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WAY TO GO
14.02.2009, 15:30
Hallo Sörweivels

Für den Fall der Fälle, was habt ihr immer an Ausrüstung griffbereit?
Variiert ihr die Ausrüstung je nach zu erwartende Lage?
Habt ihr Caches an einem sicheren Ort vorbereitet?

Freue mich auf eure inputs!:cool:

Stickstoff
14.02.2009, 17:27
Hier zuhause habe ich meinen Fluchtrucksack stehen (Tatonka Bison 75)
Als Trekker habe ich sowieso eine komplette Ausrüstung zur Hand, sprich Zelt, Schlafsack, Kocher, Kleidung uvm.
Wenn ich so tagsüber weg bin, habe ich eigentlich nicht viel bei, als ein kleines Klappmesser und eine Signalpfeife (Acme) irgendwo tief in einer meiner Taschen drin.

moosbüffel
15.02.2009, 11:28
Hallo WAY TO GO,

als eines der letzten Wirtschaftswunderkinder, sprich "älterer Herr" oder zeitgeistiger ausgedrückt Juniorsenior, habe ich so meine kleinen bis mittelschweren Probleme mit Abkürzungen.
Was verstehst Du unter ICE-Gepäck ?. Ich denk da immer an Eisenbahn !
Ansonsten habe noch immer meinen - konservativ ausgedrückt - Allzeit-Bereit-Rucksack griffbereit herumstehen.

Gruß Moosbüffel

WAY TO GO
15.02.2009, 17:17
Hallo WAY TO GO,

als eines der letzten Wirtschaftswunderkinder, sprich "älterer Herr" oder zeitgeistiger ausgedrückt Juniorsenior, habe ich so meine kleinen bis mittelschweren Probleme mit Abkürzungen.
Was verstehst Du unter ICE-Gepäck ?. Ich denk da immer an Eisenbahn !
Ansonsten habe noch immer meinen - konservativ ausgedrückt - Allzeit-Bereit-Rucksack griffbereit herumstehen.

Gruß Moosbüffel

Sali Moosbüffel

Ist auch wirklich blöd formuliert von mir...wenn die vermaldeiten Abürzungen erst mal im Kopf sind....
ICE steht sonst für: In Case of Emergency, ist genau dasselbe wie dein Allzeit-Bereit-Rucksack.
Gruss

Dagmar
20.02.2009, 13:57
Hallo,

oute mich mal hier, wußte auch nicht was ICE bedeutet. Ich habe den Vorteil, daß ich ja ständig eine Handtasche habe. Ist nicht allzu groß, aber es passt neben dem Portemonaie, dem Handy, den verschiedenen Schlüsselbunden, doch noch so einiges hinein.

Was ich schon zugegeben und gebeichtet habe, in den unterschiedlichen Beiträgen, sind:

1 Victorinox Taschenmesser
1 Leatherman Mini Tool
1 Feuerzeug

und natürlich meine Uhr mit Strahlenmessgerät. Ein paar andere Kleinigkeiten sind auch noch vorhanden. Mal sehen wann sich das mal ergibt diese auch noch zu benennen.:022:


Dagmar

kafro
20.02.2009, 14:23
Die Abkürzung ICE war mir jetzt auch neu.
Ich habe eigentlich so ziemlich alles zu Hause, was in einen Dreitage-Fluchtrucksack gehört sprich: Poncho, Schlafsack, Survivalkit... halt alles was man draußen so braucht. Das ganze ist auf Camps und Haiks erprobt und optimiert und die Zusammenstellung des "Kleinvieh" wird sowieso ständig überprüft.
Immer dabei ist mein Portemonai. In (bzw. an) dem Portmonai befindet sich (neben Geld) noch mancherlei anderes wie ein Feuerzeug, ein kleines (sehr kleines da ich es vor der Schule nicht ständig wieder auspacken möchte) Messer, Mini-Taschenlampe, Schlüssel, Sicherheitsnadeln usw.
Im Alltag eine gute Hilfe aber in eine Survivalsituation möchte ich damit lieber nicht geraten.

Lg
kafro

Dagmar
20.02.2009, 14:36
Hallo,

was im "Geldbeutel" eigentlich immer noch Platz finden könnte, ist eine Victorinox Swiss Card. Habe die Teile von der Card bisher zwar noch nie benutzen müssen, da ich ja das Taschenmesser auch dabei habe, aber die ist so schön unauffällig.


Dagmar

User-ID-78
20.02.2009, 15:54
...Ich habe den Vorteil, daß ich ja ständig eine Handtasche habe. ...
Handtasche? Das sind doch lederne Müllbeutel, kenn ich von meiner Frau, je tiefer du runterkommst um so kleiner und krisseliger wird der Inhalt. :011:

Dagmar
20.02.2009, 16:09
Hallo Clearfix,

immer diese Vorurteile.:weinen::022:

Bei mir ist alles aufgeräumt und nichts "krisseliges".

:lächeln:Ihr Männer seid ja nur neidisch, daß ihr nicht so ein praktisches Survivalpäckchen mit euch rumtragen dürft.:022::lächeln::011:


Dagmar

User-ID-112
20.02.2009, 16:14
naja, zumindest Geldbeutel und Papiere trage ich immer gerne direkt am Körper ...

... und nicht in einer Tasche, die einem schnell mal abhanden kommen kann :dft008:

User-ID-78
20.02.2009, 17:30
...:lächeln:Ihr Männer seid ja nur neidisch, daß ihr nicht so ein praktisches Survivalpäckchen mit euch rumtragen dürft.:022::lächeln::011:...
Wir haben dafür doch so tolle Herrenhandtaschen Modell Horst Schlämmer. :lachen:

User-ID-108
20.02.2009, 18:40
Ihr Männer seid ja nur neidisch, daß ihr nicht so ein praktisches Survivalpäckchen mit euch rumtragen dürft.


Hihi.

Päckchen sind ja auch was für Mädchen:lachen:

Bei mir verteilt sich das auf drei Hosentasche, vier Jackentaschen und eine Umhängetasche, die so groß ist, dass da eigentlich immer noch Platz für ein großes Brot ist.
Dazu kommt der Gürtel, an dem das Tool, das Messer und die Taschenlampe hängt.

Wobei ich das mit den Krümeln und dem Krisseligen in den unteren Bereichen durchaus kenne:011:

Gruß
chamenos

kafro
21.02.2009, 09:34
Na dann sprenge ich das Vorurteil mal.
Ich besitze gar keine richtige Handtasche!
Allerdings ist das mit der Hosentasche auch so ein Ding.
12x9cm und 3 cm Breite... (mein gepimptes Portmonai) das drückt auf.
Was ich klasse finde ist "getarntes" Zeug, sowie die Überlegung, was kann ich mit dem anstellen, was ich sowieso ständig bei mir habe.
Ich trage zum Beispiel ein Armbändchen aus Packetschnur, welches mir locker 4 Meter Bindematerial sichert. Ist vielleicht nicht viel aber immerhin etwas.
Natürlich kann man sich ach alles in die Umhänge- und Jackentasche packen, aber
1. mich störts,
2. so ne Jacke ist schnell weg und
3. Was tun im Sommer?

Naja und ganz ehrlich: Ich will auch nicht immer so ausgebeult aussehen. :rolleys:

Lg
kafro

Stickstoff
21.02.2009, 09:54
Ist das etwa so ein typisches Frauenportmonai?
Was doppelt so lang und doppelt so breit wie normale ist? :011:
Ich kenne das von meiner Schwester.
Jede kleinste Visitenkarte die man mal im Leben bekommen hat ist dort drin, jeder Kassenbon und jeder kleinste Werbeflyer :011:

User-ID-78
21.02.2009, 10:01
Ist das etwa so ein typisches Frauenportmonai?
Was doppelt so lang und doppelt so breit wie normale ist? :011:
Ich kenne das von meiner Schwester.
Jede kleinste Visitenkarte die man mal im Leben bekommen hat ist dort drin, jeder Kassenbon und jeder kleinste Werbeflyer :011:

Also doch! diese Dinger sind ein typisches "Frauending", meine bessere Hälfte hat auch so einen "Backstein" welcher die ungefähren Ausmaße des Langenscheidts Wörterbuch Latein-Deutsch/Deutsch-Latein hat und wirklich vollgemästet ist mit jeder Quittung bis zurück zu Anno Zwieback. :011:

kafro
21.02.2009, 11:05
Mein Portmonai war ein Werbegeschenk!
Also sicher nicht das was ihr unter "Frauenportmonai" versteht. Mal ganz abgesehen davon, das mein Bruder genau das gleiche hat. :015:
Visitenkarten habe ich nicht drin und Quittungen sowieso nicht.

Ich hatte auch schon kleinere aber da hat dann noch nichtmal der Perso reingepasst ganz zu schweigen von Messer, Taschenlampe, Feuerzeug, Zunder, Schreibzeug, Medikamenten, Verbandszeug, Geld natürlich und noch einigem mehr.
Also wenn ihr das alles auf ein kleineres Packmaß bekommt, nur her mit den Tipps.

kafro :rolleys:

Wiper
01.04.2009, 18:53
Hallo,


und natürlich meine Uhr mit Strahlenmessgerät. Ein paar andere Kleinigkeiten sind auch noch vorhanden. Mal sehen wann sich das mal ergibt diese auch noch zu benennen.:022:


Dagmar

Hallo was ist das denn für eine Uhr --> Megainteresand<--
Wo gibt es sowas

Stickstoff
01.04.2009, 18:55
Bei Conrad gibt es so ein Hexenzeug :lachen:
Nicht ganz billiges aber tolles magisches Spielzeug :grosses Lachen:

Suche noch den Link...

kelte1964
24.05.2009, 21:22
habe am gürtel mein tool(vic spirit), ein feststehendes messer sowie eine minitasche mit einer taschenlampe(fenix)ein paar pflastern,draht und schnur eigentlich ständig bei mir

wenn grössere touren geplant sind wird aufgestockt

zuhause ist mein trekkingrucksack immer gepackt und griffbereit, der meiner frau steht daneben und selbst meine sechsjährige hat ein minisäckchen mit kleinigkeiten(was zum spielen,ihr essgeschirr ihr kinder-vic und ihre feldflasche) die sie immer dabeihaben muß wenn`s rausgeht

Nichtwichtig
05.09.2009, 01:07
Hallo
Umhängetasche (Messanger Bag) und Rucksack vertragen sich nicht. Wer das schon mal ausprobiert hat, wird wissen, dass der Bändel der Umhängetasche früher oder später am Hals scheuert.

Poncho geht auch nicht so gut mit Rucksack. Zudem wird man beim Pocho von unten her nass, da die Beine nicht bis zu Fussknöcheln abgedeckt werden und dass von unten her feucht werden. Der Poncho ist somit auch keine Lösung.
Ein weiterer Nachteil bei Poncho und Rucksack ist, dass der Pocho den Rucksack nicht ganz abdeckt, man sieht darin dann aus wie ein lebender Müllsack auf Beinen.
Auf jeden Fall gucken die Leute ganz schon komisch wenn man so in der Welt rumläuft.

Was Essen angeht, sollten da für 3 Tage was drinnen sein. Bei mir sind es eben so verpresste Weizenkörner, ein Block hat glaube ich 1200kcal. Etwas ecklige Sache, und wenn es zu schnell gegesen wird, führt es zum uebergeben. Darum muss das
Zeug eben langsam gekaut werden, was aber nicht stört.

Mich würde an dieser Stelle interessieren, wie das Notfallpack einer Frau aussieht. dort müssen je nach Witterung auch so rund 15 Kg rein, aber kann das Frau auf Dauer auch tragen, wenn normal gebaut?

Stickstoff
05.09.2009, 09:07
Poncho geht auch nicht so gut mit Rucksack. Zudem wird man beim Pocho von unten her nass, da die Beine nicht bis zu Fussknöcheln abgedeckt werden und dass von unten her feucht werden. Der Poncho ist somit auch keine Lösung.
Ein weiterer Nachteil bei Poncho und Rucksack ist, dass der Pocho den Rucksack nicht ganz abdeckt, man sieht darin dann aus wie ein lebender Müllsack auf Beinen.
Auf jeden Fall gucken die Leute ganz schon komisch wenn man so in der Welt rumläuft.


Das ist nicht korrekt, denn:
1. gibt es Ponchos in verschiedenen Größen und
2. Reichen fast alles Ponchos gut über den Rucksack rüber und decken den auch gut ab, trägst du vielleicht 120Liter-Rucksäcke? :lachen:

Gegen Nässe von unten gibt es Gamaschen, meist reicht der Poncho (Auch mit Rucksack) bis kurz über die Knie und es gibt Gamaschen, die genau dort beginnen und über den Schuh gehen :rolleys:

So muss man wesentlich weniger schleppen, als wenn man extra Regenjacke und -hose mitschleppt.

User-ID-188
05.09.2009, 09:25
Ich habe einen Kraxen Poncho, der hat am Rücken einen Reißverschluss dadurch kann man ihn erweitern für die großen Rucksäcke.

http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=wf_45401&GTID=8de4eede1c74190b60bbad3efd203249a38

Da sieht man zwar aus wie der Glöckner von Notredame aber in einem Notfall lacht von mir aus die ganze Welt über mich. Ich glaube ich habe dann nicht die Zeit darauf zu achten ob einer lacht und die anderen sind bestimmt auch mit sich selbst beschäftigt.


Gruß

DosenBurger

Nichtwichtig
06.09.2009, 13:16
Das Ding sieht gut aus. Was ich beim Poncho gemerkt habe, dass das Ding richtig warm gibt. Aus meiner "Jugendzeit" erinnere ich mich noch, dass wenn Du Rucksack und Gepäck schleppen musst, Du unter Regenschutz recht gut schwitzt. Zu guter letzt biste auch nass, aber durch den eigenen Schweiss :-). Ganz mies ist da das Poncho Zeug aus dem Militär :-(

Regen ist egal wie man es angeht, nicht so super. Ganz miess wirds wenns draussen kalt ist und du Gepäck schleppen musst. Dann ises kalt in der Pause und warm beim laufen.

Am besten Reservewäsche im Rucksack dabei haben, die man im Ziel dann anziehen kann. Was auch geht bei Kälte ist trockene Kleider anziehen und die nassen drüber.
Das hilft gegen die Kälte. Hab ich selber ausprobiert. Mein alter Herr meinte aber, dass das mit der Zeit dann zu Rheuma fürht. Aber wie gesag..

Hat jemand von Euch praktische Erfahrung mit dem Teil hier:
http://www.sackundpack.de/product_info.php?cPath=42_6_16&products_id=1307

Ist zwar teuer aber scheint mir ne gute Lösung zu sein. Was meint ihr dazu?

Tyr
06.09.2009, 14:22
Regen ist egal wie man es angeht, nicht so super.

Das ist ja noch vorsichtig ausgedrückt.
Sehr eindrucksvoll an dieser Stelle fand ich die Lektüre von Ernst Jünger's "In Stahlgewittern". Das Buch ist praktisch sein veröffentliches Tagebuch welches er während des 1.W.K. geschrieben hatte.

Er schreib dort das es selbst bei etlichen Grad Minus auszuhalten ist wenn man den ganzen Tag in einem Erloch auf Stellung liegen muss. Wenn allerdings bei Temperaturen um die Null Grad man im Regenschauervöllig durchnäßt hat, hat man nach wengien Stunden bereits das Gefühl als würde einem jemand Nägel durch die Gelenke hämmern.

hamster
28.01.2010, 19:20
Die ICE Frage geht nach der Handtaschendebatte leider gerade ins Leere.
Man sollte die Zusammenstellung mal am Tagesablauf orientieren.
0:00 Uhr man schläft, Feueralarm, jetzt brauche ich Licht und Schuhe. Ohne Licht kann man sicht nicht orientieren und ohne Schuhe sind die Füsse durch Scherben oder heiße Flächen schnell kaputt, idealerweise Schuhe mit Klettverschluss. Dazu den Bademantel (nackt fühlt man sich unsicher) in dem das Handy drin ist. Wenn man jetzt noch die Dokumententasche griffbereit hat sollte das reichen.

06:00 Uhr Ob mit Anzug oder im Blaumann entscheidet jetzt was ich am Körper mitnehmen kann. Was auch im Anzug geht: Feuerzeug, Mini-Stirnlampe, Schweizer Mini Champ, Kugelschreiber in extra haltbar als Kubotan, Bargeld Kreditkarte.
Der Schlosser kann natürlich wesentlich mehr mitschleppen ohne aufzufallen.

18:00 Jogging. Wer jetzt mit dem feststehenden Messer und einem Dreitagerucksack rumläuft wirkt schon merkwürdig.

21:00 Kneipe ?

Also immer auf die Situtation und die wahrscheinliche Gefährdung achten. Sonst hat man bald den 4 WD mit laufendem Motor neben sich stehen und die geladene Flinte in der Hand, der Crash könnte ja morgens beim Bäcker beginnen. Die Gefahr besteht darin das man sich zu sehr reinsteigert.
Also mal die Frage stellen: Was habe ich im letzten Jahr in welcher Situation (Überleben im Alltag) vermisst?

hamster
28.01.2010, 19:24
Das Ding sieht gut aus. Was ich beim Poncho gemerkt habe, dass das Ding richtig warm gibt. Aus meiner "Jugendzeit" erinnere ich mich noch, dass wenn Du Rucksack und Gepäck schleppen musst, Du unter Regenschutz recht gut schwitzt. Zu guter letzt biste auch nass, aber durch den eigenen Schweiss :-). Ganz mies ist da das Poncho Zeug aus dem Militär :-(

Regen ist egal wie man es angeht, nicht so super. Ganz miess wirds wenns draussen kalt ist und du Gepäck schleppen musst. Dann ises kalt in der Pause und warm beim laufen.

Am besten Reservewäsche im Rucksack dabei haben, die man im Ziel dann anziehen kann. Was auch geht bei Kälte ist trockene Kleider anziehen und die nassen drüber.
Das hilft gegen die Kälte. Hab ich selber ausprobiert. Mein alter Herr meinte aber, dass das mit der Zeit dann zu Rheuma fürht. Aber wie gesag..

Hat jemand von Euch praktische Erfahrung mit dem Teil hier:
http://www.sackundpack.de/product_info.php?cPath=42_6_16&products_id=1307

Ist zwar teuer aber scheint mir ne gute Lösung zu sein. Was meint ihr dazu?

Ich bleib beim Armeeponcho. Ich will eine stabile Plane die ich auch als Unterlage, Zeltbahn oder Tragetuch verwenden kann. Wenn die leichteren Teile Luftdicht sind schwitzt man darunter genauso hat aber eine deutlich geringere HAltbarkeit bei den anderen Verwendungen.

Forester
29.01.2010, 12:24
Hallo zusammen,

ich hab mir für meine Sachen ein kleines Modulsystem ausgedacht, die Idee dazu hab ich mal auf einer US Outdoor-Seite abgeguckt. Jedes Modul sollte für sich unabhängig von den anderen sein. Ist immer ein kleines Erfolgserlebnis, wenn man wieder eines abgeschlossen hat. :lächeln:

Modul 1 (immer dabei):
Taschenmesser
Schlüssellampe
Feuerzeug
Kl. Wasserfilter
Rettungsdecke

Modul 2 (Fluchtrucksack):
BP5
Müsliriegel
Wasserflasche
Regenponcho
Handschuhe
Kopftuch
Staubmaske und -brille
Reisepass
Geldscheine
Waschzeug
Taschentücher
Kl. Erste-Hilfe-Set
Multitool
Taschenlampe + Batterien
Feuerzeug
Feuerstarter
Wasserfilter
Fallschirmschnur + Tape
Plastiktüten
Kompaß und Karten
2 Rettungsdecken

Modul 3 (Daheim):
10-Tage-Vorrat
Esbit-Kocher
Wasserfilter
LED-Laterne + Batterien
Kerzen
Feuerzeuge
Kurbelradio
Gr. Erste-Hilfe-Set

Weitere Module wären natürlich möglich und sinnvoll, aber darüber mache ich mir erst Gedanken wenn die ersten drei komplett sind. Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten, da sie für die wahrscheinlichsten Szenarien gedacht sind. Bevor Fragen kommen: Ich habe "nur" einen Vorrat für 10 Tage. Ich denke wenn nach einer Katastrophe in Deutschland innerhalb von 5-10 Tagen immer noch keine Hilfe eingetroffen ist, ist gar nicht mehr damit zu rechnen und dann würde ich sowieso nicht bleiben wo ich gerade lebe (Stadt).

Gruss
Forester

Bernd
01.02.2010, 20:11
Hallo,
so mancher hat noch irgendwo eine Maglite in der C- oder D- cell Ausführung im Einsatz.
Vielleicht ist sie auch schon für teures Geld mit der originalen LED- Lampe aufgerüstet worden. Eigentlich viel zu schade, um sie durch eine Fenix & Co. Powerleuchte lieblos zu ersetzen.
Wenn es spannend wird, könnte aber die Suche nach C oder D- Batterien ärgerlich werden.
Als Behelf biete sich ein Adapter zur Nutzung der die universellen AA- Batterien an.
http://www.amazon.de/Camelion-Adapter-Mignon-Packung-Plastik/dp/B001F19AUO/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1265050196&sr=8-2

ID 521
05.04.2010, 23:41
Das Thema Not-/Fluchtrucksack oder neudeutsch Bail Out Bag (BOB) wird auch in anderen Foren besprochen.
Dieser Thread im Tacticalforum ist m.E. recht interessant:
http://www.tacticalforum.de/index.php?page=Thread&threadID=5233&pageNo=1

ID 551
06.04.2010, 00:20
:lächeln:Ihr Männer seid ja nur neidisch, daß ihr nicht so ein praktisches Survivalpäckchen mit euch rumtragen dürft.:022::lächeln::011:


Hallo Dagmar!

Mann zieht nach ... und ist dabei dank praktischer Unterteilung sehr aufgeräumt und erweitert bei Platzmangel modular... :grosses Lachen:

http://img697.imageshack.us/img697/6514/jumboversipack.jpg


Um nicht gänzlich OT zu werden:

Darin trage ich neben

- dem Mäppchen mit Papieren & Notfallpässen
- Geldbörse
- täglichen Medikamenten (+ Schmerztabletten und Lopedium) & Pflastern
- Taschen-, Feucht- & Desinfektionstüchern
- Schreibuntensilien & Cuttermesser
- Taschenlampe (zusätzlich zu der in der Hosentasche)
- GPS
- entsprechenden Ersatzakkus
- Mechanikerhandschuhen
- Untersuchungshandschuhen
- und Wasser

ständig mit mir herum, wenn ich länger das Haus verlasse. Diese Ausrüstung muß in nächster Zeit noch um ein paar Sachen erweitert werden.

Gruß
Nightprowler

Bärtram
06.04.2010, 19:19
M.E. sind diese taktischen Taschen von Maxpedition + Co. im Alltag sehr auffällig.

Meine vergleichbare 5.11 Tasche würde ich in der Stadt, U-Bahn, etc. aus tarnungsgründen nicht tragen, da sie sich deutlich von den Taschen "normaler" Stadtmenschen unterscheidet.

Taschen dieser Art sind jedem Polizisten und jeder Sicherheitskraft bekannt.

Wenn ich so ein Teil sehe, bin ich vorgewarnt, dass der Träger sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit professioneller Ausrüstung beschäftigt und auch ausgestattet hat.

Mir ist sofort klar, dass diese Taschen über ein verdecktes Waffenfach verfügen (evtl. scharfe Waffe, Gaswaffe oder Messer dabei ?).

Auch wenn man natürlich nichts derartiges dabei hat, weckt man das Interesse anderer.

Diese Taschen können im Alltag nichts, was eine andere, zivile Tasche, nicht genau so gut kann.
Nur ist diese eben unauffälliger.:rolleys:

Schaut Euch mal genau an, was die Leute eurer Altersgruppe in der U-Bahn, in der Stadt, auf dem Land, etc. an Kleidung, Taschen, etc. dabei haben.

Genau so müssen wir auch im Alltag unterwegs sein, um nicht aufzufallen.

Das gilt erst recht im C-Fall, wo mangelnde Tarnung tödlich sein kann.

ID 551
06.04.2010, 19:47
Hinsichtlich der Unauffälligkeit hast Du natürlich recht. Nur finde ich es gerade im Bereich Umhängetaschen schwer, ein "ziviles" Produkt zu finden, welches all den Kram aufnimmt (am besten auch noch halbwegs gut sortiert) und dabei strapazierfähig, haltbar und komfortabel ist.

Bärtram
06.04.2010, 20:32
...Nur finde ich es gerade im Bereich Umhängetaschen schwer, ein "ziviles" Produkt zu finden...

Stimmt leider.

Ich habe da auch noch keine wirklich gute Lösung gefunden, nur Maxpedition, 5.11, etc. sind mir einfach zu auffällig, selbst im Dienst.

Aber ich gebe das suchen nicht so schnell auf...!:rolleys:

Doomer
06.04.2010, 20:45
Yep, da muss ich dem Herzog beipflichten. Survival hat nur wenig mit Hollywood gemein. Wenn da einer sagt "Ab ins Auto! Alles andere wird auf dem Weg gekauft, geplündert und improvisiert…", nun dann soll er mir nicht über den Weg laufen :verärgert::devil:

Ähnlich haben wir hier schon diskutiert:
http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?t=176&highlight=fluchtrucksack

Der T.I.C hat im Survivalwiki auch eine sehenswerte Kolummne zum Thema:
http://survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Mein_Wanderg%C3%BCrtel
http://survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Eterus_Rucksack
http://survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Drei_Tage_Rucksack
http://survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Doomers_Rucksack

Also warum in die Ferne schweifen? und dann noch ins Hollywood-Forum?

LG
Doomer

trailfinder
06.04.2010, 21:21
Hat aber auch vereinzelt gute Ansätze in dem "Hollywood-Forum".
Z.B. Geld in so ner Paracord-Kordel zu verstecken find ich ne gute Idee.

Grummel
06.04.2010, 22:08
Hmm ... am Mann hab ich immer mein Schweizer Taschenmesser, Handy, ein paar Feuerzeuge (man weiß nie wann eins den Geist auf gibt), Notizbuch, USB mit wichtigen (und nicht so wichtigen) Sachen drauf, Stift und Geldbeutel.... Tabak

Im Rucksack (einen "moderaten" also nix mit 120 l) in dem mein Zeug so für den Tag ist.
1,5 l Trinken, kleines Messer, Magnesiumfeuerstarter, kleiner Kompass (im Verbund mit Termometer, Centimetermaß), AA Batterien, Taschenlampe (Aldi, LED, 1 Watt, gabs mal für 10 €), Ibu (für den Tag danach wenn mans nicht mehr heim schafft)... und meistens noch diverses Fresszeug das die Woche sowiso nicht überlebt (Rotation ;)).

Im Auto in 2 Packen Sprudel (a 6x1/2 l, PET) mehr als nen 1/2 Liter braucht man meist nicht und man kann teilen, ne Decke, Fresszeug, "Bruchwerkzeug" falls man irgendwo dazu kommt und es gebraucht wird (Unfall).
.... wenn ich irgend wann mal ein Schloss für den Kofferraum auftreiben kann kommt noch nen Campingkocher + Instantkaff rein ... und ein 20 l Reservekanister (die Tankanzeige spinnt sowiso).

Zuhause hab ich dann schon eher die Auswahl ... modular gepackt und vor allem hochwertiger... das entscheidet sich das recht fix wenns nötig wird.

User-ID-614
07.04.2010, 19:49
Also wie man ernsthaft das Thema "Plündern" im X-Fall erwägen kann, ist mir schleierhaft. Das kann IMHO nur mit TV-verklärten, feucht-pubertären Vorstellungen erklärt werden. :staun:
"Plündern" heißt für mich IMMER: GEGEN den Willen eines Anderen!

Und da wäre, für mich, die Gefahr des "Verletzt-werdens", weil "der-Andere-sich-natürlich-mit-Händen-und-Füssen-dagegegen-wehren-wird" viel zu groß!:Schlecht:
(So wie WIR es mit Sicherheit erfolgreich täten! ):tot:

Da ich davon ausgehe, daß DANN eine so gute ärztliche Versorgung, wie wir sie heute genießen dürfen, nicht gegeben sein wird.
Natürlich gilt das NICHT für die Prämisse "den sicheren Untergang vor Augen zu haben".

Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Für den täglichen "Standart": gutes Taschenmesser, Feuerzeug, Schnürsenkel, Goldmünze, € 50.- IMMER am Mann. Auch im Anzug.

Im Auto (falls man öfter unterwegs ist): z.B. Wasser, Decke, Klappspaten, etwas haltbares Nahrhaftes, Feuchttücher, Klopapier, Streichhölzer/Feuerzeug.
Pendler mit Öffentlichen haben da natürlich ein Problem. Meine bessere Hälfte hat, wenn es kälter ist und die Ausfallwahrscheinlichkeit höher ist, Ihren "Gürtel" im 30-Liter-Daypack dabei. Darin fällt "er" nicht auf und Handtaschenträgerin ist sie eh´nicht.

Der Rest modular und abhängig von der jeweiligen Lage, wobei unsere "Gürtel" entweder militärisch offen (Lage ist eskaliert) oder gedeckt in 08/15 Daypacks (Lage ist "noch zu retten", aber man weiß´ ja nicht)getragen werden können.
Ergänzt werden kann der Gürtel, je nach Situation, durch "ABC-Schutz" und weitergehende "1. Hilfe-Ausstattung", "Mampf-für-etwas-länger", ebenfalls als separate Module vorbereitet.

Da wir stationär planen, ist die nexte Stufe "Flucht" zwar vorbereitet, braucht aber ca. 1 Std.
Sie umfaßt gute Ausrüstung zum Zelten, Nächtigen (auch im Winter), Verpflegung, Bekleidung, Hobo...

User-ID-118
07.04.2010, 21:31
Wenn so etwas hier nicht gewünscht wird, sagt mir Bescheid, dann verkneife ich mir so was künftig.:rolleys:Wir schauen gerne über unseren Tellerrand! :Gut:

Gruß
Nachtfalke

User-ID-118
07.04.2010, 21:51
Die Beiträge die sich mit Plünderungen befassen bitte in Thread Gefahr durch weniger vorbereitete... (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?t=1849) schreiben.

Die Beiträge die sich bis jetzt mit Plünderungen befasst hatten, habe ich bereits dort hin verschoben bzw. kopiert.

Moderator Nachtfalke

User-ID-387
07.04.2010, 22:06
18:00 Jogging. Wer jetzt mit dem feststehenden Messer und einem Dreitagerucksack rumläuft wirkt schon merkwürdig.

och..das muss nicht sein.
Wenn ich meine meditativen Runden (Langstrecken-Lauf) hier auf dem TrÜbPl drehe, dann habe ich entweder ein "Hüftbag" oder ein Running-Bag dabei.
Beides in der Optik sehr zivil und es passt einiges rein. Da wundert sich sicher keiner.
Ok, vielleicht liegt das hier auch an der speziellen geografischen Lage...bei uns hier kannst Du in voller Kampfmontur joggen und keiner wundert sich.
Es laufen ja genug davon hier rum...


Zum ICE:
Hmmm...da bin ich/sind wir ja wahre Puristen:staun:
Immer (immer!) dabei: Mein EDC (siehe Bild). Braucht man wirklich mehr?

Zuhause: Zwei Tourenrucksäcke(1x 65ltr., 1x45ltr) leer

Zuhause: Kompletter Vorrat, Komplette Ausrüstung mobil gelagert (Weithalst. u. Kisten), komplett einsatzbereit

Notrucksäcke sind fallspezifisch binnen weniger Minuten gepackt, liegt alles griffbereit.

Ich denke, für eine schnelle Notflucht brauchen wir im Extremfall nicht länger als 30min.
Nach vielleicht 60min. wären wir mit der ganzen Ausrüstung fluchtbereit wenn es drauf an kommt.

Im "geordneten Ablauf" planen wir ein paar Stunden ein, bis wir los können.


derHerzog:Bevor ihr mich jetzt wieder Steinigt oder als gut Menschen hinstellt.
Wenn meine Familie hungert und die Not groß ist werde ich auch alles tun um die bedürfnisse meiner Leute zu stillen.
Aber ich bin mir auch im klaren das soetwas u.U. den Tot anderer verursachen könnte.
Es ist eigendlich sinnlos darüber zu debatieren was man tut wenn es soweit ist.
Das kann keiner sagen.

Also ich stimme Dir teilweise zu.
Warum?
Also ich würde meine Familie auch sicher nicht verhungern lassen!
Ich glaube zudem, dass es doch zum Survival und Preparedness gehört, sowas auch zu Ende zu denken und zu debatieren.
Mal ehrlich: Wer von allen Leuten hier hat denn wirklich einen kompletten Vorrat für viele Monate/Jahre?
Im Extremfall, wenn kein Nachschub in Sicht ist...was macht Ihr denn dann? Mit der ganzen Familie in die Ecke setzen, heulen und dahinvegetieren?
Keine Frage, Prepper wie wir können den Punkt X schon ziemlich lange hinaus schieben. Aber irgendwann ist der Punkt da... und dann?
...wäre vielleicht mal einen eigenen Fred wert oder?

Wessen EDC, ICE oder Komplettvorrat hält ewig. Wer von uns kann sich (ehrlich bedacht) momentan vollkommen autark versorgen?

Na....da kommt man wieder ins Grübeln....:Sagenichtsmehr:

User-ID-118
07.04.2010, 22:26
Also ich stimme Dir teilweise zu.
Warum?
Also ich würde meine Familie auch sicher nicht verhungern lassen!
Ich glaube zudem, dass es doch zum Survival und Preparedness gehört, sowas auch zu Ende zu denken und zu debatieren.
Mal ehrlich: Wer von allen Leuten hier hat denn wirklich einen kompletten Vorrat für viele Monate/Jahre?
Im Extremfall, wenn kein Nachschub in Sicht ist...was macht Ihr denn dann? Mit der ganzen Familie in die Ecke setzen, heulen und dahinvegetieren?
Keine Frage, Prepper wie wir können den Punkt X schon ziemlich lange hinaus schieben. Aber irgendwann ist der Punkt da... und dann?
...wäre vielleicht mal einen eigenen Fred wert oder?

Wer lesen kann ist klar im Vorteil! (http://www.survivalforum.ch/forum/showpost.php?p=32427&postcount=39)

Also wie vor ein paar Minuten geschrieben...Plünder Beiträge dort schreiben wo sie hingehören.

Gruß
Nachtfalke

User-ID-387
07.04.2010, 23:22
@Nachtfalke:
Sorry, aber ich war im Schreibmodus, als Du offensichtlich Deinen Beitrag schon eingestellt hattest.
Ich bin nicht mehr so schnell....das Alter.. weißt Du :weinen:

War auch primär kein "Plünderbeitrag":grosses Lachen:

...und als "Neu-Fred" meinte ich eher sowas:
- Was macht Ihr, wenn Eure Vorräte aufgebraucht sind und die Krise noch nicht vorbei ist.
oder...
- Für welchen Zeitrahmen plant Ihr und warum?

User-ID-118
08.04.2010, 17:50
- Was macht Ihr, wenn Eure Vorräte aufgebraucht sind und die Krise noch nicht vorbei ist.
oder...
- Für welchen Zeitrahmen plant Ihr und warum?
Das mit dem Schreibmods kenne ich. :lächeln:

Du darfst gerne Themen beginnen, wenn du der Meinung bist die gehören ins Forum! Sie Suchfuntion freut sich natürlich auch wenn sie davor benutzt wird. :grosses Lachen:

Gruß
Nachtfalke

tarzahn
18.05.2010, 12:29
guten Morgen!
soo... erster Beitrag hier, also sag ich mal kurz wer ich bin:
ich bin Conni (männlich), bin Schüler und bald 18 Jahre jung

also mein ICE-Zeugs ist das hier:
am Mann: Handy, Opinel no.8, Schlüsselbund mit mini Sak und Led
in der Jacke sind Dinge wie Geldbeutel, Handschuhe, Taschentücher, usw.
in meinem Rucksack, einem Eastpack-Standart-Teil befinden sich ein mini Erste Hilfe Set (inkl. Zahnbürste,Pasta und Labello), Vic Trailmaster, Nivea-Creme, Spork, Falt-Bürste mit Spiegel, Feuerzeug. Dazu kommen noch meine Schulsachen, also genug Papier zum Feuerstarten und was zu essen.
als Backup hab ich meine Freundin, der ich ein paar Messer geschenkt habe:rolleys:

damit komme ich eigentlich überall durch, bin sogar in 99% der Fälle überausgerüstet:lächeln: (wie imo fast alle hier...^^) ausprobieren tu ich das Zeugs eigentlich jeden Tag, es ist sogar outdoorerprobt


so, hoffentlich hab ich hier viel Spass

lg conni

ID 778
18.05.2010, 18:18
Hallo was ist das denn für eine Uhr --> Megainteresand<--
Wo gibt es sowas

Armbanduhr mit Strahlenmessgerät bei Conrad.at


Ich glaube nicht, dass diese Frage schon jemand beantwortet hat?

Hier gibts die um teures Geld:
http://www.conrad.at/ce/de/product/671651/ARMBANDUHR-MIT-STRAHLENMESSGERAeT

Gruß
althea

tarzahn
18.05.2010, 22:00
habe was ganz vergessen:
eine Dose Schoko-ka-kola oder andere Schokolade als "Notration"

ich glaube, dass ich mit einem Swisstool im Alltag noch besser ausgerüstet wäre, bis jetzt reicht aber mein Vic und das Tool gibts zum B-day von meinen Ellis...

dieses ganze Zeugs passt übrigens locker in die aufgesetzte Tasche vom kleinen Eastpack.:staunen:

EDC-Freak
07.10.2010, 14:57
Es gibt da etwas, das mir immer Sorgen bereitet hat:

Zuhause steht mein Fluchtrucksack, randvoll mit feinster Ausrüstung, dazu derbe Kleidung, Stiefel, Zelt, Rucksack und Nahrung sowie Wasser für 50 Tage.

Ich aber verbringe fast soviel Zeit im Büro wie daheim, die Wahrscheinlichkeit, dass mich der Krisenfall im Büro ereilt, ist daher recht groß. Wenn ich da dann festsitze, nützt mir meine tollen Ausrüstung in der Wohnung nichts.

Ich habe daher beschlossen, im Büro ebenfalls ein wenig Ausrüstung zu deponieren. Ich habe dabei eher preiswerte Artikel gewählt, deren Qualität zwar nicht optimal ist, allerdings müssen sie mir ja nur dabei helfen, mich nach Hause durchzuschlagen, wo dann der gute Fluchtrucksack wartet.

Konkret liegt jetzt im Büro:

1. Multitool (Meru)
2. Messer (Meru)
3. Pfefferspray (Walther 50 ml)
4. Taschenlampe (LED-Lenser)
5. Feuerzeug
6. Ersatzbatterien

Das alles ist in einer unscheinbaren schwarzen Gürteltasche verstaut. Zudem liegen in der Schublade 2 x 0,5 Liter Wasser und 2 Dosen Eintopf.

Damit sollte es deutlich einfacher sein, sich nach Hause durchzuschlagen, oder aber erstmal einen Tag auszusitzen.

StefanS
07.10.2010, 15:16
Na, ich sehe das so: Da wo ich grade bin, ist auch mein Auto, ob Haus oder Arbeit oder Nebenjob oder Ausflug.

Und in dem Auto ist eigentlich alles, was man braucht - sozusagen die dritte Geige. Geprüft, getestet, komplett.

EDC-Freak
07.10.2010, 16:04
Sobald ich ein Auto habe, werde ich es ganz genau so machen wie du.

Bis dahin muss man sich zu helfen wissen.

Stickstoff
07.10.2010, 16:36
Zudem liegen in der Schublade 2 x 0,5 Liter Wasser und 2 Dosen Eintopf.

Damit sollte es deutlich einfacher sein, sich nach Hause durchzuschlagen, oder aber erstmal einen Tag auszusitzen.

Meiner Meinung nach hast du da die Prioritäten falsch gesetzt.
Lege dort lieber 3 oder 4 Liter Wasser rein und nur wenn noch Platz ist eine Nahrungskonserve.
Du kannst wesentlich besser einen Tag ohne Nahrung unterwegs sein, als einen Tag ohne Wasser bzw mit wenig Wasser.

Grüße

EDC-Freak
07.10.2010, 17:13
Das ist ein interessanter Gedanke.

Es ist genug Platz vorhanden, so dass ich einfach noch 2 Liter Wasser dazulegen werde.

Sonst noch Verbesserungsvorschläge?

Foobar
07.10.2010, 18:26
Sonst noch Verbesserungsvorschläge? Ja, je nach geschäftsinterner Kleiderordnung (Anzug, Krawatte, Halbschühchen mit Ledersohle? :devil:) und Entfernung nach Hause: alles erforderliche Material am Arbeitsplatz lagern, welches man braucht, um zu Fuss nach Hause zu kommen, also eventuell auch Stiefel und Jacke/Poncho, etc, am besten eben einen kleinen Notfallrucksack.

User-ID-925
08.10.2010, 21:41
...wo ich grade bin, ist auch mein Auto, ...

Dein Auto ist nie in der Inspektion? Du machst nie eine Fahrradwanderung? ...

In meinem Auto ist auch eine umfangreiche Ausrüstung und Verpflegung (für rd. 3 Tage). Am Mann habe ich aber, seid ich jetzt durchseh :rolleys:, immer gern ein paar Minimaltools (Lampe, Messer, Notpfeife) und eine Not-Ration (für rd. einen Tag = Dose SchokaKola, eine Vitaminampulle + 0,75 L Wasserflasche sowie Wasserentkeimungstabletten)

LG, jla :lächeln:

User-ID-925
08.10.2010, 22:29
...mir immer Sorgen bereitet hat:
Zuhause steht mein Fluchtrucksack, randvoll mit feinster Ausrüstung, ...verbringe fast soviel Zeit im Büro wie daheim, die Wahrscheinlichkeit, dass mich der Krisenfall im Büro ereilt, ist daher recht groß....
... sich nach Hause durchzuschlagen,...

Toller Beitrag :Gut:
Die Situation kenne ich und habe mich damit auch bereits auseinandergesetzt.

Bei mir ist es so, dass ich auf dem Weg (mal mit S-Bahn, mal mit Rad, mal mit Auto) zum oder vom Büro / Firma entweder mit einem Aktenkoffer (a la Pilotenkoffer mit Rädern) oder wenn lässiger, mit einem Tagesrucksack unterwegs bin.

Diese habe ich in den letzten Wochen jeweils aufgerüstet:

mit Wasser gefüllte 0,75l (Rad-) Wasserflasche, z.Zt nur im DayPack.
Mini-Med-Kit (paar Pflaster, eine Mullbinde, Notdecke) in wasserdichtem ZipLock-Beutel
(kleine) LED-Taschenlampe + Ersatzbatteriesatz, extra Feuerzeug
"Eiserne Reserve" = Dose SchokaKola + MultiVitamin-Ampulle + zwei Energieriegel, auch im Beutel
feststellbares Messer, Pfefferspray


Mein Arbeitsweg zum Büro beträgt rd. 12km durch die Stadt. Ich bin aber auch häufig bei Kunden vor Ort.

In der letzten Woche habe ich mein stäniges Survivalkit ergänzt.
Jedesmal wenn ich die Wohnung / Büro ... verlasse trage ich mein Schlüsselbund dabei. Daran befinden sich jetzt

Mini-LED-Lampe
Signalpfeife (Messing)
Mini-Kompass (demnächst)

und in der Hosentasche = BW-Taschenmesser + Feuerzeug (bin Raucher)

Danke für Deinen Beitrag. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich auch etwas mehr Wasser im Büro lagern sollte.

LG, jla :lächeln:

Bärtram
09.10.2010, 08:09
Meine Not-Ausrüstung im Büro habe ich noch um eine FFP3-Maske, S3-Sicherheitsschuhe, 2x 1,5L Wasser, 2x Trekkingkekse, SchoKaKola, Weltempfänger und Ersatzbatterien + Reservekleidung erweitert.

Meinen Büro-Tagesrucksack habe ich um einen BW-Notverband (FirstCare, 10cm), Klammerpflaster, kl. Beatmungstuch, Sicherheitsnadeln, Sekundenkleber, Taschenmesser, Fenix LD10 + LI-Ersatzbatterie, Schmerz- und Kohletabletten, Minikompass, Mütze und schnittfeste Handschuhe erweitert.
Klingt viel, nimmt aber nicht viel Platz weg.

Dr.Snuggles
09.10.2010, 12:22
Hallo,

ist ja nicht so, das wir so ein ähnliches Thema nicht schon hatten... :lachen:

Dieser Beitrag (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?t=782&highlight=Survivalkit&page=5)von mir hat noch Gültigkeit. Dieses Täschchen habe ich eingentlich immer am Mann oder zumindest mit ins Auto genommen (nur das ich zwischenzeitlich Angelschnur und Harken ergänzt habe)!

Gruß
Doc

EDC-Freak
12.10.2010, 17:05
Wie weit ist dein Büro vom Wohnort entfernt?

Es sind zwar nur 4,5 km, mit dem Bus brauche ich dafür 15 Minuten, zu Fuß würde ich es wohl in etwa einer Stunde schaffen.

Wie die Lage aber im Krisenfall sein wird, lässt sich schwer voraussagen.

Es gibt einige potentiell gefährliche Orte auf dem Weg:

1. Das Büro liegt mitten in einem Industriegebiet mit zahlreichen Lagerhallen, in denen unter anderem Lebensmittel lagern.

2. Mein Weg fürt mich durch eine ziemlich übele Gegend der Stadt, in der es auch einem einem normalen Montag Vormittag ungemütlich werden kann.

3. Ich muss auch an einem innerstädtischen Hafen vorbei. So ein Objekt wird wohl auch viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

tommy83
12.10.2010, 19:07
Im Alltag hab ich immer am Mann:

Mein Leatherman charge TTi am Gürtel
Feuerzeug (Raucher)
Firesteel am Schlüsselbund
Handy, wasserdicht, unkaputtbar und mit Taschenlampe (Samsung B2100)
Analoge Automatikarmbanduhr (bestimmung von Himmelsrichtungen)
Paracort als geknotetes Armband
Pfefferspray (braucht man bei der Post öfter mal)

Das sollte reichen, um nach hause zu kommen.
Dort kann ich dann meinen Fluchtrucksack noch der Lage anpassen und dann nichts wie aufs land zu den Großeltern

occam
12.10.2010, 21:49
Hi, Carpe!

Generell stimme ich Deiner Äußerung zu,
daß 4,5 km nicht viel sind um relativ rasch überwunden zu werden.

Allerdings können durchwegs Umstände eintreten, die
auch diese kleine Distanz "vergrößern".
Vielleicht geht ein Laster mit üblen Mitteln hoch?
Vielleicht brennt eine Fabrik mit toxischen Stoffen in der Nähe ab?
(Und das zusätzlich zur eigentlichen drohenden Bedrohung?)
Eventuell gibts das zu Hause gar nicht mehr,
wo die notwendige Ausrüstung liegt?
Dann hilfts umzudenken und mit einer minimalen Behelfsausrüstung
sich nach anderen Möglichkeiten umzusehen...
:rolleys:

In der Regel wirds aber (hoffentlich) eh so aussehen...
-Info da ist was
-der Firma noch nen schönen Tag wünschen
und entspannt ab durch die Mitte...

Ciao,
Occam

sonnenwolf
12.10.2010, 22:09
Ich hab' halt immer das Notwendigste (16-Liter-BOB) nochmal im Auto und das ist eigentlich immer in unmittelbarer Nähe...

Eterus
12.10.2010, 23:50
Wenn ihr euch mit Wattebällchen bewerfen wollt, bis einer blutet, macht das doch bitte via pm


@ Occam

Nicht falsch verstehen, tommy83 hat schon auch recht.

Der Carpe ist hier im Forum schon etwas länger und hat sich bisher nicht als Stänkerer, Dampfplauderer oder Troll gezeigt. :rolleys::Gut:

Wir sind natürlich auch über deine Posts sehr froh, da Du aber Carpes Stil noch nicht kennst und daraus seine Antworten eventuell falsch verstehen könntest wäre es sicher hilfreich sich über sein Gegenüber, durch Querlesen einiger Posts, etwas zu informieren und sich erst dann ein Bild zu machen. :rolleys:

So bist auch Du auf der sicheren Seite. :lächeln:

Dass ich dies jetzt hier öffentlich gepostet habe, also nicht per PN, hat nur den einen Grund das ich dies als kleine Hilfestellung gegenüber den neuen Foris sehe.
Sollte also als konstruktive Kritik verstanden werden. :Cool:

Gruss Eterus

svetakon
13.10.2010, 10:06
Das ist auch meine Hauptsorge. Ich arbeite 45 km von meinem Wohnort entfernt. Und auf der Südautobahn von Wien Richtung Graz genügt oft schon ein plötzlicher Wintereinbruch für ein Verkehrschaos (die Anwohner hier wissen, wovon ich schreibe).

Deswegen hab ich genug Proviant, Ausrüstung und warme Kleidung im Auto um einige Zeit an einem anderen Ort oder im Auto auszuharren oder mich nach Hause durchzuschlagen.

grüße
svetakon

Transporter
13.10.2010, 10:31
ja, werde ich meinen Smart auch damit ausrüsten, habe ca. 27km.
Letztens war ein Unfall auf der zweispurigen Bundesstrasse, war eine Kollegin knapp dahinter, und musste gut 1,5 h ausharren, bis man sie auf der Strasse umdrehen lies und bei der nächsten Ausfahrt raus.
Wenn sowas im Winter passiert ...

sonnenwolf
13.10.2010, 12:14
Wenn sowas im Winter passiert ...

... Scheitert das bei den meisten Leuten (hier im Ruhrgebiet) schon daran, dass sie in der Zwischenzeit womöglich eingeschneit werden und keine Schneeketten dabei haben (O-Ton: Sowas braucht man doch *hier* nicht) ...


Ich gebe zu bedenken, dass die Lage in der Großstadt weit weniger statisch ist, als anderenorts.

Allerdings auch häufig viele Ausweichrouten durch die baulichen Hindernisse (Häuser). Da kommen wir wieder zu einer der Grundregeln zurück: Kenne deine Nachbarschaft, bzw. Umgebung.

Ich fahre häufig auch mal kleinere Umwege mit dem Auto um die Alternativrouten im Auge zu behalten und häufig führt mich dann auch "zufällig" mal ein Spaziergang durch Gebiete, die man im Vorbeifahren nur schwer überblicken kann.

Man sollte für tägliche Strecken (schon für den normalen "Zwischenfall") immer mindestens eine gute und eine weiträumige Umfahrung kennen. Damit erhöht man die Lebensqualität enorm...

User-ID-279
14.10.2010, 20:02
Ich habe jede Menge Beiträge aus diesem thread entfernt,

weil sie sich inhaltlich nicht mit dem Thema auseinandersetzten,

sondern verschiedene Auffassungen widerspiegelten, ob preparedness

sinnvoll ist -

da es dabei aber lediglich um Meinungen geht und es kein richtig oder falsch

gibt...

ist keine Diskussion sinnvoll, gerade weil sie sich schon in Richtung

Herabminderung der anderen Meinung entwickelte...

Also in Abwandlung eines bekannten Zitates:
Auch wenn man Ahnung hat,
einfach mal die Klappe halten:grosses Lachen:

Melmoth
21.11.2010, 21:41
Ich habe meine Sachen so modular aufgebaut, was ich immer bei mir habe, ist eine Schultertasche (Everydaycarry sozusagen), die alltagstauglich ist. In dieser habe ich ein Schweizer Messer, Camping Essbesteck, Reisezahnbürste, Seife, Feuerzeug, Schmerztabletten, Pflaster, Müsliriegel, 0,5 L Wasser, ein paar Müllbeutel, Türschlossenteiser (im Winter), ein USB STick mit wichtigen persönlichen Daten, Handy, Digicam und noch bisserl Kleinkram.
Die habe ich nicht nur für Notsituationen, sondern vieles brauch ich auch oft im Alltag, weil ich relativ viel unterwegs bin.
Im Auto habe ich dann eine umfangreichere Ausstattung dazu, Schlafsack, Isomatte, mehrere Wasserflaschen und eine Kiste mit Fertiggerichten, Kocher, Klappschauffel, Ersatzkleidung usw. , einmal für den Fall, dass ich mit dem AUto im WInter einschneie, liegenbleibe oder ähnliches (ist mir schon ein paarmal passiert), zum anderen aber auch, da ich in den Sommermonaten häufiger mal im Auto übernachte nach Auftritten und nicht jedesmal alles packen will.
Zuhause habe ich einen Fluchtrucksack, den ich aber noch nicht vollständig ausgestattet habe, bin mir auch noch nicht ganz sicher, was ich wie am besten mache da, aber dafür kann ich hier ja noch einige Anregungen gewinnen;-)

User-ID-279
21.11.2010, 22:35
eine Schultertasche (Everydaycarry sozusagen)
ein spezielles Modell?

Fluchtrucksack/Gepäck bei Papas ist immer schwierig, weil Papa ja für alle denken und packen muss - oder?

Melmoth
21.11.2010, 23:09
ein spezielles Modell?

Fluchtrucksack/Gepäck bei Papas ist immer schwierig, weil Papa ja für alle denken und packen muss - oder?

Ich wollte nicht so gerne sowas auffälliges Armymässiges, darum habe ich mir mal bei Tschibo eine scharze Schultertasche gekauft, sieht absolut alltagsmässig aus, ist aber nett gepolstert und ganz praktisch. Nichts weltbewegendes, aber unauffälig.
Und ja, ich gehe natürlich nirgendwohin ohne meinen Sohn, muss also immer für 1 1/2 planen;-) ABer ich denke, wir haben alle irgendwen, an den man denken muss....

sonnenwolf
22.11.2010, 07:15
Fluchtrucksack/Gepäck bei Papas ist immer schwierig, weil Papa ja für alle denken und packen muss - oder?

Das kommt auf's Alter an. Schon kleineren Kindern kann man durchaus eine kleine Tasche für das Lieblingskuscheltier und ein bischen extra Platz geben, die sie überall mit hinnehmen werden. In den extra Platz passen dann durchaus auch z.B. notwendige Medikamente und medizinische Unterlagen rein.

So tastet man sich dann langsam vor und mit 10 Jahren (je nach Entwicklung des Kindes auch früher oder später) kommen dann die ersten Werkzeuge oder sonstigen praktischen Dinge hinzu.

Melmoth
22.11.2010, 08:23
Das kommt auf's Alter an. Schon kleineren Kindern kann man durchaus eine kleine Tasche für das Lieblingskuscheltier und ein bischen extra Platz geben, die sie überall mit hinnehmen werden. In den extra Platz passen dann durchaus auch z.B. notwendige Medikamente und medizinische Unterlagen rein.

So tastet man sich dann langsam vor und mit 10 Jahren (je nach Entwicklung des Kindes auch früher oder später) kommen dann die ersten Werkzeuge oder sonstigen praktischen Dinge hinzu.

Ja, so ungefähr stelle ich mir das auch vor, man kann auch schon mal mit ihm zelten und lange SPaziergänge machen wir auch. Wir hatten auch schon eine gemeinsame "Notsituation";.-), wir standen etwa 6 Stunden im Stau. Da war ich froh, alles dabei zu haben...

fiesie
23.11.2010, 22:46
Moin, ich habe heute auch mal meinen Rucksack (allerdings noch ohne Rucksack :-) ) zusammengestellt. Vielleicht gibts hier ja noch nützliche Kommentare dazu.

Das Ding soll auf jeden Fall dafür da sein, erstmal komplett ohne Zivilisation über die Runden zu kommen. Das hier viel beschriebene (und auch wesentlich wahrscheinlichere) Szenario "Haus brennt ab" ist NICHT von Interesse. Falls das passiert, gehe ich ins Hotel und am nächsten Tag ausgiebig shoppen.

Für (die extrem unwahrscheinlichen) anderen Fälle hätte ich aber gern nen Notfallrucksack im Auto.

Momentan sieht der so aus:

Zelt (2Person-Leichtbau)
Luma (6Kammern-Leichtbau)
Schlafsack (leichter Deckenschlafsack)
Faltlaterne+Kerzen
kleine LED-Lampe
Notkocher 2x
Topf+Deckel 0,5L
1x BW-Besteck
Schweizer Taschenmesser
Streichhölzer

Set U-Wäsche
dicke Socken
T-Shirt
Dreieckstuch

Rasierer
Zahnbürste+Pasta
Reisehandtuch-Waschlappen
Kernseife + Rei
Toilettenpapier

0,5L Wasser
MRE 1-2x
Dose Heinz ChiliconCarne
Mini-Whisky 2x
kub. Zigarre
Tee + Kaffee
Dosenschokolade
Wasserentkeimer

Knicklichter
Plastiktüten
Notgeld (Silberzehner)
Draht
Nägel
Schnur
Papier+Stift
Kopien wichtiger Dokumente
Skalpell
Nähzeug
kleines Verbandspack



Dazu kommt dann noch mein kleines Reisesurvivalpack
(Ein Taucherei mit BW-Taschenmesser, Wetzstahl mit Magnesiumblock, kl. Kompass, Skalpellklinge, Drahtsäge, Lupe, Überallzündern, Mini-Angelset mit Schnur, Mini-Knicklichtern, Signalpatrone).

Mit dem Ding könnte ich, hoffe ich, bei nem Superstau campieren, ein kleines Notlager aufschlagen oder auch spontan mal auf ein Festival fahren. im Auto sind zusätzlich immer noch 2 Decken, Getränkedosen, Gas- und el. Licht, Müsliriegel vorhanden.

Was fällt euch noch ein?

hammer
23.11.2010, 23:30
Hallo


Was fällt euch noch ein?
Handschuhe, Kopfbedeckung

Wird das jetzt wieder eine Seite wo alles aufgeführt werde soll was in so einen Rucksack oder die Tasche reinsoll?

Das habe ich im Forum jetzt schon öfters gefunden und gelesen!

Die Frage war doch nach den Szenarien wo ich einen Fluchtrucksack brauche oder?

Hier der erste Beitrag:
http://www.survivalforum.ch/forum/showpost.php?p=56621&postcount=1

lg hammer

fiesie
24.11.2010, 06:57
Moin, ich hab' die Suche schon nach anderen Fluchtrucksack-Threads bemüht, aber der hier schien mir der passenste zu sein - ein anderer großer wurde dicht gemacht.

Handschuhe werden auf jeden Fall notiert.

User-ID-118
24.11.2010, 07:09
Beiträge von fiesie und hammer aus dem Thread Fluchtrucksack-Szenarien? (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?t=3872) in passenden Thread verschoben.

Achtet bitte auf das Thema und die Rubrik, und postet nicht dort wo euch gerade etwas einfällt.

Moderator
Nachtfalke

fiesie
30.11.2010, 19:42
So, ich habe "fast" fertig.
Das ist jetzt drin (ich kann oben leider nicht editieren):


Zelt (2Person-Leichtbau)
Luma (6Kammern-Leichtbau)
Schlafsack (leichter Deckenschlafsack) - Packsack fehlt noch
Faltlaterne+3 Kerzen
LED-taschenlampe
Notkocher 1x
Coleman Benzinkocher
Topf+Deckel 0,5L
1x BW-Besteck
Schweizer Taschenmesser
Streichhölzer
Feuerzeuge
Knicklichter

Set U-Wäsche
dicke Socken
T-Shirt
Dreieckstuch
Handschuhe

Rasierer
Zahnbürste+Pasta
Reisehandtuch+Waschlappen
Kernseife + Rei
feuchtes Toilettenpapier

0,5L Wasser
MRE 1x
Instantkaffee
Dose Heinz ChiliconCarne
Mini-Whisky 1x
kub. Zigarre
Dosenschokolade
Wasserentkeimer

Plastiktüten
Notgeld
Draht
Nägel
Schnur
Papier+Stift
Kopien wichtiger Dokumente
Skalpell
Nähzeug
kleines Verbandspack

Also eigentlich ein komplettes kleines Camp

http://img688.imageshack.us/img688/5162/nrs0.th.jpg (http://img688.imageshack.us/i/nrs0.jpg/)

User-ID-118
03.12.2010, 09:10
@fiesie
Eigene Bilder zukünftig bitte intern hochladen.

Anleitung zum hochladen von Fotos, PDF, Word und andere Dateien (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php?t=1146)

Gruß
Nachtfalke

2577

Sandra
04.12.2010, 20:54
Hallo

Dinge die Ihr immer dabeihaben könnt in Euren Hosentaschen, am Handgelenk und um den Hals.

Eine normale analoge Armbanduhr mit Kompass am Uhrenarmband. Eine Uhr ist immer nützlich um zu sehen ob der letzte Bus schon gefahren ist oder wie lange noch gearbeitet werden muss. Ein Plastik oder Lederarmband hat den Vorteil, dass es sicher reist, wenn man mit der Uhr irgendwo hängen bleibt.

Bei Stahlarmbändern ist das eben nicht gegeben und das Stahlarmband ist in der Lage, Euch die Handsehen im dümmsten Fall zu durchtrennen was einige komplizierte Operationen nach sich zieht. Der Minikompass ist recht genau und hilft bei bewölkten Tagen sicher die Himmelsrichtungen zu bestimmen. Auch hilfreich bei Autofahrten um grob zu kontrollieren, ob die Fahrtrichtung in etwa hinhaut. (die Karte habt Ihr grob im Kopf).

Ein Minifeuerzeug um eben Feuer zu machen. Das Ding ist nicht mehr als 20g schwer und ist im Hosensack kaum merkbar.

Die Pfeife könnte man fast behaupten ist ein Spezialteil und hat nichts mit Kinderspielzeug zu tun. Es ist ein Englisches Produkt und heisst „Tornado-Pfeife“ (einfach mal googeln). In ruhigen Abendstunden in der Stadt ist das Teil mindestens 300m weit zu hören (habe ich selber überprüft). Wenn Ihr laut hineinlast solltet Ihr Euch die Ohren zuhalten. Sonst habt Ihr ein längeres klingeln im Ohr. Die Pfeife ist mit einer Kunstschnur um den Hals zu tragen.
Metallketten rascheln immer so blöd an Sitzungen. Bei Kunstschnur bitte aus Eigeninteresse eine Sollbruchstelle einbauen damit Ihr Euch nicht erwürgt wenn Ihr mal hängen bleiben solltet (Schnur auftrennen und mit normalem Nähfaden wieder zusammennähen, bitte unbedingt so nähen, das es dann auch wirklich an der entsprechenden Stelle reisen tut.

Die Pfeife ist nichts für Leute die auf dem Bauch schlafen, es gibt sonst unbequeme Druckstellen da die Pfeife leider nicht ganz gerade ist.

Das Messer mit dem Messinggriff ist selbstgebaut. Sicher stabil und griffig, leider aber mit 280g auch entsprechend sehr schwer und nicht für Hosenanzüge geeignet. Dafür aber an jedem Stein schleifbar und auch als Hammer oder sonstiges zu verwenden. In die gleiche Gewichtsklasse fällt auch das Leatherman-Universalwerkzeug. Für den Alltag von 0815-Leuten eben nicht so geeignet.

Das etwas besser aussehende Messer ist sicher nicht so extrem stabil wie das vorher beschriebene Messer, hat aber den grossen Vorteil von nur 58g gewicht. Dieses Messer kann in jeder Hosentasche getragen werden und wird vom Gewicht her nicht bemerkt. Schaut einfach bei einem Alltagsmesser vor allem auf das Gewicht. Je leichter das Teil ist, desto sicherer werdet Ihr es mitnehmen (Smith und Wesson "Bulls Eye").

Schlussendlich noch ein Ehering für Leute die sich auf so was eingelassen haben. Ein guter Ring bringt cirka 10g reines Gold mit, also beim heutigen Stand rund 300 Fr. Also so etwas wie eine eiserne Bargeldreserve im Pfandhaus.

Vansana
22.02.2011, 09:17
Auf einer Zivilschutz Seite (http://www.getthru.govt.nz/web/GetThru.nsf/web/BOWN-7GZTZF?OpenDocument)der Neuseeländischen Regierung fand ich diese Kiste hier. Es geht mir nicht um den Inhalt (ich bin mir sicher Ihr seid alle um vieles besser ausgerüstet).

Was ich so toll finde ist die aufgeklebte Checkliste (http://www.getthru.govt.nz/web/GetThru.nsf/vwluResources/Emergency_checklist_10/$file/Emergency_checklist_10.pdf), die man auch herunterladen kann (8 Sprachen, leider kein Deutsch)

Die Checkliste enthält Telefonnummern der Familie, Nachbarn und Freunden, Info über Treffpunkte, Notfallnummern, Inhaltsangaben der Box und andere sehr sinnvoll aufgelistete Infos.
http://www.getthru.govt.nz/web/GetThru.nsf/vwluResources/emergency-survival-items/$file/emergency-survival-items.jpg

Liebe Grüsse
Vansana

SwissSpecialist
07.03.2011, 00:18
Auf ausdrücklichen Wunsch von SwissSpecialist editiert
ausführlichen Bericht siehe unten!

Ernst

SwissSpecialist
07.03.2011, 11:24
Danke für die Kritik Bastian =).Das werde ich jetzt ändern.

Also los gehts:

Ich gehe von einer Situation aus, wo man leider auch Gewalt einsetzen muss um zu überleben.


Notfallausrüstung komplette Version:


Rucksack ist ein Commandorucksack & Camelbak


Kleider:

Drei Tshirts
Drei Unterhosen
Drei Paar Socken
Ein Pulli
Shemag

In drei Sets aufgeteilt und Vakuumiert

Regenschutz

Handtuch

Notvorrat:

Zwei Packungen NRG-5 Riegel
Zwei Packungen US MRE EPA
Zwei Packungen Armeezwieback
Zwei Packungen Armeeschokolade
Zwei Dosen Chilli con Carne
2 Packungen Rindsbouillon
4 Dosen Thunfisch
1 Kg Reis(neu verpackt und vakuumiert)


Survivalset:

7 weisse Knicklichter
1 Survival Kit in einer Dose
Drahtsäge
2 Signalfackeln Rot
2 Rote Rauchpatronen
3 Weisse Rauchpatronen
US Army Survival Handbuch
50 Wasserreinigungs Tabletten
2 Notkocher
Zahnbürste & Zahnpasta
Seife

Erste Hilfe:

1 Trekking Erste Hilfe Set
2 Packungen QuickClot ACS
1 SOF Tactical Tournique


Sonstiges:

Notfallschlafsack

Tarnschminke

Ka-Bar Kampfmesser

Gasmaske mit Kampfstofffilter

1 Packung grosse Kabelbinder

Karte & Kompass

Ersatzbatterien

10 Meter Seil


Zum Kaufen und Tauschen:

500.- in kleinen Scheinen

1 Stange Kippen


Bewaffnung:

Schrotflinte ist eine Bailkal Doppelhahn (51cm) mit einem Rucksackholster

Die Glock passt mit den geladenen Mags ohne Probleme noch in meinen Jumbo Versipack EDC

200 Schuss 9mm
50 Schuss Schrotmunition.Jagdmunition & Selbstverteidigungsmunition


Das einzige wirklich schwere ist der Chest Rig mit den Platten.Nur werde ich in dieser Situation nicht ohne was schussfestes rumlaufen


Gesammtgewicht: 35 - 40kg, das Gewicht ist aber kein Problem für mich über längere Distanzen.



Ich weiss es ist sicher nicht allzu unauffällig,aber mir ist mein Überleben wichtiger.


Ich werde mal das ganze entpacken und Photos davon machen =)


Für Verbesserungsvorschläge bin ich immer offen.

Frei's Petrollampen
07.03.2011, 15:08
Hallo SwissSpecialist

Ich habe einen Verbesserungsvorschlag.

Bitte prüfe Deine Beiträge auf das was Du schreiben möchtest und wie Du es schreiben möchtest.

Dann musst Du anschliessend nicht immer ändern :rolleys:

Viele Grüsse, Ernst

SwissSpecialist
07.03.2011, 16:06
:peinlich: joa habe ich auch bemerkt.Werde sie in Zukunft zuerst im OO erstellen und erst nach einer eingehenden Prüfung posten :rolleys:

grüsse beny


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