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Thema: Was genau ist "Punk Wood" und hat jemand Erfahrung damit als Zunder?

  1. #17
    HatzDiesel
    Gast

    Standard

    Moin Macohe,
    danke für´s Bussi!
    Drei Nachteile sind natürlich bei dem Material anzuführen.
    Erstens das relativ große Volumen des "Zunders" und Du must ihn Druckgeschützt aufbewahren,sonst haste Pulver !
    Auch die Nässeempfindlichkeit ist nicht unwichtig.
    Ich werde auf jeden Fall weiter meine Vaseline-Wattepads dazupacken weil Feuchteunempfindlich+Klein.
    Das Punkwood in der Dose kommt aber als Ergänzung mit (endlose Ressourcen!)

    Gruß
    Hatz

  2. #18
    noxis
    Gast

    Standard

    Heute hat einer zum Thema Punkwood ein Video auf YouTube hochgeladen. Er zeigt auch eine Alternative zur Blechdose. In dem man das Material einfach in Lehm einpackt.


    https://www.youtube.com/watch?v=O_E7T6IIfpA

    (YouTube - Punkwood - Char clothes ohne Dose Trapperfeuerzeug Flint Steel)
    Geändert von noxis (08.10.2015 um 22:05 Uhr)

  3. #19
    Previval-Interessierter
    Registriert seit
    22.01.2016
    Beiträge
    17

    Standard

    Hallo leute
    Zum vereinfachen der Fäulniss
    Papier besteht aus Zellulose und Papier ist Weiss.
    Lignin ist Braun.
    Weissfäule ist Weiss weil das Liginin schon abgebaut wurde.
    Braunfäule ist Braun weil die Zellulose abgebaut ist.
    Eine dritte Fäule ist die Moderfäule bei dem Lignin und Zellulose abgebaut wird.
    Hoffe das ich ein wenig helfen konnte
    gruss lexu

  4. #20
    Macohe
    Gast

    Standard

    Und was am besten als Zunder / Punkwood taugt und was wir suchen ist somit Zellulose, also vermodertes Holz, das weiß aussieht, wenn ich das richtig verstanden habe?
    Geändert von Macohe (25.01.2016 um 00:46 Uhr)

  5. #21
    Macohe
    Gast

    Standard

    Ich hab am Sonntag endlich mal meinen ersten Versuch gestartet, Punkwood-Zunder herzustellen. Im Wald gab es jede Menge morsches Holz, so hab ich halt einfach mal mit dem Messer in verschiedenen, am boden liegenden Baumstämmchen und Stümpfen rumgestochert. War mir noch gar nicht sicher, was ich nun wirklich suche ....

    Das ganz bröselige oder faserige Zeugs kam nicht in Frage, ist ja klar. Also etwas festere Bestandteile fnden. War aber alles eher braun, war ich gefunden habe und dann meistens schon wieder so fest, dass es sich eher wie unvermodertes Holz anfühlte. Weiter gesucht ... irgendwann bin ich dann beim Rumstochern auf etwas helleres Holz gestoßen, das sehr leicht war (von der Leichtigkeit her fast wie Styropor), aber beim Reiben zwischen den Händen (nicht ZU doll reiben, is klar, nä?) nicht bröselte oder faserte und nicht ganz so nass war, wie das bisher gefundene morsche Holz. Das schien mir passend zu sein so rein von der Logik her. Hab mit dem Messer die bröseligen, ziemlich feuchten Bestandteile außenrum abgeschabt und ne gute Menge davon gesammelt.

    Zurück an der Feuerstelle dann die Holzstücke so zerkleinert, dass sie gut in die Dose gepasst haben und die Dose ins Feuer gelegt. Hab übrigens KEIN Loch in den Deckel gebohrt. Die Dose ca. 20-30 min im Feuer gelassen (hab nicht so genau auf die Uhr geschaut), zum Abkühlen beiseite gelegt und erst dann geöffnet.

    Zum Testen mit dem Feuerstahl Funken in die Dose geschabt -> 1x schaben und sofort hat das Punkwood einen Funken gefangen und an einer kleinen Stelle angefangen, zu glühen. Coole Sache!!! Hält die Glut definitv länger als Charcloth und ist nicht ganz so berührungsempfindlich.

    Werde beim nächsten Mal Rausgehen weiter experimentieren und mich umschauen, ob ich morsches Holz finde, das irgendwie anders aussieht und das dann probieren. Selbermachen nach dem Motto trial and error - so lernt man manchmal am effektivsten.

    P.S. Apropos Charcloth: ich hab auch nochmal Charcloth hergestellt, aber diesmal einen Tipp beherzigt und Frotteestoff genommen. Spitzenmäßig! Viel besser geeignet als dünner T-Shirtstoff oder dergleichen. Das Frottee-Charcloth ist viel fluffiger und dabei stabiler, als die sehr dünnen Charcloth-Stücke mit dünnerem, glatten Stoff.

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