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Thema: Wasserfilter versagt - wurde krank

  1. #17
    Wolfshund
    Gast

    Standard

    Okay, jetzt kommen wir aber mal Alle wieder runter von dem hohen Ross...

    Wir werden nie erfahren was das Problem für die Erkrankung war.
    AlexSupertramp "durch die Blume" zu sagen die Ursache läge darin, dass er nichts gewohnt wäre oder seine Freundin sich nur etwas einbildet finde ich etwas daneben.
    Geändert von Wolfshund (20.05.2016 um 22:50 Uhr)

  2. #18
    eraperp
    Gast

    Standard

    Was mich etwas wundert, ist die lange Zeit bis zu den Beschwerden.
    Darüber hinaus wundert es mich, dass es bei einem Schluck aus einem Gewässer zu solchen Reaktionen kommt.

    Wenn ich nach jedem Bad in einem Tümpel oder Fließ gekot… hätte, dann wäre ich heute wahrscheinlich schlanker.
    Hab grad letzte Woche wieder einen Eimer Wasser aus dem Bodden verschluckt beim Kiten.

    So richtig kann ich das nicht glauben, dass das mit dem Wasser zusammen hängt.
    Auf meinen Touren habe ich oft das Wasser aus Bächen zum waschen und Zähne putzen benutzt. Aber wahrscheinlich sind alle Bakterien eh gestorben, bei dem Kater, den ich oft hatte.
    Hab letztens eine Lebensmittelvergiftung nach einem Restaurantbesuch in einer Großstadt gehabt (angesagtes Restaurant) und das kam bereits nach ein paar Stunden extrem oben und unten heraus (nicht lustig). Also ich saufe demnächst lieber Brühe aus dem Bach, als nochmal in diese Kneipe zu gehen.

    Auch beim paddeln in den vielen Flüssen und Seen hatte ich nie auch nur irgendeine Beschwerde, obwohl man auch da ständig Wasser in die Visage bekommt.

    cu Tom

  3. #19
    Miesegrau
    Gast

    Standard

    Da sieht man mal wieder: Auch Vieren haben ihren Stolz!

    Door Miesegrau

    War net bös gemeint, aba die Vorlage war einfach zu gut...:lachen:

  4. #20
    Previval-Mitstreiter Avatar von Grübelzahl
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    Ein großer Irrtum dem immer wieder aufgesessen wird ist, das Oberflächenwasser nach dem filtern bedenkenlos getrunken werden kann.
    Wasser das aus direkt aus Quellen entnommen wird kann nach dem Filtern meist ohne weitere Aufbereitung getrunken werden.

    Jedoch gilt Oberflächenwasser jeder Art in unseren Breiten als grundsätzlich kontaminiert.
    Daher ist eine chemische oder anderweitige Aufbereitung wie z.B. Abkochen oder UV Lichtbestrahlung nach dem Filtern notwendig.

    Unabhängig von einem Partikelfilter empfiehlt sich zusätzlich ein Aktivkohleadapter o.ä. um Belastungen durch Düngemittel etc.
    auszufiltern, was den meisten bekannt sein dürfte.
    Eine Ausfilterung von Schwermetallen ist mit unseren Möglichkeiten (auch mit Aktivkohle) nicht möglich !

    Zusätzlich kann Oberflächenwasser auch mit Nitrat belastet sein, dies kann zu Magenbeschwerden mit Übelkeit und Erbrechen führen.
    Durchfälle durch eine Nitratbelastung kann man wohl eher ausschließen.

    Aus diesen Gründen kann ich grundsätzlich eine gewisse Wasseranalytik (wie ich schon öfter im Forum beschrieben habe , mittels Teststreifen)
    empfehlen um solchen Risiken bei Oberflächenwasser vorzubeugen.


    Ein guten Einblick in das Thema Trinkwasserversorgung bietet das Buch Trinkwasserversorgung in Extremsituationen.
    http://www.buecher.de/shop/camping--...d_id/40864784/

    Das Buch ist empfehlenswert für jeden der sich mit dieser Thematik befassen möchte.
    Geändert von Grübelzahl (21.05.2016 um 21:06 Uhr)

  5. #21
    Previval-Interessierter
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    Themenstarter

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    Das mit den Teststreifen höre ich zum ersten mal, es klingt aber interessant. Kannst du erklären wie du genau vorgehst oder ist dies irgendwo online beschrieben?

  6. #22
    Previval-Mitstreiter
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    Standard

    @Alex,

    ich denke, er meint sowas hier:

    https://www.conrad.de/de/stelzner-oe...en-109347.html

    Mit dem zu Prüfenden Wasser benetzen/reinhalten, muss man drauf achten, was drauf steht. Und dann die Farbänderung mit den Skalen auf der Verpackung abgleichen. Will demnächst mal gucken, wie sich die Werte durch einen Filter verändern. Würd generell damit immer zuerst das ungefilterte Wasser prüfen, und nur, wenn es geringe Belastungen aufzeigt, in Erwägung ziehen, es aufzubereiten.
    Geändert von Avesjünger (22.05.2016 um 12:17 Uhr)

  7. #23
    Previval-Mitstreiter Avatar von Grübelzahl
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    Baden Württemberg
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    Zitat Zitat von Wasser Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    kann ich leider nicht empfehlen! Es gibt so viele Parameter, nur einen sehr geringen Teil davon kann man mit Teststreifen überhaupt abdecken. Teststreifen geben was die Brauchbarkeit als trinkwasser anbelangt nur eine trügerische Sicherheit.
    Ohne Kenntnisse des Gewässers (Knackpunkte aus vorhergegangenen Laboranalysen) oder sehr viel Erfahrungen bringt Dir irgend ein Teststreifen überhaupt nichts! Man muss schon wissen wonach man sucht, um mit Teststreifen fündig zu werden!

    Womöglich hilft da das empfohlene Buch weiter, aber so recht vorstellen kann ich mir das auch nicht! Die Möglichkeiten der Teststreifen sind einfach zu eingeschränkt!

    Gruß Wasser
    Ich rede bei dieser Analytik vom SHTF Fall.....
    Öl und Nitrat Teststreifen ins Wasser rein und keine umfassende Laborexperimente mit pH Wert usw. !

    Natürlich gebe ich dir recht das die üblichen Indikatoren eine große Rolle spielen. Wenn ich mich allerdings im schlimmsten Fall über Wochen von aufbereitetem Wasser auffüllen muss, dann möchte ich gerade in einer Krise/Katastrophe eine zusätzliche Sicherheit haben.

    Die Teststreifen sind gut um zu schauen ist da was oder ist da nix, was mit noch zusätzlich Sorgen bereiten müsste. Genaue Ergebnisse wie viel Schadstoffe o.ä. im Wasser enthalten ist erhält man damit nicht - Ist aber auch nicht notwendig !

    Und ich denke ein Öl und Nitrattest sollte das mindeste sein was in einem SHTF Fall als Analytik durchgeführt wird.
    Ob sich jemand für diese Variante entscheidet muss jeder für sich selber prüfen. Allerdings Leute die regelmäßig draußen sind und gefiltertes Wasser trinken sollten zumindest prüfen (wie auch immer) ob das Wasser eine Nitratbelastung aufweist oder nicht.
    Denn stark mit Nitrat belastetes Wasser kann gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen und krebserregend wirken !

    Grüße Grübelzahl
    Geändert von Grübelzahl (22.05.2016 um 22:04 Uhr)

  8. #24
    draussen
    Gast

    Standard

    Wenn das Wasser mit Öl belastet ist sehe ich das an den Regenbogenfarben, oder?
    Wenn es so wenig Öl ist, dass ich es nicht von blossem Auge sehe macht es mir etwas?
    Ich denke da dabei an die Diesel- und Benzin-Tanks die wir früher mit einem Schlauch entleert hatten indem man mit dem Mund angesogen hatte. Ab und an hatte man halt schon einen Schluck erwischt.
    Ist mir klar, dass da die Meinungen auseinander gehen aber ich denke es hat mir nicht geschadet.:lächeln:

    Gruss
    draussen

  9. #25
    Worber
    Gast

    Standard

    Dazu fällt mir nur noch folgendes ein:

    http://www.juergen-grimme.de/wir-waren-helden.php

    Gruss, Worber

  10. #26
    witchcraft
    Gast

    Standard

    Auch wenn die Foris aus den super gepflegten Gebieten der Schweiz, Österreichs und Oberbayerns nun widersprechen werden.
    In anderen Teilen Deutschlands würde ich es grundsätzlich lassen, vor allem ohne Abkochen.
    Es ist wie mit vielen anderen Suvivaltechniken, es ist gut und wichtig, wenn man sie beherrscht, aber man muss sie deswegen nicht ohne Not benutzen.
    Ein Restrisiko ist immer dabei. Das bin ich persönlich nicht bereit einzugehen.
    Deswegen nicht weil ich im Beruf gebraucht werde, und mir Krank sein nicht leisten kann/darf.
    Aber auch deswegen, weil man sich mit derartigen Experimenten schnell eine sonst schöne Tour versauen könnte.
    Der teilweise exessive Umgang mit Gülle (teilweise eher um den Behälter leer zu kriegen als wirklich zum düngen) und so manchen Sünde der Vergangenheit
    lässt Oberflächenwasser immer wieder fraglich erscheinen.

  11. #27
    mirfälltnixein
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Wasser Beitrag anzeigen
    Durchfall ist zwar unangenehm, aber nichts wirklich schlimmes (wenn man ansonsten gesund ist) und genug gutes Wasser nachführen kann!
    Das sehe ich anders. Ein Durchfall ist mehr als nur "unangenehm". Abgesehen von einer (draußen unterwegs) eventuell vollgeschissenen Hose schwächt der Durchfall den Körper. "Gutes Wasser nachführen" ist auch so eine Sache, denn der Körper nimmt während des Durchfalls kaum Wasser auf. Und wenn man unterwegs ist, muss man ja auch erstmal genügend "gutes Wasser" zur Verfügung haben - im Rucksack findet sich diese Menge eher nicht.

    Alles in allem gehört ein Durchfall zu den letzten Dingen, die ich in einer Notsituation noch obendrauf haben möchte.

  12. #28
    witchcraft
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von mirfälltnixein Beitrag anzeigen
    Alles in allem gehört ein Durchfall zu den letzten Dingen, die ich in einer Notsituation noch obendrauf haben möchte.
    Das kann Leute so schwächen ,dass sie nicht mehr in der Lage sind den "Auftrag" weiterhin auszuüben oder eben im Ernstfall noch leistungsfähig zu sein.
    Je nach dem was man sich da eingefangen hat, wird es auch von selbst und ohne Medikamente nicht so schnell einfach wieder "verschwinden".
    Der Magen Darmtrakt ist zum Leben notwendig, wer sich den versaut verliert nicht nur Wasser, sondern auch einen Großteil seiner Leistungsfähigkeit.
    Geändert von witchcraft (23.05.2016 um 09:44 Uhr)

  13. #29
    Cephalotus
    Gast

    Standard

    Mein Verdauungstrakt ist ein Sensibelchen. Da lässt sich auch nix "abhärten".

    Sollte ich (idR zum Spaß) Wasser filtern dann gefällt mir am besten einer der klassischen Pumpfilter mit Silber imprägnierter Keramikkerze. Um Kontamination zu vermeiden, die Zulauf- und den Ablaufschläuche eindeutig markieren und stets getrennt aufbewahren (auch Ziplockbeutel markieren, am besten Farben wählen), ebenso den Filter einzeln verpacken. Regelmäßig die Ausrüstung (zuhause) wieder desinfizieren. Einen Vorfilter aus Aktivkohle verwenden und die Aktivkohle regelmäßig tauschen. (Das Zeug ist billig wenn man feinkörnige Aktivkohle für den Lebensmittelbedarf kauf, z.B. für die Weinherstellung). Schadet sicher nicht. Aktivkohle als Vorfilter, weil auch die verkeimt.

    Das gefilterte Wasser kommt dann über den sauberen Schlauch ins Trinkgefäß. Besser nicht direkt aufs Trinkgefäß schrauben wegen Kontaminationsgefahr und schlechter Handhabung. Dort rate ich zu einer Nachbehandlung mit dem Steripen. UV Licht geht schnell (90s für 1 Liter) und es verschlechtert nicht den Geschmack. Das Gefäß (innen) und Trinköffnung (innen) sind dann automatisch auch weitgehend keimfrei.

    Ein Päckchen Micropur Forte als Redundanz und in dreifacher Konzentration dann zuhause zum Desinfizieren benutzen (= Rotation, das Zeug hat eine MHD von nur 2 Jahren.Oder halt die billigeren Handelsüblichen Mittelchen)

    Wenn man das Wasser (komplett!) zum kochen verwendet kann man sich die Nachbehandlung auch sparen.

    Für Ultraleichtanwendungen mag das zu schwer sein (grob 1kg alles zusammen, also das Gewicht von 1l Wasser), da muss man dann eben die Risiken eingehen wollen. Mich hat es schon so oft erwischt, mein Favorit war mich in Ecuador mit blutigem Durchfall durch den Amazonas zu schleppen, ich kann auf weitere solche Erfahrungen gerne verzichten...

    Im klarsten Gebirgsbach kann übrigens 100m flussaufwärts ein Kadaver liegen. Davon wo Tier und Mensch(!) bisweilen ihre Notdurft so verrichten ganz zu schweigen...

    MfG
    Geändert von Cephalotus (23.05.2016 um 11:38 Uhr)

  14. #30
    Previval-Interessierter
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    27
    Themenstarter

    Standard

    Ist schon bemerkenswert, wie sich hier 2 Seiten herauskristalisieren, die einen, die sagen, dass Oberflächenwasser grundsätzlich zu misstrauen ist, schon kleine Tropfen Magenverstimmmungen auslösen und alles mögliche drinnen ist, sowie die anderen, die sagen, dass sie ungefiltert trinken, kleinere Mengen versehentlich verschluckt haben ohne Folgen oder erfolgreich aus übel aussehenden Drecksbracken gefiltert haben (wie in den Werbevideos). Ganz verzichten auf die Outdoor-Wasseraufbereitung möchte ich nicht, da ich das Thema interessant finde, es Schlepperei erspart und die Übung für's Prepping gut ist.Ich denke also, ich halte mich an die Tipps und filtere vorerst nur noch aus schnell fließenden, kleinen Bächen über die ich ein wenig weiß mit Filter, Aktivkohle und Steripen. Und dann muss ich eben selbst mit Trial and Error sehen, was für mich persönlich passt.
    Geändert von AlexSupertramp (23.05.2016 um 12:39 Uhr)

  15. #31
    Previval-Mitstreiter
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    13.10.2015
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    172

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    Vielleicht ein wenig OT, aber traut ihr eurem Steripen? Wie macht ihr das überhaupt mit der Handhabung? Bei einer Trinkblase oder einer größeren Flasche ist es doch ziemlich schwer, dass alles an Wasser damit erreicht wird, oder nicht?

  16. #32
    witchcraft
    Gast

    Standard

    Ich würde Euch raten, die Anleitung hier zu lesen:

    http://www.steripen.com/wp-content/u...ler-German.pdf

    Da sind einige wichtige Informationen drin, was man alles beachten sollte, damit das Gerät optimal arbeitet.

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