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Thema: Das Salz geht aus (oder man hat keins)

  1. #17
    Maresi
    Gast

    Standard

    Hi!

    Den Zusammenhang zw. Salz und Esotherik stelle ich - wie so oft - über die Terminologie her. Wie z.B. auch in diesem Fall. Zitat aus WP:
    „Ur-Salz“ und Raffination

    Es gibt zahlreiche esoterisch geprägte Autoren, die sich gegen die Praxis aussprechen, natürliches Salz mit Zusatzstoffen zu versehen oder durch bestimmte Behandlungsprozesse Verunreinigungen des Salzes zu entfernen. Dabei wird zwischen raffiniertem und so genanntem Ursalz, wie dem Himalayasalz unterschieden. Die gesundheitlich positiven Wirkungen würden beim Raffinieren geschmälert und gar verloren gehen, während die gesundheitlich negativen Wirkungen zunehmen würden. Allerdings besteht das so genannte Ursalz, genauso wie das raffinierte Salz, fast ausschließlich aus Natriumchlorid. Bei einer Aufnahme von höchstens zwei Teelöffeln Salz am Tag sind alle anderen Inhaltsstoffe in zu geringen Mengen vorhanden, um physiologische Auswirkungen zu haben. Grundlage dieser Betrachtungen ist eine immaterielle Eigenschaft, die mit dem Ursalz verbunden wird. Es existieren keine wissenschaftlichen Studien über gesundheitliche Vorteile des Ursalzes.


    Aber, um vom OT wegzukommen: Eine relativ einfache Salzquelle ist Asche. Sie enthält eine ganze Reihe von Salzen und kann zur Not auch zum Würzen von Lebensmitteln genommen werden. Man kann das Salz auch aus der Asche herauswaschen - wurde früher auch gemacht. Allerdings sollte man beachten, dass da auch andere Salze enthalten wie z.B. Pottasche. Es ist zwar nicht giftig, liefert aber auch kein Natrium...


    LG,

    Maresi
    Recyceln von Salz ist sicher auch eine gute Möglichkeit, wobei ich mir das mit den Achseln vermutlich bis ganz zum Schluss aufheben würde . Ich tendiere eher dazu, das auf der Kleidung beim Verdunsten des Schweisses zurückbleibende Salz zu verwenden (auch eher grauslich, und ich habe es zugegeben noch nie ausprobiert. Ist mMn aber auch ergiebiger als die meisten Varianten.).

    @menatarms: Wenn man länger und vll. unter erhöhter körperlicher Belastung unterwegs ist wird Salz schon wieder zum Thema.
    Sicher: Die meisten Lebensmittel die wir enthalten ausreichend Salz um ohne weiteres Nachwürzen zu überleben. Brot z.B. ist relativ salzhaltig, genau so wie Wurst und Käse.
    Wenn ich jedoch mehrere Tage auf Tour bin und stark schwitze verliere ich mehr Salz, als mir tierische und pflanzliche Kost üblicherweise liefert. Ich muss also in solchen Fällen sehr wohl darauf achten, zusätzliches Salz zu finden. Nicht umsonst hat die Natur es so eingerichtet, dass wir Salz mögen: Weil es überlebensnotwendig ist!

  2. #18
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
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    19.08.2012
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    Standard

    Von Streusalz im Winter würde ich abraten, das evtl zu sich zu nehmen.
    Wenn ich da richtig informiert bin, wird das mit verschiedenen Stoffen "versetzt" um es ungeniessbar zu machen. War früher wohl mal anders.

    Mir fällt grad noch ein, für Mineralienaufnahme kann man auch auf sog. "Heilerden" zurückgreifen. Wie es da in D/A/CH aussieht, kann ich allerdings nicht sagen.
    Zumal auch die Qualität der Böden in diesen Ländern oft unter aller Kajüte ist. In Europa allgemein findet sich aber diese sehr Mineralhaltige Erde.
    Im großen und Ganzen aber, haben wir fasz alle mehr als genug Salz im Körper, eben weil in den Nahrungsmitteln, wie schon erwähnt, beinahe überall Salze enthalten sind.
    Es gibt darüber zig Untersuchungen, daß der Großteil sogar zuviel an Salz im Körper hat, und eine zusätzliche Aufnahme eher "schlecht" wäre für den Organismus.
    -----------------------------

    @ Maresi:
    Zusammenhang zwischen Salz und Esoterik über "Terminologie"? Ich bitte Dich...
    Was kommt als nächstes? Israelkritik = "Antisemitismus"? Diskussionen über Quantenmechanik= Hirngespinste?
    Sorry, aber da kann ich Dir nicht folgen. Mir scheint, daß mit dem Begriff "Esoterik" mittlerweile genausoschnell umgegangen wird, wie die Keule mit "Verschwörungstheorie" und Artverwandtes. Wer eine abweichende Meinung zum "Gott" Wikipedia oder gar Gott Google hat, wird dan irgendwann mit Eso oder VT oder oder betitelt?!
    Nebenbei, Wiki ist auch nicht grad DIE zuverlässige "Quelle", aber egal.
    Ich will hier auch nicht über OT Themen rumdiskutieren und den Faden zuspammen...
    Geändert von ID 3809 (13.12.2012 um 10:41 Uhr) Grund: Edit
    [B]
    [/B]

  3. #19
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    Standard

    Hallo quarim,

    du musst dich langsam daran gewöhnen kein Salz als Würze zu verwenden. Das funktioniert sicher. Dann hast du auch keinen "Entzug" bei solchen Trainings.
    Sehe außerdem kein gescheitert. Du hast genutzt was da war. Also auch die Imbissbude.
    Im Ernstfall würdest du auch die Imbissbude nehmen und dich nicht daneben hinknieen und einen Maulwurf fangen, oder?


    @ maresi
    das habe ich ja auch geschrieben, dass man in Situationen eines erhöten Bedarfes eventuell nachhelfen muss, im Normalbetrieb nicht.


    lg

    menatarms
    Geändert von ID 3537 (13.12.2012 um 11:07 Uhr)
    Train hard, fight easy

  4. #20
    tomduly
    Gast

    Standard

    Hallo,

    die Salz-Lecksteine sind sicher ein ganz guter Tipp, werden die doch auch in der Wildfütterung verwendet. Eine andere Möglichkeit wäre, Streusalzbehälter zu suchen. In den Mittelgebirgen stehen an allen Steigungsstrecken solche Plastikkästen mit orangem Deckel, die fassen etwa eine halbe Tonne Salz. Oder die Salz-Lagerhallen der Strassenmeistereien an Autobahnen etc. Auch auf die Gefahr hin, jetzt von Crusoe gehauen zu werden - weil Streusalzbehälter ausserhalb der Zivilisation schwer zu finden sind. Ich wage mal als Gegenargument anzuführen, dass "ausserhalb der Zivilisation" innerhalb Mitteleuropas inzwischen schwer zu finden ist.

    Das Salz auf der Haut oder unter den Achseln (bähh) würde ich dagegen nicht abschaben oder sonst wie von der Haut absammeln, das wollte ich nun wirklich nicht als Essenszutat direkt verwenden, das dürfte ein wilder Cocktail aus Buttersäure, Hautschuppen, etwas Salz und viel Flora&Fauna aus dem Bereich der Mikroorganismen sein (siehe auch hier: Unerwarteter Artenreichtum auf der Haut).

    Warme bzw. heisse Quellen in (ehemals oder immer noch) vulkanisch aktiven Regionen fördern meistens auch viele Salze mit an die Oberfläche, allerdings nicht nur reines NaCl. Thermalbrunnen in Heilbädern (Bad Irgendwas) liefern auch eher salzreiches Wasser, ebenso viele Mineralbrunnen (Hinweis: wenn auf dem Etikett der entsprechenden Mineralwasser-Flaschen nicht "natriumarm" draufsteht, ist es salzreich). Solches Wasser müsste man z.B. durch kochen verdampfen, übrig bleibt eine Salz- (und meist auch eine Kalk-)kruste. Der durchs Kochen ausgefällte Kalk und das lösliche Salz müsste man in einem zweiten Arbeitsgang noch trennen, also die Kruste in ein Becherglas mit etwas Wasser geben, das Salz löst sich, der Kalk nicht - durch einen Filter giessen, Kalk bleibt zurück, dann die neue Salzlösung wieder verdunsten oder eindampfen.

    Grüsse

    Tom

  5. #21
    quarim
    Gast

    Standard

    Ich fass hier mal zusammen.

    Solequellen: Es gibt unglaublich wenige und man muss sie kennen und dran kommen - Idee trotzdem eine der besten
    Huflattich und Asche: Auch eine ganz gute Idee und sicher die im Notfall praktikabelste...
    Lecksteine vom Wild: Daran habe ich auch schon gedacht. Aber auch hier sind wir im zivilisiertem Gebiet, wo es einen Förster gibt, der die Dinger aufstellt - dann kann ich auch beim Försten klingeln gehen und nach dem Salzstreuer fragen, das gleiche gilt für orange Kisten mit Streusalz.
    Dann hatten wir noch, sich ans würzen ohne Salz zu gewöhnen. Das ist auch ein guter Hinweis aber noch nicht so richtig zufriedenstellend.

    Eine richtig gute Quelle um nachhaltig Salz zu gewinnen sind eigentlich nur die Solequellen. Die sind echt rar.

    Mein Fazit: Beim totalen Zusammenbruch der Zivilisation macht man sich auf ans Meer, dort gibt es mildere Temperaturen, reichlich zu essen und an einer Flussmündung auch Süßwasser. Und natürlich meinen Suchtstoff: Salz. Ich habe in Südostasien Affen beobachtet, die es lieben sich an Flussmündungen am Meer aufzuhalten. Dort haben sie alles - Kokospalmen, Bananenpflanzen in der Nähe Felsen zum Bewohnen, Salz und Süßwasser und am Strand ab und zu Touristen, denen Sie die Einkauftüten klauen können.... Was will man (bzw. Affe) mehr.

  6. #22
    Gnomkeller
    Gast

    Standard

    Wenn ich mich recht entsinne, hat Wasser immer einen kleinen Salz anteil, der einzige unterschied von Meer(Salz)wasser zu Süsswasser ist der Salzanteil. Daher sollte es möglich sein, mit Hilfe einer Entsalzungsanlage auch aus Quellwasser Salz zu gewinnen, auch wenn der Etrag einiges kleiner ist, als bei Meerwasser.

    Oder in einem Eisenkessel das Wasser kochen bis es verdampft ist.

  7. #23
    hspler
    Gast

    Standard

    Zum Streusalz, besser gesagt Auftausalz zitiere ich mal https://de.wikipedia.org/wiki/Auftausalz:

    Das handelsübliche Auftausalz besteht zum großen Teil aus Koch- oder Steinsalz, also Natriumchlorid (NaCl). Zudem kann es natürliche Nebenminerale wie Anhydrit (Calciumsulfat), Magnesiumsulfat oder Ton enthalten. Andere verwendete Auftaumittel sindCalciumchlorid (CaCl2) und Magnesiumchlorid (MgCl2). Zuweilen findet auch das Mineral Kainit als Auftaumittel Verwendung.Anforderungen an Auftausalz (hier am Beispiel der Steiermärkischen Landesregierung im Jahr 2006):

    • Auftausalz NaCl
    • Mindestanteil NaCl 98 %
    • Kornverteilung stetig
    • Größtkornanteil über 1,6 mm maximal 10 %
    • Kleinstkornanteil unter 0,16 mm maximal 5 %
    • Produkte mit geringem Sulfatanteil sind zu bevorzugen
    • Der Anteil der unlöslichen Stoffe darf 0,25 % nicht übersteigen.
    • Feuchtigkeit bei Hallenlagerung maximal 1,2 %
    • Feuchtigkeit bei Silolagerung maximal 0,6 %

  8. #24
    Henning
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von tomduly Beitrag anzeigen
    ... weil Streusalzbehälter ausserhalb der Zivilisation schwer zu finden sind.
    Die Menscheit hat sich ohne auf Bäumen wachsende Salzstreuer entwickelt.
    Daher denke ich, das eine zusätzliche Salzaufnahme (in jedem Tier und Pflanze ist auch NaCl enthalten) nicht überlebensnotwendig ist.

  9. #25
    Maresi
    Gast

    Standard

    Mir wurde bei einer Führung in einer Saline erklärt, dass der Unterschied zw. Kochsalz und Streusalz lediglich das Ausmaß an Trennmittel ist (erhöht bzw. sichert die Rieselfähigkeit).
    Für Kochsalz gibt es einen erlaubten Höchstwert, welcher bei Streusalz um tlw. das Mehrfache überschritten wird. Im Zweifelsfall würde ich das Salz trotzdem konsumieren - wenn auch in geringeren Mengen als wir das in unserer zivilisierten Welt üblicherweise tun (was ja generell kein Fehler wäre).

    @tasmanier. Ja. Terminologie sagt viel aus - wir hatten ja nicht umsonst vor kurzem den blablameter hier im Foru als Fred.
    Vll. ein Beispiel, was ich damit meine:
    Zitat Zitat von Tasmanier Beitrag anzeigen
    Diese beschreiben jeweils eine Art von naturbelassenem Steinsalz, welches nicht wie das herkömmliche "Kochsalz" chemisch aufbereitet wird, bzw mit künstlichen, veränderten Zusatzstoffen modifiziert.
    Mehr schrieb ich nicht. Und diese Naturbelassenen "Salze" enthalten bis zu 90 verschiedene Komponenten, je nach Herkunft usw. nicht nur NaCl. Lesen & Verstehen, bitte.
    Wir können ja auch gern uns hier über die verschiedenen kristallinen Strukturen der "Salze" uns austauschen, macht aber wenig Sinn, oder?
    Kommt dem ja inhaltlich schon nahe:
    Zitat Zitat von http://www.keltensalz.at/index.php?id=42
    Ursalz in seinem natürlichsten Zustand setzt sich aus 84 chemischen Elementen (42 organisch messbar, und 42 nur noch bioenergetisch messbar) zusammen.
    Ich lese und ziehe daraus meine Schlüsse.
    Aber, wie gesagt: Ich bin etwas Übersensibel bei diesem Thema - kein Mensch ist perfekt

    LG,

    Maresi

  10. #26
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von quarim Beitrag anzeigen

    Mein Fazit: Beim totalen Zusammenbruch der Zivilisation macht man sich auf ans Meer,....
    Salz eignet sich vorzüglich als Händler- und Tauschware, von daher wird man's nach dem totalen Zusammenbruch am besten von anderen Leuten eintauschen. Es von Meer zu mir zu transportieren überlasse ich dann den Händlern.

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Zitat Zitat von Gnomkeller Beitrag anzeigen
    Oder in einem Eisenkessel das Wasser kochen bis es verdampft ist.
    Schau mal auf Deine nächstbeste MINERALWasserflasche drauf oder bei Deinem Wasserversorger nach dem Gehalt an NaCl in diesen Wässern. da musst Du idR ganze Badewannen voll Wasser eindampfen, um ein kleines Häufchen NaCl zu bekommen. Und das ist dann alles andere als rein, das meiste im Rückstand (Volksmund: "Kalk") sind meistens Calcium- und Mangesiumcarbonate bzw. hydrogencarbonate.


    (Salz ist eines der wenigen Dinge, wo ich mehr als die 2-3 Monate eingelagert habe. Es ist spottbillig und quasi ewig haltbar und man braucht nicht viel davon. Es ist eben auch ein prima Tauschobjekt. Aber das war halt nicht die Frage des Threads)
    Geändert von Cephalotus (15.12.2012 um 13:53 Uhr)

  11. #27
    Rasmuson
    Gast

    Standard

    Für mich ist Salz wirklich ein essenzieller Teil, vor allem wenns um Selbstversorgung geht.
    Vor allem weil irgendwann die Kühltruhe voll Fleisch überquillt und man froh ist wenn man was davon einsalzen und räuchern kann oder auch nur einsalzen.
    Vor allem möcht ich nicht auf den Geschmack eines frisch geräucherten Fisches verzichten.
    Auch für Käseherstellung ist es sehr wichtig, zumindest für die meisten Käsesorten.
    Woher man Salz am besten bekommt darüber kann ich nicht viel Sagen ausser das ich es einlagere.
    Tierlecksteine sind echt günstig und auch unraffieniert.

  12. #28
    hspler
    Gast

    Standard

    Für den Fall eines Falles möchte ich Euch schon jetzt auf die "Salzlampen" aufmerksam machen. Vielleicht hat die ja jetzt schon der ein oder andere von Euch zuhause...

  13. #29
    Johann
    Gast

    Standard

    Zum würzen ist Asche ein guter Salzersatz, da die bei der Verbrennung zurückbleibende Asche die nicht verbrennbaren Salze im Holz enthält.
    Also kann man seine Suppe mit Asche statt Salz würzen.
    Der Vorteil ist, dass man Asche beim Kochen in der Wildnis eh hat.
    Des weiteren eignet es sich mit Holzkohle (antibakteriell) zusammen als Zahnpasta, früher wurde dafür auch Salz statt Asche verwendet.

  14. #30
    Stefan
    Gast

    Standard

    Das mir der Asche ist ein guter Rat, den ich zu Anfangs dieses Fadens gerade im Kopf hatte. Jeder der schon einmal - wie ich - angeheitert eine Zigarre geraucht, damit rumgespielt und sie mit der glühenden Seite wieder in den Mund gesteckt hat, wird den Geschmack der kalten Glut auf der verbrannten Zunge als "würzig" beschreiben. Viele Mineralien, darunter auch hohe Natriumanteile, enthält einmal mehr die Brennessel. Schmeisst also in euren Eintopf etwas Asche mit rein, kocht das ganze mit Brennesseln zusammen und donnert am besten gleich noch ein Paar Kiesel in die Brühe. Packt noch ordentlich gestampfte und geröstete Insekten hinein und verkocht die ganze Masse zu einem ordentlichen Mus. Ihr könnt diesen Matsch dannach noch zu leckeren Burgern pressen und über dem offenen Feuer braten. So bekommt ihr kostenlos einen Haufen an Vitaminen, Mineralien und Proteinen.

    Den eigenen Schweiss zu trinken verhält sich in etwa so, wie den eigenen Urin zu trinken. Der menschliche Körper ist kein Perpetuummobile und irgendwann wird mit dieser Methode nicht mehr viel an Salzen im Schweiss vorhanden sein. Sich die Haut abzulecken erhöht ausserdem die Gefahr, mit Krankheitserregern die man auf den Weg gestreift hat, in näheren Kontakt zu kommen. Generell sollte schwitzen ohnehin in jeder Klimazone vermieden werden.



    Was mir hier gerade im Forum etwas aufgefallen ist, ist ebenfalls ein gefährlicher Krankheitserreger, der sich Klugscheisserei nennt. Ich bin schon eine Weile in diesem tollen Forum unterwegs und es wäre schade, wenn diese "Seuche" die tolle Atmosphäre und die lehrreichen Inhalte hier nachhaltig schädigen würden. Allgemein habe ich festgestellt, dass gerade beim Survivalisten und Bushcrafter immer mehr eine Materialschlacht an Equipment und eine verbale Schlacht an Fachvokabular wuchert und gedeiht. Wenn jemand also 15 kg Salz benötigt, um einen Nachmittag am See zu verbringen, oder jemand geradezu selbstherrlich eloquent das Wort "Terminologie" in den Raum erbricht und diesen gehobenen Ausdruck dann im selben Satz mit "Blablameter" ad absurdum führt, frage ich mich derweilen, ob ihr nicht zu viel Zeit am PC und zu wenig in der freien Natur verbringt.


    Versalzt die Suppe nicht.

    Stefan

  15. #31
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    Zitat Zitat von Maresi Beitrag anzeigen
    Eine relativ einfache Salzquelle ist Asche. Sie enthält eine ganze Reihe von Salzen und kann zur Not auch zum Würzen von Lebensmitteln genommen werden.
    Hallo Maresi, Johann

    hier muss ich leider widersprechen. Es ist richtig, dass Asche (falls Du Holz- und Pflanzenasche meinen solltest) "eine Reihe von Salzen" enthält, das sind aber, was die Alkali- und Erdalkalimetalle angeht, durch die Bank Kalium- und in geringerem Umfang Magnesiumsalze. Im Gegensatz zu Tieren ist für Pflanzen von den Alkalimetallen nur Kalium essentiel. Für die meisten Pflanzen ist Natrium sogar ausgesprochen schädlich. Halophyten tolerieren Natrium, brauchen es aber auch nicht.

    Meinen Natriumbedarf würde ich aus Pflanzenasche nicht decken können.

    @Stefan, die Zunge lässt sich täuschen! Auch Kaliumchlorid schmeckt "irgendwie würzig" und kochsalzartig, im tierischen und menschlichen Organismus kann Kalium aber nicht die Rolle von Natrium übernehmen.

    viele Grüsse

    Matthias

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Zitat Zitat von Maresi Beitrag anzeigen
    Mir wurde bei einer Führung in einer Saline erklärt, dass der Unterschied zw. Kochsalz und Streusalz lediglich das Ausmaß an Trennmittel ist (erhöht bzw. sichert die Rieselfähigkeit).
    Hallo Maresi,

    Streusalz ist nicht gereinigt. Die oft rosa bis rötliche Färbung stammt - wie bei den schon erwähnten Salzlampen - von Verunreinigungen mit Eisensalzen. Solche Verunreinigungen kommen übrigens auch oft bei Mineral- und Trinkwasserquellen vor und die werden sehr gründlich entfernt. Warum? Lasst Euch mal ein Körnchen eines löslichen Eisensalzes - ich empfehle FeCl3 oder FeSO4 - langsam auf der Zunge zergehen. Der Geschmack ist einfach nur metallisch und widerwärtig. Wird meiner Meinung nach nur noch von Mangan- und Kupferverbindungen getoppt.

    Meint

    Matthias
    Geändert von Waldschrat (28.09.2013 um 23:01 Uhr)

  16. #32
    urbanrolli
    Gast

    Standard

    wie gut, das ich nie mit salz würze, in diversen sachen ist eh schon salz drinn, im speck z.b.
    aber ich mag kein salz und mach auch nie welches ins essen...ausser beim brotbacken......aber kein jodsalz...

    dafür habe ich 2 schränke voller gewürze, von kurkuma,curry, minze, kräuter,uvw.....
    da schmecke ich die sachen, die ich esse noch raus....

    und so schlechtkann nix schmecken, das ich ne imbussbude brauche...ich würde auch ne schale reis essen, oder haferflocken mit wasser...
    sowas von egal.....

    ausserdem soll das salz ned gut für den blutdruck sein...

    mit zuviel salz würzen macht den geschmack kaputt.....nacl im kh, als schutz vorm dehydrieren, und zum inhalieren für die bronchien.
    ansonsten ein nogo....

    lg urban-rolli

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