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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 500 Euro aber zu viele Ideen



TheHamster
10.07.2012, 23:07
Hallo liebe Mitforumieten,

ich habe ein Problem was eigentlich keins ist. In den letzten 6 Monaten habe ich ja schon einiges getan um besser wie die Restbevölkerung da zu stehen.
Ich habe einen Vorrat für ca. 2-3 Wochen im Keller (Wasser, Nahrung, Hygieneartikel) Dieser ist jedoch absolut nicht homogen sondern sehr, sagen wirs mal freundlich, gesplittet. Also mal ne Dose Ravioli, hier nen EPA, da nen paar Fischkonserven, in der nächsten Ecke nen Paket Klopapier. Wie ihr seht ziemlich ohne Sinn und verstand aber doch recht vollzählig mit allem was mir so einfällt.

Ebenso habe ich einen BoB. Auch hier leider nicht grad das Beste des Besten. Ein 35 MilTec Nachbau eines Tasmain Tiger, nen Espitkocher, 2 MRE, nen Wasserfilter, Klamotten für 2 Tage, "billiges" Zelt, ne leere Feldflasche, ne volle Vittel Flasche, ne Taschenlampe bissl Kleinkram und nen EH Set.

Kenntnisse der Materie sind rudimentär auch vorhanden durch Erfahrungen, nen EK Lehrgang beim Bund usw usw.

Jetzt bekomme ich überraschend 500 Euro und möchte die gern auch investieren. Mir selber kommen auch 1000 gute Ideen aber ich habe auch das Gefühl mich fürchterlich zu verrennen und nachher zu merken das det alles nich so klug war.

So blöd es sich auch anhört, ich glaub ich brauch einfach grad mal wen der mir übertragen gesehen "eine klatscht" und mich ma wieder auf Kurs bringt. Sollte ich den Vorrat aufstocken und homogenisieren. Das BoB vervollständigen und verbessern, Petromaxe kaufen??? Ich will gern alles und blick im Moment durch mein eigenes geplane nicht mehr durch. Ich hoffe das hört sich jetzt nich zu bekloppt an :staunen: und jemand versteht was ich meine.

LG Micha

Waldschrat
10.07.2012, 23:44
Hallo Micha,

eine gute Antwort auf Deine Frage wirst Du vermutlich nicht bekommen, da sie zu allgemein ist.

Eine Grundausstattung hast Du, ein EK-Lehrgang* ist ja nun wirklich keine schlechte Grundlage:rolleys:, die theoretischen wie praktischen Kenntnisse sind also da.

Was Du mit Deinem Budget machen sollst, hängt eigentlich sehr stark von Deinen Szenarien ab. Was nimmst Du für Dich und Deine Familie als realistisches S&P-Szenario an? Wenn Du uns das sagst, können wir Ideen liefern.

Ich bringe jetzt wieder mein Lieblingsthema ins Spiel: Kommunikation. In Fukushima im März 2011 gab es keinen Strom mehr, Festnetz wie Mobilfunk, damit auch Internet fielen binnen 24h aus.

Der Mann war bei Ausbruch der Katastrophe an seinem Arbeitsplatz in A-Stadt, die Frau an ihrem Arbeitsplatz in B-Stadt, die Kinder in der Schule in C-Stadt. Wie kann man da bei einem Zusammenbruch sämtlicher Infrastruktur zusammenfinden? Woher weiss ich, in welchem Auffanglager meine Frau gestrandet ist? Meine Antwort heisst Amateurfunk. Die Lösung kostet inzwischen so wenig wie 60 Euro pro Gerät - samt einer absolut krisenfesten Infrastruktur, zum Beispiel über Solarpanels versorgte Relaisstationen auf hohen Bergen.


Ich könnte jetzt noch einiges über autarke Wasseraufbereitung oder - hat mich bis 1990 interessiert, ist jetzt aber nicht mehr wirklich mein Thema - ABC-Schutz schreiben, einfach fragen.

Viele Grüsse

Matthias

Nachtrag, Übersetzung deutschen Bundeswehrslangs für Österreicher und Schweizer

*EK-Lehrgang: Einzelkämpferlehrgang, Kampfaufträge durchführen und sich durchschlagen hinter den feindlichen Linien

TheHamster
11.07.2012, 00:35
Hallo Matthias,

ja die Grundlagen sind da, wenn auch meiner Meinung nach noch nicht ausreichend. Leider habe ich kein Platz zum Ausbau einer autarken Versorgung. :(

Zu meiner Situation:

Ich bin 29, single und wohne in einem frei stehenden 6 Parteienhaus in einer Mietwohnung im Dachgeschoss. Ich habe einen kleinen Keller zur Verfügung und das wars.
Generell wohne ich sehr ländlich, wenn auch im größten Ort einer Flächengemeinde. Also gehen all meine Szenariopläne erst mal von einer stationären Lage aus. Mir fällt kein Szenario ein wo ich meinen Wohnort längerfristig verlassen müsste oder flüchten müsste.

Überschwemmungen sind vom Fluss zwar möglich aber da müsste der Pegel von 77cm schon auf 600-700cm ansteigen bevor mich da betrifft. Selbst dann wohne ich immer noch im 2. Stock, müsste also nur meinen Keller ausräumen und das Auto umparken ;)
Ein Wohnungsbrand ist durch mein BoB im Auto und dann meine Versicherung abgedeckt.
Unruhen sind hier im Dorf eher unwahrscheinlich und vor allem nicht plötzlich zu erwarten. Wenn bahnen die sich längerfristig an, also Zeit zum umplanen.
Krieg betrifft mich hier aufm Dorf auch eher wenn dann indirekt (Stichwort Fallout und Co) aber ich selber denke wenn es soweit gekommen ist hilft alles preppen nich mehr viel.
Stromausfall über längere Zeit ist noch so mein größtes Problem. Daher hab ich nen Gaskocher mit ausreichend Gas um meinen ganzen Vorrat zu erhitzen :D

Soweit zu miener groben Lage. Ich hoffe das hilft was um die Richtung einzugrenzen

Wolfshund
11.07.2012, 00:57
Ist eben die Frage, ob du Altes durch qualitativ Hochwertiges ersetzen willst, oder lieber zusätzliche Szenarien abdecken willst.
Ich würde mich für letzteres entscheiden, aber ich denke, wenn wir dir die Entscheidung abnehmen würden, währest du auch nicht glücklicher.
Niemand hat einen so guten Überblick über deine momentane Lage als du selbst.

ID 940
11.07.2012, 08:15
Zitiere mal deine Randfaktoren und dein Szenario.


Ich habe einen Vorrat für ca. 2-3 Wochen im Keller (Wasser, Nahrung, Hygieneartikel) Dieser ist jedoch absolut nicht homogen sondern sehr, sagen wirs mal freundlich, gesplittet. Also mal ne Dose Ravioli, hier nen EPA, da nen paar Fischkonserven, in der nächsten Ecke nen Paket Klopapier. Wie ihr seht ziemlich ohne Sinn und verstand aber doch recht vollzählig mit allem was mir so einfällt.


Ich habe einen kleinen Keller zur Verfügung und das wars.
Generell wohne ich sehr ländlich, wenn auch im größten Ort einer Flächengemeinde. Also gehen all meine Szenariopläne erst mal von einer stationären Lage aus. Mir fällt kein Szenario ein wo ich meinen Wohnort längerfristig verlassen müsste oder flüchten müsste.

Im Grunde gibst du die Antwort selbst vor: bei diesem Szenario - stationär d.h. vor Ort bleiben und abwarten, wie sich die Lage verbessert/verschlechtert - dann wäre m.E. eine Erweiterung deiner Keller-Vorräte sinnvoll.
- evtl. wasserdichte Behälter im Keller
- Aufstockung der Vorräte in den analysierten Lücken
- stromsparende Komponenten für Licht etc. + einfache "Stromversorgung" wo du sie benötigst
- Optimierung des Vorhandenen

Also diesselben Vorschläge, die bereits im Detail von Anderen genannt wurden. :Gut:

Was nichts kostet ausser Zeit:
- Fluchtpläne für den Fall der Fälle ausarbeiten - Szenarien ausbauen
- Orientierung und Zugang (verbessern) für lokale Quellen: Wasser, Lebensmittel, Notgemeinschaften (Vereine, Nachbarn, vorhandene Hilfsstrukturen) - Integration ausbauen

Beispiel: ein eigenes Kellerfenster liegt evtl. günstig zum nächsten Regenfallrohr, aus dem man Regenwasser in ein eigene Sammelfass "abzweigt", das wiederum für Hygiene + Trinkwasser (nach Desinfektion - Investitionsfaktor !) genutzt werden kann. Das zu organisieren ist nicht einfach, aber bei abgestelltem Wassernetz bist du sehr schnell im Vorteil und kannst ggf. Wasser an die Nachbarn abgeben/tauschen. Ein Abfluß im Keller wäre günstig, dazu braucht es evtl. primitive Schläuche aus dem Baumarkt, ein einfaches Wasch-/Rückhaltebecken usw. Schutz vor Verunreinigung ist ein weiterer Punkt sich kundig zu machen.
Ein eigener Kellerraum ist in vielerlei Hinsicht praktisch, ich würde mir überlegen eine kleine Werkstatt einzurichten mit den wichtigsten Utensilien für Holz- und Metallverarbeitung, evtl. Ersatzteile für Elektronik, Autozubehör usf. - eben Dinge, die du dir für das stationäre Verbleiben als relevant vorstellst.
Muss z.B. das o.g. Regenfass bewegt werden, gibt es zahlreiche Varianten so eine Lösung umzusetzen...

Rockyourglock
11.07.2012, 09:36
Hallo TheHamster,

die Anregungen die du bis jetzt bekommen hast finde ich schon sehr gut und kann ich auch unterschreiben.


Eine sehr gute und nützliche Anschaffung (59€) finde ich auch das hier :
http://survival-mediawiki.de/dewiki/index.php/Petroleum_Heizung_Foetsie-259

Dazu noch ein 20L Kanister Petroleum und eine kleine Feuerhand - Petroleumlaterne und du hast noch was wichtiges und sinnvolles!
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=103033&k_id=1305&hot=0



Zum Kochen ohne Strom noch einen Hobo-Kocher, da du wahrscheinlich Holz als Brennstoff finden wirst.
Batterien und Kerzen kann man auch nie genug haben!



LG rockyourglock

occam
11.07.2012, 12:54
Hi, thehamster!

Ich kann da nur auf meine Vorredner verweisen...

Würde Dir mal anraten, daß Du Dir mal Zeit nimmst
Deine Sachen und Pläne mal näher anschaust und
dann selber entscheidest, wo Du gerne nachrüsten würdest.

Wenn Du mich fragen würdest, dann
würde ich das Geld in eine gute Jacke
oder in `nen Zusatztank für mein Motorrad zb. investieren.
Auch ABC-Schutz und Feuerwaffen haben bei mir sicherlich
einen höheren Stellenwert...

Aber ich glaube, daß Pläne und Basismittel viel, viel
wichtiger sind, als teure Ausrüstung.
Also...wenn man mal weiß was in diversen Szenarien zu tun
ist, dieses auch für einen selbst durchführbar ist,
dann ist jedes Utensil Luxus, aber auch potentiell Lebensverlängerung.

Wissen und das Vermögen (!) dies umzusetzen...ist höher einzuschätzen,
als weitere Ausrüstung.

In dem Sinne...vielleicht weitere Ausbildung? Bücher?

:rolleys:

Oder einfach das Geld mal in Sachen für die Psychohygiene ausgeben...
Ein feines Essen mit `ner feinen Frau...ein Theater/Kino/Kunst/Kulturtag...
...um sich in miesen Zeiten an schöne zu erinnern als Motivationsfaktor.
Und um einfach zu leben. Abseits der Vorstellung von drohenden Katastrophen.

(Und die restlichen 400,- für cooles Equipment natürlich...ausgeben...:grosses Lachen:)

Ciao,
Occam

Solarwind
11.07.2012, 18:48
Hallo,

ich stehe auch dem Standpunkt: schau dir die naheliegenden Szenarien an:

Stromausfall im kalten Winter. Hast du einen Kocher für Warmwasserbereitung? Auch für die Körperpflege. Ein kleiner Gaskocher und ein paar Gaskartuschen, muss nicht mal teuer sein. Kerzen Taschenlampen usw. sind denke ich mal vorhanden.

Evakuierung geht schneller als man denkt: Weil um die Ecke ein Chemielaster abbrennt oder die Nachbarsküche im Erdgeschoss Feuer gefangen hat.

Wohnung brennt ab: Sind die Dokumente gesichtert?
Ich habe z.B. eine verschlüsselte Festplatte bei meinen Eltern in der Nähe eingelagert, alternativ auch im Auto oder so.

Hast du alles im Haus um auch mal ein Woche ohne Verlassen des Hauses auszukommen? z.B.bei einer Krankheit oder Verletzung.

Wo hältst du dich oft und lange auf? Ich habe mir auf Arbeit einen kleinen Beutel mit etwas Wasser, Nahrung, Geld, Taschenmesser etc beiseite gepackt. Ein zweiter wetterfester Klamottensatz ist dort dankt Arbeitsbekleidung immer vorhanden. Ich hoffe das ist eine gute Grundlage um es notfalls zu Fuß in einem Halbtagesmarsch bis nach Hause zu schaffen. Ein kleines UKW/MW/KW-Radio mit Batterien. ich hab mir ein 10€-Weltempfänger und für 6 € 4 Lithium-AA-Batterien in das Notgepäck gepackt.

Schau dir doch mal die Seiten des Bundesinnenministeriums an. Die sind für die grundlegende Notfallvorsorge gut uns systematisch aufgebaut.

Und zum Schluss: ein gewisser Betrag in kleinen Scheinen und ein par Münzen kann im Ernstfall auch als Bargeld sehr hilfreich sein, wenn man es nicht sofort zum Geldautomaten schafft...und wenn es nur für eine Fahrkarte oder eine Hotelnacht ist.

Grüße Solarwind

KUPFERSALZ
11.07.2012, 19:33
Also ich würde mir als zusätzliche Ausrüstung

- einen gefüllten 20 Liter Kanister Sprit in den Keller stellen als Backup 12 € + 30 € Sprit
http://www.amazon.de/Cartrend-7740057-Reserve-Kraftstoff-Kanister-UN-Zulassung/dp/B002MPP934/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1342026839&sr=8-1

- einen KFZ Wechselrichter besorgen so kann man über das Auto viele Dinge wieder aufladen und auch direkt an Autobatterien anklemmen 40 €
http://www.amazon.de/HQ-Wechselrichter-230V-300W-Port/dp/B001ILVLQW/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1342026964&sr=8-5

Des weiteren finde ich den Vorschlag von Rockyourglock mit dem Petroliumofen und den Laternen sehr sinnvoll. 2X Lampe =30€ + Ofen 60 € 20l Petrolium ~50 €

Und um noch eine Alternative Kochmöglichkeit würde ich mich kümmern am besten würde dafür ein Multifuelkocher sich eignen. 180 € (läuft mit dem Petroleum oder deinem Benzin bzw. du legst dir noch ein paar Gaskartuschen dazu)
http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=127448&k_id=1201&hot=0

Und jetzt hast du noch 100 € um dein Lebensmittelvorrat aufzustocken oder dir noch ein cooles Multitool oder irgend ein anderes nice to have Ding (Werkzeug, Stirnlampe, neue Wanderstiefel....) anzuschaffen.

Hoffe ich konnte dir einige Anregungen geben die eventuell auch im Alltag noch Verwendung finden.

Gruß KUPFERSALZ

tomduly
11.07.2012, 20:03
Hallo Micha,

mit aller Macht würde ich das Geld zwar nicht für dies oder jenes ausgeben. Wie schon geschrieben wurde hängt vieles von den Szenarien ab, die Du einkalkulierst.

Aber so frei aus dem Bauch raus würden mir schon ein paar Sachen einfallen?

- Hast Du ein Fahrrad? Wenn nein, dann kauf Dir eines - aber ein gutes, d.h. Du musst mit rund 1.000 Euro Investition rechnen, dank der extra verfügbaren 500 Euro "kostet" es Dich nur 500 Euro des planmässig verfübaren Budgets

- Steht die Vorbereitung auf einen AKW-Unfall/GAU auf Deinem Plan? Wenn ja, denke über den Kauf eines Geigerzählers nach, der permanent an ist und bei Überschreiten einer Pegelschwelle Alarm schlägt. Da bist Du mit einem ordentlichen Amateurgerät (http://www.gamma-scout.com/DE/Produkte-Preise.php) mit 400 Euro dabei.

- Rechnest Du mit einem baldigen Euro-Währungs-Kollaps? Dann kauf Dir für 300 Euro Dollar und für 200 Euro Schweizer Franken und leg sie unters Kopfkissen.


Oder Du investierst das Geld in "Wissen": bei einem ausgedehnten Währungs-/Wirtschafts-/Gesellschaftszusammenbruch wird Improvisation und Selbständigkeit nötig sein, um über die Runden zu kommen. Viele Berufe kann man Selbständig oder als Nebentätigkeit auf eigene Rechnung ausüben. Ein Beispiel: nur ein (von einem Energieversorger) konzessionierter Elektrikermeister darf in D offiziell Installationen am 230V-Netz vornehmen. Bist Du schon Elektrotechniker, Elektroniker, Elektroingenieur o.ä. darfst Du das erst nach Ablegen einer Sachkundeprüfung und dem Nachweis einer "Werkstatt-Mindestausstattung". So ein Sachkundenachweis kostet um die 500 Euro (die Prüfung). Sicher sinnvoll angelegtes Geld. Ok, ich hör schon die Rufer: 'Wozu brauchts nach dem "Zusammenbruch" noch Konzessionen und Nachweise?' - wer sich aber mit dem gesellschaftlichen Leben in Krisenzeiten (1. WK, 2.WK z.B.) näher befasst, wird feststellen, dass in solchen Zeiten Vorschriften und Gesetze noch weitaus strenger waren und Verstöße hart bestraft wurden.

Mach die Amateurfunklizenz und kauf Dir ein Einsteigerset: zwei chinesische Duobander als Handfunkgeräte und nen gebrauchten 100W-Kurzwellentransceiver, kriegste zusammen für 500 Euro.

Bist Du ambitionierter Heimwerker? Dann kauf Dir einen Satz Makita-Akku-Werkzeuge, da gibts in der 500-Euro-Preisklasse interessante "Bundles": 18V-Li-Ion-Technologie, Akku-Schrauber, -Säbelsäge und -Winkelschleifer, die Summe der Einzelpreise liegt in der Regel beim doppelten verglichen mit dem Setpreis. Und die Teile sind wirklich erstklassig.

...das sind Sorgen...:rolleys:

Grüsse

Tom

TheHamster
11.07.2012, 22:39
Hi ihrs,

vielen Dank erst mal für die ganzen Hinweise. Auf einige möchte ich auch eingehen ;)

Psychohygiene: Wird von den anderen 1000 Euro der Steuerrückzahlung gemacht :Cool:

Die Sache mit dem Geigerzähler finde ich ja ganz lustig aber ich glaube da habe ich erst mal andere Sorgen. Sowohl weil es einfach so gar nich in meinen Szenarien vorkommt als auch das ich glaub ich sinnvolleres (in meinen Augen) anschaffen kann. Aber ich hab auch keinerlei Bedrohung in dem Rahmen in 150 KM Umkreis

Funk finde ich ne gute Sache nur leider habe ich da null Ahnung und wüsste nicht mal wo ich was machen muss. (Klar Grundkenntnisse und berufliche Kenntnisse im BOS vorhanden)

Werkzeug ist in rauen Mengen vorhanden

Sprit hab ich eingelagert, auch Petroleum; ne Petromax suche ich im Moment noch aber die is scho fest eingeplant; inkl Heiz-/Kochaufsatz

Nachdem ich auch in einem anderen Forum viele gute Ideen bekommen habe sehe ich es im Moment so:

1.-2 Autobatterien, Gleichrichter, Vorrat aufbauen, ggf. nen zweites BoB oder nen kleinen Stromerzeuger

Ich glaub damit hat man scho ma viel gewonnen vor allem bei Szenarien wo es noch öffentliche Ordnung geht und der Stromausfall o.ä. eher lokal oder regional begrenzt ist. Siehe Münsterland Chaos... Das Handynetz ging da noch, das Internet auch... Nur hatte keiner mehr Strom um seinen Akku zu laden oder den Router zu betreiben

PapaB
12.07.2012, 00:19
ne Petromax suche ich im Moment noch aber die is scho fest eingeplant; inkl Heiz-/Kochaufsatz


Salve Hamster... nun, ohne Werbung machen zu wollen (oder doch, jaaaa ;-)), wende dich doch mal an Frei´s Petrollampen hier aus dem Forum... von ihm habe auch ich meine Petromax (verflixt.. hatte ich auch hier im Forum vorgestellt, aber finde den Beitrag gerade nicht). Vorteil bei der Sache: Du bekommst nach kurzer Rücksprache eine modifizierte Lampe, welche dann nicht "nur" Petroleum verheizt, sondern auch andere brennbare Sachen wie zb. Benzin verdampft ;-) UND... grosser Vorteil: Direkte Unterstützung ....

Stichwort Anschaffung für 500,- Euro: Welche sind die generellen Prioritäten beim Überleben? Kennst du die "Dreier-Regel" ?
3 Minuten ohne Luft
3 Stunden ohne Schutz (Kälte, Wärme, etc)... Wie sieht es mit Schutz vor Plünderungen aus? Also eine rudimentäre "Bewaffnung" um sich seiner Haut erwehren zu können? Wohnungstür sicher?
3 Tage ohne Wasser
3 Wochen ohne Nahrung

Sei es stationäres Überleben, oder auch das Fluchtszenario?
Luft! Nun gut... Sauerstoff-Vorrat muss es ja nicht gleich sein... aber ne gute Gasmaske mit passenden Wechselfiltern schadet schon mal nix... (ist normalerweise nicht all zu teuer)
Wasser! Also am besten etwas zum Entkeimen und Haltbar machen besorgen (Katadyn... Micropur, etc). Auch Behältnisse für das Wasser... Faltkanister, Wassersäcke, etc....
Wärme und Schutz... also passende Kleidung, ein Hobo-Kocher (nen Künzi oder ähnliches für den Bob), ordentlicher Poncho... Petroleum-Ofen..... Stichwort Schutz... naja... Angefangen beim Pfefferspray... über die Machete (nur als Werkzeug natürlich), über Armbrüste usw...
Essen ist schon wichtig... aber... als "normaler" Mensch kannst auch mal etliche Tage ohne aus kommen... (schon getestet... siehe meine Fastenberichte ;-))


Und... generell... WISSEN! Schaffe dir Literatur an, welche sich um das Thema Survival/Urban gardening und ähnliches dreht... auch erste Hilfe (und deren Ausrüstung) ist wichtig... sowie Medizin...

Argh... 500,-Euro... die wären bei mir sowas von null komma nix weg... ;-)

Ähm... wäre es jetzt nicht so spät und hätte ich nicht den ganzen Tag bis vorhin gearbeitet würde ich jetzt hier den ultra-Roman schreiben... aber... das machen dann andere ... Nächtle... *wink*.... *gähn*... *umfall*.. ^^

einzelgänger
12.07.2012, 08:31
Hallo TheHamster.
Bezugnehmend auf deine Vorstellung brauche ich Dir sicher keine Empfehlungen in Richtung Licht oder ähnlichem machen. Persönlich würde ich aber die Erweiterung der Lebensmittelvorräte auf min. 2 Monatstonnen und die Anschaffung eines Wasserfiltersystems empfehlen.
Einzelgänger

TheHamster
12.07.2012, 12:56
Hehe, ne mit Licht bin ich eingedeckt bis die Welt das zweite mal untergeht :D

Zur Petromax sei gesagt, mit Ernst habe ich schon geschrieben. Er hat mir auch die Adresse eines befreundeten Händlers in D gegeben. Dieser wiederum wird von mir wohl sobald das Geld da ist um 1-2 Petromaxe erleichtert ;)

Einen Wasserfilter habe ich bereits in meinem BoB. Über eine stationäre Beschaffung eines solchen habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, da ich in einem Gebiet mit der besten Wasserqualität Deutschlands lebe und zur Not auch aus dem nahen Fluss Wasser beziehen und abkochen kann. Micropur ist auch für knapp 1000l vorhanden und eben der Filter für 2000l + ca 100l eingelagert. Sollte also erst mal reichen. Brauchwasser wie gesagt aus dem nahen Fluss und abkoche kann man ja auch noch.

Ja Verteidigung ist so meine absolute Schwachstelle. Leider habe ich immer das Problem der Gesetzmäßigkeit. Und ich bin zu realistisch um zu sagen das ich mit nem Pfefferspray was gegen ne Horde plündernder Russen mit Messern und 9mm was ausrichten kann. (Das mit den Russen ist nicht politisch gemeint, aber hier wohnen sehr viele davon und ich weiß was die so im Gartenhaus liegen haben ;) Im Moment versteh ich mich ja ganz gut mit einigen...)


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