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Thema: Durchschlagen mit möglicht geringer Ausrüstung

  1. #17
    Asdrubal
    Gast

    Standard

    40 Kilometer am Tag: Top Leistung, und das an mehreren Tagen hintereinander. Ich würde mir höchstens 30 in Serie zutrauen. Respekt!

    Ein klein wenig fühle ich mich aber auch bestätigt, dass meine Einwände mit dem knappen Essen und den Orientierungshilfen offenbar nicht ganz gegenstandslos waren.

    Auf den nächsten Tourenbericht freue ich mich schon.

  2. #18
    Thomas H.
    Gast

    Standard

    Ja, auch ich kann nicht über Wasser gehen aber vielleicht schwimme ich irgendwann durch Land (c;

  3. #19
    Thomas H.
    Gast

    Standard

    Hallo Legend,
    danke für den Input.
    Die Idee mit der Kamera hatte ich auch und mir ist klar dass es mit Bildern ansprechender wäre. Allerdings ging es mir bei dem ganzen ja darum an meine Grenze zu kommen und zu sehen ob ich es schaffe oder nicht. Da dann zwischendurch stehen bleiben und Bilder zu machen hätte für mich gefühlsmäßig einfach nicht gepasst.
    Den Biwacksack tausche ich definitiv aus, danke für Deinen Tipp!!
    Ob Du die Strecke schaffst oder eine andere ist Wurst. Jeder hat sein Szenario, seine Schwerpunkte und seinen Plan. Wenn ich dafür irgendwas mit Kabeln, Solar oder ähnlichen machen soll bin ich aufgeschmissen. Sitze dann lieber im Dunkeln und koche auf dem Herd (c;

    Viele grüße,
    der Thomas

  4. #20
    Asdrubal
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von mopedstruppi Beitrag anzeigen
    Guck mal unter "Nimwegenmarsch" nach:rolleys: .
    LG M
    Naja, die sind ja auch gut trainiert, haben nur zehn Kilo dabei und werden ziemlich gut medizinisch und mit Essen versorgt.

  5. #21
    Thomas H.
    Gast

    Standard

    Schön geschrieben Mopedstruppi. Die Regelmäßigkeit macht es, in Kombination mit vernünftigen Steigerungen. Da ich jeden Tag mit den Hunden raus gehe laufe ich so schon keinen Tag unter 10 Kilometer Gassi. ab und an gibt es dann etwas längere Touren, so kommt schon etwas zusammen.
    Apropos Nimwegenmarsch, wer was anderes, knackiges sucht, dem sei der Dodentocht Marsch empfohlen. 100Km am Stück, maximalzeit 24 Stunden.. Und nein, ich bin bisher weder den einen noch den anderen gegangen.

    Viele Grüße,
    der Thomas

  6. #22
    Previval-Mitstreiter
    Registriert seit
    18.12.2015
    Ort
    Metropolregion Bremen-Oldenburg
    Beiträge
    142

    Standard

    Wenn ich solche Werte lese wird mir ganz anders, ich bin damals beim Bund die 30 km mit 20kg unter 4 Stunden marschiert aber das sind ja hier ganz andere Distanzen und Zeiten und beim Bund war am nächsten Tag erstmal halblang angesagt.

    Chapeau!

  7. #23
    Thomas H.
    Gast

    Standard

    @Mopedstruppi: Deine Aufzählung hört sich doch schon gut an! Draht und Schlingen kannst Du streichen, willst und darfst damit ja eh nicht jagen, noch was zum Essen und Wasser bzw. zur Wasseraufbereitung, Wechselklamotten für drunter, eine Möglichkeit zum Schlafen und noch was für die Orientierung. Dazu noch Handy und Kleingeld für den Notfall.
    Dieses Jahr gibts den nächsten Versuch und der wird erfolgreich (c;

  8. #24
    Jaws
    Gast

    Standard

    Selbstverständlich hat Mopedstruppi Draht und Schlingen nur zum Bau einer Notunterkunft dabei - Wir würden doch niemals einen Gedanken an Illegales verschwenden.

  9. #25
    Previval-Experte
    Registriert seit
    03.07.2014
    Ort
    Zentralschweiz
    Beiträge
    901

    Standard

    Hoi Mopedstruppi

    Das ist ziemlich einfach beantwortet. Du brauchst nämlich nur die absoluten Basics.
    Genug Essen für die Dauer der Heimreise, etwas zu trinken und eine Möglichkeit an mehr Wasser zu kommen (Filter/Micropur), Ersatzsocken und ein Schlafsetup (also Matte, Schlafsack und ein Tarp um trocken zu bleiben).
    Lass Zeug wie Messer, Sägen und all den tacticoolen Kram weg, höchstens eine Taschenlampe/Stirnlampe mach ganz klar Sinn. Solltest du dich nicht auskennen, nimm etwas für die Orientierung mit, dann ist aber auch schon gut.
    Was du im EDC hast, lässt du natürlich auch nicht am Arbeitsplatz :rolleys:

    Für 42 km würde ich eher von zwei Tagen ausgehen, als von drei, ich kenne allerdings die Details nicht.

    Gruess, Anti
    Geändert von Anti (15.01.2016 um 12:50 Uhr)

  10. #26
    witchcraft
    Gast

    Standard

    42 KM Autobahn ...das kann erheblich mehr werden auf anderen für Fussgängern geeigneten Strecken..mit Umgehung von Autobahnkreuzen etc.

  11. #27
    Semper Fi
    Gast

    Standard

    Ist an sich gar nicht so schwierig:

    42km auf der Straße, keine Hindernisse, moderates Gelände und keine aufhaltenden Faktoren ein Tag.

    42km auf teilweise unbefestigten Wegen mit Geländehindernissen durch Steigung, Neigung, Gefälle 2 Tage.

    42km ohne Wege zu nutzen, Menschen ausweichen etc. bis zu einer Woche.

    Hinzu kommen Faktoren wie Fitness und Witterung, die die Dauer der aufgeführten Möglichkeiten schnell verdoppeln können.

    Ich will damit nur sagen, dass es genau eine Möglichkeit gibt, dies herauszufinden: Laufen:lachen:

    Liebe Grüße

    Semper Fi

  12. #28
    theBrain
    Gast

    Standard

    Ich halte 42km auf einigermaßen befestigten Wegen mit überschaubaren Steigungen für durchaus in 12h bewältigbar, das setzt allerdings ein gewisses Maß an Fitness und Masochismus voraus, genüsslicher Spaziergang ist das dann keiner mehr.
    Beruflich verwende ich zur Approximation von Wegzeiten folgende Faustformel:
    Marschleistung/Stunde:
    .) auf befestigen Wegen 5-6km (für max. ca 3h)
    .) längerfristig 4-5km
    .) abseits von Wegen in mäßigem Gelände 2-3km
    .) in schwerem Gelände 1-2km (schlimmstenfalls weniger, nach unten fast keine Grenze, etwa in Mangrovensümpfen, wo man von Wurzel zu Wurzel turnt ist 1-2km eher als Tagesmarschleistung anzusetzen)
    Bei Dunkelheit verringert sich die Distanz je nach Ortskundigkeit auf bis zu 50%
    300hm Aufstieg bedeuten eine Stunde zusätzlich, unabhängig von der Distanz
    500hm abstieg ebenso eine Stunde zusätzlich;

    Beispiel aus dem vergangenen Jahr:
    17km Distanz auf befestigten aber nicht asphaltierten Straßen, 250hm Aufstieg, knapp 300hm Abstieg:
    Die 17km sind gerade noch im Rahmen um mit 6km/h zu rechnen, das ergäbe knapp 3h;
    Die 250hm Aufstieg ergeben einen Aufschlag von 50 Minuten;
    Die knapp 300hm Abstieg bedeuten weitere 35 Minuten Aufschlag;
    Der Marsch sollte also in knapp 4,5h zu bewältigen sein, wohl gemerkt mit Gepäck.

    Tatsächlich gebraucht habe ich 3:05h

    Ich bin jetzt nicht übermäßig sportlich, aber vermutlich doch eher überdurchschnittlich fit, ausserdem schon etwas vorbelastet was längere Märsche betrifft und hatte bisher kaum Probleme, die mit obiger Faustformel veranschlagten Zeiten auch über längere Zeit (12h+) einzuhalten. Lustig ist das dann nicht mehr wirklich, auch für die Gegend hat man dann kaum noch ein Auge.
    Als Pausenmodus empfehle ich zu Beginn alle 2h ca 10-15 Minuten zu pausieren. Die erste Pause nach etwa 1-2km, in der die Socken nochmal nachjustiert, die Bindung der Schuhe evtl nochmal nachgebessert und unnötige Wäsche abgelegt werden kann.
    Dann sollte man den Schwerpunkt auf möglichst hohe Kilometerleistung zu Beginn, solange man noch frisch ist, legen, drum auch zweistündige Marschphasen mit jeweils ca 15 Minuten Pause. Wenn der Rhythmus nicht mehr gehalten werden kann, wechselt man auf 45-50 Minuten Marsch und je nach Bedarf 10 - 15 Minuten Pause.
    Geändert von theBrain (15.01.2016 um 21:57 Uhr)

  13. #29
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    Registriert seit
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    Hinterthurgau
    Beiträge
    5.311

    Standard

    Hallo zusammen

    DAS nur nach Hause wollen ist genau der Punkt!

    Ich und meine Frau sind im Moment an einem kleinen Projekt.

    Nach Hause kommen von der Arbeit, sind bloss 20 bzw. 24km, eigentlich keine Distanz.

    NUR gibt es da doch einige Hindernisse wie Autobahnen und Flüsse / Bäche und Strassen die wir meiden möchten

    Wir treffen uns an einem Ort so früh wie möglich und gehen dann zusammen. Der Vorteil ist, dass unsere Arbeitswege mehr oder weniger in einer Linie verlaufen.

    Die Vorprojekte waren sehr aufschlussreich, auf Grund des Kartenmaterials hat es Hütten und Unterstände. Das war gedacht als "Treffpunkt".

    Na super!

    Erste Hütte war schon nicht mehr existent (Katenmaterial Schweizer Wanderkaten 1.25'000), da schon 7 oder 8 Jahre alt.

    Die zweite ist vor 4 Wochen abgebrannt.

    Was möcht ich damit sagen?

    Wenn Ihr eine GHT (Go Home Tour) plant, schaut Euch den Weg an, nehmt Kartenmaterial mit mit dem Ihr Euch auskennt.
    Bzw. Navigationshilfen wo Ihr damit umgehen könnt, ansonsten seit Ihr schnell im Nirvana.

    Unser Projekt und unsere Überlegungen dazu werde ich zu gegebener Zeit posten.

    Viele Grüsse, Ernst
    Usque ad finem!

  14. #30
    eraperp
    Gast

    Standard

    Der größte Feind ist Unterkühlung (sterben die meisten Leute dran), danach Wassermangel.
    Alles andere ist ziemlich zweitrangig.

    cu Tom

  15. #31
    Previval-Interessierter Avatar von blende8
    Registriert seit
    14.02.2016
    Beiträge
    33

    Standard

    Strecken unter 150 km würde ich ohne Schlafpause planen.
    Nur kurze Ruhe- und Esspausen machen.

  16. #32
    Asdrubal
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Strecken unter 150 km würde ich ohne Schlafpause planen.
    Nur kurze Ruhe- und Esspausen machen.
    Aber nicht zu Fuß.

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