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Thema: Brot

  1. #1
    Alexis
    Gast

    Standard Brot

    Hossa! (oder so)

    Ich hab mich mal hier bei den Rezepten ein wenig umgeschaut und gemerkt, dass es zu dem Thema Brot noch Nachholbedarf gibt.

    1. Was tut ihr um Brot länger haltbar zu machen?
    (außer einfrieren)
    Was gibt es für Möglichkeiten Brot zu konservieren? (Gabs da nicht mal sowas wie Brot im Glas?)

    Ich habe gemerkt, dass das Brot von Ketten-Bäckereien meist nicht so lange haltbar ist wie selbstgebackenes oder das von Traditionsbäckern.

    Selbst gebackenes Brot ist dann je nach Sorte locker über eine Woche gut ohne zu schimmeln oder zu arg zu vertrocknen.

    Wie sind eure Erfahrungen?


    2. Wenn ihr altes Brot habt, wie "recyclet" ihr das wieder?
    Kennt ihr Rezepte mit altem Brot? Da gibts ja recht viel.

    Z.B aus getrocknetem Weißbrot/Brezeln/Laugenbrötchen Knödel zu machen.

    Ich mach mal den Anfang mit Eierbrot.

    Ist gut wenn man auf einen Schlag viele Eier loswerden will, weil sie vielleicht nicht mehr lange gut sind und eben olles Brot.

    Also man brauch dazu Eier (Anzahl kommt auf die Menge des Brotes an, aber mind. 3-4), ein wenig Milch oder Sahne (geht aber auch ohne), Salz, Pfeffer, Kräuter und ein paar Scheiben altbackenes Brot. Sorte ist dabei egal.

    Die Eier werden mit den restlichen Zutaten verquirlt.
    Anschließend die Scheiben Brot kurz in das Ei einweichen und dann in einer Pfanne mit ein wenig Öl braten.


    Schmeckt sowohl warm als auch kalt gut und man kann es als Beilage und als Hauptessen mampfen. Passt z.B. gut zu Feldsalat, Bärlauch oder irgend was einfachem.


    Eine lustige Variante ist es z.b. die Brotscheiben dicker zu machen, sie wie ein Cordon Bleu in der Mitte aufzuschneiden und mit Käse oder Schinken zu befüllen. Aber nur wenn man es da hat oder der Geldbeutel es zulässt.

  2. #2
    User-ID-78
    Gast

    Standard Croûtons

    Altes Brot bevor es zu hart wird oder zu schimmeln anfängt in kleine Würfel schneiden. Anschließend die Brotwürfel auf ein Backblech geben und bei ca. 80 Grad eine Stunde ins Backrohr schieben. Dabei den Stiel eines Kochlöffels in die Tür klemmen damit die Feuchtigkeit gut abziehen kann.
    Die fertigen Croûtons können trocken problemlos gelagert werden und bei Bedarf in die Suppe oder einen Salat gegeben werden.

  3. #3
    derHerzog
    Gast

    Standard

    Hmmmm,
    ich habe das gefühl das Toastbrot, am längsten hält.(Von Frischbrot)
    Liegt warscheinlich an den vielen "guten" Inhaltstoffen. Das einzige was uns regelmäßig passierrt ist, das es eintrocknet.
    Hartes nicht schimmeliges Brot zu Semmelbrösel zermahlen. Hält ewig und kann man zum Suppen eindicken und als Sattmacher benutzen.

    MlG
    derHerzog

  4. #4
    Sunnhild
    Gast

    Standard

    Wir backen unser Brost selber und das wird hier nicht so alt, als daß es gammeln könnte. Aber das "Analogbrot" von Supermarkt oder "Bäcker" wird auch hier schneller schimmelig, manchmal müssen wir was kaufen, wenn wir nicht zum backen gekommen sind. Wir haben eine Brotbackmaschine (günstig beim Grossen Auktionator erstanden, ursprünglich von Aldi Nord), aber unser Brot daraus ist lecker und hat sogar ne Kruste. *g*
    Altes Brot kann man gut in Frikadellen verarbeiten. Oder man macht Arme Ritter oder Brotpudding daraus. Wir haben mal einen Versuch gestartet, aus altem Brot Kwas, das traditionelle russischen Brotgetränk, herzustellen, aber das Ergebnis war nicht überzeugend und wir wollen das mal demnächst wiederholen (wenn wir mal dazu kommen). Rezept für Kwas gibts hier (runterscrollen).

  5. #5
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
    Registriert seit
    02.07.2008
    Beiträge
    3.372

    Standard

    @ Alexis

    Komisch, gestern wollte ich den selben Fred "Brot" posten. :lächeln:
    Ich hatte dann aber noch etwas am neuen Forum zu tun und vergass es zu posten.

    Zufälle gibts. :lachen:

  6. #6
    WAY TO GO
    Gast

    Standard Brot backen im Wally

    Hallo Back-Afincados

    Seit wir täglich wieder einfeuern (wir heizen mit Holz) backen wir 2x wöchentlich Brot in unserem Wally.
    Gestern war's ein Rosinenbrot mit Weizen-und Dinkelmehl.

    Das Rezept ist einfach.
    Die Zutaten:
    -300g Weizenmehl (Ruch-/Halbweiss-/Weiss, egal was grad rotiert werden muss)
    -200g Dinkelmehl (Hell oder dunkel, was grad dran ist)
    -1 Teelöffel Salz
    -1-2 Handvoll Rosinen
    -350ml laues Wasser
    -1 Beutel Trockenhefe
    -1 Teelöffel Zucker
    -1 kleiner Würfel (ca.3x3cm) Fett, Schmalz oder Butter

    Mehl und Rosinen in grosse Schüssel geben, Salz dazu. Alles gut mischen.
    Zucker ins laue Wasser geben und auflösen, Hefepulver dazu und gut quirlen. Auf die Seite stellen.
    Butter/Fett/Schmalz schmelzen und in die Schüssel mit Mehl geben.
    Wasser-Hefegemisch dazugeben.
    Gut einrühren.
    Teig kneten, bis geschmeidig und nicht mehr klebrig (evtl. noch wenig Mehl dazu geben)
    Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Platz aufgehen lassen (1,5-2h)
    Teig nochmals gut durchkneten (ca. 7-10min.)
    In gefettete Form geben und nochmals ca. 1/2h aufgehen lassen.
    Dann ab in den Ofen.
    Backzeit ist abhängig vom Ofen/Hitze.
    Im Wally dauert es ca. 40 Minuten bis das Brot fertig ist.

    Hier ein paar Fotos:

    Brot backen im Wally_01.jpgBrot backen im Wally_02.jpgBrot backen im Wally_03.jpgBrot backen im Wally_04.jpgBrot backen im Wally_05.jpg

    Da unser Ofen keinen ebenen Rost hat, legen wir auf ein mittleres Glutbett einfach ein paar Schamottziegel, so verteilt sich die Hitze schön und das Brot ist unten nicht verkokelt.
    Die ganze Familie ist sich einig, Holzofenbrot ist herrlich!
    Gruess WTG

  7. #7
    Simka
    Gast

    Standard

    Brot, das hart geworden ist, in Scheiben schneiden und kurz in die Mikrowelle, dann wird es wieder weich. LG Simka

  8. #8
    Hafiss
    Gast

    Standard

    Hallo WTG

    Das Brot vor dem backen am besten oben einschneiden, damit, wenn der Ofentrieb einsetzt, es nicht an der Seite aufreißt. Sieht auch besser aus.

  9. #9
    Previval-Mitstreiter
    Registriert seit
    22.06.2014
    Beiträge
    131

    Standard

    Hallo zusammen,

    also so ich bin nicht so diejenige, die sich an Rezepte hält.
    Brot ist mir mit diesem Mengenverhältnis dennoch noch nie misslungen:

    500 g Mehl: Vollkornmehl gemischt Roggen und Dinkel sowie einige Körner (Menge nach Geschmack, nur ganz grob geschrotet, einfach nehmen, was da ist; gut schmecken Gerste, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, ggf. ein paar Haferflocken)
    300 g lauwarmes Wasser
    1 gestrichener TL Salz
    Sauerteig 1-2 EL: selbst angesetzt bzw. vom letzten Teig aufgehoben, wenn man fertigen gekauften Sauerteig nimmt, dann flüssigen - getrockneter geht nicht so gut
    bei recht neuem Sauerteigansatz auch 1/4 bis 1/2 Würfel frische Hefe oder einen solchen Anteil eines Tütchens Trockenhefe.

    Gut mischen und gehen lassen. Der Teig hat eine klebrige breiige Konsistenz. Wenn der Teig sich mindestens verdoppelt hat, dann in einen Gärkorb umfüllen. Ich lege dazu ein gut bemehltes (vorher absolut sauberes) Geschirrhandtuch in den Gärkorb. Das erleichtert die Reingigung.
    Wer keinen Gärkorb hat, kann auch ein bemehltes Geschirrhandtuch in ein Sieb legen.

    Abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Mindestens 12 besser 24 Stunden.
    Nur durch das lange gären erhält das Brot den typischen Sauerteig Geschmack und wird dadurch auch haltbar. Geduld zahlt sich hier aus.

    Dann aus dem Gärkorb auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stürzen und das Geschirrhandtuch entfernen. Das Brot fällt etwas in sich zusammen, davon nicht verunsichern lassen.
    Großzügig mit lauwarmem Wasser einpinseln und mit einem feuerfesten Becher voll Wasser in den Ofen schieben. Bei ca. 160 Grad eine Stunde backen. Nach 20-30 Minuten der Backzeit noch einmal einpinseln. Wenn das Brot größer ist, dauert das Backen etwas länger. Einfach das Brot mit einem Topfhandschuh in die Hand nehmen, umdrehen und von unten gegen den Boden klopfen. Ist das Brot fertig, hört es sich hol an. Sonst einfach noch einmal rein in den Ofen und nach 10 Minuten noch einmal probieren.

    Je nach Feuchtigkeit des Teiges wird das Brot ein wenig flach (aber kein Fladen :rolleys: ). Wer das Brot kompakt will, kann auch eine Kastenform nehmen. Dann gibt es aber nicht so viel leckere Kruste.

    Das Einpinseln des Brotes und der Becher mit dem Wasser sind wichtig, weil sich ansonsten keine schöne Kruste bildet. Es darf sich dabei auch ruhig eine kleine Pfütze auf dem Blech bilden. Das schadet nicht. Mit dem Becher aber etwas vorsichtig sein, sonst testet man gleich den Inhalt des erste Hilfe-Sets

    Leider habe ich nur einen einfachen Elektro-Ofen. Wie es sich mit einem Holz- oder Gasofen verhält, kann ich leider nicht sagen. So groß dürften die Unterschiede aber nicht sein. Die Mengen kann man einfach hochrechnen.

    Guten Appetit! :lächeln:

    Viele Grüße,

    Alge
    Geändert von Alge (09.11.2014 um 21:29 Uhr)

  10. #10
    drudenfuss
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Simka Beitrag anzeigen
    Brot, das hart geworden ist, in Scheiben schneiden und kurz in die Mikrowelle, dann wird es wieder weich. LG Simka
    Wie soll das gehen? Brot wird hart wenn die Feuchtigkeit darin weggedunstet ist. Die Mikrowelle ist definitiv keine Flüssigkeitsquelle.

  11. #11
    Simka
    Gast

    Standard

    Hi Drudenfuss,

    frag mich nicht so was Kompliziertes es funktioniert einfach, Du musst nicht mal ne Tasse Wasser mir reintun.
    Probiers aus, geht auch mit Vollkornbrot.

    Und anschliessend schmilzt die Butter so schoen auf dem warmen Brot.

    LG Simka

    PS das Phaenomen hast Du auch, wenn Du Kaese auf ein Brot tust, und den Kaese in der Mikrowelle auf dem Brot zum schmelzen bringen willst, das Brot ist danach total weich, du kannst es fast nicht mehr in die Hand nehmen, da es sich so verbiegt/weich ist. BTW so habe ich festgestellt, das Mikrowelle hartes Brot weich macht.
    Geändert von Simka (10.11.2014 um 03:43 Uhr)

  12. #12
    irlandia
    Gast

    Standard

    Hartes Brot

    Ich schneide es in Scheiben,lege es auf Backpapier und backe es im Ofen auf. Es wird leicht knusprig aussen innen weich und wir essen es gern und müssen nichts weg werfen. Oder ich neheme das harte Brot zum reiben für Semmelbösel, mische es eingeweicht unters Hackfleisch.

    Wer Hühner hat, kann es ja verfüttern eingeweicht.

    Brot backe ich auch: Problem meine Brote werden nie hoch, trotz frischer Hefe, trockener Hefe egal was ich nehme. Ob ich 1 Stunde den Teig gehen lasse oder 12. Der Teig wird nie so hoch. Oder kann es sein, das 1kg Mehl für 2 Kastenformen zu wenig ist? Schmecken tuen meine Brote. Nur sind sie nicht so hoch.

    Gruß Irlandia

  13. #13
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
    Registriert seit
    03.11.2014
    Beiträge
    158

    Standard

    Guten Morgen!

    Hartes Brot kann auch mit einem feuchten Küchentuch eingewickelt und kurz in den Backofen gelegt werden, damit es wieder weich wird. Wenn ich mich recht erinnere den Brot Laib mit dem Tuch vorab 30 min. ziehen lassen, nochmal anwärmen und fertig!

    Gruess

    Chris

  14. #14
    Gnomkeller
    Gast

    Standard

    Bezüglich der Brothöhe:
    - der Teig zu wenig geknetet und daher werden die Brote nicht hoch weil zu wenig dehnbahr
    - Zu viel Salz, dann kann die Hefe nicht gut arbeiten
    - Zu wenig Wasser, der Teig wird zu Hart und die Hefe kann nicht arbeiten

    Nimmst du Weiss- Halbweiss oder Dunkelmehl? und je nachdem ob Vollkorn oder nicht Weizenmehl können die Brote ebenfalls klein ausfallen.
    Dies so als 1. infos was ich noch von meiner Lehre als Bäcker weiss

  15. #15
    Maresi
    Gast

    Standard

    Ich backe fast ausschließlich Sauerteig-Roggenbrote - sehr zum Leidwesen meiner BEVA übrigens, die hätte gerne Weizenbrötchen .
    Die Hälfte des Mehls wird durch Roggenschrot (Quellstück) ersetzt. Damit ist das Brot auch nach zwei Wochen noch ganz gut genießbar.

    Wenn das Brot dem Ende seiner Haltbarkeit entgegengeht (oder ich einfach wieder Lust auf Backen habe) dann habe ich mehrere Möglichkeiten, die ich je nach Laune und Bedarf anwende:
    • zu Brösel oder Croutons verarbeiten (s.o.)
    • in dünne Scheiben schneiden und Trocknen (kommt dann zB in eine Rahmsuppe, Zwiebelsuppe oder einfach als Snack zum Fernsehen, Weißbrot wird ggf. zu Arme Ritter verarbeitet)
    • in Scheiben schneiden und einfrieren
    • zu Knödelbrot schneiden und trocknen (ohne Rinde - die bleibt immer zäh)


    Es gab da übrigens schon mal einen Thread zum Thema "Altes Brot verwerten"

    LG,

    Maresi
    Geändert von Maresi (10.11.2014 um 09:07 Uhr)

  16. #16
    Boxer
    Gast

    Standard

    Ich mach sehr gerne eine Brotsuppe. Also das Brot, egal welches war auch schon trockene Brezel dabei, mit Butter in der Pfanne anrösten und zur Suppe geben.
    Dann bekommt mein Hund so 2x die Woche ein Stück trockenes Brot. Zum Zähneputzen.
    LG
    Boxer

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