Seite 3 von 7 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 33 bis 48 von 97

Thema: Meine "Monatskiste"

  1. #33
    Hafiss
    Gast

    Standard

    Hallo

    Was mich da an der Monatstonne stören würde wäre die doch aufwändige Zubereitung von Mehl/Backmischung und Hülsenfrüchten. Wenn ich mir da eine Flucht vorstelle und es regnet seit drei Tagen und ich sollte einen Backofen bauen und dann Brot backen, wie lange soll das dauern? Und dann noch Roggenmehl was hohe Temperaturen erfordert und eine abfallende Backtemperatur. Auch die Hülsenfrüchte sollten Stunden vorher eingeweicht werden, damit sie dann nur noch 45 Minuten kochen müssen um weich zu werden. Mir wäre das alles auf einer Flucht zu aufwändig und zu zeitintensiv. Warum nimmst du statt Mehl/Backmischung und Hülsenfrüchte nicht einfach Reis und Nudeln, die müssen zwar auch gekocht werden aber mit viel weniger Aufwand.

  2. #34
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
    Registriert seit
    03.03.2014
    Beiträge
    1.147
    Themenstarter

    Standard

    Schweres Thema. Ich merke schon.
    Versteht mich nicht falsch, wenn ich bei manchen Vorschlägen gegen argumentiere (@Cephalotus).
    Jeder hat so seine Essgewohnheiten und das ist dann natürlich erst mal schwierig auf einen Nenner zu kommen.

    Also was ich jetzt gemacht habe. Ich habe die 250g Dose Dauerbrot raus geschmissen und eine kleine Packung Pulverkaffee (zur Not trinkt man ihn Türkisch) eingepackt.
    Die 250g Dauerbrot machen den Braten auch nicht Fett, wenn sie fehlen. Der Kaffee kann aber schon immens die Stimmung heben! Da habt ihr Recht.
    Außerdem habe ich noch 3 kleine 75g Tafel Bitterschokolade rein gequetscht bekommen.

    Von den Brotbackmischungen will ich auf keinen Fall raus nehmen. (Ich esse sehr viel Brot, ganz darauf zu vezichten wäre der Horror)
    Ich fahre beruflich den Blau-Weißen-Partybus und meine Angetraute ist Krankenschwester, mehr als einen Fladen bekommen wir mit Mehl nicht hin.
    Mit einer Brotbackmischung bekomme sogar ich ein einigermaßen genießbares Brot hin.
    Dazu kommt die Abwechslung. Im Kaufland gibt es die 1kg Backmischung, aus der man 2 500g Brot backen kann, in zig verschiedenen Sorten.
    So viele Zutaten kann ich gar nicht einpacken, das ich diese Abwechslung erreiche.

    Auch das Milchpulver und den Honig finde ich super. So könnte man sich auch mal ein dünnes Müsli, mit den Haferflocken die schon drin sind, machen.
    Ich weiß aber nicht wie ich die da noch rein bringen soll! :traurig:

    Und natürlich habt ihr Recht, das "on the Run" so eine Brotbackmischung nicht der Renner ist.
    Aber kann ja auch sein das wir uns hier eingraben müssen. Genau das ist das Problem.
    Nehme ich jetzt die Backmischung ganz raus, weil im Wald backt es sich sehr unbequem und tue stattdessen was anders rein,
    fehlt mir das Brot wenn wir hier Zuhause ausharren müssten.

    Volles Korn zu lagern, kommt für mich gar nicht in Frage.
    1. Wir leben in einer Wohnung - begrenzter Platz
    2. Ich habe keinen Bock in der Krise an Mutterkorn zu erkranken. Dann hab ich nämlich richtig den Puck in der Fresse.
    3. Im Falle das wir wirklich hier abhauen müssen, ist das einfach viel zu umständlich zu transportieren.
    Geändert von ID 6436 (09.04.2014 um 20:03 Uhr)

  3. #35
    KUPFERSALZ
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Hafiss Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir da eine Flucht vorstelle und es regnet seit drei Tagen und ich sollte einen Backofen bauen und dann Brot backen, wie lange soll das dauern?
    Die Bauzeit für den Ofen beträgt 5 min. bei einer Backzeit von 4 h. Das Geht folgendermaßen:

    Man nehme einen großen Topf in den man einige Reißzwecken (ohne Kunststoff) als Abstandshalter legt und einen kleinen Topf (ohne Deckel) darauf mit den Teig stellt. Dann entzündet Mann oder Frau ca. 9 Teelichter unter dem Topf und wartet bis sie ausgebrannt sind und fertig ist das Brot. Alles was man brauch ist etwas Zeit und einen windstillen Platz.







    stellt die Kerzen aber nicht zu dicht sonst entzündet sich irgendwann das Wachs durch die große Hitze direkt das sieht dann so aus:



    Nennen tut sich das ganze der Prepperofen. Ich habe das mal etwas ausführlicher mit Bildern untermalt, da diese Methode schon eine ganze Weile nicht mehr angesprochen wurde und einigen sicherlich noch nicht bekannt war.

    @ Another Cold Day
    Lege doch einfach noch Trockenhefe zu den Brotbackmischungen die du dann noch zusätzlich mit einmischst.

    Gruß KUPFERSALZ


  4. #36
    moleson
    Gast

    Standard

    Natürlich kann man Brot draussen backen. Das machen x Völker ohne lange nach zu denken. Ist dann natürlich Fladenbrot, man braucht selbst keine Pfanne geht gut mit einem heissen Stein.

    Hier habe ich mir bei einer Wanderung mein Fladenbrot gebacken, mit noch Speckstückhen drin.




  5. #37
    Hafiss
    Gast

    Standard

    Hallo

    Ja, das man Brot draußen backen kann glaube ich gerne, obwohl das in Winter, bei viel Wind oder im Regen viel schwieriger ist. 4 Stunden Backzeit sind eine ganze Menge Zeit und das auf der Flucht? Reis oder Nudeln brauchen 15 Minuten um gar zu werden. Ich weis nicht ob man im Extremfall soviel Zeit zum Kochen hat und wenn dann noch Winter ist oder Regen... kann es sein das es noch länger dauert oder das man gar nichts zum essen bekommt.

  6. #38
    KUPFERSALZ
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Hafiss Beitrag anzeigen
    4 Stunden Backzeit sind eine ganze Menge Zeit und das auf der Flucht?
    Ich weiß ja nicht wie du dir deine Flucht vorstellst aber ich werde sicherlich nicht 24 h am laufen sein und sobald man in einem Haus untergekommen ist (es verschwinden ja nicht plötzlich sämtliche Bausubstanz) sollte es auch Töpfe geben. Außerdem wird man auch irgendwann mal hoffentlich wo ankommen und wenn es in einem provisorischen Zeltlager ist. Das ich mich mit dem Rucksack zu Fuß durch die deutschen Wälder schlage sehe ich aus jetziger Perspektive nur als aller letzte und die schlechteste aller möglichen Optionen obwohl ich es könnte. Und dann wird man wahrscheinlich eh keine Monatskiste mit dabei haben.

  7. #39
    Hafiss
    Gast

    Standard

    Hallo

    Fluchtscenarien gibt es sicher viele mit vielen unterschiedlichen Bedingungen. Wenn man aber die Monatskisten mitnehmen kann, dann wohl nur im Auto oder was größerem. Ich weis nicht ob ich mir auf der Flucht unterwegs die Zeit nehmen kann 4 Stunden lang ein Brot zu backen. Stell dir mal vor man kommt nach langer Fahrt an einer Autobahnraststätte an und muss sich 4 Stunden lang ein Brot backen bis man was zu essen hat. Es kann ja sein das man die Zeit hat und auch die nötigen Brennstoffe dafür aber was wenn nicht? Mir ging es eigentlich nur um die lange Zeit für das kochen und den hohen Bennstoffbedarf. Ich meine es wäre sinnvoller da was anderes einzupacken was man schneller kochen kann mit weniger Energie. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden was man da einpackt in die Monatskiste.

  8. #40
    Simka
    Gast

    Standard

    Hi
    Also irgendwie erschliesst sich mir der Nutzen der Monatstonne nicht so richtig.
    Ich verstehe schon, dass sie als lezte "Ration" gedacht ist.
    Aber: auf der Flucht macht es wenig Sinn, da unhandlich und voluminoes. Fuer die Flucht habe ich einen kleinen Eimer voller Dehydrierter Nahrung (25 Jahre haltbarkeit), 1 Monat, passt noch bequem in meinen Rucksack und den Eimer kann man zum Wasserholen benutzen.
    Monatstonnen koennte ich mir nur vorstellen, wenn jemand vorhat, die irgendwo zu verbuddeln.
    Auch wie von Hafiss schon gesagt, Brotbacken auf der Flucht ist doch irgendwie unsinnig, da es lange dauert, da tut es ein Fladen doch auch. Rotieren der Monatstonnen nahezu unmoeglich, da man die Sachen doch gar nicht im normalen Leben routiert bekommt.
    Nahrung in Kisten ist ja nur dann von Vorteil (egal was da nun drin ist), wenn ich mit dem Auto fluechten kann. Ist es da nicht sinniger, die Kisten schon in meiner bug out location zu haben, beziehungsweise bei potentiellen Fluchtorten (Oma, Onkel, Freunde) je eine Kiste zu deponieren?

    LG Simka
    Geändert von Simka (09.04.2014 um 23:53 Uhr)

  9. #41
    Rugo
    Gast

    Standard

    Hallo zusammen,
    eine weitere Bereicherung in so einer Notnahrungskiste wäre die gute alte ERBSWURST !
    Kompakt, sehr lange haltbar, billig und seeehr nahrhaft ( Infos gibts beim Go....)

    Grüße von Rugo

  10. #42
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
    Registriert seit
    03.03.2014
    Beiträge
    1.147
    Themenstarter

    Standard

    @Simka

    Ich verstehe nicht warum ihr euch so auf Flucht einschießt.
    Könnte ja auch sein das ich es hier, in meinen vier Wänden aushalten muss.

    Was spricht für die Monatskisten:
    1. Die Sachen die drin sind, sind auch weit über das MHD genießbar.
    2. Die Kiste ist, falls nötig, transportabel.
    3. Die Kisten sind, zumindest bei mir, mit Kabelbinder verschlossen.
    Wenn ich die Lebensmittel jetzt einfach so in die Vorratskammer stelle, werden sie verbraucht und eventl. nicht zeitnah wieder aufgefüllt.
    4. Ich weiß genau welchen Nährwert der Inhalt hat und somit wie lange der Inhalt vorhält.

  11. #43
    jonn68
    Gast

    Standard

    ACD lass dich nicht durcheinander bringen, so ein System lebt und entwickelt sich.

  12. #44
    Simka
    Gast

    Standard

    @ Another Cold Day

    ist schon richtig was Du sagst. Es geht eher um mein Verstaendnis. Ich plane nicht unbedingt in "festgelegten Monaten". Das die Sachen langfristig haltbar sind ist ja auch gut so. Nur wuerde ich fuer meinen Vorraete (ich hab so 6 Monate) dann nicht so spartanisch vorgehen, sonder auf mehr Abwechslung gehen.

    Im Grunde ist ja egal wie man seinen Vorrat nun plant, ob in Monaten und dann in "Tonnen", oder schoen gestapelt im Regal. Hauptsache man kommt damit zurecht.

    LG Simka

  13. #45
    Ares
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Another Cold Day Beitrag anzeigen

    Ich verstehe nicht warum ihr euch so auf Flucht einschießt.
    Könnte ja auch sein das ich es hier, in meinen vier Wänden aushalten muss.
    Da hast du recht, in den Szenarien die ich für die wahrscheinlichsten halte dürfte
    "aussitzen" die Beste der Möglichkeiten sein.

    Gruß Andreas

  14. #46
    witchcraft
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Legend Beitrag anzeigen
    Egal, ob man nun pro oder contra Monatstonne ist... hier in diesem Forum treffen Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Szenarien und Lösungswegen zusammen.
    Was für den einen "passt" ist für den anderen "nicht brauchbar". Man sollte aber daraus lernen und überlegen, ob man etwas davon in seine individuelle Planung übernehmen kann.
    Aber bitte keine Überzeugungsarbeit und "absolute" Meinungen . ;)

    Legend, ruft zur Toleranz auf
    Richtig , schon die Tatsache, dass jemand ÜBERHAUPT eine Monatskiste/Monatstonne hat unterscheidet ihn positiv von 99,8 % der übrigen Bevölkerung. Ich mag die beiden mit dem Popcorn..so sehen Prepper aus, wenn man an die Monatstonne gehen muss.

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Zitat Zitat von Rugo Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    eine weitere Bereicherung in so einer Notnahrungskiste wäre die gute alte ERBSWURST !
    Kompakt, sehr lange haltbar, billig und seeehr nahrhaft ( Infos gibts beim Go....)

    Grüße von Rugo
    Stimmt, werde ich mir auch kaufen, ich mag die Erbstwurst-Suppe sogar..gabs öfter als ich Kind war. Mit etwas Wurst drin, echt lecker.

  15. #47
    DerGerald
    Gast

    Standard

    Hallo,
    Die Monatstonne ist sicherlich ein gangbares Konzept. Andere kaufen NRG/BP-5 oder vertrauen auf ihr Kellerlager.

    Was ich auch noch in die Kiste tun würde ist ein Monatsplan mit Rezepten. Dann noch auf Tagesrationen runterbrechen. Wäre doch blöd, wenn die Kiste anstatt 30 Tage nur 20 hält, weil man am Anfang zuviel isst.

    ACD: Wenn du das Salz und den Zucker auf die Hälfte reduzierst, dann ist eventuell platz für Milchpulver und Honig.

    Gruß
    Gerald

  16. #48
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
    Registriert seit
    03.03.2014
    Beiträge
    1.147
    Themenstarter

    Standard

    Denkst Du das 500g Zucker und 250g Salz reichen?

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Der große "Was habe ich Heute für meine Preparedness getan?" Thread
    Von ID 3635 im Forum Ausrüstung & Material
    Antworten: 4627
    Letzter Beitrag: 09.02.2017, 12:45
  2. Meine Gedanken zum Thema "Selbstverteidigung"...
    Von Maresi im Forum Was tun wenn...!?
    Antworten: 82
    Letzter Beitrag: 24.04.2016, 20:31
  3. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 23.03.2015, 13:27
  4. Meine Gedanken zum Thema "Selbstverteidigung"...
    Von Maresi im Forum Ausrüstung & Material
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 25.09.2013, 19:49

Stichwörter

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •