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Thema: Welchen Hund für...

  1. #65
    Previval-Interessierter Avatar von Wolfwoman
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    16.07.2016
    Ort
    Zürcher Oberland
    Beiträge
    42

    Standard

    IMG-20150828-WA0001.jpg IMG-20151020-WA0003.jpg Das ist mein "Traumhund"

    Seine Vorgeschichte ist nicht wirklich toll (Kettenhaltung, 1.5 Meter angepflockt und unter Drogen gesetzt damit er ruhig bleibt )

    Aber wie er heute ist, zeigt mir aber das auch solche Hunde eine Chance verdient haben!
    Sicher ist der Weg nicht leicht und auch nicht für Jeden geeignet. Aber das muss man selbst entscheiden.

    Was ich persönlich wichtig finde ist das Wissen um die Verantwortung die man für dieses Leben übernimmt, mit allen was dazugehört. Artgerechte Beschäftigung ist ein wichtiger Bestandteil davon, viele Menschen sehen bei dieser Rasse nur die schönen Augen - vergessen aber für was diese Hunde gezüchtet worden sind und was sie brauchen. Und ich sage Euch eins - mit ihm am Zuggeschirr auf dem Trotti durch den Wald zu jagen ist ein tolles Gefühl da geht was!!! Im Winter ist Schneeschuh laufen angesagt.


    Mich hat er gelehrt geduldig und ausdauernd zu sein und auch die kleinen Dinge schätzen zu lernen, man wird demütig im Herzen wenn ein solches Tier einem das Vertrauen schenkt und die Alpha Position die man einnimmt akzeptiert.

    Er ist Rassetypisch ein sturer Kopf und nicht immer einer Meinung mit mir, aber wichtig ist das man sich gewaltfrei konsequent durchsetzt
    Demnächst gibt es dann noch einen Rucksack für Ihn - dann kann er sein Wasser selbst tragen.

    Wolfwoman die sich schon auf den ersten Schnee freut :rolleys:

  2. #66
    Varminter
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von christopher Beitrag anzeigen
    Mein bisheriger Hund, nun 12 Jahre wird nicht ewig leben, auch wenn er noch sehr fit ist. Langsam überlege ich welchen Hund ich nach dem Ableben anschaffen sollte. Klar ist, ohne Hund möchte ich nicht sein. Mein Kind ist es gewöhnt einen Hund um sich zu haben, ich genauso. Bislang hatte ich einen Jagdterrier / Dackel Mischling, als Welpe war er ein Horror und das unruhige Verhalten, man möchte ihm am liebsten manchmal Baldrian geben, hat er selbst in seinem Alter noch. Der Hund gräbt den halben Garten um wenn man nicht aufpasst, jagd alles was sich bewegt und geht beim kleinsten Geräusch los wie eine Rakete. Angst vor Wasser kennt er nicht, leider auch keinen Respekt vor anderen Hunden. Jetzt kommt auch manchmal der Dackel durch und er prüft immer wieder ob ich mich durchsetze oder nicht.

    Der nächste Hund sollte auf jeden Fall nicht so quengelig sein und es vielleicht einmal schaffen 10 Minuten im Garten zu sein ohne das er eine Maus ausgräbt oder den Vögeln den Krieg erklärt nachdem er vor lauter Hormonen jeden Baum gerammelt hat. Also weniger "Psycho", mehr Ruhe.

    Trotzdem müsste er einige Anforderungen erfüllen, er sollte Haus und Garten bewachen, muss unbedingt Kinderfreundlich sein und sollte auch komplexere Aufgaben wie Suchen und Finden etc. lösen können. Auch sollte er sich mehr als nur Platz und Sitz merken, da war meiner bislang ein Traum, da er so viele Wörter versteht das es manchmal unheimlich ist. Auch kann ihm ein Kleinkind z.B. in die Augen pieken und er geht einfach zu mir um Schutz zu suchen anstatt da selbst aktiv zu werden. Schön wäre es wenn der Hund auch einmal ein kleines Schläfchen im sommerlichen Garten, einem Kampf mit der Natur vorziehen würde.

    Platz haben wir genug, daher kann er auch etwas größer sein. Derzeit überlege ich ob nicht ein Schäfer das richtige wäre, ein Dobermann würde mir auch sehr gefallen. Ob Rüde oder Hündin bin ich mir auch noch nicht ganz sicher.

    Wurde es inzwischen schon ein Hund und wenn ja, welcher?

    Beim lesen des Threads musste ich fast bei jedem 2. Posting den Kopf schütteln.

  3. #67
    Varminter
    Gast

    Standard

    Ein Hinweis noch: ich würde niemals, absolut niemals ein kleineres Kind mit einem Hund > 10 Kg Körpergewicht allein lassen. Einige von euch empfehlen hier Hunde in der > 40 Kg Klasse...

  4. #68
    Zukhov
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Varminter Beitrag anzeigen
    Ein Hinweis noch: ich würde niemals, absolut niemals ein kleineres Kind mit einem Hund > 10 Kg Körpergewicht allein lassen. Einige von euch empfehlen hier Hunde in der > 40 Kg Klasse...
    Auch das ist eine Verallgemeinerung. Kommt auf das Alter der Kinder an und auf den Hund. Wenn es ein "fairer" Hund ohne Knick in der Fichte ist und das Kind weiss, wie es sich dem Hund gegenüber nicht verhalten soll, (schlagen etc.) ist das Unproblematisch. Mein Grossvater hat mich mit 3-4 Jahren alleine mit seinem (OST-)deutschen Schäfer gelassen, welcher regelmässig den Postboten abgeflickt hat. Der Hund hat mir nie etwas getan. Und ich denke nicht, dass das Glück war sondern uns war beiden der Stellenwert im Rudel klar.

    Würde meinen Malinois Rüden auch nicht mit "jedem" Kleinkind alleine lassen. Aber das Baby meines besten Freundes zum Beispiel gehört zu unserem Rudel dazu, da läuft er unangeleint auf dem Hof rum und geht ab und zu schauen ob der Kleine im Wagen wohlauf ist. Und dann geht er wieder auf sein Plätzchen und spielt mit seinem Ball. Alles machbar, aber man muss den Hund und das Umfeld sehr gut kennen und abschätzen können.

  5. #69
    Bärtram
    Gast

    Standard

    Das Problem sehe ich bei Bekannten.
    Kind knapp 1 Jahr alt und Rottweiler mit +45Kg im Haus.
    Hund ist nicht erzogen....
    Hoffentlich geht das gut.

  6. #70
    Varminter
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zukhov Beitrag anzeigen
    Auch das ist eine Verallgemeinerung. Kommt auf das Alter der Kinder an und auf den Hund. Wenn es ein "fairer" Hund ohne Knick in der Fichte ist und das Kind weiss, wie es sich dem Hund gegenüber nicht verhalten soll, (schlagen etc.) ist das Unproblematisch. Mein Grossvater hat mich mit 3-4 Jahren alleine mit seinem (OST-)deutschen Schäfer gelassen, welcher regelmässig den Postboten abgeflickt hat. Der Hund hat mir nie etwas getan. Und ich denke nicht, dass das Glück war sondern uns war beiden der Stellenwert im Rudel klar.

    Würde meinen Malinois Rüden auch nicht mit "jedem" Kleinkind alleine lassen. Aber das Baby meines besten Freundes zum Beispiel gehört zu unserem Rudel dazu, da läuft er unangeleint auf dem Hof rum und geht ab und zu schauen ob der Kleine im Wagen wohlauf ist. Und dann geht er wieder auf sein Plätzchen und spielt mit seinem Ball. Alles machbar, aber man muss den Hund und das Umfeld sehr gut kennen und abschätzen können.


    Lieber Kollege,

    umgekehrt wird auch ein Schuh draus.

    Der "eigene" Hund ist immer brav, bellt nie, fällt nie ein Kind an und wir wissen trotzdem ALLE, das jedes Jahr genug schwere Hundebisse bei Kindern stattfinden.

    Alles nur die blöden, unerzogenen, nicht sozialisierten Töllen der Deppen ohne Hundeausbildungskenntnisse? Soweit zur Verallgemeinung.

    Damit wir uns richtig verstehen - ich liebe Hunde, verstehe mich mit fast jedem Hund, auch mit grossen und etwas exotischeren Rassen.

    Aber ich würde trotzdem niemals ein Kind, dass sich im Notfall noch nicht schützen kann, mit einem grösseren und schweren Hund allein lassen.

    Klar, auch ein Daggelterrormischling kann ein Kind beissen, aber das Risiko eines schweren oder tödlichen Ausgangs ist halt doch nicht so hoch.












    Das verbietet mir das Verantwortungsgefühl.

  7. #71
    Zukhov
    Gast

    Standard

    Da hast du natürlich auch Recht 'mit Varminter.

    Was mich einfach stört ist, dass es eben immer viel zu schnell heisst: "Böser Hund" obwohl in den meisten Fällen (meiner Meinung nach) der Halter und/oder die Eltern des Kindes die Schuld an Unfällen tragen. Und dann wird ein Hund eingeschläfert, oder aber bekommt ein Scheiss Leben (Zwingerhaltung, Maulkorbtragepflicht bei Spaziergängen, Starkzwang von einem "experten" um ihn doch noch zu erziehen... you Name it), weil er nur seinem Trieb gefolgt ist. Ist halt nicht fair.

    In diesem Zusammenhang: "Ich lernte den Menschen kennen und den Hund lieben..."

    Aber versteht mich richtig: So sehr ich jedem Prepper, welcher die Möglichkeit hat und mag einen Hund empfehle, so sehr will ich auf keinen Fall sagen dass ein Schäfer oder Ähnlich das Optimum ist. Das wäre auch zu kurz gegriffen. Ich bin halt mit deutschen Schäfern und Fox Terriern aufgewachsen. Ich kenn die am Besten und mag die. Aber beinahe jeder Hund hat einen Wachttrieb, welcher ein riesiges Asset ist.

  8. #72
    el presidente
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zukhov Beitrag anzeigen
    "Böser Hund" obwohl in den meisten Fällen (meiner Meinung nach) der Halter und/oder die Eltern des Kindes die Schuld an Unfällen tragen.
    Eben darum kein Kleinkind mit einem Hund alleine lassen, auch nicht einen der unter 10 Kg ist.

    Mein kleiner Hund mag alle Kinder, trotzdem weiss man nie wie sich der Hund verhält wenn plötzlich das Herrchen weg ist und er dann der Chef ist.
    Was wenn der Hund mit offenen Augen schläft, und das Kind ihn streichelt oder am Schwanz zieht? Der kann sehr erschrecken und beissen, geht keine Sekunde.

  9. #73
    Varminter
    Gast

    Standard

    @Zukhov: wir liegen gar nicht soweit auseinander.

    Ich will keine Rasse - oder Ausbildungsdiskussion starten, aber nicht jede Empfehlung hier ist so ganz harmlos in den Auswirkungen, wenn´s doch schief geht.

    Es ging mir nur darum, euch allen bei der ganzen Liebe zu euren Rassen und dem Vertrauen, welches ihr in eure Hunde setzt, auch auf das Risiko gewisser Empfehlungen hier hinzuweisen.

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