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Thema: Frage an die Hausbesitzer, was nutzt ihr als Improvisationsmaterial?

  1. #33
    PapaHotel78
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Dude3 Beitrag anzeigen
    Na hier wird schon professionelle Hochwasserschutzausrüstung aufgefahren. Wie würdet Ihr denn einen Lichtschacht sichern? Es handelt sich um einen Standard Lichtschacht, ca. 80 cm tief 1m x 2m. Dahinter ein Kellerfenster. Vermutlich ist dies neben der Abwasserrohre der Schwachpunkt im Haus.

    Ich habe bedenken, dass das Fenster nachgibt, wenn das Dung vollläuft. Würde es was bringen, den Lichtschacht mit Sandsäcken zu füllen, so daß der Druck verringert wird?
    Ich würde direkt vor das Fenster ein Schalbrett einpassen und zwar so groß, dass es auf dem Mauerwerk aufliegt. Im Fall der Fälle dann dieses Brett vor das Fenster und Sandsäcken von aussen dagegenstapeln. Damit solltest Du den gesamten Wasserdruck vom Fenster nehmen können und die Sandsäcke sowie Fenster/Fensterdichtungen sollten mit dem Restwasser klarkommen, das da noch durchdrückt. Das Schalbrett deshalb, um den Wasserdruck und das Gewicht der Sandsäcke von der Fensterscheibe fernzuhalten. Gegebenenfalls auf den Lichtschacht auch Sandsäcke stapeln.

    Der Materialaufwand wäre überschaubar und Du kannst es vorbereitet in der Garage lagern (1 eingepasstes Schalbrett + leere Sandsäcke, ein gefüllter Kinder-Sandkasten).

    Das Schalbrett könntest Du dauerhaft im Lichtschacht aufbewahren, wenn Du es gegenüber dem Fenster an die Lichtschachtwand lehnst (kann man anmalen, wenn es nicht schön genug aussieht). So muss es keiner suchen, wenn es schnell gehen muss. Wenn es übertreiben willst, könntest Du neben Deinem Fenster Schienen anbringen, in die Du das Brett bei Bedarf nur einschiebst (ähnlich den mobilen Hochwassertoren).
    Geändert von PapaHotel78 (18.01.2017 um 07:59 Uhr)

  2. #34
    Previval-Interessierter
    Registriert seit
    23.06.2015
    Beiträge
    22

    Standard

    Zitat Zitat von PapaHotel78 Beitrag anzeigen
    Ich würde direkt vor das Fenster ein Schalbrett einpassen und zwar so groß, dass es auf dem Mauerwerk aufliegt. Im Fall der Fälle dann dieses Brett vor das Fenster und Sandsäcken von aussen dagegenstapeln. Damit solltest Du den gesamten Wasserdruck vom Fenster nehmen können und die Sandsäcke sowie Fenster/Fensterdichtungen sollten mit dem Restwasser klarkommen, das da noch durchdrückt. Das Schalbrett deshalb, um den Wasserdruck und das Gewicht der Sandsäcke von der Fensterscheibe fernzuhalten. Gegebenenfalls auf den Lichtschacht auch Sandsäcke stapeln.

    Der Materialaufwand wäre überschaubar und Du kannst es vorbereitet in der Garage lagern (1 eingepasstes Schalbrett + leere Sandsäcke, ein gefüllter Kinder-Sandkasten).

    Das Schalbrett könntest Du dauerhaft im Lichtschacht aufbewahren, wenn Du es gegenüber dem Fenster an die Lichtschachtwand lehnst (kann man anmalen, wenn es nicht schön genug aussieht). So muss es keiner suchen, wenn es schnell gehen muss. Wenn es übertreiben willst, könntest Du neben Deinem Fenster Schienen anbringen, in die Du das Brett bei Bedarf nur einschiebst (ähnlich den mobilen Hochwassertoren).
    Ich habe das gleiche Problem: Aber wäre es nicht besser, das Schalbrett gleich oben auf den Lichtschacht zu legen? Dann verhindere ich das Einfließen von Wasser in den Schacht. Wenn es erst mal in dem Schacht ist und von oben der Wasserdruck steigt, drückt es doch mächtig gegen das (gesicherte) Fenster oder sehe ich da was falsch? Ich würde das Brett oben auf den Lichtschacht legen und mit Sandsäcken beschweren.

    Fällt jemandem noch etwas zur Abdichtung zwischen Boden und Brett ein? Sonst läuft da ja auch immer noch Wasser durch...

  3. #35
    PapaHotel78
    Gast

    Standard

    Kommt auf die Beschaffenheit des Lichtschachtes an. Ist es ein geschlossener Lichtschacht (also Wände gegossen oder Fertigelemente) geb ich Dir Recht. Wobei ich dann lieber trotzdem beides (Brett und Säcke vors Fenster und auf das Gitter) machen würde. Ist er aber bspw mit Natursteinen "gemauert", würde ich der Stabilität der Sache nicht trauen (bei länger andauerndem Hochwasser, im schlimmsten Fall noch strömend mit Steinen und Schutt) und lieber das Fenster direkt schützen.

  4. #36
    Previval-Mitstreiter
    Registriert seit
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    Ort
    Franken
    Beiträge
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    OT:
    Habt bitte einen Blick auf die Statik.
    Beim Elbehochwasser in Dresden hatte einer unserer Nachbarn sich auch zuerst gefreut, dass sein Keller (im Neubau zum Wohnbereich ausgebaut) komplett trocken geblieben ist.
    Als es die ersten Risse im Putz/Mauerwerk gab, hat einer der anwesenden Hilfskräfte zu sofortigung Flutung des Kellers geraten. Das war gerade noch rechtzeitig, denn im Nachhinein hat ein Statiker festgestellt, dass die Bodenwanne so dicht war, dass das gesamte Haus angefangen hat aufzuschwimmen.
    Das Gleiche wäre auch fast mit einer der Elbbrücken passiert, dort hat man dann mehrere schwere Dieselloks aufgefahren.
    Für mich gilt daher: lieber einen nassen Keller als ein instabiles/eingestürztes Haus

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