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Thema: Kosten /Nutzen für den Garten

  1. #33
    Transporter
    Gast

    Standard

    mein Stachelbeerstrauch auf der Vorortdachterrasse war ganz gut gefüllt eigentlich. Gut, reicht natürlich nicht als Überlebensstrategie.
    Wundert mich nur, dass bei dir die Beeren rein gar nichts geworden sind.

  2. #34
    User-ID-362
    Gast

    Standard

    Mir geht es ähnlich wie Cephalotus, weite Anfahrt (ca. 40 Minuten ), die ein tägliches besuchen, um den im Sommer unersättlichen Sandboden zu gießen, unmöglich machen.

    Die von Euch empfohlene Streuobstwiesde ist bei mir ebenfalls im Aufbau, da ich denke, das nach ein paar Jahren gesetzte, also etablierte Bäume, weniger Pflege brauchen als ein Gewächshaus mit Tomaten.
    Das erste Jahr ist halt immer sehr Pflegeintensiv.
    Auch den regelmäßigen Schnitt, den viele Gartenbesitzer favorisieren, sehe ich als weniger wichtig an, wenn ich sehe, wie viele Früchte oft wilde oder stark vernachlässigte Bäume tragen.
    Bei Schädlingen sollte man jedoch gerade bei jungen Bäumen hinterher sein, meine Äpfel waren dieses Jahr vielen Blattläusen ausgesetzt, die ich erst mit Leimbinden gegen die Ameisen und Wasserduschen in den Griff kriegte.
    Die ganzen Spezialtipps, wie Honig mit Hefe oder Brennnesseltee waren nutzlos, auch wenn sie anfangs vielversprechend schienen.

  3. #35
    User-ID-77
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Toni Pantaloni Beitrag anzeigen
    Mir geht es ähnlich wie Cephalotus, weite Anfahrt (ca. 40 Minuten ), die ein tägliches besuchen, um den im Sommer unersättlichen Sandboden zu gießen, unmöglich machen.

    Die von Euch empfohlene Streuobstwiesde ist bei mir ebenfalls im Aufbau, da ich denke, das nach ein paar Jahren gesetzte, also etablierte Bäume, weniger Pflege brauchen als ein Gewächshaus mit Tomaten.
    Das erste Jahr ist halt immer sehr Pflegeintensiv.
    Auch den regelmäßigen Schnitt, den viele Gartenbesitzer favorisieren, sehe ich als weniger wichtig an, wenn ich sehe, wie viele Früchte oft wilde oder stark vernachlässigte Bäume tragen.
    Bei Schädlingen sollte man jedoch gerade bei jungen Bäumen hinterher sein, meine Äpfel waren dieses Jahr vielen Blattläusen ausgesetzt, die ich erst mit Leimbinden gegen die Ameisen und Wasserduschen in den Griff kriegte.
    Die ganzen Spezialtipps, wie Honig mit Hefe oder Brennnesseltee waren nutzlos, auch wenn sie anfangs vielversprechend schienen.
    Das mit dem großen Baumschnitt, wo im Februar der Baum massiv ausgeschnitten wird macht man schon lange nicht mehr. Vielmehr soll man sich zurückhalten. Es wird ja auch gesagt, dass er genauso viel Holz wieder aufbaut, wie man rausschneidet. In den ersten Jahren war ich aus Unwissenheit zu rigoros und hatte wahnsinnig viele Wasserschöße.

    Es bringt dem Baum schon was, wenn man ihm ein Spitze für die Höhe gibt und Äste die nach Innen wachsen entfernt, damit Licht in den Baum kommt. Vor allem, da meine Bäume viele Flechten haben, wo man den Eindruck hatte, sie ersticken richtig dran. Das hat sich mit dem Ausschneiden sehr verbessert. Am Besten man macht das über ein paar Jahre hinweg. Ich schau auch, dass sie sich nicht gegenseitig Licht wegnehmen und in die Quere kommen.

    Sepp Holzer ist grundsätzlich gegen das Baumausschneiden und lässt die ÄSte den Boden erreichen.

    Mich würde das beim Wiesemähen extrem stören.

    Ich selbst finde es ganz gut, das Ausschneiden zurückhaltend über einen langen Zeitraum zu machen.

    Gruß R.U.

  4. #36
    User-ID-927
    Gast

    Standard

    Noch eine (wahrscheinlich dumme) Frage.

    Ich habe jetzt mal ausführlich im Netz gesurft, aber keine befriedigende Antwort finden können.
    Als Beispiel mal Apfelbaum.

    Sagen wir mal ich hätte ein geeignetes Grundstück.
    Rausgefunden habe ich, das man Apfelbäume nicht in Senken pflanzen sollte (Kältesenken) und auch möglichst nicht an der südlichen Grenze des Grundstücks (Abschattung anderer Pflanzen, wenn er groß ist).
    Nirgends steht aber, wie groß der Baum denn sein soll, wenn man ihn einpflanzt.

    Ich sehe auf Bildern immer nur "Pflänzchen", die da eingepflanzt werden. Bei den Getier hier bei uns (wir haben zum Glück noch eine intakte Fauna und Flora) überlebt der kleine Kerl doch keinen Monat !
    Kann man denn nicht auch Bäumchen im "Teenageralter" in Baumschulen kaufen und einpflanzen (keine Ahnung, so 1-1,50 Meter hoch) ?
    Wenn ja, ist das finanziell zu stemmen oder Unsinn ?

    Vielen Dank für eure Geduld und sorry für die vielen Fragen. Ich versuche einfach eine Strategie für mich zu finden, um das umzusetzen.

    Gruß.
    gorx

  5. #37
    Dagmar
    Gast

    Standard

    Hallo gorx,

    guck mal z.B. im Netz nach Baumschulen Eggert. Da kannst du Bäume in unterschiedlichen Größen erhalten. Aber natürlich auch bei anderen Baumschulen.:lächeln:


    Dagmar

  6. #38
    Lesane
    Gast

    Standard

    Der Kosten-Nutzen-Faktor ist natürlich bei einem frisch gestarteten Garten äußerst gering, da man nur Ausgaben hat.

    Auch der Anschaffungspreis von guten Obstbäumen dürfte weit größer sein: >20€ pro Baum.

    Da die ersten Jahre nun mal fast ertraglos (außer Beeren) sind und man die Bäumchen ja noch "zurechtbiegen" muss, ist es erstmal ein Minus-Geschäft. Ansonsten hat man mit guter Baumschulqualität ja auch keine größeren Probleme, ein bisschen Auslichten fällt halt an.

    Aber genau wie bei jeder anderen Investition lohnt sich irgendwann der Einsatz von Geld und Zeit...


    Ein Beispiel:
    Ich habe letztes Jahr auf meinem Balkon 2 Obstbäume in großen Blumentöpfen (mit Drainage) eingepflanzt und einen davon dieses Jahr in den Vorgarten gepflanzt. Den Winter haben beide gut überstanden.
    Es handelt sich dabei um Terrassenbäume, die man einfach schneiden kann.

    Beim Einkauf dieser Bäume habe ich einen älteren Herrn getroffen, der sich ebenso den Einkaufswagen vollgeladen hatte. Wir kamen dann ins Gespräch, weil er sah, wie ich jeden Baum begutachtete.

    Er erzählte, dass er vor 4-5 Jahren bereits solche "Terassenbäume" gekauft hätte (aber für den Garten), weil diese nicht so hoch werden und man bei 2m (geschnitten) noch gut ernten könne. Es hat dann im letzte Jahr ca. 35kg pro Baum geernet!



    Zusätzlich habe ich rund um unsere Garage Weintrauben, Himbeeren und Stachelbeeren gepflanzt. War nicht sehr teuer, stört nicht und kann in Ruhe wachsen. Dieses Jahr habe ich noch Heidelbeeren in die Lücken gepflanzt, eine mittlere Ernte hatte ich auch schon. Rindenmulch rüber, Fertig.

    Meine diesjährigen Erdbeeren kommen jetzt im Herbst auch ins Freie, da können sie sich schön vermehren.

    Ansonsten pflanze ich auf dem Balkon immer noch Tomaten, Paprika und Physalis an, das reicht für meinen Bedarf.

    Allzuviel Arbeit und Zeit (Wartung) möchte ich nicht in den Garten stecken,
    nach der Anwachszeit müssen die Pflanzen selber durchkommen.

  7. #39
    User-ID-927
    Gast

    Standard

    Vielen Dank für den Link, Dagmar.

    15-20 EUR für 2-jährige im Schnitt. Da habe ich wenigstens mal eine Hausnummer und deckt das sich auch mit Lesanes Betrag.

    Dachte ehrlich gesagt Bäume kosten bedeutend mehr :lächeln:

    Gruß.
    gorx

  8. #40
    User-ID-362
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von gorx Beitrag anzeigen

    Dachte ehrlich gesagt Bäume kosten bedeutend mehr :lächeln:
    Dachte ich anfangs auch.

    Natürlich werden sie teurer, je älter sie werden...

    Es macht einfach Freude, wenn man sieht wie sie wachsen und vielleicht schon erste Äpfelchen dran hängen nach dem ersten Jahr.

  9. #41
    User-ID-118
    Gast

    Standard

    Ihr könnt vielleicht auch kostenlos Obstbäume bekommen. Meine Stadt und die Region fördert Neupflanzungen.
    Da muss man nur ein Formular ausfüllen bekommt kleine Bäumchen! Fragt mal nach, gibts vielleicht auch bei euch.

    Gruß
    Nachtfalke

  10. #42
    User-ID-77
    Gast

    Standard Also

    Bei uns hier in der Ecke Mittel/Oberfranken ist Effeltrich als Baumschuldorf bekannt. Dort gibt es sehr viele Baumschulen. Wenn man dort die Bäume kauft sind sie auch nicht teuer (zwischen 7 und 15 EUR). 1,30 m Höhe sind ganz gut.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Effeltrich

    Mit einem Anhänger am besten hinfahren, sich die Baumschulen anschauen, mit den Leuten kann man sehr gut reden die beraten einen und dann die Bäume, die man pflanzen will einkaufen. Nicht vergessen, die Wurzeln bei der Fahrt wenns kalt ist abzudecken. Da macht ihr nix falsch. Die Obstbauern im Raum zwischen Nürnberg, Bamberg, Würzburg kaufen dort ihre Bäume (soweit sie nicht selbst veredeln).

    Mit Baumarktware wär ich vorsichtig. Ich weiß es von anderen Gehölzen, wenn die aus warmn Gegenden importiert sind vertragen sie Kälte nicht.

    Mein Freund ist Nebenerwerbslandwirt in der Fränkischen Schweiz, sein alter Herr veredelt auch. Schaut mal ob ihr jemand findet, der das auch aus Leidenschaft macht.

    Gruß R.U.
    Geändert von User-ID-77 (31.08.2010 um 19:24 Uhr)

  11. #43
    Heydl
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Ritter Ullinger Beitrag anzeigen
    Sepp Holzer ist grundsätzlich gegen das Baumausschneiden und lässt die ÄSte den Boden erreichen.

    Mich würde das beim Wiesemähen extrem stören.

    Ich selbst finde es ganz gut, das Ausschneiden zurückhaltend über einen langen Zeitraum zu machen.

    Gruß R.U.

    Bei mir steht ja demnächst auch eine Streuobstwiese an und ich habe mit einem Bauern eine Begehung der Streuobstwiesen um sein Anwesen gemacht. Er zeigte uns Grundstücke, wo die Bäume zu dicht standen und nicht beschnitten wurde und solche, die gepflegt wurden.
    Es gab einen deutlich sichtbaren Unterschied bei den tragenden Bäumen. Wo genügend Licht dran kam, trug der Baum besser. Der Bauer erklärte uns auch ganz genau, welche Äste sich zum Ausschneiden eignen und welche besser erhalten bleiben sollten.
    Ich bin froh, dass ich den als Ressource in meiner neuen Heimat habe.
    Ich vor allem freue ich mich schon auf die 2 Bio-Hofläden direkt vor der Nase, auf den Bring-Service, auf die Erlaubnis die ganze Kamille abzuernten und auf weitere Landerwerbsmöglichkeiten!!! Und alles direkt hinter oder vor dem Haus.

  12. #44
    Gärtner
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Dagmar Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich kenne jetzt nicht die Gesetze und Verordnungen in der Schweiz und in Österreich. Aber in Deutschland kann man leider nicht ein Stück Land kaufen und auf dem Anbauen was man will.

    So gibt es gerade in der Landwirtschaft Register in denen aufgelistet ist, welche Flächen zum Beispiel für Ackerbau und welche als Grünland ausgewiesen sind.

    Sollte dann ein Landwirt einfach eine Grünlandfläche umpflügen um darauf Ackerbau zu betreiben, kann es für ihn Folgen haben. Andererseits wo kein Kläger, da auch kein Staatsanwalt. Aber einfach sich vorher erkundigen, was man auf der anvisierten Fläche machen darf und was nicht.

    Wie es in einer Crash Situation aussieht, daß ist wieder etwas anderes. Aber gerade wenn man eine Streuobstwiese anlegen will, muss man ja meist einige Jahre warten, bis die Bäume dann irgendwann mal tragen.

    Und ich will das Thema nicht kaputt machen, aber ich verstehe schon seit einigen Jahren nicht, warum immer davor gewarnt wird, auf Kredit zu kaufen. Aber das sollten wir nicht hier diskutieren. Spreche es nur an, weil es jemand hier gerade wieder geschrieben hat.


    Dagmar
    Moin !
    Für Landwirte besteht das Problem der nicht ganz freien Landnutzung darin,daß bei Nichtbeachtung der Richtlinien die Zahlungen gekürzt werden.
    Es liegen auf den Landflächen ja Zahlungsansprüche ,die aktiviert werden müßen.Da teilweise zuviel Grünland umgebrochen wurde gibt es zumindest hier in SH auch ein Umbruchverbot für Dauergrünland.
    Da der private Nutzer aber wahrscheinlich nicht unbedingt die ZA`s aktiviert,so er denn welche hat,muß er ja auch keine Kürzungen fürchten.

  13. #45
    Buddelbär
    Gast

    Standard

    Hallo mitteinander.

    Nun gibt es auch mal wieder ein Update von mir.
    Ich hab gerade mit nem Landwirt aus meinem Heimatort gesprochen, er ist alt, hat keine Hofnachfolger und die meisten Flachen sind an andere verpachtet.
    Ich hab nun einen Ackerstreifen mit 800 qm, ordentlichem Löss und dazugehörigem Stadel in Aussicht.
    Nun muss ich nur noch überlegen wie man die bürokratischen Hürden am besten überwindet.
    Sprich Erbpacht/Kauf , EU Subventionen oder nicht, läuft es auf seinen Namen weiter und ich bekomm das Grundstück offiziell erst via Erbe, Genosssenschaftsbeiträge, Umweltauflagen, Steuern, Pflichtversicherungen etc etc

    Wenn ich mal Zeit hab werd ich mal nen Steuerfachmann aus der Landwirtschaftbranche aufsuchen.

    Ironischerweise ist das einmessen für einen Grundbucheintrag teuerer als der Grund...
    Aber der Stadel würde mich schon anmachen .
    Ne ordentliche neue Holzfassade (vielleicht gleich mit Innenschalung und Dämmung) und schon kann keiner mehr rein schauen was gebastelt wird nen Betonboden mit nem kleinen Keller...

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