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Thema: Zelt vs. Tarp

  1. #17
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Bei uns hier herrscht seit ca. einen Monat konstant recht ähnliches Wetter: Temperaturen liegen zu 95% zwischen -2°C und +4°C und es regnet bzw schneit/schneeregnet fast jeden Tag. Dazwischen gab es für unsere Verhältnisse auch mal ganz ordentlichen Wind/Sturm.

    Ich glaube nicht, dass ich unter diesen Bedingungen mehrere Wochen im Freien überleben kann, da es ja nicht einfach nur campen ist, sondern ich mich zusätzlich noch bewegen soll, Nahrung finden soll und mich womöglich verstecken muss und täglich mein Lager neu aufbauen muss und das alles ohne ein weit sichtbares offenes Feuer.

    Das kann ich mir für mich höchstens in einem Zelt vorstellen, das man zumindest kurzzeitig auch so beheizen kann, dass die Ausrüstung durchtrocknet. In so einem Zelt hätte vielleicht ein krankes Mitglied der Gruppe auch noch eine gewisse Chance wieder zu genesen.

    mfG

  2. #18
    Previval-Interessierter
    Registriert seit
    05.04.2013
    Beiträge
    39

    Standard

    Sorry Cephalotus,
    ein Zelt (Trekkingzelt, Leichtzelt) kriegst du nicht geheizt. Da musst du schon ein norwegisches Lavuu incl. Zeltofen nehmen. Das klappt hervorragend, ein Rentier zum transport wäre dann aber klug.
    Und mit dem Benzinkocher oder Hobo sollte man nicht unbedingt im Zelt anmachen. Also Zelt > Heizung, imho falscher Ansatz, Zelt > Isomatte und Schlafsatt, ok!

  3. #19
    GrimmWolf
    Gast

    Standard

    Hallo Skyrider

    Ich befürchte in deinem Zelt bekommst Du schlimmstenfalls mehr vom Regen mit als Dir lieb ist.

    Quechua, Decathlon Marke, macht einige sehr gute und vor allem bezahlbare Sachen.

    Für ein Sommerfestival als Rock am Ring oder Wacken etc. Ist das auch eine super Sache.
    Ins Auto und die letzten paar 100m tragen, kein Problem.

    Aber knapp 4Kg und vor allem das Packmass sind für mich jetzt, nicht geeignet.
    Und ob das bei 3-4 Tagen wirklich Dicht bleibt bezweifle ich etwas.

    Hab schon einige solcher Zelte nach einem Open Air (nach Regen) entsorgt, da sich die Benutzer ohne auf den Heimweg gemacht haben.

    Klar, nicht jeder will oder kann sich kein GoLite ShangriLa leisten, gibts ja jetzt leider auch nicht mehr,
    aber als Alternative zu noch teureren Geodiäten ist ein Tipi ne gute Sache.

    Ersatz bietet zum Beispiel Luxe Outdoor an, und Begadi entwickelt gerade 3 neue Tarps, eins davon in diesem Stil.

    Gruß

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Ehm,
    Skyrider.. Google mal bei Kifaru... Tippi Tarp mt Titan Zeltofen..

    Ist allerdings preislich etwas von Decathlon entfernt...

  4. #20
    Simka
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Wildclaw Beitrag anzeigen
    Und deswegen Zelt? Gerade dann doch Üben, Üben, Üben. :rolleys:(im K-Fall damit anfangen ist zu spät)

    Noch ein Nachtrag zu Mein Tarp Setup vs. Zelt. Das Zelt mit dem ich verglichen habe wäre für mich aber zu klein und käme eher einem Biwaksack gleich

    Hier mal ne "Packliste":
    Alles in einem 10l Ortliebsack verstaut(Feuchigkeit/Ordnung)
    -Tarp 3x2m
    -2x10m 7mm Paracord(wird aber noch gegen 220er getauscht)
    -6xrecht grobe Heringe(nicht so "Nägel")
    -5 kleine Metallklammern(zum befestigen eines Ponchos/Rettungsdecke an evtl. offenen Seiten um noch mehr Witterungsschutz bei Schlechtwetter zu bekommen)

    Alles zusammen 2300g
    Also das mit dem "jetzt " ueben ist schon richtig.
    Wenn ich mir Deine Packliste ansehe, da ist mein 2 Personenzelt aber leichter. Das Gewicht kann da also nicht der ausschlaggebende Faktor sein.

    Denke mal jeder sollte das nehmen, womit er am besten zurechtkommt oder sich am wohlsten fuehlt.

    LG Simka

  5. #21
    GrimmWolf
    Gast

    Standard

    Anschließend an Simka

    ... und sich mit dem noch ungewohnten langsam bei moderatem Wetter anfreunden und sich so die Skills aneignen.

    Muss doch keiner gleich zu Anfang mit dem Tarp im Winter ins Hochgebirge.

    Aber schön wenn man das dann 3 Jahre später kann wenn es sein müsste.

    Gruß

  6. #22
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Skyraider Beitrag anzeigen
    Sorry Cephalotus,
    ein Zelt (Trekkingzelt, Leichtzelt) kriegst du nicht geheizt. Da musst du schon ein norwegisches Lavuu incl. Zeltofen nehmen. Das klappt hervorragend, ein Rentier zum transport wäre dann aber klug.
    Und mit dem Benzinkocher oder Hobo sollte man nicht unbedingt im Zelt anmachen. Also Zelt > Heizung, imho falscher Ansatz, Zelt > Isomatte und Schlafsatt, ok!
    Ich hab den Wifi Stove von Titanium Goat http://www.titaniumgoat.com/stove-WiFi.html , der wiegt je nach Länge des Ofenrohres irgendwas um die 700g herum. Wenn es ein paar Monate Dauergebrauch und ständiges Ein- Auspacken halten soll muss man sich wahrscheinlich bei etwas stabilerem umsehen.

    Beim Zelt wollte ich mir dieses Jahr mal selber was bauen, mal schauen, ob ich das noch schaffe, die meisten Materialien hab ich schon da. Wenn es einwandig sein darf würde ich mal bei stabilem (und halbwegs billigem) 75D Polyester mit 1,5kg für 2 Personen kalkulieren, inkl. Alu-Mittelstange.

    Ein Holzfeuer im Ofen leuchtet nicht so weit wie ein offenes Feuer, ist aber auch nicht unsichtbar. Unsichtbare Lösungen benötigen allerdings Brennstoffe. TID setzt auf Benzin und eine (abgedunkelte) Benzinlaterne, eine andere Option wäre wohl Propan und ein kleiner Katalytbrenner dazu (beides jeweils ohne Abzug), ich Experimentiere aber auch mit (großen) Teelichteren, weil Paraffin im Grunde genommen ein sehr guter Brennstoff für Rucksackanwendungen wäre.
    Mir geht es auch nicht darum, 16 Stunden am Tag das Zelt auf 20°C zu heizen, sondern eher darum, eine Wärmequelle im Zelt zu haben, die es ermöglicht, bei günstigen Gelegenheiten zügig Ausrüstung wieder zu trocknen.

    Eine wirklich brauchbare Lösung für ein Fluchtszenario kann ich aber leider noch nicht präsentieren.

    Ich hab übrigens die Seite gefundne mit dem kombinierten "Crusader" Tarp/Tipi:

    http://wyominglostandfound.com/?p=535

    mehr Infos: http://www.survivalistboards.com/sho...d.php?t=377995

    Wer will kann sich das in 500D Cordura machen lassen, das wiegt dann 2,5kg, in Ripstop Nylon(?) wiegt es deutlich unter 1kg. Und man kann sich das auch in Tarnfarben machen lassen, ob es lichtdicht ist weiß ich nicht...

    mfG
    Geändert von Cephalotus (28.01.2015 um 21:35 Uhr)

  7. #23
    Maresi
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Wildclaw Beitrag anzeigen
    Hast du eine Alternative die du als besser erachtest? Ich lasse mir gerne neues zeigen(so kann ich evtl. auch noch Gewicht sparen):lächeln:
    Ja, 4mm Reepschnur. Es hat eine höhere Bruchlast (3,2 bis 4,1 statt 2,2 kn), eine höhere UV- und Wasserbeständigkeit (Paracord=Polyamid=Festigkeitsverlust bei Nässe) und wenig Reck.
    Kostenmäßig natürlich eine Etage über Paracord, aber da kommen eh keine km zusammen. 100 m um 50 € alle paar Jahre sprengen mein Budget nicht (für das wirklich gute Zeug), wer's gerne billiger hat kann auch beim Baumarkt einkaufen (nicht ganz so biegsam aber hey - Qualität kostet eben ).

    LG,

    Maresi

  8. #24
    hinterwäldler
    Gast

    Standard

    Die Lieblings-Luxusvariante des verfrorenen und wasserscheuen hinterwäldlers ist Zelt plus Tarp:
    Vorteile:
    - man kann erst das Tarp aufspannen und das Zelt dann im Trockenen darunterbauen und beim Abbauen umgekehrt,
    - man kann vor dem Zelt einen regengeschützten Raum anlegen zum Ausziehen und Aufhängen nasser + dreckiger Sachen,
    - man kann unter oder neben dem Tarpvordach mit der gebotenen Vorsicht Kocher oder Hobo betreiben oder ein ganz kleines Erdlochfeuer wenigstens regengeschützt bedienen.
    - Man kann das Tarp so hoch spannen, dass man wenigstens eine Stelle zum aufrecht hinstellen hat,
    - Man kann bei ganz schlimmem Unwetter ein geschütztes Latrinenloch darunter graben.

    - Man kann bei Vorhandensein eines Fahrzeugs den Zwischenraum zwischen Fahrzeug und Zelt überdachen, so dass man permanent wettergeschützten Zugriff auf das Fahrzeuginnere hat und die Sachen trocken aus+einladen kann.
    Diese Variante hatte ich beim letzten regnerischen HSP-Treffen getestet und für praktisch befunden:
    Mit dem Berlingo rückwärts zu einer Fichtenreihe geparkt, über das Auto ein Seil zu den Fichten gespannt,
    darüber ein großes Sonnensegel gespannt und dann im Zwischenraum zwischen den Fichten und den offenen Hecktüren das Zelt aufgebaut.
    So konnte ich im Heck bequem sitzen und mein Zeug sortieren und hatte im Zelt reichlich Platz für ein komfortables Bett,
    und brauchte weder Dreck noch Nässe reinzuschleppen.

    Mit Fahrrad und Anhänger oder Muli würde ich auch beides versuchen mitzunehmen, das Segel wiegt ja nicht viel.
    Nur mit Rucksack müßte ich mich vielleicht entscheiden, das kommt dann aufs Szenario an.

  9. #25
    Ghost Account (Nicht mehr aktiver Account)
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    03.03.2014
    Beiträge
    1.147

    Standard

    Nur mal aus Interesse, wieso hast Du nicht einfach im Berlingo gepennt?

    ACD

  10. #26
    Kraftwerk
    Gast

    Standard

    Ja jetzt kam mir ACD fast zuvor

    Hallo @ll,

    Letzten Sommer waren wir (Clique) auch Zelten,ca.30 Meter neben uns kam ein junges Päärchen mit ihrem Renault Kangoo an,Rückwärts an einen grossen Baum ran,Heckklappe auf und darüber dann ein riesen Tarp aufgebaut,darunter eine Grosse Plane auf den boden und den Inhalt ihrers Kofferraum´s alles auf den boden Gekippt,war recht viel Material,dannach die Iso-matten und Schlafsäcke in den Kofferraum,Voila...Geschlafen im Kofferraum,draussen Das "Materiallager"))


    Gruss

  11. #27
    KUPFERSALZ
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Skyraider Beitrag anzeigen
    Sorry Cephalotus,
    ein Zelt (Trekkingzelt, Leichtzelt) kriegst du nicht geheizt. Da musst du schon ein norwegisches Lavuu incl. Zeltofen nehmen. Das klappt hervorragend, ein Rentier zum transport wäre dann aber klug.
    Wie kommst du zu dieser Aussage sie ist falsch.

    Zeltheizung mit Coleman CL 2 i. Fjällräven AKKA


    Drausen -11°, im Zelt +20°C - Fjällräven AKKA
    Geändert von KUPFERSALZ (29.01.2015 um 10:47 Uhr)

  12. #28
    ksbulli
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von KUPFERSALZ Beitrag anzeigen
    Wie kommst du zu dieser Aussage sie ist falsch.

    Zeltheizung mit Coleman CL 2 i. Fjällräven AKKA
    ...
    Moin Kupersalz, moin @ll,

    ich gebe es zu, ich bin ein Sicherheitsfanatiker & Kontrollfreak, aber der Protagonist nötigt mir echten Respekt ab!

    ON|:
    Schaut Euch mal die Tanksequenz an, ca. 2:10 bis 2:45. Da püschert ganz ordentlich vom guten Sprit auf den Zeltboden. Und was macht der Mensch? Schnell mal drüber gewischt und erst danach den Lampentank zu. Dabei hätte er das gute Zeug doch zum heizen direkt auf dem Boden abfackeln können, da wäre das Zelt noch schneller warm geworden...
    OFF|

    Entschuldigung, aber solche Clips verursachen bei mir einfach nur Nackenschmerzen - vom Kopfschütteln! Die Lampe hätte er ebenso gut vor dem Zelt tanken und in Betrieb setzen können, da habe ich aber mal gar kein Verständnis für. Außerdem ist der Sprit ja weder eine Labsal für den Zeltboden, noch für die Lunge des Zeltbenutzers...

    So, und jetzt ist mein Blutdruck wieder im physiologischen Bereich! :rolleys:

    Passt auf Euch auf, wenn ihr Stunts macht, ich will keinen von Euch als Kunden sehen!

    Christian



  13. #29
    hinterwäldler
    Gast

    Standard

    Antwort@ ACD + Kraftwerk:
    Leider läßt sich in meiner Berlingo-Variante (Bj.2000) die Rückbank nicht flachbödig umlegen, sondern bildet eine ca. 20cm hohe Stufe.
    Die Rückbank ganz auszubauen habe ich schon erwogen, aber einstweilen verworfen, weil sie im normalen Alltag doch manchmal nützlich ist.
    Für eine lange Reise oder Flucht wäre der Ausbau aber eine Option.

    Natürlich kann man auch mit einem passenden Unterbau aus sowieso mitgeführtem Equipment (Futterboxen, Matten, Wechselkleidung,...) eine ebene Schlafunterlage schaffen.

    Aber ich wollte das wegen Zeitmangel noch nie aufgebaute Schnellaufbauzelt erstmals testen in Kombi mit der Segelüberdachung, welche dann auch ein Behelf gewesen wäre für den Fall, daß sich das Zelt als unzureichend erwiesen hätte.

  14. #30
    Previval-Interessierter
    Registriert seit
    05.04.2013
    Beiträge
    39

    Standard

    Ksbulli, er hat ja wenigstens in Video 1 ein CO-Melder ins Zelt gelegt.

  15. #31
    ksbulli
    Gast

    Standard

    In der Tat, Skyraider, da hatte ich beim ersten mal bereits abgeschaltet.
    Er hat den CO-Warner wirklich in das Zelt *GELEGT* . Das zeugt wirklich von allergrößter Sachkunde. Oder von einer laufenden Bewerbung für den Darwin Award.
    Furchtbar, dass sich solche selbsternannten Koryphäen heutzutage mit ihren Edukten auch noch vor aller Welt produziere können.

    Noch mehr Nackenschmerzen....

  16. #32
    KUPFERSALZ
    Gast

    Standard

    Was ist so schlimm daran den CO Warner ins Zelt zu legen? Schlecht wäre es ihn oben in die Kuppel zu hängen.

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