohne Messer das Feuerbrett, die Spindel und das Handstück preparieren. Nur dann wird man dem Szenario wirklich gerecht. Denn wer ein Messer dabei hat, kann genauso gut auch ein Feuerzeug und einen Grillanzünder dabei haben.

    Es ist mit Sicherheit kein Nachteil, wenn man es schafft, nur mit Dingen aus der Natur ein Feuer hinzukriegen. Aber mal ehrlich: wirklich brauchen würden wir solche Skills vermutlich nur nach einem Schiffbruch oder Flugzeugabsturz, um als Robinson auf einer einsamen Insel zu überleben. Oder auf der Flucht aus einem sibirischen Lager oder sowas halt. Ich behaupte mal, in Europa gibt's keine so abgelegenen Orte, an denen man sagen könnte, man ist von der Zivilsation abgeschnitten und bräuchte zu Fuß tage- oder gar wochenlang, um irgendwo auf Spuren der Zivilisation zu stoßen. Orte, die so weitläufig sind, dass Suchmannschaften kaum eine Chance haben, einen zu finden, oder man auf einem Fußmarsch lange Zeit keine Menschenseele antreffen würde, auf keine Straßen stoßen würde, an keinem Hof, keinem Dorf etc. vorbeikäme.

    Drum finde ich persönlich es "legitim", sich auf's Feuermachen mit gewissen Hilfsmitteln zu beschränken. Denn bereits das Schlageisen und der Feuerstahl zählen ja schon dazu. Diese beiden bevorzuge ich jedoch, denn sie sind sehr lange haltbar. Es dauert seeehr lang, bis die so abgenutzt sind, dass sie nicht mehr brauchbar sind. Streichhölzer, Gas und Benzin, zuhause vorbereiteter Zunder (wie Wachspads, Vaseline+Tampons, Charcloth etc.) sind irgendwann aufgebraucht - und dann? Dann ist es gut, wenn man sich mit natürlichem Zunder auskennt und damit geübt ist. Selbst probiert und für gut befunden: -> klick.

  7. #23
    Previval-Anfänger
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    Einige haben ja auch ein sehr kompaktes EDC, wo vielleicht ein Feuerstaht vorhanden ist, aber sicher keine größeren Mengen von Zunder. Dann ist der Anspruch, Feuer ohne mitgebrachten Zunder, aber mit Feuerstahl zu machen, absolut venünftig.

  8. #24

  9. #25
    Fischer
    Gast

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    Ich habe immer ein kleines Döschen bei mir und sammle immer wenn es geht trockenen Zunder wenn ich in der Natur unterwegs bis.
    Vorallem Distelsamen brennen sehr gut an.

  10. #26
    Previval-Neuling
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    Noch ein wichtiger Hinweis zur Benutzung des Feuerstahls: Wenn er ganz frisch ist, dann ist da eine dünne Lackierung drauf, die muss man erst wegschaben.

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