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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meine Ausrüstungsliste ( Kritik/Vorschläge )



BettratherJung
14.02.2012, 01:37
Guten Morgen Deutschland :p

Ich habe mir vor Kurzen ein, ich nenne es mal, Endzeit Rucksack zusammengestellt.

Da ich nicht unvorbereitet irgendetwas reingeraten möchte hehe.

Fotos habe ich nocht nicht da ich keine Kamera besitze und die qualität meines Handy nicht gerade das Gelbe vom Ei ist ( übergangs Handy da mein altes kaputt ist ) dafür aber eine einigermaßen überschaubare Liste.

Hier die Liste


Rucksack

Ersatzwäsche/unterwäsche

2 Tage Not Verpflegung Travellunch

Messer KM 2000 ( Am Mann )

Multifunktionstaschenmesser ( Am Mann )

Schleifstein Kompakt

Kabelbinder

Schlafsack

Esbit Kocher Groß

Camping Kochset aus Aluminium

Kleine Nähgarnitur

Regen Poncho

Pfefferspray ( 1 Am Mann + 1 Im Rucksack )

Notzelt ( Mit Schnur ) + Notschlafsack aus AluFolie

7 Große Knicklichter ( + 1 Großes Knicklich Am Mann )

Trinkflasche 1L ( Am Mann )

Taschenlampe LED ( Am Mann )

KurbelTaschenlampe LED

KurbelRadio

Kompass

Wassereintkeimungstableten

Erste Hilfe set 52 Teilig (+ Kleine Erste Hilfe am Mann + Medikamente )

Magnesium Feuerstarter ( Im Notfall am Mann, ansonsten im Rucksack )

Diverse Medikamente ( Durchfall, Schmerz, Voltaren, Aspirin, Antibiotikum, Vitamine )

Handtuch

Hygene Artikel (Zahnbürste, Zahnpaste, 1 Block Seife)

Papier Block + Schreibmaterial

Karte von Umgebung

Atemschutzmasken Halbmaske FFP 3

Zippo ( Am Mann ) + Benzin + Ersatz Feuersteine


Das KM 2000 habe ich desshalb ausgewählt, weil ich während meiner Dienstzeit bei der Bundeswehr das selbige hatte und es Ziemlich gut fand.

Auf einen Katadyn Wasserfilter verzichte ich bewusst da er mir einfach zu viel platz wegnimmt und abkochen tut es doch auch oder? =)

Meiner Freundin habe ich ebenfalls einen Rucksack zusammengestellt aber er ist bei weitem nicht so ausgestattet wie meiner der Grund liegt darin das sie NUR knappe 1,55 misst und deshalb nicht wirklich viel tragen kann.

Der Inhalt besteht lediglich aus ersatz Kleidung, 2 Tages Vorräte Travellunch, Wasserflasche, Medikamente/Erste Hilfe und Hygene Artikel.





Bis auf die Wasserflasche, das KM 2000 und das Pfefferspray habe ich die Sachen die am Mann sind auch meistens bei mir ( Arbeit )

Nun kommt aber meine Frage...

Findet ihr die Liste sollte noch erweitert oder verbessert werden?

Oder sollte vielleicht sogar etwas rausgenommen werden?


Ich wäre euch sehr Dankbar für ein paar Antworten =)


Außerdem denke ich noch daran Bei meinen Eltern auf dem Land ein "Vorratslager" anzulegen für meine Familie etc.

Die Gegend um das Haus meiner Eltern ist ziemlich Günstig was die Lebensqualität angeht :-p Wald, Fluss, Eigener Wasserbrunnen, Alter Wartungstunnel der DB den man aus meiner sicht Prima als Schutzbunker benutzen kann ( 5 m unter der erde ) xD

Nach diesen Kriterien habe ich dann einfach mal beschlossen dass das Haus meiner Eltern ein gutes "Lager" wäre :D

Was haltet ihr davon? ;-)

Mark Wilkins
14.02.2012, 02:15
Hallo!

Ich finde die Liste okay. Jeder hat da so seine Vorlieben und meint das ein oder andere "muss" mit, worauf der Andere aber wieder verzichten kann und umgekehrt...

Um eine Aufstellung wirklich beurteilen zu können, muss man aber mindestens wissen, für wie lange der Fluchtrucksack dienen soll (z.B. "die ersten 72 Stunden" in einer Notsituation oder soll er ein
Rucksack sein, mit dem man 3 Wochen lang alleine in der Wildniss auskommen will usw. Hier gibts aber auch noch ´ne Menge anderer Threads zu dem Thema. Click Dich einfach mal durch, dann bekommst Du noch mehr Ideen.

Wie gesagt, ich finde Deine Liste aber in Ordnung. Mein persönlicher Tipp für Dich ist, einfach mal für zwei Tage damit z.B. in den Wald, zu gehen und dann wirst Du schon herausfinden, was Du evtl. noch dazu nehmen musst oder was Du weglassen kannst. Und: Auch wenn Deine Freundin vlt. scharfe Krallen hat, ein Pfefferspray mehr schadet nie ;-))))

maniacmantis
14.02.2012, 04:12
Hallo Angelo,

ich würde auf jedenfall noch das Trinkwasservolumen aufstocken, du musst bei einer Flucht unter Umständen mit einer erhöhten Anstrengung rechnen und da ist 1 Liter sofort verbaucht.
Wie ich in einem anderen Treat kürzlich schon geschrieben habe, finde ich persönlich die Wassersäcke von Ortlieb
http://www.ortlieb.de/_prod.php?lang=de&produkt=waterbag
sehr praktisch.
Sie sind sehr flexibel einsetzbar und benötigen im Gegensatz zur Flasche wirklich nur so viel Platz wie auch Wasser drin ist.
Je nach Szenario und Aussentemperatur, kannst du somit mehr oder weniger Wasser mitnehmen und verschwendest keinen unnötigen Stauraum im Rucksack.

LG
Günter

Dreamcatcher
14.02.2012, 08:15
Moin,

für eine Flucht meiner Meinung nach viel zu viel. Sicher alles brauchbar aber man kann vorher auch mal Fluchtmäßig ´ne Weile rausgehn und schauen was und wieviel man wirklich braucht.
Ich biete Fluchttrainings, für Foris 0€, hier im Forum an. Siehe: und noch einer von DC

LG
DC

Papa Bär
14.02.2012, 08:38
Moin moin,
Wasser abkochen sterilisiert das Wasser zwar, hat aber auch Nachteile:
Du verbrauchst Brennstoff
Das Wasser ist zwar steril, aber immer noch nicht sauber, muss also noch gefiltert werden
Du musst warten, bis das Wasser auf Trinktemperatur abgekühlt ist

Einen kleinen, kompakten, leichten Filter findest du hier: http://www.asmc.de/de/Aquamira-Frontier-Pro-Tactical-Filter-p.html
Für den ist immer Platz... (Gibt es natürlich auch wo anders zu kaufen, wenn du mehrere willst, lohnt es sich sogar, direkt in usa zu bestellen, da kosten sie nur knapp die Hälfte)

Eine Säge und etwas Schnur/Seil wären auch noch zu empfehlen (oder überlese ich da etwas?)

LG
Papa Bär

ehrmann
14.02.2012, 09:51
Hallo,

die Liste sieht ja schon ganz gut aus.

Muß aber Mark Wilkins zustimmen, erst mal ausprobieren, dann wirst Du besser wissen was mitgenommen werden muß, was kann zu Hause bleiben und was ist komplett überflüssig, bzw. fehlt noch.

Spontan würde ich mich gegen das Zelt, den Schleifstein und das Zippo inkl. Benzin entscheiden.
Alternativ tut es auch ein 2ter Poncho, die Militärversion in Flecktarn – die kann man prima zu einem Zelt zusammenfügen.
Das Zippo würde ich gegen ein paar Bic-Einwegfeuerzeuge eintauschen. Gibt es halt nicht mehr überall, haben aber auch einen Feuerstein – funktionieren eigentlich
immer (solange Gas drin ist …):lächeln:
Schleifstein? hmmm… denke mal nicht, dass Du den so schnell brauchen wirst.
Ach ja, auf der Flucht mit ‘nem Handtuch? Vielleicht tut es auch das T-Shirt:rolleys:.
Gegen ein paar Meter Paracord wäre bestimmt auch nix zu sagen.

Gruß
Dietmar

Gresli
14.02.2012, 10:31
Hallo Dietmar,


Ach ja, auf der Flucht mit ‘nem Handtuch?
"Hitchhiker's guide to the galaxy" nicht gelesen? Das ist der wichtigste Ausrüstungsgegenstand!

Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen. :rolleys:

Aber ein "Sarong" (Sehr dünnes, dicht gewobenes Baumwolltuch), auch als Handtuch, wäre sicher nicht so fehl am Platz. Ist sehr vielseitig einsetzbar. (Hand-, Hals- und Kopftuch, Verbandsmaterial und vieles mehr)

Grüsse, Gresli

BettratherJung
14.02.2012, 12:40
Ersteinmal Danke für die ganzen Antworten hehe =)

Ich beantworte mal einfach alles, ohne auf jeden einzelnen einzugehen :P

der Grundgedanke bei meinem Rucksack war das er mir im Notfall all das zur verfügung stellt was man am wichtigsten braucht z.B. Nahrung für die ersten 2 Tage, Informations möglichkeit ( Radio ), Schutz/Verteidigung etc.

Ich habe in so einer Situation nicht wirklich an Flucht gedacht sondern eher daran das mit den Dingen ein angenehmeres Leben geführt werden kann ohne von jemanden abhängig zu sein, darum auch der ausweichpunkt bei meinen Eltern.

Natürlich kann mein Rucksack auch zur einer Flucht mitgenommen werden so ist das nicht, aber bei einer Flucht kann man notfalls auf ein paar sachen verzichten um Evtl. mehr Lebensmittel mitzunehmen z.B. ;)


Das Thema mit dem Wasser schwirrt mir auch im Kopf rum, von meiner Ausbildung bei der Bundeswehr weiß ich wie schlimm das ist ohne Wasser auskommen zu müssen ( 3 tage Durchschlageübung mit 2 L wasser... es war die hölle! ) das problem ist nur das wasser enorm zum Gewicht beiträgt, dennoch hatte ich bereits mit dem gedanken gespielt mir trotzdem noch ein Wasserbeutel mitzunehmen ( 2 L ) =)

Der kleine Filter von "Papa Bär" finde ich schon sehr Praktisch vllt lege ich mir da wirklich einen zu. Gibt es für den auch ersatz Filter?

Die Idee mit dem 2. Poncho...hm... naja mein Notzelt ist aus Alu also ungefähr wie eine Plane aufgebaut und nimmt nicht wirklich viel Platz weg =)

Der Schleifstein ist eigentlich so unbedeutend ( von der größe/gewicht ) das er garnicht auffällt und ich laufe lieber mit einem scharfen als mit einem stumpfen messer rum hehe ^^

Der einzige nachteil des Zippo liegt darim dass das Benzin verfliegt nach einer gewissen Zeit, ansonsten finde ich ein Zippo viel Robuster als ein "billig" Feuerzeug und die Flamme hält auch einem Starken Wind stand.

Und das Handtuch bleibt drin ^^

EDIT: Achja und Paracord kommt auch noch rein demnächst ^^

Papa Bär
14.02.2012, 13:36
Der Frontier pro ist single use - nach 150 - 180 Litern war es das. Aber hier kannst du dir gleich ein paar davon sehr günstig zulegen: http://www.ebay.de/itm/Aquamira-Frontier-Pro-Water-Filter-System-50-gals-/320728766401?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item4aacec97c1

galahat
14.02.2012, 14:28
[...] ich nenne es mal, Endzeit Rucksack [...]
UUuuuuaaaa....da stellen sich mir doch glatt die Rückenhaare hoch und ich schlage vor, dass du deinem Rucksack einen anderen Namen verpasst. :Kopfschuetel:
Ich glaube nämlich, dass du hier bei den "erfahreneren" Foris und Admins schnell in einer Schublade verschwindest in die du nicht gehörst! ;-)
Aber however, kann mich auch täuschen....

Mein persönlicher Rat zu solchen einem Rucksack = Arbeite an deinen Szenarien!
Soll heissen, werde dir bewusst was du für und wie wahrscheinlich hältst und wie DU damit umgehen kannst.
Das "Umgehen" bezieht sich dann nämlich immer und vor allem auf die eigenen Möglichkeiten und das persönliche Umfeld.
Du sagst es ja, dass du das Haus deiner Eltern für geeignet hältst. Prima, dann mach da was draus.

Es spricht m.E. nichts gegen einen Urban Survival Kit oder auch ein Bushcraft Survival Kit (diese Dinge haben ja viele Namen).
Auch die Erstellung / Anpassung eines EDC mit dem entsprechenden Bewusstsein, ist nützlich.

Ich persönlich halte jedoch die Erstellung eines Rucksacks a la "Eierlegende-Woll-Milch-Sau" für unnütz.
Ich an deiner Stelle würde die Fragestellung demnach die Sichtweise ändern:

WAS muss der Rucksack können und WOZU muss der Inhalt in der Lage sein?

Wichtiger finde ich jedoch:
Wie lange kann ich es daheim mit der Familie aushalten? --> Stationäres Preppen
WANN muss ich weg? Wie schaffe ich das mit meiner Familie?
Das "Wohin" hast du ja z.T. bereits geklärt. Es sei denn, es muss noch weiter sein.
Vielleicht kannst du das Haus deiner Eltern dann ja aber als "Relais-Station" nutzen, d.h. plane die Flucht dahin und dort kannst du dann "aufrüsten". Außerdem nimmst du deine Eltern dann auch mit?

Fragen über Fragen. Und mit jedem Mitglied hier wird es Antwort und Antworten geben.
Ich denke, das wichtigste ist es das ganze mit einer eigenen Fragestellung anzugehen und demnach für die speziellen Szenarien zu preppen. Urban ist das ja etwas anderes als in ländlichen Gegenden.

Viel Erfolg!

BettratherJung
14.02.2012, 14:40
UUuuuuaaaa....da stellen sich mir doch glatt die Rückenhaare hoch und ich schlage vor, dass du deinem Rucksack einen anderen Namen verpasst. :Kopfschuetel:
Ich glaube nämlich, dass du hier bei den "erfahreneren" Foris und Admins schnell in einer Schublade verschwindest in die du nicht gehörst! ;-)
Aber however, kann mich auch täuschen....

Mein persönlicher Rat zu solchen einem Rucksack = Arbeite an deinen Szenarien!
Soll heissen, werde dir bewusst was du für und wie wahrscheinlich hältst und wie DU damit umgehen kannst.
Das "Umgehen" bezieht sich dann nämlich immer und vor allem auf die eigenen Möglichkeiten und das persönliche Umfeld.
Du sagst es ja, dass du das Haus deiner Eltern für geeignet hältst. Prima, dann mach da was draus.

Es spricht m.E. nichts gegen einen Urban Survival Kit oder auch ein Bushcraft Survival Kit (diese Dinge haben ja viele Namen).
Auch die Erstellung / Anpassung eines EDC mit dem entsprechenden Bewusstsein, ist nützlich.

Ich persönlich halte jedoch die Erstellung eines Rucksacks a la "Eierlegende-Woll-Milch-Sau" für unnütz.
Ich an deiner Stelle würde die Fragestellung demnach die Sichtweise ändern:

WAS muss der Rucksack können und WOZU muss der Inhalt in der Lage sein?

Wichtiger finde ich jedoch:
Wie lange kann ich es daheim mit der Familie aushalten? --> Stationäres Preppen
WANN muss ich weg? Wie schaffe ich das mit meiner Familie?
Das "Wohin" hast du ja z.T. bereits geklärt. Es sei denn, es muss noch weiter sein.
Vielleicht kannst du das Haus deiner Eltern dann ja aber als "Relais-Station" nutzen, d.h. plane die Flucht dahin und dort kannst du dann "aufrüsten". Außerdem nimmst du deine Eltern dann auch mit?

Fragen über Fragen. Und mit jedem Mitglied hier wird es Antwort und Antworten geben.
Ich denke, das wichtigste ist es das ganze mit einer eigenen Fragestellung anzugehen und demnach für die speziellen Szenarien zu preppen. Urban ist das ja etwas anderes als in ländlichen Gegenden.

Viel Erfolg!

Das mit dem Endzeit war so nicht gedacht hehe ich hatte einfach keinen anderen Namen dafür und wann braucht man einen so konzipierten Rucksack wenn nicht für ein Szenario was eine Katastrophe beinhaltet (endzeit oder wie man es halt nennen möchte hehe)

Wozu der Inhalt in der Lage sein soll habe ich ja schon beschrieben, weil ich weiß das meine Eltern kein "kurbel Radio/taschenlampe" etc. besitzen hehe ich möchte wie gesagt unabhängig von anderen agieren...

Also im Klartext...wenn es nicht klappt zu meinen Eltern zu gehen und dort zu preppen? ( ich hoffe das ist das richtige wort hehe) dann soll der Rucksack meine "Lebensversicherung" sein

Aber wie gesagt bin ich ja auch hier um zu Lernen =)

galahat
14.02.2012, 15:09
Ja, wie schon gesagt, ich halte eine Pauschallösung (Rucksack der fast alles können muss) für wenig effizient und nur ganz schwer umzusetzen.
Ich kann dir nicht sagen was du tun musst und was nicht. Ich kann nur sagen was ich mache bzw. wie ich es angehe.
Dazu stelle ich mir aktuell drei Fragen:

a) Was brauche ich alles um möglichst lange daheim mit Familie autark (und/oder kooperativ) leben zu können?

b) Welche Gründe gibt es, DASS wir weg müssen?
(Dazu zähle ich z.B. nicht eine Spontanflucht bei Feuer in befriedeten Zeiten - das preppe ich eigens und etwas anders.)

c) Wenn weg, WOHIN und WOMIT?

Da ich Familie habe bringt MIR persönlich ein Rucksack schon mal recht wenig.
Ich kann nicht alles für vier Menschen tragen und die Kids sind zu klein.
Bei mir sind es halt 1. Auto, 2. Fluchtkarre. demnach preppe ich beide Möglichkeiten separat bzw. modular.

Deinen Rucksack würde ich persönlich auch aus der Richtung betrachten, in welchem Umfeld lebst du und wo wäre die anfängliche Flucht (Stadt oder Land)?
Demnach würde ich mir ein urbanes Survivalkit oder eine bushcraft Survivalkit zusammenstellen. Inhalte und Ideen findest du hier im Forum zu genüge.

Nach meiner bescheidenen Erfahrung noch ein kleiner Tipp: Solch ein Rucksack / Survivalkit erstellt sich nicht innerhalb Stunden oder Tage.
Und auch nicht mit allen Tipps die man von anderen erhält. Ausrüstungsdetails von anderen bewerten lassen kann die Kreativität beflügeln, einzelne Dinge ergänzen, aber nicht eine Vollständigkeit und Funktionalität garantieren.
Es kommt keiner mit einer Liste und die hat dann Allgemeingültigkeit für einen selbst. Preppen bedeutet nicht "nach Liste abhaken und vergessen".
Solche Dinge muss man für sich regelrecht entwickeln. Dazu gehört ständiges anpassen und optimieren im individuellen Sinne.

Denn eines halte ich für enorm wichtig, DU musst dich mit deiner Ausrüstung wohlfühlen.

Papa Bär
14.02.2012, 15:36
Hallo Galahat,
ein bisschen muss ich dir widersprechen. Der Fluchtrucksack soll mich und die meinen am Leben erhalten, wenn ich mein Haus verlassen muss. Und wenn ich mein Haus verlassen muss, ist es eigentlich egal, warum. Also muss der Fluchtrucksack nicht unbedingt auf ein bestimmtes Szenario zugeschnitten sein, ich halte eher das Gegenteil für die Regel: Die Ausrüstung sollte so generell wie möglich sein und höchstens noch für spezielle Szenarien ergänzt werden.
Ob ich nun wegen herannahender Plünderhorden, einer drohenden Überschwemmung, der Gefahr eines Krieges/Bürgerkrieges oder wegem dem Zuendegehen meiner Vorräte mein Haus verlassen muss - der BoB bleibt der gleiche. Im Falle eines AKW-Unfalls oder einer drohenden Pandemie ist der Rucksack immer noch der gleiche - nur um entsprechende Schutzausrüstung ergänzt.

Völlig recht hast du natürlich, dass man sich seine Szenarien nach Wahrscheinlichkeit zurecht legen sollte und vor allem mental preppen muss. Allerdings sollte man aber auch bedenken, dass man vielleicht nicht alles bedacht hat. D.h., schliesse nichts aus, nur weil es dir unwahrscheinlich vorkommt...

LG
Papa Bär

galahat
14.02.2012, 15:42
Hallo Galahat,
ein bisschen muss ich dir widersprechen. [...]

Sach ich doch, jedes Mitglied = eine eigene Meinung. :grosses Lachen:

Aber dafür sind wir ja hier, um uns auszutauschen und gemeinsame Synergien zu schaffen! Mir gefällts....

Lorenz
14.02.2012, 18:47
So dann gebe ich auch mal so auf die Schnelle meine Gedanken ab:

Für was für ein Szenario soll dieser Rucksack gut sein?

Für mich würden in den Notfall-Rucksack Kopien von Ausweisen (Papier) sowie ein USB-Stick mit Kopien von allen wichtigen Dokumenten gehören (Ausweise, Kreditkarten, Zeugnisse, Grundbuchauszug, Versicherungsnachweise,...) gehören.

Dann ein Prepaid-Handy und ein Ausdruck aller wichtigen Adressen und Telefonnummern (Nachbarn, Freunde, Bank, Versicherungen, …).

Dann wäre ein wenig Kleingeld sicherlich nicht verkehrt und evtl. noch eine Kreditkarte.

Süssigkeiten!!!

Mehr Wasser!

Mehr Einweg-Feuerzeuge!

Etwas gegen die Langeweile - wie wäre mit einem Buch?

Kein Kampfmesser! Sondern eher ein Jagdmesser mit feststehender Klinge – wobei eigentlich tut es jedes Schweizer Messer.

Wie darf ich mir Dein Kochgeschirr vorstellen? Hast Du schon mal versucht mit einem Esbitkocher Wasser abzukochen? Oder schon irgendetwas auf einem Esbitkocher zubereitet? Hier würde ich im Vorfeld ein wenig experimentieren solange bis Du für Dich die optimale Lösung gefunden hast.

Statt des Aluschlafsackes – hätte ich eine Fliessdecke eingepackt – und das Notzelt komplett wegelassen – stattdessen dann aus Schnur und Poncho irgendetwas gebastelt.

Was wiegt denn Deine bisherige Zusammenstellung?

BettratherJung
14.02.2012, 20:04
also bevor das gerücht aufkommt das ich keine ahnung hab was ich tue muss ich direkt wiedersprechen.

ich habe ein paar Fachbücher gelesen und Filme zu dem Thema geschaut...

außerdem hatte ich bei der Bundeswehr eine gründliche Ausbildung ( Panzergrenadiere ) und eine Mehrtätige Durchschlageübung das heißt, Überleben um Jeden Preis ( zwar ein bisschen krass ausgedrückt ) und ja ich kann mit einem Esbit Kocher umgehen, aber das heißt ja nicht das man nicht noch dazu lernen kann, nur bitte denkt nicht das ich komplett unerfahren auf dem Gebiet bin ;-)

Wieso kein Kampfmesser? ich finde es hat die Perfekte größe und auch die Benötige "stabilität" ein Jagdmesser ist für mich da kein Unterschied außer bei dem Namen...

Wieso sollte ich das Notzelt weglassen? wenn ich ein Zelt habe was besser ist als sich ein behelfszelt aus einem poncho zu basteln? Ich gedenke nicht immer in der Freien natur zu schlafen, da bieten sich in solchen zeiten bestimmt viele leer stehende Häuser oder Hallen an ;-)

der Alu schlafsack hat die maße 5x3x3 und ist wie gesagt nur ein NOT schlafsack...

Ich muss nicht unbedingt eine Fleece decke mitnehmen die mehr platz und gewicht braucht außerdem habe ich einen Richtigen Schlafsack dabei.

Ich bin nicht einer dieser Survival mans aus DMAX die sich aus allem etwas basteln müssen... es geht auch einfacher ;)


Dann zu dem Wasser... zu Wasser habe ich bereits gepostet das ich daran Arbeite.

Und zu den Süßigkeiten... in jeder Tages Ration (insgesamt 2 ) habe ich 4x3 Sesam/Honig Riegel

Einweg feuerzeuge finde ich schwachsinnig, weil sie schnell kaputt gehen und zu schnell leer gehen... meine freundin hat immer genug dabei ( Raucher ) ^^

Mein Kochgeschirr besteht aus Alu und besteht aus 6 teilen: 2 Töpfe, 2 pfannen, 2 Tassen, und essbesteck... wiegt gerade mal 400 gramm und ist zusammengepackt 8x20cm klein

gegen langeweile habe ich karten dabei und auch das Kurbelradio kann etwas gegen langeweile anrichten ;)

Perso. Papiere bin ich momentan am Ausdrucken und befindet sich immer am Mann (bei mir zumindest)

Das momentane gewicht beträgt ca 23 Kg.. das meiste gewicht nimmt dabei die Verpflegung ein...

Altenpfleger
14.02.2012, 21:35
Hallo BettratherJung, Deine Zusammenstellung gefällt mir; meine ist ähnlich. Zusätzlich habe ich eine dicke Wollmütze, eine Skimaske, feste Handschuhe, ein Multifunktionswerkzeug, Bargeld, Draht, Schnur, Seil, Ersatzbrille, Bibel, ein kleines Fiskars-Beil, BW-Klappspaten sowie wasserdicht verpackte Kopien wichtiger Ausweise und Dokumente. Statt einem feststehendem Messer genügt mir ein kleines Victorinox-Taschenmesser. Mein Rucksack ist modular aufgebaut, sodass einzelne Komponenten bei Bedarf weggelassen werden können. Wenn ich z.B. wegen einer Bombenentschärfung für ein Wochenende in einer Schulturnhalle wohnen müsste, dann schleppe ich natürlich kein Gerät mit, dass ich zum Überleben in der Wildnis bräuchte. -- Ein gesondertes Lager bei den Eltern finde ich sehr sinnvoll (jedes kluge Eichhörnchen legt mehrere Verstecke an). -- Kurbelradio und Kurbellampe finde ich sinnvoll, habe aber noch nicht die optimalen Geräte gefunden. Ich möchte Fehlkäufe vermeiden, insbesondere Plastikteile, die nach wenigen Einsatzstunden zerbrechen oder teuer/umständlich zu ersetzende Akkus, die schnell den Geist aufgeben. Welche Fabrikate hast Du, und was haben die ungefähr gekostet? Viele Grüße

Lorenz
14.02.2012, 21:48
Hmmm - bei Jagdmesser dachte ich eher an sowas: http://www.amazon.de/dp/B001IOU3FE/ref=asc_df_B001IOU3FE6520908?smid=A3JWKAKR8XB7XF&tag=googledeprodu-21&linkCode=asn&creative=22494&creativeASIN=B001IOU3FE

Was kann Dein KM2000 beser?

Zelt ist sicherlich toll - was ist das für ein Notzelt, welches Du dabei hast? Ansonsten ist ein Zelt i.d.R. schwer (minimum 2kg - eher mehr - oder?)

Klar, wenn Du einen Schlafsack mit hast, dann brauchst Du keine Fleedecke mehr (aber ich muss überlesen haben, dass Du einen Schlafsack hast). Nur wozu dann den Notschlafsack???

23kg - nun ja - das ist ne Menge Gewicht - aber probieren geht über studieren, daher begibt Dich doch mal auf Schusters Rappen gen Verwandschaft, wenn Du das Gewicht bequem tragen kannst - fein - wenn nicht würde ich an Deiner Stelle zusehen auf unter 8kg zu kommen + Wasser + Nahrung.

BettratherJung
14.02.2012, 22:05
hey,

also die Kurbeltaschenlampe ist von Lunartec, ist zwar verdammt schwer ( edelstahl ) dafür aber sehr robust und zuverlässig wie ich finde. Außerdem war sie sehr günstig ( 15€ )

Das Kurbelradio ist ein Roadstar Radio mit Solar und wie gesagt Kurbel, was für mich ausschlaggebend war bei diesem Radio ist das sie eine Mechaniche Sender wahl hat die man im Notfall selber reparieren kann wenn man das nötige fachwissen hat ;-) bis jetzt läuft sie einwandfrei und Ladet den Akku sogar schon bei sehr schwachem Licht auf! Günstig war es zudem auch ( 22€ )

Und Ja ich weiß auch wer billig kauft, kauft meistens 2 mal... aber auch günstige sachen können gut sein ^^ man muss bedenken jedes gerät kann kaputt gehen wenn man damit nicht ordentlich umgeht... nur weil es ums "überleben" geht heißt es ja nicht das man alles Rabiater angehen muss hehe ^^

Und die Dicke wollmütze muss ich mir auch noch reinpacken haha ich vergess die immer und Handschuhe hab ich auch aber da ich die Handschuhe ( Thermo Handwerker Handschuhe ) eh immer in meiner Hosentasche habe vergesse ich sie auch nicht ^^

Bargeld hab ich wie gesagt auch immer am Mann nur ich überlege halt noch ob ich nicht ein wenig in Gold investieren soll das halte ich für Sinnvoller denn man weiß nie wie der Kurs wird und Gold ist da doch das beständigste.

Mein Taschenmesser ist ein Multiwerkzeug ( Victorinox Soldatenmesser 08 ) es hat wie ich finde alle nötigen Funktionen bis auf die Zange, aber wer sagt denn das es bei dem Taschenmesser bleiben muss ;-)

Ein Messer mit feststehender Klinge finde besonders wichtig da man es auch vielseitig anwenden kann ( speer, axt, hammer, schaufel etc. )

Darum nehme ich auch lieber ein großes feststehendes messer zum graben als einen Klappspaten der direkt abknickt ^^ (eigene erfahrung)

MfG

Papa Bär
14.02.2012, 22:11
Welches Messer besser ist könnte hier mal wieder seitenlange Diskussionen füllen. Wichtig ist doch dabei eigentlich nur, das BettratherJung mit dem Messer vertraut ist, damit umgehen kann und sich damit wohl fühlt.

Vom Gewicht her ist der Rucksack meiner Meinung nach völlig im Rahmen, beim Militär rechnet man damit, dass man etwa ein Viertel bis ein Drittel seines normalen Körpergewichts ohne Überlastungserscheinungen über einen längeren Zeitraum tragen kann.

BettratherJung
14.02.2012, 22:12
Das Jagdmesser was du angegeben hast besitze ich fast das selbe nur halt von Victorinox.

Mit dem KM 2000 habe ich Persönlich erfahrung gemacht (Bundeswehr) und es kann halt mehr als ein Taschenmesser zB kann man es als Axt oder Schaufel benutzen und es ist viel robuster (5mm Klingenstärke)

Das Notzelt besteht aus Aluminium/Gold (wie rettungsdecken) und wird einfach wie eine Plane zu einem Dreieck gespannt (perfekt auch um Hitze zu Reflektieren darum nochmal ein Tick besser als ein Poncho.

und 23Kg geht noch gerade so ich bin damit schon ein Paar stunden gelaufen... es liegt aber auch daran wie man den Rucksack trägt, ich z.B. trage das meiste gewicht auf den Hüften (beckengurt mit Polsterung) was ich Persönlich als angenehmer empfinde.

Edit: und der Notschlafsack ist dafür gedacht das man eventuell jemanden aufgreift der selber keines hat oder falls der eigene aus irgendeinem grund verloren geht, außerdem war er bei dem Notzelt mit dabei hehe :D

Lorenz
14.02.2012, 22:23
Welches Messer besser ist könnte hier mal wieder seitenlange Diskussionen füllen. Wichtig ist doch dabei eigentlich nur, das BettratherJung mit dem Messer vertraut ist, damit umgehen kann und sich damit wohl fühlt.



Volle Zustimmung! Ausserdem gerade gesehen das ich vorhin feststehendes Jagdmesser geschrieben habe und dann ein Klappmesser gepostet habe - anyway - schließe mich Papa Bär an - nimm das Messer mit dem Du glücklich bist

Sidge
14.02.2012, 23:37
Ich kann dir nur, wie andere schon zuvor, empfehlen: Schnapp dir deinen Rucksack und verwende. Das ist 100mal besser als jede Theorie.
Ich hab mir meine Ausrüstung sehr sorgasm und über einen längeren Zeitraum zugelegt (Steckt mittlerweile auch ne Menge Geld drin:psst:) und nutze das meiste auch bei eigenen Unternehmungen. Wichtig war mir besonders Material zu haben das ich auch jetzt schon nutzen kann, das möglichst leicht und robust ist. Aber, um mal auf den Punkt zu kommen, mir war auch wichtig das ich damit keinerlei Probleme mit dem Gesetz bekommen kann. Mit 17cm Klingenlänge wirst du beim KM2000 aufpassen müssen. Ich hab zwar selbst zB auch nen Leatherman einstecken (Einhandmesser und somit leider auch grenzwertig) aber kein Beamter wird dir dein KM2000 lassen,da es ganz klar ein Kampfmeser ist und da einen Grund zu finden um es zu führen, dürfte schwierig werden.

Was das Gewicht angeht, auch wenn die Bundeswehr mehr und ähnlich viel als tragbar (Im wahrsten Sinne des Wortes:grosses Lachen:) erachtet, hab ich doch die Erfahrung gemacht das Weniger oft Mehr ist. Ich würd jedes GRAMM das du nicht brauchst entfernen. Ich bin sehr oft mit schwerem Gepäck in den Bergen unterweg, wenn du planst zu fuss unterwegs zu sein, merkst du schon 1Kilo enorm, ob du 23 oder 15 oder gar 8 Kilo schleppst sind Welten. Wer schonmal 3-4 Wochen mit 20-30 Kilo unterwegs war, weiss was ich mein.

Was ich auch noch nicht so ganz versteh ist ob du den Rucksack immmer gepackt, griffbereit rumstehen hast oder zumindest planst es zu haben bzw. was du genau am Mann hast.
ICh habs zB. so gelöst das ich drei Teile hab, erster Teil ist mein Schlüsselbund (Leatherman PS4, Fenix E05, nanoStriker) den hab ich immer am Mann und damitlassen sich die kleinen Probleme des Alltags ganz gut meistern. Zusätzlich hab ich meist nen Izula (Messer) und nen Feuerzeug in der Hosen- oder Jackentasche. Mein zweiter Teil ist mein EDC-Päckchen das immer in unmittelbarer Nähe platziert ist (Rucksack, Auto, Nachttisch, Schliesfach usw...) asl dritter Teil habe ich meine "Fluchtausrüstung", bestehend aus meienm Fluchtrucksack und 2-3 vergrabenen Depots. Der Rucksck steht immer bereit und ist gepackt.
Falls es dich genauer interessiert siehe hier http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/6905-Mal-wieder-ein-BOB

Und eine letzte Frage: Für was planst du die Knicklichter ein? Du hast doch schon 2 Taschenlampen dabei?!

Wie gesagt, geh am besten raus und teste deine Ausrüstung gründlich, das ist der beste Tipp den ich mal bekommen hab und den ich nur weiter geben kann.

Viel Spass beim zusammen stellen deine Ausrüstung

Gruß
Sidge

BettratherJung
15.02.2012, 00:27
Es soll ja so eine Art "Flucht" Rucksack sein... und nicht ein "ich bin jetzt survival kämpfer und muss mein leben lang von Insekten leben und mich von bäumen abseilen" und sowas xD

er soll mir einfach erlauben in den ersten tagen ein Lager zu erstellen (z.B. bei meinen Eltern) um mich dort sesshaft machen zu können und nicht um 200 km weit zu flüchten (kommt natürlich darauf an was passiert wenn das Gelände zu stark kontaminiert ist muss man einfach aus der gefahrenzone aber das ist ja dann situationsbedingt)



Ja ich weiß es ist ein wenig kompliziert...

Ich denke einfach so...

Am Mann ist das was ich zum Überleben brauche...und alles was im Rucksack ist, ist Luxus...

Am besten erzähle ich das mit einem Szenario hehe...


Also... Die Welt steht vor einer Katastrophe (evtl. ein mit atombomben geführter krieg oder ein Vulkanausbruch oder peak oil...)...

Das Wirtschaftssystem ist Komplett zusammen gebrochen....

Es gibt keine Regierung mehr...Es herrscht Anarchie...

nun ist jeder auf sich selbst angewiesen...

Die Region in der ich Wohne ist von dem/der meisten Fallout/Asche verschont geblieben...

(nun beginnt mein part)... ich mache mich auf zu meinen Eltern oder bin schon Dort...

natürlich habe ich meinen Rucksack mitgenommen der mir die Zeit nach der Katastrophe so angenehm wie möglich gestalltet...( Kocher, Klamotten, Nahrung für die ersten Tage, Verteidigung, Hygene, Unterhaltung ect.)...

nun beginne ich ein Selbstversorger zu werden und fange an für mich und meine Familie zu sorgen...

deshalb habe ich auch schon vorher dafür gesorgt das es für uns/mich möglichkeiten gibt nahrung und Wasser selber zu besorgen (Wasserentkeimung/Filterung, Saatgut etc.)



So in etwa ist die vorstellung der Rucksack dient eigentlich nur für die Zeit zwischen dem Jetzt und dem Danach...


Und jetzt fragen sich einige bestimmt warum ich dann meine Sachen nicht direkt bei meinen Eltern lager...der Grund dafür besteht darin das ich nicht weiß ob ich überhaupt dazu kommen kann zu ihnen zu kommen (Zerstörung des Hauses/ Kontaminierung etc.)

Man muss immer 2 Pläne haben...

Darum möchte ich wissen ob ich für so eine Aktion auch alles dabei habe ( weil ich nicht an alles denken kann ;-) )

Das Gewicht spielt in erster Linie erstmal keine Rolle ( er darf natürlich nicht so schwer sein das ich ihn nicht mehr tragen kann ^^ ), weil ich mich sowieso direkt Sesshaft machen möchte und so schnell wie möglich anfangen möchte mich selbst zu versorgen...

Also ich geh nicht von einer Flucht von mehr als 20 Km aus...

und 20 Km sind mit 25 - 30 Kg gepäck noch gut zu meistern =)

Bei der Durchschlageübung bei der Bundeswehr z.B. hatte mein Rucksack ein gewicht von ca 30 Kg ( Ohne das was ich am Mann hatte also munition, koppel und Gewehr) und wir sind in 3 tagen 60 Km gelaufen... wohlgemerkt nicht auf Ebenem Gelände ;-)...Ergebnis war das wir es geschafft hatten unsere Befehle auszuführen trotz der schwierigen bedingungen... und dabei sind mir 5 Fußnägel abgestorben:verärgert: aber komischer weise hatte ich keine einzige blase xD danach brauchte ich erstmal ne Woche Urlaub xD

Ich hoffe ich konnte euch damit mein Vorhaben ein bissle näher bringen:lächeln:

Papa Bär
15.02.2012, 11:46
Ich würde fast meinen, für nur einmalig 20 km hast du zuviel mit. Ohne Gepäck ist diese Strecke durchaus an einem Tag zu schaffen.
Man könnte auch meinen, in dem von Dir angenommenen Szenario sind 20 km nicht genug. Denn was bei Dir passiert, wird in so kurzer Entfernung auch nicht viel besser aussehen.
Wie weiter oben schon geschrieben, überlege dir Szenarien nach Wahrscheinlichkeit und stelle dir danach deine Ausrüstung zusammen. Aber am wichtigsten ist es, die Szenarien mit all ihren möglichen Folgen bis zum Ende zu durchdenken und für alles einen Plan zu haben (mental preparedness), das ist letztendlich wichtiger als die Ausrüstung.
Ich habe auch schon mal eine kleine Übung für ein angenommenes Szenario gemacht und dabei festgestellt, das ich für so kurze Zeit (26km Strecke oder so) den größten Teil meiner Ausrüstung umsonst mitgeschleppt habe, aber andere brauchbare Sachen nicht mit dabei hatte...
Kannst ja mal hier schauen: http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/6625-Fluchtgepäck-Vorstellung-und-Testerfahrungen?highlight=Molle

bastler
15.02.2012, 12:15
Hallo,

also irgendwie verstehe ich Deinen Ansatz noch nicht so ganz:
Du sagst, Du warst beim Bund - daher Deine Vorliebe zu einem - nach meinem Geschmack zu großen/schweren - KM 2k. Wozu ein Poncho neben der Regenschutzfunktion noch so alles dient (Ponchofloß, Regenwsserauffangbehälter, 2 als Zelt, Tarp, undundund) scheint aber nicht so wirklich Inhalt der ausbildung gewesen zu sein.
Was mich noch mehr wundert, ist, dass Du einerseits darüber nachdenkst, welchen nützlichen Kleinkrams man ohne Platz- und Gewichtsproblem mitnehmen könnte - ein klassisches "Alarmpäckchen" ist aber auf der Liste nicht.... Da wären viele "Gimmicks" drin, die weder Platz brauchen noch Gewicht haben, aber zu allem möglichen und unmöglichen gebraucht werden können.
<Ironie on>: Jaja, die jungen Soldaten... bewaffnet sind sie besser als die "Kalte Kriegs Dinosaurier"... aber der Rest.... erinnert so ein bißchen an Terminator 2 + 3 ... und am Ende hat immer der "alte" Arnold gewonnen <Ironie off>

Zum Trinkwasser: definitiv zu wenig für eine mehrtägigen Aufenthalt abseits einer stetigen Quelle. Hast Du ja aus deiner Erinnerung aus Bw Zeiten selbst schon festgestellt. Eine Wasserblase (z.B. die angesprochene Orthlieb - hab ich auch) ist ein guter Ansatz, aber: denke daran, dass Du auch Wasser kochen willst - die Blase kann man nicht zum Kochen nutzen - entweder Du nutzt den Topfset - der viel platz braucht oder Du nimmst einen Kochgeschirreinsatz/ Alu-Feldflasche mit - beides Multiuse. Ich habe neben einem Kochgeschirr (schwedisches Modell, mit trangia Kocher dabei) und ner Wasserblase im Rucksack drei Halbliter - Petflaschen als Wasserbehälter am Mann mit: leicht, wenig Platz, wenn man mit Unbekannten teilen muß (warum auch immer) hat man kein Hygiene - Problem: man gibt nur eine kleine Flasche ab.

Leichtzelt/ Notzelt etc. das sind immer Behelfe, die noch dazu von de Verwendungsmöglichkeit her eingeschränkt sind. Tarp wäre Multiuse - poncho auch. statt 2 Behelfe würde ich eher ein robusteres kleines Zelt nehmen - gerade am Boden hast Du dann mehr Sicherheit vor Nässe (kleinen Tierchen).

Soweit in Kürze.

Gruß,
bastler

BettratherJung
15.02.2012, 19:38
Wieso war mir das klar das jemand direkt ankommt mit "Na du Soldaten Bubi"...

1. Das KM 2000 habe ich deshalb ausgewählt, weil ich damit umgehen kann.

2. Weiß ich wie ein Poncho funktioniert und wozu man ihn einsetzen kann.

3. Würdest du besser lesen würdest du wissen wieso ich das Notzelt dem "Poncho-Zelt" vorziehe.

4. Bin ich kein Typ " Ich bin Soldat, ich kann alles, weil ich mit Waffen geballert hab und, weil ich im Dreck geschlafen hab". Warum ich die Bundeswehr angesprochen hab, erkläre ich dir Persönlich auch nochmal... Aus dem Grund, da ich weiß was es bedeutet mit viel Gepäck zu laufen und wie wichtig es ist genug Wasser dabei zu haben.

Ich will garkein "Soldat Survivalist" sein!

5. Wo bitte nimmt mein "Kochset" viel Platz und Gewicht weg? Bitte nochmal nachlesen.

6. Hier bekommst du von erfahrenen Forenteilnehmern sehr gute Ratschläge, kostenlos. Also reis dich zusammen und beleidige nicht!


Sorry für die harte Wortwahl aber ich kann sowas garnicht ab! Dann wähle keine harten Worte, so musst du dich auch nicht entschuldigen.

So nun BTT...

Das mit dem Wasser habe ich bereits in Angriff genommen und wird erweitert...

Das mein Gepäck für 20Km zuviel ist finde ich, stimmt so nicht...Wie gesagt ich will nicht in die Wildniss ziehen nur mit dem Allernötigstem, sondern auch einen gewissen Luxus dabei haben, wie in dem Szenario halt beschrieben ist.

Ich weiß ja nie wo meine Reise mich hinführen könnte...

Natürlich weiß man nie was für ein Szenario einem erwartet... aber für eine kurze Umsiedlung in eine Turnhalle, wegen einer Bombenentschärfung, brauche ich so einen Rucksack gewiss nicht ;-)

@Papa Bär : Ja dein Szenario habe ich bereits gelesen... ist schon Interessant =) aber ich gehe ja nicht von SO einem Fall aus ( 1 Tagesreise ), mag sein das man einige Dinge am Anfang nicht braucht aber wer sagt dir ob du es nicht später brauchst? Und genau das ist der Punkt auf den ich hinaus will! Ich möchte eben nicht nur mit dem Nötigstem Unterwegs sein sondern soweit wie möglich alles dabei haben was aber dennoch in einem guten Rahmen bleibt.

Cephalotus
18.02.2012, 13:39
Ich würde zusätzlich einpacken:

- Ein Prepaid Mobiltelefon, ein smartphone kann auch Taschenlampe, Radio und Navigationsgerät ersetzen

- 1-2 Packen Taschentücher, sind deutlich vielseitiger als Klopapier.

- den Reisepass und eine Visa Karte, Bargeld und eine Geldkatze o.ä. um sich das um den Bauch zu binden, wo es der Räuber/Dieb evtl. nicht sofort findet.

- Kopien wichtiger Dokumente von Dir und Deiner Freundin auf Papier und verschlüsselt auf dem USB Stick (oder smartphone), Passbild von Dir und Deiner Freundin

- mehrere Möglichkeiten, Trinkwasser zuzubereiten. Abkochen ist nur eine Notlösung. Der schon genannte Aquamira + eine halbe Packung Entkeimungstabletten + 5 Kaffefeilter für das grobe und 30cm Silikonschlauch halte ich für das absolute Minimum. Fast nichts ist wichtiger als Wasser.

- ein Behälter für Rohwasser (am besten eine 1l oder 1,5l PET Flasche, an die auch der Aquamira ran passt). Dazu würde ich noch mindestens eine weitere 1l PET Flasche fürs gute Wasser mitnehmen

- etwas zum Essen, das man nicht zubereiten muss

- 2 Paar Ersatzsocken, wenigstens ein T-shirt oder Unterhemd aus Wolle (wärmt auch feucht, stinkt nicht so schnell)

- eine Unterlage/Isomatte, wenigstens groß genug für den Torso und zum drauf sitzen.

- Kopfhörer fürs Telefon / Radio.

- ein paar BIC Feuerzeuge

- Schnur oder Seil

- ggf. einen kleinen Gaskocher + kleine Gaskartusche.

- Fußpuder und Blasenpflaster (ach ja, wenn die Schuhe groß genug sind dann sterben Dir hoffentlich auch die Zehennägel nicht ab)

Weglassen würde ich:

- Knicklichter

- die Kurbelgeräte

- das Kochset (ein Topf + Deckel reicht)

- den Esbit Kram

- jeder von Euch eine kleine Taschenlampe oder Stirnlampe und ggf ein Handy mit Licht sollte doch locker ausreichen. Wichtig ist, das man damit auch ganz wenig Licht machen kann.

- das Zippo, ich selber würde auch den Schleifstein und den Magnesiumfeuerstarter weglassen, aber an dem wirds sicher nicht scheitern

- das 2. Pfefferspray würde ich der Freundin geben. Ich hab meins mit Klettband beklebt, so kann ichs mir bei Bedarf an den Schultergurt vom Fucksack dran pappen und hab das sofort griffbereit. Ein Pfefferspray IM Rucksack erscheint mir nutzlos.

Den ganzen Rest (Ersatzkleidung, Schlafsack, zelt, Poncho, usw...) muss man selber ausprobieren. Ich würde zivil nie ohne Zelt auf Trekkingtour gehen, hab aber im Fluchtrucksack keins drin, dafür ein Multitool mit Drahtschneider und Metallsäge sowie reichlich Bargeld. Ich würde versuchen, ein Dach über den Kopf zu bekommen und "auf der Flucht" eher im Sitzen unterm Poncho versuchen zu schlafen, als im Zelt wehrlos herum liegen.

Wichtig für Fluchtrucksäcke erscheint MIR, dass sie nicht nur im Waldläuferszenario funktionieren, sondern auch in Verkehrsmitteln mitgenommen werden können, auf den Gepäckträger eines Fahrrads passen und auch in der großen Menschenmasse nicht sonderlich auffallen.
Ich halte es sogar für gut, wenn das Gepäck notfalls als Handgepäck im Flugzeug durch geht (Messer und diverses Zeug muss man dann natürlich zurück lassen).

Deine Freundin sollte im Rucksack eine Ausrüstung haben, die auch dann funktioniert, wenn sie von Dir getrennt wird. Man kann ja trotzdem auf bestimmte Sachen verzichten wie z.B. Kocher + Essen zum Kochen und bei ihr nur ein paar Notriegel einpacken, oder statt dem kompletten 1. Hilfe Kram nur ein bisschen was, aber sie sollte eine Möglichkeit haben, z.B. Wasser zubereiten zu können. Außerdem sollte auch sie alle Dokumente von ihr und von Dir als Kopien dabei haben.

Bei zwei Leuten wäre evtl. ein kleines Funkgeräteset interessant.

Ich selbst wohne in der Stadt. Ich hab daher im Rucksack noch eine Schutzbrille und neben dran noch einen Helm (nix militärisches, sondern ein leichter Skaterhelm aus Kunststoff) und eine Gasmaske mit versiegeltem Filter liegen. Beim Aufstand in Nordafrika im letzten Frühjahr hatten sich viele Leute einen provisorischen Kopfschutz gebastelt, da hab ich lieber einen Helm. Und der Stuttgart 21 Demonstrant, der mit Wasserwerfern blind geschossen wurde ist evtl. auch noch bekannt... Muss ich auch nicht haben.

Das kostet auch alles nicht die Welt.

Cephalotus
18.02.2012, 13:54
Ja, wie schon gesagt, ich halte eine Pauschallösung (Rucksack der fast alles können muss) für wenig effizient und nur ganz schwer umzusetzen...

Aber genau das ist die Kunst beim Fluchtrucksack. Den nimmt man ja dann, wenn es schnell gehen MUSS und man keine Zeit zum packen hat. Und wenn man nicht für jedes Szenario einen extra Rucksack packen will dann bleibt eben als einzige sinnvolle Option der Universalfluchtrucksack.

Wenn ich vorher eine Stunde Zeit habe, dann packe ich das in Ruhe so, wie es der Bedarf erfordert. Da hat der Notrucksack dann aber auch noch den Vorteil, dass man viel von der Ausrüstung schon griffbereit an einer Stelle hat und nicht ewig suchen muss, den Rest kann man dann ja ergänzen. Evtl. sind Packlisten für Szenarien noch ganz nützlich, die kann man ja schon vorbereiten.

mfg

Cephalotus
18.02.2012, 14:04
Also ich geh nicht von einer Flucht von mehr als 20 Km aus...


Das halte ich für eine unnötige Einschränkung.

Was machst Du bei einer atomaren Verseuchung, oder einer Seuche, wenn das eine Flucht über vielleicht 300km erfordert? Was machst Du, wenn Du auf Kontrollposten triffst und Dich eine Weil verstecken musst oder große Umwegen gehen musst?
Was, wenn die Situation es erfordert, das Land zu verlassen oder sich die Lage weiter verschärft, während Du unterwegs bist?

In meinen Augen sollte jeder Notrucksack auch darauf ausgelegt sein, bei längeren Szenarien trotzdem noch nützlich zu sein. Ich halte diese "72h-Rucksäcke" der Amerikaner daher auch für recht seltsam. Natürlich kann man nicht 200.000kcal und 200l Wasser in den Rucksack packen, aber das ist auch nicht nötig.

mfg

Carlos
18.02.2012, 14:25
Hallo

ich habe keinen Fluchtrucksack, wenn ich mir einen zulegen würde, wären mehr Lebensmittel drin.
Ich war auch im Militär und kann mich noch gut erinnern was im Gepäck war.

1 Paar Socken und 1 Unterhose im Plastikbeutel.
1 Paar Ersatzschuhe
1 leichter Pullover mit Rollkragen
1 Ersatzleibchen

1 Gamelle mit Besteck
1 Trinkflasche mit Becher
1 M71 Notkocher
1 Notration

1 Schuhputzzeug
1 Gewehrputzzeug

Zahnbürste, Zahnpaste

Angeschnallt am Rucksack

Schlafsack, 1 Zeltblache, 1 Spaten, Pellerine.

Im Taz

Taschentücher, Sackmesser, Feuerzeug, Zigaretten, Notverband(klein)

Für dein Szenario würde ich mehr Lebensmittel dafür weniger Ausrüstung mitnehmen.

Trockenfleisch,1 Kg Mehl, 3 Beutel Trockenhefe, 1Kg Reis, etwas Salz, 2-3 Beutel Kartoffelpüree, Kaffepulver.

1 Flachmann mit hochprozentigem Schnaps.

1 Filtertrinkflasche.

Gruss Carlos

Papa Bär
18.02.2012, 16:33
@Carlos
Ich halte die genannten Nahrungsmittel für die Flucht untauglich. Wenn es die Gegebenheiten nicht gestatten ein Feuer zu machen oder die Zeit für die Zubereitung nicht ausreicht, steht man - abgesehen vom Trockenfleisch - ohme Futter da. Bei der Flucht sollten nur Nahrungsmittel zum Einsatz kommen, die
a) schnell ausreichend Energie liefern
b) ohne Vorbereitung/Zubereitung verzehrt werden können
c) wenig Platz beanspruchen
d) lange haltbar sind

Also z.B. BP-5, NRG-5, Überlebensrationen BW, evtl. noch Pemmikan. All diese Sachen haben bei gleichem Volumen weniger Gewicht oder bei gleichem Gewicht weniger Volumen und liefern mehr Energie in kürzerer Zeit.

Papa Bär
18.02.2012, 16:34
@Carlos
Ich halte die genannten Nahrungsmittel für die Flucht untauglich. Wenn es die Gegebenheiten nicht gestatten ein Feuer zu machen oder die Zeit für die Zubereitung nicht ausreicht, steht man - abgesehen vom Trockenfleisch - ohme Futter da. Bei der Flucht sollten nur Nahrungsmittel zum Einsatz kommen, die
a) schnell ausreichend Energie liefern
b) ohne Vorbereitung/Zubereitung verzehrt werden können
c) wenig Platz beanspruchen
d) lange haltbar sind

Also z.B. BP-5, NRG-5, Überlebensrationen BW, evtl. noch Pemmikan. All diese Sachen haben bei gleichem Volumen weniger Gewicht oder bei gleichem Gewicht weniger Volumen und liefern mehr Energie in kürzerer Zeit.

Carlos
18.02.2012, 17:29
Hallo Papa Bär

ich mag das Trockenfutter nicht, währschafte Nahrung ziehe ich vor.
Meine Frau und ich werden nicht flüchten egal was passiert, ausser bei einem Atomunfall, aber dann steigen wir ins Wohnmobil, fahren nach Portugal und buchen dort einen Flug nach Südamerika.
Ansonsten sind wir ausgerüstet um im Haus zu überleben.

Gruss Carlos

Cephalotus
18.02.2012, 17:38
Also z.B. BP-5, NRG-5, Überlebensrationen BW, evtl. noch Pemmikan. All diese Sachen haben bei gleichem Volumen weniger Gewicht oder bei gleichem Gewicht weniger Volumen und liefern mehr Energie in kürzerer Zeit.

Man kann sich auch an den Langstreckenwanderern orientieren, die nehmen z.B. Nüsse, Trockenfrüchte, Müsli- und Schokoriegel, Trekking-Kekse, Salami, Ölsardinen, usw. mit. Im Notrucksack muss man halt die Dinge weglassen, die sich nicht wenigstens 6-12 Monate gut halten, ggf. noch auf Temperaturen achten, ich ersetze z.B. in der Sommerversion die Snickers durch Sesamriegel, weil die in der Hitze nicht schmelzen und im Winter nichst einpacken, das man nicht mehr beißen kann, wenn es gefroren ist.

Da ich einen Kocher und einen Topf im Notrucksack habe (ist zwar keine Minimalversion mehr, aber zumindest im Winter erscheint mir das nützlich, außerdem erschließt es einem deutlich mehr Nahrungsoptionen aus der Natur) habe ich noch einige Sachen, die man "kocht", indem man heißes Wasser drauf gießt.
In meinem Fall ist das derzeit Tee (wer Kaffee oder Kakao mag nimmt halt da die entsprechenden Pulver mit), Suppenbrühwürfel und Trekkingfertignahrung im Alubeutel. Auch Weizengries und diese asiatischen Nudeln, die man nur mit heißem Wasser übergießen muss funktionieren. Man muss somit nicht wirklich kochen, sondern nur Wasser heiß genug bekommen. Reduziert auch deutlich die Gerüche.

Den Großteil der Kalorien habe ich aber zum einfach so essen dabei.

Ich rechne im Notfall mit 1000-1500 kcal pro Tag, der Rest muss aus dem Körperfett kommen. Mit 5.000-10.000 kcal kommt man da schon ziemlich weit. 250-300 g pro 1.000 kcal sollte machbar sein.

mfg

Papa Bär
18.02.2012, 18:41
Da hast du natürlich recht, all diese Sachen sind auch prima geeignet, auch wenn sie natürlich nicht die Energiedichte von Kompaktnahrung erreichen und - besonders für mich ausschlaggebend - nicht für alle Altersstufen geeignet sind.
Aber ein Kilo Mehl mitzunehmen und daraus dann mit der Trockenhefe einen Teig anzusetzen und diesen dann anschliessend zu verarbeiten, halte ich für einen ungeeigneten Ansatz.

Papa Bär
18.02.2012, 18:49
Hallo Carlos,
Das finde ich aber recht mutig, eine Flucht in jedem Fall ausser AKW-Unfall von vorne herein komplett auszuschliessen. Dein Haus muss ja eine absolut sichere und hermetisch abgeriegelte Festung und völlig autark sein, um der evtl. möglichen Gefahr von Plünderern, Seuchen, Naturkatastrophen, Versorgungsausfällen, Kriegs- oder Bürgerkriegsgefahren usw. widerstehen zu können.

bastler
20.02.2012, 14:22
@ Betthrater Jung:


Dein Zitat:
6. Wäre es für dich besser hier nicht den "Klugscheißer" und "Alten Erfahrenen Hasen" raus zu lassen und stattdessen lieber sachlich zu bleiben.

Sorry für die harte Wortwahl aber ich kann sowas garnicht ab!

Zitat Ende
Tut mir leid, dass ich Dich mit meiner als Ironie gekennzeichneten Wortwahl oder meinen Tipps so sehr getroffen habe. Ich bin wie Du, auch nur einer, der sich ein wenig vorbereitet und da ich Dich persönlich nicht kenne, kann ich natürlich dein Leistungsvermögen gar nicht einschätzen, da hast Du selbstverständlcih recht.
Wird nicht mehr vorkommen - versprochen.
Ich halte mich jetzt raus.

Gruß,
bastler

Seven_days
20.02.2012, 14:31
Hallo Carlos,
Das finde ich aber recht mutig, eine Flucht in jedem Fall ausser AKW-Unfall von vorne herein komplett auszuschliessen. Dein Haus muss ja eine absolut sichere und hermetisch abgeriegelte Festung und völlig autark sein, um der evtl. möglichen Gefahr von Plünderern, Seuchen, Naturkatastrophen, Versorgungsausfällen, Kriegs- oder Bürgerkriegsgefahren usw. widerstehen zu können.

Sehe das auch so, eine Flucht sollte immer in Betracht gezogen werden.
Dann kommt Plan B.
Wohin möchte ich flüchten ?
Gibt es dort die Möglichkeit schon vorher Lebensmittel u.s.w. zu bevorraten ?
Reicht mein Fluchtgepäck, incl. Kleidung und Nahrung, so das ich mein Ziel ( notfalls zu Fuss ) auch erreichen kann ?

Ulfhednar
20.02.2012, 15:53
Ich würde statt einem Pfefferspray eher eine Schreckschußpistole mit Pfeffermunition nehmen, und zwar aus folgenden Gründen:
-man kann den Ladestand kontrollieren

-man muss Pfefferspray und Schusswaffe nicht einzeln trainieren (Deutschüsse gehen ja bei beidem gleich)

-man kann mit dem selben Gerät auch Signale abschießen

-es gibt angepasste Schnellziehholster

-die Waffe hat mehr Drohpotential (zumindest gegen Leute ohne entsprechende Ausbildung). Ein verzweifelter Mensch wird ohne weiteres einen Treffer mit Pfefferspay in Kauf nehmen. Wenn er aber befürchtet schwer verwundet zu werden sucht er sich eher leichtere Beute.


Außerdem würde ich statt dem Camping Kochset einfach die Hülle der BW Feldflasche oder einen aufsteckbaren "Becher" für eine 1l Amiflasche nehmen. Auf die Art lässt sich einiges an Platz sparen (geht natürlich nur wenn du eine passende Flasche hast. Sind aber beide recht billig und gut.)

Realist.
20.02.2012, 16:11
Wollen wir mit Selbstschutzdiskussionen nicht warten, bis wir für den entsprechenden Bereich freigeschaltet worden sind?
Dann lass ich mich auch gerne breit darüber aus, warum eine Schreckschusspistole nicht das Mittel erster Wahl sein sollte.
mfg Sam

Ulfhednar
20.02.2012, 16:22
Mir war nicht klar, dass es dafür einen extra Bereich gibt. Ich hatte meinen Post nur auf diesen Thread bezogen, dessen Ersteller ja anscheinend keine tödlichen Schusswaffen haben will / kann da er nur Pfefferspray einplant.

BettratherJung
20.02.2012, 18:31
Es ist auch immer ein Thema ob man an eine "tödliche Waffe" herankommt.

Außerdem denke ich das in so einer Situation "TTV" deutlich angebrachter ist als Wild um sich zu Ballern. ;-)

Von Gaspistolen halte ich nichts, da man immer aufpassen muss WER vor einem steht... vielleicht hat er ja eine echte Waffe? Dann lieber Deeskalierend wirken oder im Notfall halt das Pfefferspray anwenden... und im ganz extremen Notfall hat man immernoch ein Messer...

Und zu dem Camping Kochset: Es ist wirklich verdammt Leicht und nimmt auch kaum Platz weg. Außerdem kann man darin auch mal größere Sachen Braten. Den Becher für die US Feldflasche habe ich auch und ist wie gesagt am Mann.


Was ich noch Anmerken wollte... Bitte schreibt auch den Grund warum ihr z.B. etwas rauslassen würdet oder dazu nehmen würdet... Ein Satz wie : "Lass die Kurbelsachen weg, weil sie scheiße sind" ist für mich kein wirklicher Grund.

FrankD
20.02.2012, 19:22
Hallo,
da fange ich doch mal mit dem Naheliegensten an: Das Kochgeschirr. ;-) Mir reicht der Becher der US Feldflasche. Hab letztes Jahr mir vielen Varianten herum gespielt, übrig geblieben ist diese. Für diese Variante solltest Du aber den Esbit Kocher groß gegen die kleine Variante austauschen, damit der Becher auch drauf passt.

Mit den Magnesium Feuerstartern habe ich durchweg schlechte Erfahrungen. Immer wenn man gerade genug abgeschabt hat, dass man sich endlich trauen kann ein Feuer an zu machen, kommt ein Windstoß. Alternativ einfach einen großen Feuerstahl einpacken und 5-10 Vaselinebällchen. Gasfeuerzeuge hab ich bei mir auch drinnen, allerdings ist der Hebel der das Gas ausströmen lässt mit einem Kabelbinder blockiert. Um das Feuerzeug herum hab ich ein Stück alten Fahrradschlauch, der dient mir in Notfällen gut als Zunder und ich muss das Feuerzeug nicht so lange brennen lassen, dass der Kunststoff schmilzt.

Das Zippo würde ich ganz weg lassen, da die Dinger durch Verdunstung immer dann leer sind, wenn man braucht.

Was die beiden Taschenlampen anbegeht, würde ich die gegen eine rote und eine weiße (Lichtfarbe) Photon Freedom Light LED Lampe tauschen. Dazu ein Duzend Ersatzknopfzellen und du dürftest über die ersten beiden Jahre kommen. Und das für einen Bruchteil des Gewichtes und des Volumens der Lampen die Du jetzt hast.

Knicklichter sind Geschmackssache, ich würde sie weg lassen, da sie einfach zu wenig Licht machen. Sie sind nur bei nächtlichen an der LAndstraße als Positionslichter interessant oder bei Nachtausbildungen um zu schauen wo die Teilnehmer sind. Am Ende der Welt, scheiden diese Verwendungsmöglichkeiten für mich aus, daher machen sie für mich keinen Sinn.

Ich würde noch eine Rolle Stolperdraht einpacken oder einen anderen Draht zur Nahrungsbeschaffung in Krisenzeiten. (Nur in Krisenzeiten, da sonst illegal) Ein Miniangelkit ist auch eine feine Sache.

Ein paar lagen Ducttape um das Nähkit und der Poncho ist schnell repariert. (Oder 1000 andere Dinge gemacht).

In meinem Kit ist kein Schlafsack mehr, sondern ein Poncholiner und 6 Bahnen von einem Lastenfallschirm. Aus beidem, zusammen mit Laub kann ich draußen einen super warmen Schlafsack improvisieren. In urbanen Umgebungen halte ich mich an Kartons, die wärmen auch gut.

Der Sache mit TTV, da stimme ich Dir absolut zu. Es gibt sogar Bücher aus dem militärischen Bereich die für einen Aufbruch unter Zeitdruck Prioritätenlisten haben, bei der Waffe und Munition an letzter Stelle stehen.

Hier noch eine Kleinigkeit zum Thema Rucksäcke + Flucht + Krise (http://shtfschool.com/general/why/), ein Blog Artikel über den ich vor kurzem gestolpert bin. Leider nur auf Englisch, und vielleicht mal was zum nach grübeln.

grüße,

Frank

p.s.
Bei einem Rucksack mit dem Titel, würde ich auch noch über ein Brecheinsen nachdenken.

BettratherJung
20.02.2012, 19:54
Ja das mit dem Zippo ist mir auch aufgefallen (bin Nichtraucher, hab daher nur wenig Erfahrung was Zippos angeht xD), Trotzdem werde ich es behalten da es ja nicht viel Platz weg nimmt und auch bei Sturm noch brennt.

Die Knicklichter habe ich eigentlich nur dabei um Nachts mein "Lager" oder Ähnliches wiederzufinden wenn Ich aus irgendeinem Grund mal kurz weg muss etc. . Kurz gesagt: Rein zur Positionsbestimmung.

Das mit dem Kochgeschirr ist auch so eine Sache. Ich z.B. habe die Erfahrung gemacht das mir der kleine Becher der Feldflasche NICHT reicht. ^^ Ich finde es einfach viel zu umständlich. Da habe ich lieber etwas größeres was auch nicht viel wiegt und Platz weg nimmt. =)

Ducttape oder Gaffa halte ich auch für Sinnvoll das einzige was mich daran halt stört ist, dass es ziemlich viel Raum ein nimmt ( Loch in der mitte und die Ovale Form ). Aber da lässt sich sicher was machen... z.B. eine fast leere Rolle.

Draht Pack ich mir auch noch ein. Da gibt es sicher etwas im Bastel Laden oder?

Die Sache mit der Taschenlampe... Ja ich weiß, die Kurbeltaschenlampe ist Schwer und Groß, aber ich will halt etwas haben wo Ich Batterie unabhängig bin hehe.

Die eine LED Taschenlampe könnte ich Notfalls noch mit anderen Testen um Herauszufinden welche besser ist.


Und TTV ist das Beste was man machen kann wenn man in so einer Situation landet! Ein Kampf sollte nur dann Stattfinden wenn alles andere Aussichtslos ist.

Ziu
20.02.2012, 20:19
Zum Thema Feuerzeug -lieber 2-3 Bic -Feuerzeuge(oder sonstige Reibrad,Einweg ) und ein Firesteel in Reserve .Zippofeuerzeuge mögen zwar aufrecht ganz gut Sturmfest sein,haben aber in Seitenlage das Problem, das die Flamme immer nach Oben brennt -und nicht wie beim Gasfeuerzeug mit etwas Druck herauskommt.Ein Zippo wiegt soviel wie zwei Einwegteile und dürfte aber weniger Zündungen erlauben. Ich mag Zippofeuerzeuge aber in freier Wildbahn sind mir Bic und Firesteel lieber (aus genannten Gründen).
Du könntest das Duct-Tabe um auf eine alte Kreditkarte oder Plastikstück wickeln -grade soviel wie du mitnehmen willst :rolleys:(wird schön Flach und gut zu verstauen)

Gruß Dominik

occam
20.02.2012, 21:22
Bitte dies in den entsprechenden Waffenthread verschieben:

Nur kurz meine Meinung zu dem "Deutschuß mit Schreckschußpistole"
Was für ein Deutschuß? Schreckschußpistole und Deutschuß ist wie Schattenboxen.....

Auch die restlichen Argumente von Dir, Ulfhednar kann ich nicht nachvollziehen.
Im Waffentread diskutiere ich gerne darüber weiter.

Ciao,
Occam

Lorenz
20.02.2012, 21:22
Hallo,
Hier noch eine Kleinigkeit zum Thema Rucksäcke + Flucht + Krise (http://shtfschool.com/general/why/), ein Blog Artikel über den ich vor kurzem gestolpert bin. Leider nur auf Englisch, und vielleicht mal was zum nach grübeln.

@Frank: danke für den Link
@Alle: Kurzes Nageleisen - ist ebenfalls super Tipp!
@BettraherJung: mir ist Dein Szenario immer noch unklar - mir fällt auf dass viele Dinge doppelt vorhanden sind (z.B. Licht -> Knicklicht, Taschenlampe, ..., Behausung: Poncho, Notschalfsack, Zelt, Schalfsack, ...) hier wünsche ich mir dass Du mal an einem WE Dein derzeitiges Equipment ausprobierst und dann Deine Erfahrungen hier schreibst

So ich bin draußen aus dem thread
LG
Lorenz

BettratherJung
20.02.2012, 22:25
Und Ich verstehe nicht wieso man NUR das NÖTIGSTE dabei haben muss... Ich mein, wenn das Notzelt, der Poncho und der Notfall schlafsack ( welcher gerade mal 3x5 cm ist ) jeweils 1 Kg wiegen würde könnte ich es VIELLEICHT noch verstehen aber die 3 Sachen wiegen zusammen noch nichtmal 500 Gramm!

Mir will es einfach nicht in den Kopf wieso hier einige Leute meinen man müsste immer nur mit dem Nötigsten unterwegs sein...

Wass passiert denn z.B. wenn Die Taschenlampe kaputt geht? Baut man sich dann eine neue aus Holz?

Zu den Knicklichtern habe ich auch schon etwas geschrieben... Es ist NIE verkehrt Backup dabei zu haben...


Mit meinem Equip war ich übrigens Vorgestern unterwegs für 1 1/2 tage... Ich hatte weder Probleme beim Tragen noch hatte ich irgendwelche Probleme beim "Ruhen", mein "Not Zelt" habe ich nicht aufgebaut sondern habe unterm freien Himmel "geschlafen" in meinem Schlafsack.

Ich habe auch kein Besonderes Szenario Inszeniert, sondern wollte einfach mal über eine strecke von 30 Km ( Hin 15 und 15 wieder zurück ) Testen wie es ist mit meinem Rucksack zu laufen.

Mit dem Esbit Kocher und der Tasse von meiner Feldflasche habe ich mir nen Leckeren Fichten Tee gemacht. ( Ja die Kleine Tasse passt auf den Großen Kocher ;-) )

Radio konnte ich auch hören und mich so bei Laune halten.

Meinen Notvorrat habe ich nicht angerührt dafür habe ich mir ein Paar Energie Riegel und eine Schale fertig Essen noch mit reingepackt.

Wasser hatte ich auch genügend da ich einem kleinen Fluss gefolgt bin.

Alles in allem war es eine gute kleine Reise ;-)

Edit: Es waren nicht ganz 1 1/2 Tage... eher 30 std ( Bin gemütlich gegangen ^^ )

Solarwind
21.02.2012, 07:02
Hallo BettratherJung,

Das Notgepäck/Fluchtrucksack/BOB oder wie auch immer man es mit seinen feinen Abstufungen nennt, soll dir in einer Notsituation ausreichende Hilfsmittel bieten um klarzukommen.

Auf welche Situationen er sein Gepäck zusammenstellt muss jeder selbst entscheiden. Bei vielen steht steht Flucht, bzw. selbständige Evakuierung ganz oben. Dort heißt es mobil sein, Fußmärsche, evtl. öffentliche oder unkonventionelle Transportmittel. Auch größere Menschenansammlungen, in die man geraten kann, sind mitunter zu berücksichtigen. Großes Gepäck schränkt die Bewegungsfähigkeit ein und weckt vielleicht auch eher Begehrlichkeiten bei "Mitreisenden ohne Gepäck". Daher der Trend zum Minimalismus.

Grüße
Solarwind

FrankD
21.02.2012, 07:25
Hallo,

Erstmal an Alle: wie bereits festgestellt wurde, es gibt einen eigenen Bereich für Waffendiskusionen der nicht jedem "neuen" offen steht. Auf diese Weise wird in diesem Forum dafür gesorgt, dass sich nicht nur Waffennarren hier anmelden. Das Thema Waffen ist für uns nur eines von vielen Survival Themen. Da es jedoch sehr anziehend wirkt, dauert es eine Weile bis man dafür frei geschaltet wird.

Dabei spielt die Anzahl Gehaltvoller Beiträge eine Rolle und ich bitte hier einige sich mal mit der PN Funktion vertraut zu machen und besonders nochmal Punkt 7 der Forenregeln zur Gemüte zu ziehen. Wer sich wundert warum hier plötzlich Beiträge fehlen, die Antwort ist Punkt 9 der Forenregeln. Es macht keinen Sinn lauter sinnlose, chat-mäßige 1 Satz Beiträge zu verfassen.

und nun zurück zum Thema:



Und Ich verstehe nicht wieso man NUR das NÖTIGSTE dabei haben muss... Ich mein, wenn das Notzelt, der Poncho und der Notfall schlafsack ( welcher gerade mal 3x5 cm ist ) jeweils 1 Kg wiegen würde könnte ich es VIELLEICHT noch verstehen aber die 3 Sachen wiegen zusammen noch nichtmal 500 Gramm!

500gr! Wow! Nun interessiere ich mich für direkte Produktnamen, am liebsten mit Links. Diese drei Gegenstände für unter 500gr, da bin ich nun wirklich neugierig.


Mir will es einfach nicht in den Kopf wieso hier einige Leute meinen man müsste immer nur mit dem Nötigsten unterwegs sein...

Wass passiert denn z.B. wenn Die Taschenlampe kaputt geht? Baut man sich dann eine neue aus Holz?

Nein, deswegen nimmt man ja auch 2 sehr leichte mit. Kurbellampen sind Anfällig aufgrund der Mechanik und dem Fakt, dass sie eher als Kurzzeit Notfallequipment konzipiert sind und nicht für den Dauerbetrieb. Mit dem Nötigsten unterwegs zu sein ist meiner Meinung nach Sinnvoll um so wenig wie möglich mit sich herum zu tragen. Je geringer mein Gepäckgewicht ist, umso größer ist meine Reichweite.


Mit meinem Equip war ich übrigens Vorgestern unterwegs für 1 1/2 tage... Ich hatte weder Probleme beim Tragen noch hatte ich irgendwelche Probleme beim "Ruhen", mein "Not Zelt" habe ich nicht aufgebaut sondern habe unterm freien Himmel "geschlafen" in meinem Schlafsack.

In einem Schlafsack der deutlich unter 500gr wiegt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wo bekomme ich das Teil? Mal Ernsthaft: Wofür brauchst Du unsere Tips und unsere Meinung, wenn Deine Fähigkeiten so gut sind, dass Du mit so leichter Ausrüstung gut zurecht kommst? Wenn Du um 0°C mit einer Schlafstätte die unter 500gr wiegt ohne Feuer gut schlafen kannst, brauchst Du keine Tipps mehr. Selbst die Favorisierte Wolldecke der Minimalfraktion hier im Forum ist schwerer.


Mit dem Esbit Kocher und der Tasse von meiner Feldflasche habe ich mir nen Leckeren Fichten Tee gemacht. ( Ja die Kleine Tasse passt auf den Großen Kocher ;-) )

Radio konnte ich auch hören und mich so bei Laune halten.

Da würde ich mich über ein Foto freuen. Den kleinen Kocher muss ich auf ca 45° zusammenklappen damit die US Feldflaschentasse drauf hält, mit einem großen Esbit ist mir das noch nicht gelungen. Aber darum bin ich ja auch hier um von anderen zu lernen.


Wasser hatte ich auch genügend da ich einem kleinen Fluss gefolgt bin.

Wie hast Du es aufbereitet?


Bitte verstehe mich nicht falsch mit meinen Fragen, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Aber mit meiner bisherigen Erfahrung und meinem Überblick über die Ausrüstung die so am Markt vorhanden ist kann ich Dir in einigen Punkten nicht folgen. Daher würde ich mich sehr über ein paar Details freuen, damit ich (und andere) die Möglichkeit haben uns mal in die von Dir verwendete Ausrüstung ein zu lesen.

grüße,

Frank

BettratherJung
21.02.2012, 11:20
Das Not Zelt, der Poncho und der Not Schlafsack wiegen knappe 500 Gramm.

Ich habe in meinem Richtigen Schlafsack geschlafen ;-).

Bei dem Esbit kocher gibt es 3 Stufen ( zumindest bei meinem ) die 3. Stufe ist die Engste und somit passt die Tasse drauf. Fotos kann ich auch nachreichen.

Das Wasser habe ich zunächst abgekocht und dann mit Entkeimungstabletten versetzt.


Notzelt + Notschlafsack http://www.amazon.de/Semptec-Notdecke-Notzelt-Survival-Set-Folienschlafsack/dp/B004XUKO7C/ref=pd_ecc_rvi_cart_3


Poncho http://www.amazon.de/Reisenthel-reisenthel-TX0033-Poncho-black/dp/B004P5LL5E/ref=pd_ecc_rvi_cart_3

Genau gesagt wiegen die Sachen 418 Gramm ;-)

FrankD
21.02.2012, 12:09
Okay!
In den Sachen solltest Du mal ein paar Nächte hintereinander beim Minusgraden schlafen. Und ich dachte schon, ich hätte einen neuen Guru gefunden. Nix für Ungut, aber wenn Du auf solche Ausrüstung setzt, ihr Dein Vertrauen schenkst und Glaubst die Sachen halten auch nur länger als 2 Nächte ohne das Du unter Null erfrierst, wobei ich mich nicht auf Wetten einlassen würde was von beidem zuerst passiert (Ausrüstung kaputt oder BettratherJung kaputt). Jedenfalls verstehe ich nun, warum Du so vieles doppelt dabei hast.

Nix für ungut, aber benutze die Sachen mal und die Realität wird Dir mehr Verbesserungsvorschläge und Kritik geben, als dies das ganze Forum könnte.

Persönlich möchte ich übrigens noch anfügen: Als Lorenz Dir empfahl die Sachen doch mal ein Wochenende lang zu testen und Du kontertest, sinngemäß, dass Du das getan hast, war ich sehr beeindruckt. Das nun heraus kommt, dass es ein wenig anders war, enttäuscht mich.

Du kritisierst weiter oben, dass hier einige immer nur das Notwendigste dabei haben wollen, dazu sage ich Dir nun, ja - aber diese Leute haben wenigstens das Notwendigste dabei.

Geh bitte nur mit den Dingen mal drei Tage, von mir aus 2,5 Tage - Freitag Nachmittag bis Sonntag Abend raus. Mit der Verpflegung und den Dingen die Du aufgelistet hast, schau Dir dann an wie weit Du gekommen bist und wie leistungsfähig Du noch Montags morgens z.B. auf der Arbeit, der Uni oder wo auch immer bist. Diese Foliensachen sind für Eine-Nacht-Notfallübernachtung gemacht. Wenn Du im Gebirge stecken bleibst bei einer Tageswanderung oder wenn all Deine Ausrüstung unter den Schleudersitz passen muss. Für eine Flucht halte ich sie absolut ungeeignet. Überleg doch mal selber, am Ende aller Tage willst Du Dein Überleben von Rettungsdecken abhängig machen? Viel Erfolg!

grüße,

Frank

FrankD
21.02.2012, 12:28
Bei dem Esbit kocher gibt es 3 Stufen ( zumindest bei meinem ) die 3. Stufe ist die Engste und somit passt die Tasse drauf. Fotos kann ich auch nachreichen.

Über Fotos würde ich mich freuen, dann wüsste ich vieleicht endlich warum der Becher beim mir immer rein fällt beim großen Esbit Kocher

grüße,

Frank

BettratherJung
21.02.2012, 20:59
Ich habe auch nie Behauptet das diese Dinge für eine längere Reise sind ;-)

Und ich weiß ganz genau wie lange diese Sachen halten, macht euch da mal keine Sorgen ;-)

Ist ja nicht so als würde ich mir überhaupt keine Gedanken dazu machen ^^

Ich habe schon mit wesentlich weniger Equip eine 3 Tage Tour gemacht und es hat immer gereicht ;-)

Manchmal kommt es einfach auf die Person an.

Aber von Leuten die meinen man müsste nur das Notwendigste mithaben halte ich Persönlich nichts.

Wisst ihr... wenn ihr wenigstens gute Argumente bringen würdet, wieso und warum ich Sachen weglassen sollte wäre es ja okay.

Das einige Gegenstände wie z.B. das Notzelt nicht wirklich viel Taugen ist mir bewusst und muss nicht gesagt werden darum ist es auch als NOT Zelt gekennzeichnet und nicht als Luxus Zelt.




Entweder man hat was womit man LEBEN kann oder man "Lebt" jeden Tag mit dem gewissen das man jeden Tag sterben könnte ;-)

Und da schleppe ich lieber 10 Kg mehr mit mir rum und schaffe am Tag nur 10 Km als wenn ich mir jeden Tag darüber gedanken machen muss ob ich nicht doch etwas mehr hätte mitnehmen müssen...

Ihr könnt ruhig denken "das ist doch ohne Sinn" aber es ist nun halt meine mentalität.


Seid mir nicht Böse aber ihr bringt mir einfach keine guten Argumente...




Außerdem:
Mein "Rucksack" ist auch noch nicht Vollständig z.B. kommt jetzt noch ein 3x3m Tarp und ein EDC dazu.


Die Tasse passt auf den Kocher.
7592

Maresi
21.02.2012, 23:19
Hi!

Um die Diskussion vll. wieder etwas zu versachlichen: hier noch ein paar Vorschläge meinerseits:
o Taschenwärmer mit Graphitstäben (damit lassen sich auch Nächte bei 0°C noch überleben :-))
o Weetabix - kaum Gewicht, hoher Nährwert
o Milchpulver - passt zu den Weetabix
o Spirituskocher (aus Bierdosen) statt Esbitkocher - Esbit geht zwar nett zu Lagern, aber hat einen miesen Brennwert. Ausserdem gibts da keine Probleme mit der Tassengröße :-)
o mein selbstgebastelter Paracord-Gürtel (http://www.orionn49.com/slatts_rescue_belt_knot1.htm)

LG,

Maresi

BettratherJung
21.02.2012, 23:36
Hey! ^^

An diese Graphitstäbchen Wärmer habe ich auch schon gedacht konnte mich aber noch nicht dazu überwinden eins zu Kaufen hehe :P

Ich kann mir was mit den Bierdosen Vorstellen aber ist das nicht etwas zum Basteln für zwischendurch?

Ein Kocher aus einer Durchsiebten Konserven Dose ist auch nicht schlecht, man muss halt nur darauf Achten das die Flamme am Leben bleibt also immer wieder kleine Äste rein ^^


Für den Esbit z.B. braucht ja nichtmal die Esbit würfel z.B. habe ich mir mal "Brennmaterial" aus Watte, Vaseline und Benzin gemischt und es hat verdammt Lange gebrannt hehe ( Wenig Benzin als Brandbeschleuniger )


Der Gürtel ist mal richtig Cool! Gefällt mir ;-) ist eine Idee wert!

Cephalotus
22.02.2012, 09:59
Die Knicklichter habe ich eigentlich nur dabei um Nachts mein "Lager" oder Ähnliches wiederzufinden wenn Ich aus irgendeinem Grund mal kurz weg muss etc. . Kurz gesagt: Rein zur Positionsbestimmung...

Ich hab in meinem Notrucksack eine kleine Rolle mit selbst leuchtendem Klebeband. Das ist nicht so hell wie Knicklichter, aber im dunkeln durchaus einige Minuten lang halbwegs hell und einige Stunden lang schwach leuchtend zu erkennen. Muss man halt vor Gebrauch mit der Taschenlampe anleuchten, funktioniert dafür viele Male. Wiegt nur ein paar Gramm und kostet ein paar Euro (bei ebay).

Cephalotus
22.02.2012, 10:12
An diese Graphitstäbchen Wärmer habe ich auch schon gedacht konnte mich aber noch nicht dazu überwinden eins zu Kaufen hehe :P


Hab auch zwei dieser Handwärmer. Wenn ich mir die Bewertungen im Globetrotter Geschäft so ansehe, dann wäre evtl. der Peakock Benzin Taschenofen und etwas gereingtes Benzin die bessere Alternative. Ich habe mir zumindest vorgenommen, so einen auch noch zu testen.
Meine Ausrüstung ist nicht wirklich Wintertauglich (das ist bei begrenztem gewicht und Volumen halt nicht drin), von daher erscheint mir das recht nützlich zu sein.



Ein Kocher aus einer Durchsiebten Konserven Dose ist auch nicht schlecht, man muss halt nur darauf Achten das die Flamme am Leben bleibt also immer wieder kleine Äste rein ^^


Ursprünglich hatte ich einen kleinen Hoboofen für den Notrucksack eingeplant, weil ich das für eine gute Idee hielt. Den habe ich dann letztes Jahr auf einer Kajaktour und einer Radtour dabei. Prinzipiell funktioniert der schon, nur hat es bei meinem Hobo (Vargo Hexagon Titan) mit dem begrenzten Brennraum ganz schön lange gedauert, viel gequalmt und man ist auch ständig damit beschäftigt, das Feuer am Leben zu halten. Mit einer Coladose als Brennraum bekommt Du mit Holzstückchen bei etwas Wind meiner Ansicht nach nichts zum Kochen oder wenn doch, dass bist Du in der Zeit mit nichts anderem beschäftigt, als das Feuer am Brennen zu halten.
Wahrscheinlich ist das bei Hoboöfen und großem Brennraum besser, die sind dann aber auch schwerer. In meinem jedenfalls kann man sicherlich kein Gras und kein nasses Holz oder Rinde sinnvoll verbrennen, so wie einem das die Hobo Werbung suggeriert.

Mein Lösung ist ein kleiner Gaskocher (60g) und eine kleine Gaskartusche mit 110g Inhalt (200g). Damit habe ich auch unter widrigen Bedingungen oder im Inneraum in kürzester Zeit das Wasser am Kochen und bei günstigen Randbedingungen sollte das reichen, um grob 10 Liter Wasser kochen zu können. Ein (offenes) Holzfeuer kann man ja trotzdem machen, wenn es die Umstände erlauben, dann muss man halt das Gestell improvisieren. In meinem Fall z.B. ein paar frisch abgesägte Äste, die man mit Alufolie umwickelt, das funktioniert relativ gut, wenn man sonst nix hat.

Spiritus ist eine interessante und sehr billige Alternative, allerdings liegt der Gewichtsvorteil eigentlich nur beim Kocher, der dafür aber auch nicht so leistungsstark und nicht regelbar ist. Spiritus + ein Gefäß ist pro kWh Heizwert auch nicht leichter als Butan/Propangas + Gaskartusche. Es gibt außerdem noch diesen "Notkocher" mit einem brennbaren Gel in einer Dose. Aus Neugierde habe ich mir sowas mal für wenig Geld gekauft, aber noch nicht wirklich getestet.

mfg

Cephalotus
22.02.2012, 10:22
Ihr könnt ruhig denken "das ist doch ohne Sinn" aber es ist nun halt meine mentalität.

Seid mir nicht Böse aber ihr bringt mir einfach keine guten Argumente...



Es geht doch nicht darum, Dich zu überzeugen, sondern Argumente und Erfahrungen auszutauschen Vielleicfht entdeckt man die ein oder andere neue Idee. Es geht nicht darum, dass jeder seinen Rucksack gleich packt...

BettratherJung
22.02.2012, 10:47
Genau darum geht es mir ja. Aber es gibt hier ein Paar Leute die meinen, es geht nur so und nicht anders ohne ein gutes Argument zu bringen wieso.

Ich habe ja auch schon Ideen aufgegriffen usw, so ist das ja nicht ;-)

FrankD
22.02.2012, 10:57
Hi,
ich für mich sehe hier keinen Grund mehr, Dich irgendwie zu unterstützen, da ich offensichtlich nicht dazu in der Lage bin Dinge zu schreiben dir du als Argument war nimmst. Mach bitte Deine eigenen Erfahrungen, hör den Argumenten der Natur zu und lerne. Viel Erfolg!

grüße,

Frank

galahat
22.02.2012, 11:17
Dich meinte ich zwar nicht, aber Reisende sollte man nicht aufhalten ;-)

Hm, ich kann es nicht wirklich greifen, aber irgendwie gefällt mir deine Art nicht.
Du fragst legitim nach "Kritik & Vorschlägen", nimmst dann aber alles auseinander was dir zugetragen wird.

Es hat für mich den Anschein, als wenn du "beratungsresistent" bist.
Was ja nicht schlimm wäre, würdest du uns nicht um Meinungen fragen!

Das ganze garnierst du mit saloppen Sprüchen.
Somit macht es weder Spaß sich mit deinen Theman auseinander zu setzen, noch Tipps zu geben, noch diesen Thread hier zu lesen.

In Relation zu "frischen" 18 Beiträgen von dir, die sich wahrscheinlich alle hier um deinen eigenen Thread drehen, hast du nichts zum Forum beigetragen.
M.E. bist du auf dem direkten Wege dich hier sehr unbeliebt zu machen.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass du das möchtest....

BettratherJung
22.02.2012, 11:31
Nein das möchte Ich gewiss nicht, nur schau mal,

Es kommt jemand und meint, er würde Alle Kurbelsachen (Radio/Taschenlampe) Rauslassen, dann alle Anzündhilfen weglassen usw OHNE mir einen Grund zu nennen wieso... was bringen mir solche Antworten? Garnichts! Oder mir mit der Begründung zu kommen "Braucht man nicht" woher will er wissen das ich es nicht brauche?
Ich habe bereits oft genug geshrieben das ich nicht ein "Nur das Nötigste Paket" haben will...

Man muss sich auch ein wenig auf die Person einstellen und nicht nur seine eigenen Interessen durchboxen.

Was bringt MIR das?

Die Leute die WIRKLICH was zum Thema beigetragen und Vorschläge gebracht haben, habe ich auch gerne angenommen, aber jemand der ankommt und meint "Ne das ist Scheiße, so würde ich das nicht machen" usw verlangt von mir das ich das mit freude annehme?

Seven_days
22.02.2012, 11:33
Wollen wir mit Selbstschutzdiskussionen nicht warten, bis wir für den entsprechenden Bereich freigeschaltet worden sind?
Dann lass ich mich auch gerne breit darüber aus, warum eine Schreckschusspistole nicht das Mittel erster Wahl sein sollte.
mfg Sam

Ja stimmt, ich würde z.B. einem Signalrevolver der Marke Mercury M1 Lightning, mit Signalmonition zum Selbstschutz nehmen, aber darüber werde ich nun hier auch nicht weiter diskutieren.

Sidge
22.02.2012, 11:40
Ich kann mich galahat nur anschließen.
Auf mich wirken deine Vorbereitungen etwas undurchdacht und auf Hinweise reagierst du erst mal ablehnend. Ich würde dir empfehlen, dich zunächst mit Szenarien zu beschäftigen. Einen 23kg Rucksack für eine 20km Flucht ist Unsinn und die Vorstellung damit in die Selbstversorgung zu starten ist, in meinen Augen schlicht naiv. (Und das ist jetzt nicht böse gemeint!)

Du hast hier viele gute Anregungen bekommen, sie aber zumeist mit dem Argument "aber ich hab ja den Platz" oder "das wiegt ja kaum was" entkräftet. Wenn du wirklich nur 20km flüchten musst hast du damit sicher recht, dann brauchst du aber auch 99% deiner Ausrüstung nicht sondern könntest das am Stück ohne große Probleme bewältigen, solltest du aber doch ein längere Flucht vor dir haben, kann ich dir nur raten jedes Teil deiner Ausrüstung auf die Goldwaage zu legen.

In meinen Augen solltest du dir also zunächst mal überlegen, für was packe ich eigentlich meinen Rucksack?
Soll er möglichst vielseitig sein?
Ist er für ein spezielles Szenario gedacht?
Wie viel Luxus brauch ich wirklich?
usw...


Es gibt sicher keine optimale Lösung und jeder hat seine eigenen Vorlieben. Und ist immer ein Kompromiss aus Gewicht und Vielseitigkeit. Aber es ist nicht unser Interesse das DU einen guten Notfallrucksack hast, sondern dein eigenes Interesse. also bitte versuch nicht Beiträge die du hier bekommst auch entsprechend zu würdigen, auch wenn sie in deinen Augen unsinnig sind. Sie wurden geschrieben um dir weiter zu helfen und ich hab nicht einen Beitrag bisher gelesen der herablassend oder gar beleidigend war, außer von dir selbst. Gestehe das Recht das du für dich selbst in Anspruch nimmst, auch anderen zu!

Seven_days
22.02.2012, 11:45
Nein das möchte Ich gewiss nicht, nur schau mal,

Es kommt jemand und meint, er würde Alle Kurbelsachen (Radio/Taschenlampe) Rauslassen, dann alle Anzündhilfen weglassen usw OHNE mir einen Grund zu nennen wieso... was bringen mir solche Antworten? Garnichts! Oder mir mit der Begründung zu kommen "Braucht man nicht" woher will er wissen das ich es nicht brauche?
Ich habe bereits oft genug geshrieben das ich nicht ein "Nur das Nötigste Paket" haben will...

Man muss sich auch ein wenig auf die Person einstellen und nicht nur seine eigenen Interessen durchboxen.

Was bringt MIR das?

Die Leute die WIRKLICH was zum Thema beigetragen und Vorschläge gebracht haben, habe ich auch gerne angenommen, aber jemand der ankommt und meint "Ne das ist Scheiße, so würde ich das nicht machen" usw verlangt von mir das ich das mit freude annehme?

Ich gebe dir darin völlig recht, warum die Kurbelsachen weg lassen, sofern ich eben nicht nur das nötigste mitschleppen will.

Dann alle Anzündhilfen weg lassen, das ist ja noch bescheuerter.

Natürlich finde ich es ganz toll, wenn man auch ohne diese Sachen klar kommt !

...was aber, wenn nicht ?

Ich versuche zu üben auch ohne diese Hilfen auszukommen, nehme sie aber auf jeden Fall in meinen Notfallrucksack mit !

BettratherJung
22.02.2012, 11:52
Nein eben nicht!

Da wo jemand gesagt hat " Nimm doch noch das und das mit" habe ich Dankend angenommen.

Aber warum will mir Jemand sagen das ich die Sachen Rauslassen soll z.B. das "Not Zelt", das Kochset oder den "Not Schlafsack". Warum? Warum Warum Warum? ES NIMMT KEINEN PLATZ WEG UND GEWICHT AUCH NICHT!

Wenn es mir Schaden würde, wäre es Okay aber genau solche Argumente bringen mir garnichts!

Und dieses Argument wofür Packe ich meinen Rucksack...

Soll ich mir jetzt 5 Rucksäcke in meine Wohnung stellen? Für jedes Szenario einen?


Bitte, denkt nicht das ich euch damit Beleidigen will, um Gottes willen, aber Bitte, sowas ist in MEINEN Augen schwachsinn und Hilft MIR nicht weiter.

Wenn ihr nicht auf mich eingehen wollt und meine Interessen nicht Respektiert, dann bitte ich euch es zu unterlassen hier zu Antworten.


Aber es ist nicht unser Interesse das DU einen guten Notfallrucksack hast, sondern dein eigenes Interesse.

Und wofür ist dieses Forum dann? Damit hier sich Jeder gegenüber Jeden Profilieren kann?

Natürlich ist es mein Interesse und darum müsst ihr wenn ihr Helfen wollt auch meine Interessen Respektieren.

galahat
22.02.2012, 11:55
Nein das möchte Ich gewiss nicht, nur schau mal,

Es kommt jemand und meint, er würde Alle Kurbelsachen (Radio/Taschenlampe) Rauslassen, dann alle Anzündhilfen weglassen usw OHNE mir einen Grund zu nennen wieso... was bringen mir solche Antworten? Garnichts! Oder mir mit der Begründung zu kommen "Braucht man nicht" woher will er wissen das ich es nicht brauche?
Ich habe bereits oft genug geshrieben das ich nicht ein "Nur das Nötigste Paket" haben will...

Man muss sich auch ein wenig auf die Person einstellen und nicht nur seine eigenen Interessen durchboxen.

Was bringt MIR das?

Die Leute die WIRKLICH was zum Thema beigetragen und Vorschläge gebracht haben, habe ich auch gerne angenommen, aber jemand der ankommt und meint "Ne das ist Scheiße, so würde ich das nicht machen" usw verlangt von mir das ich das mit freude annehme?

Ich kann verstehen, dass dich das wurmt.
Ich weiß auch, dass wenn man einen Thread startet einige Antworten nicht gefallen. Manchmal muss man sogar direkt "etwas einstecken". Gerechtfertigt oder nicht.
Ich handhabe es für mich immer nach gewissen Feedback-Regeln:

- Nichts persönlich nehmen.
- Keine Rechtfertigungen. (Diskussionen sind fast nie nutzenorientiert)
- Feedback ist immer das Fremdbild (!!!) (passt NIE mit dem Selbstbild überein)
- Nützliches und verwertbares annehmen und umsetzen.
- In den eigenen Augen "unpassendes" nicht wegkommentieren sondern brach liegen lassen, Manchmal sieht man selbst erst später was daraus genutzt werden kann.

Diese Feedbackregeln für den "Empfangenden" helfen mir persönlich oft und gut.
Außerdem verhelfen sie zu einer defensiven Kommunikation und lassen erhitzte Diskussionen und Debatten meist erst gar nicht entstehen.

Natürlich gibt es auch für den oder die Feedback-Gebenden gewisse Regeln und Verhaltensformen, aber ich will meinen Kommentar hier nicht zu einem Kommunikationsseminar ausweiten. ;-)
Zugegeben, einige Kommentare in diesem Thread hätten anders formuliert sein sollen, damit du dich als Empfänger nicht angegriffen fühlst.
Um so wichtiger, dass wir ALLE an einer gemeinsamen Forumskultur arbeiten - jederzeit!

Was aber sicher nicht funktioniert ist zu erwarten, dass sich jemand auf dich einstellt!

BettratherJung
22.02.2012, 11:58
Was aber sicher nicht funktioniert ist zu erwarten, dass sich jemand auf dich einstellt!

Also ist das eher ein Forum für Einzelkämpfer? Gut, dann bin ich hier Falsch.

galahat
22.02.2012, 12:01
Also ist das eher ein Forum für Einzelkämpfer? Gut, dann bin ich hier Falsch.

Nein, aber Kommunikation funktioniert mit Erwartungshaltungen nicht!

BettratherJung
22.02.2012, 12:02
Also darf man in einem Forum das von "Profis" betrieben wird, keine Erwartungshaltung haben? Okay.

Dann darfst du von MIR aber nicht ERWARTEN das ich deine Antworten Respektiere oder Annehme.

symmetriebruch
22.02.2012, 12:10
... als User zu User bitte ich die Betreffenden, aus dieser langsam Überhand nehmenden Selbstzentrierung herauszufinden und den Sandkasten der Trolle zu verlassen.

Ich habe den Eindruck, dass lesenswerte, ernstzunehmende Beiträge leider in einer Flut von Einzeilern und adhoc Antworten untergehen. Dieser Thread ist leider nur ein Beispiel.

Ich finde das schade.

Auch meine Antwort hier jetzt ist überflüssig. Weil sie sich um einige Verhaltenweisen von einigen Usern dreht und nicht um S&P.

Sorry dafür.

Aber ich denke, dass die meisten User sich hier für S&P angemeldet haben und nicht, um zwischenmenschliche und selbsterhebene Troll Diskurse zu lesen.

Geht dazu bitte z.B. ins Bild Forum!

LG Christoph

galahat
22.02.2012, 12:12
Also darf man in einem Forum das von "Profis" betrieben wird, keine Erwartungshaltung haben? Okay.

Dann darfst du von MIR aber nicht ERWARTEN das ich deine Antworten Respektiere oder Annehme.

Das musst du ja auch nicht und ich erwarte von dir nichts.
Ich habe dir mein Feedback gegeben.
Was du daraus machst und ob du davon etwas annimmst (auch in Teilen) ist selbstverständlich deine freie Entscheidung.

Sidge
22.02.2012, 12:29
Schade, du scheinst nicht verstanden haben um was es mir geht.

Ich verstehe das Forum hier als Austauschplattform wo man sich über Strategien und Ideen zu verschiedenen Themen austauschen kann. Ein Thema von vielen ist die Zusammenstellung eines Fluchtrucksacks. Nun hast du aber nicht irgend einen Fluchtrucksack, der hier vorgestellt wurde kommentiert sonder deinen eigenen vorgestellt. Was ich übrigens sehr gut finde! Nur ist es nicht der erste und sicher auch nicht der letzte der hier vorgestellt wird.

Es ist also dein Interesse, Anregungen für deinen Fluchtrucksack zu bekommen. Viele hier haben einen eigenen zusammengestellt und schon mehrfach getestet umgepackt wieder getestet und dank vieler guter Anregungen erweitert oder unnütze Gegenstände entfernt. Das muss aber jeder selbst für sich tun und entscheiden wie er das handhabt.

Es hat seinen Grund das von verschiedener Seite der Hinweis kam, dies oder jenes raus zu lassen. Gewicht ist leider der limitierende Faktor bei einem Rucksack und je höher das Gewicht umso langsamer wird man. Man wir also immer einen Kompromiss aus Vielseitigkeit der Ausrüstung und damit verbundener Abdeckung verschiedener Szenarien und dem Gewicht schließen müssen.

Und was in deinen Augen nichts wiegt, ist für mich extrem viel (Ich schneide auch meine Zahnbürste ab, weil der Griff zu viel wiegt :rolleys:) Aber das sind nun mal persönliche Erfahrungen und Einstellungen. Deshalb kann ich dir nur noch einmal dazu raten TESTE deine Ausrüstung und schau was ist nützlich und was nicht und entscheide dann selbst was du brauchst.

Ich hab dir nie geraten 5 Rucksäcke zu packen, sondern zu überlegen für was du deinen Rucksack packst. Du willst nicht nur das nötigste. Gut hab ich verstanden, nur was ist das nötigste? Für mich ist das sehr stark von der erwarteten Situation abhängig. Aber erst wenn man ungefähr weiß auf was man sich vorbereitet kann man schauen was ist sinnvoll und was nicht.

Das war es jetzt von meiner Seite, ich werd mich hier jetzt raus halten.

BettratherJung
22.02.2012, 12:36
Gut dann Frage ich mal was ist denn das Nötigste, Fehlt mir davon etwas?

Frei's Petrollampen
22.02.2012, 12:49
Hallo zusammen

Ich habe von den Faxen jetzt die Nase voll.

Enweder herscht hier entlich Ruhe oder der Beitrag bleibt zu.

Das rumgezanke muss ja nicht sein.

Ernst

Nachtrag
------------
So, folgendes: Den Grund warum ich hier mal dicht gemacht habe dürfte den meisten einleuchten. Wenn nicht werde ich es gerne noch kurz erklären.
Das Fragen nach Kritik ist die eine Seite, diese dann einzustecken die andere.

Dass dann aber ein Schlagabtausch stattfindet ist einfach nicht nötig.

Ohne auf Details eingehen zu wollen, ICH würde meinen Rucksack auch leicht anders zusammen stellen.
Aber ich bin auch sicher, dass es Leute gibt die haben das bessere Equipment.

Es gibt immer welche die es besser machen ......., und damit muss man sich halt abfinden!

Sich die besten Sachen raus suchen und testen.

Auf Antrag kann es sein, dass ich den Beitrag wieder öffne, aber da müssen einige Sachen anders laufen.

Ernst

gerdd1
22.02.2012, 23:06
Threadersteller ist nicht mehr aktiv, daher Thread dicht.


Service für Gäste-a2: www.team-pak.ch