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Thema: "Verborgene" Kompostierung

  1. #33
    Miesegrau
    Gast

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    @Ernst

    Du hast deine Würmer nicht geliebt! Ein großer Fehler wie mir scheint.:traurig:
    Meinen Würmern geht es gut. Einige dürfen sogar ab und zu mit zum Angeln.

    Spaß beiseite. Seit dem ich in meinem großen Komposter Dendrobena ausgewildert habe, scheint die Verrottung etwas schneller zu gehen. Natürlich habe ich dafür keinen Beweis. Aber jeder ordentliche Komposthaufen den ich umgesetzt habe enthielt welche. Ich denke das diese Tierchen ganz einfach in so einen Haufen gehören. Immerhin futtern sie angegammelte Küchenabfälle und produzieren nebenbei allerfeinsten Humus. Das das die Umsetzung nicht verdoppelt ist mir auch klar.:rolleys:

    Door Miesegrau

    Kennt es gar nicht anders....

  2. #34
    Previval-Interessierter
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    Hallo zusammen !

    Ich bin zwar kein Gärtner aber hier ein paar meiner persönlichen Erfahrungen mit dem "Kompostdesign" :lächeln:

    Habe derzeit einen offenen und einen geschlossenen Kompost, die ich mit rohem Gemüse-&Gartenresten und Rasenschnitt füttere.

    1. Würmer helfen ohne Zweifel insbesondere was die Feinheit und Qualität der Erde angeht.

    2. Je größer der Kompost desto besser, da der Hauptumsatz im inneren geschieht, nicht am Rand.

    3. Kompost immer in den Schatten, sonst kocht er im Sommer und die Insekten und Würmer die man drin leben mit ihm.

    4. Ein "geschlossener" (mit vielen Löchern) Kompost, wie z.B. die häßlichen braunen Plasikdinger funtioniert einfach besser,
    da er die Temperatur deutlich besser hält, auch im Winter und durch den Deckel größere Tiere abgehalten werden und oben nichts eintrocknet.
    Desweiteren wachsen keine Brennesseln, Gras, etc. an den Seiten heraus.

    5. Den Kompost einmal im Jahr zu "wenden", also die undere Erde durchzuwerfen (sieben) ist absolut notwendig, nicht nur um den Humus für den Garten zu gewinnen,
    sondern auch um feste Bestandteile auszusortieren und den Organismen Zugang zu den kompakten und weitestgehend konservierten unteren Materialien zu verschaffen.

    6. Bei parasitären Befall oder hartnäkigen Pfanzensamen hab ich gute Erfahrungen gemacht wenn man den Humus komplett luftdicht in schwarze folie einschlägt und über den sommer in an einem sonnigen Plätzchen lagert.

    7. Ein paar frische Roßäpfel unter den Kompost schaden nicht. Da schaaren sich die schon erwähnten roten Würmer drum. Die sind für Tometenkübel übrigens ein super Dünger und halten die ganze Saison über.

    Beste Grüße


    Sumpftroll

  3. #35
    Cephalotus
    Gast

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    Zitat Zitat von Sumpftroll Beitrag anzeigen

    7. Ein paar frische Roßäpfel unter den Kompost schaden nicht. Da schaaren sich die schon erwähnten roten Würmer drum. Die sind für Tometenkübel übrigens ein super Dünger und halten die ganze Saison über.
    Was von den drei Dingen ist ein guter Tomatendünger? Die Pferdeäpfel, die Würmer oder der am Ende so entstandene Kompost?

  4. #36
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    Hallo Cephalotus !

    Abgesehen von frischem lockeren Humus (Würmer mitinbegriffen) drücken wir noch pro Kübel ca. ein 1/5 Pferdeapfel ca. handbreit unter die Tomatenpflänzchen, sozusagen als Saisondünger und Anreiz sich tiefer zu verwurzeln.:lachen:

    Beste Grüße und schönes Wochenende


    Sumpftroll

  5. #37
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    Hallo,
    hier ein Update zu meinem Eimer-Kompostsystem:

    Die Gartenabfälle vom Herbst sind inzwischen weitgehend zu schönem braunem Kompost geworden. Im Herbst war der Kompost von zahlreichen Asseln und anderen, mir unbekannten Tierchen besiedelt. Im Frühjahr habe ich sogar einmal einen Wurm darin gesehen. Grundsätzlich funktioniert das System also.

    Interessant war, dass der Kompost in diesen Monaten insgesamt so trocken war, dass ich ihn gelegentlich wässern musste. Ich hatte eigentlich genau das Gegenteil befürchtet - dass sich Regenwasser und Sickerwasser aus dem umgebenden Erdreich im Eimer sammelt und zu Problemen führt. Dieses Verhalten ist insofern positiv, dass man Wasser sicher leichter in das System zugeben kann, als überschüssiges herauszubekommen.

    Der nächste Schritt wird ein Gittersystem wie weiter oben angeregt. Das bietet dann mehr Volumen und eine größere Durchlässigkeit für Kompostnützlinge und Feuchtigkeit.

    Außerdem habe ich in den letzten Monaten erste Versuche mit der Bokashi-Kompostierung von Küchenabfällen unternommen - ganz im Preppersinn ohne gekaufte Mikroorganismenkulturen (EM) und ohne kommerzielles Zubehör. Besteht Interesse, dass ich Näheres dazu erzähle? Dann würde ich einen neuen Thread aufmachen.

    Gruß

    Rubra

  6. #38
    Previval-Interessierter
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    Hallo!

    Bei dieser Methode würde ich den Boden des Eimers abtrennen und sonst keine Löcher machen. Immer wenn der Eimer voll ist aus dem Boden ziehen und den Inhalt im Boden belassen.
    daneben das nächste Loch graben dann den Eimer wieder versenken. Die Aushuberde auf das erste Loch geben und bepflanzen. Du wirst einen sehr guten Gartenboden erhalten. In den Eimer mit den
    frischen Küchenresten kann noch Holzkohle dazu. Die Holzkohle mag die Nährstoffe, wird von den Würmnern geliebt und vermeidet schlecht Gerüche.

    Als Alternative bietet sich auch eine Wurmkompostierung an.

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