PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schutz vor Feuer



Unabhäniger
14.04.2014, 21:10
Hallo zusammen

Mann redet immer wieder von Brandbekämpfung und Feuerlöschern. Ich möchte mal den Ansatz auf die Prävention und erst später auf die Brandbekämpfung richten.

Was kann Mann oder Frau vor dem Brand tun??

- Ist-Situation: Wohne ich in einem Betonbau, Holzhaus, Hochhaus oder über einer Tankstelle. Chemiefabrik nebenan, kein Wasser, Feuerwehr braucht 30min. usw.

-Gefahrenanalyse: Risiko beurteilen ( leicht brennbar, nur ein Treppenhaus, Tiefgarage, Benzin und Gas, kleine Fenster, kein Balkon, keine Feuerwehrzufahrt, klein Kinder usw.)

-Eintretends-Wahrscheinlichkeit: Nur ein Parkplatz brennt nicht, wohl aber das Fahrzeug drauf. Fernseher brennen öfters, Akkus auch. usw....

-Beherrschung durch: Bauliche Massnahmen wie Notausgänge und Brandabschottungen. Kein Pneulager und Abfälle in der Tiefgarage, Keller und Treppenhäuser. Freie Treppenhäuser und Zugänge für die FW. Wo ist der nächste Feuerlöscher??
Brand/Rauchmelder. Wartung der Heizung / Kamin, Haustechnik oder ähnliches. Elektrogeräte nach Gebrauch ausschalten. Und so weiter........



Einfach mit offen Augen durch die eigene Wohnung, Hotel oder Arbeitsplatz laufen und sich mal Gedanken machen.


16765
Zum Einstieg empfehle ich Rauchmelder. Gibt es in den Verschiedensten Ausführungen. Lasst euch beraten was Ihr braucht oder fragt eure Feuerwehr, ja die helfen euch. :Cool:

Kennt Ihr eure Rettungs-Nummern für die Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei http://de.wikipedia.org/wiki/Notruf


Was Tun wens brennt??:

-Alarmieren
-Retten
-Löschen

siehe auch http://www.swissfire.ch/go/?action=DocDownload&doc_id=20428&openmode=inline



Die Leichte Steigerung: Löschdecke, aber bitte die Grossen. Vorteil, brauchen keine teure Wartungen
.

16766

Rauchmelder und Löschdecke sind nicht teuer. Können aber Leben Retten.


gruss unabhäniger

Wolverine
14.04.2014, 21:45
Bei mir zu Hause habe ich in jedem Zimmer einen Rauchmelder.

Im weiteren eine Löschdecke in der Küche und einen Feuerlöscher beim Eingang.

Ich bin am überlegen, ob ich mir noch Löschspray's (http://www.proidee.ch/?P=200207086&H=froogle) zulegen soll.


Gruss Wolverine

Unabhäniger
14.04.2014, 23:15
Hallo Wolverine

Haben wir letzthin getestet. 2 Verschiedene Fabrikate.

Einer war solala, der andere unbrauchbar.

Finde dieses besser und Günstiger. Einfach mit Wasser und ein wenig Seife (als Netzmittel) füllen. In der Deckung aufpumpen und dann Löschen.

Wartungsfrei und ohne weitere Kosten.

16773

Was ich aber, vor dem "Brand" tun, kann ist für mich fast wichtiger.

Googelt doch mal unter Bilder Brandschutzsünden. Erschreckendes werdet Ihr finden.

Es könnte auch euer Zuhause sein.

Mit wenig Aufwand kann mann grosse Gefahren beseitigen, mann muss nur hinschauen.:ohhh: Staunen und dann Handeln.


gruss unabhäniger

Kraftwerk
15.04.2014, 12:50
Hallo Zusammen,

Muss jetzt ein paar Erfahrungen weitergeben,zuerst habt ihr schon mal das Erste Richtige gemacht,ihr habt Rauchmelder Instaliert,Dickes Lob dafür!

Dann habt ihr eine Löschdecke in der Küche,hervorragende Anschaffung,ich hoffe ihr Informiert euch vorher wie man die Löschdecke Richtig benutzt.
Wenn eine Person Brennt,nicht vergessen die Hände in die dafür vorgesehenen Einschübe zu stecken,sonst gibts Aua an den Fingern,und bevor ihr die Person in die Decke einwickelt euer Gesicht weg,also hinter die Decke,sonst schlagen euch die Flammen ins Gesicht.

Unabhängiger: wenn du sollche Pumpspritzen besitzt einen Rat: immer befüllt lassen,damit du keine Zeit verschwendest wenns los geht!vorher nochmal Schütteln,damit sich die Seife binden kann,dann aufpumpen...aber pass mir auf die Spraydosen im Bad,und Überhaupt auf den Rauch auf-Stichwort Giftige Dämpfe.

Man sollte auch einen Feuerlöscher mal in Gebrauch gesehen haben,bzw. eine Feuerlöschervorführung mitgemacht haben,damit
ein jeder ein Gefühl dafür hat wie das dann geht/ist.

Informationen gibts bei euerer Feuerwehr vor Ort.

Gruss Kraftwerk

Wolverine
15.04.2014, 17:35
Hallo Kraftwerk,

als erfahrener Feuerwehrmann weiss ich, wie man mit Kleinlöschgeräten umgeht. Aber danke für deine Infos :Gut:

Hast du auch welche bei dir zu Hause? Und welche?



Gruss Wolverine

Thanatos
17.04.2014, 16:42
Das mit den Rauchmeldern wird auch bei uns langsam mal Zeit. Ein Feuerlöscher passt bei uns leider nicht in die Wohnung (naja würde er vielleicht schon, aber zu groß und klobig) deshalb wollte ich die Tage mal 2-3 Löschsprays kaufen (Die die so aussehen wie Farbdosen), hat mit denen denn schon jemand Erfahrungen?

Fischer
17.04.2014, 17:02
Das mit den Rauchmeldern wird auch bei uns langsam mal Zeit. Ein Feuerlöscher passt bei uns leider nicht in die Wohnung (naja würde er vielleicht schon, aber zu groß und klobig) deshalb wollte ich die Tage mal 2-3 Löschsprays kaufen (Die die so aussehen wie Farbdosen), hat mit denen denn schon jemand Erfahrungen?

Diese Löschsprays eignen sich hald nur bei kleinen Entstehungsbränden wenn sie sofort entdeckt werden, ansonsten einen großen Löscher ( bei mir ein Co2 Löscher, da weniger Dreck beim löschen) unter das Bett handbereit halten. Bei einem richtigen Küchenbrand oder jeden Anderen spielt die Zeit eine wichtige Rolle,je scheller um so besser.
Auch empfehle ich unbedingt eine große Löschdecke, die hat überall Platz und für Fettbrände gut geeignet, aber der Brandherd muss schnell damit abgedeckt werden, sodas die Flammen ersticken.

Lg Fischer

- - - AKTUALISIERT - - -


Bei mir zu Hause habe ich in jedem Zimmer einen Rauchmelder.

Im weiteren eine Löschdecke in der Küche und einen Feuerlöscher beim Eingang.

Ich bin am überlegen, ob ich mir noch Löschspray's (http://www.proidee.ch/?P=200207086&H=froogle) zulegen soll.




Gruss Wolverine

Feuermelder wurde bei mir letzte Woche ergiebig getestet, habe nur ein paar Spiegeleier Speck gebraten.:unschuldig: Ganz schön laut das Ding, die ganze Familie ist zusammen gelaufen und wollten dann auch Eier.:grosses Lachen:

Lg Fischer

50svent
17.04.2014, 17:10
Danke für den Tipp mit den Brandschutzsünden

Konkret haben wir da zwar keine Fehler, aber ich kenn jetzt das Hydrantenschild... Das in der Fahrschule zu erklären würde auch Sinn machen finde ich

Gresli
17.04.2014, 17:56
bei mir ein Co2 Löscher, da weniger Dreck beim löschen
CO2 Löscher machen in der Wohnung nur in sehr speziellen Fällen Sinn.
Jeder Brand mit genügend Glutbildung (z.B. Holz, Stoff, Karton etc.) können, wenn der Löscher leer ist, augenblicklich wieder zünden.

Das mit dem Dreck beim Pulverlöscher ist natürlich für in der Wohnung ein sehr wichtiges Argument!
Aber statt sich einen, im vergleich zu einem Pulverlöscher ja nicht ganz billigen, CO2-Löscher anzuschaffen würde ich mir für das Geld besser einen Luftschaumlöscher anschaffen.

Grüsse, Gresli

Wolverine
17.04.2014, 20:52
Das mit den Rauchmeldern wird auch bei uns langsam mal Zeit. Ein Feuerlöscher passt bei uns leider nicht in die Wohnung (naja würde er vielleicht schon, aber zu groß und klobig) deshalb wollte ich die Tage mal 2-3 Löschsprays kaufen (Die die so aussehen wie Farbdosen), hat mit denen denn schon jemand Erfahrungen?


Siehe Post #2 und #3



Gruss Wolverine

Kraftwerk
17.04.2014, 21:36
Hallo Wolverine,

Na was ist den das für eine Frage an einen kleinen Grisu;-)

Also ich hab ausser im Bad und Küche(Wasserdampf) jeweils einen Rauchmelder,auch im Hausgang...im Hausgang einen CO2 Löscher,und im Treppenhaus einen Schaumlöscher 6kg,AN der Küchentür eine Löschdecke.

Brandfluchthaube im Schlafzimmer und eine "gute" Taschenlampe neben dem Bett,der Sicherungskasten bzw.der Verschluss mit "Leuchtsterne" gekennzeichend damit man den auch im Dunkeln Findet.

Ein Dickes Tau bei dem Balkon Geländer,zum Abseilen...mit Arbeitshandschuhen dabei.

Darüberhinaus noch einen CO2 Löscher in der Garage,und einen etwas "Überdimensionierter" Erste-Hilfe Rucksack...der Anfahrtsweg des RTW ist höher als 10 Minuten...

Gruss Kraftwerk

roteto
17.04.2014, 22:27
Seit voriger Woche habe ich einen Wassernebellöscher in der Wohnung und einen Pulverlöscher auf der Terrasse.
Löschdecke in der Küche hängt schon lange. Auf der Terrasse ist ein 30m Wasserschlauch ständig angeschlossen
am Wasserhahn. Es ist alles ebenerdig. Brandmelder kommt auch noch in den nächsten Tagen.
Roman

Henning
18.04.2014, 09:16
Finde dieses besser und Günstiger. Einfach mit Wasser und ein wenig Seife (als Netzmittel) füllen. In der Deckung aufpumpen und dann Löschen.

Wartungsfrei und ohne weitere Kosten.

16773



Hast Du mal probiert, damit zu löschen?
Bei den mm-dicken Wasserstrahl oder den bischen Wassernebel habe ich so meine Zweifel, das man damit viel mehr als eine Kerze ausbekommt.

Unabhäniger
18.04.2014, 19:51
Hallo zusammen


Hast Du mal probiert, damit zu löschen?
Bei den mm-dicken Wasserstrahl oder den bischen Wassernebel habe ich so meine Zweifel, das man damit viel mehr als eine Kerze ausbekommt.

Ja habe ich. Die Düse ist verstellbar von Sprüh auf Vollstrahl. Geeignet um einen Entstehungs-Brand zu Löschen.

Ein Feuerlöscher ist nach 20-90 Sekunden erschöpft, je nach Grösse. Die Spritze ist auffüllbar, der Feuerlöscher nicht. Auch in der Feuerwehr benutzen wir Kübel oder Eimer-Spritzen.

Auch ein Feuerlöscher ist nur für Brände im Anfangsstadium geeignet.

Besser ist es Brände überhaupt zu verhindern.

gruss unabhäniger

Henning
19.04.2014, 15:52
Ja habe ich. Die Düse ist verstellbar von Sprüh auf Vollstrahl. Geeignet um einen Entstehungs-Brand zu Löschen.


Ein baugleiches Teil gab es vor kurzen bei Lidel.
Ich hatte es aus u.a. genau den Gedanken mitgenommen und war dann doch recht enttäuscht.
Zum Aussaaten feuchhalten reicht es ;-)



Ein Feuerlöscher ist nach 20-90 Sekunden erschöpft, je nach Grösse.


Mit einen Pulverlöscher habe ich bei einer Löschübung ein in einer 1x1m Blechschale lustig brenndes Holzfeuer (2 zerlegte Palleten) ausbekommen.

Mit so einen Teil? Ich denke keine Change, dann eher mit 2-3 Eimer Wasser (ein Eimer hatt bei so einer Übung nicht gereicht).

ID 3635
19.04.2014, 18:01
Da Rauchmelder bei uns seit vorigem Jahr behördlich für jeden Raum (ausser bad, wc, speisekammer und küche) auch für bereits bestehende Häuser und Wohnungen vorgeschrieben sind, haben wir einen großen Teil der Prävention flächendeckend erledigt.

Problem: wir haben mittlerweile sehr sehr viele Alarme und Einsätze wegen Falschauslösungen und die Bevölkerung entwickelt schön langsam das "ist mir Wurst" Gefühl. .. was die lieben Nachbarn jedoch nicht kapieren, die erst den Notruf der Feuerwehr wählen, wenn der Rauchmelder sie selber wegen des lauten Alarmtones stört, ist, dass es ja auch tatsächlich brennen könnte und sie dann selbst betroffen wären.

Konkretes Beispiel dazu: ich war auf einer Katastrophenschutzübung ca. 50km von daheim entfernt in einem Gebiet mit sehr sehr schlechten Handyempfang, da dieses wohnlich nicht erschlossen ist.

Gegen 8Uhr Morgens läutet mein Handy trotzdem und ein Nachbar ist drann, der sich bei mir erkundigen will, ob eh alles ok ist, weil meine Rauchmelder bereits seit Stunden Alarm schlagen. ... WTF???
Ich hab mir dann schnell einen PKW geschnappt und bin auf vorgezogenen Posten um, dann wieder mit mobilem Internetempfang, einmal schnell ubd mit ungutem Gefühl die IP Kameras in der Wohnung abzugrasen ob denn etwas verdächtiges zu sehen sei. Dies war gsd nicht der Fall und alles löste sich in Wohlgefallen auf. Bis auf die Reaktionszeit meiner Nachbarn... mit denen habe ich danach dann kurz gesprochen, was man im Alarmfall vielleicht beherzigen sollte. Auch schon aus Eigeninteresse. Die Auswertung meiner vernetzten Rauchmelder ergab übrigens ein Auslösen gegen 1uhr 43 morgens....... 6 Stück auf Dauerbeschallung. Ich konnte sie schon im Auto auf der Straße hören als ich nach Hause kam....

Ansonsten haben wir in jedem Stockwerk den obligatorischen 6kg Pulverlöscher und in der Wohnung eine Löschdecke in der Küche sowie das (nach erfolgreichem Selbsttest) Feuerlöschspray für Entstehungsbrände.

Das Haus selber hat einen Automatischen Rauchklappenöffner für das Stiegenhaus. Und die Feuerwehr hat eine Anfahrtszeit von ca. 2 Minuten (150m Luftlinie).

Alles in allem also ganz OK.

Isuzufan
19.04.2014, 18:39
In NÖ,OÖ,Sbg ist die OiB Richtlinie 2 noch nicht in Kraft und nur in Kärnten auch die Nachrüstung Pflicht. Ich glaube da wirds massenweise Fehlalarme geben.
Gibt es eigentlich keine (einigermassen) Fehlalarmsicheren Feuermelder welche zB mehrere Parameter verknüpfen und erst Alarm auslösen wenn´s auch wirklich brennt und nicht wenn der herrliche Duft einer Cohiba sie umschmeichelt?

LG Wolfgang

Unabhäniger
19.04.2014, 18:40
Hallo zusammen


Mit einen Pulverlöscher habe ich bei einer Löschübung ein in einer 1x1m Blechschale lustig brenndes Holzfeuer (2 zerlegte Palleten) ausbekommen.

Kommt sicher aufs richtige Modell und aufs Netzmittel an.

Ein Feuer in dieser Grösse ist nicht mehr Lustig. Lösche das mal in deiner Wohnung mit einem Pulverlöscher...


Brandschaden 500.-
Reinigungskosten 20000.- oder mehr

gruss unabhäniger

Kraftwerk
19.04.2014, 19:06
Hallo Isuzu,

Sicherlich gibt es die...Die Messen dann die Hitze,also nicht den Rauch,nur die Hitze Entwicklung,ABER...Schweine Teuer!!!

Gruss Kraftwerk

Gussnipfel
19.04.2014, 19:08
Pulverlöscher kann ich auch nicht per se empfehlen da das Pulver 1. überall hingeht 2.hoch korrosiv ist .
ich bin eher der Vertreter der Light Water oder Löschschaum zusammen mit ner Löschdecke,d die man übrigens fast jeder zuhause hat in form einer Wolldecke oder Schlafdecke.
PS es eigent sich auch eine Zeitung zum brennendes Oel in der Pfanne zu löschen.
Ich rate euch hier ein Kurs Handhabung Kleinlöschgeräte/ Entstehungsbrände verhindern einfach bei der Feuerwehr fragen (nicht über Nummer 118 oder 112 :grosses Lachen::nono:)

Isuzufan
19.04.2014, 19:41
Hallo Isuzu,

Sicherlich gibt es die...Die Messen dann die Hitze,also nicht den Rauch,nur die Hitze Entwicklung,ABER...Schweine Teuer!!!

Gruss Kraftwerk

Meinst Du so etwas: http://www.rauchmelder-experten.de/hitzemelder/daitem/759/funkwaermemelder-daitem-dc-283

Wenn es problemlos funktioniert wäre es das Geld doch locker wert aber ich seh da halt keine Verknüpfungen mit anderen Parametern und ob bei einem Schwelbrand die Temperatur genug steigt bin ich mir nicht sicher.

LG Wolfgang

Wolfshund
19.04.2014, 23:17
Ich glaube da wirds massenweise Fehlalarme geben.
Gibt es eigentlich keine (einigermassen) Fehlalarmsicheren Feuermelder welche zB mehrere Parameter verknüpfen und erst Alarm auslösen wenn´s auch wirklich brennt und nicht wenn der herrliche Duft einer Cohiba sie umschmeichelt?


Ich hab schon seit vielen Jahren Rauchmelder und "Fehlalarme" gab es nur wenn der Holzofen offen stand und extrem geraucht hat, Essen angebrannt war, oder ich meine Nebelmaschine getestet habe.
Wenn du deine Wohnung also nicht total verqualmst sind Fehlalarme ausgeschlossen.

Wenn du trotzdem Angst davor hast, dann gibt es folgende Alternativen:

Hitzemelder, lösen bei ca. 60 Grad Celsius aus und sind somit eher ein Spätwarnen. Durch die Konstruktion aber Fehlalarmssicher auch in Kellern, Garagen und Küchen einsetzbar, also überall dort wo es sonst zu Fehlalarmen kommen kann.

CO-Melder, warnen vor dem tödlichen CO dass auch der Hauptkiller im Rauchgas ist. Nachteil: Hoher Preis.

ID 3635
20.04.2014, 07:44
Alao ganz generell sind die Einsätze wegen ausgelösten Rauchmeldern natürlich stark angestiegen. In den meisten Fällen ist es gsd falscher Alarm weil viele Leute auch nicht wissen, wie ein solcher Rauchmelder zu handhaben ist.

Wenn dieser intelligenterweise in der Küche unweit vom Herd angebracht wird oder aber auch so, dass der Dunst aus dem Badezimmer direkt auf den optischen Sensor des Melders im Nebenraum zieht, ist ein "Besuch" der Feuerwehr vorprogrammiert.

Meine Rauchmelder hatten damals übrigens wegen einer Mücke ausgelöst, die in die optische Erfassung des Melders geraten war.

Man muss aber auch festhalten, dass seit der Rauchmelderpflicht auch schon einige Leben definitiv gerettet werden konnten, die ohne Rauchmelder erstickt wären.

Unabhäniger
27.05.2014, 12:41
Hallo zusammen

Mit Vorbeugend meine ich auch so etwas :censored: :

17804

Gruss unabhäniger

StefanS
27.05.2014, 13:50
CO-Melder, hoher Preis?

http://www.bueromarkt-ag.de/co-melder_kidde_x10-d,p-25180002,l-google-prd,pd-b2c.html

Zwischen 30 und 50 € - die wären es mir wert. So'n Leben kostet doch etwas mehr.

Kraftwerk
27.05.2014, 15:23
Hallo Unabhängiger,

Das es sowas wie auf deinem Bild zu sehen noch gibt,da gehört dem Verantwortlichen SOFORT alles Entzogen was es gibt.

Aber leider Alltag sowas und auch schon in Grossen Kaufhäusern gesehen,auch die Hydranten werden gerne zugeparkt.

Zu dem Thema Verletzung oder Tod bei Bränden-ihr kennt ja Wahrscheinlich die Bilder von einem Brandverletzten,um das einigermasen wieder Herzustellen braucht es sehr viel Zeit,Geld und viele Operationen,also alles nicht Lustig.

Ob man sich das,wegen einem "Vergessenen" Rauchmelder geben kann,muss jeder für sich Entscheiden,aber bitte nicht anschliessend Jammern und Schimpfen auf die Feuerwehr oder Rettungsdienste,den die brauchen Zeit bis sie bei euch ist und euch gerettet haben.

Gruss Kraftwerk

ID 3635
27.05.2014, 17:51
Das schlimmste Beispiel hatten wir an einem der Hauptnotausgänge einer Disco: Und Nein: Diesmal war einmal nicht zugesperrt, sondern einfach eine Warenlieferung auf Paletten verpackt direkt davor abgestellt, dass die Türen nicht aufgegangen wären. Leider ist die direkte Verantwortung auch nicht immer beim Veranstalter zu suchen, weil der das gar nicht wissen konnte, dass der Lieferant jetzt einfach mal sämtliches Ladegut direkt vor den gekennzeichneten Notausgang packte.

Wir sind hier fast alle eben deswegen hier, weil wir wohl mit offeneren Augen durch die Welt ziehen als die restliche Bevölkerung. Für uns sind Rauchmelder oder aber auch Co Warngeräte (übrigens können die je nach Ausstattung ab 30EUR aufwärts kosten) etwas, das wir in unsere Sicherheit investieren. Für andere Menschen ist das unnötiges Geraffel, welches unmengen an Geld kostet und eh nichts bringt.

Grille
27.05.2014, 18:28
Zum Thema Löschdecken gibt es interessante Videos... Der Brand schlägt durch. Wenn die Loschdecke nicht vollständig über den Brandherd gelegt werden kann brennt es an der Seite raus und welcher Küchenherd steht nicht an einer Wand...
Bei uns in der Küche (auf der Arbeit) sind keine Loschdecken mehr vorhanden.

Waldschrat
02.06.2014, 01:30
Meine Erfahrung mit Feuermeldern

Wir haben seit einigen Jahren funkvernetzte Feuermelder (geht einer los, fangen alle an zu heulen) und hatten noch nie einen Fehlalarm.

Dass die Dinger funktionieren, hebe ich allerdings mit Rauchpulver getestet.

Zusätzlich hat meine BEVA und ich je eine Dräger Parat Brandfluchthaube und eine Taschenlampe im Nachtkästchen, auf jeder Etage steht ein Pulver- und ein CO2-Löscher

Ich habe allerdings heute bei einem Tag der offenen Tür der örtlichen Feuerwehr (mit richtig schönen Vorführungen und praktischen Übungen zum Mitmachen ) gelernt, dass ich besser auf Schaumlöscher umstellen sollte.

Meint

Matthias

Unabhäniger
02.06.2014, 12:13
Hallo Zusammen


http://www.survivalforum.ch/forum/images/icons/icon1.png
Zum Thema Löschdecken gibt es interessante Videos... Der Brand schlägt durch. Wenn die Loschdecke nicht vollständig über den Brandherd gelegt werden kann brennt es an der Seite raus und welcher Küchenherd steht nicht an einer Wand...
Bei uns in der Küche (auf der Arbeit) sind keine Loschdecken mehr vorhanden.




Wens geht, die Löschdecke doppelt nehmen und richtig gut abschliessen, so dass das Feuer Erstickt.





Die Löschwirkung ist mit Pulver am besten.
Aber auch eine Schmutzige.
Ich empfehle im Innenbereich Schaumlöscher und eine Löschdecke und nur im Aussenbereich Pulverlöscher. Uebrigens es gibt heute auch Frostbeständige Schaumlöscher bis -30°

Gruss unabhäniger

SAP
04.06.2014, 21:24
Hallo zusammen
Meine Erfahrung mit Löschdecken ist die das man die eigen Sicherheit ausser Acht Lässt.
Zuerst muss darauf geachtet werden das die Hände in den Decken Ecken eingewickelt sind,meistens sind ja keine Handschuhe da.
Auch die Atmung und die Körperhaltung ist wichtig,nicht Atmen Kopf nicht über der Brandstelle.
Zu guter letzt Alarmiert bevor Ihr mit löschen Beginnt.Ich Rüche lieber einmal mehr aus als nachher mit der ganzen Wehr ein Vollbrand zu bekämpfen . Gruss SAP

hinterwäldler
04.06.2014, 22:45
Wie sieht das mit der Stromschlag-Gefahr während des Löschens aus?

Hab mal in der Firma an einer Maschine einen Schmorbrand mit dem danebenhängenden Pulverlöscher gelöscht und dabei gespürt, dass der Strom aus einem freigeschmolzenen Kabel ein bisschen bizzelte.
Also leitet das Löschpulver wohl etwas.
Wasser wäre vermutlich gefährlicher?
Aber je nach Stromstärke könnte Pulver vielleicht auch gefährlich sein, zumindest für Leute mit Herzschrittmachern?
Was ist bei Bränden mit involvierten Stromkabeln besser, CO2?

50svent
05.06.2014, 01:13
Also laut Wikipedia haben Pulverlöscher einen Mindestabstand zum löschen elektrischer Anlagen bis 1000V, der ist auf den Feuerlöscher gedruckt, meist 1m

http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6schpulver




Amateurhaft würde ich vermutlich bei einem Brand in der Nähe elektrischer Anschlüsse mit Intervallen in Richtung Steckdose anfangen, damit möchte ich den FI-Schutzschalter oder eine Sicherung auslösen um danach ohne elektrische Risiken den Brand in Angriff nehmen zu können.

Durch die Intervalle möchte ich eine leitende Verbindung zwischen Steckdose und Körper vermeiden.


Bei den Herzschrittmachern war ich naiverweise davon ausgegangen, das die im Falle von Elektroschocks ein wenig sicherer sind, weil der da viel regeln kann...
Das ist wohl ein Irrtum, die Geräte sind ziemlich empfindlich und erkennen teilweise schon das Vibrieren einer Schlagbohrmaschine als Kammerflimmern und fangen mit einer Reanimation an

Waldschrat
05.06.2014, 01:38
Amateurhaft würde ich vermutlich bei einem Brand in der Nähe elektrischer Anschlüsse mit Intervallen in Richtung Steckdose anfangen, damit möchte ich den FI-Schutzschalter oder eine Sicherung auslösen um danach ohne elektrische Risiken den Brand in Angriff nehmen zu können.

Hallo 50svent,

Bei Brand in elektrischen Anlagen, im Haushalt heisst das in der Regel Brand von Elektrogeräten, würde ich bei Entstehungsbränden erst mal spannungsfrei schalten. Das kann alles sein von Netzstecker ziehen oder wenn das nicht geht, der schnelle Spurt zum Sicherungskasten. Dann würde ich löschen, und zwar mit Schaum. Pulver wirkt sehr gut, damit kannst Du im Bereich < 1000V bedenkenlos unter Spannung löschen, da wird aber keine Sicherung und kein FI fliegen. Das Pulver ist nicht leitfähig.

Die eingeschaltete Spannung wird aber dem Brandherd ständig neue Energie liefern. Also auch hier ist spannungsfrei schalten vor dem Löschen das Mittel der Wahl. Wenn ich einen Entstehungsbrand mit Pulver unter Spannung lösche, dann scheint der zunächst mal aus, aber die fliesst weiter Energie in ein Glutnest.

FI-Schutzschalter an allen Steckdosen hast Du nur, wenn Du selber gebaut und das beim Elektriker explizit bestellt hast. In Mietwohnungen bekommst Du - zumindest in D - den Mindeststandard nach VDE, FI-Schalter in Badezimmern. Du kannst drauf wetten, dass die Steckdose im Wohnzimmer einer Mietwohnung zu 99,9% keinen FI hat.

Genauso ein Tipp für Ersthelfer, wenn einer "am Strom hängt" und wegen eines Muskelkrampfs nicht mehr loslassen kann. Nicht anfassen und runterziehen versuchen! Eine Person mit potentiellem Herzkammerflimmern reicht! Der Ersthelfer sollte für Alarmierung des Notarztes und CPR verfügbar bleiben. Also erst spannungsfrei schalten, dann Alarmieren, erst dann Erste Hilfe.


Viele Grüsse

Matthias

hinterwäldler
05.06.2014, 12:19
Das Problem dabei ist, das viele Industriebetriebe es nicht für nötig halten, ihre 5-Euro-Sicherheits-Leihsklaven über das völlig undurchschaubare Kabel- und Schalter-Wirrwarr hunderter Maschinen aufzuklären.

Als ich den Schmorbrand bemerkte (nachts in einer Halle, in der nach Feiertagen noch niemand arbeitete, einige Maschinen aber schon zum Vorwärmen angeschaltet waren), tat ich folgendes:

1. Dem Lagerchef, der schon anwesend war, Bescheid sagen.
2. Die Feuerwehr alarmieren, Brandort beschreiben (Hallen-Nummer)
3. Den Werksleiter aus dem Bett klingeln
4. Alle Einfahrtstore für die Feuerwehr aufmachen und arretieren
5. Löschversuch starten

Die Feuerwehr raste binnen 3 min auf den Hof und hatte kaum noch was zu tun.
Der Einsatzleiter sagte, ich hätte alles richtig gemacht (puh...)

Unbedingt VOR eigenen Löschversuchen Feuerwehr, Anwesende und Zuständige alarmieren, damit die Brandbekämpfung fortgesetzt und man gerettet wird, falls man kollabiert.

50svent
05.06.2014, 23:52
Amateurhaft würde ich vermutlich bei einem Brand in der Nähe elektrischer Anschlüsse mit Intervallen in Richtung Steckdose anfangen, damit möchte ich den FI-Schutzschalter oder eine Sicherung auslösen um danach ohne elektrische Risiken den Brand in Angriff nehmen zu können.

Durch die Intervalle möchte ich eine leitende Verbindung zwischen Steckdose und Körper vermeiden.


Ok beim 2. lesen und mit den Gedanken von Matthias komme ich zu dem Schluss, das ich schon in meinem (dürftig beschriebenen) Ausgansszenario deutliche Fehler hatte...


Ich dachte an einen Brand auf der Herdplatte mit nah montierten Steckdosen (bei uns für Radio, Wasserkocher, Mikrowelle etc) und als einziges verfügbare Löschmittel Wasser. Nachdem Matthias den typischen Brand von Elektrogeräten beschrieben hat, bin ich bei Küchenbränden mal den gleichen Gedankengang gegangen.

Küchenbrände fangen fast immer als Fettbrand an, damit wird natürlich jedes Szenario mit dem Löschmittel Wasser zu einer Katastrophe...

In einem Szenario ohne Fettbrand und ohne das Wissen über die Sicherungskasten-Position halte ich einen solchen Löschversuch aber für einen guten Weg...

Nachts um 1Uhr ist also definitiv zu spät um sich Beispiel-Szenarien auszudenken ;-)



Gestern musste unsere freiwillige Feuerwehr raus, nachdem ein Hausbesitzer ein Wespennest am Balkon (und die Fassade) mit dem Gasbrenner abgebrannt hat. Der Mann hat dann die Feuerwehr gerufen und dann den Brand mit dem Hochdruckreiniger gelöscht, die Feuerwehr hat dann nur noch mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht und ist dann wieder abgerückt.

TheHamster
06.06.2014, 00:20
Bei den Herzschrittmachern war ich naiverweise davon ausgegangen, das die im Falle von Elektroschocks ein wenig sicherer sind, weil der da viel regeln kann...
Das ist wohl ein Irrtum, die Geräte sind ziemlich empfindlich und erkennen teilweise schon das Vibrieren einer Schlagbohrmaschine als Kammerflimmern und fangen mit einer Reanimation an

Also hier muss ich mal einhaken und kurz aufklären:

Generell unterscheidet man Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren.

Du sprichst bei "beginnen mit der Reanimation" von einem Defi der den Herzrythmus überwacht und bei einem erkannten und bestätigten Kammerflimmern einen konzentrierten Stromschlag abgeben (ähnlich wie ein AED oder sonstiger externer Defibrillator) nur in geringerer Stärke da die Sonden direkt in den Herzmuskel eingenäht sind. Die Gefahr für einen Helfer der den Patienten zu dem Zeitpunkt berührt ist nahezu 0 da die Stromstärke direkt wie oben beschrieben an den Herzmuskel abgegeben wird und nicht stark genug ist um nach außen übertragen zu werden. Das was man ggf. noch spürt ist nicht mehr als wenn man an der Rolltreppe aus der elektrostatischen Ladung eine "geflitscht" bekommt. UNd selbst das ist fast kaum möglich.

Herzschrittmacher überwachen den Herzrythmus und setzen ab einer einprogramierten Frequenz den Herzmuskel an bestimmten stellen unter Strom. Hier reden wir von einer noch 10x (grob geschätzt) geringeren Stromstärke als bei implantierten Defis. Es gibt Menschen die voll Schrittmacherabhängig sind und für jeden ihrer Herzschläge diesen Impuls brauchen. Auch hier besteht keine Gefahr für Helfer.

Ich hoffe hier mal ein wenig Aufklärung eingebracht haben zu können ;)

Wolfshund
06.06.2014, 03:02
Als Ergänzung:
Patienten mit einem implantierten Defibrillator (ICD) wären rein theoretisch tatsächlich im Falle eines Stromschlags "sicherer", da eine eventuell auftretende lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung sofort "behandelt" werden würde.



Also erst spannungsfrei schalten, dann Alarmieren, erst dann Erste Hilfe.
Eher erst alarmieren, dann Strom ausschalten, dann EH.

Bis man nämlich weiß wie man den Strom abschaltet, kann erheblich viel Zeit ins Land gegangen sein.
Teilweise kann man den Strom selber überhaupt nicht abschalten, wie z.B. bei Überlandleitungen oder an Einrichtungen der Bahn, da muss man dann auf die Fachkräfte warten.

Unabhäniger
04.07.2014, 13:00
Hallo zusammen

Sommerzeit = Grill Zeit

Bitte daran Denken:

Asche nicht in den Kehricht kippen sondern in einen Metallbehälter mit Deckel. Den vermeintlich kalte Asche kann noch klitzeklein glühen.

Kohle nicht aus dem Sack nachkippen, bei einem Bekannten hats Stunden später im Keller gebrannt.

Vorsicht mit Brandbeschleuniger.

Gasflaschen immer schliessen und nicht in der Wohnung oder im Keller lagern.

und jetzt wünsche ich euch ein fröhliches bzzzzzzzzzzzz:drinks: bzzzzzzzzzzz

Frequenzkatastrophe
04.07.2014, 13:58
Sommerzeit = Grillzeit, habe vor einigen Tagen mit einem Bekannten von mir gesprochen, der arbeitet auf einer chirurgischen Intensivstation, die räumen für das WE schon mal vorsorglich Verbrennungsbetten frei - traurig aber wahr, die Erfahrung zeigt, dass diese nach dem WE sicher voll belegt sind.

@Unabhängiger, das mit der Grillkohle und dem Sack verstehe ich nicht ganz, bitte erläutere mir das Problem das dabei auftreten kann genauer - danke!

zero-error
04.07.2014, 14:33
...

@Unabhängiger, das mit der Grillkohle und dem Sack verstehe ich nicht ganz, bitte erläutere mir das Problem das dabei auftreten kann genauer - danke!

Grüß GOtt,

ganz einfach:

beim reinschütten fliegen Funken in den Sack. Du siehst diese aber nicht. Die glimmen weiter und der Inhalt im Sack fängt langsam und gemütlich an zu brennen. Das wars.

Grüße
zero

Unabhäniger
08.08.2014, 16:59
Hallo Zusammen

Genau so was ist Gefährlich. Jeder Schmeisst da seinen Abfall hin.
Links sind 1 oder 2 Wohnungen, mit Fenstern und Türen, die man sieht.
Unten das Fahrzeug.

Der Treppenaufgang ist hinter dem Fahrzeug , auf der Linken Seite.

Wens da Brennt, möchte ich nicht dort wohnen.

19198

Die Einfachste Prävention ist:
-Abfall entsorgen
-Zugang frei halten
-Fahrzeug woanders Parkieren

Mit relativ wenig Kosten. Wo kein Abfall liegt, wird auch viel weniger wild Entsorgt.

gruss unabhäniger

Unabhäniger
30.12.2014, 23:42
Hallo zusammen

Weihnachten überstanden??

Wer jetzt die Kerzen am Weihnachtsbaum noch einmal anzünden will, soll besonders vorsichtig sein.

Am besten, Löschmittel bereithalten oder einfacher, ganz verzichten.

Jedes Jahr Brennen Wohnungen, wegen Verdorrten Tannenbäumen.



Wünsche euch en guete Rutsch is neue Johr. :drinks:

gruss unabhäniger

SAP
31.12.2014, 07:08
Hallo zusammen
Ja ich weis..Bereitschaft ist schon Erhöht!
Allen einen guten Rutsch.
Gruss SAP 22577

trekkman
31.12.2014, 09:04
Moin zusammen,
vor ein paar Tagen habe ich ein Interview mit einem Brandschutz-Experten gesehen.
Jedes Jahr sterben ca. 400 Leute durch Brände. Weniger durch das Feuer selbst,
sondern meistens durch den Rauch. Und an Sylvester enstehen immer wieder Brände
durch umherirrende Feuerwerkskörper!
Wünsche allen ein paar Rauchmelder, 'nen Feuerlöscher und viel Glück.
Gruß, Thomas

DasEndeNaht
07.02.2015, 16:05
Moin Moin Ihr Hübschen,

der Faden ist zwar schon etwas älter ich möchte aber dennoch meinen Senf dazugeben. Als Info vorweg: Ich bin kein Feuerwehrmann, ich habe auf meiner (Ex)Arbeit nur einen Brandschutzhelferlehrgang absolviert, sehr interessant.

Brandklassen:

Das ein Co2Löscher weniger Dreck macht ist sicher richtig allerdings sollte man auf keinen Fall die Brandklassen außer acht lassen. Ein Co2-Löscher löscht nur flüssige, oder flüssig werdende Materialien.

Mein Favourit ist eindeutig der Schaumlöscher. Sollte man nicht grade Unmengen von Gasflaschen oder ähnlichem bevorraten kann man auf Brandklasse C verzichten. Das Pulverlöscher recht dreckig arbeiten wurde ja schon erwähnt, außerdem hat man noch sehr lange Spaß beim Saubermachen da das Pulver in jede Ritze kommt und man auch noch nach Monaten etwas finden kann. Zudem, ich mußte es zum Glück noch nicht selber testen, nebeln die Pulverlöscher wohl recht gut was einem evt. beim Löschen die Sicht rauben kann.

23771

Brandklasse F(ettbrände):

Hier gibt es zu der allseits bekannten Löschdecke eine relativ neue Alternative zum reinen F-Löscher. Diverse Hersteller haben ein neues Löschemittel erdacht und einen Löscher der Brandklasse A B F im Angebot. Soweit ich das sehe leiden darunter leider das A und B Rating somit wäre meine Idee Schaumlöscher (AB) wo benötigt anzubringen, in der Küche einen Fettbrandlöscher (ABF, vielleicht zusätzlich zu einem Schaumlöscher) sowie eine Löschdecke falls man zu spät kommt und schon Jemand in Flammen steht.



Rating (http://de.wikipedia.org/wiki/Normbrand) (das hier ist ein auch ein Link ):

Um es (sehr) kurz zu machen: Das Rating besagt das, je höher dieses ist, ein desto größeres Norm-Feuer man löschen kann (hört sich i-wie komisch an). Es ist also eine Norm die unter Idealvorraussetzungen von Profis erstellt wird.
Das Rating sollte auf dem Löscher draufstehen. Es schaut in etwa so aus (Beispiel): 43A 183B.
Wie ich grade gesehen habe ist das AB Rating bei ABF-Löschern relativ niedrig, ich denke das ist dem Löschmittel geschuldet.
Ich empfehle hier den oben genannten Link. :D


Handhabung vorhandener Rauchmelder / Nachbarn:

Also ich wohne in De in einem Mietblock (was Preppen generell etwas umständlich macht) und der Gesetzgeber schreibt vor das die Vermieter Rauchmelder anbringen müssen. Soweit so gut. Einmal im Jahr muß ich wildfremde Leute ins Haus lassen (gar nicht gut) die die Melder auf Funktion testen. Außerdem bekam ich beim Anbau eine Broschüre wie das Ding funktioniert.
Um es auch hier kurz zu machen: Wenn ihr eigene Melder habt prüft diese bitte dann und wann und wechselt die Batterien lieber früher als später.

"Nachbarn"
Sollte man auch in einem Block wohnen, oder einer Doppelhaushälfte (o.Ä.) und nicht gesetzlich verpflichtet sein Rauchmelder zu installieren könnte man einem uneinsichtigen Nachbarn fragen wessen Versicherung (wenn überhaupt !) für Schäden aufkommt die der Nachbar (oder evt. seine Kinder) grob fahrlässig verursacht hat.

Und es wurde erwähnt: Der Rauchmelder piept, Niemanden kümmerts. Vorher kommunizieren das die Feuerwehr sofort gerufen wird. Je länger der Nachbar wartet desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das seine Wohnung durch Brand oder Löschmaßnahmen Schaden erleidet.

Feuerlöscher (http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerl%C3%B6scher) (auch ein Link ^^):

Was soll man hier noch sagen ? Brandklasse und Rating stehen schon oben. Wenn man mit Familie wohnt würde ich auf jeden Fall mehrere "kleine" Schaumlöscher nehmen (klein im Sinne von 6l). Die wiegen mit drumherum dann in etwa 12kg, die auch von weniger starken (oder verletzten) Personen gestemmt werden können.
Bei größeren Feuer mehrere Löscher parallel nutzen.
Man kann mit einem Schaumlöscher in etwa 20-30sek. löschen (Zitat Wikipedia, siehe Link oben). Man sollte bei Löscherkauf auch drauf achten das man das Löschen an sich unterbrechen kann.

Und man sollte auf jeden Fall den Wartungszyklus einhalten. Kauft man beinem Fachhändler wird ein entsprechender "Die nächste Wartung ist ..."-Aufkleber am Löscher kleben. Bitte einhalten. Mir wurde gesagt das es passieren kann das sich das Pulver in entsprechenden Löschern aufgrund des Druckes/Gewichtes verfestigen und die Löschleistung darunter leiden kann.



Off Topic (wurde hier ja kurz erwähnt)

Ich übernehme bei folgendem Text keinerlei Verantwortung bei enstehenden Schäden etc., sprich: Nutzen auf eigene Gefahr.
Dann noch ein Wort zu Leuten die "an einer Leitung" hängen und zappeln. Wenn ihr nicht wisst wo oder wie man spannungsfrei schaltet (sprich den Strom abstellt) dann versucht man mit etwas nichtleitendem (Besenstiel, ein Stuhl, etc.) den Verunfallten vom Netz zu trennen.
Sollte man nichts dergleichen zur Hand haben hilft einem zur Not noch ein beherzten Tritt gegen die Person (ja wirklich).
ACHTUNG ! Das würde ich nur machen wenn man sich sicher ist das die Person "nur" am 230V-Netz hängt, bzw. dieses bekannt ist. Wieso betone ich das ? Ich habe in einem Hochspannungsprüffeld gearbeitet, da würde ich nicht Hals über Kopf reinstürmen !!!


Der Text ist länger geworden als gedacht .. Ich hoffe er war wenigstens etwas informativ (und lesbar).


Moin
DEN

Corvinjus
12.02.2015, 18:45
*Hervorkram*

Nachdem wir bald das neue Heim beziehen, habe ich mich dem Thema Brandschutz beschäftigt.
Ausgangslage: Einfamilienhaus (UG,EG,1.OG), mit separater Doppelgarage. Rauchmelder vorhanden: UG=0 (werden zwei ergänzt), EG (Kamin im Wohnzimmer) = 1 (einer wird ergänzt), OG = 1 (einer im Flur, werden zwei ergänzt, einer je Kinderzimmer) Garage=0 (wird einer ergänzt)
Problem 1:
Die Vorhandenen wollte ich weiter nutzen, brauche nun aber 6 neue. Suche nach Ratschlägen für über Funk oder so verbundene, Kabelei will ich vermeiden. Die Internetsuche erschlägt mich an tausenden verschiedenen Systemen und zig verschiedenen Testsiegern :langweilig: Ich will keine Monsterbrandmeldeanlage, aber ich will, dass man es a im Keller (Sauna) und b in der Garage mitbekommt, wenn die Hütte brennt. Also wenn einer lärmt, sollen die anderen mitmachen ;)

Problem 2:
Vorhandene Feuerlöscher: 0
Nun habe ich überlegt, je Stockwerk einen 2kg Pulverlöscher (http://www.amazon.de/mumbi-m-FL102-Feuerl%C3%B6scher-Manometer-Halterung/dp/B007K6HCX0/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1423762362&sr=8-2&keywords=feuerl%C3%B6scher) zu beschaffen und einen für die Garage. Haltet ihr 2kg für ausreichend?
Desweiteren würde ich für Fettbrände eine Löschdecke (http://www.amazon.de/Feuerl%C3%B6schdecke-Feuerdecke-Brandschutzdecke-Branddecke-L%C3%B6schdecke/dp/B00CD3X4AU/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1423762829&sr=8-3&keywords=L%C3%B6schdecke#productDetails)in die Küche hängen

Damit würde ich das Thema Brandschutz abhaken, was sagt ihr?

Thurgovia
12.02.2015, 19:01
Hallo Corvinjus

"Meine " Feuerwehr empfiehlt im Privathaushalt v.a. genügend Branddecken (auch um im schlimmsten Fall sich selber schützen zu können wenn man nach draussen gelangen will.) Persönlich habe ich davon welche in der Küche, im Elternschlafzimmer, im Putzschrank, in der Garage (hier auch mit der Idee Brand beim Grillieren => schnell für de Garten greifbar.

Von Feuerlöschern bei "Laien" wird eher abgeraten aus folgenden Gründen:
- der richtige Einsatz will geübt sein. Mal einmal einen Feuerlöscher abzudrücken reicht nicht
- er ist eine vermeintliche Sicherheit, weil oft nur der "Hausherr" das Ding einigermassen bedienen kann.
- Ein Feuerlöscher reicht nicht besonders weit um einen Brand zu löschen. Schafft man es nicht sehr gezielt ist Sense.
- das Ding muss regelmässig gewartet werden
- den Umgang mit Feuerlöschern/ Branddecken unbedingt einmal üben. Der Respekt ein Feuer mit der Decken zu löschen ist gross und eine gewisse Technik mal zu üben schadet auch nocht => Hände in den oberen Rand einschlagen, sich ganz abdecken mit der Decke, aufs Feuer zugehen und die Decke LANGSAM auf den Brandherd legen. NICHT darunterschauen zur Kontrolle.
- Nach 1x Gebrauch ersetzen!

Brandmelder: Wir haben ganz einfache auch an den Orten welche du vorschlägst. Die machen einen "schönen" Krach. Die Idee finde ich aber gut mit den verbundenen Meldern, könnte dir aber nun nicht sagen ob und wo es sowas gibt.

Des weiteren überlege dir gut, welche Fluchtwege dir offentstehen wenn das Treppenhaus von einem Brand betroffen sein sollte. In vielen Häusern nimmt Feuer den Weg ins Treppenhaus und das ist nicht so selten mit Treppen aus Holz gemacht. Rauch steigt und sucht sich den Weg nach oben, was wiederum das Treppenhaus betrifft. Hier noch über eine Not-Feuertreppe fürs OG-Fenster nachdzudenken um deinen Plan zu ergänzen wäre vielleicht auch nicht verkehrt.

Der Rat von unserem Materialwart: Schauen dass ein Gartenschlauch vorhanden ist der bis in den hintersten Winkel des Hauses reicht ;-)

Corvinjus
12.02.2015, 19:11
Hallo Corvinjus

"Meine " Feuerwehr empfiehlt im Privathaushalt v.a. genügend Branddecken (auch um im schlimmsten Fall sich selber schützen zu können wenn man nach draussen gelangen will.) Persönlich habe ich davon welche in der Küche, im Elternschlafzimmer, im Putzschrank, in der Garage (hier auch mit der Idee Brand beim Grillieren => schnell für de Garten greifbar.

Von Feuerlöschern bei "Laien" wird eher abgeraten aus folgenden Gründen:
- der richtige Einsatz will geübt sein. Mal einmal einen Feuerlöscher abzudrücken reicht nicht
- er ist eine vermeintliche Sicherheit, weil oft nur der "Hausherr" das Ding einigermassen bedienen kann.
- Ein Feuerlöscher reicht nicht besonders weit um einen Brand zu löschen. Schafft man es nicht sehr gezielt ist Sense.
- das Ding muss regelmässig gewartet werden
- den Umgang mit Feuerlöschern/ Branddecken unbedingt einmal üben. Der Respekt ein Feuer mit der Decken zu löschen ist gross und eine gewisse Technik mal zu üben schadet auch nocht => Hände in den oberen Rand einschlagen, sich ganz abdecken mit der Decke, aufs Feuer zugehen und die Decke LANGSAM auf den Brandherd legen. NICHT darunterschauen zur Kontrolle.
- Nach 1x Gebrauch ersetzen!

Brandmelder: Wir haben ganz einfache auch an den Orten welche du vorschlägst. Die machen einen "schönen" Krach. Die Idee finde ich aber gut mit den verbundenen Meldern, könnte dir aber nun nicht sagen ob und wo es sowas gibt.

Des weiteren überlege dir gut, welche Fluchtwege dir offentstehen wenn das Treppenhaus von einem Brand betroffen sein sollte. In vielen Häusern nimmt Feuer den Weg ins Treppenhaus und das ist nicht so selten mit Treppen aus Holz gemacht. Rauch steigt und sucht sich den Weg nach oben, was wiederum das Treppenhaus betrifft. Hier noch über eine Not-Feuertreppe fürs OG-Fenster nachdzudenken um deinen Plan zu ergänzen wäre vielleicht auch nicht verkehrt.

Der Rat von unserem Materialwart: Schauen dass ein Gartenschlauch vorhanden ist der bis in den hintersten Winkel des Hauses reicht ;-)

Danke, das Können ist sowohl bei meiner Frau, als auch bei mir vorhanden (beide Rettungsassistenten mit Feuerwehrtechnischer Ausbildung, ich habe meinen RettAss bei der Berliner Berufsfeuerwehr gemacht)
Notausgang vom OG ist ein guter Einwand, mal sehen wie sich da was verwirklichen lässt. Ich wills aber auch nicht übertreiben, ich kenn mich. Nachher hängen wieder Fluchthauben im ganzen Haus verteilt und ich bastel an ner Notentlüfung...

Thurgovia
12.02.2015, 19:16
OK, dann seid ihr jedenfalls überdurchschnittlich am Start :Gut:
Keep it simple ist mMn sinnvoll bei einer Brandfall-Vorsorge, unter Stress ist das richtige Verhalten und der Einsatz der Mittel noch einmal erschwert, das muss ich dir als "Profi" ja kaum erzählen :rolleys:

Booner
12.02.2015, 20:19
Hei,

darf ich mal als Laie mal meine Feuerbeseitigungsmaßnahmen vorstellen?
Vielleicht weiß einer der Profis noch nen guten Rat dazu?

Ich wohne (ab übermorgen) in einem neu gebauten Holzhaus.
Das ist aber meiner Meinung nach nicht wichtig, denn wenn die Substanz des Hauses anfängt zu brennen, bin ich entweder schon lange draußen oder schon lange tot.
Desweiteren gehe ich davon aus, dass ich bei einem Brand maximal 2min Zeit habe, selbst Löschversuche zu unternehmen. Nach dieser Zeit wird ein Brand so groß sein, dass er meine Möglichkeiten übersteigt.

Ich habe praktisch in jedem Zimmer einen Rauch/Temperaturmelder. 14 Stück insgesamt die auch noch vernetzt werden.

Aber wie löschen?
Dazu stehen mir zwei Löschdecken zur Verfügung. Eine dritte will ich noch anschaffen und meine Frau, Kinder und mich damit mal üben lassen.
Dann habe ich noch zwei CO2 Löscher. Da werden sich die Profis nun dran aufhängen, aber folgendes:
In meinem Keller habe ich zwei Werkstätten inkl. Labor. Wenn da mal was daneben läuft und ein wenig rumkokelt, dann hat da ein Pulverlöscher absolut nichts verloren!
Mehr Sauerei als Nutzen. Denn wenn man auch nur eine Sekunde zögert, den Löscher einzusetzen, ist es schon verkehrt.
Bleibt also nur CO2 oder Schaumlöscher. Der CO2 Löscher ist ziemlich sauber und man kann damit wunderbar die brennende Werkbank löschen.
Also für meinen Fall denke ich als Laie, ist der super.

In der Garage habe ich zudem noch eine Kübelspritze. Immer schön brav mit Wasser gefüllt.
Diese Anschaffung bereue ich nicht! Selten habe ich einen Feuerlöscher mit soviel Mehrwert gehabt:
Feuerlöschen,
Kinderspielzeug im Sommer (muss man halt anschließend gleich wieder gefüllt aufstellen)
Mal schnell was reinigen als Minikärcherersatz oder auch die Scheibenwaschanlage wieder auffüllen...
Und dann war das Ding auch noch günstig... (Ebay, BW Bestände)
Einen Nachteil hat er aber: Die Kugel für das Ventil der Pumpe geht gerne mal fest. Also akribisch sauber machen und gelegentlich testen.

Und jetzt geht´s richtig los:
Wenn das alles nicht reicht, habe ich noch eine TS4/5, etliche Meter B und C Schlauch.
Die habe ich mir mal als reine Spielerei angeschafft. Als Einzelner hast Du im Brandfall keine Chance, dieses Equipment einsatzbereit zu machen.
Obwohl ein "Löschbrunnen" mit paar qm Wasser auch vorhanden ist. Sofern aber die Brunnenpumpe noch funktioniert, kann ich immerhin am Wasserhahn in der Garage die B und C Schläuche anschließen, denn da hab ich ne Storz Kupplung dran.

Achja, meine Haussteuerung wird im Brandfall Licht ein und Steckdosen und andere Peripherie ausschalten können.
(Sofern der Brand nicht gerade im Schaltschrank ausbricht. :-P )


Wenn man sich das so durchliest, könnte man meinen ein Brand wäre für mich die schlimmste vorstellbare Katastrophe.
Aber das ist alles einfach irgendwie gewachsen, ohne dass ich speziell darauf hin gearbeitet hätte.
Preppertypisch? hmmm


Ich rechne ehrlich gesagt nicht damit, dass es bei mir mal richtig brennt.
Aber vielleicht baut der Schreiner neben an in seiner Schreinerei mal Mist und ich muss löschen.
Wobei die FFW auch nur 300m entfernt ist. :Gut:



Viele Grüße,

Tom

Corvinjus
12.02.2015, 20:34
Wie vernetzt du 14 vorhandene Melder? Sind die drauf ausgelegt? Welcher Hersteller?

- - - AKTUALISIERT - - -


OK, dann seid ihr jedenfalls überdurchschnittlich am Start :Gut:
Keep it simple ist mMn sinnvoll bei einer Brandfall-Vorsorge, unter Stress ist das richtige Verhalten und der Einsatz der Mittel noch einmal erschwert, das muss ich dir als "Profi" ja kaum erzählen :rolleys:
Profi bin ich nicht, ich hab mit Profis gearbeitet und an das Know How eines Hauptbrandmeisters aus der Hauptstadt werde ich im Leben nicht hinkommen...

Wegen Notausgang, hat jemand so ne Notleiter (http://www.ebay.de/itm/First-Alert-Rettungsleiter-Notleiter-Feuerleiter-Kletterfix-Fluchtleiter-4-5-m-/271333929686?pt=DE_Baby_Kind_Baby_T%C3%BCr_Treppenschutz&hash=item3f2cc332d6)? Taugt das was? Thurgovia, jetzt hab ich den Wurm im Kopf, dass das OG keinen Notausgang hat, na toll :rolleys:

Booner
12.02.2015, 20:48
Hei Corvinjus,

es sind Rauchmelder von Gira.
Die haben schon eine Vernetzung per Kabel vorgesehen.
Dank eines Knalltraumas höre ich einen Rauchmelder aus dem Nachbarraum schon nicht mehr.
Also muss Vernetzung sein. Dann kann man die auch noch mit Strom versorgen, so dass die eingebaute Batterie nur noch Backup ist.
Ich will ja nicht alle drei Wochen in einem anderen RM die Batterie wechseln.

Allerdings haben diese RM eine ganz gute Schnittstelle. Da will ich einen kleinen µController einbauen, der meiner Steuerung dann auch sagt, wo ausgelöst wurde.
Ansonsten wird das Ganze zu nem Suchspiel.


Grüße,

Tom

Corvinjus
12.02.2015, 20:56
Hmm, sehen schon gut aus die Dinger. Aber nachträglich verkabeln fällt aus... Eine Möglichkeit, zu sehen welcher Alarm abgibt klingt natürlich sinnvoll... Achje...

Waldschrat
13.02.2015, 00:00
Hallo Thurgovia,

Du liegst mit Deinen Ideen absolut richtig,

Was würden mein holdes Weib und Ich vorschlagen?

Im Bett im Nachtkästchen je eine Dräger Parat Brandfluchthaube und eine gute Taschenlampe.

Brandgase sind toxisch, Du wirst nach wenigen Atemzügen bewusstlos.

Wie bemerken wir den Brand? Mehrere vernetzte Feuermelder auf beiden Etagen. Geht einer los, brüllen alle,

Feuerlöscher in Keller, Garage, EG und Obergeschoss. Schaum und CO2

Ein Gartenschlauch auf der Terrasse, der garantiert bis in den letzten Winkel des Oberstocks reicht,

In der Küche eine Löschdecke. An der Innenseite einer Küchenschranktür an einem Haken griffbereit aufgehängt, Aufmachen, zugreifen!

Meint

Matthias

Unabhäniger
13.02.2015, 12:37
Hallo Zusammen


Wie schon gesagt: am besten ein Entstehungs-Feuer ganz verhindern.

Wenn der Rauchmelder piept ists Super, aber da brennts auch schon.

Ein Feuer braucht 3 Faktorenhttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/34/Verbrennungsdreieck.svg/512px-Verbrennungsdreieck.svg.png


Ganz kleine banale dinge können da schon Entscheidend sein.

- Tubler , läuft nur wen ich zu Hause und wach bin. ( Hatten vor kurzem wieder einen Tumbler-Brand )
- Kerzen , werden immer gelöscht
- Raucherware und Asche immer in einen Feuerfesten Behälter geben und nicht in den Plastiksack
- Kochen oder Telefonieren, nur nicht beides.
- Elektrogeräte, Ladegeräte nach gebrauch vom Netz trennen
- Notausgänge und Feuerwehrzufahrten freihalten
- uvm..................

TheHamster
13.02.2015, 12:38
Also die Frage nach den 2KG Löschern... Naja für den absoluten Entstehungsbrand niedlich aber sonst; ne unter PG6 geht nix. Ich selber habe in meiner Mietwohnung eine Kombi aus 1 PG6 im Flur, ner Löschdecke in der Küche und einem Löschspray aus der Dose im Wohnzimmer. Die kleinen Dinger sind im Löschwert zwischen einem PG1 und einem PG2 anzusiedeln und damit ausreichend. Wenn es ein größerer Brand ist kommt der PG6 und wenn der nicht reicht dann raus und die Feuerwehr rufen...

Rauchmelder kann man auch über sein WLAN vernetzen. Ich versuche die Firma noch mal zu finden. Mein Cousin hat das und ist top. Alle brüllen gleichzeitig, lassen sich mit einem Klick vom Smartphone, PC oder an einem Melder selber wieder ausschalten bei Fehlalarmen.

Eine Kübelspritze ist geil... sowas will ich auch... doof, wieder ne neue Idee im Kopf :D

Unabhäniger
13.02.2015, 13:00
daran wäre ich auch intressiert.

Pulverlöscher in der Wohnung nein Danke, gibt eine Riesensauerei.
Kann gut sein: Feuer aus, aber der Feuerlöscher stellt nicht mehr ab :ohhh: ich persönlich empfehle nur Schaumlöscher für in der Wohnung.

gruss unabhäniger

TheHamster
13.02.2015, 13:12
Mir doch egal... Dann is eben dreckig. In dem Moment bin ich erst mal froh das "Feuer aus" und um den Rest kümmert sich ne gute Hausrat. Meine sogar inkl. Reinigungskosten und Neubeschaffung von vom Pulver angefressenen Materials...

Booner
13.02.2015, 13:40
Mir doch egal... Dann is eben dreckig. In dem Moment bin ich erst mal froh das "Feuer aus" und um den Rest kümmert sich ne gute Hausrat. Meine sogar inkl. Reinigungskosten und Neubeschaffung von vom Pulver angefressenen Materials...


Hei,

kümmert sie sich auch um den Ärger, den Du damit hast?
Oder um individuelle Werte?

Ich hatte mal einen kleinen Brand in meinem Labor.
Es stand ein Pulverlöscher griffbereit.
Trotzdem bin ich in dieser Situation zum Waschbecken gegangen, hab das Handtuch nass gemacht und damit das Feuer gelöscht.
Schaden nahe null.

Hätte ich einen CO2 Löscher gehabt, hätte ich diesen benutzt.
Schaden=ein Neubefüllung aber wesentlich schneller gelöscht.


Grüße,

Tom

olafwausr
13.02.2015, 13:41
Na da will ich auch mal noch meinen Senf dazu geben.

Einleitend, ich habe 15 Jahre bei der Werkfeuerwehr in einem Chemiebetrieb gearbeitet, das bleibt hängen. Außerdem bin ich ein leidenschaftlicher Bastler.

Im Keller stehen bei mir 3 Edelstahltanks zu je 50 Liter. Das sind ehemalige Bierfässer die es nicht zurück zur Brauerei geschafft haben^^.

Daneben ist eine 40 Liter CO² Flasche mit einem Reißventil. Die Flasche beaufschlagt die Behälter mit 5 bar. Die Steigleitungen enden im unteren und oberen

Flur jeweils in einem Kasten. Da ist eine schöder Gartenschlauch auf einer schwenkbaren Trommel drin. An den Schläuchen sind Gardenadüsen.

Die Trommeln kann man auch unter Druck rausziehen. Außerdem führt ein 5 mm Stahlkabel von beiden Boxen in den Keller zur Flasche.

In jedem Kasten ist eine Schutzmaske und ne fette Taschenlampe.

Den ganzen Spass konnte ich "nebenbei" beim allgemeinen Umbauen mit basteln, sodas BEVA es erst mitbekommen hat, als alles fertig war - mein Glück^^

Die Leitungen sin 25mm edelstahlrohre. Die hat die Heizungsfirma mit verlegt, als die Heizungen und Wasserleitungen neu gemacht wurden. Die Verbindungen haben sie alle gequetscht.

Eine 10 Liter CO² Flasche ist im Flur vor der Küche eingebaut. Wird die aufgedreht, strömt das CO² in den Abluftkanal der Dunstabzugshaube und "ergießt sich über den Herd, hoffe ich^^.

Also frisch ans Werk für technische Bastelein ist es nie zu spät.

Das teuerste an dem Ganzen waren die Schlauchtrommeln, es sind GARDENA 08022-20 Wand-Schlauchbox 15 roll-up automatic zu knapp 90 € das Stück.

Der Rest sind alles Restbestände und nicht mehr benötigte Teile gewesen.

Alles in Allem waren es geschätzte 250 € und einige Bastelstunden.


Beste Grüße, Olaf

TheHamster
13.02.2015, 14:00
kümmert sie sich auch um den Ärger, den Du damit hast?
Oder um individuelle Werte?


Hei,

also um den Ärger, nein. Naja in sofern schon das ich 2 Tage ins Hotel gehen kann und die Handwerker machen lassen kann. Und der Ärger wäre größer wenn es abbrennt.

Individuelle Werte, schwierig. Ich gehe persönlich davon aus das ein Entstehungsbrand, der nicht ohnehin schon zu groß für einen PG6 o.ä. ist, beaufsichtigt entsteht. Der typische Küchenbrand, umgefallene Kerze oder so. Da sind keine individuellen Werte bei. Die Küche ist ne Küche und der Adventskranz ein Adventskranz.
Aber im neuen Wohnzimmer mit Kamin wird ein Co2 Löscher zum Einsatz kommen und über Schaum werde ich auch mal nachdenken. Pulver kann dann immer noch ins Gartenhaus.

Booner
13.02.2015, 14:01
Hei Olaf,

wow, das hört sich gut an.
Allerdings halte ich von den Gardena Schlauchabrollern nichts.
Zuviele habe ich davon schon kaputt gehen sehen...

Hast Du an den Fässern ein Überdruckventil oder platzen die, wenn zuviel CO2 reinströmt? ;-)
Bist Du Dir sicher, dass das CO2 ausreicht um das Wasser aus den Fässern zu treiben?
Denk dran, dass sich CO2 ganz gut in Wasser löst und dann löscht Du mit Mineralwasser.
So eine Anlage gehört UNBEDINGT getestet! Auch das mit der Dunstabzugshaube gehört getestet.

Die Sache mit der Dunstabzugshaube könnte allerdings fatal werden.
Du löscht mit CO2 ja nur die Flammen! Nimmst ihnen also den Sauerstoff.
Hitze und Brennmaterial sind nach wie vor vorhanden. Wenn das CO2 dann weg ist und wieder Sauerstoff rann kommt wirds schlimmer als vorher.
Bis hin zu einer Explosion der entstandenen brennbaren Dämpfe.

Fast noch wichtiger finde ich, dass die beteiligten Leute mit den Löscheinrichtungen umgehen können.
Ich erinnere mich noch gut an eine Übung bei der meine Mutter mit einem Pulverlöscher aus BW Beständen ein Feuer löschen wollte.
Sie hielt den Schlauch nicht richtig fest. Dieser rutschte ihr aus der Hand und der Pulverstrahl fuhr ihr einmal über das Gesicht.
Sah ziemlich unfein aus! Diese Löscher hatten aber auch einen heftigen Rückstoß!


Viele Grüße,

Tom

Wolfshund
13.02.2015, 14:04
And the Winner is: olafwausr (http://www.survivalforum.ch/forum/member.php/4552-olafwausr)

Für den bisher kreativsten und extremsten Brandschutz, der in diesem Forum vorgestellt wurde :Rol:

tomduly
13.02.2015, 14:12
Hallo,

@olafwausr: pfiffige Lösung. Bei der Herd-Löschvorrichtung mittels CO2 hätte ich aber Bedenken, ob man mit Sauerstoffverdrängung alleine, einen Brandherd bekämpfen kann. Der Klassiker bei Herdbränden mit fatalem Ausgang ist ja ein voller Wäschekorb, der mal eben auf dem Ceranfeld abgestellt wurde und irgendwer versehentlich den Herd eingeschaltet hat. Da dürften die 10l CO2 nicht ausreichen.

Grüsse

Tom

olafwausr
13.02.2015, 15:39
Nun ersten haben wir kein Ceranfeld, das ist induktion, da passiert mit der Wäsche schonmal nichts und die CO² Dusche aus der Ablufthaube ist auf jedem Schiff Standart, wenns da geht, sollte es bei mir auch hinhauen.

Das Löschwasser aus den Fässern habe ich getestet. Wenn die Flasche offen ist drückt das Gas über den Druckminderer in die Fässer, bei 5 bar hört er halt auf zu blasen. Einziger Nachteil ist die Dimensionierung des Druckminderers, vom Auslösen bis zum effektiven Löschstrahl brauchts eben 20 Sekunden, mehr passt nicht durch den Druckminderer.

Die Gardenadinger hab ich genommen, weil es zu der Zeit die einzigen waren, die auch angeschlossen und unter Druck den Schlauch abwickeln lassen.

Beste Grüße, Olaf

Gresli
13.02.2015, 17:44
Hallo,
nur ganz kurz:



Branddecken (auch um im schlimmsten Fall sich selber schützen zu können wenn man nach draussen gelangen will
Wenn Du eine Branddecke brauchst um hinaus zu kommen, bist Du wahrscheinlich bereits an den Brandgasen erstickt!




Von Feuerlöschern bei "Laien" wird eher abgeraten aus folgenden Gründen:
- der richtige Einsatz will geübt sein. Mal einmal einen Feuerlöscher abzudrücken reicht nicht
- er ist eine vermeintliche Sicherheit, weil oft nur der "Hausherr" das Ding einigermassen bedienen kann.
- Ein Feuerlöscher reicht nicht besonders weit um einen Brand zu löschen. Schafft man es nicht sehr gezielt ist Sense.
- das Ding muss regelmässig gewartet werden

????
-Man sollte natürlich die Bedienungsanleitung schon verinnerlicht haben (Funktion, Löschtaktik, Einsatzbereich), aber dann ist es kein Hexenwerk (spreche aus Erfahrung). Versuchen kann man es ja.
Denn:
Wenn es ein größerer Brand ist kommt der PG6 und wenn der nicht reicht dann raus und die Feuerwehr rufen... :nono: Die Feuerwehr hat man hoffentlich schon VOR dem Löschversuch informiert !!

-Die Wartung übernimmt gerne diverse Wartungsfirmen, welche sich automatisch bei Dir melden, wenn Du den dem Löscher beiliegenden Zettel einschickst.



In der Küche eine Löschdecke. An der Innenseite einer Küchenschranktür an einem Haken griffbereit aufgehängt, Aufmachen, zugreifen!

Achtung! Löschdecken eignen sich, entgegen weitläufiger Meinung, nicht unbedingt zum Löschen von Fettbränden: Docht-Effekt.
Besser: ein Kuchenblech oder Topfdeckel.

Grüsse, Gresli

P.S.: Zum Thema Feuerlöscher habe ich mir vor einiger Zeit eine umfangreiche Dokumentation zusammengestellt.
Wen das interessiert, PN mit E-Mailadresse an mich (oder kann ich hier auch Dateien versenden?)

Skyraider
13.02.2015, 19:49
gegen entstehenden Fettbrände gibt es doch Feuerlöschspray in 500ml Dosen im 3ér Set für 20€ bei Amazonien.

Thurgovia
13.02.2015, 20:14
Hallo Gresli

Feuerlöscher sind eine tolle Sache - wenn man sie richtig anwenden kann und wenn sie da sind wo man sie braucht.
Etwas anderes schreibe ich nicht, nur dass ein Feuerlöscher im Haus vielleicht ein vermeintliches Sicherheitsgefühl schafft.
Und dass leider bei der Anschaffung eines solchen öfter vergessen geht, dass man auch üben und das Ding warten müsste.
Und dass vielleicht andere - einfachere und kostengünstigere - Löschmittel ebenfalls ihren Dienst tun könnten.

Punkto Dochtbrand:
Die deutsche BGN (Berufsgenossenschaft Nahrung und Gaststätten) [1] (http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerl%C3%B6schdecke#cite_note-1) hat Versuche zum Löschen von Fettbränden durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Löschdecken (Wolle (http://de.wikipedia.org/wiki/Wolle), Baumwolle (http://de.wikipedia.org/wiki/Baumwolle), Glas-, Nomex- und Kevlargewebe) nur bedingt zum Löschen von Fettbränden geeignet sind, da sie bei zu hohem „Hitzepotential“ durchbrennen können [2] (http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerl%C3%B6schdecke#cite_note-2) Vermutlich kondensierten die heißen Fettdämpfe und sorgen so für eine Entzündung der Decken (Dochteffekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Dochteffekt)). Bei diesen Versuchen wurde ebenfalls festgestellt, dass auch andere, in der Vergangenheit häufig für Fettbrände vorgeschlagene, Löschmittel, z. B. Pulver oder Kohlendioxid, nur bedingt oder gar nicht geeignet sind. (Quelle: Wikipedia)

Da wären wir also bei Feuerlöscher CO2 und Pulver beim gleichen Problem...
Nur bin ich vermutlich mit der Löschdecke die bei mir in der Küche stationiert ist schneller beim Entstehungsbrand als mit dem Feuerlöscher den ich - sollte er gross genug sein um auch etwas zu nützen und somit auch entsprechend schwer - noch zuerst von irgendwoher schleppen muss.
Abgesehen davon gibt es nicht so eine elende Sauerei.
Ein Hexenwerk ist es def. nicht - ich spreche ebenfalls aus Erfahrung. Aber so ein Ding ist - zumindest für Frauen und ich bin kein Huscheli - gewichtsmässig bald einmal eher schwer und somit nicht einfach zu handhaben. Abgesehen davon behaupte ich dass die richtige Technik (wie spritzt man denn denn nun ins Feuer? Wie mit einer Giesskanne? => falsch!) auch nicht jeder einfach so drauf hat.

Jeder wie er will - viele Wege führen nach Rom. Das eine tun und das eine nicht lassen wenn man sich damit sicher fühlt.
Aber es ist sicher sinnvoll alle Haushaltsmitglieder bei der Wahl der Mittel zu berücksichtigen. Und 2, 3 Löschdecken mehr strategisch zu verteilen ist kein grosser finanzieller Einsatz und kann trotzdem viel bewirken.

Corvinjus
14.02.2015, 13:27
Soo, danke der Hinweise. Da ich auch mal zu Taten kommen muss und ich nicht solange überlegen will, wie ich das Haus absichere, dass es nicht schon vorher abgebrannt ist habe ich mich nun für folgendes entschieden:

In die Überlegung miteingeflossen sind
- Haus liegt im Stadtbereich, Entreffzeit der Feuerwehr ab Alarm unter zehn Minuten
- Haus ist 5 Jahre alt, alles an Elektrik usw fachmännisch verlegt

In einem restaurierten Altbau mit Strohmattendämmung und Holzbalken mitten im Nirgendwo würde ich vermutlich anders planen.

Funkrauchmelder (http://www.pearl.de/a-NC5149-3111.shtml?vid=918&wa_id=2&wa_num=124&gclid=CjwKEAiAgfymBRCEhpTR8NXpx1USJAAV0dQyXabB-cuM1yt3UzTe1eujESuFrlxwf1a3iKIiJVEh1RoC4Ozw_wcB)in der geplanten Anzahl (bei einem Fehlalarm muss ich halt suchen gehen, aber alles andere ist extremer Aufwand, oder schlichtweg zu teuer. Melder über WLAN halte ich für zu fehlerbehaftet und stromabhängig)
Feuerlöscher (http://www.amazon.de/mumbi-m-FL102-Feuerl%C3%B6scher-Manometer-Halterung/dp/B007K6HCX0/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1423916212&sr=8-2&keywords=feuerl%C3%B6scher)4 * 2 kg und einmal 6 kg (http://www.amazon.de/Elro-BB6-Feuerl%C3%B6scher-Pulverl%C3%B6scher-Manometer/dp/B001ZY2W24/ref=sr_1_3?rps=1&ie=UTF8&qid=1423916231&sr=8-3&keywords=feuerl%C3%B6scher)
2 Löschdecken (http://www.amazon.de/mumbi-L%C3%B6schdecke-110-Feuerl%C3%B6schdecke-Glasfasertuch/dp/B00FQELPVS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423916260&sr=8-1&keywords=L%C3%B6schdecken)



Für die Geschichte mit der Rettungsleiter aus dem ersten OG werde ich ein paar Exemplare zur Ansicht bestellen und dann entscheiden und berichten.

Horridoh

TheHamster
15.02.2015, 00:55
VOR [/U]dem Löschversuch informiert !!

Ja klar, wenn ich absehen kann das der PG6 nicht reicht. Und ja da ich sowas mal häufiger mache und selber ausbilde maße ich mir an abschätzen zu können ob PG6 oder 112 :D

Waldschrat
15.02.2015, 01:00
Hallo Gresli

Feuerlöscher sind eine tolle Sache - wenn man sie richtig anwenden kann und wenn sie da sind wo man sie braucht.
Etwas anderes schreibe ich nicht, nur dass ein Feuerlöscher im Haus vielleicht ein vermeintliches Sicherheitsgefühl schafft.
Und dass leider bei der Anschaffung eines solchen öfter vergessen geht, dass man auch üben und das Ding warten müsste.
Und dass vielleicht andere - einfachere und kostengünstigere - Löschmittel ebenfalls ihren Dienst tun könnten.

Punkto Dochtbrand:
Die deutsche BGN (Berufsgenossenschaft Nahrung und Gaststätten) [1] (http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerl%C3%B6schdecke#cite_note-1) hat Versuche zum Löschen von Fettbränden durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Löschdecken (Wolle (http://de.wikipedia.org/wiki/Wolle), Baumwolle (http://de.wikipedia.org/wiki/Baumwolle), Glas-, Nomex- und Kevlargewebe) nur bedingt zum Löschen von Fettbränden geeignet sind, da sie bei zu hohem „Hitzepotential“ durchbrennen können [2] (http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerl%C3%B6schdecke#cite_note-2) Vermutlich kondensierten die heißen Fettdämpfe und sorgen so für eine Entzündung der Decken (Dochteffekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Dochteffekt)). Bei diesen Versuchen wurde ebenfalls festgestellt, dass auch andere, in der Vergangenheit häufig für Fettbrände vorgeschlagene, Löschmittel, z. B. Pulver oder Kohlendioxid, nur bedingt oder gar nicht geeignet sind. (Quelle: Wikipedia)

Da wären wir also bei Feuerlöscher CO2 und Pulver beim gleichen Problem...
Nur bin ich vermutlich mit der Löschdecke die bei mir in der Küche stationiert ist schneller beim Entstehungsbrand als mit dem Feuerlöscher den ich - sollte er gross genug sein um auch etwas zu nützen und somit auch entsprechend schwer - noch zuerst von irgendwoher schleppen muss.
Abgesehen davon gibt es nicht so eine elende Sauerei.
Ein Hexenwerk ist es def. nicht - ich spreche ebenfalls aus Erfahrung. Aber so ein Ding ist - zumindest für Frauen und ich bin kein Huscheli - gewichtsmässig bald einmal eher schwer und somit nicht einfach zu handhaben. Abgesehen davon behaupte ich dass die richtige Technik (wie spritzt man denn denn nun ins Feuer? Wie mit einer Giesskanne? => falsch!) auch nicht jeder einfach so drauf hat.

Jeder wie er will - viele Wege führen nach Rom. Das eine tun und das eine nicht lassen wenn man sich damit sicher fühlt.
Aber es ist sicher sinnvoll alle Haushaltsmitglieder bei der Wahl der Mittel zu berücksichtigen. Und 2, 3 Löschdecken mehr strategisch zu verteilen ist kein grosser finanzieller Einsatz und kann trotzdem viel bewirken.

Hallo Thurgovia

ich war von Deinem Beitrag begeistert!

Ja klar, Löschmittel haben und besitzen. anwenden können sind zwei Paar Stiefel!

Du hast bei der Löschdecke den Dochteffekt und die Gefahr des Durchbrennens genannt.. Ich habe mal in unserem Firmenintranet ein Video unserer Werksfeuerwehr gesehen,warum es keine gute Idee ist, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. War sehr drastisch

Wir haben Schaum (das Mittel der ersten Wahl), CO2 und Pulver und wissen was wozu. Gegen Fettbrand ist in der Tat der Deckel das Mittel der ersten Wahl. Die Löschdecke funktioniert aber meist recht gut. Schon mal ausprobieren müssen....

Meine Frau und ich haben auch eine Dräger Parat im Nachtkästchen. Menschen verbrennen nicht. Oder jedenfalls erst später. Sie ersticken an Rauchgasen, und das kann sehr schnnell gehen

Vernetzte Rauchmelder auf allen Etagen sind sowieso Standard, Sicherheit für wenige Euro. Das hat man,

Da würde sich bei uns selbst nachts um halb drei eine Routine abspielen. Der Feuermelder löst aus, die Parat über den Kopf, die NiteCore (liegt auch im Nachtkästchen) iin die Hand und den BoB gegriffen.


Meint

Matthias

LagerregaL
15.02.2015, 10:48
Hallo,

Den Einsatz von Feuerlöschmitteln kann man lernen. Also los, organisiert das einfach für euch und eure Familie, den Verein, Freunde, Arbeit. Die meisten sind froh, wenn es endlich jemand anstösst.

Beispiel:
Beim morgentlichen Kaffee auf der Arbeit kamen wir im Büro darauf, dass keiner von uns wusste, wie das rote Ding in der Ecke neben der Tür zu bedienen ist.
Also zum Telefon gegriffen und mit dem Sicherheitsbeauftragten gesprochen, ob er da nicht helfen könnte. Der fand die Anfrage so wichtig, dass er gleich für die ganze Firma einen Kurs organisiert hat. Sogar die Herren von der Geschäftsleitung haben teil genommen.

Ein Spezialist von der Feuerwehr brachte verschiedene Löschmittel und Brandherde mit (das ganze fand auf dem Parkplatz im Sommer statt). Er erklärte die Einsatzgebiete und Anwendung, machte es vor und jeder von uns durfte dann selbst mit allen Feuerlöschern üben. Er korrigierte und lobte. Sogar ein Fettbrand und ein Topfbrand für den Einsatz der Löschdecke war dabei.

Das hat mehr gebracht als jede Theorie, gerade für die ängstlichen unter uns.

Diesen Sommer findet die Wiederholung statt, damit das Gelernte aktuell bleibt.

Gruss,
Lagerregal

P.S. aus dieser Idee heraus entstand auch ein freiwilliger Erste-Hilfe Kurs für alle Mitarbeiter, der alle zwei Jahre angeboten wird

wiland1975
15.02.2015, 16:26
Tja diese scheiß Rauchmelder.

Wir hatten welche. Brav in jedem Raum. Mittlerweile sind alle wieder weg, trotz wir sie eigentlich haben müssten :-(

Das Problem: ständige Fehlalarme.
Daß beim Kochen, oder wenn mal 3 Raucher gleichzeitig im Raum ausatmen so ein Teil schon mal losgehen kann,
ist schon nervig, aber wenn Nachts um 4 ein Melder im Haus anschlägt, ohne jeden Grund, man aus dem Bett schießt,
die Feuerlöschersicherung abzieht und mit dem Ding im Anschlag durchs Haus hetzt, nur um festzustellen, daß es mal
wieder ein Fehlalarm ist, werd ich halt echt sauer.

Wir heizen nur mit Holz, da wären die Teile mehr als sinnvoll,
verschmocken dann aber nach einiger Zeit und machen Mist.

Hab schon überlegt, mir neue anzuschaffen, aber welche,
die nicht über lichtdurchfal rauch messen, sondern direkt an die co werte gehen.

http://www.amazon.de/Mumbi-Kohlenmonoxid-Melder-Pr%C3%BCftaste-EN50291-CM100/dp/B007ZO99F6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1424013886&sr=8-1&keywords=co+melder

bin aber noch nicht sicher, welche genau.

Tazman
15.02.2015, 16:35
Hallo Wiland.

eine Fehlerquelle für Fehlalarme ist z.B., dass Rauchmelder weder in der Küche, noch im Bad etwas zu suchen haben.
Wir haben welche pro Etage im Flur, Wohnzimmer, Schlaf- und Kinderzimmer. Im Keller und Dachgeschoß haben auch jeweils einen und haben keine Probleme mit Fehlalarme.
Ein CO-Melder ist zwar eine zweckmäßige Erweiterung, aber kein Ersatz.

-Thomas

Waldschrat
15.02.2015, 16:54
Hallo,

Den Einsatz von Feuerlöschmitteln kann man lernen. Also los, organisiert das einfach für euch und eure Familie, den Verein, Freunde, Arbeit. Die meisten sind froh, wenn es endlich jemand anstösst.

Beispiel:
Beim morgentlichen Kaffee auf der Arbeit kamen wir im Büro darauf, dass keiner von uns wusste, wie das rote Ding in der Ecke neben der Tür zu bedienen ist.
Also zum Telefon gegriffen und mit dem Sicherheitsbeauftragten gesprochen, ob er da nicht helfen könnte. Der fand die Anfrage so wichtig, dass er gleich für die ganze Firma einen Kurs organisiert hat. Sogar die Herren von der Geschäftsleitung haben teil genommen.


Hallo Lagerregal,

so, das finde ich ja nun als eine absolut vorbildliche Initiative! So geht S&P in der Praxis! Und nur so!!!

DANKE!

Das war für mich als Mod der beste Beitrag dieses Tages!

S&P das ist nämlich nicht EPA's für 20 Jahre bunkern, samt 50 Schusswaffen mit je 10.000 Schuss Ammo, sondern sich mit den ganz konkreten Risiken des täglichen Lebens auseinandersetzen!


meint

Matthias

Meinen Respekt und weiter so!

wiland1975
15.02.2015, 16:58
Grad in der Küche, wo die den ganzen Winter über die Küchenhexe brennt,
hätt ich gern einen.

Den nächtlichen Fehlalarm hatte ich in einem ungeheiztem
Abstellraum :-(

Warum kein Ersatz ?!

Corvinjus
15.02.2015, 17:28
Hmm, sorry aber wer mit noch zwei Rauchern in einem geschlossenen Raum selbst raucht, der braucht auch kein s&p mehr. Den hat der Krebs noch vor jeder Krise dahingerafft...

Thurgovia
15.02.2015, 20:33
Hallo Thurgovia

ich war von Deinem Beitrag begeistert!

Danke! :lächeln: Freut mich!


Ja klar, Löschmittel haben und besitzen. anwenden können sind zwei Paar Stiefel!
Genau das war der Sinn meiner Message. Und es bleibt im Brandfall einfach keine Zeit für Anwendungsfehler.

Du hast bei der Löschdecke den Dochteffekt und die Gefahr des Durchbrennens genannt.. Ich habe mal in unserem Firmenintranet ein Video unserer Werksfeuerwehr gesehen,warum es keine gute Idee ist, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. War sehr drastisch
Das glaubt niemand bevor ers gesehen hat. einen halben bis einen Liter Öl auf einem Ofen erwärmen, dann anzünden. Ca. 1dl Wasser hineingiessen. (ACHTUNG: Falls jemand das Experiment wirklich mal machen will dann bitte draussen und nur mit einem Becher der an einer mind. 2m langen Stange sitzt!!!)
Es kommt zu Stichflammen von bis zu mehreren Metern und die Hitzeentwicklung ist auch nicht ohne!

https://www.youtube.com/watch?v=Rg1_dpKpk4U

Topfdeckel funktioniert natürlich - solange die Flammen noch nicht hochschlagen, was leider bei laufendem Dampfabzug auch schnell passiert.

@ LagerregaL
Super mit dem Kurs für die Belegschaft! Das einzig richtige um tatsächlich die Sicherheit zu erhöhen! :Gut:

Wolfshund
03.03.2015, 15:06
Hallo,
ich habe mal eine Frage zum Thema Feuerlöscher.
Was ist von einem 2L Schaumlöscher für das Auto zu halten?

Wie verhält sich die Löschleistung im Vergleich zu einem Pulverlöscher?
Ist der Schaum ein großer Nachtteil, wenn es um das Löschen von Hohlräumen wie z.B. einem Motor geht?

Sinn und Zweck soll in erster Linie die Menschenrettung bei Verkehrsunfällen sein. An zweiter Stelle steht erst die Bekämpfung von Entstehungsbränden am eigenen Fahrzeug.

TheHamster
03.03.2015, 16:42
Also ein 2KG Schaumlöscher im Auto ist ganz okay. Aber ich gebe folgendes zu bedenken:

Menschenrettung... ganz klar. Top Sache und sollte m.M.n. in jedem Auto vorhanden sein.

Eigenlöschung des eigenen Autos: Selten dämlich. Zumindest solang man Vollkasko hat. Man bekommt das Auto ersetzt. Die Zeit würde ich lieber nutzen meinen Kofferraum leer zu machen. Warum? Ganz einfach, den Gestank eines gelöschten Brandes im Fahrzeug bekommt man nie mehr raus. Egal was man austauscht oder putzt. Abgesehen vom Wertverlust. Schaum ist da noch ganz okay, aber Pulver z.B. wird man auch nie mehr los. Das findet man nach 5 Jahren noch in der Klima und CO. Also wenn mein Auto brennt, dann brennt es. Gemütlich leer räumen und dann die Feuerwehr kommen lassen. Bis die da sind ist i.d.R. der Wagen im Vollbrand und damit nen Fall für die Kasko

Corvinjus
03.03.2015, 17:34
Den ein oder anderen Motorbrand habe ich schon gesehen bei der Berufsfeuerwehr. Die Erfolge von Ersthelfern mit Handlöschern waren aber leider marginal.
Hauptproblem ist der Zugang, da das Öffnen der Motorhaube eine massive Gefährdung darstellt ==> Verpuffung und man ohne des Öffnen an keinen Brandherd gelangt.

Grundsätzlich sind Schaumlöscher zu empfehlen, da sie im Fahrzeug gerichteter angewendet werden können und bei Kabelbränden eventuelle Hohlräume besser ein- und
umschließen. (Quelle: Schwager, Ausbildungsleiter Atemschutzausbildung)

Bei eingeklemmter Person wird man es versuchen, ansonsten ==> Crashrettung und flinke Füße.

Eine Lehrrettungsassistin, die mich damals ausgebildet hat, stand vor einem brennenden Fahrzeug mit drei eingeklemmten Personen (Eltern plus Kind).
Insgesamt wurden drei Handlöscher verbraucht. Bis Eintreffen der Feuerwehr war leider nichts mehr zu machen. Krieg das mal aus der Birne... Sie meinte auch,
dass einfach der Wirkungsgrad von Außen oder durch den Kühler zu schlecht ist. Öffnen ging schon nicht mehr, da vermutlich die Baudenzüge festgeschmolzen
waren...

Grüße

Wolfshund
15.05.2016, 13:45
Hat jemand praktische Erfahrungen mit Feuerlöschern und insbesondere Löschsprays bei Fettbränden?
In manchen Videos sieht es ziemlich unsicher aus, wenn damit aus der Nähe direkt ins Fett gelöscht wird. Ist dies bei allen Löschern und Löschsprays so oder gibt es da Unterschiede?

Zurzeit erwäge ich nämlich die Anschaffung von diesem Löschspray von Reinold Max http://www.ebay.de/itm/301891100168?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&fromMakeTrack=true oder diesem No-Name Fettbrandlöscher http://www.ebay.de/itm/2x-Fettbrandloscher-2-Liter-ABF-EN3-09-Fettbrand-Feuerloscher-Schaum-Halter-/141973437092?hash=item210e46baa4:g:zUcAAOSwYlJW2UTN

Avesjünger
15.05.2016, 14:43
Hallo Wolfshund,

ich würde nach Möglichkeit alles was flüssig ist und brennt zunächst mit Löschdecken versuchen, zu ersticken. Ich gehe mal beim Thema Fettbrand zumindest von einem Behälter in Haushaltsgröße aus, nicht von einem regelrechten See.

Der Grund ist einfach: Je nachdem, mit welchem Druck die Sprays arbeiten, kann es sein, dass man die brennende/brennbare Flüssigkeit damit verteilt.

Ist das Kind jedoch schon im Brunnen und der brennende Inhalt hat sich ergossen, bspw wenn ne Pfanne kippt, dann... naja gut, dann hätte ich einen Fehler gemacht. Das zeigt mir grad auf, dass ich nochmal über mein Konzept nachdenken muss. Ich befürworte nämlich für Wohnraum CO2-Löscher, da Schaum und Pulver sich sehr hartnäckig in teure elektrische Geräte absetzen. Und ein CO2-Löscher reicht idR für Entstehungsbrände aus. Das ist sowieso das einzige Szenario, in welchem der Laie noch effektiv arbeiten kann. Und ich möchte ungern das Pulver "nur" wegen eines Entstehungsbrandes in der Wohnung haben. Zumal es einem selbst die Luft abschnürt, wenn man es abbekommt. Dies macht das ganze jedoch zu einem hervorragenden Verteidigungsprodukt, damit kann man in Mehrparteienhäusern ganze Treppen-/Flurabschnitten absperren.

Sorry, ging ein wenig OT.

Kurzum: Meines Wissens und meiner Meinung nach am besten mit einer richtigen Löschdecke arbeiten! Und wenn, das ist aber meine Marotte, bei Sicherheit lieber auf Markenprodukte setzen. Ich vertraue mein Leben ungern einer wenig "erprobten" Marke an.

___
EDIT: OT: Man muss für verschiedene Brände verschiedene Mittel vorhalten. Ich wurde mal mit meinem RTW quasi als "First Responder" zu einem Brand geschickt, da die verfügbaren Löschzüge im Einsatz waren. Ein Hobbygärtner hat mit einem Brenner den Schlauch zur Gasflasche durchgebrannt, und anstatt einfach nur die Flasche zuzudrehen, versuchte man mit nassen Decken zu arbeiten. Das vergrößerte das Feuer sehr schnell, und wir konnten dann nur mit einem Pulverlöscher die Decken und die nähere Umgebung löschen, um dann die Flasche zuzudrehen.

Zeigt: Wissen, und richtiges Material, schützt vor unnötigem Schaden. Und Vorsicht noch mehr.


Service für Gäste-a2: www.team-pak.ch