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Thema: Studium mit praktischem Nutzen?

  1. #17
    AndreasH
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von PapaB Beitrag anzeigen

    ARGH.. pscht!! Nix! Keine solchen Flausen in Kopf setzen!! Sie murmelte letztens schon was von Au Pair in USA oder so machen....
    Ähhh,Deine Frau wird das Töchterchen nicht auf ewig festnageln können...

    Ausland zum Englisch auch praktisch anwenden ist mehr als empfehlenswert,wenn sich jemand bei einer Vorstellung dann mit Schul-Englisch einen abstammelt ist schnell die Bewerbung vom Tisch,ganz wie Kupfersalz schon gesagt hat ;)

    " Au Pair " ist natürlich vom Konzept her Müll,da braucht man sich nicht drüber unterhalten.

    Google mal das " Work and travel" Visa für USA bzw. Australien..
    Da gibts diverse Programme,teils unter Staatlicher Aufsicht und gefördert.
    Geändert von AndreasH (02.07.2015 um 13:58 Uhr)

  2. #18
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Ich hatte vor ein paar Wochen mein 10-jähriges Studientreffen. Wir haben alle dasselbe studiert und der eine arbieitet im Kletterladen, der nächste ist selbständiger Umweltgutachter, andere in allen möglichen Behörden, ich arbeite im Energiesektor, ein anderer bei der Wasserversorgung, einer macht Artenschutzprojekte in Sandflächen und ein anderer hat in den USA ein Team geleitet, das am Bau des F35 beteiligt war.

    Selbst mit einem Studium legt man also manchmal auch nur die grobe Richtung fest.

    Und nicht vergessen: Studienzeit ist für viele die schönste Zeit des Lebens. (interessant in dem Zusammenhang übrigens, dass die meisten Studenten unterhalb der "Armutsgrenze" leben)
    Geändert von Cephalotus (02.07.2015 um 16:26 Uhr)

  3. #19
    PapaB
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von AndreasH Beitrag anzeigen
    Ähhh,Deine Frau wird das Töchterchen nicht auf ewig festnageln können...

    Ausland zum Englisch auch praktisch anwenden ist mehr als empfehlenswert,wenn sich jemand bei einer Vorstellung dann mit Schul-Englisch einen abstammelt ist schnell die Bewerbung vom Tisch,ganz wie Kupfersalz schon gesagt hat ;)

    " Au Pair " ist natürlich vom Konzept her Müll,da braucht man sich nicht drüber unterhalten.

    Google mal das " Work and travel" Visa für USA bzw. Australien..
    Da gibts diverse Programme,teils unter Staatlicher Aufsicht und gefördert.
    Ich habe mir letztens einmal dieses Bild hier näher angeschaut:

    Sprachen der Erde

    Laut dem sollten die Kinder lieber Chinesisch lernen Und... ratet mal.. bis letztes Jahr hatte meine Tochter sogar extra-Stunden in Chinesisch. Das hatte die Schule angeboten als Zusatz-Wahlfach (also zusätzlich zum regulären Unterricht). Aber dieses Jahr hatte sie keine Lust mehr drauf.

    - - - AKTUALISIERT - - -

    Zitat Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    Selbst mit einem Studieum legt man also manchmal auch nur die grobe Richtung fest.

    Und nicht vergessen: Studienzeit ist für viele die schönste Zeit des Lebens. (interessant in dem Zusammenhang übrigens, dass die meisten Studenten unterhalb der "Armutsgrenze" leben)
    Nun gut, ich habe auch eine recht vielseitige Vergangenheit hinter mir und wohl mit 41 nun immer noch nicht meine wahre Berufung gefunden, aber der wenn der Start schon mal gut ist, kann der Rest auch ein bischen leichter werden.

    Und bezüglich der Armut... nun... ich denke mein Weibi und ich würden jeweils eine Niere/Herz/Leber, etc. spenden nur um dies zu verhindern

  4. #20
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Wenn man Chinesisch lernen will (oder meinetwegen auch Arabisch oder sonst was exotisches), dann spricht absolut nix dagegen, das auch zu tun. Ganz im Gegenteil kann eine "Spezialfähigkeit" die Tür zu einem interssanten Job ganz weit aufstoßen.

    Mich damit Jahrelang herum quälen, weil man's ja vielleicht irgendwann mal gebrauchen könnte oder weils eine weitere Zeile im Lebenslauf ist, würde ich aber nicht.

    Und ansonsten darf man sich mit 20 oder gar 18 beim Studium auch mal vertun und nach den ersten Semestern nochmal umschwenken. Und man darf auch ruhig mal 1-2 Jahre mit irgendwas "vergeuden". So zumindest meine Meinung.
    Geändert von Cephalotus (02.07.2015 um 14:20 Uhr)

  5. #21
    Previval-Mitstreiter
    Registriert seit
    14.03.2015
    Beiträge
    168

    Standard

    Aaaaaaaslso.... Mit Biologie ohne Promotion kein Blumentopf zu gewinnen... Das war einmal. Ich war seinerzeit auch der fixen Idee verfallen, dass ich nach meinem Biologie-Studium ohne Promotion nichts werde reißen können. Dem ist seit gut zehn Jahren, vielleicht sogar schon länger, nicht mehr so. Zum einen, weil die Firmen gemerkt haben, dass die Akademiker mit Dr. im Namen auch nur mit Wasser kochen, aber, zumindest zu DM-Zeiten locker 10.000 DM mehr haben wollten. Und zum anderen weil auch die Studienabgänger so langsam mitkriegen, dass ihnen der Doktortitel formal gesehen nur im öffentlichen Dienst für ausgewählte Stellen und in der universitären Forschung zwingend abverlangt wird. In der Wirtschaft ist sehen die zwei Buchstaben hübsch im Briefkopf aus und manche Branchen lassen sich das dann auch gerne was kosten, einfach nur, weil es von "Kompetenz zeugt"... Bullshit.

    Also. Biologie. Ja, aber nicht rein in Pflanzen. Systematiker, egal ob im zoologischen wie botanischen Bereich, braucht man heute eher selten. Festanstellungen gibt es praktisch nicht, da ist die Nadel im Heuhaufen leichter gefunden. Und von einem Projekt zum nächsten, wenn man Glück hat.. Nun ja, Familienplanung geht leichter.
    Eher würde sie in der Biologie was reißen können, wenn sie Richtung Labor oder explizit Pharmakologie geht.

    Da ist Forstwirtschaft schon eher interessant, wenn es unbedingt was mit Pflanzen sein soll. Wobei ich mir auch da vorstellen kann, dass die Arbeit eines Forstwirtes mittlerweile sich auch eher hinter dem Schreibtisch am PC als direkt im Forst abspielt. Besonders, wenn deine Tochter in der Forstverwaltung eines Bundeslandes landen sollte. Also nicht viel mit Wanderung, mal abgesehen davon, dass Forstwirte weniger wandern, da sie im Unterschied zu "Normalsterblichen" mit einem Auto in den Wald fahren dürfen. Vielleicht zieht das ja als Argument.

    Stichwort Akademikerschwemme, zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer: Dem kann ich nur bedingt zustimmen. In vielen Bereichen ist es heute so, dass die Komplexität der Aufgaben deutlich zugenommen haben und daher mitunter Akademiker dafür gebraucht werden, wo früher gelernte Kräfte ausgereicht hätten.
    Meinen Job zum Beispiel hätte vor wenigen Jahrzehnten sicherlich problemlos von einem gelernten Bürokaufmann, Fremdsprachenkorrespondent oder Sekretär gemacht werden können. Ein entsprechend ausgebildeter Akademiker hätte das ganze dann nur noch auf Inhalt und fachliche Richtigkeit geprüft. Aber heute? Da ist dann schon mindestens ein einschlägiger Bachelor erforderlich.

    In anderen Bereichen ist es ähnlich. Wieviel Tischler braucht es heutzutage noch in Zeiten von schwedischen Möbelhäusern und anderen Möbelhausketten? Eher weniger, weil Maschinen die Einzelteile fertigen jnd nicht mehr der Tischler.

    Computer haben große Teile unseres Lebens sichtbar und unsichtbar durchdrungen, dass wir heute selbst in handwerklichen Bereichen immer weniger menschliche Arbeitskraft im eigentlichen Sinne benötigt. Davon kann man nun halten, was man will, darüber zu diskutieren ist sicherlich eines eigenen Diskussionsfadens würdig. Aber ich bun damals wie heute der Ansicht, dass jeder Mensch den bestmöglichen Bildungsabschluss anstreben sollte, der realistisch möglich und sinnvoll ist. Und sich dabei in erster Linie daran orientieren sollte was Spaß macht. Und nicht nur danach schauen, womit sich am besten, am meisten, am einfachsten und am schnellsten viel Geld verdienen lässt. Da würde meine Empfehlung dann lauten: Jura studieren und sich darauf beschränken Mahnbescheide wegen Urheberrechtsverstöße nach dem Panoramafreiheitsgesetz zu verfolgen...

    Natürlich sollte auch eine Frage lauten: kann ich mit der Berufsausbildung am Ende meinen Lebensunterhalt bestreiten. Aber sie sollte nicht die dominierende Frage sein. Damit würde deine Tochter in derselben Bredouille sitzen wie du: sie macht einen job nur des Geldes wegen und zählt jeden Tag die Minuten bis zum Feierabend, jeden Tag die Stunden bis zum Wochenende und jede Woche die Tage bis zum nächsten Urlaub. Das kann es ja auch nicht sein.

    Natürlich hätte ich vielleicht mehr Geld auf dem Konto, wenn ich BWL, Jura oder Medizin studiert hätte. Oder in die Politik gegangen wäre und mich nach oben verbogen hätte. Aber das wäre nicht "Ich" gewesen. Das wäre nicht mein Leben gewesen.

    Als ich mit dem Bio-Studium anfing, wollte ich auch erst in eine ganz andere Richtung gehen. Eher zoologisch orientiert. Habe dann aber für mich herausgefunden, dass es in der Biologie noch andere Bereiche gibt, die ich viel spannender finde. Eher nebenbei, ohne dass es für meinen Abschluss erforderlich gewesen wäre, habe ich noch ein paar zusätzliche Qualifikationen erworben. Viele haben mich damals gefragt, warum ich "so einen Sch*** mache, das braucht doch kein Mensch". Tja, und heute sitze ich auf einer Stelle, die ich, unter anderem genau wegen dieser, scheinbar überflüssigen, Qualifikationen erhalten habe...

    Akademiker haben eine andere, eher theoretische, analytische Herangehensweise an ein Problem. Das ist heute in immer mehr Bereichen wichtiger als früher. Aber wichtig ist, dass man dennoch nicht die Bodenhaftung verliert und zu einem jener "lebensunfähigen Akademiker mit zwei linken Händen" wird, die nicht mehr pragmatisch denken können, wenn es angebracht ist und die zum Glühbirnenwechsel den Elektriker holen müssen....

    Bildung ist nicht alles im Leben, aber ohne Bildung ist alles nichts. Ich bin sicher, dass deine Kinder ihr Leben meistern werden. Egal, wofür sie sich letztlich entscheiden. Wichtig ist meiner Ansicht nach, nicht stehen zu bleiben. Sowohl körperlich wie mental. Und immer im Herzen und im Kopf ein Stück weit Kind zu bleiben. Egal für wie albern irgendwelche frustrierte Neider das vielleicht halten mögen.

    - - - AKTUALISIERT - - -

    @Cephalotus: mit Anfang zwanzig ist kein Jahr "vergeudet". In dem Alter kann man sich noch "Fehler" erlauben, die sich in späterem Alter vor der Rente böse rächen würden.

    In Zeiten von Bachelor und Master ist das mit den "besten Zeiten" nur noch eingeschränkt gültig. Da ist so viel verschult und zusammengepresst worden, dass da nichts mehr von "akademischer Freiheit/Entwicklung", einen Studium generale oder einem "Ausprobieren" viel übrig ist. Meine Zusatzqualifikationen, die ich im Studium nebenbei gemacht habe, als Teil meines Studienganges (Student der Fahrtrichtung zu sein war Voraussetzung für priorisierten Zugang, erst danach wären freie Plätze an Interessenten aus der freien Wirtschaft für teuer Geld vergeben worden), könnte ich mir heute nur schwer erlauben.
    Geändert von UrbanTrapper (02.07.2015 um 14:28 Uhr)

  6. #22
    KUPFERSALZ
    Gast

    Standard

    Englisch, Englisch, Englisch, Spanisch, Französisch und dann vielleicht sowas wie Chinesisch, Russisch und Arabisch. Auch in China kommt man mittlerweile mit Englisch recht weit.

  7. #23
    christopher
    Gast

    Standard

    Wenn es mit dem Staat so weitergeht wie bislang am besten Jura.... . Ansonsten ist der Medizinbereich wohl die brauchbarste Richtung. Einen Chirurg hätte ich gerne in der Familie, nicht nur wegen der Prepperei, denn man wird ja nicht jünger und viele Ärzte haben oft viele Meinungen... .

  8. #24
    Frequenzkatastrophe
    Gast

    Standard aus dem Nähkästchen Humanmedizin

    Ich bin ja zZt in der Situation Humanmedizin zu studieren 6. Semester, 4. Fachsemester, kurz vor dem ersten Staatsexamen. Wenn es für Deine Tochter wirklich in die Richtung gehen sollte kann ich 2-3 Tips geben.

    1. Abitur so gut wie möglich machen, um jeden Notenpunkt kämpfen! Ideal wäre ein Abi mit 1.0, schon mit 1.3 kann man sich i.d.R. auf mehrere Wartesemester einstellen.

    2. Leistungskurse richtig wählen. Mindestens einen, besser 2 aus dem Bereich Chemie, Physik, Mathe, Biologie; aus drei Gründen.
    Diese LKs werden von einigen Unis als zusätzliche Qualifikation anerkannt und die Abinote wird hochgerechnet (zB je LK 0,1 Abinote+).
    Im 1.+2. Semester muss man das Wissen eh nachholen, man macht einen Physik-/Biologie- und einen allgemeine Chemieschein. Dieser entspricht ungefähr dem Level eines Leistungskurses am Gymnasium nur nimmt man den Stoff da in 6-8 Wochen durch und nicht in 2-3 Jahren, zumal man parallel noch andere Sachen lernen muss.
    Außerdem sind gute Mathekenntnisse Pflicht sonst sieht man in Chemie/Physik/Physiologie ganz schnell kein Land mehr (ich kann da ein Lied von singen).

    3. Wenn es mit der Note nicht klappt und Wartesemester anstehen parallel eine Ausbildung in dem Bereich beginnen, zB Gesundheits- und Krankenpflege, dadurch spart man sich die 3 Monate Pflegepraktikum im Studium, kann die Wartesemester verkürzen und hat, wenn es mal länger dauert nach 3 Jahren einen Berufsabschluss in der Tasche, hilft auch beim jobben im Studium.

    Das Studium ist sehr interessant und vielseitig, setzt aber Eigenorganisation und viel Fleiß voraus.
    Ich belasse es erstmal dabei, bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung, muss jetzt aber weiter Biochemie lernen...
    Geändert von Frequenzkatastrophe (02.07.2015 um 16:36 Uhr) Grund: Typo

  9. #25
    nashua
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von nashua Beitrag anzeigen
    Was hält sie von Entwicklungshelfer? Eine Möglichkeit ist das Studium „Internationale Beziehungen und Entwicklungshilfe“, das seit 2006 an der Universität Duisburg / Essen angeboten wird. Darüber hinaus gibt es Aufbaustudiengänge wie „Humanitäre Hilfe”, die in Bochum auf dem Lehrplan steht.
    Ich habe mir mal gerade die Vorraussetzungen dafür angesehen. Die spinnen doch die Leute!!!!!!



    Damit nicht jeder die Vorraussetzungen suchen muß:
    ------------------------------------------------

    Zitat:
    Voraussetzung für die Zulassung zum Master-Studiengang Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik ist der erfolgreiche Abschluss des Bachelor-Studiengangs „Politikwissenschaft“ an der Universität Duisburg-Essen oder eines gleichwertigen oder vergleichbaren, mindestens dreijährigen Studiengangs (im Umfang von mindestens 180 ECTS-Creditpoints), der zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss im Bereich der Politikwissenschaft führt und an einer Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes absolviert wird. Sofern kein wesentlicher Qualitätsunterschied zu einem Abschluss an einer Hochschule im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetz besteht, ist auch ein einschlägiger Abschlusses an einer anderen Hochschule außerhalb des Geltungsbereichs des Hochschulrahmengesetzes möglich.

    Der Studiengang muss mindestens mit der Note 2,59 abgeschlossen worden sein. Zusätzlich wird der Nachweis von Kenntnissen und Kompetenzen im Umfang von 60 ECTS-Creditpoints im Bereich der Politikwissenschaft, sowie davon zusammen 45 ECTS-Creditpoints in den Bereichen Methoden empirischer Sozialforschung und Statistik, Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung, Entwicklungspolitik und Vergleichende Politikwissenschaft/Regionalforschung vorausgesetzt. Als gleichwertig anerkannt wird insbesondere ein Diplom-Abschluss in einem politikwissenschaftlichen Studiengang bzw. ein Magister- oder Lehramts-Abschluss mit dem Hauptfach Politikwissenschaft.

    Liegt zum Bewerbungszeitpunkt noch kein Studienabschluss vor, ist in der Regel erforderlich, dass mindestens 150 Creditpoints erbracht wurden; die aus den bis dahin erbrachten Prüfungsleistungen ermittelte Durchschnittsnote muss mindestens 2,59 betragen. Diese Durchschnittsnote wird auch im Auswahlverfahren berücksichtigt, unabhängig davon, ob das Ergebnis der Bachelorprüfung hiervon abweicht.
    Geändert von nashua (02.07.2015 um 16:10 Uhr) Grund: Ergänzung

  10. #26
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von nashua Beitrag anzeigen
    Ich habe mir mal gerade die Vorraussetzungen dafür angesehen. Die spinnen doch die Leute!!!!!!
    Wieso? Das sind begehrte Studiengänge.
    Geändert von Cephalotus (02.07.2015 um 15:29 Uhr)

  11. #27
    War leider nicht mehr anders möglich!
    Registriert seit
    02.12.2009
    Beiträge
    1.211

    Standard

    Als Anhänger von angeblich steinzeitlichen Vorstellungen sage ich:
    Frauen sollen überhaupt nicht studieren, außer sie sind überdurchschnittlich befähigt (mit überdurchschnittlich meine ich, daß sie nicht nur etwas besser sein müssten als ihre durchschnittlichen Geschlechtsgenossinnen, sondern weit besser als die befähigten Jungmänner).
    Andernfalls ist es besser, daß sie einen praktischen Beruf ausübt und ihren Eltern nicht noch jahrelang auf der Tasche liegt. Selbst wenn das Finanzielle für die Eltern keine Rolle spielen sollte, glaube ich trotzdem daß man ihnen damit nichts Gutes tut.
    Meine höchste Achtung gilt Frauen mit praktischen Fähigkeiten, die ihrem Mann und ihren Kindern Rückhalt und positive Umfeldstimmung bietet. Meine höchste Verachtung gilt Frauen, die unsere Unis mit Blümchenfächern verstopfen und ihr Lebtag außer schlau daherreden nix leisten, später eh keine relevante Stellung bekommen oder sich auf Steuerzahlerkosten im künstlich aufgeblasenen staatsnahen Sozial-Wohlfühl-Biotop austoben.

    Dieser ganze Uni-Wahn basiert doch zu 90% nur auf Status-Denken.
    Meine Devise heisst: mehr sein als scheinen. Und das erreicht man eher und produktiver mit konkreter Berufsausübung und selbstverantwortlichem Leben ohne Geldspritzen von anderen. Ich kenne tolle Frauen, die neben produktiver Arbeit den Haushalt managen und sich autodidakt viele Fähigkeiten aneignen. Kusshand an alle diese Frauen!

    Wenn Du Deine Tochter unbedingt ein Studium machen lassen willst, wäre es aussichtsreicher eher ein schweres Fach zu nehmen, in dem wirklich gute Leute gebraucht werden und was als Beruf zur Not auch selbstständig ausgeübt werden kann. Wie schon jemand erwähnte, schadet es nicht, ein Praktikum zu machen im Bereich der Studienrichtung, um frühzeitig rauszufinden, ob sie sich das wirklich vorstellen kann.
    Passte einfach nicht mehr!

  12. #28
    PapaB
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Luftikus Beitrag anzeigen
    Als Anhänger von angeblich steinzeitlichen Vorstellungen sage ich:
    Frauen sollen überhaupt nicht studieren, außer sie sind überdurchschnittlich befähigt (mit überdurchschnittlich meine ich, daß sie nicht nur etwas besser sein müssten als ihre durchschnittlichen Geschlechtsgenossinnen, sondern weit besser als die befähigten Jungmänner).
    Andernfalls ist es besser, daß sie einen praktischen Beruf ausübt und ihren Eltern nicht noch jahrelang auf der Tasche liegt. Selbst wenn das Finanzielle für die Eltern keine Rolle spielen sollte, glaube ich trotzdem daß man ihnen damit nichts Gutes tut.
    Meine höchste Achtung gilt Frauen mit praktischen Fähigkeiten, die ihrem Mann und ihren Kindern Rückhalt und positive Umfeldstimmung bietet. Meine höchste Verachtung gilt Frauen, die unsere Unis mit Blümchenfächern verstopfen und ihr Lebtag außer schlau daherreden nix leisten, später eh keine relevante Stellung bekommen oder sich auf Steuerzahlerkosten im künstlich aufgeblasenen staatsnahen Sozial-Wohlfühl-Biotop austoben.

    Dieser ganze Uni-Wahn basiert doch zu 90% nur auf Status-Denken.
    Meine Devise heisst: mehr sein als scheinen. Und das erreicht man eher und produktiver mit konkreter Berufsausübung und selbstverantwortlichem Leben ohne Geldspritzen von anderen. Ich kenne tolle Frauen, die neben produktiver Arbeit den Haushalt managen und sich autodidakt viele Fähigkeiten aneignen. Kusshand an alle diese Frauen!

    Wenn Du Deine Tochter unbedingt ein Studium machen lassen willst, wäre es aussichtsreicher eher ein schweres Fach zu nehmen, in dem wirklich gute Leute gebraucht werden und was als Beruf zur Not auch selbstständig ausgeübt werden kann. Wie schon jemand erwähnte, schadet es nicht, ein Praktikum zu machen im Bereich der Studienrichtung, um frühzeitig rauszufinden, ob sie sich das wirklich vorstellen kann.
    Hosa... eine sicher kontroverse Meinung, aber immerhin, ich kann ihr Teilweise etwas abgewinnen.

    Also das mit der Autodidakten Frau ... Stichwort mein Weibi... nix große Ausbildung, aber eine Kreativität in Problemlösungen, bei der McGyver vor Neid erblasst wäre!

    Und... Stichwort "Blümchenfächer"... naja, da bin ich zuversichtlich, dass meine Tochter nicht das schwarze Schaf der Familie sein wird... das haben wir schon an anderer Stelle

  13. #29
    Previval-Mitstreiter
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    168

    Standard

    @Luftikus: wenn wir schon antiquierte, überholte Rollenmuster ausgraben, dann spricht deine Ansicht sogar AUSDRÜCKLICH für ein Studium. Und zwar unabhängig vom Studiengang. Hauptsache, dass Mädel studiert irgendwas und treibt sich auf einem der größten Heiratsmärkte Deutschlands rum... Und je besser ihre Ausbildung ist, desto besser wird die Ausbildung ihres künftigen Erzeugers ihrer Kinder sein. Und damit wird auch die finanzielle Absicherung der Familie besser sein.

    Theoretisch. Aber alle Theorie ist ja bekanntlich grau..

  14. #30
    hinterwäldler
    Gast

    Standard

    Maßstab für die Zulassung zum Studium hat allein die persönliche Eignung zu sein.
    Zweierlei Maß anzulegen führt zur Vergeudung von Talenten, die der Westen sich im Wettbewerb mit Asien nicht leisten kann.

    In einer Studie von 2013 des Oxford-Ökonomen Carl Benedikt Frey und des Informatikers Michael A. Osborne wird das Automatisierungspotential in den kommenden 10-20 Jahren für die USA auf 47% und für Deutschland auf 59% aller heute vorhandenen Arbeitsplätze geschätzt.
    (Quelle: brand eins Juli 2015, S. 38)

    Alles, was wirtschaftlich automatisierbar ist, und das trifft neben den von Luftikus fürs weibliche Geschlecht so favorisierten "praktischen Berufen" auch beispielsweise auf bestimmte ärztliche Tätigkeiten zu, wird über kurz oder lang automatisiert werden.

    Vor dieser Rationalisierungswelle ist man nur dann etwas sicherer, wenn man eine höchstmögliche Qualifikation in eben diesen mit Automatisation, Robotik und Künstlicher Intelligenz verbundenen Berufsfeldern anstrebt.

    Beispielsweise kämen dafür Studiengänge in Bioinformatik oder Medizintechnologie in Frage, auch Gebiete wie Optik und Sensorik, weil Roboter auf Sensoren angewiesen sind.
    Geändert von hinterwäldler (02.07.2015 um 16:16 Uhr)

  15. #31
    Previval-Großmeister
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    Zitat Zitat von PapaB Beitrag anzeigen
    Guten Morgen zusammen,

    lange ists her das ich etwas schrieben, doch nun beschäftigt mich wieder etwas so intensiv, dass ich selbst keine direkte Antwort darauf finde und auf Ideen hoffe.

    Meine Tochter ist mittlerweile bald 16 und wird wohl ihre mittlere Reife hier in Bayern recht gut abschließen (sie ist da wirklich sehr ehrgeizig und Jungs sind zum Glück!! noch kein Thema).
    Hey, vielleicht erzählt Dir Dein Mädel nicht alles :lächeln: Mit 16?

    Zitat Zitat von PapaB Beitrag anzeigen
    Als Ziel hat sie nun letztendlich das Abitur mit anschließendem Studium (via 3 Jahre FOS und allgemeines Abi).
    Mit dem Werdegang hätte ich da eine Idee: Eine Berufsausbildung als Mechatronikerin und anschliessend ein Studium des Maschinenbaus. Das kommt in der Industrie richtig gut an! Hat auch, je nachdem, wie sie veranlagt ist, Potential für ganz spannende Auslandseinsätze

    Medizin ist auch nicht schlecht, man sollte sich nur Gedanken über die Einsatzorte machen. Vielerorts dringend gesucht sind Landärzte. Heisst aber auch, ich muss mal nachts um drei für einen Notfall raus. Der Bedarf an schicken Grossstadtpraxen Mo-Fr 9 -16 Uhr, der ist übersättigt!
    Zitat Zitat von PapaB Beitrag anzeigen
    Ich denke ein Studium der südbengalischen Ureinwohner-Dialekte wäre hier nicht Zielführend,

    Das muss man auch nicht studieren, aber man kann es lernen und es kann - privat wie beruflich - extrem hilfreich sein. Mit Südbengalen kann ich nicht dienen, aber mit Tamil Nadu. Ich spreche Tamil und kann es auch lesen (nein, nicht die hohe Literatur aber die Tageszeitung und den Busfahrplan:lächeln:, das ist so eine Schrift mit Kringeln und Würmern :lächeln:) und verstehe in Folge zumindest rudimentär Malyalam

    Das wäre auch so ein Tipp für Deine Tochter: Egal was sie macht, mehrere Fremdsprachen sind heute unglaublich wichtig!


    Meint

    Matthias

    Der Dir gern per PN alles rund um ingenierwissenschaftliche Studiengänge erzählt
    Geändert von Waldschrat (02.07.2015 um 16:26 Uhr)

  16. #32
    Isuzufan
    Gast

    Standard

    @ Luftikus Aua! Ausnahmsweise kann ich mal das gefällt mir nicht non Nashua verstehen.
    Aber nicht nur die Diskriminierung des weiblichen Geschlechts stört mich sondern auch die mE nach falsche Einschätzung der Gegebenheiten.
    Den einzigen " Vorteil" den ich auf der männlichen Seite sehe ist die unbestritten größere Muskelmasse!
    Das wäre dann der Logik nach für die Männer die körperlich schwierigeren und geistig weniger anspruchsvollen Berufe und für die Frauen die geistig anspruchsvolleren (meist mit Studium verbundenen) Berufe.
    Aber ich sehe Mann und Frau als sowas von gleichwertig an, das sich mir diese Frage niemals stellen würde.

    LG Wolfgang

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