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Thema: Samen vorratslagern?

  1. #17
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
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    Neben dem EInlagern von Saatgut ist es wichtig sich auch aktiv mit dem Gärtnern zu beschäftigen. Damit meine ich nicht sich Bücher in das Regal zu stellen. Es ist mit unter gar nicht so einfach wie man es sich denkt. Wir kommen alle vom Land und unsere Familien haben alle als meine Frau und ich noch klein waren viel gegärtnert und sich damit auch zumindest Teilselbstversorgt. Als wir älter wurde haben wir uns damit nicht wirklich beschäftigt. Als Jugendlicher/Junger Erwachsener hat hat man andere Interessen.
    Ich denke das es einigen so geht. Wir sind die Generation die solche Sachen wieder erlernen muss, damit das Wissen nicht verloren geht. Also Tipp im Kleinen Maßstab jedes Jahr anbauen und üben üben und üben. Wir hatten in diesem Jahr ziemlich viel an Schnecken verloren. Trotz täglichen Aufsammeln. Einige Freunde sind zwar verwundert und Fragen warum wir Gärtnern aber unter dem Deckmantel.... wir wollen den Kindern zeigen wo das Obst und Gemüser wächst ... finden das alle gut. Zwei befreundete Familien haben wir so mit dem Gärtnern angesteckt!

    Auch wichtig ist es jetzt den Garten auf spätere Zeiten umzuarbeiten. Beerensträucher und Obsthölzer brauchen eine Weile um eine ausreichende Ernte zu liefern. So ein Bauerngarten braucht halt Beeren! :)

    Da wir in Randlage leben haben wir auch typische Heimische Beeren Sträucher uach Außerhalb unseres Grundstückes an ausgewählten Stellen gepflanzt.

  2. #18
    Leser
    Gast

    Standard

    so haben wir es auch getan. Wir haben uns vor zwei Jahren einen Garten mit 400qm Fläche gekauft. Ist zwar nur Pachtland aber das ist erstmal gesichert.

    Dort betreiben wir auch für´s Kind (bald Kinder) den Anbau von Obst und Gemüse, aber für mich (uns) ist es wichtig zu lernen wie es funktioniert, was möglich ist und vor allem wie gut es schmeckt. Viel besser als die wässrigen Gurken und laschen Kartoffeln aus dem Supermarkt.

    Ein großes buntes Stelzenhaus habe ich in den Garten gestellt damit die kleine auch gern in den Garten geht...

  3. #19
    Peterlustig
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Leser Beitrag anzeigen
    (...)
    und vor allem wie gut es schmeckt. Viel besser als die wässrigen Gurken und laschen Kartoffeln aus dem Supermarkt.
    (...)
    das ist auch mein Hauptargument. Wenn wer fragt warum ich mir die Arbeit mache: 100% Bio, ich weiß was ich esse... Und der Geschmack!!! Nix mit wässrigen Hollandtomaten oder Gurken die man auch einfache Weg lassen kann.

  4. #20
    Henning
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von stilleswasser Beitrag anzeigen
    Wieso lagert man eigentlich keine Kartoffelsamen ein ???
    1. Aus Samen gezogen bekommst Du Pflanzen mit recht unterschiedlichen Eigenschaften (Farbe, Form, Erntzeitpunkt, Lagereigenschaften, Geschmack),
    weil sehr viele Sorten Hybride sind (und zwar schon, bevor das bei einigen zu Schimpfwort wurde) und die sich auch leicht mit anderen Sorten kreuzen.

    2. Kartoffeln benötigen hohe Keimtemperaturen. Du must sie also bei uns wie Tomaten und Paprika vorziehen.

    3. Im ersten Jahr ernstet Du bei uns nur 2-5 kleine Knollen (ca. Wallnussgröße), nennenwerten Ertrag gibt es erst im nächten Jahr,
    wenn du die kleine Kartofflen als wieder auspfanzt.
    Geändert von Henning (23.08.2014 um 09:24 Uhr)

  5. #21
    Previval-Mitstreiter Avatar von Patenta
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    Hi Kupfersalz und alle Anderen!

    Suuuper, ganz lieben Dank!
    Bei mir wird, das disziplinierte Dokumentieren, bzw. Beschriften das grösste Problem sein ;O)
    Auch wird es bei der Wärme wird hier, im Sommer ( in GR), schwierig sein einen kühlen Aufbewahrungsort zu finden.
    Aber wo ein Wille, da ein Weg.

    Kühlschrank als Vorberatungsraum ist so ne Sache. Haben oft Stromausfall. Und, wenn gar nichts mehr geht, dann gibt es auch keinen Strom, dann vielleicht ein Kühlerer Platz unter der Erde, in einer Kiste und Silicagel gegen Feuchtigkeit....? Was meint ihr? Wäre auch vor Feuer geschützt.......

    Liebe Grüsse. Patenta
    Geändert von Patenta (23.08.2014 um 15:02 Uhr)

  6. #22
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    Liebe Patenta

    Ich bin auch nicht so der grosse Dokumentalist, aber irgendein System macht schon Sinn um
    a) zu wissen welche Samen man vor sich hat
    b) zu wissen wie alt sie sind.

    Ich nehme in jedem Jahr Configläser und beschrifte sie mit dem Jahr. Da kommen dann nach und nach in Papier oder Küchenpapier eingeschlagene Samen hinzu. So habe ich sie wenigstens nach Jahrgang beisammen. Gelagert werden sie in der Garage in einer dunklen Garage. Sicher nicht optimal aber bis jetzt hat alles befriedigend gekeimt.

  7. #23
    Previval-Mitstreiter Avatar von Patenta
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    Liebe Thurgovia,
    Du hast absolut recht! Und ich denke ich werde Dein System übernehmen (praktisch und nicht aufwendig).

    Garage und Keller haben wir nicht, einen überirdischen Vorratsraum ja, aber im Sommer nicht wirklich Kühl.
    Ich lass mir was einfallen.
    Hier ist die Gefahr von Bränden gross, die Angst kommt vor jedem Sommer hoch. Wenn wir Löschflugzeuge hören,
    dann rennnen wir gleich los um zu sehen, ob ein Brand in der Nähe ist.

    Ich denke Die Gläser in eine kleine Kiste, und unter die Erde zu packen, wär nicht schlecht, geht aber erst wenn die Regenzeit kommt und der Boden weicher zum Graben ist.....

    Jetzt muss ich aber erst welche trocknen!
    Danke für den Tipp!

    Liebe Grüsse, Patenta
    Geändert von Patenta (26.08.2014 um 22:52 Uhr) Grund: Schreib-Fehler

  8. #24
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    Hallo Patenta

    Falls du en Gartenhäuschen/ Geräteschuppen hast der nicht in der Sonne steht könntest du die Samenkiste auch da lagern.
    Habe noch vergessen zu erwähnen dass ich die Einschlagpapiere anschreibe mit Namen der Samen, allenfalls von wem ich sie bekommen habe usw. Mit wasserfestem Filzstift hat sich bewährt
    Ein Platz unter der Erde sollte gut zugänglich sein. Zumindest ich muss während dem Gartenjahr immer wieder mal an die Samenkiste. Auch im Winter um das neue Gartenjahr zu planen und mir einen Überblick zu verschaffen.

  9. #25
    Previval-Mitstreiter Avatar von Patenta
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    Hallo Thurgovia,
    habe beides, aber Gartenhäuschen ist mehr ein Pflanzenaufzuchthäuschen und sehr warm!! Das andre lagert ca. 300 Ballen Heu ein.
    Ich werde einen Platz finden :O)
    ............ werde einfach einen Teil der Samen sofort zugänglich, und den anderen Teil sicher, aber nicht so einfach greifbar lagern.
    Natürlich mit der entsprechenden Beschriftung! ;O)
    Was das Planen betrifft muss ich mich selbst mehr struktuieren. Die Plattform hier hat mir die nötige Motivation gegeben zu planen und, mich bestärkt, dass es nicht paranoid ist den Fall X als mögliches Geschehen ruhig und überlegt mit einzuplanen.

    Danke Dir nochmals,
    Herzlich, Patenta

  10. #26
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    Ich lagere Samen ein!

    Spätestens im Herbst kaufe ich mir immer großzügig den Vorrat für das kommende Jahr.
    Meist habe ich auch noch Alt-Bestände aus dem letzten Jahr. Die Haltbarkeit ist auf den Packungen angegeben.
    Gelagert wird das dann im Kellerflur. Schön kühl und trocken.

    Zukünftig möchte ich verstärkt Bio Sämereien verwenden, um ggf. selbst Samen produzieren zu können.

    Tsrohinas

  11. #27
    hinterwäldler
    Gast

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    Das kann man auch mit Nicht-Bio-Samen.

    Das Entscheidende für die Tauglichkeit von Samen zur Erzeugung von weiteren Samenträgern ist:
    - die Keimfähigkeit
    - die Samengesundheit, d.h. keine Verschleppung von über das Saatgut übertragenen Krankheiten (ein Punkt, der u.U. gegen Samen aus biologischem Anbau sprechen kann)
    - die Arten- und Sortenreinheit (es gibt tückische Unkräuter, deren Samen der Kulturart so ähnlich sind, daß sie schwer rauszureinigen sind, z.B. hat sich ein Nachbar seine Wiesen mit Großem Ampfer verseucht, weil sein Bio-Rotklee-Saatgut damit verunreinigt war)
    - die Sortenstabilität, d.h. wie zuverlässig eine Sorte ihre Eigenschaften reproduziert.
    Das wird vom Bundessortenamt vor der Zulassung über mehrere Jahre an verschiedenen Standorten geprüft und deshalb ist so ein Zulassungsverfahren nicht billig.
    Viele Biosaatguterzeuger können und wollen sich das Zulassungsverfahren nicht leisten.
    Da ist der Saatgutkauf dann Vertrauenssache.
    - Hybridsaatgut ist nicht etwa unfruchtbar, wie oft fälschlich behauptet wird, sondern spaltet in der 2.Generation nach den Mendelschen Gesetzen auf, z.B.:
    Aus einer ertragreichen, pilzanfälligen Linie und einer ertragsarmen, resistenten Linie wird eine ertragreiche, resistente F1-Generation und daraus eine F2-Generation, die zu je 25% ertragreich+resistent, ertragreich+anfällig, ertragsarm+resistent und ertragsarm+anfällig ist.

    Ich würde etwa zur Hälfte Hybrid- und Nicht-Hybrid-Sorten einlagern,
    um im ersten Jahr den hohen, sicheren Ertrag der Hybridsorten zum Konsum und zur Konservierung möglichst vieler Vorräte zu nutzen und den Krankheitsdruck auf die Nicht-Hybridsorten zu verringern.
    Dadurch schone ich die Nicht-Hybridsorten.
    Und ich habe mehr Spielraum, bei der Zucht schärfer zu selektieren und alle minderwertigen Pflanzen konsequent auszumerzen.

  12. #28
    Previval-Anfänger
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    Standard

    ich weiss nicht ob das für euch relevant ist, aber ich hab mir mitte 2008 zum einzug in diese wohnung eine packung bio Erbsen (Die getrockenten in Plastik eingeschweißt (wie z.B. Reis) für eine Erbsensuppe geholt.
    Am 22.08.2014 habe ich die dann auch mal gemacht, die erbsen waren mindestens Haltbar bis November 2013. Da ich an dem Tag auch meine Fensterbänke wieder bepflanzen wollte, habe ich aus spaß an der freude einfach mal 6 erbsen in mein kleines Fensterbankgewächshaus gepflanzt und knapp 10 stück in ein Keimglas gelegt. Im Gewächshaus sind jetzt, 9 Tage später, 3 gekeimt und im Keimglas 2.

    Man könnte die Erbsen also 6 Jahre als NAhrungsmittel einlagern und wenn es dann noch notwendig ist, auch als Samen verwenden. --> Im gewächshaus nach 9 Tagen habe ich schließlich eine Keimrate von 50%

  13. #29
    Chuck Noland
    Gast

    Standard

    Ich möchte dieses Thema wieder ein wenig reaktivieren. Im Moment wird in unserem kleinen Garten (ca. 300 qm) zwar kein Gartenbau betrieben, da alles voller Kinderspielsachen (Trampolin, Sandkasten etc.) ist. Doch ich möchte mich auf die Situation vorbereiten, wenn es notwendig wird, dass man selbst Gemüse im garten anbaut. Werkzeuge sind bereits alle vorhanden und nun geht es an ein Samenlager.
    Und hier möchte ich ansetzen und fragen, ob jemand konkrete Erfahrung mit der Verlängerung des Haltbarkeitsdatums vom Samen hat?
    Bringt Vakumieren etwas oder brauchen die Samen trotzdem Luft? Wie sieht es mit der Gefriertruhe aus? Schliesslich werden die Samen in der int. Samenbank in Spitzbergen auch bei rund -20° gelagert. Sollten die Samen in verschliessbare Gläser oder offen gelagert werden?
    Hat jemand konkrete Erfahrungen diesbezüglich gesammelt?
    Was bei mir vorhanden ist, ist ein dunkles Kellerabteil, in dem ich die Samen lagern könnte. Allerdings wird es dort im Sommer wie im Winter nicht richtig kalt. Ich schätze so um die 15° C...

    Oh, noch etwas... Welche Samen keimen (besonders) schnell, damit der Garten so rasch als möglich Ertrag abwirft? (Und ich spreche jetzt nicht von Kresse o.ä. sondern von sättigenden Pflanzen.)
    Geändert von Chuck Noland (04.10.2014 um 18:03 Uhr)

  14. #30
    hinterwäldler
    Gast

    Standard

    Letzte Frage: Radieschen.
    War das Einzige, was es bei Freunden im ersten Gartenjahr in Schweden nach Schneefall im Juni in rauhen Mengen gab:
    roh, gekocht, gebraten, gebacken morgens, mittags und abends...

  15. #31
    ID 7139
    Gast

    Standard

    Keimfähigkeit


    Hallo,

    Die Keimfähigkeit ist deutlich länger vorhanden, als auf den Packungen angegeben. Sie nimmt einfach mit den Jahren ab. Ob da vakumieren etwas bringt, weiss ich jedoch nicht.

    Gruss Kendu

  16. #32
    irlandia
    Gast

    Standard

    Morgen

    Ich versuche überall wo es geht Samen zu ziehen. Bohnen wenn sie gut gedeihen lasse ich welche dran und vertrocknen. Dann pule ich aus dem Bohnen die Samen raus, wenn sie trocken sind in ein Schraubglas.

    Kartoffeln hebe ich die kleinen auf, mache sie in ein Netz und lasse sie kühl stehen. Im Keller oder im Gartenhaus. Im nächsten Jahr lasse ich sie keinem auch wenn sie schrumpelig aussehen, es wirt trotzdem was. Nur faulen dürfen sie nicht.

    Paprika, Tomaten und Zucchini Samen habe ich noch ebenso Ringelblumen und Fenchel.

    Werde auch verstärkt Bio Saatgut kaufen. Das billige geht nicht auf. Dieses Jahr, waren Bohnen sehr schlecht. Hatte keine selbstgezogenen sondern gekaufte Bohnensamen.Kann aber auch mit dem Wetter und den Schnecken zusammen gehangen haben.

    Beim Weißkohl habe ich nach der Ernte einfach die Wurzeln im Boden gelassen. Ich weiß nicht ob es wird, Aber probieren geht über studieren ist mein Leitmotto.

    Schade war nur dieses Jahr, das die Schecken und die Maulwurfsgrille viel zerfressen haben. Maulwurfsgrille bekommt man, kaum aus dem Garten.

    Gruß Irlandia.

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