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Thema: Umschalten auf Batterien-Notstrom

  1. #33
    Booner
    Gast

    Standard

    Hei,

    ich habe übrigens im Auto einen 1,5kW Wechselrichter, der auch an das Stromnetz angeschlossen werden kann.
    Dann lädt er die Batterie und wenn das 230V Stromnetz wegfällt, schaltet der auf die Batterie um.
    Das Ding war spottbillig, hat intern auch nur ein Relais und war zwar in Deutschland erhältlich, aber ob der allen Normen so konform geht, weiß ich natürlich nicht.

    Habe mal ausprobiert, meinen PC damit zu betreiben. Eine Umschaltung auf Batterie hat der problemlos mitgemacht.
    Wobei das eher am Schaltnetzteil des PC lag, das die kurze Unterbrechung weggepuffert hat.

    Normalerweise betreibe ich damit Kompressor, Heckenschere und Flex.
    Alles aber nur im Minutenbereich.


    Viele Grüße,

    Tom

  2. #34
    Buschmann
    Gast

    Standard

    Hallo zusammen,

    ich habe mir den Thread mal durchgelesen und leider musste ich irgendwie ständig mit dem Kopf schütteln. Nicht weil die Empfehlungen oder technischen Beschreibungen schlecht wären...im Gegenteil; sondern, weil hier irgendwie nach dem Motto geantwortet wurde: Warum einfach wenn´s auch schwer geht.

    Genauso scheint der Threadstarter "Gegenfeuer" sich nicht mit einzubringen, stellt eine Frage und war seit dem nicht mehr aktiv.

    Also, ohne genau zu wissen wie seine "Notstrom-Solaranlage mit Gel-Batterie" aufgebaut ist, kann man hier die tollsten Vorschläge machen, kommt aber zu keinem Ziel.

    Auf die Fragestellung:
    Zitat Zitat von Gegenfeuer Beitrag anzeigen
    Der "Schreibtisch" soll also im Normalbetrieb am Netz hängen und z.B. per Schalter auf Batteriebetrieb umschaltbar sein.

    Wie und womit stelle ich sowas an?
    Lautet meine Antwort: Mit einem Allpoligen-Umschalter oder besser mit einem I-0-II Umschalter, der sowohl Phase als auch Neutralleiter vom Netz auf Solaranlage umschaltet.

    Da wir hier aber weder wissen ob ein Wechselrichter vorliegt, oder wie viel Kapazität/Ladepower die Solaranlage hat, ist dieser Thread wohl eher als Ideenschmiede zu verstehen, anstatt Hilfestellung auf spezifische Fragen des Threadstarters.

    Sorry für die klaren Worte.

    LG Buschmann

  3. #35
    HatzDiesel
    Gast

    Standard

    Ich habe mal die Handskizze vom Elektriker sauber aufgemalt.
    Es dreht sich hierbei um die einphasige Netz/Notstrom-Umschaltung in meinem Haus.

    Anschlußplan Inselanlage0001.jpg

    Auf die allfälligen Kommentare bin ich schon gespannt, aber im positiven Sinne...:lachen:
    einen schönen, veregneten Sonntag wünsche ich euch, (welch Wohltat nach der Hitze )
    Hatz.
    Geändert von HatzDiesel (19.07.2015 um 10:45 Uhr) Grund: Plan korrigiert, Detailfehler

  4. #36
    HatzDiesel
    Gast

    Standard

    Hi Kappa,
    Ich, kein Elektriker, versuche mal das mit Deiner Hilfe aufzudröseln.

    Gezeigter Zustand,
    korrekt- keine Spannung Richtung Haus.

    Schaltmöglichkeiten,
    ich glaub das ich das Relais K1 falsch abgeguckt habe (Handskizze),
    7+8 sind da nach rechts eingezeichnet! Sche.....
    ansonsten habe ich alles korrekt abgemalt.

    Zwischenfrage,
    kann es sein das sich die Frage mit dem Relais K1 punkt 7+8 erübrigt?

    Wie gesagt, ich bin untere Ebene Elektrikknowhow,
    Gruß
    Hatz

    Nachtrag:
    Habs soeben korrigiert,daß müsste jetzt passen, oder?
    Geändert von HatzDiesel (19.07.2015 um 10:46 Uhr)

  5. #37
    HatzDiesel
    Gast

    Standard

    Kann man da noch "Sicherheit" einbauen- betreffs der klebenden Kontakte?

  6. #38
    HatzDiesel
    Gast

    Standard

    Hi Wasser,
    danke für Deine konstruktive Kritik.
    Die Antworten auf Deine Elektrotechnischen Fachfragen muss ich Dir leider schuldig bleiben.
    Aber ich versuche mal soweit es mir möglich ist darauf zu antworten.
    Umrichter-Verzögerung? Ich weiß das K2 Zeitverzögert schaltet.
    Habe ich gerade mal gestoppt: von Notstrom auf Netz 8 sec
    von Netz auf Notstrom 4 sec
    Frage #1 Werde ich mit der Fachkraft abklären/verbessern lassen
    Frage #2+3 Reicht die Zeit oder denkst Du da an 15-20 sec ?
    Frage #4 Weiß ich nicht, bin aber knapp 3km Luftlinie vom nächsten Umspannwerk entfernt- soll heißen, entweder Strom kommt stabil oder ist ganz weg.
    Spannungswächter wird mal notiert>Fachkraft !
    Frage#5 Reichen die 8 sec vom K2 da nicht auch ?

    In tutto werden wir da wohl noch ein paar Verbesserungen vornehmen können,
    Dank Dir erstmal für Deine sehr gründliche und aussagekräftige Analyse.
    Übrigens, wie geht´s Deinem Knöchel ? Schon zuhause oder noch hospitalisiert?
    Gruß
    Hatz
    Geändert von HatzDiesel (19.07.2015 um 15:36 Uhr)

  7. #39
    Buschmann
    Gast

    Standard

    Hi HatzDiesel,

    in welchem Betriebszustand sollen bei der Geschichte eigentlich die Wechselrichter laufen? Lässt Du die immer im Leerlauf?

    Und haben die eigentlich nicht ein Transferrelais und Du könntest Dir die Umschaltung komplett sparen?

    Und willst Du den Sonnenstrom denn nur im Notfall nutzen? Du hast doch ne relativ fette Anlage...macht es da nicht Sinn primär immer mit PV zu arbeiten und nur zu schwachen Zeiten das Netz zeitweise hinzu zu schalten?

    LG Buschmann

  8. #40
    HatzDiesel
    Gast

    Standard

    Hoi Buschmann,
    die Anlage läuft permanent wenn ich vor Ort bin.
    Da ich aber schon öfter mal 1-2 Wochen weg bin schalte ich dann auf Netzstrom und lass die Anlage als Notstrombackup.
    Kühltruhe, Kühlschrank, Thermische Solaranlage, Alarmanlage und im Winter die Ölheizung mit Fußbodenheizung sollen ja funktionieren wenn ich nicht da bin.

    Der Master-Wechselrichter ist immer auf on,dazu und weggeschaltet wird durch die Parallelschaltbox.
    Endeffektlich ist aber immer nur einer auf Standby (der Master, Verbrauch 0,7W), wenn ein Verbraucher erkannt wird schaltet der in Betrieb (10W Eigenverbrauch/pro Gerät).
    Bei kleineren Lasten geht nur dieser an, bei höheren wird der Slave dazu eingeschaltet.
    Der Slave schaltet sich bei niederer Last wieder ganz ab- bis er halt wieder benötigt wird.
    Die Lasterkennung ist übrigens stufenlos einstellbar von 2W-50W.

    Soweit ich weiß hat der kein Transferrelais,
    aber das macht nix- so teuer sind die Bauteile ja nicht um das Ding jetzt noch voll auf Linie zu bringen.
    Bin echt froh das Wasser und Kappa3 da noch Ihr Wissen eingebracht haben.

    Noch kurz was zum Stromverbrauch:
    1.11.2013-1.11.2014 797kwh Netzstrom
    1.11.2014-jetzt 954kwh Netzstrom, habe viel geschweißt dieses Jahr!

    Das Haus ist mit Dachgeschoß,zwei Wohngeschossen und einem großen Keller/Garage/Werkstatt auch nicht klein (eher groß ),
    im Schnitt 160qm/Etage.
    Mein normaler Stromverbrauch ohne PV lag immer zwischen 2000-3000kwh.

    Soweit mal von hier,
    Gruß
    Hatz
    Geändert von HatzDiesel (19.07.2015 um 20:07 Uhr)

  9. #41
    Buschmann
    Gast

    Standard

    Sorry, hatte gedacht Du hast Xtender WR.

    Wie ist das bei Dir mit der Unterspannungsabschaltung geregelt? Schaltest Du manuell auf Netz wenn der Ladestand der Akkus zu tief sinkt?

    Verstehe ich das richtig, dass Du bei längerer Abwesenheit generell auf Netzbezug schaltest und in diesem Fall eine Umschaltung auf WR bei Netzausfall willst?

    Wenn das so ist, dann würde ich dieses Teil reinbasteln und das nur nutzen wenn Du längere Zeit weg bist. Also im normalen Betrieb brücken und manuell umschalten.

    Denk auch an die rechtlichen Bestimmungen. Vor allem die Erdung muss passen...nicht das Du noch in Teufels Küche kommst wenn was passiert. Egal was Du machst, lass Dir das von einem Elektromeister abnehmen...mit Brief und Siegel.

    LG Buschmann

  10. #42
    HatzDiesel
    Gast

    Standard

    Guten Morgen Buschmann,
    das von Dir genannte Umschaltteil hatten wir schon eingebaut, leider funktionierte das nicht wie es sollte.
    So wie es mir erkärt wurde gab es einen Potentialunterschied vom Hausstrom zum Netzstrom von 110V.
    Konfiguriert war das mit einem Wechselrichter von IVT, 2000W/24V/Syncro.
    Soweit ich mich erinnere war auch die N-Umschaltung irgendwie problematisch, Schaltzeiten sind auch sehr kurz!
    Deshalb wurde das Teil auch wieder verkauft und die Schaltschranklösung konzipiert.

    Die hier von euch vorgeschlagenen Verbesserungen habe ich meinem Elektriker zukommen lassen und wir werden zeitnah nachbessern.
    Über die erfolgten Arbeiten werde ich euch dann berichten.
    Gruß
    Hatz

  11. #43
    Buschmann
    Gast

    Standard

    Möchtest Du den Diesel denn auch mit einbinden...also automatisch?

    Vielleicht solltest Du tatsächlich überlegen die beiden Steca's zu verkaufen und Dir ein Kombigerät von Studer oder Victron kaufen. Die haben dann jegliche Spielereien mit eingebaut und können von Dir nach Deinen Wünschen konfiguriert werden.

    Ich denke mal eine Schaltung hinzubekommen die neben einer einfachen Netz/WR Umschaltung noch den Ladezustand der Akkus und den Generator mit einbezieht wird wohl ein Kraftakt hoch drei. Da wüsste ich persönlich echt nicht wo ich anfangen sollte.

    Welche Verbraucher müssen denn im Notfall bei Abwesenheit überhaupt bedient werden? Deine Akkukapazität ist doch mittlerweile recht brauchbar, müsste doch eigentlich reichen die von Dir genannten Geräte auch bei schlechtem Wetter über ein, zwei Wochen mit durchzuziehen. Vielleicht besser noch in ein paar Module investieren und den Rest so lassen. Was die Erdung angeht, so lass den Elektriker mal prüfen mit welcher Netzform Ihr es da zu tun habt.

    Das mit dem Potenzialunterschied zwischen WR und Netz sollte es eigentlich gar nicht geben. Der Umschalter erkennt ja nur "Netz weg" und schaltet auf WR. Hast Du einen dreiphasigen Netzanschluss und Hausverkabelung? Von wo greifst Du den Netzstrom ab bzw. wo war der Umschalter verbaut?

    LG Buschmann

  12. #44
    Buschmann
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Wasser Beitrag anzeigen
    Also, wenn (sagen wir mal IVT) einen der beiden Abgehenden Adern mit Erde verbunden hätte (füher als Nullung bezeichnet), hätte es einen Ausgleich der Potentialdifferenz über den (bestimmt angeschlossenen) PE gegeben.
    Davon muss man ja erstmal ausgehen, ansonsten hast Du praktisch keine Sicherheit im Haus bei einem Zweitfehler wie Du geschrieben hast. Aus dem WR kommen nur zwei Aussenleiter...die Frage ist was vom Netz kommt. Es gibt noch Gegenden...oder teilweise wird das sogar vermehrt wieder eingesetzt, wo ein TT-Netz reinkommt.

    LG Buschmann

    - - - AKTUALISIERT - - -

    PS: Meine Studer Xtender haben die von Dir gebastelte Brücke eingebaut und diese ist schaltbar und damit den Gegebenheiten anpassbar. Eine zweite Brücke im Verteiler ist dann auch nicht mehr zu setzen.

    Die Frage ist auch, wo bei Hatz der WR ins Haus einspeist. Ich vermute jetzt mal, dass er ein dreiphasiges Versorgernetz hat und der WR erst hinter dem Hauptverteiler auf eine Phase im Haus einspeist. Das kann tricky sein.

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