Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 17 bis 20 von 20

Thema: Petroleumofen oder Gasheizung - Was macht Sinn in der Mietwohnung

  1. #17
    Eule
    Gast

    Standard

    In meinem kleinen Campingmobil - ein Renault Trafic - habe ich am Boden eine Lüftung und oben unter dem Dach Lüftungsschlitze. Heizen tue ich mit einem roten, runden Petroleumofen, den es im Yachtzubehör gibt. Pro Minute heizt der kleine Kerl mein Auto um genau 1° auf. Funktioniert hervorragend und ohne irgendwelchen Problemen. Nur wenn ich schlafe schalte ich den Ofen sicherheitshalber aus. Zerstreue die Bedenken, achte auf etwas Lüftung und erfreue dich an der Wärme.

    Wenn ich mir bedenke was eine Zentralheizung kostet frage ich mich schon, warum nicht mehr mit solchen Petrolöfen geheizt wird. Wie ich las werden in Frankreich und auch in Japan viele Häuser damit geheizt. Nur bei uns in DACH funktioniert das nicht. Hier sterben die Menschen angeblich gleich reihenweise an Kohlendioxidvergiftung daran. Es gibt übrigens auch Kohlendioxidmelder, ähnlich wie Rauchmelder.

    Petroleum hat den Vorteil dass es flüssig ist. Wenn es ausläuft sieht man es, Gas nicht. Gas ist unter bestimmten Umständen explosiv, bei Petroleum besteht diese Gefahr nicht. Klar, brennbar ist beides.

  2. #18
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Der Themeneröffner ist ja nicht mehr anwesend.

    Meine Empfehlung wäre gewesen, auf dem Balkon zu rauchen und sich nicht die Bude vollzuqualmen, dann muss man auch nicht "mehrmals pro Stunde lüften".

    Für den Alltag(!) ist es quasi unmöglich in der Mietwohnung die Heizwärme billiger als die Zentralheizung bereit zu stellen. Die Lösung kann also nur darain liegen, den Verbrauch zu reduzieren. Lüften ist wichtig, aber in normal bewohnten Räumen reicht kurzes Stoßlüften alle 2-3 Stunden aus, in den Räumen, in denen man sich nicht aufhält reicht auch 1x am Tag.
    Das gilt in Wohnräumen mit modernen und dichten Fenstern, in Altbauten sind die Fenster oft so undicht, dass man quasi nur im Sonderfall lüften muss. (z.B. beim Kochen).

    Irgendwlche Petroleum oder Gasöfen in Innenräumen bnei gekipptem Fenster aufzustellen führt nicht zu Kosteneinsparung, sondern erhöht den Energiebedarf deutlich und das auch noch mit Energieträgern, die typischerweise in der Flasche verpackt wesentlich teurer sind als z.B. das Gas aus der Gasleitung oder das Heizöl im Tank.

    mfg

  3. #19
    Laurie
    Gast

    Standard

    Wie auch schon in einem anderen Beitrag angeschnitten, würde ich versuchen so unabhängig vom Staat zu werden wie irgendmöglich. Auch wir werden einen Kohleofen in unser Häuschen einbauen. Bei Mitewohnungen musst du allerdings alle baulichen Veränderungen mit dem Vermieter absprechen. Ein Petroleumofen könnte aber vielleicht trotzdem möglich sein.
    Es ärgert mich was immer man auch macht doch irgendwie abhängig zu bleiben. Trotz unseres Umzugs aufs Land werden wir beipsielsweise immer noch abhängig sein. Auch darauf, dass seine Post einen erreicht ist man schließlich angewiesen. Für den Umzug habe ich schon jetzt hier: http://www.nachsendeauftrag.net/ einen Nachsendeauftrag beantragt. Am liebsten würde ich unsere kleine Familie komplett selbst versorgen. Aber auf manche gesellschaftlichen Konventionen wie etwa eine Krankenversicherung kann ich nur im Notfall verzichten, da wir kleine Kinder haben.

  4. #20
    ID 940
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Laurie Beitrag anzeigen
    Auch darauf, dass seine Post einen erreicht ist man schließlich angewiesen. Für den Umzug habe ich schon jetzt hier: http://www.nachsendeauftrag.net/ einen Nachsendeauftrag beantragt.
    Du gibst an eine online Fremd-Firma (GmbH) deine Adresse raus, weil es bequemer ist ? AGBs gelesen ?

    Wir vertrauen wenn schon dann der Post. Schlimm genug, dass heutzutage mit online Aufträgen zu leichtfertig (Mailbestätigung reicht oft aus) umgegangen wird, meiner Meinung eine Fehlentwicklung, das öffnet Tür und Tor für Mißbrauch ... für mich zählt der Umgang mit den eigenen Daten heutzutage zu den wichtigsten Vorbereitungsmaßnahmen, gerade wenn man sich im Internet bewegt. Deshalb meine Anmerkung an dieser Stelle, einfach mal ´nen Link auf einen Drittanbieter posten ohne jegliche Hinweis auf datenschutzrelevanten Hintergründe halte ich grenzwertig.

    Dabei hatte ich den Eindruck auf deinem übrigen Text, dass dir Unabhängigkeit so wichtig sei ?

    Eine Krankenversicherung würde ich keinesfalls unter "gesellschaftliche Konventionen" fassen, das sind schlicht Verträge wie jede Versicherung und unterliegen der Risikoüberlegung. In anderen Ländern fehlt der Versicherungszwang, das ist richtig, aber die Grundlage ist Gesetz. Die Folgen sieht man v.a. bei den ärmeren Teilen der Bevölkerung oder bei Lebensbrüchen nach Schicksalsschlägen, Arbeitsplatzverlust oder sonstigen persönlichen Krisen, fällt man aus dem sozialen (gesetzlich vorgegebenen) Netz, muss man ganz schön kämpfen um wenigstens wieder den Ausgangszustand zu erreichen.

    Sicherheit macht abhängig. Aus der Gewöhnung, dass bestimmte Standards selbstverständlich geworden sind.

    Unsicherheit in vielen Lebensaspekten jedoch verhindert das Zur-Ruhe-Kommen, das Zustandekommen "normaler" Lebensläufe (Schule > Ausbildung > Beruf > Partnerschaft > Familiengründung > Rücklagenbildung > Unterstützungsleistung innerhalb der Familie u.ä.), Unsicherheit als Dauerstand bewirkt Existenzängste und macht krank.

    "Vom Staat" unabhängig werden ist sehr pauschal gesprochen. Als ob der Staat für die konkrete Heizenergie sorgt. Auch das ist privatwirtschaftlich geregelt, nur die Rahmenverträge für In- und Export, Transport, Vertragssicherheit u.v.a. begleitende Aspekte werden durch "staatliche" Gesetze berührt.

    Bei jungen Familien beobachte ich oft eine Hinwendung zu den Hintergründen unseres Alltagslebens, wir sind als Durchschnittsmenschen in einer Konsumgesellschaft tatsächlich "abhängig" in vielerlei Hinsicht. Doch das zu verteufeln und als absoluten Irrweg hinzustellen, halte ich die falsche Zielrichtung. Komplexe Gesellschaften und Wirtschaftssysteme benötigen Vernetzung bzw. Abhängigkeiten, die zeitlich sehr eng definiert sein können. Das halte ich für unser Hauptproblem, deshalb das Motiv, Vorratshaltung zu betreiben und den Zeitaspekt zu entzerren. Sich zumindest einen Puffer einzurichten, ohne gleich in Torschlußpanik alle "Abhängigkeiten" zu verwerfen, sich ins andere Extrem des Selbstversorgers zu stürzen, ohne die Grundlagen dafür geschaffen und möglichen Folgen überdacht zu haben.

    Gerade mit (jungen) Familien sind oft die finanziellen Spielräume enger, die Wünsche der Beteiligten treiben auseinander und längerfristige Planungen sind erschwert, im Gegensatz zum allzeitverfügbaren, am Arbeitsmarkt nachgefragten Single ohne Bindungen.

    Trotzdem zeigen Familien oft mehr Interesse an Prepardness, weil ... gut da fallen mir viele Gründe ein, das wird leider noch mehr off topic.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Was macht Sinn: Beil / Tomahawk / Machete / Bowie
    Von Jo_Fetz im Forum Werkzeug & Geräte
    Antworten: 59
    Letzter Beitrag: 04.03.2016, 10:07
  2. Hirse macht es Sinn diese einzulagern?
    Von DerGerald im Forum Vorräte
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 04.02.2015, 13:29
  3. Heizlüfter (Ausfall der Gasheizung...) ?
    Von Maggi56 im Forum Licht & Wärme
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 27.11.2012, 17:14
  4. Euronoten nur mit X, Sinn oder Unsinn?
    Von Tyr im Forum Finanzen
    Antworten: 43
    Letzter Beitrag: 07.02.2010, 15:09

Benutzer, die dieses Thema gelesen haben: 0

Derzeit gibt es keine Benutzer zum Anzeigen.

Stichwörter

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •