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Thema: Welche Windeln für den Ernstfall

  1. #1
    Previval-Anfänger
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    Standard Welche Windeln für den Ernstfall

    Hallo zusammen,

    Vorerst einmal, wenn das Thema hier falsch sein sollte bitte ich um Entschuldigung, aber Gesundheit erschien mir noch am logischsten da es ja um Hygiene geht.


    nachdem wir eine 2jährigen Sohn haben, der bisher noch nicht "sauber" ist und wir im Sommer 2014 unser zweites Kind erwarten beschäftigt mich derzeit das Thema Hygiene, also Windeln bzw die Alternativen dazu.

    Natürlich haben wir immer einen Vorrat an "normalem" Wegwerfwindeln, der etwas für 2 - 3 Wochen reichen dürfte.

    Allerdings dürfte es wohl schwierig werden, viele Windeln bei einer Flucht von zu Hause mitzunehmen, zumal wenn diese zu Fuß erfolgen sollte. Mehr als zwei bis drei Tage is da platztechnisch im Rucksack einfach ned drin.
    Auch dürfte bei so manchem Szenario die Versorgung mit Windeln durch die ansässigen Supermärkte etc wohl auch nicht mehr gewährleistet sein.

    Daher meine Frage an die Eltern unter euch: wie löst ihr das Problem?

    ich hatte daran gedacht mir evtl ein paar Stoffwindeln mit überhose zu zulegen und dann noch ein bis zwei Rollen von dem Flies zum aufsaugen der Flüssigkeiten (würde dann laut Hersteller für etwa 200 Windeln reichen) und man könnte da bestimmt noch improvisieren wenn das Flies mal verbraucht ist.

    hat jemand von euch mit Stoffwindeln schon Erfahrungen gesammelt?

    oder habt ihr vll noch andere Ideen wie man das Problem lösen könnte?

    danke euch schon mal.

    LG,
    sabrina

  2. #2
    Previval-Fortgeschrittener Avatar von Basmyr
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    Standard

    Hier irgendwo wurde das Thema schon einmal besprochen. Da wurde die Technik "Windelfrei" vorgestellt.
    Diese basiert darauf, dass man als Eltern das Kind sehr gut kennt und bei Auffälligkeiten im Verhalten das Kind über ein "Klo" (irgendein Gefäß) hält, damit es sich dort erleichtern kann. Dazu wird dann ein Codewort genannt, wobei das Kind irgendwann lernt, dieses als Aufforderung zur Entleerung zu nutzen. Diese Technik hat natürlich den Nachteil, dass es mal in die Hose gehen kann. Aber da kann man dann mit Windeln aushelfen. Vorteile wären ein gesünderes Hautbild, da der Kontakt der Exkremente mit der Haut auf ein Minimum reduziert wird und eine früher beginnende Ausscheidungskontrolle beim Kind gefördert wird.

    Schau mal bei Youtube, da wird es ganz gut erklärt.

    Ansonsten wäre meine Empfehlung, mit Augenmerk auf eine längere Krise, Stoffwindeln zu nutzen. Besonders, weil mit den modernen Windeln sehr schnell viel Müll entsteht, der entsorgt werden muss.

  3. #3
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    Hallo Basmyr,

    danke für deine Antwort.

    das mit dem windelfrei habe ich schon mal,gehört, stelle es mir aber im normalen Alltag als eher schwierig vor wenn man zum Beispiel mit'm Auto unterwegs ist und das Kind im Maxi Cosi sitzt wird's schwierig mit dem beobachten geschweigenden dem rechtzeitig aus dem Maxi Cosi abschnallen und ausziehen bevor es in die Hose geht und für die Krise würde ich es durchaus probieren, allerdings denke ich, dass dann sowohl Eltern als auch das Kind eine zeit brauchen werden um sich umzustellen.

    ich denke ich werde dann wohl nach ein paar Stoffwindeln Ausschau halten und mich auf die Suche nach Webseiten etc. Begeben, die das Thema behandeln - bin was Stoffwindeln betrifft absolut unerfahren
    Geändert von LittleQ (17.12.2013 um 23:18 Uhr)

  4. #4
    auf eigenen Wunsch gelöscht
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    Hallo LittleQ, ...

    ich wurde 1968 noch mit Stoffwindeln gewickelt. Scheinbar war das auch noch lange in der ex. DDR so üblich.

    Die Windeln wurden dann ausgekocht. Das geht auch mit der Waschmaschine. Auf einer"Flucht" stelle ich mir das etwas mühsam vor, müsste aber gehen. ( vorausgesetzt Feuer machen ist möglich )

    Hier mal 2 Links von Tante Goggle, ...

    http://www.g-i-o.ch/html/windel_gesc...hte.htm#Link03

    http://www.stoffwindelcompany.at/inf...fwindeln-.html

    MfG, Mike

  5. #5
    Fischer
    Gast

    Standard

    Stoffwindeln wären für so einen Fall die 1. Adresse,vor einigen Jahren, als es noch keine Einwegwindeln gab,kannte man auch nichts anderes und wir sind auch groß geworden.
    Natürlich steht auch einiges an Arbeit dahinter.
    Lg, Fischer

  6. #6
    tomduly
    Gast

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    Hallo,

    war bei uns auch ein Thema der Krisenvorsorge. Die Haupterkenntnis: die Kleinen werden schneller "stubenrein", als es bislang grosse Krisen zu uns geschafft haben. Wir hatten immer einen Wegwerfwindel-Vorrat für 1-2 Monate, hatten Stoffwindeln (die braucht man ja eh als Latz, Kleckerschutz beim Stillen etc.) und fingen auch recht bald mit einem festen Töpfchen-Rhythmus an. Nahrungsaufnahme, Verdauung und Ausscheidung laufen ja auch bei einem Kleinkind nicht völlig chaotisch ab, sondern nach einem bestimmten Rhythmus - natürlich auch abhängig von der Nahrung, Gesundheitszustand, Umfeld usw. Aber das erkennt man irgendwann. Dann braucht man eigentlich nur noch eine Windel zur Nacht, was den Windelverbrauch drastisch reduziert. Unser Kleiner wurde mit 3 Jahren relativ schnell trocken, so dass wir am Ende unsere gelagerten Windelbestände verschenken konnten. Wir hatten dann eine zeitlang noch die "Autofahrten-Pampers", v.a. weil wir regelmässig zu den Schwiegereltern mit 600km Anfahrtsweg reisen. Ein sattes Kind schläft gut und man kann "durchfahren". Heute hat unser Kleiner seine Ausscheidungen sehr gut im Griff, Rekord war kürzlich ein einziger Pipistopp auf 10h Rückreise von Italien, da hatte Mama eher zu kämpfen

    Grüsse

    Tom

  7. #7
    Paddy
    Gast

    Standard

    Hallo LittleQ, hallo zusammen,

    wir haben immer (Wegwerf)Windeln für 1+ Monat zu Hause, damit würden sich kleinere Krisen problemlos überwinden lassen, was danach käme - da wird sich dann schon was finden. Stoffwindeln bevorraten wir nicht, da uns der Aufwand des Waschens (gerade wenn z.B. kein Strom für die Waschmaschine zur Verfügung stünde) zu groß erscheint. Müllsäcke sind auch ausreichend vorhanden.
    Eine Flucht (im Sinne von dauerhaftem Verlassen des Hauses) ist nicht geplant, und wenn denn nötig hat man da wahrscheinlich auch nicht die Möglichkeit die Stoffwindeln zu waschen.
    Weiterhin ist es ein absehbares Problem, ich hoffe eben auch, dass auch der Kleine (jetzt 1,5 J) sauber wird bevor es zu einer ernsthaften Krise/Katastrophe kommt.

    Gruß
    Paddy

  8. #8
    Previval-Anfänger
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    Hallo zusammen,

    danke euch für die vielen Antworten und die tollen und informativen Links, war interessant zu lesen.

    Ich denke, es haben beide Windelarten ihre Vor- und Nachteile und natürlich sind Wegwerfwindeln die bequemere Lösung, allerdings denke ich, dass es wenn der Müll mal nicht mehr abgeholt wird doch irgendwann zu einer recht unangenehmen Geruchsbelästigung kommen könnte, da Müllsäcke nicht 100% luftdicht sind.
    Unser zweijähriger is im Windelverbrauch mittlerweile doch recht handsam, so das von ihm nicht allzuviel anfällt, aber bei einem neugeboren welches gestillt wird können das locker mal 8 Windeln oder mehr am Tag sein, so dass sich da dann in relativ kurzer Zeit recht viel Müll anhäufen würde.

    Für den Großen werde ich wahrscheinlich keine extra Stoffwindeln mehr kaufen, da er bereits anfängt zu sagen wenn er aufs Klo muss und ich so die Hoffnung habe, dass er bis zum Sommer trocken sein wird, zumindest untertags und die eine Windel nachts würde dann nicht mehr so ins Gewicht fallen und zur Not sind ja noch einige Mullwindeln im Hause

  9. #9
    jonn68
    Gast

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    Aus Erfahrung kann ich Stoffwindeln von Popolino empfehlen, damit sind unsere Kinder gewickelt worden.

  10. #10
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    Hallo jonn86,

    danke für den Tipp, hab mich heute Mittag mal ein wenig in das Thema eingelesen und finden die Windeln von Popolino sehr interessant und wir sind ernsthaft am Überlegen ob wir fürs Baby dann nicht generell Stoffwindeln verwenden. Ist vom wickeln her anscheinend nicht komplizierter als bei den Wegwerfwindeln was es auch für die Omas/Opas einfach machen dürfte das kleine mal zu wickeln (zumindest bei denen von Popolino).
    Wir werden uns auf jeden Fall ein Testpaket bestellen und wenn sowohl wir als auch das Baby damit zurecht kommen, dann werden die Wegwerfwindeln wohl mit dem Trockenwerden unseres 2jährigen aus dem Hause verband

  11. #11
    DerGerald
    Gast

    Standard

    Hallo,
    Ich versuche mal meine Gedanken zu Windeln nieder zu bringen, könnte etwas konfus werden, also bitte nicht in der Luft zerreißen.

    Babies sind ja recht klein und kühlen deshalb schneller aus als Erwachsene. Wasser leitet Wärme schneller von Körper weg als Luft, deshalb sollten Kinder und speziell Babies, die sich ja nicht so viel bewegen, immer schön trocken sein damit sie nicht so schnell abkühlen.

    In einer Flucht Situation hat man jetzt nicht immer gleich mal Zeit sein Kind zu wickeln, wenn es sich nass macht. Ist es jetzt auch noch s..kalt, dann könnte ein nasser Hintern, oder gar ein Windelüberlauf durchaus tödlich für das Kind sein, wenn man das nicht in absehbarer Zeit behebt.
    Beim Wickel sollte es dann auch schnell gehn, da dabei das Kind ja quasi nackt und im Freien ist.

    So das sind jetzt mal die Gedanken zur Situation an sich.

    Das Wickelsystem sollte also dicht, auch feucht noch warm und schnell wechselbar sein. Das alles spricht mm gegen Stoff - und für Einwegwindeln.
    Außerdem sollte man fürs wickeln erstens die richtige Technik und ein schnell aufgebautes Zelt oder eine Art Wickelplatz haben, der trocken und warm ist. Im Sommer kein Problem, im Winter schon eine Herausforderung.

    Außerdem ist wohl nicht gleich mal Zeit die Stoffwindel zu waschen, also was damit tun? In einen Sack rein oder an den Rucksack hängen?
    Wieder gewinnt die Einwegwindel.
    Es gibt auch so Windeleinlagen, vielleicht sind die ja tauglich, um zumindest das kleine Geschäft aufzufangen und die Wickel Zeit zu minimieren?

    Außerdem sind trockene Kinder im Normalfall leiser als nasse. Das kann auch mal entscheidend sein.

    So das wäre auch schon. Vielleicht besteht ja Interesse an der Entwicklung einer "Outdoorwindel" und einem "Survivalschnellwindelwechselzelt"

    Gruß
    Gerald

  12. #12
    jonn68
    Gast

    Standard

    Also Popolino Stoffwindeln sind sehr schnell gewechselt auch nicht länger als eine Pampers.

    Negativ: waschen, wo bewahrt man die dreckigen Windeln auf
    Positiv: nehmen nicht viel Platz weg, vor allem kann man sie sehr lange benutzen, Pampers gehen irgendwann aus, und ob man in Krisenzeiten dann noch welche bekommt...

  13. #13
    littlewulf
    Gast

    Standard

    Moin @All,

    Vielleicht besteht ja Interesse an der Entwicklung einer "Outdoorwindel" und einem "Survivalschnellwindelwechselzelt"
    *wechschmeiß* lol

    Ich muss sagen wir lösen das Problem ganz unkonventionell. Es gibt da diesen online Shop http://www.windeln.de/ .
    Dort kaufen wir immer Windeln für 6 - 8 Wochen. Wenn die vorletzte BigBox aufgemacht wird bestellen wir nach.
    So haben wir immer für mindestens 2-3 Wochen Windeln im Haus. Damit lässt sich eine kürzere Krise locker überstehen.
    Wenn es länger dauert haben wir ausreichend Stoffwindeln die wir im Alltag als Allzwecktücher für die Kleinen nehmen.
    Bei völligem, dauerhaften Ausfall der Infrastrukturen könnten wir die Windelgeschichte ganz langsam auslaufen lassen
    und uns zunächst um in dem Fall erst einmal wichtigere Dinge kümmern. Später würden wir dann darauf zurück kommen die
    Flöhe möglichst schnell trocken zu bekommen.

    Soweit unser Plan.

    Schönen Gruß
    littlewulf

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