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Thema: Frage : Kleingarten in der Großstadt, sinnvoll oder nicht ?

  1. #1
    beprudent
    Gast

    Standard Frage : Kleingarten in der Großstadt, sinnvoll oder nicht ?

    Hallo an alle aus dem Rhein-Main Gebiet !

    Ich habe (wieder mal) eine Frage.

    Mir wurde ein Kleingarten (ca 300qm) in einer Schreber-Anlage mitten in FFM angeboten. Eine gemauertes Gartenhaus (muffig), ein Brunnen (E-Pumpe), 2-3 Obstbäume, bisi Reben, etwas Wiese und ca. 30qm zum "Pflicht-Anbauen". Ablöse unter 3K, jährliche Kosten wohl bei 250€.

    Zuschlagen oder nicht ? Ich wohne leider in Offenbach :(

  2. #2
    Fleck1975
    Gast

    Standard

    Hallo,

    bin zwar aus dem Rhein-Neckar-Gebiet aber antworte mal trotzdem :lächeln:

    wir wohnen auch in einer großen Stadt und haben einen Schrebergarten.
    Es ist einfach schön ein kleines Stück Natur "für sich" zu haben.
    Vor allem unsere Kinder genießen das sehr, in der Erde buddeln, Würmer suchen, selbst was aussäen, sehen wie Pflanzen wachsen, einfach Natur erleben.
    Am Wochenende einfach mal gemütlich den Grill anwerfen, das geht in der Mietwohnung meist nicht.

    Wichtig finde ich vor allem das der Garten nicht zu weit entfernt ist, vor allem im Juli/ August sollte man schon öfter mal vorbei schauen.
    Bei Schrebergarten sollte man auch auf die Nachbarschaft und den Verein ein wenig achten, wie sehen die Nachbargärten aus? (alle mit Golfrasen?)
    Wie sehr achtet der Verein auf die Kleingartenordnung, wird die Hecke mit dem Lineal nachgemessen oder wird das ganze ein wenig lockerer gehandhabt?

    VG
    Fleck

  3. #3
    beprudent
    Gast

    Standard

    Habe ich ein wenig im Netz umgesehen, heute abend. Es geht auch günstiger, VIEL günstiger... Hätte ich nicht gedacht !!!

  4. #4
    boppel
    Gast

    Standard

    Ich würde keinen Schrebergarten nehmen - zu viel Bürokratie!

    Mit einem eigenen kleinen Stück Land (gibt es immer mal wieder Angebote) bist Du viel freier in der Gestaltung.

    Möglichst nahe bei der Wohnung ist mMn sehr wichtig. Gelegentlich "muß" man nämlich auch nach dem Garten sehen. Mehr als eine
    halbe Stunde Fahrzeit (einfache Richtung) ist zu viel.

    Gruß

    Boppel

  5. #5
    Isuzufan
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von beprudent Beitrag anzeigen
    Hallo an alle aus dem Rhein-Main Gebiet !

    Ich habe (wieder mal) eine Frage.

    Mir wurde ein Kleingarten (ca 300qm) in einer Schreber-Anlage mitten in FFM angeboten. Eine gemauertes Gartenhaus (muffig), ein Brunnen (E-Pumpe), 2-3 Obstbäume, bisi Reben, etwas Wiese und ca. 30qm zum "Pflicht-Anbauen". Ablöse unter 3K, jährliche Kosten wohl bei 250€.

    Zuschlagen oder nicht ? Ich wohne leider in Offenbach :(
    Natürlich zuschlagen (In Wien kann man davon nicht einmal träumen)

    LG Wolfgang

  6. #6
    Previval-Neuling
    Registriert seit
    29.09.2016
    Beiträge
    5

    Standard

    Hi,

    ich habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht, weil ich ein ähnliches Angebot ausstehen habe und wir auch einen großstädtischen Schrebergarten in der Familie haben. Ich denke an sich ist ein Kleingarten eine gute Sache. Man kann viel über Anbau, Ernte und Pflanzen lernen und bekommt ein Gefühl dafür, wieviel Arbeit man tatsächlich so als Selbstversorger aufwenden muss. Außerdem kann man dort im Sommer wirklich entspannt "chillen" und Abends Grillen, oder Partys feiern (wenn das Umfeld mitmacht). Wie Fleck1975 und boppel schon sagten, ist es aber sehr arbeitsintensiv (Unkraut, Grünschnitt, Saat, Ernte, Rasen, etc.) und sollte daher gut erreichbar sein. Ebenfalls kann man echt Pech mit spießigen Vereinsmitgliedern oder einer Knebel-Satzung haben. Bei uns ist das recht angenehm, mit entspannten Nachbarn, ohne Zäune und ohne Gartenzwerge. An die Anbauregeln muss man sich dennoch halten.

    Aus Vorsorgegesichtspunkten finde ich den Garten aber nur für den Lerneffekt und ggf. die Vorratshaltung gut. Als Rückzugsort, oder Nahrungsquelle in Krisenzeiten ist er meiner Meinung nach völlig ungeeignet, da auch jetzt schon im Winter regelmäßig Einbrüche in die Hütten stattfinden. Wenn erstmal alle in der Stadt was zu essen Suchen sind die Schrebergärten wohl eine der attraktivsten Anlaufstellen. Zudem kann man das Areal bzw. die Parzelle schlecht sichern und jeder weiß, dass dort was zu finden ist.

    Andererseits waren die Gärten historisch durchaus zur Nahrungsversorgung in Krisen gedacht und verwendet, nur funktioniert das in meiner Vorstellung eigentlich nur, wenn die öffentliche Ordnung noch intakt ist.

    Was die Kosten angeht, sollten auch <1500€ Ablöse und 150€ Pacht drin sein. Kommt immer auf den Verein, das Areal und den Zustand und Umfang der Hütte an.
    Bitte bedenke auch, dass viele Vereine Pflichtstunden zur Gemeinschaftsarbeit fordern (sind aber nur so 2-4 pro Jahr, von denen man sich auch freikaufen kann).

    Ich persönlich bin zu dem Schluß gekommen, dass ich den Garten nicht nehmen werde, weil ich in meiner jetzigen Lebenssituation einfach nicht die Zeit aufwenden kann und möchte, die erforderlich ist um das ordentlich zu machen.

    Grüße,
    Dirk
    Geändert von ichbindannmalweg (06.10.2016 um 08:21 Uhr)

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