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buchemer
30.03.2013, 22:55
Hallo liebe Forenmitglieder,
nachdem meine Notfalltasche soweit komplett ist, kommt nun der nächste Schritt.
Der Fluchtrucksack für die Familie ( 2 Erwachsene + Kind 8 Monate).
Evtl. auch Aufteilung auf zwei Rucksäcke.

Würde das ganze gerne wie folgt unterteilen.
1. Technik
2. Medi
3. Hygiene
4. Kleidung
5. Verpflegung
Ich gehe von folgender Situation aus:
Mehrtägige Flucht notwendig. Zusammenbruch der uns bekannten Infrastruktur.Möglich durch Umweltkatastrophe oder Krieg.
Hauptproblem besteht für mich darin unseren Kleinen zu versorgen.Z.B. Gasmaske, Essen, Kleidung etc.

Danke für Eure Hilfe.

- - - AKTUALISIERT - - -
1. Technik
- Multitool
- Led Taschenlampe (Ersatzbatterien und Lader)
- Led Stirnlampe (Ersatzbatterien und Lader)
- Messer
- Pfefferspray
- Paracord
- Schaltschrankschlüssel
- Axt- Klappspaten
- Kompass
- Kartenmaterial
- Tablet PC
- Solarlader

2. Medizin
- Kopfschmerztabletten
- Kohletabletten
- Pflaster
- Rettungsdecken
- Desinfektionsmittel
- Beatmungsmaske (Eine ist schon am Schlüsselbund)
- Schutzmasken (Welche und Wieviele?)
- Gasmasken (Dräger? + Ersatzfilter?)
- Gummihandschuhe

3. Hygiene
- Seifen
- Toilettenpapier
- Pampers

4. Kleidung
-

5. Verpflegung
- Wasserfilter
- Wasserentkeimungstabletten
- Gaskocher inkl. Ersatzkartuschen
- Kochgeschirr
- Wasser ?
- Essen?
- Notrationen?

Folgendes würde sich zusätlich im Fahrzeug befinden:
- Wetterfeste und eingelaufene Stiefel
- Winterjacke
- Arbeitshandschuhe
- Wischwasser
- Überbrückungskabel
- Abschleppseil
- zusätliche Warnwesten
- Decken
- Verbandskasten

Romal
30.03.2013, 23:38
Das ist doch schonmal eine gute Liste.

Hier ein paar Anregungen:

1.Technik
Was ich dir eventuell noch ans Herz legen würde, ist eine Möglichkeit der Kommunikation, zB zwei Walkietalkies. Falls man zB in einem Versteck oderähnlichem abwartet und Wasser holngehen will, kann man ein 8 Monate altes kind nicht unbedingt mitnehmen. Auch wenn einer aussteigt um zB einen Blick aufs Stauende zu erhaschen usw.
Achte darauf, dass die Taschenlampen und alles sosntige Technische die gleichen Batterien nutzt.
Statt einer Axt würde ich dir zu einem Beil raten, da handlicher. Ob Holzstiel oder Glasfasergriff ist Geschmacksfrage, bleib nur definitiv fern von allem was in Richtung taktisches Tomahawk mit Dorn auf der "Rückseite" geht.
Wozu genau der Schaltschrankschlüssel?

2. Medizin
Gibt es spezielle Medikamente für Stillende und Babies? Sind alle Medikamente verträglich? Usw. Das solltest du unbedingt abchecken, vielleicht mal mit Arzt/Apotheker deines Vertrauns reden.
Vielleicht auch noch etwas Richtun Milchpumpe oder Muttermilch entkeimen usw? Kenne mich da nicht sonderlich aus muss ich gestehen, aber das wären so Sachen die mcih ebsorgen würden.

3.Hygiene
Gibts nicht viel daran auszusetzen..Brauchst vielleicht noch für den Nachwuchs Sachen ala Windeln, usw.

4. Kleidung
Lass dich im Outdoorgeschäft beraten, sag du willst eine mehrtägige Wanderung abseits der Ziilisation machen.
Ich würde das so lösen: 2X Funktionsunterwäsch, 3X Socken, Hardshell, Softshell, robuste Hose, Regenhose.
Multifunktionstücher sind ebenfalls "Pflicht" (Schutz vor Sonne,Wasservorfiltern,......)

5. Verpflegung
Beim Essen solltest du vielleicht auch auf Notnahrung ala BP-5 zurückgreifen, da das z als Brei sehr leicht verdaulich und wohl auch als Säuglingsnahrung bekömmlich ist. Ansonsten Tütengerichte, Müsli, wenn du besser betucht bist Zeugs aus dem Outdoorladen, wenn du definitiv mit Auto utnerwegs bist auch mal Dosen.
Wasser solltest du mit mindestens zwei Litern/person/Tag rechnen, dazu dann Wasser zum Waschen usw. Im Auto geht das, ansosnten würde ich dir zu zwei 4Liter Wasserkatzen raten, kann man ja aufteilen auf beide bzw nicht komplett füllen usw oder zu mehreren Faltflaschen ala Platypus.
Zusätzlich zum Gaskocher würde ich eventuell einen Hobo (entfällt wenn Dose dabei) raten, dann kannst du, wenn dir das Gas ausgeht noch weiterkochen.




Was aber vollkommen fehlt sind Schlafmöglichkeiten. Was ich noch mtinehmen würde sind zumindest eine große Decke und eine Baumarktplane, besser natürlich Tarp plus Isomatten plus großer Schlafsack/zwei Schlafsäcke.
Die Decke gegen Kälte, die Plane gegen Kälte ("durch Körpertemperatur aufzuheizenden Raum verkleinern" , gegen Sonne und zB um sich vorm Auto mal hinzusetzen oder am Auto so zu befestigen, dass daneben noch überdachter Paltz ist, usw. Auch wichtig um noch einen Unterstand zu ahben, wenn das Auto aufgegeben werden muss.



Revedere Romal

TheHamster
31.03.2013, 12:15
An sich schon mal ne gute Ausgangsbasis. Aber meinem Vorposter kann ich nur zustimmen. Im Auto würde ich auf jeden Fall ein Zelt mitführen, im Rucksack noch ein Tarp als Redunanz. Kohletabletten kannste raus lassen. Pack nen bissl Immodeum gegen Durchfall ein. Den Antitoxischen Effekt von Kohle kann man vergessen da du nie soviel dabei hast wie es dafür braucht, les mal die Packungsbeilage. ;) Ich will mir keine 25 Packungen davon rein drücken...

Warum nimmst du Ladegeräte mit? Wenn es soweit ist das du flüchtest wird es keinen Strom mehr geben vermutlich, also raus damit und mehr Batterien rein. Am besten Lithiumbatt die sind leistungsfähiger als Alkalie.

Als Schutzmaske würde ich ein paar FFP3D Masken einpacken. Gasmasken hinten anstellen, da es für nen 8 Monate Säugling eh keine gibt...

Zahnbürste und Zahnpasta würde ich auch einpacken. Wiegt nix aber nen sauberer Mund is für die Moral scho wichtig. Ebenso noch 2 Schnuller für den Lütten...7

Ins Auto würde ich noch nen paar Liter Benzin oder Diesel einpacken (was du brauchst) Das muss man ja nich immer Spazieren fahren sondern kann man im Keller haben bis mans braucht. Alle 3 Monate rotiert man den Vorrat damit nix verkommt. Klappt bei mir ganz super. Eine Tankfüllung im Keller die so alle 8 Wochen getankt wird und die Kanister nachgefüllt werden.

Tony
31.03.2013, 12:36
..........+ etwa 2m "Panzertape", aus Platzgründen um deinen Kuli gewickelt, + Kabelbinder, + 10 m Blumendraht. Alles bleibt kompakt, klein u. fein, ist aber für schnelle Reparaturen oder Fixierungen unverzichtbar.

melusine
31.03.2013, 13:53
Hallo,

mir ist die Ausgangssituation noch etwas zu unklar formuliert. Mehrtägige Flucht-wohin? Zu Bekannten, in ein Flüchtlingslager, in die Wildnis? Wie weit- innnerhalb Zentraleuropas, europäisches Randgebiet, anderer Kontinent? Wie lange- 3-5 Tage: mit Rückkehr, ohne Rückkehr, mehrere Wochen/Monate, für immer? Nomadendasein oder sesshaft werden?

Natürlich sollte das Fluchtgepäck idealerweise möglichst alle Optionen abdecken; ich denke nicht, das es auch so machbar ist. Zumal mit einem Kleinkind "im Gepäck".

Ich würde in diesem Fall mit 2 Rucksäcken planen. Einer für die Erwachsenen und einer für das Kind. Weil man Dinge fürs Kind wahrscheinlich öfter brauchen wird und dann nicht immer im großen Rucksack rumkramen muss. Bei 2 Erwachsenen würde ich aus dem Bauch heraus, gerade bei einem längeren Fluchtszenario, schon zu einem Schwergewicht in der 110-l-Klasse raten,den dann der Mann schleppen darf. Alles für den Kleinen sollte in einen Daypack oder 3-Tages-Rucksack passen; also max. 40l, eher weniger. Den trägt die Frau + den 8-monatigen Sonnenschein.

Wenn die Flucht mit dem Auto losgeht, würde ich mich im Bereich der Bollerwagen umsehen. Ich kenne mich da nicht so aus aber vielleicht gibt es ja was zum zusammenfalten oder so. Sobald es mit dem Auto nicht mehr weiter geht, schnappt man sich den Bollerwagen, packt das Kind und ein paar zusätzliche Vorräte rein und ab dafür.

Gasmasken würde ich in der Prioritätenliste seeeehr weit nach hinten schieben. Wenn es soweit kommt, dass man die braucht, schätze ich die generellen Überlebenchancen der ganzen Familie recht gering ein. Da wird ja nicht nur irgendwo 'ne Giftgaswolke rumliegen, sondern eine grundsätzlich verschärfte Bedrohung für Leib und Leben existieren. Da fände ich alles, was meinen Nachwuchs warm, trocken, satt und bei Laune hält, sowie ihm auch unter widrigen Bedingungen einen möglichst erholsamen Schlaf ermöglicht, wichtiger. Klar, wenn am Ende noch Platz im Rucksack ist, kann man auch über solche Schutzmaßnahmen nachdenken.

Zu den Unterteilungen. Die sind soweit schon ganz gut. Wurden auch schon viele gute Vorschläge gemacht. Was mir spontan einfällt, darauf achten dass Medikamente für Erwachsene und Kinder getrennt aufbewahrt werden um situationsbedingte Verwechslungen zu vermeiden. Was fiebersenkendes, entzündungshemmendes, schmerzlinderndes, sowie was gegen Durchfall und gegen Verstopfung(hab schon ganz oft mitgekriegt, dass Frauen in fremder Umgebung Probleme mit dem Stuhlgang haben). Außer Pflaster noch ein kleines EH-Set zusätzlich zum Verbandskasten im Auto.
Redundanz beim Feuer machen ist auch nicht verkehrt und nimmt ja nu nicht soo viel Platz weg, also Feuerzeug, Streichhölzer, Feuerstab; gerne auch mit Magnesium.

Handtücher habe ich in der Aufzählung vermisst. Außerdem würde ich, gerade bei einem angenommenen zeitlich/räumlich begrenzten Szenario, Geschirrspülmittel und was zum Wäsche waschen mitnehmen. Nach Möglichkeit alles biologisch abbaubar. Es hilft, einen gewissen Grad an Hygiene aufrecht zu erhalten.

Achso, ein kleines Radio wäre auch nicht verkehrt. Man will ja auf dem Laufenden bleiben.

Ich hoffe, meine Ausführungen konnten weiter helfen.

lg
melusine

Romal
31.03.2013, 14:32
Wenn die Flucht mit dem Auto losgeht, würde ich mich im Bereich der Bollerwagen umsehen.




Da gibt es zB beim Globi den hier (https://www.globetrotter.de/shop/meru-bollerwagen-faltbar-196646).

Bei einem Bollerwagen oder änlichem solltest du allerdigns auch darauf achten, Flickzeugs bei zu haben.


Generell fehlt soetwas wie ein Nähset in deiner Auflistung. Sekundenkleber würde ich ebenfalls anraten, der hilft auch bei Schnitten usw.



Revedere Romal

Papa Bär
31.03.2013, 14:35
So weit nach hinten würde ich Gasmasken nicht schieben...auch wenn man nicht immer gleich vom schlimmsten ausgehen muss.
Aber ein kleiner Chemieunfall ist schnell geschehen - und dann schaut man ohne Schutz schnell blöd aus der Wäsche. Und sicherlich gibt es noch Dutzende von Szenarien auch unterhalb eines ABC-Angriffa, in denen eine Schutzmaske Sinn macht...

tomduly
31.03.2013, 16:51
Hallo,

IMO zuviel und zu schwer. Abgesehen davon ist das Kind nur jetzt im Moment 8 Monate alt, in vier Wochen ist es schon 9 Monate. Falls Du verstehst, was ich meine. Lässt die Krise zwei Jahre auf sich warten, ist der Zwerg zweieinhalb Jahre alt, läuft kürzere Strecken alleine und wiegt >10kg, was ihn als Beipack in Mamas Rucksack disqualifiziert. Dann das Thema Gasmaske: eine passive Maske funktioniert bei Kleinkindern nicht, die schaffen mit ihren Lungen den Unterdruck nicht, der notwendig wäre, um Luft durch den Filter zu ziehen. Alternative wäre eine gebläsebelüftete Schutzmaske, wie es sie z.B. aus BW-Beständen für Kopfverletzte gibt. Sind allerdings etwas unhandlich.

Ich hab mal violett markiert, was ich weglassen würde und grün, was ich zusätzlich mitnehmen würde.



1. Technik
- Multitool
- Schweizer Taschenmesser
- Kombizange
- grosser Schraubendreher
- gr. Kabelbinder (50St.)
- Led Taschenlampe (Ersatzbatterien und Lader)
- Led Stirnlampen (Ersatzbatterien und Lader)
- Messer
- Pfefferspray
- Paracord
- Schaltschrankschlüssel
- Axt- Klappspaten
- Kompass
- Kartenmaterial
- Tablet PC
- Solarlader
- Feuerzeuge, Sturmstreichhölzer, Grillanzünder (Paraffin)

2. Medizin
- Kopfschmerztabletten
- Breitbandantibiotikum
- fiebersenkendes Medikament fürs Kind
- Kohletabletten
- Pflaster
- Verbandpäckchen, Brandwundenpäckchen
- Rettungsdecken
- Desinfektionsmittel
- Beatmungsmaske (Eine ist schon am Schlüsselbund)
- Schutzmasken (Welche und Wieviele?) FFP3, 2 pro Person (auch fürs Kind)
- Gasmasken (Dräger? + Ersatzfilter?)
- Gummihandschuhe

3. Hygiene
- Seifen
- Toilettenpapier (Tempotaschentücher + "feuchte Tempos" sind kompakter und outdoorfester)
- Pampers (braucht man vorauss.nur bis zum 2. oder 3. Lebensjahr, dann "ausplanen")

4. Kleidung
- Funktionskleidung (Goretex-Anorak mit eingezippter Fleece-Jacke, robuste, winddichte, schnelltrocknende Hose) - gibts alles auch für Kinder)

5. Verpflegung
- Wasserfilter (2x Katadyn "MyBottle")
- Wasserentkeimungstabletten (Micropur ohne Chlor)
- Gaskocher inkl. Ersatzkartuschen (wenn schon Gas, dann nur mit Ventilkartuschen, z.B . CV470; ansonsten Benzin- oder Spirituskocher)
- Kochgeschirr (welches, das verpackt ineinander passt und der Deckel als Pfanne fungiert bzw. der Topf mit vorgekochtem mit Deckel transportfähig ist)
- mehrere wiederverschliessbare Plastikbehälter mit dichtem Deckel ("Lock&Lock")
- Wasser ? (stilles Wasser in 0,5l-PET-Flaschen)
- 4l Ortliebbeutel für klares Rohwasser, das man unterwegs findet und mit Micropur versetzt und über Nacht wirken lässt
- Essen? (Nudeln, (Milch-)Reis, Kartoffelpüree, Tomaten-/Bratensossenpulver)
- Notrationen? (Trekkingkekse, Traubenzucker (Dextro Energen), Reiswaffeln, Glukose-Elektrolyt-Mischung bei Durchfall)
- Salz, Zucker, Spülmittel, kl. Spülbürste, 2 Microfasertücher (trocknen sehr schnell)

Folgendes würde sich zusätlich im Fahrzeug befinden:
- Wetterfeste und eingelaufene Stiefel
- Winterjacke
- Arbeitshandschuhe
- Wischwasser
- Überbrückungskabel
- Abschleppseil
- zusätliche Warnwesten
- Decken
- Verbandskasten

Die "Technik" würde ich redundant soweit es geht, jeweils in jede Funktionsjacke verbannen: Stirnlampe, Handy mit Ersatzakku, Verbandpäckchen, Trekkingkekse/Traubenzucker, Taschenmesser, Feuerzeug etc.

Beim flüchten mit Kind gibt das Kind den Rhythmus und die Ansprüche an Wetterschutz, Routenwahl etc. vor. D.h. man wird mehr Zeit stationär in einem (mehreren) ggf. selbstgebauten Unterschlupf und weniger mit ganztägigen Gewaltmärschen verbingen. Zumindest sollte das das vorrangige Ziel sein.

Die Basics zum Wandern und Übernachten hab ich mal weggelassen, die gehören natürlich dazu. Auch evtl. Transportmittel, wie Bollerwagen, Fahrräder mit Anhängern (einer fürs Kind, einer für die Rucksäcke, Zelt) und vorzugsweise Auto sollten je nach persönlicher Situation geplant werden. Optimal ist natürlich das Zwiebelschalen-Prinzip: im Auto die Fahrräder + Anhänger + Rucksäcke + Wanderausrüstung dabei haben. Dann kann man nach Bedarf umsteigen: Auto bis es nicht mehr geht, dann Fahrrad, dann zu Fuss.

Grüsse

Tom

maisonvert
31.03.2013, 19:37
Passt vielleicht nicht zum Wetter, aber warum hat niemand Sonnenmilch auf seiner BOB-Liste?

Gehört in jedes BOB, und wenn man kleine Kinder hat sowieso.

hamster
31.03.2013, 19:59
Sonnenmilch hlte ich in D für Ballast. Wenn man draußen unterwegs ist gilt im C-Fall Ärmel und Beine lang sowie eine Kopfbedeckung. Dies schützt vor allem auch vor all den kleinen Blessuren des Alltags und wenn man mal schnell in Deckung abtauchen muss.

maisonvert
31.03.2013, 23:05
Mit einem Kleinkind ist Sonnenmilch von April bis September sowieso schon mal Pflicht. Schau mal in die Handtasche einer Mutter. (Im Winter übrigens Kälteschutzsalbe, wasserfrei).

Und was mögliche Szenarien angeht, muss ich mich ehrlich gesagt manchmal schon wundern. Da sind manche Leute auf Atomexplosionen, Bürgerkriege und sonstwas vorbereitet, aber wenn sie wegen einer Bombenentschärfung im Juli eine Stunde auf nem Sammelplatz ohne Schatten stehen müssten, oder wenn es drum ginge, in der August-Mittagshitze Sandsäcke gegen ein Hochwasser zu stapeln (alles ganz alltägliche Ernstfälle in Deutschland), dann wären sie leider aufgeschmissen bzw würden da im Regenanzug mit Schlapphut vor sich hin schmelzen.

Ist Sonnencreme einfach nicht Tactical genug? :rolleys:

Frequenzkatastrophe
31.03.2013, 23:20
Nur eine kleine Anmerkung von mir: "- Wasserentkeimungstabletten (Micropur ohne Chlor)" also das "normale" Micropur?
Micropur dient nur dazu sauberes Trinkwasser haltbarer zu machen wirkt aber nicht als Wasserentkeimungstablette. Wenn Du auch Keime abtöten willst solltest Du auf Mircopur Forte mit Chlor oder ein vergleichbares Produkt setzten. Eine häufige Verwechslung die auch in Fachkreisen (Beschaffung für die Fernspäher der Bundeswehr) immer wieder auftaucht.


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