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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die ideale Vorsorge



photography321
20.03.2014, 21:38
Habe für mich die ideale Vorsorge (und Lebensweise) gefunden und möchte die Grundgedanken hier teilen.

Sie besteht aus:

1. Minimalistischer Lebensstil (dt. einfach Leben)

Gilt für den Alltag. Hierzu findet sich vieles im Netz (Stichworte: Minimalism, Voluntary Simplicity). Finde ich die natürlichste und am meisten angepasste Lebensweise gegen externe Schocks (Katastrophen, wirtschaftliche Verschlechterung, Arbeitslosigkeit usw.). Zudem gewinnt man viel an Freiheit und Zeit, die viele Vorteile hat (Gesundheit, Soziales, Ruhe, gewisse Unabhängigkeit etc.). Ausserdem ist man gewisse Entbehrungen gewöhnt und im Ernstfall viel weniger verletzlich.


2. 3-Wochen-Vorrat

Dieser hat in 3 Kisten Platz und ist im Keller gelagert. Er beinhaltet: Essen, Wasser, Energie, Gebrauchsgüter, Hygiene, Ausrüstungsgegenstände.
Er kommt zum Einsatz, um Durststrecken zu überwinden, welche ein "normales" Leben unmöglich machen. Ausserdem kann man vor einem Ernstfall mit den Kisten zu Verwandten aufs Land.


3. BOB

Er beinhaltet alles Nötige für einen Neuanfang plus Essen & Trinken für 3 Tage. Er kommt zum Einsatz, wenn man sein Heim aufgeben und flüchten muss (dritte und letzte Option).



Würde mich interessieren, was ihr zur Kombination von Minimalism und Preparedness denkt. Sind aus meiner Sicht gut kompatibel.





(es bräuchte ev. eine allg. Preparedness-Kategorie)

hinterwäldler
20.03.2014, 22:28
Ich glaube, das hängt von den Lebensumständen ab.
Für Ballungsraumbewohner in mobilen, prekären Arbeitsverhältnissen mag es sinnvoll sein, nur ein Minimum an Habe zu besitzen, weil Lagerraum in Ballungsgebieten unverhältnismäßig teuer ist.
Andererseits sind Versorgungsdienstleistungen so dicht und nonstop verfügbar, daß es Sinn macht, Vorratshaltung weitgehend zu delegieren.

Für mich als Landbewohner im rauhen Mittelgebirge ist Minimalismus keine attraktive Option, weil ein einfaches, aber geräumiges Haus nicht teurer ist als eine städtische Mietwohnung, somit ist Lagerraum günstig.

Andererseits sind Versorgungsstrukturen dünner gesät und es ist wirtschaftlicher, mit seltenen Fahrten ein Maximum an Vorräten, Kleidung und Werkzeug einzuholen, um redundant Zeiten zu überbrücken (schneereiche Winter), wo man froh ist, nicht unnötig aus dem Haus zu müssen.

Ich habe auch gern viele Klamotten, weil ich dann für meine sehr verschiedenen Einsatz-Zwecke das genau passende kombinieren und das Waschen und Trocknen auf optimale Wetterbedingungen verschieben kann.

Nichts ist gesundheitsschädlicher, als in Kälte und Regen Dreckarbeiten mit unzureichend getrockneter Kleidung durchführen zu müssen.

Ein großer Vorrat sommerwindgetrockneter Kleidung ist gespeicherte Sonnenenergie.

Und allgemein glaube ich, je mehr man hat, desto länger kann man durchhalten, weil man später an die ultimativen Reserven des Körpers gehen muß.

Ich halte wenig von der These, man verkrafte Entbehrungen besser, wenn man sie gewöhnt sei.
Ich könnte von heute auf morgen auf das Meiste verzichten, ziehe es aber vor, gut genährt, gekleidet und bei bester Gesundheit in die Krise einzutreten.

frieder59
20.03.2014, 23:03
Ein minimalistischer Lebenswandel , so wie in Photography andeutet, steht nicht im Gegensatz zu dem was Hinterwälder beschreibt, das Schöpfen aus den vollen Vorräten.

Man kann sich für ein paar tausend € ne schicke Heimkinoanlage , oder wie das heute heißt kaufen, oder fürs gleiche ein guten Motorsäge, einen Stromgenerator und ne kleine Stereoanlage, ein Kuberlradio und wenns sein muß nen Fernseher.

Das gleiche beim Fuhrpark: ne Luxuskarosse mit enormen Spritverbrauch und Sozialprestige , oder ein kleiners sparsames Auto und den Rest in den PV-Anlage mit Luxus des Umsachalters auf Inselbetrieb.

schicke Einbauküche mit Nobel Elektrogeärten , oder weitgehend elektrofreie Ausstattung mit Gasherd, Holzofen , handgetriebene Pfeffer-, Kaffee- und Getreidemühle.

Jedes Wochende zweimal schick abend essen gehen, oder nur einmal im Monat, sonst schön kochen und den Differenzbetrag dann für Lebensmittel
/einschließlich flüssiger) verwenden.

Oder anders formuliert, was nützen mir die schönsten Fernreiserinnerungen , wenn ich wegen zugedrehten Gashahn in der Kälte sitze.
Lieber sitz ich vor meinem prasselnden Ofenfeuer , freu mich über die neue Motorsäge, den Holzspalter und das aufgeschichte Holz vor der Hütte.
(mache ich auch, wenn das Gas ungestört fließt)


Die Aufzählung solcher Gegensätz ließe sich noch weiter fortsetzen.

Frieder

AndreasH
20.03.2014, 23:10
Deine Denkweise über das Leben im Ballungsraum ist sehr richtig,wenn man sich mal "verpieseln" muss - aus welchen gründen auch immer - ist minimales schleppen und viel Vorbereitung schon 99% mehr als das was der grosse Durchschnitt plant.

Bei dem Wort "Ballungsraum" kriege ich immer "Heimweh,Sodbrennen und das grosse Nachdenken"

Es ist für mich absolut unverständliche wie sich die Masse der Leute bewusst oder ohne gross drüber nachzudenken in die Abhängigkeiten begibt die Landflucht und Verstädterung so mit sich bringt.

Es ist doch ganz klar das bei allen SHTF Szenarien die Probleme dort am schnellsten und heftigsten zuschlagen werden.

Für mich als Konsequenz hat das vor einigen Jahren bedeutet mich aus der "Konsum und Spassgesellschaft" zu verabschieden,wieder zurück aufs platte Land zu ziehen,ganz einfach weil ich nicht teil dieser Lemmingherde mehr sein mochte.

Warum sollten sich klar denkende Menschen wohnsitzmässig in einem Ballungsraum begeben nur um dann das mehr an Gehalt hintenrum für völlig krank-überhöhte Mieten und Kaufpreise zum Fenster rauszuballern ? Der "Mehrverdienst" ist sehr schnell duch überhöhte laufende monatliche Kosten wieder aufgefressen und es bleibt einem ausser einem stressigeren Leben in Unsicherheit nicht viel bei nach...Unsicherheit ? Ja,genau bis zu dem Zeitpunkt bis mit der gemieteten / gekauften Immobilie mehr Geld verdient werden kann wie man in der Lage ist zu zahlen. ( Flora, Kiezsanierungen , Esso -Hochhäuser ,Hafen-City ,Schanzenviertel und vieles mehr..)

Dort wird mit einem steuerlich subventonierten Abriss und Neubauwahn kaputtsaniert und von - ich sage mal Wirtschaftskriminellen- richtig viel Geld verdient und ganz nebenbei als "Abfallprodukt" werden Schrottimmobilen in anderen Gegenden gleich richtig viel wert...

Durch meinen Rückzug von diesen Lebensumständen habe ich jetzt meine Ruhe,die Immobilie hat mich incl. erschlossenem Grundstück den Gegenwert von ungefähr 6 Monatsmieten in einer Deutschen Grosstadt gekostet und als Abfallprodukt habe ich den 22-fachen Platz um mich auszubreiten.

Da fallen dann die etwa 4,50 Euronen weniger Stundenlohn nicht ins Gewicht,denn die würden ja als "durchlaufender Posten" einfach nur weitergereicht ;)

Für mich ist diese Entscheidung ein grosser Teil der Vorsorge,damit sind viele der Probleme schon im Vorraus beseitigt...

Falls ich mit meiner Handlung einen totalen geistigen Kurzschluss gehabt habe,klärt mich bitte auf und erzählt mir doch mal von den Vorteilen der Stadt...Die habe ich anscheinend sehr schnell vergessen :)))

@ phtography321...Der BOB ist trotzdem griffbereit und die Vorräte sind ähnlich deiner ;)

irlandia
21.03.2014, 05:29
@AndreasH Ich teile deinen Bericht. In einer Großstadt könnte ich auch auf Dauer nicht leben. Leider fehlt mir die Möglichkeit, auf das Land zu ziehen. Und das Geld, obwohl hier schon Häuser auf dem Land angeboten werden für einen kleinen Geld Betrag.

Daher schaffte ich mir einen Garten an, um doch etwas Ruhe, Stille zu haben und dem Dreck der Stadt zu entfliehen. Und wer an einer Hauptverkehrsstraße wohnt, weiß das zu schätzen.

Meine Stadt belegt den 7.Platz von ganz Deutschland mit der grössten Feinstaubbelastung. Bäume werden hier sinnlos abgeholzt. Neue werden gepflanzt aber ehe die, die Luft reinigen das dauert Jahrzehnte.

Die Mieten hier sind auch sehr hoch, wenn man bedenkt wie die Wohnungen ausgestattet sind.

Wenn ich im Garten bin, ist es wie eine andere Welt für mich. Ruhe ,kein Autolärm , viel grün und ich kann gestalten wie ich möchte. Über manche Menschen ärgert man sich ,meine neuen Gartennachbarn. Was taten sie als erstes? Einen jungen Kirschbaum fällen. Das sind solche Menschen die machen ohne nachzudenken. Leider erlaubt in unserer Kleingarten Sparte.

Ja und wie gesagt , wenn ich könnte würde ich sofort aufs Land ziehen. Schon wegen meinem Sohn der Asthmatiker ist. Kleiner Hof mit Tieren und Garten das wäre ein Traum.

photography321
21.03.2014, 21:41
Betreffend Stadt / Land ist es so, dass man bsp. hier in der Schweiz viel Pendeln muss, wenn man auf dem "Land" wohnt, um zu arbeiten. Dies bedingt meist ein Auto etc.
Leider hat uns die Modernisierung einen Strich durch die Rechnung gemacht - ist nicht mehr alles so lokal wie früher. Umso besser, wenn man sich es trotzdem so einrichten kann, dass alles in "Fussdistanz" liegt.

Waldschrat
21.03.2014, 21:53
Habe für mich die ideale Vorsorge (und Lebensweise) gefunden und möchte die Grundgedanken hier teilen.

Sie besteht aus:

1. Minimalistischer Lebensstil (dt. einfach Leben)

Gilt für den Alltag. Hierzu findet sich vieles im Netz (Stichworte: Minimalism, Voluntary Simplicity).

Hallo Photography,

ich vertrete eher das Überleben auf hohem Niveau. Das liegt aber daran, dass wir Grundnahrungsmittel einlagern, bis auf wenige Paktete keine EPA /MRE und beide kochen können, ich gut, meine Frau phantastisch. Kühltruhen mit autarker Notstromversorgung.

In Woche drei nach dem Weltuntergang würde meine Frau Dir ein Steak à point servieren, mit provencalischem Gemüse und Quinoa und ich würde Dich fragen, "Darf es ein Elsässer Riesling oder ein Tursan sein?"

Meint

Matthias

DerGerald
22.03.2014, 10:11
Hallo,
Ich denke, daß jeder von uns auf individuelle Weise versorgt. Keine davon kann man als richtig oder falsch bezeichnen, denn so verschieden wie wir sind, so verschieden sind auch unsere Vorräte.

Wichtig ist, und darum sind wir ja auch hier in Forum, das wir vorsorgen.
Damit tun wir mehr als 95% aller Einwohner von DACH.
Dadurch, das jeder die Sache etwas anders angeht, haben wir hier auch viel Grund zu diskutieren und jeder hat wohl schon das Eine oder Andere für sich aus diesem Forum mitnehmen können. Ansonsten wäre es ja fad.


Gruß
Gerald

ID 6222
02.04.2014, 02:40
Besser kann man es garnicht formulieren , und trotzdem gibt es Menschen in jedem Land die gar nichts hören wollen und einem schief ansehen nur wenn man davon redet und am Wochenende wiederum ist mir etwas widerfahren das mich hoffen lässt eine arbeitskollegin die das nicht als Hobby sieht und mich deshalb schief angesehen hat weil es für sie selbstverständlich ist...

Simka
02.04.2014, 03:04
Hi Photography,

fuer mich waere das nichts, aehnlich als wenn jemand schon mal das Hungern uebt, um dann im Falle des Falles schon Erfahrungen damit zu haben.

Aber jedem das Seine, und wenn es Dir das Leben und Preppen erleichtert, dann: good on you, wie wir hier "unten" sagen.

Fuer den Mobilen Prepper ist dein Ansatz bestimmt nicht falsch, nur wuerde ich in guten Zeiten doch auch ein bischen geniessen wollen.
Auch Erinnerungen an schoene Urlaube koennen den Abend vor dem Ofen noch schoener gestalten ;-)

LG Simka

irlandia
02.04.2014, 05:41
Morgen,

Jeder definiert doch die ideale Vorsorge anders. Aber alle haben das gleiche Ziel. Vorbereitet sein, sollten Krisen eintreten.

Der eine setzt dabei auf Qualität der andere auf Quantität. Ich schaue immer nach preiswert, aber auch haltbar. Da ich mehrere Leute ausstatten muss, muss jede Anschaffung gut überlegt sein.

Und ich hoffe , sollte Europa ins Mittelalter zurück fallen wegen Blackout z.b. oder EMP dann wird doch hoffentlich irgendwo ein Schuster sein, der meine Schuhe repariert und ich gebe ihm dafür gestrickte Socken.

Das meine ich mit jeder anders. Ich packe mehr ein in meinen BOB, was ich kann. Stricknadeln, Wolle, Nähzeug. Ein anderer packt mehr Funkgeräte ein, der nächste hat mehr Holzschnitzmesser dabei.

So ist jeder vorbereitet, aber so ergänzt sich auch jeder.

liebe Grüße Irlandia

witchcraft
02.04.2014, 09:26
Ja, sind durchaus kompatibel. Auch wenn ich keine direkte Abhängigkeit zwischen den beiden sehe.
Die Frage ist im Grunde auch noch eine andere.

Wie hoch ist mein Lebensstandard jetzt ?

und dann:

Auf welchen Lebensstandard will ich preppen ? Was will ich /muss ich absichern.

Ich bin bereit in der Krise auf sehr einfach runterzufahren. Nicht weil ich das toll finde, sondern weil die Absicherung eines "gehobenen" Lebensstandard in der etwaigen Krise mir
planungstechnisch und finanziell einfach zu aufwendig ist.

Dazu gäbe es auch zu unterschiedliche Krisenszenarien (bekannte) und sicher dann noch die Mega-Überraschungs-Krise an die noch niemand gedacht hat.

Ich plane um (falls man nicht fliehen muss/kann/will) unter noch menschenwürdigen Bedingungen bis zu 3 Monaten irgendwie überleben zu können.
Ich traue den Behörden/Hilfsorganisationen heutzutage nicht mehr zu, in drei Wochen eine Krise wieder so in den Griff zu bekommen, dass es halbwegs normal weitergeht.
3 Monate sind da schon je nach Krisenart hochoptimistisch.
Dafür zeigt man zu oft ohne Krise ,dass man nicht in der Lage ist, Kräfte und Geld zu koordinieren und Projekte zielführend zum Ende zu bringen.
Bürokratie, Fehlplanung und Schlendrian werden auch in Krisensituatrionen nicht von heute auf morgen "weg" sein.

arni
02.04.2014, 13:33
Ich denke es widerspricht dem Wesen des Menschen, wenn man sich die Lebensverhältnisse nicht so angenehm wie möglich einrichtet.


Ganz einfach leben, wer das fertig bringt - und dazu gehört schon was - , lebt womöglich in einem Kloster im Himalaya glücklich bis an sein Lebensende. Solche Leute gibt es. - Aber wohl nur wenige. Ich könnte das so nicht.

Mir persönlich schmeckt ein gutes Steak (bitte medium) mit Bratkartoffel und statt Quinoa bitte Brokkoli wenns geht, mit einem Glas guten trockenen Rotwein einfach zu gut.
Und Vorräte für nur 3 Wochen sind mir persönlich auch etwas zu knapp.

Mach dem Eintritt einer Krise, vielleicht auch schleichend, wird sich mein Lebensstandard ganz alleine mehr oder weniger langsam nach unten bewegen. Ich will und muß das nicht trainieren, oder schon jetzt minimalistisch leben. Das würde mir keinen Spaß machen.

Aber es ist sicherlich eine von vielen Möglichkeiten.


Arni McGyver

witchcraft
02.04.2014, 13:52
Besser kann man es garnicht formulieren , und trotzdem gibt es Menschen in jedem Land die gar nichts hören wollen und einem schief ansehen nur wenn man davon redet und am Wochenende wiederum ist mir etwas widerfahren das mich hoffen lässt eine arbeitskollegin die das nicht als Hobby sieht und mich deshalb schief angesehen hat weil es für sie selbstverständlich ist...

schade..da hört es auf..

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Ich denke es widerspricht dem Wesen des Menschen, sich die Lebensverhältnisse nicht so angenehm wie möglich einzurichten.


Ganz einfach leben, wer das fertig bringt - und dazu gehört schon was - , lebt womöglich in einem Kloster im Himalaya glücklich bis an sein Lebensende. Solche Leute gibt es. - Aber wohl nur wenige. Ich könnte das so nicht.

Mir persönlich schmeckt ein gutes Steak (bitte medium) mit Bratkartoffel und statt Quinoa bitte Brokkoli wenns geht, mit einem Glas guten trockenen Rotwein einfach zu gut.
Und Vorräte für nur 3 Wochen sind mir persönlich auch etwas zu knapp.

Mach dem Eintritt einer Krise, vielleicht auch schleichend, wird sich mein Lebensstandard ganz alleine mehr oder weniger langsam nach unten bewegen. Ich will und muß das nicht trainieren, oder schon jetzt minimalistisch leben. Das würde mir keinen Spaß machen.

Aber es ist sicherlich eine von vielen Möglichkeiten.


Arni McGyver

Ein bißchen Überfluss, kommt natürlich drauf an WAS, kann sogar indirektes Preppen sein. wenn man nicht nur EINE Armband-Uhr hat oder genug Schuhe und Klamotten um jahrelang nichts neukaufen zu MÜSSEN , sind das indirekte nicht essbare Vorräte. Das ist zum Beispiel ein Argument meiner Frau.

Cephalotus
02.04.2014, 18:57
Würde mich interessieren, was ihr zur Kombination von Minimalism und Preparedness denkt. Sind aus meiner Sicht gut kompatibel.


Hoch interessant finde ich das Thema.

Ich finde beide Welten sehr gut, blöderweise sehe ich große Inkompatibilitäten, zumindest bei mir.

Der Prepper kauft immer mehr Zeug und der Minimalist in mir ärgert sich darüber und sehnt sich zurück nach alten Studententagen, wo der komplette Besitz in einen Opel Corsa passte.

Ich versuche noch den richtigen Kompromiss zu finden. Das Deine klingt schon mal nicht schlecht für einen Minimalist-Prepper :-)

Wie groß ist denn Dein sonstiger Besitz?

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Für mich als Landbewohner im rauhen Mittelgebirge ist Minimalismus keine attraktive Option, weil ein einfaches, aber geräumiges Haus nicht teurer ist als eine städtische Mietwohnung, somit ist Lagerraum günstig.


Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass ganze Räume voll mit "Besitz" etwas tolles und erstrebenswertes wären.

Damit bist Du in diesem Forum ganz sicher nicht alleine :-)

Der Minimalist hingegen würde diesen ganzen Kram nicht als etwas positives sehen, sondern als Last, die ihm lebenszeit und -energie raubt (ganz zu schweigen von Geld), die man mit viel schöneren dingen im leben anfüllen könnte.

Der Minimalist grämt sich nicht darüber, wenn sein ganzer besitz in 4 Koffer passt, er findet das ganz im Gegenteil toll und den größten Luxus überhaupt. (noch besser wäre, wenn der ganze Besitz in zwei Koffer passen würde).

Ich sehe mich dieser Gruppe (auch) zugehörig. wenig zu haben ist ein viel, viel größeres Gefühl von Freiheit (und Glück?) als sehr viel zu haben, beszogen auf materiellen besitz.

Meiner Meinung nach kollidiert das aber ganz massiv mit der Prepperphilosophie, das sind für mich um 180° verdrehte Welten.

Wobei der BOB vielleicht beide Welten etwas vereint.

Mir gefällt am Minimalismusgedanken auch der Nachhaltigkeitsaspekt. Unsere Großeltern waren üblicherweise Minimalisten und haben nachhaltig gelebt. Sie haben es nur nicht freiwillig getan.

Ein Nebeneffekt bei mir ist, dass ich plumpe Konsumwerbung (also gefühlt rund 98% aller Werbebotschaften) im Fernsehen, TV, Radio bisweilen schon als persönlich beleidigend empfinde.

mfg

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Man kann sich für ein paar tausend € ne schicke Heimkinoanlage , oder wie das heute heißt kaufen, oder fürs gleiche ein guten Motorsäge, einen Stromgenerator und ne kleine Stereoanlage, ein Kuberlradio und wenns sein muß nen Fernseher.

Ich ticke anders. Als Minimalist würde mir die tolle Luxus-Stereoanlage besser gefallen als der ganze Haufen an dem anderen Kram. Minimalismus und "Luxus" schließen sich nicht aus.
Der Minimalist braucht jedes Ding in seinem Besitz und erfreut sich auch an jedem Ding in seinem Besitz und das können durchaus auch sehr luxuriöse Dinge sein. Wenn man wenig kauft, kann das wenige ja auch (extrem) teuer sein...

Der Prepper tickt üblicherweise genau anders herum. Möglichst billig, solange es den Zweck erfüllt und möglcisht viel davon. Und dann noch Dinge oben drauf, die gar keinen Zweck haben, aber die man vielleicht irgendwann mal brauchen könnte.

mfg

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Es ist für mich absolut unverständliche wie sich die Masse der Leute bewusst oder ohne gross drüber nachzudenken in die Abhängigkeiten begibt die Landflucht und Verstädterung so mit sich bringt.


Weil es auch ein Leben vor der Krise gibt?

Was will ich heute auf dem Dorf? Das ist (derzeit) einfach nicht meine Vorstellung von einem erfüllten Leben.

Städte sind nun mal die Zentren von Wissenschaft und Kultur.



Es ist doch ganz klar das bei allen SHTF Szenarien die Probleme dort am schnellsten und heftigsten zuschlagen werden.


Das wurde bereits in Dutzenden threads diskutiert und klar ist nur, dass es dazu keine einheitliche Meinung gibt.



Für mich als Konsequenz hat das vor einigen Jahren bedeutet mich aus der "Konsum und Spassgesellschaft" zu verabschieden,wieder zurück aufs platte Land zu ziehen,ganz einfach weil ich nicht teil dieser Lemmingherde mehr sein mochte.


Wieviel man konsumiert ist keine Frage des Wohnorts. Wenn dann sehe ich den größeren Konsum auf dem Land, nämlich einen überdurchschnittlich hohen Konsum an Fläche, Infrastruktur und Ressourcen (so ist es zumindest im Durchschnitt)



Warum sollten sich klar denkende Menschen wohnsitzmässig in einem Ballungsraum begeben nur um dann das mehr an Gehalt hintenrum für völlig krank-überhöhte Mieten und Kaufpreise zum Fenster rauszuballern ? Der "Mehrverdienst" ist sehr schnell duch überhöhte laufende monatliche Kosten wieder aufgefressen und es bleibt einem ausser einem stressigeren Leben in Unsicherheit nicht viel bei nach...Unsicherheit ?


Mein Arbeitsplatz befindet sich in der Stadt. Geld ist für mich kein problem, davon habe ich genug. Zeit hätte ic gerne mehr. Heute pendle ich, wenn ich mich anstrenge pro Tag in 25 Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit, von Tür zu Tür.
60 Minuten oder gar 90 Minuten tagtäglich völlig unnütz im PKW herum zu hocken nur um auf Arbeit zu fahren ist für mich ein solcher Nachteil, dass der durch so gut wie nichts aufzuwiegen wäre.

Die Mietkosten sind demgegenüber für mich völlig irrelevant, dann nehm ich halt 10m² weniger, daran hängt mein Lebensglück gewiss nicht. Und ja, meine Wohnung liegt zentral und doch ruhig und grün. Das ist auch nicht das billigste, aber eben meine Definition von einem guten Leben.



Ja,genau bis zu dem Zeitpunkt bis mit der gemieteten / gekauften Immobilie mehr Geld verdient werden kann wie man in der Lage ist zu zahlen. ( Flora, Kiezsanierungen , Esso -Hochhäuser ,Hafen-City ,Schanzenviertel und vieles mehr..)


Ab einem gewissen Verdienstlevel muss man sich überlegen, welche Bedeutung Geld in Leben haben soll. Für Zufriedenheit und Glück braucht es nicht sonderlich viel davon, dazu gibt es einige Studien. Wer es nicht schafft, damit zufriedne und glücklich zu werden, mit dem was er hat (ab einem gewissen Level, das die meisten hier aber erreicht haben dürften), der wird auch mit noch mehr Geld nicht glücklich und zufrieden sein.
Viel zu besitzen macht nicht(!) glücklich, das ist eine reine Werbebotschaft.



Falls ich mit meiner Handlung einen totalen geistigen Kurzschluss gehabt habe,klärt mich bitte auf und erzählt mir doch mal von den Vorteilen der Stadt...Die habe ich anscheinend sehr schnell vergessen :)))


Es wäre furchtbar, wenn es allen am selben Fleck am besten gefallen würde, dann würden wir uns alle drum prügeln.

Im 21. jahrhundert leben über 50% aller menschen auf der Welt in Städten und das mit steigender Tendenz. Und bei 7+x Milliraden menschen ist das auch die einzige Chnace überhaupt, einen Kollaps vielleicht doch noch zu vermeiden.

Ich wohne in einem 4-stöcigen Gebäude auf 80m². Mit Treppenhaus, Zufahrt, etc. versiegle ich vielleicht 25m² Boden. Mein Fahrrad steht im Keller, braucht also keinen Platz. Was mein Anteil am Flächenverbrauch fürs Pendelen ist vermag ich nicht austzrechnen, dürfte aber um Größenordnungen unter dem Flächenvebrauch desjenigen liegen, der zum pendeln die 10fache Strecke in die Stadt mit dem PKW fährt und dazu Straßen auf dem Dorf nutzt, wo sein Nutzungsanteil um ein Vielfaches größer ist als bei stark frequentierten innerstädtischen Straßen.
Das ganze setzt sich fort bei anderer Infrastruktur.

Ich schätze mal ins grobe, dass Dein Flächenverbrauch in der Größenordnung beim 10fachen liegt, wenn ich das Gartengrundstück mal nicht dazu rechne (was man streng genommen müsste, da auch das als Siedlungsfläche gilt)

jetzt schau Dir mal die Anzahl der menschen und die zur Verfügung stehenden Flächen in Deutschland an und dann stell Dir dieses land one Städte vor, überzogen von Eigenheimen "auf dem Land" von einem Horizont bis zum anderen.

Das wäre nämlich die Alternative zu den dicht bebauten (Innen-)Städten.

Ich finde es toll, dass sich Deutschland noch mehr verstädtert und mache ländliche Regionen "ausbluten". So erfreue ich mich an der Phantasie, dass es zu meinen lebzeiten vielleicht wieder Räume in diesem land ohne nenneswerte Siedlungsstruktur geben kann. Im Gegensatz zum Landleben wäre das dann tatsächlich die Möglichkeitm mal wieder "Natur" erleben zu können.

Die 1000m² Koniferenhecke, Gemüsebeet und Rasen sind genausowenig "Natur" wie mein bepflanzter 5m² Balkon in der Innenstadt.

mfg

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In Woche drei nach dem Weltuntergang würde meine Frau Dir ein Steak à point servieren, mit provencalischem Gemüse und Quinoa und ich würde Dich fragen, "Darf es ein Elsässer Riesling oder ein Tursan sein?"


Ich wünsche Dir, dass das tatsächlich für Euch so klappt und nix dazwischen kommt und ihr das tatsächlich dann auch genießen könnt.

Ich finde das für mich garnicht so erstrebenswert zu versuchen, in der Krise in eine eigene Parallelwelt zu entfliehen und daheim vor dem knisterenden Kaminfeuer über den richtigen Wein zu philosophieren, während die Nachbarskinder gerade verhungern (um ein plakatives Beispiel zu bringen)

Ich sage nicht, dass das so nicht funktioniert. In manchen Teile der Welt ist das heute Alltag und vor einigen Generationen war das auch in unserem Land so üblich. Ich wünsche mir das nicht wieder zurück.

Ich will auch nicht hungern, aber Dein Szenario kickt mich auch nicht. (und für meinetwegen 10 Wochen lecker Essen und Trinken einlagern ist nun wahrlich nix unmögliches, mit Neid hat das also nix zu tun)

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Mir persönlich schmeckt ein gutes Steak (bitte medium) mit Bratkartoffel und statt Quinoa bitte Brokkoli wenns geht, mit einem Glas guten trockenen Rotwein einfach zu gut.


Das widerspricht keineswegs dem (Besitz-)Minimalisten.

Ich hatte mal so eine Kollegin, die hat z.B. auf eine eigene Küche verzichtet (=Minimalismus) und das gesparte Geld genutzt, um eben auswärts essen zu gehen, statt selber zu kochen.
Schon ist ein Raum in der Wohnung weniger, den man bezahlen und putzen muss.

Wenn man sich das mal durchrechnet kostet das garnicht sonderlich viel mehr und Geldknappheit ist normalerweise eh nix, was einen (freiwilligen) Minimalisten auszeichnet.
Übrigens auch einer der Vorteile der Stadt: Die Restaurants werden einem auch bei intensiver Nutzung nicht langweilig, weil man nicht wie auf dem land jede Woche beim selben Italiener landet.

Für einen Prepper wäre dieses Leben vermutlich ein Graus, der lagert ja nebenbei am liebsten noch 1000kg Weizen in Alubeuteln ein und drei Getreidemühlen mit dazu, um dann in der Krise einen Sauerteig ansetzen zu können...

mfg

arni
02.04.2014, 19:52
genug Schuhe und Klamotten um jahrelang nichts neukaufen zu MÜSSEN , sind das indirekte nicht essbare Vorräte. Das ist zum Beispiel ein Argument meiner Frau.


Oh nein!! :ohhh::psst: ...Dieses Argument in den Händen meiner Frau, wäre mein Ruin. :ängstlich: :Schwitz: :Panik:



Arni McGyver :Rol:

Waldschrat
02.04.2014, 21:17
...
Der Prepper kauft immer mehr Zeug und der Minimalist in mir ärgert sich darüber und sehnt sich zurück nach alten Studententagen, wo der komplette Besitz in einen Opel Corsa passte.
...

Dem liegt die Annahme zu Grunde, dass ganze Räume voll mit "Besitz" etwas tolles und erstrebenswertes wären.
...
Der Minimalist hingegen würde diesen ganzen Kram nicht als etwas positives sehen, sondern als Last, die ihm lebenszeit und -energie raubt (ganz zu schweigen von Geld), die man mit viel schöneren dingen im leben anfüllen könnte.



Hallo Cepahalotos,

was sind denn die "schöneren Dinge im Leben"?

Ich wage die Behauptung, wenn Du da tausend Menschen fragst, bekommst Du tausend individuelle und teilweise diametral entgegengesetzte Meinungen. "one man's nightmare is another man's wet dream" sagt ein amerikanisches Sprichwort.



Was will ich heute auf dem Dorf? Das ist (derzeit) einfach nicht meine Vorstellung von einem erfüllten Leben.


Mir gefällt's da. Ich brauche Platz, Freiräume, Privatsphäre und Mitmenschen, die mir nicht mit über 2000 Einwohner/km² (Grossstadt) dicht gedrängt auf der Pelle hocken.



Es wäre furchtbar, wenn es allen am selben Fleck am besten gefallen würde, dann würden wir uns alle drum prügeln.

Eben. :rolleys: Es ist meiner Meinung sogar dem friedlichen Zusammenleben ausgesprochen förderlich, dass Menschen unterschiedliche Vorstellungen von einem guten Leben und unterschiedliche Geschmäcker haben.

Übrigens fand ich Deinen Beitrag ausgesprochen lesenswert


Matthias

AndreasH
04.04.2014, 22:31
Hallo Cephalotus !

Deine Gedanken zu meinem Beitrag möchte ich nicht unbeantwortet lassen ;)

Du sprichst dabei den "Flächenverbrauch" an der durch die Besiedelung ländlicher Gebiete entsteht...Das ist ein ganz gutes Argument für "Zukünftiges" !

Bei meinen Ausführungen hatte ich vergessen darauf hinzuweisen das ich von dem Weiterführen bereits vorhandener Strukturen rede,der Neubau und die "Wasserdichtmachung" weiterer Flächen ist völlig unnötig,diese "Schlafstädte" im Eigenheimstil die überall wie Pilze aus dem Boden schiessen sind ganz sicher keine gute Lösung !

Hier in meiner Gegend ( nordöstdliches Niedersachsen,dicht an HH ) stehen mittlerweile halbe Dörfer leer und sehr gute Gebäude verfallen durch jahrelange Nichtbenutzung ! Es tut richtig weh zu sehen das im Nachbarort ein Haus aus den 1930er Jahren ein Jahrzeht leersteht und verfällt.
Die Bude ist aus den typisch Norddeutschen Hartbrand-Ziegelsteinen gebaut und noch für mindestens 2 Weitere Jahrhunderte gut !

Nur weil es "am Falschen Platz" steht,und die ehemaligen Eigentümer verstorben sind = ungenutzter Leerstand !

Ich nehme mal 29578 Eimke Krs. Uelzen als Beispiel ( http://de.wikipedia.org/wiki/Eimke)
Ca. 380 Einwohner,alles ländlich geprägt,bestehend aus ca. 100 Häusern...Dort im Ort stehen z.Zt. 26 in ähnlicher Qualität gebaute Häuder leer und es findet sich Niemand der sie wiederbelebt,schade,echt schade !

Im angrenzenden Wendland ( Krs. Lüchow-Dannenberg ) sieht es noch schlechter aus,genau wie in weiten Teilen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Es grenzt schon an Dekadenz irgendwann mit viel Manpower gebaute Strukturen -weil kurz vor dem Einsturz-abreissen zu müssen aber am anderen Dorfende ein Neubaugebiet nach dem anderen aus dem Boden zu stampfen...

Hier -ausdrücklich ohne Werbung machen zu wollen- als Beispiel einige aktuelle Angebote :

http://www.immonet.de/angebot/22324441

http://www.immonet.de/angebot/22984196

http://www.immonet.de/angebot/23037222

Die Angebote stehen zum Teil schon länger im Netz,wenn man dort mit einem 50% des geforderten Kaufpreises anrückt kann man nach ein paar Unterschriften Einziehen und loslegen...

Ich finde es gut das du mit deiner 80m² Wohnung und Umgebung zufrieden bist,wie du schon richtig sagst wenn sich alle um den Idealplatz kloppen würden bringt das erst recht nichts ;)

Um jetzt von mir auszugehen : Meine 40 Minuten Arbeitsweg täglich nehme ich gerne in Kauf,habe damit auch kein schlechtes Gewissen..

Es muss meiner Meinung nach ein generelles Umdenken stattfinden,sehr viele der Arbeitswege sind im Internetzeitalter völlig überflüssig,man sehe sich die tägliche Rush Hour an,viele der gehetzten Leutchen haben Büroarbeitsplätze. Da ist Handlungsbedarf,so etwas geht via Video-Konferenz,Dokumentenübertragung als Mail und Telefonflatrate auch von zu Hause aus ;)

Da ist der Gesetzgeber gefordert,dieses Entwicklungsland D kriegt es ja nichtmal geregelt die Telekommunikationsunternehmen zu verpflichten schnelles Internet für Jedermann zugänglich zu machen !

Ach ja..Kultur :

Un man schull dat nich glöven,Wenn du Lust op Theoter hest - denn kiek Sünndag obends Klock 7 in´t Sprüttenhus vörbi,Wi hebbt veel Spoß bi´t Speel ! Du kannst ok kommen, wenn du keen Plattdüütsch kannst - wi bringt di dat all´ bi. **

So kann man ganz nebenbei mit Provinztheater auch noch eine Sprache retten !

** ( Und man solls kaum Glauben,wenn du Lust auf Theater hast - dann komm Sonntag abends im Feuerwehrhaus vorbei,wir haben viel Spass beim Spiel ! Du kannst auch kommen wenn du kein Platt kannst,wir bringen Dir das schon bei )

In diesem Sinne,Euch allen ein schönes Wochenende !


Service für Gäste-a2: www.team-pak.ch