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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Fluchtrucksack mit Bilder : Eure ehrliche Meinung



acrob
27.10.2013, 18:05
Hallöchen Freunde (Wenn ihr mir gestattet, euch so zu nennen)




Endlich habe ich es nach langen Recherchen geschafft, mein Rucksack (Tasmanian Tiger TT Raid Pack MK II) zusammen zu stellen. Dabei habe ich die Prioritäten wie folgt festgelegt:

- Wärmeerhalt

- Wasser
- Nahrung




Aus diesem Grund beinhaltet der Rucksack, mit welchem ich zirka drei Tage mit Hilfe von motorisierten Fahrzeugen verreisen kann, folgendes:
Wasser / Nahrung:
- 3 Liter Wasser
- Wasserfilter (Lieferverzug)
- 1 kg Brot

- 1 MRE (Lieferverzug)
- Besteck



Wärmeerhalt:
- Mumienschlafsack
- 1 Notfallschlafsack
- 1 Notfallzelt
- 1 Regenschutz
- 1 ABC Schutzüberwurf
- 1 Armee Militärblache
- Sturmhaube
- 1 Hose
- 3 T-Shirt
- Unterwäsche
- Socken
- 1 Pullover



Sonstiges:
- Coghlans Survival Kit ( Kompass, Spiegel, Nadel,...)
- Erste Hilfe ( Desinfektion, Putztücher, Verband, Handschuhe, Rettungspellerine, Pflaster
- Hygieneartikel
- Streichhölzer, Kerzen, Feuerzunder
- Notkocher 71
- WC-Papier und Taschentuch

- Kurbelradio mit Taschenlampe und einem Satz Batterien
- Stift mit Papier
- 40 g Silber sowie diverse Währungen
- Handschuhe
- Sackmesser
- Seil, Schnur
- Jasskarten
- 1 Staubmaske
- 3 Plastiksäcke
- 1 Sonnencap
- 2 Kondome



Darüberhinhaus sind 20 Liter Benzin vorhanden, um mit dem Auto mindestens 100 km wegzukommen.




Kommt es zu einem ABC-Unfall ist noch ein Schutzanzug Cesar von der Schweizer Armee vorhanden. Nur suche ich dazu noch eine geeignete Schutzmaske. Habt Ihr Ideen? Sollten mit dem Anzug sowie den Filtern Reaktor-P3R und DIRIN 530 A2B2E2K2HgNO20CO-P3R kompatibel sein. Abklebeband steht natürlich auch zur Verfügung.




Was nicht vergessen werden darf, ist Pass und Bankkärtchen.



So, nun hoffe ich auf viele Antworten. Sagt, was nicht gut ist, was ich vergessen habe, ich kann damit leben, wie bei der Vorstellung erwähnt. :-)

Merci und Grüässli

el presidente
27.10.2013, 18:21
Hallo

Klingt gut, aber ich würde nur einen Schlafsack mitnehmen. Und die Blache würde ich durch ein grösseres und zugleich leichteres Tarp ersetzen. Letzteres kann man auch als Regenschutz benutzen.
Aber da es ja im Auto transportiert wird, ist es nicht so schlimm.

Papa Bär
27.10.2013, 18:26
Nahrung 1 kg Brot und eine MRE? Für 3 Tage? Eine MRE hat alles in allem ca. 1000kcal - ein bisschen wenig, oder?
Da zu den meisten Gegenständen genauere Angaben fehlen, ist es natürlich schwer, auf die Brauchbarkeit der einzelnen Posten einzugehen...ich meine, ein Mumienschlafsack kann einen bei +10° erfrieren lassen:Ironie: oder einem selbst am Südpol noch wohlig warmhalten...
Allerdings...dieses Survivalset in der Dose...ich hoffe, dass du das nur als Scherzartikel eingefügt hast? Damit kann man ein wenig Pfadfinder hinter dem heimischen Garten spielen - viel mehr aber auch nicht.
Das Konzept ist stimmig, wenn die einzelnen Sachen ausreichend leistungsfähig sind, kommst du damit schon eine Ecke weiter...aber letzten Endes hilft nur:

Ausprobieren!!!

el presidente
27.10.2013, 18:26
Und noch eine Schokolade etc.

Bernie
27.10.2013, 19:01
Da Du ja mit benzinbetriebenen Fahrzeugen unterwegs bist, würde ich allenfalls

- mehr Nahrungsmittel mitnehmen: bspw. auch Energieriegel, Militärschokolade (an den Jasskarten an kommst Du wohl aus der Schweiz), evtl. Fleischkonserven, Zwieback (das 1 kg Brot bringt meiner Meinung nach wenig für drei Tage)
- Zeltblache würde ich weglassen und - wie schon erwähnt - ein Tarp oder aus dem Baumarkt eine grosse stabile Plasticplane mitnehmen
- etwas mehr Werkzeug ? (Multitool, gutes Taschenmesser)
- Klappspaten ?
- Ducttape, evtl. etwas Draht für Notfallreparaturen am Fahrzeug

Du legst Wert auf Wärmeerhalt:
- zum Notkocher noch Suppenkonserven, mehr zum Warmmachen je nach Bedarf und Vorstellungen
(bswp. Ovosport, kannst Du gut mit heissem Wasser zubereiten, gibt warm, "belebt" und hält extrem lange)


Als Anmerkungen:
- 40g Silber: Wozu das, wenn ich fragen darf ? Das entspricht aktuell mal gut 20.- bis 25.- Franken
wenn schon normale Kursmünzen, allenfalls in der CH auf alte Silbermünzen achten, das aber wohl eher nur zu Deiner eigenen Beruhigung (soll keinesfalls beleidigend oder abschätzig rüberkommen, nur bewusst leicht positiv provokativ :gratuliere:)

Beste Grüsse
Bernie

acrob
27.10.2013, 20:22
Hallöchen Zusammen

Danke für die promten Antworten. :Gut:



Und die Blache würde ich durch ein grösseres und zugleich leichteres Tarp ersetzen.

Das mit dem Tarp ist eine Überlegung wert. Nur ist diese nicht so strapazierfähig wie eine Zeltplache, jedoch sicher leichter.




Nahrung 1 kg Brot und eine MRE? Für 3 Tage? Eine MRE hat alles in allem ca. 1000kcal - ein bisschen wenig, oder?

Stimmt, muss wohl noch ein bisschen mehr Nahrung in den Rucksack stopfen.




Survivalset in der Dose...ich hoffe, dass du das nur als Scherzartikel eingefügt hast?

Eigentlich habe ich das Survival Kit nicht als Scherz dabei. Ich brauchte Wasserdichte Zündhölzer und einen Kompass. Mir ist bewusst, dass die Qualität nicht die Beste ist, aber besser als nichts.
Das mit dem Ausprobieren ist eine gute Idee... jedoch warte ich auf den Sommer :lachen:



zum Notkocher noch Suppenkonserven, mehr zum Warmmachen je nach Bedarf und Vorstellungen
(bswp. Ovosport, kannst Du gut mit heissem Wasser zubereiten, gibt warm, "belebt" und hält extrem lange)

Ja, ein Chilli-Jonnie (Schweizer Armeegericht) wäre durchaus sinvoll. Ebenfalls ein oder zwei Notkocher mehr. Dann frage ich mich, ob die MRE noch gebraucht werden, wenn man Notkocher und Dosen mitnimmt.




40g Silber: Wozu das, wenn ich fragen darf

Hehe ja, evtl zu meiner Beruhigung. Aber die verschiedenen Währungen halte ich durchaus für überlegt.

el presidente
27.10.2013, 20:47
Hallöchen Zusammen

Das mit dem Ausprobieren ist eine gute Idee... jedoch warte ich auf den Sommer :lachen:



Neeeeein! Sofort ausprobieren. Der Ernstfall tritt nicht beim schönen Kaffekränzchen ein. Oder vielleicht schon....
Aber lieber realistisch üben.

KUPFERSALZ
27.10.2013, 20:52
Ich würde noch ein feststehendes Messer mitnehmen und Ohrstöpsel in den Kulturbeutel packen. Im Fluchtrucksack benötigst du auch schnell zu verzehrende Nahrung ich setze da immer auf Müsliriegel.



Eigentlich habe ich das Survival Kit nicht als Scherz dabei. Ich brauchte Wasserdichte Zündhölzer und einen Kompass. Mir ist bewusst, dass die Qualität nicht die Beste ist, aber besser als nichts.
Das mit dem Ausprobieren ist eine gute Idee... jedoch warte ich auf den Sommer :lachen:

Ist das dein Ernst?:peinlich:
Die Krise kommt bestimmt bei 25 °C und Sonnenschein. Der Herbst ist doch eine tolle Jahreszeit um nach draußen zu gehen, da kannst du auch gut testen ob alles funktioniert wie du es dir vorstellst.



Ausprobieren!!!
Da kann ich Papa Bär uneingeschränkt zustimmen. Hast du schon mal geschaut ob du mit deinem Schlafsack in den Notschlafsack kommst und auch wie das Notzelt aufzubauen ist?

Gruß KUPFERSALZ

Hunted
27.10.2013, 20:54
Naja, ich denke, wenn man nicht der routinierte Bushcrafter/Outdooraktivist ist, dann kann man die ersten "Gehversuche" durchaus unter optimalen Bedingungen durchführen. Ist auch gut für die Psyche (zumal am Anfang immer etwas fehlt/nicht passt/nicht funktioniert oder sonstwie schief geht) ;-)

Cephalotus
27.10.2013, 22:46
Zum Ausprobieren wurde ja schon geraten.

Jetzt beginnt ja der Herbst, such Dir eine Nacht mit Frost, setz Dich mit typischer Kleidung ins Auto und dann versuch Dich mit dem zeug warm zu halten, das Du dabei hast. Dann kannst Du noch überlegen, wie es wohl wäre, bei -20°C im Schnee 3 Tage lang fest zu stecken.

Soll der Rucksack im Auto gelagert werden? Wasser und Dosenbrot können/werden gefrieren.

Solange der PKW noch funktioniert kann man zum Wasser erhitzen im Auto eine kleine Thermoskanne und einen Tauschsieder für den Zigarttenanzünder verwenden. Dauert wegen nur 200W Leistung zwar recht lange, aber man hat je vermutlich nix großartiges vor.

Ich würd mir noch was zum Zeitvertreib einpacken.

Die Kondome gehen ja schon mal in die Richtung, aber dazu braucht es die passende Gesellschaft. Ich hoffe doch sehr, Du willst mit den Dingern nicht sowas absurdes machen wie Wasser transportieren? (dafür gibt es wesentlich geeignetere Dinge)

wiki
28.10.2013, 07:18
Deine Aufstellung ist nicht so schlecht, nur wie schon angeregt würde ich auf ein gutes Tarp umsteigen, nur 1 Schlafsack - dafür einen etwas wärmeren - mitnehmen, usw.
Es ist wirklich am besten, wenn Du einfach mal mit Freunden ein Wochende lang Deine Ausrüstung draussen probierst - immer bei Schei...wetter.

Wir haben vor einigen Jahren mal in Österreich eine Alarmübung gemacht, bis dahin dachte ich eine gute Ausrüstung zu haben - war ja auch gut nur eben nicht für mich:
"Plötzlicher Sturm mit Starkregen, Temperatursturz und Schnefall (ca 30cm) über Nacht - und das alles in ca 1700m am Berg. Sogar die Einheimischen waren über dieses Wetter um diese Jahreszeit sehr verwundert. - Na wir erst..."

Wäre schönes, warmes Wetter gewesen, hätt ich zB nicht bemerkt, daß:
1.) der MSS Schlafsack zwar ansich gute Qualität ist - ich aber zu groß bin, und meine Schultern ein wenig raus schauen: http://www.armyonlinestore.com/product_info.php?info=p186_us-army-mss-gore-tex--modular-sleeping-system-camouflage-schlafsack.html

2.) der Rucksack ALICE Pack für viele Menschen passt - aber nicht für meinen Rücken: http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=17545

3.) meine Kondition unter aller Sau ist und ich seither daran bin diese zu verbessern


Es gab noch viele Kleinigkeit die nicht "gefährlich" aber dennoch unangenehm waren - nur so hab ich die Notwendigkeit erfahren diverse Ausrüstung auf mich abzustimmen.
Und genau das ist das Entscheidente, Du mußt Deine Ausrüstung auf Dich abstimmen.
Klar holt man sich Tips was Andere so haben, aber schlußendlich mußt Du das dann mal ausprobieren und ehrlich zu Dir selbst sein ob das Zeug für Dich taugt oder nicht.
Optimal sind da immer Survival/Bushcraft/Prepper - Forumstreffen.
Da läuft das Ganze in toller Gesellschaft ab, Du siehst was und wie Andere an Ausrüstung verwenden und kannst das eventuell sogar mal ausprobieren, und Du lernst Forumsleute pers. kennen.

ZB: Schlafen
Zelt oder Hängematte oder Loch im Boden (Scout Pit) oder auf dem Baum mit Seil gesichert oder im Laubhaufen oder ...

ZB: Schlafsack
Expeditionsschlafsack oder Normalteil oder Billigtüte oder nur Wolldecke oder Garnix oder ...

ZB: Rucksack
Riesending mit 130 Lieter oder ein 45 Lieter (wie Du hast) oder einen Seesack oder Nix mit nehmen und somit nix Rucksack oder ...

AZI
28.10.2013, 08:20
Hallo An sich ist die Aufstellung ja gut.. Zu wenig essen wurde schon gesagt, Wasser aufbewahrung im Auto im Winter.... kam auch schon

Thema Wasser... 3 Liter drei Tage... könnte reichen solang du dich nicht weit bewegst und es nicht wirklich heiß ist... Im Sommer viel zu wenig... Im Winter verspürt man weniger Durst, aber auch dann strapazierst du deine Nieren.

Wenn du schon alles im Auto hast mehr Nahrungsmittel, Getränke würde ich dann immer wenn ich weiter weg fahre oder im Notfall direkt reinladen, um die Frostgefahr im Winter zu umgehen und dann vor allem mehr reinladen.

Der Rucksack sollte so gepackt werden, das er auch aufgesetzt der Flucht zu Fuß dienen kann, etwa wenn man komplett stecken bleibt, einen Unfall hat auf der Flucht oder im Fall der Fälle das Benzin ausgeht ohne eine Schutzort erreicht zu haben, das Hieße den Autovorrat zweiteilen, in mit Auto Transportierbar und Not-Notrucksack zu Fuß transportierbar.

Das Survival Kit.... Ist für die Füße, hatte ich auch mal netter Gag mehr aber auch nciht, es gibt die Wasserfesten Streichhölzer doch schon günstig und Wasserdichte Behälter für Streichhölzer ebenfalls... das Set macht wirklich keinen Sinn ausser man will ein Gag Geschenk kaufen, weil die Dose ist schon sehr Lustig :)

Papa Bär
28.10.2013, 08:26
Eigentlich habe ich das Survival Kit nicht als Scherz dabei. Ich brauchte Wasserdichte Zündhölzer und einen Kompass. Mir ist bewusst, dass die Qualität nicht die Beste ist, aber besser als nichts.
In diesem Falle...nein! Sachen, von deren Funktionieren das Überleben abhängen kann, sollten immer von ausreichender oder besserer Qualität sein.
Bei Sachen, die nur dem Luxus/Komfort dienen sollen, kann man diese Einstellung an den Tag legen...

mobphoenix
28.10.2013, 09:39
Hi,

du hast dir ja schon ordentlich Mühe gegeben.
Auch ich bin dabei für mich und meine BEVA ein System zusammen zu stellen, dauert nur noch etwas bis ich der Meinung bin das sie fertig sind. :schmeichel:

Was mir aufgefallen ist du hast zwar eine Plastikflasche mit Wasser und 2 Wasserkonserven, aber kein anderes Behältnis um es zu erwärmen.
Wenn du nicht vor hast etwas zu erwärmen, kannst du den Notkocher wieder raus nehmen.
Falls doch brauchst du dafür noch ein Behältniss, um dir gegebenfalls einen Tee oder ähnliches zu machen.

Desweiteren wäre es eine Überlegung wert noch eine Weithalsflasche oder ein anderes Trinksystem einzupacken, die Wasserkonserven sind ja nicht wiederverschließbar.
Und das umfüllen in die Pet Flasche dürfte etwas fummlig werden. Oder trinkst du den Liter mit einem Mal? :rolleys:

Wie schon meine Vorredner erwähnt haben, wäre ein vernünftiger Kompass sinnvoll, bei dem Rucksack hast du ja auch Qualität geachtet.
Sowie Kartenmaterial deiner Umgebung, bzw. Kartenmaterial deiner Fluchtroute und Umgebung.

Ein Unterlage zum schlafen fehlt auch noch, für den Fall das du dein Kfz verlassen müsstest.

Gruß Chris

David
28.10.2013, 09:46
Ich würde die Bankkarte weglassen, oder besser dazu auch Bargeld mitnehmen. Wenn die Welt nicht gerade untergeht, aber man mit defektem Auto und ohne Mobilfunknetz im Wald ist und man sich zum nächsten Bahnhof oder Supermarkt durchschlagen möchte...

Ein weiterer Nachteil dieser Survivalkitdose: einmal geöffnet, kann man die nicht wieder verschliessen, shlecht für den kleinkram der dann verloren gehen kann oder so...wenn dabei dann nur als ein bestandteil des Survivalkits...

Ja und bei den MRE ist es so gedacht, das pro Tag 3 Stück eingeplant ist. Man sollte die aber nicht über einen längeren zeitraum zu sich nehmen und immer mit viel Wasser.

Wie siehts aus mit Wasserfilter und Zubehör?

acrob
28.10.2013, 12:22
Ich würd mir noch was zum Zeitvertreib einpacken.

Die Kondome gehen ja schon mal in die Richtung, aber dazu braucht es die passende Gesellschaft. Ich hoffe doch sehr, Du willst mit den Dingern nicht sowas absurdes machen wie Wasser transportieren?

Ich sage mal, diese Plastikdinger kann man gut für den Zeitvertreib verwenden. :Cool:




Deine Aufstellung ist nicht so schlecht, nur wie schon angeregt würde ich auf ein gutes Tarp umsteigen, nur 1 Schlafsack - dafür einen etwas wärmeren - mitnehmen, usw.

Ja, Schlafsack und Tarp mus wohl nochmals überdenkt werden.




Thema Wasser... 3 Liter drei Tage... könnte reichen solang du dich nicht weit bewegst und es nicht wirklich heiß ist... Im Sommer viel zu wenig... Im Winter verspürt man weniger Durst, aber auch dann strapazierst du deine Nieren.


Aus diesem Grund soll noch ein Katadyn Wasserfilter Hiker Pro in den Rucksack.




Das Survival Kit.... Ist für die Füße, hatte ich auch mal netter Gag mehr aber auch nciht

:weinen: Und ich dachte schon das Schnäppchen des Jahres gemacht zu haben.





Ja und bei den MRE ist es so gedacht, das pro Tag 3 Stück eingeplant ist. Man sollte die aber nicht über einen längeren zeitraum zu sich nehmen und immer mit viel Wasser.

Wie siehts aus mit Wasserfilter und Zubehör?

Aus welchem Grund sollte man sie nicht über längere Zeit zu sich nehmen? Ich habe den Katady Wasserfilter Hiker Pro bestellt.



Aber ihr habt schon recht, probieren geht über studieren

moleson
28.10.2013, 13:15
Irgenwie lustig habe mir nie wirklich Gedanken gemacht was ich in meinem Auto mitschleppe, aber in einer Bananenkiste befindet sich:

- 3 Französische Kampfrationen (da ist auch alles drin um Feuer zu machen)
- Winter tauglicher Schlafsack
- Warme Unterwäsche
- Woll Mutze
- Leder Handschuhe
- 2 1.5 l Petflaschen mit Wasser
- Tarp
- Regenüberwurf
- Laufschuhe sammt Socken
- Cold Steel Schaufel
- Alubecher

Hat sich im laufe der Zeit angesammelt mit der Idee, ein paar Tage zu überleben, nicht zu erfrieren und auch ein paar km laufen zu können. Immerhin bin ich in der Schweiz wo man meistens einen Steinwurf weit der Zivilisations ist.

Moléson

Fischer
28.10.2013, 13:45
Ich würde auch noch min. einen 2. Benzinkanister für den Ernstfall bereitstellen. Wer weis schon wo die nächste Tankstelle ist und ob ich da auch noch Sprit bekomme wenn schon etliche andere Autofahrer in der Schlange stehen.

moleson
28.10.2013, 14:12
Das löse ich indem ich das Auto volltanke wenn es zur Hälfte leer ist, bei meinem Diesel reicht dann die Distanz zwischen 500-1'000km bei sparsamen fahren.

Moléson

acrob
01.11.2013, 11:09
Hallo zusammen



Ich würde auch noch min. einen 2. Benzinkanister für den Ernstfall bereitstellen.

Ja, ist von Vorteil, nur habe ich bezüglich Lagern von Benzin immer ein mulmiges Gefühl, da es sehr leicht entzündlich ist. Obwohl meines Erachtens nichts passieren kann, wenn es in Benzinkunststoffbehältern gelagert wird.




auch von meiner Seite der Tipp, den Krempel mal ganz dringend zu testen. Man sammelt jede Menge Erfahrung und außerdem macht es auch noch tierischen Spaß.

Ja werde ich sicher machen. Das heisst mein Kollege muss dran glauben. :grosses Lachen:




Bezüglich den Inputs werde ich sicher folgendes überdenken

- Tarp statt Armeezeltplache
- Mehr Nahrung
- learning by doing
- mehr Benzin
- ein Schlafsack statt mehrere (Muss noch analysiert werden, da ich mit dem Schichtenprinzip arbeiten will)


Grüässli acrob

Papa Bär
01.11.2013, 11:34
- ein Schlafsack statt mehrere (Muss noch analysiert werden, da ich mit dem Schichtenprinzip arbeiten will)
Bei Kleidung ok, bei Schlafsäcken weniger sinnvoll. Ein Schlafsack, gut bis minus 5° und ein zweiter, gut bis minus 15° miteinander kombiniert sind deshalb noch lange nicht gut bis minus 20°, so funktioniert das bei Schlafsäcken leider nicht. Klingt komisch, ist aber so...
Ein vernünftiger Schlafsack für tiefere Temperaturen, plus ein Inlett, ist viel leichter und nicht so voluminös wie zwei unterschiedliche Schlafsäcke. Ist es halt wärmer, lässt man den Schlafsack offen - und ist es sehr warm, nutzt man halt nur das Inlett

Cephalotus
01.11.2013, 14:07
Bei Kleidung ok, bei Schlafsäcken weniger sinnvoll. Ein Schlafsack, gut bis minus 5° und ein zweiter, gut bis minus 15° miteinander kombiniert sind deshalb noch lange nicht gut bis minus 20°, so funktioniert das bei Schlafsäcken leider nicht. Klingt komisch, ist aber so...


Doch, die Wärmedämmung von Schlafsäclen lässt sich addieren, aber nach einer etwas anderen Methode. Einfach die (-)°C Zahlen addieren funktioniert nicht. Man nimmt bei weniger guten der beiden Schlafsäcken (ungefähr) die Differenz zwischen 15°C und der Außentemperatur, bei der mans noch gemütlich hat und um dieser Temperaturdifferenz ist dann die Kombination besser.
Vorausgestzt der Loft beider Schlafsäcke wird nicht beeinträchtigt.

Im o.g. Beispiel wäre der gewinn durch den -5°C Sack also bei 20°C extra, in Kombination mit dem -15°C Sacke wären also -35°C drin. Einen gewissen Fehler gibt es natürlich.



Ein vernünftiger Schlafsack für tiefere Temperaturen, plus ein Inlett, ist viel leichter und nicht so voluminös wie zwei unterschiedliche Schlafsäcke.


Das ist richtig, wobei das Inlet wesentlich weniger bringt als dasselbe Gewicht an zusätzlicher Füllung. Inlets nutzt man eher aus hygienischen Gründen, damit man den Schlafsack nicht so versaut und seltener reinigen muss.

mfg

wandor
01.11.2013, 14:09
Hallo,
@ Papa Bär

... Darum kreisen meine Gedanken schon seit Wochen. 2 Schlafsäcke Sommer /Winter und dann wechseln mit der Wäsche eben Wettergemäss oder "nur" ein Schlafsack so wie du es beschreibst....

Oder wie ich es im Beitrag Alltagspreppardness schrieb :

"Ich habe dann als ich den BOB den ich in meinem Beitrag beschreibt angefangen habe gemerkt das ich für beide Anlässe aus denen sich mehrere Szenarien ableiten lassen einen BOB brauche. Also einen für das urbane "weiß ich wo ich essen/schlafen kann?" Und einen gut eher Outdoor also quasi dann einen erweiterten BOB. " Und darin eben denn Sommer/Winter Schlafsack rotieren.

Dazu kommen noch die Gedanken ums Zelt.. Tjoa...
Das beschäftigt mich z. Zt. ..

Gruß,

Wandor


Aktualisierung: Absätze im Sinne der Lesefreundlichkeit eingefügt

ID 940
01.11.2013, 16:12
... ist dann die Kombination besser.
Vorausgestzt der Loft beider Schlafsäcke wird nicht beeinträchtigt.

Im o.g. Beispiel wäre der gewinn durch den -5°C Sack also bei 20°C extra, in Kombination mit dem -15°C Sacke wären also -35°C drin. Einen gewissen Fehler gibt es natürlich.


Sehe ich ähnlich, diesen Fehler kann man einrechnen, ausprobieren und dann mit großer Wahrscheinlichkeit günstiger einkaufen gg. dem Preis des Ultra-Schlafsackes.

Weitere Vorteile habe ich im Schlafsack > Frieren Thread #12 (http://www.survivalforum.ch/forum/showthread.php/3642-Was-habt-Ihr-im-Schlafsack-an-Frieren?p=53106&viewfull=1#post53106) genannt.

Es macht aber schon einen Unterschied, auf welcher Grundlage man startet (vorhandener Schlafsack, Qualität + Gewicht), was man exakt damit vorhat (wie oben erwähnt, optimales Wärme-Volumen-Verhältnis), ob einem der Preis relativ egal ist, man eher improvisiert oder fertige Lösungen kauft.

Mich hat geprägt, mit wenig Geld viel Gegenleistung einzukaufen, lieber in der Mittelklasse zu bleiben, dafür sinnvoll zu kombinieren und dort zu optimieren, was es einen Vorteil bringt. Zum Beispiel:


Ein billiger Biwacksack über dem Schlafsack bringt Kondensschutz im "schlechten" Zelt.
Eine zweite dünne Isomatte (Evazote 0,5 cm) bringt Isowirkung und hat interessante Nebenfunktion für unterwegs (Zeltunterboden, Rucksack-Element, Bastelware für Polster, Seiten(wind)schutz im Tarp usw.)
Der dünne Zweitschlaftsack ist leichter Sommerschlafsack und klein + aussen am Rucksack verpackt ein Unterwegs-Wärmeschutz bei Pausen in der Kälte.

Es muss für die eigenen Bedürfnisse passen. Keep it simple ist oft der beste Weg, aber ständig neu kaufen, weil die simple Ausrüstung mit jeder neuen Saison ständig "simpler" wird, wäre ja auch blöd gedacht. Wer sich Ausrüstung komplett neu anschaffen muss, der kann natürlich aus dem Vollen schöpfen. Und wird auch eine volle Geldbörse brauchen. Gerade dann halte ich verteilte Ausgaben für angebracht, zunächst das was man akut benötigt und später bei Bedarf gezielt nachkaufen.

Beim Fluchtrucksack hingegen Kompromisse an den Grundbedürfnissen eingehen (Wetterschutz, Wärmeschutz, Nahrungsversorgung) wäre ein Husarenstück, waghalsig, kann gutgehen oder nach hinten. Es gibt so viele Einsparoptionen in anderen Lebensbereichen. Wer gründlich rechnet bzw. für selbstverständlich gehaltene Ausgaben ehrlich analysiert, wird Wege finden, sich qualitativ hochwertige Ausrüstung zu kaufen. Oder eben fertige Sets zum Setpreis, dann ist Luft für die individuellen Wünsche (z.B. wärmerer Schlafsack). Frieren muss heutzutage niemand mehr. Aber wer friert, lernt daraus.

DerGerald
28.11.2013, 14:59
Hallo,
Wegen TacOps 1200km Reise möchte gern mal diese Diskussion über Schlafsäcke ausgraben und den US Systemschlafsack Modular einbringen.
Den gibt es zB hier: http://www.raeer.com/shopdisplayproducts.asp?catid=695
Nicht all zu teuer und anscheinend von 0 bis -46 Grad einsetzbar. Sieht für mich von den Werten her echt gut aus. Hat da jemand Erfahrung damit?

Weiters eine Frage: Was ist mit diesen Polyester/ Aluminiumbeschichteten Notschlafsäcken?
http://www.amazon.de/Semptec-Notfall-Schlaf-und-Rettungssack/dp/B0058I6U76/ref=pd_rhf_se_p_t_2_VQ6Q
Die scheinen mir fürs Auto und für Notfälle vollkommen ausreichend zu sein. Klar kein Luxus, aber für 1-2x schlafen mMn. OK. Hat hier jemand Erfahrungen?
Und nicht vergessen, wir reden hier von einem Notfall.

lg
Gerald


(http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=14748)

Cephalotus
28.11.2013, 15:13
Mich hat geprägt, mit wenig Geld viel Gegenleistung einzukaufen, lieber in der Mittelklasse zu bleiben, dafür sinnvoll zu kombinieren und dort zu optimieren, was es einen Vorteil bringt.

Für mich ist es eine Frage der Einsatzhäufigkeit. Ein auf -20°C ausgelegter Schlafsack ist besser und leichter als das mit zwei Schlafsäcken zu erreichen. Allerdings brauche ich so einen Schlafsack praktisch nie, während ich einen Schlafsack bis meinetwegen -5°C im wenigstens ein paar Mal im Jahr benutze.

Würde ich wenigstens 5x im Jahr bei -20°C schlafen, dann würde ich mir dafür auch einen eigenen Schlafsack kaufen, aber das kommt bei mir eben nicht vor.

mfg

acrob
06.12.2013, 21:47
Hallo Zusammen

Ich möchte mich über die vielen Tipps bedanken. Während dessen wurden noch einige Änderungen vorgenommen. Vor allem bezüglich dem Komfort. ( Aufblasbare Matte, richtiges Zelt, und eine Decke) Ich werde das Zeugs mal ausprobieren und bin zuversichtlich, dass es praxistauglich ist.

Also nomol Danke!

Grüässli


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