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Thema: Wo lagert ihr Gaskartuschen

  1. #17
    Previval-Großmeister
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    Zitat Zitat von Metaller Beitrag anzeigen
    H
    Was haltet ihr von einer Alukiste und diese auf den Balkon zu stellen?
    Garage ist irgendwie blöd, da hab ich eine Montagegrube (mit Licht und Steckdosen), das könnte mal "schummrig" machen oder gewaltig Bummmmm.
    Andererseits ist die Garage Querbelüftet, ob das helfen würde?
    Komme mit dem Thema irgendwie nicht weiter.
    Hallo Metaller,

    Balkon ist recht gut geeignet, da gut belüftet. Alubox wiederum problematisch. Behindert den Luftaustausch. Wenn eine Gaskartusche Lecks entwickelt, entsteht im Inneren schnell eine explosionsfähige Gas-Luft-Mischung. Wird die gezündet - jemand öffnet die Box mit elektrostatisch geladenen Fingern, nimmt die folgende Deflagration mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch die bisher dichten Gaskartuschen mit. Schwere Verbrennungen sind wahrscheinlich.

    Wie sieht z.B. ein Lagerraum für Gasflaschen für die Bordküche auf einem Segelschiff aus? Liegt grundsätzlich am Oberdeck, z.B. in einer der Backskisten. Hat im Boden ein Fallrohr, das nach Aussenbord auf Seelevel runter geht und jedes austretende Gas (schwerer als Luft) nach aussen entsorgt.

    Bei der Alubox würde ich zum Beispiel seitlich auf Bodenhöhe zwei oder drei 10 mm grosse Bohrungen anbringen, die evtl. austretendes Gas unschädlich nach aussen ableiten.


    Viele Grüsse

    Matthias

  2. #18
    tomduly
    Gast

    Standard

    Hallo,

    in D gilt für Druckgaskartuschen die TRG301, da kannst Du die ganz genauen Vorschriften nachlesen.

    Im Grunde kannst Du die Kartuschen aber genauso lagern, wie die Sprays im Badezimmerschrank oder die Farbsprühdosen in der Bastelwerkstatt - dort ist nämlich heutzutage ebenfalls Butan/Propan als Treibgas drinne. Ich würde sie an einen kühlen Ort stellen (Vorratsschrank) und nicht gerade in einem luftdichten Kasten lagern. Falls mal eine undicht wird und ausgast. Falls Dir die Kartuschen Angst machen, dann musst Du konsequenterweise auch den Badschrank leeräumen.

    Grüsse

    Tom

  3. #19
    Previval-Experte
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    Gilt das denn auch für die Stechkartuschen? Solange die nicht rosten oder mechanisch belastet werden sollte da doch nichts passieren, oder?
    Dichungen, welche spröde werden könnten, haben die ja nicht.

  4. #20
    Previval-Experte
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    Zitat Zitat von HenryWinter Beitrag anzeigen
    Die Abstellkammer liegt zudem rechts neben der Haustür, d.h. da ist es auch nicht völlig windstill, sondern es zieht ein bißchen unter der Haustür durch
    OT: Das sollte man abstellen, vorallem wenn es dir bekannt ist :rolleys:

  5. #21
    Booner
    Gast

    Standard

    Hei,

    wenn ihr solche Gaskartuschen lagert, solltet ihr die auch durchrotieren.
    Ich hatte mal mehrere 15 Jahre alte Stechdorn-Kartuschen. Da sie mir schon beim in die Hand nehmen komisch leicht vorkamen, hab ich mal nachgewogen:
    Alle hatten mehr als die Hälfte ihres Inhalte verloren. Obwohl äußerlich in gutem Zustand.

    Viele Grüße,

    Tom

  6. #22
    boppel
    Gast

    Standard

    Die Aufbewahrung in einem Plastikbeutel (ob vakuumiert oder nicht ist nicht so wichtig) zeigt deutlich an, ob eine Kartusche undicht ist, weil der Beutel sich aufbläht. Bei regelmäßigen Routinekontrollen sieht man das dann sehr deutlich. Fest verschweißte Beutel werden dann irgend wann von selbst auf sich aufmerksam machen - die platzen.

    Da man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, daß nicht alle Behälter im selben Augenblick undicht werden, würden einzeln in Plastikfolie eigeschweißte Kartuschen auch in einem Abstell- oder Kellerraum keine all zu hohe Gefahr darstellen (sobald der erste Beutel geplatzt ist, sollte man alle anderen Behälter sicherheitshalber prüfen).

    Gruß

    Boppel

  7. #23
    Previval-Mitstreiter
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    Ich habe heute meine Stechkartuschen das erste mal seit Jahren ( gelagert im Keller) durchgesehen.
    Die grünen Dosen sind komplett leer, ohne das man eine Schadstelle sieht, ich weiß aber nicht mehr, wann ich die eingelagert habe.
    Die roten Dosen sind ok, auch die Gaslampe fristet schon viele Jahre mit etwa halbvoller Stechkartusche ihr dasein, hier ist kein Gas entwichen, nur der Glühstrumpf hat ein paar Brösel verloren, aber er funktioniert noch.
    K640_DSC_0145.jpgDSC_0146.jpgK640_DSC_0147.jpgDSC_0148.jpgK640_DSC_0151.jpgK640_DSC_0152.jpg
    ich kann die Bilder leider nicht drehen, sorry
    Geändert von Sigerl (31.08.2016 um 08:39 Uhr)

  8. #24
    Previval-Mitstreiter Avatar von Anomen
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    Zitat Zitat von Sigerl Beitrag anzeigen
    (...) Die grünen Dosen sind komplett leer, ohne das man eine Schadstelle sieht (...)
    Mehrere Dosen sind komplett leer? Wie kann das sein, das kann ich mir jetzt nicht erklären? Ich hab auch solche Gas-Dosen eingelagert und frage mich jetzt, ob da wirklich etwas durch die Wände durchgehen kann? Weiss das jemand?

  9. #25
    Previval-Mitstreiter
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    ja, es waren 6 Stk.

  10. #26
    ksbulli
    Gast

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    Schlecht verkrimpt?

    Wenn die aus der selben Maschine kommen und die hat einen Werkzeugfehler, der die Bördelung nicht einwandfrei macht ... da wird wohl mehr als nur eine Charge von betroffen gewesen sein ...

  11. #27
    el presidente
    Gast

    Standard

    Genau deswegen ist es fahrlässig Gas im Keller zu lagern. Viel Spass wenn was passiert, sei es mit der Versicherung die nicht zahlt, oder tote Familienmitglider.
    Ist etwa so wie wenn man Blindgänger ansammelt, gibt ja genug solche Verrückte.

  12. #28
    Previval-Neuling
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    Hallo zusammen,

    nachdem ich mir diesen Faden jetzt zweimal durchgelesen habe, bin ich nun auch etwas verunsichert.

    Ich hatte mir überlegt mir auch so einen Campingkocher mit Kartuschen zu zulegen, bin mir jetzt aber auch nicht mehr sicher wo ich die Kartuschen lagern soll.

    Ich wohne in einer Mietwohnung mit zugehörigem Kellerabteil und einer Garage. Ich wollte die Kartuschen wahrscheinlich in der Garage lagern, da diese nur ein einfaches Eternitdach hat, durch dass es immer zieht und das Garagentor ja auch nicht wirklich luftdicht ist.
    So sollte für ausreichende Lüftung gesorgt sein.
    Weiterer Vorteil der Garage, es gibt dort keinen Strom und das Auto steht nur im Winter oder bei Unwetter in der Garage.

    Ich habe aber auch an verschiedenen Stellen gelesen, dass manche solch einen Campingkocher im Kfz dabeihaben für den SHFT-Fall. Da stelle ich mir die Frage wie es mit der Lagerung der dazugehörigen Kartuschen im Fahrzeug aussieht, vorallem wenn ich an die Innenraumteperaturen meines Kfz in den letzten Tagen denke (50°C waren da nix).
    Machen die Kartuschen dann nicht "dicke Backen" wenn ein Auto den ganzen Tag in der Sonne steht?

    Fragen über Fragen?

    Gruß

    ConAir
    Geändert von ConAir (08.09.2016 um 19:11 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  13. #29
    Previval-Fortgeschrittener Avatar von Chevron
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    Ich weiss nicht, wie es bei den kleinen Gaskartuschen ist. Allerdings die grossen Gasflaschen, man achte sich mal bei den Tankstellen, stehen da Teilweise den ganzen Tag in der prallen Sonne.

    Nicht dass dies jetzt ein Aufruf, die Gaskartuschen in der Sonne zu lagern, ist, sondern es soll aufzeigen wieviel die Gasflaschen eigentlich aushalten.

  14. #30
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    Hallo Metaller - ich habe mir um die Problematik beim einlagern von Benzin und Gas auch meine Gedanken gemacht und eine Lösung gefunden: halb offener Carport.
    Gitterkisten vom Bund - sind abschließbar und 5 Meter vom Haus entfernt k-P1010478.jpgk-P1010480.jpg

  15. #31
    Previval-Mitstreiter Avatar von Kradmelder
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    Moinsen,
    die Gaskartuschen für den Campingkocher habe ich in der Garage in Fahrradkörben in einem Metallregal.Was den Füllstand betrifft werde ich mal wiegen gehen ob sich da etwas unerlaubt von der Truppe entfernt hat. Im Auto habe ich gar kein Gas . Da habe ich im Rucksack einen Hobo und einen modifizierten Esbitkocher der seit Jahren treue Dienste leistet.

    Gruss , der Kradmelder

  16. #32
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    Ja, das einlagern von Gaskartuschen bereitet mir auch einwenig Kopfzerbrechen:

    Die grossen 5kg Flaschen lagern draussen offen auf dem Sitzplatz. Die kleinen Kartuschen für Lampen und Kocher (Total 12 stk à ca 250g) lagere ich mangels geeignetem Lagerort im Keller..
    Natürlich sind das zusammengerechnet ca 3kg Gas, was eigentlich im Keller nix verloren hat. Mein Überlegungen dazu:
    Es sind total 12 Flaschen. Das alle gleichzeitig Gas verlieren ist sehr unwahrscheinlich. Da die Kellertür keine Türschwelle besitzt, kann langsam ausströmendes Gas unten durch und sich weiter verteilen/grossflächig verdünnen, was ich nicht als grösseres Problem erachte, da ich eben annehme, dass kaum alle Flaschen auf einmal "Gas lassen" und die ganzen 3kg aufs mal "frei" im Keller sind. Was z.B. eben bei einer einzigen 5kg-Flasche durchaus möglich wäre. Zudem sind sie bei einer konstanten Temperatur von ca 16-18 Grad ganzjährig keinen Temperaturschwankungen und Witterungseinflüssen ausgesetzt, was die Lebensdauer erhöhen sollte.

    Die Alternative wäre der Estrich im Dachgeschoss direkt unter dem Ziegeldach. Der ist nicht isoliert, also bestens belüftet. Soweit so gut. Allerdings wird es dort im Winter bitter kalt und im Sommer hält man es unter dem Ziegeldach kaum aus vor Hitze. Zudem überall trockenes Holz... Da hab ich Hemmungen, Gasflaschen zu deponieren. Wenn da im Hochsommer auch nur eine hochgeht, bei all dem Holz, ist mir irgendwie nicht so geheuer. Zudem denke ich, dass die Temperaturschwankungen den Kartuschen arg zusetzen, was das Risiko, dass was passiert noch erhöht.

    Was meint ihr?

    Gruss
    Canelo
    Geändert von canelo_N (09.09.2016 um 18:24 Uhr)

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